CH401291A - Verfahren zum Befestigen von elektrischen Heizkörpern, insbesondere von Rohrheizkörpern, in der Wandöffnung von Behältern - Google Patents
Verfahren zum Befestigen von elektrischen Heizkörpern, insbesondere von Rohrheizkörpern, in der Wandöffnung von BehälternInfo
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Description
Verfahren zum Befestigen von elektrischen Heizkörpern, insbesondere von Rohrheizkörpern, in der Wandöffnung von Behältern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Be festigen von elektrischen Heizkörpern, insbesondere von Rohrheizkörpern, in der Wandöffnung von Be hältern, bei welchem zwischen mindestens einem Heiz körperschenkel und der Wandöffnung ein elastischer Dichtkörper angeordnet wird, dessen an der Wand öffnung anliegender Umfang im entspannten Zustand des Dichtkörpers grösser ist als der Umfang der Wandöffnung.
Es ist bereits eine Heizkörperbefestigung, insbe sondere für Heizkörper von Flüssigkeitserhitzern, mit tels eines in eine Behälterwandung einzusetzenden Dichtkörpers bekannt, welche eine unmittelbar auf zwei oder mehr Heizkörperenden befestigte, in den Behälter einzuführende Druckplatte und eine lose auf den Heizkörperenden sitzende, ausserhalb des Behälters liegende Druckplatte sowie einen zwischen beiden Druckplatten liegenden, lose auf den Heizkör- perenden angeordneten,
nach dem Einsetzen in die Behälterwandöffnung durch frontalen Druck mittels beider Druckplatten seitlich spreizbaren und dadurch die Wandöffnung dichtend ausfüllenden Dichtkörper zum gleichzeitigen Halten des oder der Heizkörper in der Wandöffnung von im wesentlichen gleich gros- ser Flächenausdehnung wie beide annähernd gleich grossen Druckplatten aufweist. Diese Befestigung hat den Nachteil, dass zwei Druckplatten sowie eine Schraube mit Gegenmutter erforderlich sind, um den Dichtkörper nach dem Einsetzen in die Behälterwand öffnung seitlich zu spreizen.
Eine verbesserte Vor richtung dieser Art weist einen in die Wandöffnung des Behälters einzusetzenden Gummidichtkörper auf, in dessen von dem oder den Heizkörperenden durch ragter Durchtrittsöffnung bzw.
durchragten Durch trittsöffnungen je ein als Lager für die Heizkörperen- den dienender, fest auf den Heizkörperenden sitzender Gewindespannippel mit derartig ausgebildeten, stirnsei- tig angeordneten, vorzugsweise als Unterlagsscheiben ausgestalteten Spannteilen sitzt, dass beim Festspan nen des Spannippels nicht nur die Heizkörperenden fest und dicht an den Gummidichtkörper gepresst werden,
sondern dass der Gummidichtkörper dadurch auch zugleich gestrafft und fest in die Wandöffnung des Behälters eingepresst wird. Hier sind also an die Stelle der beiden Druckplatten Gewindespannippel getreten, durch deren Festspannen der Gummidicht körper sich seitlich spreizend in die Wandöffnung des Behälters eingepresst wird. In beiden Befestigungs arten muss also der gesamte Dichtkörper ständig unter Spannung stehen, um eine einwandfreie Ab dichtung zu gewährleisten, was sehr hohe Anforderun gen an das Material voraussetzt.
Es wurde weiterhin zur Vermeidung von Druck platten, Spannippeln oder dergleichen der Versuch unternommen, Dichtkörper zu verwenden, welche an ihrer Vorderseite einen Kegel besitzen, dessen vordere Stirnfläche kleiner ist als die Wandöffnung. Der Kegel ist mit einer Rille hinterzogen, deren Rillengrund einen etwas grösseren Umfang besitzt als die Wand öffnung. Diese Dichtkörper wurden mit Stoss oder Druck in die Wandöffnung so weit eingebracht, bis die Rille in den Rand der Wandöffnung einrastet.
Die Versuche in dieser Richtung mussten jedoch in der Praxis fehlschlagen, und zwar aus folgenden Gründen: Wenn der Dichtkörper ein übliche relativ weich eingestellte Elastizität hat, dann staut sich beim Eindrücken des Dichtkörpers das Material an der kegelig ansteigenden Fläche vor der Wandöffnung.
