CH401291A - Verfahren zum Befestigen von elektrischen Heizkörpern, insbesondere von Rohrheizkörpern, in der Wandöffnung von Behältern - Google Patents

Verfahren zum Befestigen von elektrischen Heizkörpern, insbesondere von Rohrheizkörpern, in der Wandöffnung von Behältern

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CH401291A
CH401291A CH1217562A CH1217562A CH401291A CH 401291 A CH401291 A CH 401291A CH 1217562 A CH1217562 A CH 1217562A CH 1217562 A CH1217562 A CH 1217562A CH 401291 A CH401291 A CH 401291A
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wall opening
leg
wall
circumference
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CH1217562A
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Richard Dr Bleckmann
Adolf Dr Jagersberger
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Elpag Elektro Praezisions Ag
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description


      Verfahren    zum Befestigen von elektrischen Heizkörpern, insbesondere  von Rohrheizkörpern, in der Wandöffnung von Behältern    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Be  festigen von elektrischen Heizkörpern, insbesondere  von Rohrheizkörpern, in der Wandöffnung von Be  hältern, bei welchem zwischen mindestens einem Heiz  körperschenkel und der Wandöffnung ein elastischer  Dichtkörper angeordnet wird, dessen an der Wand  öffnung anliegender Umfang im entspannten Zustand  des Dichtkörpers grösser ist als der Umfang der  Wandöffnung.  



  Es ist bereits eine     Heizkörperbefestigung,    insbe  sondere für Heizkörper von     Flüssigkeitserhitzern,    mit  tels eines in eine Behälterwandung einzusetzenden  Dichtkörpers bekannt, welche eine unmittelbar auf  zwei oder mehr     Heizkörperenden    befestigte, in den  Behälter einzuführende Druckplatte und eine lose  auf den     Heizkörperenden    sitzende, ausserhalb des  Behälters liegende Druckplatte sowie einen zwischen  beiden Druckplatten liegenden, lose auf den     Heizkör-          perenden    angeordneten,

   nach dem     Einsetzen    in die       Behälterwandöffnung    durch frontalen Druck mittels  beider Druckplatten seitlich spreizbaren und dadurch  die Wandöffnung dichtend ausfüllenden Dichtkörper  zum gleichzeitigen Halten des oder der Heizkörper  in der Wandöffnung von im wesentlichen gleich     gros-          ser    Flächenausdehnung wie beide annähernd gleich  grossen Druckplatten aufweist. Diese Befestigung hat  den Nachteil, dass zwei Druckplatten sowie eine  Schraube mit Gegenmutter erforderlich sind, um den  Dichtkörper nach dem Einsetzen in die Behälterwand  öffnung seitlich zu spreizen.

   Eine verbesserte Vor  richtung dieser Art weist einen in die Wandöffnung    des Behälters einzusetzenden     Gummidichtkörper    auf,  in dessen von dem oder den     Heizkörperenden    durch  ragter     Durchtrittsöffnung    bzw.

       durchragten    Durch  trittsöffnungen je ein als Lager für die     Heizkörperen-          den    dienender, fest auf den     Heizkörperenden    sitzender       Gewindespannippel    mit derartig ausgebildeten,     stirnsei-          tig    angeordneten, vorzugsweise als     Unterlagsscheiben     ausgestalteten Spannteilen sitzt, dass beim Festspan  nen des Spannippels nicht nur die     Heizkörperenden     fest und dicht an den     Gummidichtkörper        gepresst     werden,

   sondern dass der     Gummidichtkörper    dadurch  auch zugleich gestrafft und fest in die Wandöffnung  des Behälters eingepresst wird. Hier sind also an die  Stelle der beiden Druckplatten     Gewindespannippel     getreten, durch deren Festspannen der Gummidicht  körper sich seitlich spreizend in die Wandöffnung des  Behälters eingepresst wird.     In    beiden Befestigungs  arten muss also der gesamte Dichtkörper ständig  unter Spannung stehen, um eine einwandfreie Ab  dichtung zu gewährleisten, was sehr hohe Anforderun  gen an das Material voraussetzt.  



