CH397476A - Drehwinkelgeber - Google Patents
DrehwinkelgeberInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K24/00—Machines adapted for the instantaneous transmission or reception of the angular displacement of rotating parts, e.g. synchro, selsyn
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Description
Drehwinkelgeber Gegenstand der Erfindung ist ein Drehwinkel- geber zur übertragung einer mechanischen Dreh bewegung auf elektrischem Wege.
Die bekannten Drehwinkelgeber, vielfach auch Synchron- oder Selsyngeber genannt, welche übrigens bei Zwischenschaltung einer geeigneten Vorrichtung, z. B. einer Zahnstange auch zur übertragung und Messung von Längsbewegungen dienen können, be sitzen durchwegs einen mit magnetischem Material lamellierten Stator, in welchem ein ebenfalls lamel lierter, magnetisch leitender Rotor dreht.
Bei solchen Drehwinkelgebern stellt die erzielbare, an sich sehr hohe übertragungsgenauigkeit an die zu verwenden den Werkstoffe, sowie an die Fertigung ausserordent- ]ich hohe Ansprüche, wodurch vor allem die. Wirt schaftlichkeit beeinträchtigt wird.
Namentlich be dingt die Herstellung des Rotors dir, Verwendung eines in seiner magnetischen Leitfähigkeit sehr ho mogenes Magneteisen, die Einhaltung einer sehr ge nauen geometrischen Form und ausserdem noch die ausserordentlich genaue Justierung des Rotors im Stator, zumal die ungenügende Zentrierung zu un genauer Arbeitsweise und darüber hinaus zu hoher radiEfler Belastung der Rotorlager führt. Dementspre chend muss die Rotorlagerung #sehr präzis und spiel- frei ausgeführt werden-, was wiederum die Erhöhung des Antriebsdrehmomentes mit sich zieht.
Die Aus führung des Rotors aus ferromagnetischem Werk stoff ergibt zudem infolge des diesen Stoffen eigenen hohen spezifischen Gewichts ein grosses Massen- trägheitsmoment. Gleichermassen hohe Ansprüche werden auch an die Technologie und Geometrie des Stators gestellt, dessen Wicklungen der Tradition der elektrischen Maschinen entsprechend in Nuten ein gelegt sind und dadurch bei den kleinen Abmessun gen solcher Drehwinkelgeber einen beträchtlichen Arbeitsaufwand bedingen.
Zweck der Erfindung ist nun,einen Drehwinkel- geber zu schaffen, bei weJchem die erwähnten Nach teile vermieden werden. Erfindungsgemäss zeichnet sich ein solcher Drehwinkelgeber dadurch aus, dass ,der Rotor im Bereiche des magnetischen Feldes des S#ta#tors kein magnetisch leitendes Matenal aufweist.
In der Zeichnung -sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigen<B>:</B> Fig. la bzw. <B>b</B> den Längsschnittbzw. den Quer schnitt eines Rotorkernes, mit der Rotorwicklung, Fig. 2a bzw. <B>b</B> den Längsschnitt bzw. Querschnitt eines Rotors, Fig. <B>3</B> den Längsschnitt eines modifizterten Ro tors, Fig. 4 den Aufbau des Stators,
und Fig. <B>5</B> den Längsschnitt eines mit dem Rotor gemäss der Fig. 2 ausgerüsteten Drehwinkelgebers. <B>C C</B> Wie aus den Fig. <B>1</B> bis<B>3</B> ersichtlich ist, ist die im vorliegenden Falle als Tromme,1wicklung ausge bildete Rotorwicklung <B>1</B> aneinem Kern 2 aus einem magnetisch nicht leitenden Material angeordnet.
Sinn,gemäss handelt es sich hier, vom magnetischen Standpunkt aus gesehen, um eine Spule in Luft, wo bei freilich der aus Kunststoff oder aus einem nicht magnetischen Metall bestehende Rotorkern als, Spu- lenkörper für die präzise Halterung der Wicklung sorgt.
Wie die Fig. 2a und<B>b</B> sowie<B>3</B> zeigen, ist der Rotorkern 2 mit der Wicklung <B>1</B> in einem Rotor- körper <B>3</B> eingebettet. Beispielsweise besteht der Ro- to-rkörpe,r aus Kunstharz.
Die bei dieser Anordnung gegen äussere Einflüsse weitgehend geschützte Wick- lung kann zwei oder mehrere Enden besitzen, wel che jeweils mit einem Schleifring 4 verbunden sind, die ihrerseits an einem einerends ebenfalls im Rotor- körper <B>3</B> eingebetteten Achsstummel<B>5</B> angeordnet sind.
Der Achsstummel<B>5</B> dient, bei der Ausführung gemäss der Fig. <B>3</B> alleine, und bei der Ausführung gemäss der Fig. 2 zusammen, mit einem weiteren, einerends ebenfalls im Rotorkörper <B>3</B> eingebetteten Achsstummel<B>6</B> zur Lagerung des Rotors in Kugel lagern<B>7.</B> Zur besser-en Verankerung der Achsstum mel dienen besondere, an den eingebetteten Enden derselben angebrachte Verankerungsbleche <B>8,</B> welche vorzugsweise ebenfalls aus nicht magnetisch= Ma terial bestehen.
Bei diesem Aufbau versteht es sich, dass der Rotor von magnetischen Kräften in radialler und tangentialer Richtung frei ist.
Das Fehlen von Tangentialkräften gestattet den Stator äusserst einfach auszubilden. Beispielsweise besitzt der Stator <B>S</B> gernäss der Fig. 4 einen lamel- lierten Eisenkern# <B>9</B> mit vier Polschuhen<B>10,</B> auf die jeweils eine Spule<B>11</B> aufgesteckt ist. Die Kupfer wicklung der Spulen wird vorzugsweise durch einen im Spritzverfahren hergestellten Spulenkörper aus Kunststoff getragen.