Keine auch noch so grosse Kraft vermag den Dichtkörper dann in die Behälteröffnung einzu drücken, da der Querschnitt des Dicktkörpers mit wachsender Druckkraft ebenfalls wächst. Es lassen sich also für dieses Verfahren nur relativ harte Dicht körper verwenden. Jedoch auch dann darf der Um fang des Dichtkörpers nur um wenig grösser sein als der Umfang der Wandöffnung. Abgesehen davon, dass die Wandöffnung in diesem Falle sehr genau gearbeitet werden muss, ist dann der Anpressdruck des Dichtkörpers an die Wandöffnung unter seiner eigenen Elastizität viel zu gering, um eine ent sprechende Flüssigkeitsabdichtung zu liefern. Infolge der Alterung des Materials sinkt ausserdem der schon geringe Anfangsanlagedruck sehr bald auf den Null wert ab.
Gemäss der Erfindung wird nun ein Verfahren vorgeschlagen, das die Nachteile der beschriebenen Verfahren vermeidet. Bei dem Verfahren gemäss der Erfindung ist die Verwendung von Spannippeln oder Druckplatten überflüssig. Die Abdichtung gegen die Wandöffnung und gegebenenfalls gegen die Heiz körperschenkel selbst erfolgt unter der Eigenelastizität des Werkstoffes des Dichtkörpers.
Das Verfahren gemäss der Erfindung besteht dabei darin, dass ein Dichtkörper verwendet wird, dessen Umfang um so viel grösser ist als der Umfang der Wandöffnung, dass ein Eindrücken des Dichtkörpers in die Wandöffnung mit solchen Kräften unmöglich ist, welche keine Beschädigung des Dichtkörpers oder der Behälterwand verursachen. Der Dichtungskörper wird dabei zum Einsetzen in die Wandöffnung durch eine in Achsrichtung wirkende Kraft gestreckt, um so seinen Umfang auf ein dem Umfang der Wandöff nung entsprechendes Mass zu vermindern. Die in Achsrichtung wirkende Kraft wird dabei nach beende tem Einsetzen des Dichtkörpers freigegeben, so dass sich dieser in Axialrichtung verkürzt und sich elastisch an den Rand der Behälteröffnung anlegt.
Einige Ausführungsmöglichkeiten des erfindungs- gemässen Verfahrens werden nun beispielsweise be schrieben. In der beiliegenden Zeichnung zeigen: Fig. 1 und 2 eine erste Ausführungsmöglichkeit des erfindungsgemässen Verfahrens; Fig. 3 und 4 eine zweite Ausführungsmöglichkeit; Fig. 5 eine andere Art eines zur Durchführung des in den Fig. 3 und 4 erläuterten Verfahrens ge eigneten Dichtkörpers; Fig. 6 eine dritte Ausführungsmöglichkeit; Fig. 7 eine vierte Ausführungsmöglichkeit;
Fig. 8 und 9 eine fünfte Ausführungsmöglichkeit, wobei Fig. 9 ein Schnitt längs der Linie IX - IX in Fig. 8 ist; Fig. 10 eine sechste Ausführungsmöglichkeit; Fig. 11 eine weitere Ausführungsform eines Dicht körpers; wie er zur Durchführung des Verfahrens gemäss Fig. 2 verwendet werden kann; Fig. 12 eine siebente Ausführungsmöglichkeit; Fig. 13 eine achte Ausführungsmöglichkeit; Fig. 14 eine neunte Ausführungsmöglichkeit;
Fig. 15 eine zehnte Ausführungsmöglichkeit.
In sämtlichen Figuren ist die eine Wandöffnung besitzende Behälterwand mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet. Die Wandöffnung wird im allgemeinen kreisrund sein, sie kann jedoch auch andere Formen haben, z. B. oval, quadratisch oder rechteckig sein.
Zur Durchführung der in den Fig. 1 bis 5 dar gestellten Verfahren wird ein Dichtkörper verwendet, welcher einen Ringkragen 2, einen wesentlich grös- seren Aussendurchmesser wie die Wandöffnung in der Behälterwand 1 aufweisenden Mittelbereich 3 und einen geringeren Durchmesser wie die Wand öffnung besitzenden Ansatz 4 aufweist. Der Dicht körper besteht aus elastischem Material, im allge meinen aus hitze- und laugenbeständigem Gummi. Zum Einsetzen des Dichtkörpers in die Wandöffnung wird der Ansatz 4 durch die Wandöffnung hindurch gesteckt.
