CH463576A - Elektroakustischer Wandler mit regulierbaren elektroakustischen Eigenschaften - Google Patents

Elektroakustischer Wandler mit regulierbaren elektroakustischen Eigenschaften

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CH463576A
CH463576A CH1647667A CH1647667A CH463576A CH 463576 A CH463576 A CH 463576A CH 1647667 A CH1647667 A CH 1647667A CH 1647667 A CH1647667 A CH 1647667A CH 463576 A CH463576 A CH 463576A
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membrane
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Schenk Alfred
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Zellweger Uster Ag
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R7/00Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
    • H04R7/16Mounting or tensioning of diaphragms or cones
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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Description


  Elektroakustischer Wandler     mit    regulierbaren elektroakustischen Eigenschaften    Elektroakustische Wandler müssen aus Gründen der  Robustheit in vielen Fällen in     möglichst    geschlossene  Gehäuse eingebaut, also gekapselt werden. Dies     trifft     besonders     für    die in     Telephonanlagen    benötigten Mi  krophon- und Hörerkapseln zu.  



  Die elektroakustischen Eigenschaften - insbesonde  re der sogenannte     Frequenzgang    - solcher Kapseln  sind unter anderem stark von der Grösse und Form  der Luftpolster (Lufträume) zwischen der akustischen  Membran einerseits und dem Kapseldeckel und/oder  dem eigentlichen     Wandlersystem    anderseits abhängig.  



  Um die Wandler in ihren Abmessungen möglichst  klein zu halten, müssen die Abstände zwischen der  akustischen Membran einerseits und dem Kapseldeckel  und/oder dem eigentlichen     Wandlersystem    ebenfalls  möglichst klein gemacht werden. Das hat zur Folge,  dass auch durch kleine Streuungen der     genannten    Ab  stände - welche Streuungen     in    einer Serienfabrikation  unvermeidlich sind - relativ grosse     Änderungen    der zi  tierten - akustisch kritischen - Luftpolster entstehen.  



  Ohne geeignete     Gegenmassnahmen    würden diese  Streuungen in     vielen    Fällen zu untragbar grossen Streu  ungen der elektroakustischen Eigenschaften der fabri  zierten Wandler führen.  



       In    vielen Fällen verwendet man zudem in elektro  akustischen Wandlern keine sogenannte Kolbenmem  bran, sondern eingespannte Membranen, die in ihrem  Zentrum angetrieben werden und die an ihrem Rande  fest eingespannt oder abgestützt sind. Solche einge  spannte Membranen weisen immer mechanische Vor  spannungen auf, deren Grösse von der     Membranform     im     uneingespannten    Zustand und von der relativen  Lage des Antriebspunktes zum     Einspannring    abhängt.

    Dabei bewirken selbst kleine Änderungen dieser rela  tiven Lage verhältnismässig     grosse        Änderungen    in den  mechanischen     Vorspannungen    der Membran selbst,  was wiederum wesentliche Auswirkungen auf die aku  stischen Eigenschaften der Kapsel selbst hat.    Man ist deshalb dazu übergegangen, die Lage der  Membran im elektroakustischen Wandler einstellbar zu  gestalten. Dies kann zum Beispiel dadurch geschehen,  dass man in der zentralen Mittelachse der Membran  eine Gewindespindel vorsieht, welche fest mit dem be  weglichen Teil des     eigentlichen        Wandlersystems    verbun  den ist.

   Im Zentrum der Membran selbst wird ein ent  sprechendes Muttergewinde fixiert, so dass sich die gan  ze     Membran    durch Drehen auf der     genannten    Gewinde  spindel hin und her verschieben lässt.  



       Die    beschriebene bekannte Einrichtung bietet     also     die gewünschte     Einstell-    und Reguliermöglichkeit. Sie  hat aber den Nachteil, dass die Regulierungen nur  durchgeführt werden können, solange sich der Deckel  noch nicht auf der Kapsel befindet.  



