CH403441A - Hydraulische Kopiereinrichtung für eine Werkzeugmaschine - Google Patents

Hydraulische Kopiereinrichtung für eine Werkzeugmaschine

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CH403441A
CH403441A CH459160A CH459160A CH403441A CH 403441 A CH403441 A CH 403441A CH 459160 A CH459160 A CH 459160A CH 459160 A CH459160 A CH 459160A CH 403441 A CH403441 A CH 403441A
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CH
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hydraulic
hydraulic piston
piston
motor
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Application number
CH459160A
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Inventor
Guenter Dipl Ing Kleimenhagen
Meier Bruno
Scheidemann Herbert
Trumpf Jakob
Original Assignee
Oerlikon Buehrle Holding Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/08Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description


      Hydraulische        Kopiereinrichtung    für     eine    Werkzeugmaschine    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  hydraulische Kopiereinrichtung     für    eine Werkzeug  maschine mit einem Längsschlitten, auf dem ein  erster hydraulischer Kolbenmotor     befestigt    ist, wel  cher Motor zur Beseitigung des sogenannten Ge  schwindigkeitsfehlers ein erstes, ihm zugeordnetes       Steuerschieberorgan    und einen zweiten hydraulischen  Kolbenmotor bewegt, dem ein zweites     Steuerschieber-          organ    zugeordnet ist, welches vom zweiten hydrau  lischen Kolbenmotor zusammen mit dem Werkzeug  verstellt wird,

   wobei beide Schieber der beiden       Steuerschieberorgane    unter sich verbunden sind.  



  Solche Kopiereinrichtungen sind speziell bei  Drehbänken bekannt. Sie sind aber in ihrem Aufbau  kompliziert und weisen Nachteile auf,     wie    z. B. hin  und her gesteuerte Einsatzbüchsen bei den Steuer  schieberorganen oder bewegliche Schläuche, die zwi  schen dem ersten     Steuerschieberorgan    und dem er  sten hydraulischen Kolbenmotor zur Überbrückung  der gegenseitigen Relativbewegungen angeordnet  sind.  



  Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die  Konstruktion der bekannten Einrichtungen zu ver  einfachen und die genannten Nachteile zu vermeiden.  



  Die Lösung besteht gemäss der Erfindung darin,  dass die beiden Kolben der beiden     hydraulischen     Kolbenmotoren koaxial in einem mit dem Gehäuse  des ersten     Steuerschieberorgans    fest verbundenen,  durch eine Zwischenwand unterteilten, gemeinsamen  Zylinder arbeiten, wobei das zweite Steuerschieber  organ, dessen Gehäuse fest mit dem Kolben des  zweiten hydraulischen Kolbenmotors verbunden ist,  hydraulisch mit beiden Zylinderräumen vor und hin  ter dem Kolben des zweiten hydraulischen Kolben  motors mittels einer Kolbenstange in Verbindung  steht, die axiale und radiale Bohrungen aufweist.

      Durch die genannte Lösung ergibt sich der Vor  teil, dass nicht nur der gemeinsame     Zylinder    der  beiden Kolbenmotoren     als    solcher einfacher zu be  arbeiten ist als die beiden bisherigen     Zylinder    der  bekannten     Einrichtungen,    sondern auch, dass die  genaue Bearbeitung der nunmehr voneinander ge  trennten Gehäuse der beiden     Steuerschieberorgane     mit weniger Schwierigkeiten     durchführbar    ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel der     erfindungsgemässen    Kopiereinrich  tung dargestellt; es zeigt:       Fig.    1     im        Axialschnitt    ein praktisches Ausfüh  rungsbeispiel einer Kopiereinrichtung,       Fig.    2 die     Kopiereinrichtung    nach     Fig.    2 in  Anwendung an einer Kopierdrehbank zum     Unrund-          kopieren.     



  Bei dem in     Fig.    1 gezeigten Beispiel (das dem  Schema nach     Fig.   <I>la,</I> 1b entspricht), ist der     nicht     gezeichnete, die Schablone bzw. das Meisterstück  abtastende Fühler     direkt    mit einem Steuerschieber 1  verbunden, der über eine Feder 2     kraftschlüssig    mit  einem Steuerschieber 3 verbunden ist. Beide Steuer  schieber 1, 3 besitzen je vier Steuerkanten<I>a, b, c</I>  und d. Die Druckzuführung     befindet    sich bei 4 bzw.  5, während die durch die     Schieberaussparungen    ge  schaffenen Räume 6, 7, 8 und 9 mit dem     Auslass     verbunden sind.

   Ein     Ringraum    10 der Steuerschieber  büchse ist mit dem Zylinderraum 11 eines     Kraft-          kolbens    12 verbunden,     während    ein Ringraum 13  der     Steuerschieberbüchse    mit dem Zylinderraum 14  in Verbindung steht. Analoge Ringräume 15 und 16  des zweiten Steuerschiebers 3 sind über Bohrungen  17 bzw. 18 in der Kolbenstange 19a des Kolbens 19  mit den zugeordneten Zylinderräumen 20 bzw. 21  verbunden.

   Der Kolben 12 ist auf dem     Planschlitten     einer nicht gezeichneten Drehbank befestigt zu den-           ken,        während    die Kolbenstange 19a mit einem den  Stahl tragenden     Schlitten    22 über eine Zustellvor  richtung verbunden ist. Ausserdem ist das Gehäuse  23 des Kolbenschiebers 3 fest mit der Kolbenstange  19a verbunden.  



  Durch eine Spindel 24, mittels welcher der den  Stahl tragende Schlitten 22 gegenüber der Kolben  stange 19a verschoben werden kann, ist die Mög  lichkeit einer     Spanzustellung    gegeben. Nach der Ver  stellung wird die Kolbenstange 19a mit dem Gehäuse  22 wieder verklemmt.  