Man lässt nun auf den Dichtkörper eine Streckkraft wirken, indem man beispielsweise gemäss der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 den Ansatz 4 mittels eines Werkzeuges, z. B. einer Zange, zieht. Unter dieser Streckkraft verringert sich der Durchmesser des Mittelbereiches 3, so dass dieser so weit in die Wandöffnung eingeführt werden kann, bis der Ringkragen 2 an der Behälterwand 1 anliegt. Nunmehr kann man einen Rohrheizkörperschenkel 5 durch die Mittelbohrung des Dichtkörpers stecken, für den Fall, dass dies nicht schon früher geschehen ist.
Lässt man nun den Ansatz 4 los, so entspannt sich der Dichtkörper so weit, dass sich der Mittel bereich 3 unter einem entsprechenden Anlagedruck an den Rand der Wandöffnung und an den Rohr heizkörperschenkel 5 anlegt, wie dies in Fig. 2 ver anschaulicht ist. Dieser unerwartete Effekt lässt sich am besten anhand eines Zahlenbeispieles belegen. Die Innerbohrung des Dichtkörpers betrage 9 mm, der Aussendurchmesser des Rohrheizkörperschenkels 10 mm, der Durchmesser der Wandöffnung 15 mm, der Aussendurchmesser des Mittelbereiches 18 mm und der Aussendurchmesser des Ringkragens 25 mm.
Auf diese Weise wird der Rohrheizkörperschenkel 5 so fest von dem Dichtkörper eingespannt, dass es unmöglich ist, diesen mit der blossen Hand aus dem Dichtkörper herauszuziehen. Die Durchmesserdiffe renz zwischen dem Rohrheizkörperschenkel 5 und der Wandöffnung beträgt 5 mm, die Durchmesser differenz zwischen der Innenbohrung des Dichtkör pers und dem Aussendurchmesser des Mittelteiles 3 jedoch 9 mm. Das Material bleibt also in der in Fig. 2 dargestellten eingesetzten Form des Dicht körpers um 4 mm gepresst, woraus sich der hohe Anpressdruck an der Wandöffnung und dem Dicht körperschenkel 5 erklärt.
Es ist verständlich, dass es bei dieser Abmessung unmöglich wäre; den Dicht körper beispielsweise gemäss der Anordnung in Fig. 1 durch Anwendung einer Druckkraft in die Wand öffnung einzupressen.
Bei der zweiten Ausführungsmöglichkeit des er- findungsgemässen Verfahrens nach den Fig. 3 und 4 besitzt der Dichtkörper in seiner Innenbohrung eine Trennwand 6. Die Streckung des Dichtkörpers kann in diesem Fall dadurch erfolgen, dass man mit einem Stosswerkzeug oder mit dem Rohrheizkörperschenkel 5 selbst auf die Trennwand 6 drückt. Zusätzlich könnte natürlich auch der Ansatz 4 beispielsweise mitels einer Zange gezogen werden.
Wenn unter Streckung des Dichtkörpers dieser so weit in die Wandöffnung eingesetzt ist, dass sich der Ringkragen 2 an der Behälterwand 1 anlegt, wird die Trennwand 6 durch stossartige Überbelastung gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines in den Ansatz 4 eingesetzten Schneidwerkzeuges durchstossen. Es genügt dabei, wenn der Rohrheizkörperschenkel 5 so weit einge schoben wird, dass er gerade etwas über die Behälter wand 1 hinausragt, d. h. dass die Anschlussstelle 7 des Rohrheizkörperschenkels 5 in dem Ansatz 4 ge schützt zu liegen kommt.
Zu diesem Zweck kann, wie in Fig. <B>11</B> dargestellt, der Ansatz 4 bei 4a wesent lich verlängert sein, und bei 4b eine Einengung be sitzen, welche den Zuleitungsdraht aufnimmt. Fig. 11 zeigt also diejenige Stellung des Rohrheizkörper schenkels 5, bei der ein Zuleitungsdraht an den An- schluss 7 angelötet oder sonstwie befestigt werden kann; anschliessend würde der Rohrheizkörperschen- kel 5 so weit zurückgebogen werden, dass die An- schlussstelle vollständig in der Verlängerung 4a des Ansatzes 4 zu liegen kommt.
