CH407305A - Rotor für eine dynamoelektrische Maschine - Google Patents

Rotor für eine dynamoelektrische Maschine

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CH407305A
CH407305A CH1308860A CH1308860A CH407305A CH 407305 A CH407305 A CH 407305A CH 1308860 A CH1308860 A CH 1308860A CH 1308860 A CH1308860 A CH 1308860A CH 407305 A CH407305 A CH 407305A
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CH
Switzerland
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rotor
conductor
channels
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conductors
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Application number
CH1308860A
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English (en)
Inventor
Maccleggan Willyoung David
Albert Becker Peter
Original Assignee
Gen Electric
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/24Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors with channels or ducts for cooling medium between the conductors

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  • Windings For Motors And Generators (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)

Description


  Rotor für eine dynamoelektrische Maschine    Die Leistungsfähigkeit von dynamoelektrischen  Maschinen, beispielsweise grossen Turbogeneratoren,  kann durch Kühlen der Wicklungen erhöht werden.  Grosse Generatoren weisen üblicherweise einen sta  tionären Anker auf, der die Ankerwicklung trägt, in  welcher der Wechselstrom induziert wird, während  dem der Rotor mit der Feldwicklung versehen ist.  Die Ausgangsleistung des     Generators    lässt sich er  höhen durch Verstärkung des Erregerstromes in der       Rotorwicklung,    vorausgesetzt, dass die Ankerwick  lung und die Feldwicklung sowie andere kritische  Teile des     Generators    genügend gekühlt werden. Da  der Rotor üblicherweise mit hoher Tourenzahl dreht,  ist die Gaskühlung der Wicklungen gebräuchlich.  



  Es sind bereits verschiedene Anordnungen zur  Kühlung der     Rotorwicklung    bekannt. Bei einer Aus  führung sind direktgekühlte Leiter vorgesehen, in  denen ein     Kühlgasstrom    in direktem Kontakt mit  exponierten Stellen der     Rotorwicklung    zirkuliert. Das  Kühlgas kann dabei durch Ventilatoren gefördert wer  den, welche das Gas von beiden Stirnseiten her in       öffnungen    des     Rotorkörpers    pressen, von wo es in       achsialer    Richtung gegen die Mitte des Rotors strömt  und dort in den Luftspalt austritt.

   Diese Anordnung  stösst jedoch bei relativ     langgestreckten    Rotoren auf  Schwierigkeiten infolge des hohen erforderlichen     Ven-          tilatordrucks    und wegen Wärmestauungen im Mittel  teil des Rotors.  



  Um diese Schwierigkeiten zu belieben, wurde eine  Anordnung verwendet gemäss USA-Patent 2<B>702 870</B>  vom 22. Februar<B>1955</B>     (Rollin    H.     Norris,    übertragen  auf General     Electric        Company).    Hier sind im Luft  spalt zwischen Rotor und     Stator    abwechslungsweise  Ein- und     Ausströmzonen    vorgesehen. Geeignete     öff-          nungen    in den     Nutenkeilen    oder den     Rotorzähnen       an der Peripherie des Rotors leiten das Kühlgas im  wesentlichen radial nach innen nach den Nuten, wo  es in geeigneten Kanälen in Kontakt mit den Kupfer  leitern gelangt.

   Diese Art der Förderung des Kühl  gases aus dem Luftspalt ist in mancher Hinsicht von  Vorteil, indem zur Aufrechterhaltung einer genügen  den Gaszirkulation kein hoher Gasdruck im Gehäuse  und keine grossen Kompressoren erforderlich sind  und sich eine gleichmässigere Temperaturverteilung  über die Länge des Rotors erzielen lässt. Dabei lässt  sich die Luftgeschwindigkeit im Luftspalt relativ zur       Rotoroberfläche    wirksam ausnützen, und der Stau  druck wird in einen Differenzdruck umgewandelt,  welcher das Kühlgas durch die Kühlkanäle in den  Leitern fördert, wobei durch     geignete    Verteilung des       Kühlgasstromes    längs den Leitern örtliche     überhitzun-          gen    vermieden werden.  



  Es sind verschiedene Leiterformen verwendet wor  den, um das Gas zwischen der Ein- und der     Aus-          strömstelle    sowohl in Längsrichtung als auch in der  Querrichtung entlang den Leitern zu führen. Bei einer  gebräuchlichen Leiterform besteht der Querschnitt aus  zwei Teilen. Der eine Teil wird durch ein gezogenes  Profil gebildet, welches Längsrippen aufweist, die  vom andern Teil überdeckt werden, sodass eine An  zahl Längskanäle zwischen den beiden blanken Leiter  teilen gebildet werden. Die gezogenen Rippen müssen  an den Ein- und     Ausströmstellen    des Gases wegge  fräst werden, um die Längskanäle untereinander zu  verbinden.

   Der Zutritt zu diesen Kanälen erfolgt  üblicherweise über radiale Kammern, welche an der  der     Nutenflanke    zugekehrten Seite der übereinander  geschichteten Leiter ausgeschnitten sind.  



  Bei andern bekannten Anordnungen weisen die  Leiter seitliche Längsrillen auf (siehe beispielsweise      USA-Patent 2<B>661</B>434 vom<B>1.</B> Dezember<B>1953, C. E.</B>       Kilbourne),    oder es sind besondere, gewellte Seiten  platten vorgesehen, die am geschichteten Leiterstapel  anliegen (USA-Patent 2 664<B>512</B> vom<B>29.</B> Dezem  ber<B>1953, E.