Jeweils zwei gegenüberliegende Spulen bilden ein Spulenpaar, die, wie dargestellt, in Serie geschaltet sind, so idass sich ihre magneti schen Felder unterstützen. Die freien Spulenenden sind mit den nach aussen. führenden Anschlussdräh- ten 12 verbunden.
Wie aus der Fig. <B>5</B> ersichtlich ist, weist der in einem zylindris#chen Gehäuse<B>13</B> angeordnete Stator einen, Statorkörper 14 auf, der aus Kunstharz be steht und den Wicklungen, und Lötstellen gegen aus- sere Einflüsse einen vorzüglichen Schutz bietet.
Das Gehäuse<B>13</B> ist an beiden Endenmit Lagersichildern <B>15</B> verschlossen, die mittels Schrauben<B>16</B> am Stator- körper 14 verschraubt sind, wobei der Stator gleich zeitig gegen, einen Anschlag<B>17</B> des Gehäuses<B>13</B> ge zogen wird. Die Lagerschilder <B>15</B> tragen die Kugel lager<B>7,</B> in, welchen der Rotor gelagert ist. An den Rotorschleifringen 4 liegen unter s#dhr leichtem Kon taktdruck Schleifbürsten<B>18</B> auf, die im Bürsten halter<B>19</B> gehaltert sind. Diese Bürstenhalfter<B>19</B> sind eingebettet.
Die An- ihrerseits im Statorkörper 14 - sahlussleitung der Schleifbürsten ist mit 20 und die Ansehl, ussleitung der Statorspulen mit 21 bezeichnet. Die Arbeitsweise des beschriebenen Drehwinkel- gebers stimmt mit derjenigen der herkömmlichen Bauarten überein, sie brauchtdaher an, dieser Stelle nicht weiter erörtert zu werden,.
Dagegen haben einige Besonderheiten Ansprach auf besondere Er- g. Vor allem ist darauf hinzuweisen, dass die wähnung leichte Bauart des Rotors, sowiedas, Fehlen der ra dialen, magnetischen Kräfte eine sehr feine Lagerung des Rotors bei -enauer Zentrieruna derselben er möglicht, wobei leichte, besonders reibungsarrne. La ger verwendet werdenkönnen. Darüberhinaus ermög licht der Umstand, dass der Rotor keine durch gehende Achse aufweist, die RotorwIcklung,
deren Güte in bezug auf geometrische Form und Lage in erster Linie für den Messfehler des Drehwinkelgebers ausschlaggebend ist, als Präzisionswicklung herzu stellen. Die Achsstummel, die vorzugsweise aus ge- härtetern Stahl hergestellt sind, haben dank dem nied- rigen spezifischen Gewicht der für den Rotor ver wendeten Materialien ein fünf- bis sechsmal leich teres Gewicht zu tragen, als dies bei den herkömm lichen Drehwinkolgebern der Fall ist.
Sinn.gemäss be sitzt der Rotor gegenüberder herkömmlichen Bauart ein sehr kleines Massenträgheitsmoment. Alles in allem bewirkt dieser Umstand Hand in Hand mit der geringen Lagerreibung, sowie der minimalen, durch die Schleifbürsten verursachten Reibungsver luste, ferner die sich von der besonderen Bauart er gebende Forrntreue und Zentrierung ausgezeichnete Resultate bei ausserordentfich preisgünstiger Her- steUun,- Was die letzteren anbelangt, so ist noch darauf hinzuweisen,
dass bei der Herstellung des Ro tors der Rotorkern mitder Wioklung, sowie der oder die Achsstummel in eine Verrichtung eingespannt und alsdann in die den Rotorkörper bildbride Masse eingebettet werden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Drehwinkelgeber zur übertragung einer mecha nischen Drehbewegung auf elektrischem Wege, da- .durch gekennzeichnet, dass der Rotor im Bereiche des magnetischen Feldes des Stators kein magnetisch leitendes, Material aufweist.<B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Drehwinkelgeber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dassdie, Rotoradhse aus min- C destens einem Achsstummel besteht, welche ausser- halb des besagten Magnetfeldes angeordnet ist.2. Drehwinkel,#geb--r nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch geikennzeichnet, #dass die Rotorwicklung an einem auf dem Achsstummel befestigten, Rotorkern aus einem magnetisch nicht leitenden Material an- aeordnet ist.<B>C</B> <B>3.</B> DrehwinkeIgeber nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Rotorkern mit dem Achsstummel durch einen Rotorkörper verbunden ist, in welchem der Kern, mit der Wicklung, sowie das dem Kern zugekehrte Ende des Achsstummels eingebettet ist. 4. Drehwinkelgeber nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Kern, aus einem magnetisch nicht leitendem Metall besteht. <B>5.</B> Drehwinkelgeber nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Kern aus einem Kunstharz besteht.<B>6.</B> Drehwinkolgäber nach Unteranspruch<B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Rotorkörper aus einem Kunstharz besteht. <B>7.</B> Drehwinkelgeber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Statorwicklung aus auf Polschuhe des Stators aufgesteckten Einzelspulen besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1465560A CH397476A (de) | 1960-12-30 | 1960-12-30 | Drehwinkelgeber |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH1465560A CH397476A (de) | 1960-12-30 | 1960-12-30 | Drehwinkelgeber |
Publications (1)
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| CH397476A true CH397476A (de) | 1965-08-15 |
Family
ID=4402721
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH1465560A CH397476A (de) | 1960-12-30 | 1960-12-30 | Drehwinkelgeber |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH397476A (de) |
-
1960
- 1960-12-30 CH CH1465560A patent/CH397476A/de unknown
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