  Es wurde weiterhin zur Vermeidung von Druck  platten, Spannippeln oder dergleichen der Versuch  unternommen, Dichtkörper zu verwenden, welche an  ihrer Vorderseite einen Kegel besitzen, dessen vordere  Stirnfläche kleiner ist als die Wandöffnung. Der Kegel  ist mit einer Rille hinterzogen, deren     Rillengrund          einen    etwas grösseren Umfang besitzt als die Wand  öffnung. Diese Dichtkörper wurden mit Stoss oder  Druck in die     Wandöffnung    so weit eingebracht, bis  die Rille in den Rand der Wandöffnung einrastet.

        Die Versuche in dieser Richtung mussten jedoch in  der Praxis fehlschlagen, und zwar aus folgenden  Gründen: Wenn der Dichtkörper ein übliche relativ  weich eingestellte Elastizität hat, dann staut sich beim  Eindrücken des Dichtkörpers das Material an der       kegelig    ansteigenden Fläche vor der Wandöffnung.  



  Keine auch noch so grosse Kraft vermag den  Dichtkörper dann in die Behälteröffnung einzu  drücken, da der Querschnitt des     Dicktkörpers    mit  wachsender Druckkraft ebenfalls wächst. Es lassen  sich also für dieses Verfahren nur relativ harte Dicht  körper verwenden. Jedoch auch dann darf der Um  fang des Dichtkörpers nur um wenig grösser sein  als der Umfang der Wandöffnung. Abgesehen davon,  dass die Wandöffnung in diesem Falle sehr genau  gearbeitet werden muss, ist dann der     Anpressdruck     des Dichtkörpers an die Wandöffnung unter seiner  eigenen Elastizität viel zu gering, um eine ent  sprechende Flüssigkeitsabdichtung zu liefern. Infolge  der Alterung des Materials sinkt ausserdem der schon  geringe     Anfangsanlagedruck    sehr bald auf den Null  wert ab.  



  Gemäss der Erfindung wird nun ein Verfahren  vorgeschlagen, das die Nachteile der beschriebenen  Verfahren vermeidet. Bei dem Verfahren gemäss der  Erfindung ist die Verwendung von Spannippeln oder  Druckplatten überflüssig. Die Abdichtung gegen die  Wandöffnung und gegebenenfalls gegen die Heiz  körperschenkel selbst erfolgt unter der Eigenelastizität  des Werkstoffes des Dichtkörpers.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung besteht dabei  darin, dass ein Dichtkörper verwendet wird, dessen  Umfang um so viel grösser ist als der Umfang der  Wandöffnung, dass ein Eindrücken des Dichtkörpers  in die Wandöffnung mit solchen Kräften unmöglich  ist, welche keine Beschädigung des Dichtkörpers oder  der Behälterwand verursachen. Der Dichtungskörper  wird dabei zum Einsetzen in die Wandöffnung durch  eine in Achsrichtung wirkende Kraft gestreckt, um  so seinen Umfang auf ein dem Umfang der Wandöff  nung entsprechendes Mass zu vermindern. Die in  Achsrichtung wirkende Kraft wird dabei nach beende  tem Einsetzen des Dichtkörpers freigegeben, so dass  sich dieser in     Axialrichtung    verkürzt und sich elastisch  an den Rand der     Behälteröffnung    anlegt.  