   D.</B>     Huntley).    In einer weiteren bekannten       Ausführuna    ist zwischen den übereinander geschichte  ten Leitern ein gewelltes Gitter angeordnet, welches  das Kühlgas in Längsrichtung des Rotors führt     (USA-          Patent    2<B>791707</B> vom<B>7.</B> Mai<B>1957, D.</B> M.     Willyoung).     Die drei erwähnten Patente sind auf die General       Electric        Company    übertragen.  



  Der Hinweis auf die erwähnten Anordnungen  soll zeigen, dass bei ihnen das Kühlgas zwischen den  Ein- und     Ausströmstellen    in     Län        'gsrichtung    des Rotors       ,-eführt    wird und im allgemeinen seitliche     Eintritts-          2          kammern    verwendet werden, welche in den Seiten  flanken der übereinander gestapelten Leiter ausgespart  sind. über diese Kammern wird das Gas radial zuge  führt, bevor es rechtwinklig umgelenkt wird und  Zutritt zu den Längskanälen der Leiter erhält.

   Die  seitlichen Kammern sind über Öffnungen in der       Nutenisolation    mit entsprechenden Löchern in den       Rotorzähnen    oder den     Nutenkeilen    verbunden. Da  die Leiter in jedem Fall vom Rotor zuverlässig  isoliert sein müssen, bedeutet jede Öffnung in der       Nutenisolation    eine Schwächung von deren     mechani-          sehen    und Spannungsfestigkeit, und da die     Nutenisola-          tion    an diesen Stellen seitlich nicht vollständig aufliegt,  muss sie eine genügende     Eigensteifigkeit    aufweisen,

    damit kein     Ausknicken    in die seitlichen Kammern  möglich ist. Auch erfordert der seitliche Eintritt von  der Nut in die Leiter in vielen Fällen eine Bearbeitung  an den     Rotorzähnen    selbst, und da diese häufig als  massives Schmiedestück ausgeführt sind, stösst dies  auf Schwierigkeiten und ist entsprechend kostspielig.  



  Wie erwähnt, erfordern diese Anordnungen meist  auch besondere gewellte Platten oder Gitter oder  Spezialquerschnitte von gezogenen Profilen, welche  im allgemeinen     t--u-i2r    sind als Leiterkupfer von nor  malem     Rechteckquerschnitt.        Ausserdern    verursacht die  Maschinenbearbeitung zur Herstellung der Seiten- und  Querkanäle für das Kühlgas ebenfalls zusätzliche  Kosten.  



  Ein weiteres Merkmal aller beschriebenen Anord  nungen ist die Tatsache, dass das Gas von jeder Ein  trittsöffnung nur zu einem oder mehreren bestimmten  Leitern Zutritt hat und deshalb die Temperatur ande  rer Leiter nur über den Umweg der Wärmeleitung  durch die Leiterisolation hindurch oder allenfalls über  die Seitenkammern beeinflussen kann.

   Um für den  Fall, dass eine     Eintrittsöffnung    aus irgendeinem  Grund nicht den vorgesehenen Anteil an Kühlgas  erhält, oder dass ein Kühlkanal durch einen Fremd  körper eingeengt wird, mögliche örtliche     überhitzun-          gen    zu vermindern, sind sehr komplizierte Strömungs  schemata beschrieben und verwendet worden,

   bei  spielsweise in     AIEE    Blatt<B># 55-53</B>      Gap-Pickup     Ventilation     of    Turbine Generator Fields  und     AIEE          Transactions        III    vom Juni<B>1956.</B> Diese Massnahmen  sollen die     ethermische    Kopplung  zwischen Kühlmit-         tel-Teilströmen    fördern, die von verschiedenen Ein  trittsöffnungen ausgehen.  



  Eine russische Publikation<B> A</B>     Turbo-Generator     Rotor     with        Directly        Cooled        Winding        Conductors      von     V.V.        Titov,    publiziert am<B>18.</B> Januar<B>1957</B> und  beschrieben anlässlich der Moskauer     IEC-Konferenz     vom Juni<B>1957,</B> erwähnt einen     Luftspaltgespeisten     Rotor mit im wesentlichen diagonaler     Durchströmung.     Kühlschlitze sind entlang den Aussenkanten der Leiter  gefräst.

   Der Eintritt des Kühlmittels am     Rotorende     erfolgt über Hohlkanäle, welche durch aufgeschweisste       U-Profile    gebildet werden, wobei die Endwindungen  fortschreitend mit den     Nutenteilen    der Leiter     ver-          schweisst    sind. Es wurde offenbar erheblichen Schwie  rigkeiten begegnet beim Einbauen und Verbinden  der Windungen in den Nuten, um eine geeignete An  ordnung zur Kühlung der Endpartien des Rotors zu  erreichen.

   Auch hier ist die     Nutenisolation    gegenüber  den Gaskanälen nicht unterstützt, wodurch die Gefahr  des     Ausknickens    vorhanden ist, und ausserdem ist  nur eine geringe Kupferoberfläche an der Seite des  Leiters dem Kühlgas ausgesetzt, woraus ein grosses  Temperaturgefälle zwischen dem Kupfer und dem  Kühlgas resultiert.  



