AT223260B - Überspannungsableiter - Google Patents

Überspannungsableiter

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AT223260B
AT223260B AT819561A AT819561A AT223260B AT 223260 B AT223260 B AT 223260B AT 819561 A AT819561 A AT 819561A AT 819561 A AT819561 A AT 819561A AT 223260 B AT223260 B AT 223260B
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AT
Austria
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magnet
contact
resistance disk
surge arrester
arrester
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AT819561A
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English (en)
Inventor
Herbert Ing Scholz
Original Assignee
Liebknecht Transformat
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Description


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  Überspannungsableiter 
Die Erfindung betrifft einen Überspannungsableiter mit einer Funkenstreckenanordnung und einer
Vorrichtung zum selbsttätigen Auftrennen des über den Ableiter fuhrenden Stromkreises. 



   Es ist bekannt, Überspannungsableiter so auszubilden und im Netz anzuordnen, dass der über den Ab- leiter führende Stromkreis im Falle eines Defektes des Ableiters unterbrochen wird. Die Unterbrechung wird mit Hilfe eines auf der ersten oder letzten Widerstandsscheibe aufgelöteten Kontaktdrahtes bewerk- stelligt. Sobald sich die Widerstandsscheibe über eine zulässige Temperatur hinaus erwärmt, erreicht das auf die Grenztemperatur abgestimmte Schmelzlot seinen Schmelzpunkt, und der Stromkreis wird unter- brochen. Es ist auch bekannt, eine Feder anzuordnen, die den Kontaktdraht unter Vorspannung hält, so dass beim Erweichen des Schmelzlotes die Unterbrechung plötzlich erfolgt.

   Diese Unterbrechungsanord- nung ist mit erheblichen Nachteilen behaftet, da es bei spannungsabhängigen Widerstandsscheiben auf
Grund ihrer nicht homogenen Struktur oft vorkommt, dass sich die Scheiben nicht gleichmässig erwärmen, so dass die Unterbrechung nicht zuverlässig erfolgt. Des weiteren ist es sehr schwierig, ein Schmelzlot mit einem genau definierten Schmelzpunkt, der relativ niedrig liegen muss, herzustellen. Besonders schwierig ist es jedoch, die Lötstelle so auszubilden, dass sie von sich aus keine grossen Streuungen bei der Kontaktunterbrechung verursacht. 



   Erfindungsgemäss werden diese Nachteile durch einen Überspannungsableiter beseitigt, bei dem ein permanenter Magnet mit negativem Temperaturkoeffizienten mit einer der spannungsabhängigen Wider-   standsscheiben   verbunden ist, der im Betriebszustand eine Kontakteinrichtung anzieht, die bei einer unzulässig hohen Erwärmung der Widerstandsscheiben durch die Schwächung des Magnetfeldes abfällt und die Unterbrechung herbeifuhrt. Als Magnet wird vorzugsweise ein oxydkeramischer Magnet verwendet, der axial magnetisiert ist und mit der Widerstandsscheibe z. B. durch Klebung fest verbunden ist. Dabei kann der Magnet sowohl an der Stirnfläche der ersten oder letzten Widerstandsscheibe angebracht sein als auch am Umfang einer Widerstandsscheibe.

   Auch kann der Magnet selbsttragend mit Hilfe eines magnetischen   Rückschlussbleches   angeordnet sein, das zwischen dem Magneten und der Widerstandsscheibe liegt. 



   An Hand der Darstellung sei an einem Ausführungsbeispiel nach der Erfindung diese näher erläutert. 



   Sie zeigt den unteren Teil eines Überspannungsableiters, wobei mit 1 das Gehäuse bezeichnet ist. 



  Der Einfachheit halber ist die Funkenstrecke 2 nur schematisch angedeutet, und es ist auch nur ein span-   nungsabhängiger   Widerstand 3 gezeichnet. Selbstverständlich kann es sich auch um jeweils einen Stapel von Funkenstrecken und Widerständen handeln. Der Magnet 4 ist hier an der Unterseite des Widerstandes vorgesehen. Im Ausführungsbeispiel ist angenommen, dass der Magnet aus einem oxydkeramischen Werkstoff besteht und an die letzte Widerstandsscheibe angeklebt ist. Der Magnet zieht den Kontaktdeckel 5 an und bringt ihn in leitende Verbindung mit der Widerstandsscheibe. Diese Widerstandsscheibe ist beidseitig metallisiert, so dass ein guter Kontakt zustande kommt. Zur Verbesserung der Wärmeleitfähigkeit kann der aufgebrachte Magnet mit Uberspritzt werden, so dass die Metallisierung auch den Magneten einschliesst.

   Der Deckel steht über die Zugfeder 6 unter Vorspannung. Das Stromband 7 überbrückt die Feder. 



   Sobald sich durch einen Defekt des Ableiters die Widerstandsscheibe 3 erwärmt, erwärmt sich auch der Magnet 4, da er mit einer grossen Fläche auf der Widerstandsscheibe aufliegt. Durch den dem Magneten eigenen negativen Temperaturkoeffizienten wird die Feldstärke des Magneten und damit die Kraft, 

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 die den Kontaktdeckel anzieht, immer geringer, bis die Kraft der Zugfeder überwiegt und somit die Unterbrechung herbeigeführt wird. Wenn das Gehäuse aus durchsichtigem Werkstoff, z. B. Glas, hergestellt wird, dient der abgefallene Deckel gleichzeitig zur Sichtanzeige. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Überspannungsableiter mit Funkenstrecken und Widerständen und einer Vorrichtung zum selbsttätigen Auftrennen des über den Ableiter führenden Stromkreises, dadurch gekennzeichnet, dass ein permanenter Magnet mit negativem Temperaturkoeffizienten mit einer der spannungsabhängigen Widerstandsscheiben verbunden ist, der eine Kontakteinrichtung zum Unterbrechen des Stromkreises anzieht.

Claims (1)

  1. 2. Überspannungsableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet an der Stirnfläche der ersten oder letzten Widerstandsscheibe angebracht ist.
    3. Überspannungsableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet selbsttragend mit Hilfe eines magnetischen Ruckschlussbleches, das zwischen dem Magneten und der Widerstandsscheibe liegt, zugeordnet ist.
    4. Überspannungsableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakteinrichtung aus einem Kontaktdeckel besteht, der unter der Vorspannung einer Feder von dem Magneten angezogen wird, derart, dass er mit dem ersten oder letzten Widerstand in Kontaktverbindung kommt.
AT819561A 1961-10-31 1961-10-31 Überspannungsableiter AT223260B (de)

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