  Einige Ausführungsmöglichkeiten des     erfindungs-          gemässen    Verfahrens werden nun beispielsweise be  schrieben. In der beiliegenden Zeichnung zeigen:       Fig.    1 und 2 eine erste Ausführungsmöglichkeit  des erfindungsgemässen     Verfahrens;          Fig.    3 und 4 eine zweite Ausführungsmöglichkeit;       Fig.    5 eine andere Art eines zur Durchführung  des in den     Fig.    3 und 4 erläuterten Verfahrens ge  eigneten Dichtkörpers;       Fig.    6 eine dritte Ausführungsmöglichkeit;       Fig.    7 eine vierte Ausführungsmöglichkeit;

         Fig.    8 und 9 eine fünfte Ausführungsmöglichkeit,  wobei     Fig.    9 ein Schnitt längs der Linie IX -     IX    in       Fig.    8 ist;         Fig.    10 eine sechste Ausführungsmöglichkeit;       Fig.    11 eine weitere Ausführungsform eines Dicht  körpers; wie er zur Durchführung des     Verfahrens     gemäss     Fig.    2 verwendet werden kann;       Fig.    12 eine siebente Ausführungsmöglichkeit;       Fig.    13 eine achte Ausführungsmöglichkeit;       Fig.    14 eine neunte Ausführungsmöglichkeit;

         Fig.    15 eine zehnte Ausführungsmöglichkeit.  



  In sämtlichen Figuren ist die eine Wandöffnung  besitzende Behälterwand mit dem Bezugszeichen 1  bezeichnet. Die Wandöffnung wird im allgemeinen  kreisrund sein, sie kann jedoch auch andere Formen  haben, z. B. oval, quadratisch oder rechteckig sein.  



  Zur Durchführung der in den     Fig.    1 bis 5 dar  gestellten     Verfahren    wird ein Dichtkörper verwendet,  welcher einen Ringkragen 2, einen wesentlich     grös-          seren    Aussendurchmesser wie die Wandöffnung in  der Behälterwand 1 aufweisenden Mittelbereich 3  und einen geringeren Durchmesser wie die Wand  öffnung besitzenden Ansatz 4 aufweist. Der Dicht  körper besteht aus elastischem Material, im allge  meinen aus     hitze-    und     laugenbeständigem    Gummi.  Zum Einsetzen des Dichtkörpers in die Wandöffnung  wird der Ansatz 4 durch die Wandöffnung hindurch  gesteckt.

   Man lässt nun auf den Dichtkörper eine  Streckkraft wirken, indem man beispielsweise gemäss  der Ausführungsform nach den     Fig.    1 und 2 den  Ansatz 4 mittels eines     Werkzeuges,    z. B. einer Zange,  zieht. Unter dieser Streckkraft verringert sich der  Durchmesser des Mittelbereiches 3, so dass dieser so  weit in die Wandöffnung eingeführt werden kann,  bis der Ringkragen 2 an der Behälterwand 1 anliegt.  Nunmehr kann man einen     Rohrheizkörperschenkel    5  durch die Mittelbohrung des Dichtkörpers stecken,  für den Fall, dass dies nicht schon früher geschehen  ist.

   Lässt man nun den Ansatz 4 los, so entspannt  sich der Dichtkörper so weit, dass sich der Mittel  bereich 3 unter einem entsprechenden Anlagedruck  an den Rand der Wandöffnung und an den Rohr  heizkörperschenkel 5 anlegt, wie dies in     Fig.    2 ver  anschaulicht ist. Dieser unerwartete Effekt lässt sich  am besten anhand eines     Zahlenbeispieles    belegen. Die       Innerbohrung    des Dichtkörpers betrage 9 mm, der  Aussendurchmesser des     Rohrheizkörperschenkels     10 mm, der Durchmesser der Wandöffnung 15 mm,  der Aussendurchmesser des Mittelbereiches 18 mm  und der Aussendurchmesser des Ringkragens 25 mm.

    Auf diese Weise wird der     Rohrheizkörperschenkel    5  so fest von dem Dichtkörper eingespannt, dass es  unmöglich ist, diesen mit der blossen Hand aus dem  Dichtkörper herauszuziehen. Die Durchmesserdiffe  renz zwischen dem     Rohrheizkörperschenkel    5 und  der Wandöffnung beträgt 5 mm, die Durchmesser  differenz zwischen der Innenbohrung des Dichtkör  pers und dem Aussendurchmesser des Mittelteiles 3  jedoch 9 mm. Das Material bleibt also in der in       Fig.    2 dargestellten eingesetzten Form des Dicht  körpers um 4 mm gepresst, woraus sich der hohe       Anpressdruck    an der Wandöffnung und dem Dicht  körperschenkel 5 erklärt.