  Die Erfindung bezweckt die Vermeidung der er  wähnten Schwierigkeiten und Nachteile bekannter  Anordnungen. Sie betrifft einen Rotor für eine dyna  moelektrische Maschine mit in axial verlaufenden  Nuten angeordneten, direkt gekühlten     Leitersträngeil     aus     aufeinandergeschichteten    Leiterstäben, die in     Ra-          dialrichtung    des Rotors von     Durchbrechungen    durch  setzt sind, welche in benachbarten Leiterstäben derart  in     Stablängsrichtung    versetzt sind, dass in den Leiter  strängen Kühlkanäle bestehen, die in axial entgegen  gesetzten Richtungen schräg durch die Leiterstränge  verlaufen.

   Das Kennzeichen des erfindungsgemässen  Rotors besteht darin, dass die Leiterstäbe in axialer  Richtung mindestens zwei parallele Reihen von     Durch-          brechungen    aufweisen, wobei jede Reihe für eine  Anzahl von parallelen Kühlkanälen bildet, die in den  beiden Reihen diagonal in entgegengesetzten Richtun  gen verlaufen und lediglich am     Nutengrund    mitein  ander verbunden sind.  



  Die Erfindung wird nachstehend anhand ver  schiedener in der Zeichnung dargestellter Ausfüh  rungsbeispiele näher erläutert.  



       Fig.   <B>1</B> ist ein Längsschnitt durch eine Nut des  Rotors, unter     Wegglassung    zahlreicher Einzelheiten,  zwecks Veranschaulichung des Schemas des     Kühl-          mittelflusses;          Fi-.    2 ist eine Draufsicht auf einen Leiterab  schnitt;       Fig.   <B>3</B> ist ein Schnitt durch einen Leiterstapel  entlang der Linie<B>3-3</B> in     Fig.    2,       Fig.    4 ist eine teilweise geschnittene, perspektivische  Ansicht des mit der Klammer IV in     Fig.   <B>1</B> bezeich  neten Abschnittes;

         Fig.   <B>5</B> ist eine teilweise geschnittene, perspektivische  Ansicht des mit der Klammer V in     Fig.   <B>1</B> bezeichneten  Abschnittes, und           Fig.   <B>6</B> ist eine Variante des     Strömungsschernas     nach     Fig.   <B>1.</B>  



       Fig.   <B>1</B> ist eine schematische Darstellung einer  Wicklungsnut im     Rotorkörper   <B>1</B> im Längsschnitt,  wobei die Achspartie des Rotors nicht dargestellt ist.  Das Kühlmittel strömt in direktkühlenden Kanälen 2  quer durch die     Nutenkeile    4 und die  Gleitleisten   <B>3,</B> ausgehend vom Luftspalt zwischen der     Rotorober-          fläche    Lind der     Statorbohrung.    Der     Stator    ist in der  Zeichnung nicht dargestellt, doch versteht sich, dass  dieser in geeigneter Weise angeordnet ist, um den  Rotor in seiner Bohrung aufzunehmen. In bekannter  Weise, z.

   B. wie im eingangs erwähnten     Norris-Patent     erläutert, sind an der     Rotoroberfläche        sogenannte          Einströrnzonen   <B>5, 6</B> vorgesehen, in welchen ein nach  dem     Rotorinnern    gerichteter     Radialstrom    des Kühl  mittels erzeugt wird, und daneben     sogenannte        Aus-          strömzonen   <B>7, 8, 9,</B> in denen das Kühlmittel wieder  radial aus dem Rotor ausströmt und von geeigneten  Kanälen in der     Statorbohrung    abgeführt wird.

   Über  einen Teil der     Rotorlänge    erstrecken sich unter den  Nuten 2 von den Stirnseiten des Rotors her     sogenannte     Sekundärnuten<B>10,</B> welche zusätzliches Kühlmittel  axial von den     Rotorenden    heranführen. Dieser       Kühlmittelstrom    kann durch (nicht dargestellte) Ge  bläse auf der     Rotorachse    oder auch nur durch     Aus-          nützung    der     Zentrifugalwirkung    auf das Kühlgas in  einer dem Fachmann bekannten Art und Weise her  vorgerufen werden.

   Die Anordnung zur Förderung  und Abführung des Kühlgases zum und vom Rotor  <B>C</B>  sowohl vom Luftspalt wie von den     Rotor-Stirnseiten     her (über die Sekundärnuten<B>10)</B> ist im wesentlichen  bekannt und nicht Gegenstand der vorliegenden     Er-          f        indun.-.     



  Wie aus     Fi-.    2 ersichtlich, sind in den Leiter<B>11</B>  eine erste Längsreihe von Schlitzen 12 und eine zweite  Längsreihe von Schlitzen<B>13</B> eingestanzt.     Fig.   <B>3</B> ist  eine     Schnittdarstellung    des Leiterabschnittes<B>11</B> mit  einer Anzahl radial benachbarter,     darunterliegender     Leiterabschnitten 14,15 und<B>16.</B>  



  Die Leiter<B>11,</B> 14,<B>15, 16</B>     usw.    weisen     rechtecki-en     Querschnitt auf, und die durchgehenden Schlitze 12  Lind<B>13</B> in jedem Leiter sind vorzugsweise ausgestanzt,  obwohl sie auch beispielsweise gefräst sein könnten.  Die Einfachheit der Leiterstruktur legt     Mehrloch-          oder        Folgestanzung    bei der Herstellung der Schlitze  nahe.  