  Aus den eingangs erwähnten Gründen hat nun aber  gerade auch das Luftpolster zwischen Deckel und Mem  bran einen grossen     Einfluss    auf die elektroakustischen  Eigenschaften des Wandlers.     Fer,ner    ist bei Konstruk  tionen mit eingespannter     Membian    die     Membranein-          spannung    oft erst bei aufgebrachtem Deckel voll wirk  sam. Man kann deshalb in der Fabrikationspraxis die  Membran bei fehlendem Kapseldeckel meistens nur  vor-, aber nicht etwa endgültig einstellen.

   D. h. man  muss den Wandler nach der     Voreinstellung    der Mem  bran (ohne Deckel) mit dem Deckel versehen und dann  die elektroakustischen Eigenschaften des kompletten       Wandlers    messtechnisch ermitteln. Sind diese Eigen  schaften wegen unrichtiger Lage oder Einspannung der  Membran nicht ganz in Ordnung, bleibt nichts anderes  übrig, als den Deckel nochmals abzumontieren und  eine Nachregulierung der Membran vorzunehmen, was  mit verhältnismässig viel Arbeit und Kosten verbunden  ist.  



  Es sind auch bereits elektroakustische Wandler be  kannt, bei denen     Membranregulierungen    bei geschlosse  nen Wandlern mit Hilfe spezieller Regulierschrauben  - welche von aussen     zugänglich    sind - vorgenommen      werden können. Diese genannten Einrichtungen haben  aber folgende Nachteile:  1. Die Regulierschrauben bedingen einen zusätzli  chen Aufwand und dadurch zusätzliche Kosten.  



  2. Es besteht immer die Gefahr, dass die Regulier  schrauben von Unbefugten verstellt und dadurch die  Eigenschaften des elektroakustischen Wandlers ver  schlechtert werden.  



  Die     vorliegende    Erfindung     vermeidet        diese    Nach  teile und betrifft einen elektroakustischen Wandler mit  regulierbaren elektroakustischen Eigenschaften, beste  hend aus in einem Gehäuse eingebetteten Erregungs  system, einer Membran und einem Deckel, welcher  Membran sich durch Drehen auf einer dem Erregungs  system zugeordneten     Gewindespindel    axial verspannen  lässt, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel und die  Membran durch Kerben und Nocken miteinander     ver-          klinkt    sind und dass der Deckel mitsamt der Membran  gegenüber dem Gehäuse     verdrehbar    ist.  



       Im    folgenden wird     anhand    der Figuren die Erfin  dung beispielsweise     erläutert:    Dabei zeigt:       Fig.    1 einen     Schnitt    eines erfindungsgemässen elek  troakustischen Wandlers,       Fig.    1 a ein Detail A des     genannten    Schnittes,       Fig.        1b    ein Detail B des genannten Schnittes,       Fig.2    eine Aufsicht desselben Wandlers mit weg  genommenem Deckel,       Fig.    3 eine Aufsicht desselben Wandlers mit Deckel,

         Fig.    4 einen Schnitt einer Variante eines     erfindungs-          gemässen    Wandlers,       Fig.    5 einen Schnitt einer weiteren Variante eines  Wandlers.  



       In        Fig.    1 stellt 1 das Gehäuse eines erfindungs  gemässen elektroakustischen Wandlers dar. Dieses Ge  häuse - welches     vorteilhafterweise    aus elastischem Ma  terial (z. B. aus     Kunststoff)    hergestellt wird - kann mit       Hilfe    eines Deckels 2 geschlossen werden. Dabei erfolgt  die Halterung des Deckels 2 mit Hilfe einer am Deckel  rand vorgesehenen,     kreisrund    umlaufenden     nockenför-          migen    Ausbuchtung 3     (Fig.    l a), welche in die im Ge  häuseinnern angebrachte, ebenfalls kreisrund umlaufen  de Nute 4 einrastet     (Fig.    l a).

   Diese Befestigungsart er  laubt es, dass der Deckel 2 relativ zum Gehäuse 1 ge  dreht werden kann, trotzdem er in     axialer    Richtung  einwandfrei     fixiert    ist.  