Auf diese Weise kann also der Dehnung des Dichtkörpers dienende Ansatz 4 auch noch zum Schutze des Anschlusses herangezogen werden.
Damit bei Alterung des gummielastischen Mate rials des Dichtkörpers die Dichtwirkung nicht nach- lässt, kann in den Dichtkörper eine koaxial angeord nete unter Vorspannung stehende Schraubenfeder 8 einvulkanisiert sein, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist.
Gemäss der in Fig. 6 dargestellten Ausführungs möglichkeit besitzt der Dichtkörper mehrere Neben bohrungen 9. Seine Streckung erfolgt indem Stoss- stangen 10 in die Nebenbohrungen 9 eingeführt werden.
Gemäss der in Fig. 7 dargestellten Ausführungs möglichkeit ist das dem Ringkragen 2 gegenüber liegende Ende des Dichtkörpers bei 11 napfartig aus gebildet. Die Streckung des Dichtkörpers erfolgt durch den Rohrheizkörperschenkel 5, welcher von dem napfartigen Ende 11 umschlossen wird. Zur Freigabe des Dichtkörpers wird das napfartige Ende 11 bei spielsweise abgeschnitten. Die obere Hälfte der Fig. 7 zeigt also den Zustand kurz nach Beendigung des Einsetzens des Dichtkörpers, während der untere Teil den Dichtkörper nach seiner Entspannung zeigt.
Gemäss der in den Fig. 8 und 9 erläuterten Aus führungsmöglichkeit wird ein Dichtkörper verwendet, in welchen eine Platte 12 einvulkanisiert ist, auf welche ein Druckelement 13, z. B. eine Druckschraube zwecks Streckung des Dichtkörpers zur Wirkung kom men kann. In die Dichtkörpermasse können weiterhin Schraubenfedern 14 und 15 eingebettet sein.
Bei der in Fig. 10 erläuterten Ausführungsmöglich keit sind zwei Heizkörperschenkel 5 mit dem Dicht körper über aufgelötete, aufgeklebte oder aufge schobene Ringe 16 verbunden, welche sich so in dem Dichtkörpermaterial abstützen, dass zum Einsetzen des Dichtkörpers in die Wandöffnung derselbe durch entsprechenden Druck auf die Heizkörperschenkel 5 gestreckt werden kann.
Gemäss der in Fig. 12 erläuterten Ausführungs möglichkeit besitzt der Dichtkörper eine kreisringför mige Einsenkung 18, welche zwei Heizkörperschenkel 5 umschliesst. Zum Einsetzen des Dichtkörpers in die Wandöffnung wird ein im Querschnitt kreisring förmiger Stempel 19 verwendet, welcher so in dem Einschnitt 18 eingedrückt wird, dass der Dichtkörper gestreckt wird.
Es ist auch möglich, die Heizkörperschenkel 5 so in den Dichtkörper einzubetten, dass lediglich deren Anschlussenden 7 aus dem Dichtkörper herausragen, wie dies in Fig. 13 dargestellt ist. In diesem Fall wird der Dichtkörper durch entsprechenden Druck auf die Heizkörperschenkel 5 gestreckt. Bei dieser Ausfüh rungsmöglichkeit wird auch das Innere des Heiz körperschenkels gegen Eindringen von Feuchtigkeit abgedichtet.
Es ist auch möglich, die beiden Heizkörperschenkel 5 in eine napfförmige Flanschplatte 20 einzulöten. Die flanschartige Platte 20 wird dann zusammen mit einem entsprechend geformten Dichtkörper in die Wand öffnung eingesetzt, indem der Dichtkörper durch ent sprechenden Zug auf den Ansatz 4 gestreckt wird.
Die in Fig. 15 dargestellte Ausführungsmöglich keit entspricht im wesentlichen der Ausführungs möglichkeit gemäss Fig. 12. Diese Figur dient der Erläuterung der Möglichkeit, dass die elastische Rück stellkraft des Dichtkörpers auch noch für weitere Zwecke ausgenützt werden kann, beispielsweise um eine Erdungsschutzkappe 21 an die Behälterwand 1 anzudrücken.