  Die Schlitze 12 und<B>13</B> sind vorzugsweise nicht  senkrecht zur Leiteroberfläche, sondern gegenüber  dieser geneigt ausgestanzt. Der Grund hierzu ist die       Vergrösserung    des Querschnittes der durch die Schlitze       aneinanderliegender    Leiter gebildeten Kanäle. Es ist  klar, dass infolge der Längsverschiebung von Leiter  zu Leiter eine senkrechte     Stanzung    hervorspringende  Ecken der Schlitzränder zur Folge hätte, was die  Kanäle<B>je</B> nach Leiterdicke etwas verengen würde.  Wie aus den     Fig.    2 und<B>3</B> ersichtlich, verlaufen die  Schlitze 12 nach unten links, die Schlitze<B>13</B> hingegen  nach unten rechts.  



  Der Längsabstand der Schlitze<B>13</B> ist beim Leiter    14 der gleiche wie beim Leiter<B>11.</B> Der Leiter 14 ist  <B>g</B>     genüber    dem Leiter<B>11</B> um den Betrag s     längsver-          ge     schoben     (Fig.   <B>3).</B> Beim dargestellten Beispiel weisen  auch die nachfolgenden Leiter immer die gleiche  Längsverschiebung s gegenüber dem vorangehenden  Leiter auf, doch braucht diese Verschiebung nicht  unbedingt durchgehend gleich zu sein.

   Die     unterein-          anderliegenden    Schlitze<B>13</B> bilden einen durch alle  Leiter des Stapels hindurchgehenden     Kühlmittelkanal     dessen Mittelachse<B>17</B> gegenüber der     Rotorachse    ge  neigt ist. Die Neigung der Schlitzränder, beispiels  weise bei<B>18,</B> braucht dabei nicht notwendigerweise  mit der Neigung der Achse<B>17</B> übereinzustimmen.  Im vorliegenden Fall ragen die Schlitzkanten etwas in  den Kanal hinein-, sie rufen auf diese Weise eine  gewisse Turbulenz des     Kühlmittelstroms    hervor und  setzen eine     grössere    Leiteroberfläche dem Kühlmittel  aus, was beides den Wärmeübergang verbessert.  



  Die Längsversetzung zwischen einem bestimmten  Schlitz 12 und einem benachbarten Schlitz<B>13</B> dessel  ben Leiters ist durch die Strecke t in     Fig.    2 bezeichnet.  Das Mass ist von Leiter zu Leiter verschieden, was  bedeutet, dass die eine Schlitzreibe gegenüber der  andern von einem Leiter zum nächsten  fortschreitet .  Zur Bildung eines symmetrischen     Strömungssehemas,     bei dem die von den Schlitzen 12 gebildeten Kanäle  die gleiche, aber entgegengesetzte Neigung gegenüber  der     Rotorachse    aufweisen wie die von den Schlitzen  <B>13</B> gebildeten Kanäle ist es erforderlich, dass das  Mass t von Leiter zu Leiter sich um das Doppelte  des Masses s verändert.

   Natürlich bestehen noch  viele andere Möglichkeiten zur Bildung weiterer ge  eigneter Strömungsschemata, doch soll in dieser     Be-          schreibun-,    nur die in der Zeichnung dargestellte Form  weiterverfolgt werden.  



       Gemäss        Fig.    4 wird der Leiterstapel mittels des       Nutenkeils    21 und der Gleitleiste 22 in der Nut<B>23</B>  festgehalten. Der     Nutenkeil    21 nimmt dabei in be  kannter Weise die     Radialkräfte    an der Wicklung auf,  indem dessen Rippen 21a nach Art einer     Schwalben-          schwanzführung    in die Rillen 24 eingreifen, welche  in den Flanken der Nut<B>23</B> eingeschnitten sind. Der  Keil 21 enthält eine Anzahl     Einströraöffnungen   <B>21b,</B>  welche das Kühlgas aus dem Luftspalt aufnehmen  und radial nach innen leiten.  



  Die Gleitleiste 22 besteht in vorliegender Aus  führung aus mehreren Teilen, obschon sie auch aus  einem Stück hergestellt sein könnte. Die Gleitleiste  besteht aus einem Isoliermaterial, beispielsweise einem       Glasfaser-verstärkten    Polyesterharz. Die Seitenteile  22a und<B>22b</B> begrenzen zusammen mit einem Mittel  stück 22c eine Mittelöffnung<B>25.</B> Diese ist so ange  ordnet, dass sie mit dem untern Ende der     Einström-          öffnung   <B>21b</B> zusammenwirkt. Das Mittelstück 22c  weist eine Rippe<B>22d</B> auf, welche den     Kühlgasstrom     in zwei Teilströme aufteilt.

   Die Unterseite der     Gleit-          leiste    22 weist also zwei längliche     öffnungen    22e auf,  welche durch das Mittelstück 22c und den linken     bzw.     rechten Seitenteil 22a     bzw.   <B>22b</B> begrenzt sind. Die  Gleitleiste wirkt somit als      überleit -Element,    welches      den in die Mittelöffnung<B>25</B> einströmenden     Kühlmittel-          strom    in zwei Teilströme aufteilt und diese an zwei  getrennte, durch Schlitze 12     bzw.   <B>13</B> gebildete Kanäle  im Leiterstapel weiterleitet.  



