CH400321A - Uberspannungsableiter - Google Patents

Uberspannungsableiter

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Publication number
CH400321A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
magnet
surge arrester
contact
resistance disk
resistance
Prior art date
Application number
CH1259561A
Other languages
English (en)
Inventor
Scholz Herbert
Original Assignee
Liebknecht Transformat
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Filing date
Publication date
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Publication of CH400321A publication Critical patent/CH400321A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T1/00Details of spark gaps
    • H01T1/14Means structurally associated with spark gap for protecting it against overload or for disconnecting it in case of failure

Landscapes

  • Thermistors And Varistors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Überspannungsableiter   Die Erfindung betrifft    einen      überspannungsablei-      ter   mit Funkenstrecken und Widerständen und    einer      Vorrichtung   zum selbsttätigen Auftrennen des über den    Ableiter   führenden    Stromkreises.   



  Es ist bekannt,    überspannungsableiter   so auszubilden und im Netz anzuordnen, dass der über den Ableiter führende Stromkreis im. Falle    eines   Defektes des Ableiters unterbrochen wird. Die    Unterbrechung   wird mit    Hilfe   eines auf der ersten oder letzten Widerstandsscheibe aufgelöteten Kontaktdrahtes bewerkstelligt. Sobald sich die Widerstandsscheibe über eine zulässige Temperatur    hinaus   erwärmt,    erreicht   das auf die    Grenztemperatur      abgestimmte      Schmelzlot   seinen    Schmelzpunkt,   und der    Stromkreis   wird unterbrochen.

   Es ist auch bekannt, eine Feder anzuordnen, die den Kontaktdraht    unter      Vorspannung   hält, so dass beim Erweichen des    Schmelzlotes   die Unterbrechung plötzlich erfolgt. Diese Unterbrechungsanordnung ist mit erheblichen Nachteilen    behaftet,   da es bei    spannungsabhängigen   Widerstandsscheiben auf Grund ihrer nicht homogenen    Struktur   oft vorkommt, dass sich die Scheiben nicht gleichmässig erwärmen, so dass die. Unterbrechung    nicht   zuverlässig erfolgt.

   Des weiteren ist es sehr    schwierig,      ein      Schmelzlot   mit    einem   genau    definierten      Schmelzpunkt,   der    relativ      niedrig   liegen muss, herzustellen. Besonders schwierig ist es jedoch, die Lötstelle so auszubilden, dass sie von sich aus keine grossen Streuungen bei der Kontaktunterbrechung verursacht. 



     Erfindungsgemäss   werden diese Nachteile dadurch behoben, dass    bei   dem nun vorgeschlagenen    über-      spannungsableiter   ein    permanenter   Magnet    mit   negativem    Temperaturkoeffizienten   mit einer der spannungsabhängigen Widerstandsscheiben verbunden ist, der eine Kontakteinrichtung zum    Unterbrechen   des Stromkreises anzieht. Dabei fällt bei    einer      unzulässig   hohen Erwärmung der Widerstandsscheiben die Kon-    takteinrichtung   durch die Schwächung des Magnetfeldes ab und führt die Unterbrechung herbei.

   Als Magnet wird vorzugsweise ein    -oxydkeramischer   Magnet verwendet, der    axial   magnetisiert ist und    mit   der Widerstandsscheibe z. B. durch    Klebung   fest verbunden ist. Dabei kann der Magnet sowohl an der    Stirnfläche   der ersten oder letzten    Widerstandsscheibe   angebracht sein als auch am Umfang einer Widerstandsscheibe. Auch kann der Magnet selbsttragend mit    Hilfe   eines    magnetischen      Rückschlussbleches   angeordnet    sein,   das zwischen dem Magneten und der    Widerstandsscheibe   liegt. 



  An Hand der Darstellung sei an einem Ausführungsbeispiel nach der Erfindung diese näher erläutert. 



  Sie zeigt den unteren Teil eines    überspannungs-      ableiters,   wobei    mit   1 das Gehäuse bezeichnet ist. Der    Einfachheit   halber    ist   die Funkenstrecke 2 nur schematisch angedeutet, und es ist auch nur    ein   spannungsabhängiger Widerstand 3 gezeichnet.    Selbst-      verständlich      kann   es sich auch um jeweils    einen   Stapel von    Funkenstrecken   und Widerständen    han-      deln.   Der Magnet 4 ist hier an der Unterseite des Widerstandes vorgesehen.

      Im      Ausführungsbeispiel      ist   angenommen, dass der Magnet aus einem    oxydkera-      mischen      Werkstoff      besteht   und an die    letzte   Widerstandsscheibe angeklebt ist. Der Magnet zieht den    Kontaktdeckel   5 an und bringt ihn    in   leitende Verbindung mit der Widerstandsscheibe. Diese Widerstandsscheibe ist    beidseitig      metallisiert,   so dass ein guter Kontakt    zustande   kommt.

   Zur Verbesserung der    Wärmeleitfähigkeit   kann der aufgebrachte Magnet mit    überspritzt   werden, so dass    die      Metalli-      sierung   .auch den Magneten    einschliesst.   Der Deckel steht über    die   Zugfeder 6 unter    Vorspannung.   Das Stromband 7 überbrückt die Feder.

   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Sobald sich durch einen Defekt    des   Ableiters die Widerstandsscheibe 3 erwärmt, erwärmt sich auch der Magnet 4, da er mit    einer      grossen   Fläche auf der Widerstandsscheibe    aufliegt.   Durch den dem Magneten eigenen negativen    Temperaturkoeffizienten      wird,   die Feldstärke des Magneten    und.   damit die Kraft, die den    Kontaktdeckel   anzieht,    immer   geringer, bis die Kraft der Zugfeder überwiegt, und somit die Unterbrechung herbeigeführt wird. Wenn das Gehäuse aus    durchsichtigem   Werkstoff, zum Beispiel Glas,    hergestellt   wird, dient der abgefallene Deckel gleichzeitig zur Sichtanzeige.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Überspannungsäbleiter mit Funkenstrecken und Widerständen und einer Vorrichtung zum selbsttätigen Auftrennen des über den Ableiter führenden Stromkreises, dadurch gekennzeichnet, dass ein permanenter Magnet mit negativem Temperaturkoeffi- zienten mit einer der spannungsabhängigen Wider- standsscheiben verbunden ist, der eine Kontaktein- richtung zum Unterbrechen des Stromkreises anzieht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Überspannungsableiter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet an der Stirnfläche der ersten oder letzten Widerstandsscheibe angebracht ist. 2. überspannungsableiter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet selbsttragend mit Hilfe eines magnetischen Rückschlussble- ches, das zwischen dem -Magneten und der Widerstandsscheibe liegt, zugeordnet ist. 3.
    Überspannungsableiter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakteinrichtung aus einem Kontaktdeckel besteht, der unter der Vorspannung einer Feder von dem Magneten angezogen wird, derart, dass er mit dem ersten oder letzten Widerstand in Kontaktverbindung kommt.
CH1259561A 1961-10-31 1961-10-31 Uberspannungsableiter CH400321A (de)

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