Die in den verschiedenen Ausführungsmöglichkei ten dargestellten Verfahrensschritte können unterein ander kombiniert werden, um so die Streckung des Dichtkörpers zu verbessern.
Wesentlich ist, dass bei dem erfindungsgemässen Verfahren der Anpressdruck des Dichtkörpers an der Wandöffnung und/oder Heizkörperschenkel aus der elastischen Entspannung des Dichtkörpermaterials re sultiert, während bei den bekannten Ausführungsfor men mit Druckplatten, Spannippel oder dergleichen der elastische Druck des Dichtkörpermaterials dem Abdichtdruck entgegenwirkt. Es ist weiterhin ersicht lich, dass die dargestellten Verfahrensschritte einer Automation zugänglich sind. Das Einsetzen der Dicht körper kann dementsprechend rascher erfolgen als mit bekannten Verfahren.
Zusätzlich zu den Heizkörperschenkeln oder an stelle derselben können weitere Elemente, die abge dichtet in den Behälter eingeführt werden müssen, z. B. Fühler von Temperatur- oder Druckregelgeräten, in entsprechende Bohrungen des Rohrheizkörpers ein gesetzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zum Befestigen von elektrischen Heiz körpern, insbesondere von Rohrheizkörpern, in der Wandöffnung von Behältern, bei welchem zwischen mindestens einem Heizkörperschenkel und der Wand öffnung ein elastischer Dichtkörper angeordnet wird, dessen an der Wandöffnung anliegender Umfang im entspannten Zustand des Dichtkörpers grösser ist als der Umfang der Wandöffnung, dadurch gekennzeich net, dass ein Dichtkörper verwendet wird, dessen Umfang um so viel grösser ist als der Umfang der Wandöffnung, dass ein Eindrücken des Dichtkörpers in die Wandöffnung mit solchen Kräften unmöglich ist,welche keine Beschädigung des Dichtkörpers oder der Behälterwand verursachen, und dass der Dicht körper zum Einsetzen in die Wandöffnung durch eine in Achsrichtung wirkende Kraft gestreckt wird, um so seinen Umfang auf ein dem Umfang der Wand öffnung entsprechendes Mass zu vermindern, ferner dass die in Achsrichtung wirkende Kraft nach be endetem Einsetzen des Dichtkörpers freigegeben wird, so dass sich dieser in Axialrichtung verkürzt und sich elastisch an den Rand der Behälteröffnung anlegt. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Dichtkörper verwendet wird, welcher mindestens eine Hauptbohrung zur Aufnahme eines Rohrheizkörperschenkels (5) besitzt und dass vor Freigabe der in Axialrichtung wirkenden Streck kraft der Heizkörperschenkel (5) in die Hauptbohrung des Dichtkörpers eingeschoben wird, so dass sich dieser bei seiner Verkürzung nicht nur an die Be hälterwand (1), sondern auch an den Heizkörper- schenkel (5) flüssigkeitsdicht anlegt. 2.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wandöffnung so gross gehalten wird, dass der an der Wandöffnung anliegende Um fang des Dichtkörpers im entspannten Zustand um wenigstens 7% grösser ist als der Umfang der Wand öffnung. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wandstärke, die Elastizität des Materials und der Durchmesser des Dichtkörpers so auf den Durchmesser der Wandöffnung abgestimmt werden, dass der Dichtkörper unter seiner Eigenela stizität mit einem Druck von mindestens 1 kg/cm= an der Wandöffnung anliegt.4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Dichtkörper verwendet wird, welcher einen zur Anlage an der Behälterwand (1) bestimmten Ringkragen (2) besitzt und dass die Streckung des Dichtkörpers durch eine auf das dem Ringkragen (2) gegenüberliegenden Ende desselben wirkende Kraft unter Abstützung des Ringkragens (2) an der Behälterwand (1) erfolgt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Dichtkörper verwendet wird, welcher einen Ansatz (4) trägt, dessen Querschnitt kleiner ist als der Querschnitt der Wandöffnung und dass man die z.B. mittels eines zangenartigen Werk- zeuges ausgeübte Streckkraft an den durch die Be hälteröffnung gesteckten Ansatz (4) zur Wirkung kom men lässt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein im Querschnitt kreisförmiger Dichtkörper verwendet wird, der an seinem einen Ende den Ringkragen (2) und an seinem anderen Ende den einen geringeren Durchmesser als die Wand öffnung besitzenden Ansatz (4) trägt, welch letzterer vorzugsweise so lang ausgebildet ist, dass er die Anschlussstelle (7) eines Zuleitungskabels zu dem Rohrheizkörperschenkel (5) umschliesst, während der zwischen dem Ringkragen (2) und dem Ansatz (4) liegende Mittelbereich (3)einen grösseren Durchmes ser als die Wandöffnung und vorzugsweise einen etwas kleineren Innendurchmesser als der Rohrheizkörper schenkel (5) besitzt. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Dichtkörper verwendet wird, dessen zur Aufnahme mindestens eines Rohrheizkör- perschenkels bestimmte Hauptbohrung durch je eine Trennwand (6) verschlossen ist, so dass der Dicht körper durch Einführen von Stossstangen oder auch durch Einführen des Rohrheizkörperschenkels (5) selbst gestreckt werden kann und dass nach Einsetzen des Dichtkörpers in die Wandöffnung die Trennwand (6) durchstossen wird, indem die Stosskraft erhöht wird und/oder indem schneidende Mittel zur Wirkung gebracht werden. B.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Dichtkörper verwendet wird, in welchem eine Platte (12), vorzugsweise eine Metall platte, eingebettet, insbesondere einvulkanisiert ist, und welcher mindestens eine von einer Aussenseite bis zu der Platte führende, zusätzliche Nebenbohrung besitzt und dass für das Einsetzen des Dichtkörpers in die Wandöffnung und/oder für das Einführen mindestens eines Rohrheizkörperschenkels in die Hauptbohrung der Dichtkörper durch Einführen eines Druckwerkzeuges (13), in die Nebenbohrung gestreckt wird. 9.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Rohrheizkörperschenkel (5) ver wendet werden, welche in die Masse des Dichtkörpers hineinragende, seitlich abstehende Stützelemente (16) besitzen und dass zuerst der Dichtkörper auf die Rohrheizkörperschenkel (5) aufgebracht wird und dass später die so vorbereitete Einheit in die Wand öffnung eingesetzt wird, indem der Dichtkörper durch Anwendung einer entsprechenden Druck- oder Zug kraft auf den Rohrheizkörperschenkel (5) gestreckt wird. 10.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Dichtkörper verwendet wird, in welchen mindestens eine vorgespannte Schrauben feder (8, 14, 15) koaxial eingebettet ist, so dass wir- kungsmässig die Schraubenfeder (8, 14, 15) den zur Abdichtung erforderlichen Anpressdruck gewähr leisten, wenn die Eigenelastizität des Dichtkörperma- terials durch Alterung nachlässt. 11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die bei der Entspannung des Dicht körpers wirksam werdende elastische Kraft für weitere Zwecke ausgenützt wird.12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dichtkörper in seinem ge streckten Zustand auf dem Heizkörperschenkel (5) be festigt wird und dass nach Einsetzen der so hergestell ten Anordnung in die Wandöffnung der Dichtkörper zur Entspannung freigegeben wird. 13. Verfahren nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Freigabe des Dichtkörpers ein sich an den Heizkörperschenkel abstützendes Teil desselben abgeschnitten wird. 14.Verfahren nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zur Freigabe des Dichtkörpers ein das Heizkörperschenkelende umschliessendes, napfförmiges Ansatzstück (11) desselben abgeschnit ten wird. 15. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Dichtkörper verwendet wird, welcher einen vorzugsweise kreisrunden, mindestens einen Heizkörperschenkel umschliessenden Einschnitt (18) besitzt und dass zum Einsetzen des Dichtkörpers in die Wandöffnung ein irn Querschnitt kreisring förmiges Werkzeug (19) unter Streckung des Dicht körpers in den Einschnitt eingedrückt wird. 16.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Einheit verwendet wird, bei der in an sich bekannter Weise mehrere, insbesondere zwei Heizkörperschenkel (5) in einer napfförmigen Flanschplatte (20) eingelötet sind und dass die Flanschplatte (20) zusammen mit einem auf sie auf gezogenen Dichtkörper unter Streckung des letzteren in die Wandöffnung eingeschoben wird, wonach man den Dichtkörper sich entspannen lässt.
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