  Die beiden koaxial angeordneten Kraftkolben 12  und 19 gleiten in einem gemeinsamen, durch eine  Zwischenwand 25 unterteilten Zylinder 26. Wie fer  ner aus der Zeichnung ersichtlich, sind zwischen  Steuerschieber und zugeordnetem Kraftkolben keine  flexiblen Leitungen vorhanden; eine durch solche  Leitungen aus Stabilitätsgründen meist verursachte  Verminderung der     maximal    erreichbaren Empfind  lichkeit wird dadurch vermieden. Ein weiterer Vorteil  für die Stabilität der Arbeitsweise der beschriebenen  Kopiereinrichtung     liegt    darin, dass für den zweiten  Steuerschieber nur ein sehr kurzer Arbeitshub vor  gesehen sein muss.  



  Wird beiden Steuerschiebern 1 und 3 entgegen  der Wirkung der Feder 2 eine plötzliche     Auslenkung          erteilt,    so     bewegt    sich zufolge der Steuerwirkung  der geöffneten Steuerkante c der Zylinder 26 in  gleicher     Richtung,    während der Kolben 19 relativ  zum Zylinder 26 ebenfalls nach rechts bewegt wird,  und zwar so lange, bis alle Steuerkanten der Steuer  schieber 1 und 3 wieder geschlossen sind.

   Werden  die Steuerschieber 1 und 3     mit    einer konstanten       Absolutgeschwindigkeit    nach rechts     bewegt,    so er  gibt sich eine solche Öffnung der Steuerkanten c  und a des Steuerschiebers 1, dass sich eine Ge  schwindigkeit des Zylinders 26 ergibt, die     gleich    der  Geschwindigkeit der Steuerschieber ist. Wäre dies  nicht der Fall, so müsste sich die Steueröffnung ver  grössern oder verkleinern; d. h. aber, dass die Relativ  geschwindigkeit des Kolbens 19 gegenüber dem Zy  linder 26     Null    werden muss und damit auch die  Öffnung der Steuerkanten des Steuerschiebers 3 Null  wird.

   Da der Steuerschieber 3 über den Steuer  schieber 1 und den Fühler sozusagen direkt mit der  Schablone bzw. dem Meisterstück verbunden ist,  während das     Steuerschiebergehäuse    direkt mit dem       Stahlhalter    verbunden ist, so bedeutet die Öffnung  Null der Steuerkanten des Steuerschiebers 3, dass  kein Kopierfehler vorhanden ist.    Eine Kopiereinrichtung nach     Fig.    1 in Anwen  dung an einer Kopierdrehbank zum     Unrunddrehen     ist in     Fig.    2 dargestellt. Auf einem Planschlitten 30  der Drehbank ist die Kopiereinrichtung unter einem  Winkel von 90  zur     Werkstückachse    (es könnte  auch ein anderer Winkel gewählt sein) befestigt.

   Ein       mit    dem Steuerschieber 1 fest verbundener Fühler  31 wird durch die die Steuerschieber 1, 3 belastende  Feder 2 an das parallel zum Werkstück 32 ange  ordnete Meisterstück 33 gedrückt. Die Welle des  Meisterstücks 33 dreht synchron mit der das Werk  stück antreibenden Spindel 34. Werden die Spindel  34 und die Welle des Meisterstücks 33 angetrieben  und gleichzeitig dem Längsschlitten 35 über eine  Zugspindel 36 eine     Vorschubbewegung    erteilt, so  wird sowohl die     Unrundform    als auch die Längs  kontur des Meisterstückes am Werkstück nachge  formt.  



  Bei Anordnung der Kopiereinrichtung unter  einem Winkel von 45  zur     Werkstückachse    ergibt  sich die Möglichkeit des normalen Längskopierens.  Man erhält auch den Vorteil, die Kontur wechsel  weise mit Plan- und     Längsleitvorschub    nachformen  zu können, ohne dass sich dadurch zusätzliche Fehler  an der     Werkstückkontur    ergeben, wie das sonst  bei einstufigen Kopiereinrichtungen zu erwarten ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulische Kopiereinrichtung für eine Werk zeugmaschine mit einem Längsschlitten, auf dem ein erster hydraulischer Kolbenmotor befestigt ist, wel cher Motor zur Beseitigung des sogenannten Ge schwindigkeitsfehlers ein erstes, ihm zugeordnetes Steuerschieberorgan und einen zweiten hydraulischen Kolbenmotor bewegt, dem ein zweites Steuerschieber organ zugeordnet ist, welches vom zweiten hydrau lischen Kolbenmotor zusammen mit dem Werkzeug verstellt wird, wobei beide Schieber der beiden Steuerschieberorgane unter sich verbunden sind, da durch gekennzeichnet,
    dass die beiden Kolben der beiden hydraulischen Kolbenmotoren koaxial in einem mit dem Gehäuse des ersten Steuerschieber- organs fest verbundenen, durch eine Zwischenwand unterteilten, gemeinsamen Zylinder arbeiten, wobei das zweite Steuerschieberorgan, dessen Gehäuse fest mit dem Kolben des zweiten hydraulischen Kolben motors verbunden ist, hydraulisch mit beiden Zy linderräumen vor und hinter dem Kolben des zweiten hydraulischen Kolbenmotors mittels einer Kolben stange in Verbindung steht, die axiale und radiale Bohrungen aufweist.
CH459160A 1960-04-22 1960-04-22 Hydraulische Kopiereinrichtung für eine Werkzeugmaschine CH403441A (de)

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