  Die Feldwicklung im Rotor besteht aus Strängen  von     übereinandergeschichteten    Leitern<B>26,</B> welche  untereinander durch die relativ dünne Leiterisolation  <B>27</B> und von den     Nutenflanken        bzw.    dem     Rotorkörper     durch die dicke     Nutenisolation   <B>28</B> isoliert sind. Die  Leiter sind in der oben beschriebenen Weise mit  Schlitzen 12 und<B>13</B> versehen, welche diagonale     Kühl-          mittelkanäle    bilden. Die Schlitze 12 und<B>13</B> des ober  sten Leiters liegen direkt unter den     öffnungen    22e  an der Unterseite der Gleitleiste.

   Die Leiter<B>26</B> sind  im Grund der Nut<B>23</B> mit einem Kanalprofil<B>29</B> unter  legt, welches sich aus zwei radial verlaufenden Seiten  flanken 29a und einem Mittelsteg<B>29b</B> zusammensetzt,  so dass durch den untersten Leiter und das genannte  Profil ein Längskanal<B>30</B> begrenzt wird. Dieser Kanal  <B>30</B> bewirkt die Querverbindung für das Kühlgas zwi  schen     Diagonalkanälen,    welche durch Schlitze 12 und  solchen, die durch Schlitze<B>13</B> gebildet sind. An be  stimmten, über die     Rotorlänge    verteilten Stellen sind  Sperrstege in den Längskanal<B>30</B> eingesetzt, von  denen in     Fig.    4 der Steg<B>31</B> sichtbar ist.

   Diese Stege  unterteilen den Längskanal<B>30</B> in verschiedene Zonen,  zwischen denen die Gasströmung unterbunden ist,  Zwecks optimaler Raumausnützung ist das Kanal  profil<B>29</B> vorzugsweise ein aktiver elektrischer Leiter  der Feldwicklung, der entweder für sich allein oder  parallel mit einem oder mehreren     darüberliegenden     Leitern den Grundleiter der Nut bildet.  



  Die     Fig.   <B>5</B> stellt im Detail die in     Fig.   <B>1</B> mit der  Klammer V bezeichnete Zone dar. In dieser Zone  sind die     Nutenkeile   <B>32</B> mit     Ausströrnöffnungen   <B>33</B> ver  sehen, welche in Abweichung von den vorerwähnten       Einströrnöffnungen    aerodynamisch so ausgebildet sind,  dass das Kühlgas durch sie aus dem     Rotorinnern    in  den Luftspalt abfliessen kann. Die Keile<B>32</B> halten  ausser den Leitern<B>26</B> die Gleitleisten 34 in den Nuten  <B>23</B> fest, welche Leisten vorzugsweise genau gleich  wie die oben beschriebenen ausgebildet sind.  



  Das Kanalprofil<B>29,</B> auf welchem die Leiter<B>26</B>  aufliegen, erfordert über die Länge der Sekundärnut  <B>10</B> eine Stützleiste<B>35,</B> welche auf den durch die     Nuten-          flanken    gebildeten Schultern 23a ruht.  



  Das Kanalprofil<B>29,</B> die     Nutenisolation   <B>28</B> und die  Stützleiste<B>35</B> sind mit übereinstimmenden, über die  Länge der Sekundärnut<B>10</B> verteilten     öffnungen    29c,  28a     bzw.    35a versehen. Das     achsial    durch die Se  kundärnut<B>10</B> einströmende Gas kann durch diese       öffnungen    radial nach aussen in den Kanal<B>30</B> durch  treten. Diese Zone des Kanals<B>30</B> ist durch einen  Sperrsteg<B>36</B> abgeschlossen.  



       Fig.   <B>6</B> zeigt eine Variante des Strömungsschemas  gemäss     Fig.   <B>1.</B> Es sind Abschnitte der     Einströmzone   <B>6</B>  und der     Ausströmzone   <B>9</B> dargestellt, die denjenigen  nach     Fig.   <B>1</B> entsprechen. Die gestrichelten Linien be  deuten     Diagonalkanäle,    welche auf der entfernteren  Seite der Leiter durch Schlitze 12 gebildet sind und    die ausgezogenen Linien solche, die auf der näher  liegenden Seite der Leiter durch Schlitze<B>13</B> gebildet  sind.  



       Gemäss        Fig.   <B>6</B> sind im Unterschied zu     Fig.   <B>1</B>  solche Gleitleisten<B>3'</B> vorgesehen, welche die Strömung  von<B>je</B> zwei benachbarten     Diagonalkanälen    auf der  gleichen Seite des Leiters miteinander kombinieren,  und nicht, wie in     Fig.   <B>1,</B> von zwei     Diagonalkanälen     auf gegenüberliegenden Seiten der Leiter.

   Der kom  binierte     Kühlmittelstrom    verläuft über Ein- oder     Aus-          strörnöffnungen    im     Nutenkeil    4 gleich wie in     Fig.   <B>1.</B>  So werden zwei parallele Teilströme gebildet, welche  zuerst auf der einen Leiterseite diagonal nach innen  und hierauf auf der andern Leiterseite diagonal nach  aussen verlaufen.  



  Die Anordnung nach     Fig.   <B>6</B> ist insbesondere dort  anwendbar, wo es unerwünscht ist, zwei von ver  schiedenen Stellen ausgehende     Kühlmittel-TeiIströme     miteinander zu kombinieren, in welchem Fall die  Drücke oder die Widerstände der beiden Strö  mungspfade wesentlich verschieden sein können. Diese  Anordnung vermindert nämlich die Tendenz des stär  keren Teilstromes, an der gemeinsamen     Ausström-          stelle    den schwächeren Teilstrom zu blockieren.