   Es ist verständlich, dass es      bei dieser Abmessung unmöglich wäre; den Dicht  körper beispielsweise gemäss der Anordnung in     Fig.    1  durch Anwendung einer Druckkraft in die Wand  öffnung einzupressen.  



  Bei der zweiten Ausführungsmöglichkeit des     er-          findungsgemässen    Verfahrens nach den     Fig.    3 und 4  besitzt der Dichtkörper in seiner Innenbohrung eine  Trennwand 6. Die Streckung des Dichtkörpers kann  in diesem Fall dadurch erfolgen, dass man mit einem  Stosswerkzeug oder mit dem     Rohrheizkörperschenkel     5 selbst auf die Trennwand 6 drückt. Zusätzlich  könnte natürlich auch der Ansatz 4 beispielsweise       mitels    einer Zange gezogen werden.

   Wenn unter  Streckung des Dichtkörpers dieser so weit in die  Wandöffnung eingesetzt ist, dass sich der Ringkragen  2 an der Behälterwand 1 anlegt, wird die Trennwand  6 durch stossartige Überbelastung gegebenenfalls unter  Zuhilfenahme eines in den Ansatz 4 eingesetzten       Schneidwerkzeuges    durchstossen. Es genügt dabei,  wenn der     Rohrheizkörperschenkel    5 so weit einge  schoben wird, dass er gerade etwas über die Behälter  wand 1 hinausragt, d. h. dass die Anschlussstelle 7  des     Rohrheizkörperschenkels    5 in dem Ansatz 4 ge  schützt zu liegen kommt.

   Zu diesem Zweck kann,  wie in     Fig.   <B>11</B> dargestellt, der Ansatz 4 bei 4a wesent  lich verlängert sein, und bei 4b eine Einengung be  sitzen, welche den Zuleitungsdraht aufnimmt.     Fig.    11  zeigt also diejenige Stellung des Rohrheizkörper  schenkels 5, bei der ein Zuleitungsdraht an den     An-          schluss    7 angelötet oder     sonstwie    befestigt werden  kann; anschliessend würde der     Rohrheizkörperschen-          kel    5 so weit zurückgebogen werden, dass die     An-          schlussstelle    vollständig in der Verlängerung 4a des  Ansatzes 4 zu liegen kommt.

   Auf diese Weise kann  also der Dehnung des Dichtkörpers dienende  Ansatz 4 auch noch zum Schutze des Anschlusses  herangezogen werden.  



  Damit bei Alterung des gummielastischen Mate  rials des Dichtkörpers die Dichtwirkung nicht     nach-          lässt,    kann in den Dichtkörper eine koaxial angeord  nete unter     Vorspannung    stehende     Schraubenfeder    8  einvulkanisiert sein, wie dies in     Fig.    5 dargestellt ist.  



  Gemäss der in     Fig.    6 dargestellten Ausführungs  möglichkeit besitzt der Dichtkörper mehrere Neben  bohrungen 9. Seine Streckung erfolgt indem     Stoss-          stangen    10 in die Nebenbohrungen 9 eingeführt  werden.  



  Gemäss der in     Fig.    7 dargestellten Ausführungs  möglichkeit ist das dem Ringkragen 2 gegenüber  liegende Ende des Dichtkörpers bei 11     napfartig    aus  gebildet. Die Streckung des Dichtkörpers erfolgt durch  den     Rohrheizkörperschenkel    5, welcher von dem       napfartigen    Ende 11 umschlossen wird. Zur Freigabe  des Dichtkörpers wird das     napfartige    Ende 11 bei  spielsweise abgeschnitten. Die obere     Hälfte    der     Fig.    7  zeigt also den Zustand kurz nach Beendigung des  Einsetzens des Dichtkörpers, während der untere Teil  den Dichtkörper nach seiner Entspannung zeigt.  