  Die Membran 5 liegt     an    ihrem     Umfang    auf einem  ins Gehäuse 1 eingelegten     Membranauflagering    6 auf.  In ihrem Zentrum ist die Membran 5 mit einem Mut  tergewinde 7 versehen, welches auf der Schraubenspin  del 8 sitzt. Die Schraubenspindel 8 ist ihrerseits starr  mit dem Anker 9 des eigentlichen elektromagnetischen  Wandlers 10 verbunden.  



  Dreht man also die Membran 5, so verschiebt sich  das Muttergewinde 7 und damit das     Membranzentrum     je nach Drehrichtung nach unten oder oben. Dadurch  können die Luftpolster 11 und 12 zwischen der Mem  bran 5 und dem Deckel 2, respektive dem eigentlichen  elektromagnetischen Wandler 10 verändert werden.  



  Durch das genannte Verschieben des     Membranzen-          trums    7 können aber auch der     Auflagedruck        der-Mem-          bran    5 auf dem     Membranauflagering    6 und die mecha  nischen     Vorspannungen    innerhalb der Membran 5 ver  ändert und auf den günstigsten Wert eingestellt werden.  



  Damit nun die     Mebran    auch noch in der mit dem  Deckel 2 verschlossenen Kapsel gedreht und dadurch    verschoben werden kann, wird sie an ihrem Umfang  beispielsweise mit drei Kerben 13 versehen     (Fig.    2), in  welche Kerben 13 auf der untern Deckelseite ange  brachte Nocken 14 hineinpassen. Einer dieser Nocken  14 ist in     Fig.    1 a deutlich ersichtlich. In     Fig.    2 ist durch  doppelt schraffierte     Flächen    14 angedeutet, wie die  Nocken 14 des weggenommenen Deckels 2 in die Ker  ben 13 hineinpassen.  



  Auf der Oberseite des Deckels 2 sind beispielsweise  zwei Sacklöcher 15 angebracht (siehe auch     Fig.3).     Sie dienen zum Ansetzen eines Spezialschlüssels, mit  dessen Hilfe der Deckel 2 - und damit via Nocken 14  und Kerbe 13 auch die Membran 5 - leicht gedreht  werden kann.  



  Am Deckelumfang angebrachte     Arretierungsnocken     16     (Fig.    3 sowie     Fig.        1b)    - beispielsweise 3 Stück   und im Gehäuseinnern vorgesehene entsprechende Ein  kerbungen 17     (Fig.    2 sowie     Fig.        1b)    gestatten, den     Dek-          kel    2 relativ zum Gehäuse 1 beispielsweise von 120   zu 120  zu arretieren, damit er sich nicht etwa von  selbst oder unbeabsichtigt durch Manipulationen ver  drehen kann, was eine     Dejustierung    des Wandlers zur  Folge hätte.  



  Die Löcher 18     (Fig.    1) im Deckel 2 dienen in be  kannter Weise als Austrittsöffnungen für die im     Wand-          lerinnern    erzeugten Schallwellen.  



       Fig.4    zeigt als Variante noch den Schnitt durch  einen elektroakustischen Wandler, bei welchem der  Rand der Membran 5 nicht auf einem ins Gehäuse 1  eingelegten Auflagering 6     (Fig.    1), sondern an einem  am Gehäusedeckel 2 vorgesehenen ringförmigen Auf  lagewulst 19 anliegt.  



       Fig.5    zeigt als letzte Variante im Schnitt einen       Wandler,    dessen Membran 5 als Kolbenmembran mit  gewellter Randzone 20 ausgebildet ist, wobei diese  Randzone 20 zwischen einer Stufe 21 des Deckels 2  und     Membranauflagering    6 drehbar abgestützt wird.       Selbstverständlich    können auch nicht als Kolbenmem  branen ausgebildete, also gewöhnliche Membranen, in  der Art und Weise gemäss     Fig.    5 eingespannt werden.  