   Die  Ausbildung einer geeigneten Gleitleiste<B>3'</B> mit     über-          leitöffnungen,    die den Anforderungen des Schemas  nach     Fig.   <B>6</B> entsprechen, bietet dem Fachmann keine  Schwierigkeiten.  



  Nachstehend soll nun die Wirkungsweise der dar  gestellten Anordnung beschrieben werden. Zwecks  besserer     übersicht    sind in     Fig.   <B>1</B> die Teilströme, welche  über Schlitze 12 auf der entfernteren Leiterseite ver  laufen, mit     gestrischelten    Linien dargestellt, gleich  gültig, ob die Strömung nach innen oder aussen ge  richtet ist. Die Teilströme durch     Diagonalkanäle,     welche durch Schlitze<B>13</B> auf der näheren Leiterseite  gebildet werden, sind hingegen durch ausgezogene  Linien dargestellt. Diese Darstellungsweise wurde auch  in den     Fig.    4 und<B>5</B> übernommen, und auch die  Bezugszahlen der Strömungspfeile stimmen überein.  



  Es seien nun die     Fig.   <B>1</B> und<B>5</B> gemeinsam betrachtet:  Der gesamte     Kühlgasstrom,    welcher durch die Se  kundärnut<B>10</B> einströmt, wird in die     Ausströmzone     geleitet, welche in     Fig.   <B>1</B> mit der Klammer<B>9</B> be  zeichnet ist.

   Der     Kühlgasstrom    tritt von der Sekundär  nut<B>10</B> über die     öffnungen    29c, 28a und 35a in die       darüberliegende    Zone des Kanals<B>30</B> über und strömt  von dort radial nach aussen, einerseits durch     Diago-          nalkanäle,    welche durch Schlitze 12 gebildet sind,  (gestrichelte Pfeile<B>37)</B> und anderseits durch     Diagonal-          kanäle,    welche durch Schlitze<B>13</B> gebildet sind     (aus-          gezogenene    Pfeile<B>38)

  .</B> Nach Durchtritt durch die  Gleitleiste 34 und die     Ausströrnöffnungen   <B>33</B> im Keil  <B>32</B> tritt das Kühlgas hierauf in der     Ausströmzone   <B>9</B>  nach dem Luftspalt aus (Pfeile<B>39</B> und 40). Der Sperr  steg<B>36</B> verhindert das Weiterströmen des Kühlgases  im Kanal<B>30</B> über die Sekundärnut<B>10</B> hinaus. In dem  betrachteten Wicklungsabschnitt ist somit der     Kühl-          gasstrom    auf beiden Seiten der Leiter (Schlitze 12  und<B>13)</B> radial nach aussen gerichtet.

        Zusätzlich zum     achsialen    Gasstrom von den     Rotor-          Stirnseiten    her durch die Sekundärnuten<B>10</B> wird auch  Kühlgas in den     Einströmzonen   <B>5</B> und<B>6</B> aus dem  Luftspalt radial nach innen gefördert. Das Gas aus  der Zone<B>6</B> wird nach Durchströmen der Wicklungen  sowohl nach der     Ausströmzone   <B>8</B> als auch nach der       Ausströmzone   <B>9</B> abgeleitet, wie aus der gemeinsamen  Betrachtung der     Fig.   <B>1</B> und 4 hervorgeht. Das z. B.  beim Pfeil 41 einströmende Gas wird in zwei Teil  ströme aufgeteilt.

   Der erste Teilstrom strömt radial  nach innen und     achsial    gegen das     Rotorende    in einem  durch Schlitze<B>13</B> gebildeten     Diagonalkanal    (Pfeile 42).  Aus diesem strömt das Gas quer durch die vom  Kanalprofil<B>29</B> gebildete Kammer im     Nutengrund,     ändert dabei seine Richtung und strömt auf der  andern Seite der Leiter nach aussen durch einen       Diagonalkanal,    welcher durch Schlitze 12 gebildet ist  (Pfeile 43). Dieser Teilstrom tritt hierauf durch die  Gleitleiste 34 hindurch und fliesst dann in den Luft  spalt ab, und zwar durch eine     Ausströmöffnung,     welche auch Kühlgas aus der Sekundärnut<B>10</B> führt  (Pfeil 40).  



  Der zweite Teilstrom des bei 41 eintretenden Gases  der     Einströmzone   <B>6</B> strömt radial nach innen und       achsial    gegen die Mitte der     Rotorlänge    durch einen       Diagonalkanal,    welcher durch Schlitze 12 gebildet  wird (gestrichelte Pfeile 44). Im     Nutengrund    strömt  es quer durch die Kammer<B>30</B> und hierauf nach  aussen durch einen     Diagonalkanal,    welcher durch  Schlitze<B>13</B> auf der näheren Leiterseite gebildet wird  (Pfeile 45).

   Dieser Teilstrom tritt beim Pfeil 46     (Aus-          strömzone   <B>8)</B> in den Luftspalt aus, und zwar vereinigt  mit einem Teilstrom aus der     Einströmzone   <B>5,</B> welcher  den Pfeilen 47 in ähnlicher Weise folgt.  