  Gemäss der in den     Fig.    8 und 9 erläuterten Aus  führungsmöglichkeit wird ein Dichtkörper verwendet,    in welchen eine Platte 12 einvulkanisiert ist, auf  welche ein Druckelement 13, z. B. eine Druckschraube  zwecks Streckung des Dichtkörpers zur Wirkung kom  men kann.     In    die Dichtkörpermasse können weiterhin  Schraubenfedern 14 und 15 eingebettet sein.  



  Bei der in     Fig.    10 erläuterten Ausführungsmöglich  keit sind zwei     Heizkörperschenkel    5 mit dem Dicht  körper über aufgelötete, aufgeklebte oder aufge  schobene Ringe 16 verbunden, welche sich so in dem       Dichtkörpermaterial    abstützen, dass zum     Einsetzen     des Dichtkörpers in die     Wandöffnung    derselbe durch  entsprechenden Druck auf die     Heizkörperschenkel    5  gestreckt werden kann.  



  Gemäss der in     Fig.    12 erläuterten Ausführungs  möglichkeit besitzt der Dichtkörper eine kreisringför  mige Einsenkung 18, welche zwei     Heizkörperschenkel     5 umschliesst. Zum Einsetzen des Dichtkörpers in die  Wandöffnung wird ein im Querschnitt kreisring  förmiger Stempel 19 verwendet, welcher so in dem  Einschnitt 18 eingedrückt wird, dass der Dichtkörper  gestreckt wird.  



  Es ist auch möglich, die     Heizkörperschenkel    5 so  in den Dichtkörper einzubetten, dass lediglich deren  Anschlussenden 7 aus dem Dichtkörper herausragen,  wie dies in     Fig.    13 dargestellt ist.     In    diesem Fall wird  der Dichtkörper durch entsprechenden Druck auf die       Heizkörperschenkel    5 gestreckt. Bei dieser Ausfüh  rungsmöglichkeit wird auch das Innere des Heiz  körperschenkels gegen Eindringen von Feuchtigkeit  abgedichtet.  



  Es ist auch möglich, die beiden     Heizkörperschenkel     5 in eine     napfförmige        Flanschplatte    20     einzulöten.    Die       flanschartige    Platte 20 wird dann zusammen mit einem  entsprechend geformten Dichtkörper in die Wand  öffnung eingesetzt, indem der Dichtkörper durch ent  sprechenden Zug auf den Ansatz 4 gestreckt wird.  



  Die in     Fig.    15 dargestellte Ausführungsmöglich  keit entspricht im wesentlichen der Ausführungs  möglichkeit gemäss     Fig.    12. Diese Figur dient der  Erläuterung der Möglichkeit, dass die elastische Rück  stellkraft des Dichtkörpers auch noch für weitere  Zwecke ausgenützt werden kann, beispielsweise um  eine     Erdungsschutzkappe    21 an die Behälterwand 1  anzudrücken.  



  Die in den verschiedenen Ausführungsmöglichkei  ten dargestellten Verfahrensschritte können unterein  ander kombiniert werden, um so die Streckung des  Dichtkörpers zu verbessern.  



  Wesentlich ist, dass bei dem     erfindungsgemässen     Verfahren der     Anpressdruck    des Dichtkörpers an der       Wandöffnung    und/oder     Heizkörperschenkel    aus der  elastischen Entspannung des     Dichtkörpermaterials    re  sultiert, während bei den bekannten Ausführungsfor  men mit Druckplatten, Spannippel oder dergleichen  der elastische Druck des     Dichtkörpermaterials    dem       Abdichtdruck    entgegenwirkt. Es ist weiterhin ersicht  lich, dass die dargestellten Verfahrensschritte einer  Automation zugänglich sind. Das Einsetzen der Dicht  körper kann dementsprechend rascher erfolgen als  mit bekannten Verfahren.

