CH445953A - Vorrichtung zum lösbaren Verbinden von Teilen - Google Patents
Vorrichtung zum lösbaren Verbinden von TeilenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/38—Connections for building structures in general
- E04B1/61—Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other
- E04B1/6108—Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other the frontal surfaces of the slabs connected together
- E04B1/612—Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other the frontal surfaces of the slabs connected together by means between frontal surfaces
- E04B1/6125—Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other the frontal surfaces of the slabs connected together by means between frontal surfaces with protrusions on the one frontal surface co-operating with recesses in the other frontal surface
- E04B1/6141—Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other the frontal surfaces of the slabs connected together by means between frontal surfaces with protrusions on the one frontal surface co-operating with recesses in the other frontal surface the connection made by an additional locking key
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Description
Vorrichtung zum lösbaren Verbinden von Teilen Teilstücke zerlegbarer Möbel, Bauteile aller Art aus Holz, Beton oder anderem Material für Gebäude, Ba racken, oder dgl. werden bisher hauptsächlich mittels Schrauben, Zapfen, Klammern, durch Leimen etc. mit einander verbunden.
Zweck der Erfindung ist, eine Vorrichtung zum Ver binden vom Teilen zu schaffen, die bezüglich Herstel- lung und Montage einfacher und auch billiger als das Bekannte sein soll, die ferner eine sichere Verbindung von Teilen gewährleistet und die ermöglicht,
die zu ver bindenden Teile jederzeit, ohne Beschädigung dieser selbst und bzw. oder der Verbinduggsvorrichtung, leicht voneinander zu lösen,. Ferner soll die Vorrichtung un sichtbar .sein, wenn die Teile miteinander verbunden sind.
Gemäss der Erfindung soll dies dadurch erreicht werden, dass die Vorrichtung zum lösbaren Verbinden von Teilen aus zwei Elementen besteht, von welchen das eine mindestens einen Lappen besitzt, der vom einen seitlichen Lappenende her so ausgespart ist, dass ein Keil gebildet wird, dessen Anzugsfläche die Aussparung teilweise begrenzt,
und dass das andere Element mit mindestens einer öse versehen ist, welche Elemente dazu bestimmt sind, mit ihren Befestigungsorganen so am dem miteinander zu verbindenden Teilen angebracht zu werden,
dass beim Einschieben des Keiles in die Öse die miteinander zu verbindenden Teilen gegeneinan der gepresst werden und (die Vorrichtung unsichtbar ist, wenn diese Teile miteinander verbunden sind.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Vorrichtung zum Verbinden von Teilen aus Holz oder ähnlichem Material, Fig. la ein Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 1, Fig. 2 eine Variante zu Fig. 1,
Fig. 2a ein Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 2, Fig. 3 eine zweite Ausführungsform, bei welcher die beiden Elemente der Vorrichtung Bandform aufweisen, Fig. 4 eine Variante zu Fig. 3,
Fig. 5 eine letzte Ausführungsform zum Verbinden von Teilen aus Beton oder ähnlichem Material und Fig. 6 einen Schnitt nach :der Linke VI-VI der Fig. 5.
Die Vorrichtung besteht aus den beiden Elementen 1 und 2 und ist vorzugsweise ,aus Stahl, Eisenblech oder Leichtmetall hergestellt.
Gemäss Fig. 1 besitzt das Element 1 einen Lappen 3; der von dem einen (in Fig. 1 unteren) Lappenende her so ausgespart ist, dass ein Keil 4 gebildet wird, dessen Anzugsfläche 5, 6 die Aussparung 7 !teilweise begrenzt.
Praktische Versuche haben ergeben, dasis ein Keilwinkel von 40 im Bereich des Flächenteils 5 und ein Keil winkel von 10 im Bereich des Flächenteiles 6 besonders vorteilhaft sind.
Das Element 2 ist mit einer Öse versehen.
Als Befestigungsorgane der Elemente 1 und 2 an den miteinander zu verbindenen Teilen 9 und 10 dienen senkrecht zum Lappen 3 stehende Flansche 11 bzw. 12. Nach Fiig. 1 sind die Flansche 11, 12 mit je einer an jedem Flanschende angeordneten Schraube mit dien Tei len 9 und 10 verschraubt. Statt Schrauben könnten na türlich auch Nägel oder @dgl. verwendet werden.