  Weitere Sperrstege 48, 49 und<B>50</B> unterteilen den  Längskanal<B>30</B>     hi        abgetrennite    Zonen     bzw.    Querver  bindungskanäle. In diesen Zonen herrschen ab  wechselnd verschiedene     Querströmungsrichtungen,    so  verläuft die Querströmung in der Zone<B>51</B> beispiels  weise in die Zeichenebene hinein und in der Zone<B>52</B>  aus der Zeichenebene hinein und in der Zone<B>52</B> aus  der Zeichenebene heraus     (Fig.   <B>1).</B>  



  <B>C</B>  Die Wirkungsweise der Variante gemäss     Fig.   <B>6</B>  lässt sich anhand der Zeichnung leicht überblicken.  In der     Einströmzone   <B>6</B> tritt das Kühlgas beispielsweise  beim Pfeil<B>55</B> ein und verzweigt sich in zwei Teil  ströme<B>56,</B> die in     Diagonalkanälen    auf der näheren  Leiterseite verlaufen. Hierauf strömt das Gas quer  durch die Zone<B>51</B> und durch zwei     Diagonalkanäle     auf der entfernteren Leiterseite wieder nach aussen  (Pfeile<B>57),</B> worauf die beiden Teilströme sich wieder  vereinigen und beim Pfeil<B>58</B>     (Ausströmzone   <B>9)</B> in den  Luftspalt austreten.

   Das durch die Sekundärnut<B>10</B>       achsial    herangeführte Kühlgas strömt beispielsweise in       Te-Iströmen   <B>59</B> auf der näherliegenden Leiterseite  nach aussen, welche Teilströme sich zu dem in die       Ausströrnzone   <B>9</B> austretenden Strom<B>60</B> vereinigen.  



  Bei dieser Anordnung werden nur Teilströme von  im wesentlichen gleichem Druck miteinander kombi-         niert,    so dass der eine Teilstrom nicht den andern  an der Vereinigungsstelle hemmen kann.  



  Zusammenfassend sei festgestellt, dass die be  schriebenen     Strömungssehemata    von     achsial    über die       Rotoroberfläche    verteilten Ein- und     Ausströmzonen     <B>5, 6, 7, 8, 9</B> ausgehen, wobei das Kühlgas in der  einen Zone aufgefangen und nach einer der andern  Zonen wieder abgeleitet wird. In der in     Fig.    4  dargestellten Zone verläuft ein 'bestimmter Teilstrom  auf der einen Leiterseite nach innen und auf der  andern Seite wieder nach aussen, in der Endzone des  Rotors nach     Fig.   <B>5</B> strömt das Gas auf beiden Leiter  seiten nach aussen.

   Bei längeren Rotoren kann es von  Vorteil sein, weitere Ein- und     Ausströmzonen    vor  zusehen, und es ist offensichtlich, dass dies einfach  durch Wiederholung des Mittelteils des Strömungs  schemas nach     Fig.   <B>1</B> erfolgen kann. Anstelle der  Zonenfolge<B>7, 5, 8, 6, 9</B> gemäss     Fig.   <B>1</B> können sich  also bei längeren Rotoren die Zonen in der Anord  nung<B>7, 5, 8, 5, 8, 6, 9,</B> oder<B>7, 5, 8, 5, 8, 5, 8, 6, 9</B>       usw.    folgen.  



  Ausser der offensichtlichen Wirtschaftlichkeit der  erfindungsgemässen Anordnung dank der Verwendung  von handelsüblichem Leiterkupfer von normalem       Rechteckquerschnitt,    das nur einer einfachen     Stanz-          operation    zu unterziehen ist, bietet die Erfindung noch  mannigfaltige Vorteile.  



  Aus den nachstehenden Gründen lässt sich eine  hohe Gleichmässigkeit der Temperaturverteilung in  der     Wicklun   <B>'g</B> erzielen: Der eine Grund besteht in der  Tatsache der einander kreuzenden     Diagonalströme     auf beiden Leiterseiten im Innern eines Leiterstapels,  wodurch ein guter Temperaturausgleich in der Wick  lung zustande kommt.  



  Es lässt sich analytisch nachweisen, dass, bei Be  trachtung der Gastemperatur allein, etwa<B>50%</B> des  Wicklungsvolumens im wesentlichen die mittlere Gas  temperatur annehmen, wobei die beste Gleichförmig  keit im     Nutengrund    herrscht, welcher üblicherweise  am meisten Kühlungsschwierigkeiten bereitet. Eine  Berechnung der theoretischen Gastemperatur wird  zwar auf die Ein- und     Ausströmzonen    zentrierte Ge  biete von über     bzw.    unter dem Mittelwert liegenden  Wicklungstemperaturen ergeben, doch bewirkt die  ausgezeichnete Wärmeleitfähigkeit des Leiterkupfers  in Längsrichtung einen praktisch vollkommenen Tem  peraturausgleich über diese Gebiete von ohnehin flach  verlaufenden Temperaturabweichungen.  



  Die radiale Führung der     Gasteilströme    im Innern  der Leiterstapel, die keinen seitlichen Eintritt von  der Nut her in die Leiter erfordert, erlaubt ein völlig  gleichmässiges Anliegen der     Nutenisolation   <B>28</B> über  die ganze Länge der     Nutenflanken.    Auch fallen  schwierig herzustellende Kühlkammern in den     Rotor-          zähnen    dahin. Dadurch tritt auch keine mechanische  Schwächung der     Nutenzähne    ein, welche die volle  Zentrifugalkraft der Wicklung aufzunehmen haben.  