  Wie bereits eingangs     erwähnt    ist es vorteilhaft, min  destens das Gehäuse 1 aus Kunststoff zu fertigen.  Kunststoffgehäuse sind nämlich bei gleicher allgemei  ner Robustheit elastischer als Metallgehäuse, so dass  der Deckel 2 bei der vorgesehenen     Konstruktion    leich  ter in ein     Kunststoffgehäuse    eingerastet werden kann,       als    in ein Metallgehäuse. Zudem sind die Reibungs  eigenschaften zwischen der Ausbuchtung 3 und der  Nute 4     (Fig.    l a) besser, wenn das Gehäuse 1 aus ge  eignetem Kunststoff besteht. Der Deckel (2) lässt sich  dann leichter drehen.  



       Kunststoffgehäuse    und auch Kunststoffdeckel ha  ben aber den Nachteil, dass sie den akustischen     Wand-          ler    weder von aussen nach innen, noch von innen nach  aussen gegen elektrische und magnetische Störfelder  (aktive und passive) schützen.  



  Dieser Nachteil kann weitgehend durch Bespritzen  des Wandlers mit einer Metallschicht behoben werden.  In gewissen Fällen ist auch eine Ummantelung mit ei  nem hochpermeablen     ferromagnetischen    Material not  wendig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektroakustischer Wandler mit regulierbaren elek troakustischen Eigenschaften, bestehend aus in einem Gehäuse eingebettetemErregungssystem, einerMembran und einem Deckel, welche Membran sich durch Drehen auf einer dem Erregungssystem zugeordneten Gewinde spindel axial verspannen lässt, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (2) und die Membran (5) des Wand- lers durch Kerben (13) und Nocken (14) miteinander verklinkt sind und dass der Deckel (2) mitsamt der Membran (5) gegenüber dem Gehäuse (1) vierdrehbar UNTERANSPRÜCHE 1.
    Elektroakustischer Wandler nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand der Membran (5) nur auf seiner Unterseite gegen einen ins Gehäuse (1) eingelegten Membranauflagering (6) durch Drehung der Mutter (7) des Membranzentrums längs der Gewindespindel (8) so weit nach unten spannbar ist, bis die Membran (5) selbst eine geeignete mecha nische Vorspannung erhält. 2.
    Elektroakustischer Wandler nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand der Membran (5) nur auf seiner Oberseite gegen einen auf der Unterseite des Deckels (2) angebrachten ringförmi gen Wulst (19) durch Drehung der Mutter (7) des Membranzentrums längs der Gewindespindel (8) soweit nach oben spannbar ist, bis die Membran (5) selbst eine geeignete mechanische Vorspannung erhält. 3. Elektroakustischer Wandler nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Deckel (2) mit an seinem Umfang kreisrund umlaufender Ausbuchtung (3), welche in eine im Innern eines elastischen Gehäuses (1) angebrachte umlaufende Nute (14) eingerastet ist. 4.
    Elektroakustischer Wandler nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (2) auf seiner äussern Seite Sacklöcher (15) aufweist, die zum Ansetzen eines Spezialschlüssels zum Drehen des Deckels dienen. 5. Elektroakustischer Wandler nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (2) an seinem Umfange Arretierungsnocken (16) aufweist, die in entsprechende im Innern des Gehäuses (1) ange brachte Einkerbungen (17) passen, so dass sich der Deckel (2) relativ zum Gehäuse (1) arretieren lässt. 6. Elektroakustischer Wandler nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das Gehäuse (1) aus Kunststoff besteht. 7.
    Elektroakustischer Wandler nach Patentan spruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffgehäuse mit einer Metallschicht be legt ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4281224A (en) * 1980-04-21 1981-07-28 Sparkomatic Corporation Grille covered speaker assembly construction for compact automobiles and the like
EP0330423A3 (de) * 1988-02-26 1991-01-16 Yasuhiro Shinjo Lautsprechermembran
FR2650720A1 (fr) * 1989-08-01 1991-02-08 Blasquez Michel Haut-parleur hi-fi
DE102009024709A1 (de) * 2009-06-12 2010-12-16 Klaus Reck Hochtonlautsprecher

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