Wie Fi-g. 1 weiter zeigt, sind die Elemente 1 und 2 in Aus nehmungen der Teile 9, 10 eingelassen, und zwar so, 'dass beim Einschieben dies Keiles 4 in die Öse 8 die Teile 9, 10 an ihren gemeinsamen Berührungsflächen durch die Wirkung des Keiles fest gegeneinander ge presst werden. Aus Fig. 1 geht ferner hervor, dass die die Elemente 1, 2 aufnehmenden Ausnehmungen un gleich tief sind. In der Regel werden diese Ausneh- mungen gleich tief gemacht.
Ist jedoch der eine der Teile 9, 10 verhältnismässig dünn, so kann die Tiefe der Aus- nehmung des dünneren Teiles entsprechend verkleinert werden. Es ist jedoch bei der Montage der Elemente 1 und 2 darauf zu achten, dass ,die Summe der Masse a+b stets ;
dem vorgeschriebenen Wert entsprichst. Wie Fig. 1 weiter zeigt, ist die Vorrichtung 1, 2 unsichtbar, wenn die Teile 9, 10 zusammengefügt sind.
Die Vorrichtung :gemäss Fig. 1 ist geeignet für die Verbindung von leichteren Teilen 9 und 10, z. B. Möbel teilen.
Fig. 2 unterscheidet sich von Fig. 1 nur durch eine etwas massivere Ausführung der Elemente 1 und 2, wo b2i die Flansche 11 und 12 an ihren Enden mit je zwei Schrauben an den Teilen 9, 10 befestigt sind. Ferner weist der Keil 4 seinem dem .freien Ende gegenüberli, geraden, d. h.
dem mit der Anzugsfläche von 40 ver- seh.enen Ende, ein paralleles Stück 4a. Diese Ausfüh- rungsform ist besonders für Zimmerleute geeignet.
Gemäss Fig.3 sind die Elemente 1' und 2' als Bänder ausgebildet, die mehrere im Abstand voneinan der angeordnete Keile 4' bzw. Ösen 8' .aufweisen. Im übrigen ist :diese Ausführungsform gleich ausgebildet, wie anhand der Fig. 1 bzw. 2 erläutert wurde.
Die Ausführungsform nach Fig.4entspricht im wesentlichen derjenigen nach Fig. 3. Als Befestigungs organe dienen jedoch Stifte 13, welche mit den übrigen Teilen der Elemente 1" bzw. 2" aus einem einzigen Stück bestehen zweckmässigerweise ;
sind die Stifte nicht unmittelbar gegenüber der Ansatzstelle der Kefle bzw. der Ösen angeordnet. Die Ausführungen in Bandform sind beaonders für Schreiner geeignet.
Die in Fig.5 und 6 gezeigte Ausführungsform ist zum Verbinden von Teilen aus Beton bestimmt. Auf der dem Keil bzw. der Öse gegenüberliegenden Seite sind die Elemente 1"' und 2"' eingeschnitten und die so gebildeten Lappen sind nach verschiedenen Seiten ab gebogen.
Werden mit Vorrichtungen gemäss Fig. 1 oder 2 stumpf aneinanderstossende Bretter verbunden, so kön nen diese letzteren mit Nut und Feder versehen sein, wobei .das eine Element am Grund der Nut und das andere Element in einem Ausschnitt der Feder befestigt wird. Es wäre ferner möglich, anstelle der Feder eine zweite durchgehende Nut vorzusehen, an deren Grund das zweite Element festgeschraubt würde.
Selbstver ständlich könne, insbesondere bei grösseren zu verbin- dend-.n Teilen 9, 10 an derselben Stossstelle mehrere Verbindungsvorrichtungen in geeigneten Abständen hin tereinander angeordnet werden.
Die Vorrichtung ermöglicht auch, im rechten oder in<B>jedem</B> beliebigen Winkel zueinander stehende Bretter 9, 10 miteinander zu verbinden.
Das Verbinden der Teile 9, 10 gestaltet sich .sehr ,einfach, indem nur der Keil bzw. die Keile in :die Axe bzw. Ösen zu werden brauchen. Das Lösen der Verbindung erfolgt durch einen Schlag in eritgegengesetztor Richturig. Spezielle Vorrichtungen sind :dazu also nicht erforderlich.
Ein unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung wird v--rhindert, erstens durch den selbsthemmenden Keil und zweitens dadurch, dass der Keil beim Herstellen der Verbindung etwas ausfedert.