  Versuche haben gezeigt, dass die beschriebene  Anordnung auch eine wirksamere Umwandlung der  kinetischen Energie des Gases im Luftspalt in den      die Gaszirkulation aufrechterhaltenden Differenz  druck gestattet, als dies bei Anwendung von Längs  kanälen in den Leitern möglich ist. Dies deshalb,  weil der Strömungsverlauf keine scharfen Knicke auf  weist, indem die Gleitleiste im Sinne einer fliessenden       überleitung    des mit hoher Geschwindigkeit durch die       Einströrnöffnungen    eintretenden Gases in die     Diago-          nalkanäle    geformt werden kann.  



  Mit der beschriebenen Anordnung zweier Längs  reihen von Schlitzen entsteht etwa der gleiche Anteil  von den Kühlgasen ausgesetzter Leiteroberfläche pro  Längeneinheit wie bei bisher bekannten Anordnungen  mit Längskanälen in den Leitern. Dies ergibt auch  ein mittleres Temperaturgefälle zwischen den Leitern  und dem Kühlgas in der selben     Grössenordnung    wie  bisher, wobei natürlich auch andere Parameter, wie       Wärmeübergangszahl,    Strömungsgeschwindigkeit und  elektrische Verluste eine Rolle spielen.  



  Dem Fachmann werden natürlich auch weitere  Varianten der Anordnung erkennbar sein, insbeson  dere der Verteilung der gestanzten Löcher in den  Leitern. Obwohl beispielsweise zwei Längsreihen von  gestanzten Löchern als vorteilhaft erachtet werden,  können auch drei oder mehr Reihen mit entsprechend  grösserer     Wärmeübergangsfläche    zu günstige Lösun  gen führen.  



  Obwohl das schiefe Stanzen der Schlitze besonders  erwähnt wurde, ist es klar, dass insbesondere im Falle  einer grösseren Anzahl von radial dünneren Leitern  die Löcher senkrecht zum Leiter gestanzt werden  können, ohne dass der Querschnitt der     Diagonal-          kanäle    dadurch wesentlich eingeengt würde, wobei  möglicherweise geringere Kosten entstehen. Auch  wäre mit senkrechter     Stanzung    eine grössere Flexi  bilität in der Lochanordnung erreichbar, da eine  geringere Zahl verschiedener     Stanzmuster    erforderlich  wäre.

   Dies deshalb, weil ein Leiter mit bestimmtem       Stanzmuster    nach Umwenden um<B>1801</B> über dessen  Ende oder eine Seitenkante auch in einer andern  radialen Lage in der Nut wieder passen könnte. Dabei  könnten natürlich mehrere Leiter in Gruppen     zusam-          mengefasst    und elektrisch parallel geschaltet,<B>d.</B> h.  als einziger Leiter betrieben werden, so dass in keiner  Weise die elektrischen Daten des Erregerkreises     be-          einflusst    werden.  



  Schliesslich sei auch die Möglichkeit erwähnt, die       Richtuncr    der Teilströme ausser im     Nutengrund    auch  auf der     Nutenaussenseite    nochmals umzukehren, so  dass das Kühlgas verschiedene Male radial nach innen    und aussen umgelenkt würde, bevor es schliesslich in  den Luftspalt austreten könnte.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Rotor für eine dynamoelektrische Maschine mit in axial verlaufenden Nuten angeordneten, direkt gekühl ten Leitersträngen aus aufeinandergeschichteten Leiter stäben, die in Radialrichtung des Rotors von Durch- brechungen durchsetzt sind, welche in benachbarten Leiterstäben derart in Stablängsrichtung versetzt sind, dass in den Leitersträngen Kühlkanäle bestehen, die in axial entgegengesetzten Richtungen schräg durch die Leiterstränge verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterstäbe in axialer Richtung mindestens zwei parallele Reihen von Durchbrechungen auf weisen,
    wobei jede Reihe für sich eine Anzahl von Reihen diagonal in entgegengesetzten Richtungen ver laufen und lediglich am Nutengrund miteinander ver bunden sind. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Rotor nach Patentanspruch, mit in axial ver setzten Zonen der Rotorperipherie angeordneten Einström- und Ausströrnöffnungen <B>f</B>ür das Kühlmittel, gekennzeichnet durch im Nutengrund vorhandene Querverbindungskanäle zwischen benachbarten Durch- brechungen des untersten Leiters, welche die Ver bindung zwischen zwei Diagonalkanälen herstellen,
    von denen der eine in einer Einströrnöffnung und der andere in einer Ausströmöffnung mündet. 2. Rotor nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch von den Rotorstirnseiten her sich über einen Teil der Rotorlänge unter mindestens einem Teil der Nuten erstreckende Sekundärnuten, die mit einer An zahl Diagonalkanälen verbunden sind und von den Stirnseiten her mit Kühlmittel gespeist werden, welches über die Diagonalkanäle in den Luftspalt abfliesst.
    <B>3.</B> Rotor nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die von Durchbrechungen verschiedener Längsreihen gebildeten Diagonalkanäle um den selben Winkel gegenüber der Rotorachse geneigt sind. 4. Rotor nach Patentanspruch, mit Leitern von liegendem Rechteckquerschnitt, dadurch gekennzeich net, dass die Durchbrechungen durch in Längsrich tung der Leiter verlaufende Schlitze gebildet sind, deren Enden gegenüber der Rotorachse geneigt sind, wobei der Neigungswinkel bei den Schlitzen zweier benachbarter Reihen des Leiters entgegengesetzt ist.
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