        Zusätzlich zu den     Heizkörperschenkeln    oder an  stelle derselben können weitere Elemente, die abge  dichtet in den Behälter eingeführt werden müssen,  z. B. Fühler von Temperatur- oder     Druckregelgeräten,     in entsprechende Bohrungen des Rohrheizkörpers ein  gesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Befestigen von elektrischen Heiz körpern, insbesondere von Rohrheizkörpern, in der Wandöffnung von Behältern, bei welchem zwischen mindestens einem Heizkörperschenkel und der Wand öffnung ein elastischer Dichtkörper angeordnet wird, dessen an der Wandöffnung anliegender Umfang im entspannten Zustand des Dichtkörpers grösser ist als der Umfang der Wandöffnung, dadurch gekennzeich net, dass ein Dichtkörper verwendet wird, dessen Umfang um so viel grösser ist als der Umfang der Wandöffnung, dass ein Eindrücken des Dichtkörpers in die Wandöffnung mit solchen Kräften unmöglich ist,
    welche keine Beschädigung des Dichtkörpers oder der Behälterwand verursachen, und dass der Dicht körper zum Einsetzen in die Wandöffnung durch eine in Achsrichtung wirkende Kraft gestreckt wird, um so seinen Umfang auf ein dem Umfang der Wand öffnung entsprechendes Mass zu vermindern, ferner dass die in Achsrichtung wirkende Kraft nach be endetem Einsetzen des Dichtkörpers freigegeben wird, so dass sich dieser in Axialrichtung verkürzt und sich elastisch an den Rand der Behälteröffnung anlegt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Dichtkörper verwendet wird, welcher mindestens eine Hauptbohrung zur Aufnahme eines Rohrheizkörperschenkels (5) besitzt und dass vor Freigabe der in Axialrichtung wirkenden Streck kraft der Heizkörperschenkel (5) in die Hauptbohrung des Dichtkörpers eingeschoben wird, so dass sich dieser bei seiner Verkürzung nicht nur an die Be hälterwand (1), sondern auch an den Heizkörper- schenkel (5) flüssigkeitsdicht anlegt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wandöffnung so gross gehalten wird, dass der an der Wandöffnung anliegende Um fang des Dichtkörpers im entspannten Zustand um wenigstens 7% grösser ist als der Umfang der Wand öffnung. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wandstärke, die Elastizität des Materials und der Durchmesser des Dichtkörpers so auf den Durchmesser der Wandöffnung abgestimmt werden, dass der Dichtkörper unter seiner Eigenela stizität mit einem Druck von mindestens 1 kg/cm= an der Wandöffnung anliegt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Dichtkörper verwendet wird, welcher einen zur Anlage an der Behälterwand (1) bestimmten Ringkragen (2) besitzt und dass die Streckung des Dichtkörpers durch eine auf das dem Ringkragen (2) gegenüberliegenden Ende desselben wirkende Kraft unter Abstützung des Ringkragens (2) an der Behälterwand (1) erfolgt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Dichtkörper verwendet wird, welcher einen Ansatz (4) trägt, dessen Querschnitt kleiner ist als der Querschnitt der Wandöffnung und dass man die z.
    B. mittels eines zangenartigen Werk- zeuges ausgeübte Streckkraft an den durch die Be hälteröffnung gesteckten Ansatz (4) zur Wirkung kom men lässt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein im Querschnitt kreisförmiger Dichtkörper verwendet wird, der an seinem einen Ende den Ringkragen (2) und an seinem anderen Ende den einen geringeren Durchmesser als die Wand öffnung besitzenden Ansatz (4) trägt, welch letzterer vorzugsweise so lang ausgebildet ist, dass er die Anschlussstelle (7) eines Zuleitungskabels zu dem Rohrheizkörperschenkel (5) umschliesst, während der zwischen dem Ringkragen (2) und dem Ansatz (4) liegende Mittelbereich (3)