Zum Anbringen der Elemente sind keine Spezial- werkzeuge notwendig. Für nicht maschinell eingerichtete Betriebe wäre jedoch ein Parallelmesser zum Ausstem men der Ausnehmungen empfehlenswert.
Im Rahmen der Erfindung sind noch zahlreiche Abwandlungen und Anwendungsmöglichkeiten denk bar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum lösbaren Verbinden von Teilen, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei Elementen (1, 2) besteht, von welchen das eine (1) mindestens einen Lappen (3) besitzt, der von einem seitlichen Lapp-nende her so ausgespart ist, dass ein Keil (4) gebildet wird, dessen Anzugsfläche (5, 6) die Aussparung (7) teilweise begrenzt, und :dass das andere Element (2) mit minde- stens einer Öse (8) versehen ist, welche Elemente dazu bestimmt sind, mit ihren B festigungsorgane-n (11, 12) so an den miteinander zu verbindenden Teilen (9, 10) angebracht zu werden, dass beim Einschieben des Keiles ,(64) in die 'O' se (8) die miteinander zu verbindenden Teile gegeneinander gepresst werden und die Vorrich tung unsichtbar ist, wenn diese Teile (9, 10) miteinander verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Keil (4) an seinem freien Ende (5) einen Anzug von ca. 40 Grad und anschliessend einen solchen von ca. 10 Grad aufweist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Elemente (1', 2') als Bänder aus- ,gebildet sind, :die je zwei oder mehr im Abstand von einander angeordnete Keile (4') bzw. Ösen (8') aufwei sen (Fig. 3). 3.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Elemente als Befestigungsorgane quer zum Lappen (3) stehende Flansche (12, 12) tragen, welche Löcher für Schrauben oder Nägel aufweisen. 4.Vorrichtung .nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Elemente (1", 2") als Befesti- gungsorgane Stifte (13) tragen, die zusammen mit den übrigen Teilen der Elemente aus einem einzigen Stück bestehen (Fig. 4).5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, ;dass :die Elemente (1"', 2"') an der dem Keil bzw. der Öse gegenüberliegenden Seite einge- schnitten und die beiden Teile beiderseits des Ein schnittes nach zueinander verschiedenen Seiten abge bogen sind, um Befestigungsorgane für Teile (9"', 10"') aus Beton zu bilden. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass sie aus Stahl, Eisenblech oder Leicht metall besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH60066A CH445953A (de) | 1966-01-17 | 1966-01-17 | Vorrichtung zum lösbaren Verbinden von Teilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH60066A CH445953A (de) | 1966-01-17 | 1966-01-17 | Vorrichtung zum lösbaren Verbinden von Teilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH445953A true CH445953A (de) | 1967-10-31 |
Family
ID=4190733
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH60066A CH445953A (de) | 1966-01-17 | 1966-01-17 | Vorrichtung zum lösbaren Verbinden von Teilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH445953A (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2384150A1 (fr) * | 1976-11-03 | 1978-10-13 | Puyoles Casamian Victor | Perfectionnements dans le montage de meubles par une nouvelle methode d'accouplement cache |
| FR2513288A1 (fr) * | 1981-09-21 | 1983-03-25 | Fimob Sa | Dispositif d'assemblage de panneaux de construction et panneaux equipes pour etre assembles a l'aide de ce dispositif |
| US6438808B1 (en) * | 2001-07-11 | 2002-08-27 | Taiwan Industrial Fastener Corporation | Fastener |
| DE20211288U1 (de) * | 2002-07-26 | 2003-12-04 | Fischerwerke Artur Fischer Gmbh & Co. Kg | Verbindungselement |
| DE10234808A1 (de) * | 2002-07-31 | 2004-02-19 | Fischerwerke Artur Fischer Gmbh & Co. Kg | Verbindungselement |
-
1966
- 1966-01-17 CH CH60066A patent/CH445953A/de unknown
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2384150A1 (fr) * | 1976-11-03 | 1978-10-13 | Puyoles Casamian Victor | Perfectionnements dans le montage de meubles par une nouvelle methode d'accouplement cache |
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| EP1389687A1 (de) * | 2002-07-26 | 2004-02-18 | fischerwerke Artur Fischer GmbH & Co. KG | Verbindungselement |
| DE10234808A1 (de) * | 2002-07-31 | 2004-02-19 | Fischerwerke Artur Fischer Gmbh & Co. Kg | Verbindungselement |
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