    einen grösseren Durchmes ser als die Wandöffnung und vorzugsweise einen etwas kleineren Innendurchmesser als der Rohrheizkörper schenkel (5) besitzt. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Dichtkörper verwendet wird, dessen zur Aufnahme mindestens eines Rohrheizkör- perschenkels bestimmte Hauptbohrung durch je eine Trennwand (6) verschlossen ist, so dass der Dicht körper durch Einführen von Stossstangen oder auch durch Einführen des Rohrheizkörperschenkels (5) selbst gestreckt werden kann und dass nach Einsetzen des Dichtkörpers in die Wandöffnung die Trennwand (6) durchstossen wird, indem die Stosskraft erhöht wird und/oder indem schneidende Mittel zur Wirkung gebracht werden. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Dichtkörper verwendet wird, in welchem eine Platte (12), vorzugsweise eine Metall platte, eingebettet, insbesondere einvulkanisiert ist, und welcher mindestens eine von einer Aussenseite bis zu der Platte führende, zusätzliche Nebenbohrung besitzt und dass für das Einsetzen des Dichtkörpers in die Wandöffnung und/oder für das Einführen mindestens eines Rohrheizkörperschenkels in die Hauptbohrung der Dichtkörper durch Einführen eines Druckwerkzeuges (13), in die Nebenbohrung gestreckt wird. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Rohrheizkörperschenkel (5) ver wendet werden, welche in die Masse des Dichtkörpers hineinragende, seitlich abstehende Stützelemente (16) besitzen und dass zuerst der Dichtkörper auf die Rohrheizkörperschenkel (5) aufgebracht wird und dass später die so vorbereitete Einheit in die Wand öffnung eingesetzt wird, indem der Dichtkörper durch Anwendung einer entsprechenden Druck- oder Zug kraft auf den Rohrheizkörperschenkel (5) gestreckt wird. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Dichtkörper verwendet wird, in welchen mindestens eine vorgespannte Schrauben feder (8, 14, 15) koaxial eingebettet ist, so dass wir- kungsmässig die Schraubenfeder (8, 14, 15) den zur Abdichtung erforderlichen Anpressdruck gewähr leisten, wenn die Eigenelastizität des Dichtkörperma- terials durch Alterung nachlässt. 11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die bei der Entspannung des Dicht körpers wirksam werdende elastische Kraft für weitere Zwecke ausgenützt wird.
    12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dichtkörper in seinem ge streckten Zustand auf dem Heizkörperschenkel (5) be festigt wird und dass nach Einsetzen der so hergestell ten Anordnung in die Wandöffnung der Dichtkörper zur Entspannung freigegeben wird. 13. Verfahren nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Freigabe des Dichtkörpers ein sich an den Heizkörperschenkel abstützendes Teil desselben abgeschnitten wird. 14.
    Verfahren nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zur Freigabe des Dichtkörpers ein das Heizkörperschenkelende umschliessendes, napfförmiges Ansatzstück (11) desselben abgeschnit ten wird. 15. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Dichtkörper verwendet wird, welcher einen vorzugsweise kreisrunden, mindestens einen Heizkörperschenkel umschliessenden Einschnitt (18) besitzt und dass zum Einsetzen des Dichtkörpers in die Wandöffnung ein irn Querschnitt kreisring förmiges Werkzeug (19) unter Streckung des Dicht körpers in den Einschnitt eingedrückt wird. 16.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Einheit verwendet wird, bei der in an sich bekannter Weise mehrere, insbesondere zwei Heizkörperschenkel (5) in einer napfförmigen Flanschplatte (20) eingelötet sind und dass die Flanschplatte (20) zusammen mit einem auf sie auf gezogenen Dichtkörper unter Streckung des letzteren in die Wandöffnung eingeschoben wird, wonach man den Dichtkörper sich entspannen lässt.
CH1217562A 1961-10-18 1962-10-17 Verfahren zum Befestigen von elektrischen Heizkörpern, insbesondere von Rohrheizkörpern, in der Wandöffnung von Behältern CH401291A (de)

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