CH397459A - Wasserfahrzeug mit im Wasser befindlichen Tragflächen - Google Patents

Wasserfahrzeug mit im Wasser befindlichen Tragflächen

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CH397459A
CH397459A CH8009459A CH8009459A CH397459A CH 397459 A CH397459 A CH 397459A CH 8009459 A CH8009459 A CH 8009459A CH 8009459 A CH8009459 A CH 8009459A CH 397459 A CH397459 A CH 397459A
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CH8009459A
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Price Carl William
Rowe Gilruth Robert
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Grumman Aircraft Engineering C
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Description


      Wasserfahrzeug    mit im Wasser     befindlichen        Tragflächen       Die     Erfindung    betrifft ein     Wasserfahrzeug    mit  im Wasser befindlichen Tragflächen, das grosse Sta  bilität bei     honen        Geschwindigkeiten    in rauher und  ruhiger See zeigt. Eine beispielsweise Ausführungs  form der     Erfindung    kann mit Geschwindigkeiten von  über 110 km/Std. durch rauhes Wasser fahren und ist  um alle drei Achsen statisch und     @dynamisch    stabil.  



  Es sind bereits Vorschläge zum Bau     stabiler     Wasserkraftfahrzeuge     .mit    Tragflächen gemacht wor  den, die hohe Geschwindigkeiten in rauher See ent  wickeln sollen. Diese Vorschläge haben aber bisher  nicht zu dem gewünschten     Erfolg    hinsichtlich Ge  schwindigkeit und Stabilität     geführt.     



  Der Zweck der Tragflächeneinrichtungen bei  Wasserfahrzeugen mit im Wasser     befindlichen    Trag  flächen liegt in der Verringerung der benetzten Flä  che des Rumpfes bei zunehmender Geschwindigkeit  und darin, den Rumpf ganz oder teilweise aus den  Wogen     herauszuhalten,    wenn das     Schiff    in rauhem  Wasser betrieben wird.

   Nur so lässt es sich ermög  lichen., dass das Schiff bei ruhigem und bei rauhem  Wasser mit hoher Geschwindigkeit fahren kann, ohne       übermässig    hohe     Antriebskräfte        anzuwenden.    Bei  diesem Anheben des     Rumpffes    über rauhes Wasser  ist es erforderlich, :dass die auf den Rumpfboden  einwirkenden Kräfte nicht .so gross werden,     .dass    die  ser so stark gemacht werden muss, dass für die zah  lende Last kein Gewicht mehr zur     Verfügung    steht.  



  Das     erfindungsgemässe    Waisenfahrzeug mit     am     Rumpf     befestigten,        im    Wasser befindlichen Tragflä  chen, die so ausgebildet sind, :dass sie bei     horizon-          taler        Vorwärtsbew        bgung    den grössten Teil des  Rumpfes über das Wasser     hinausheben        und    ihre       wirksame    Fläche der jeweiligen Geschwindigkeit an  passen,     ist    dadurch gekennzeichnet,

   dass     die        Haupt-          tragflächeneinrichtung    aus mindestens zwei Teilen  besteht, die sich seitlich     zur        Mittellinie    des Rumpfes    erstrecken und mit einem     bestimmten    V Formwinkel  schräg nach oben .gerichtete Flächen     besitzen,    die     seit     zunehmender     Geschwindigkeit    in     wachsendem    Masse  aus dem Wasser     auftauchen,    und dass in     ,

  einem    ge  wissen Abstand von der     Haupttragflächeneinrichtung     am Rumpf eine     Stabilisierungsflächeneinrichtung    an  gebracht ist, die so     ausgebildet        ist,dass    sie bei Hori  zontalbewegung des Fahrzeuges stets     im    Wasser ein  getaucht bleibt und keine Veränderung ihrer wirk  samen     Fläche    bei verschiedenen     Geschwindigkeiten     aufweist.  



       Nachfolgend    wird ein     Ausführungsbeispiel    der  Erfindung an Hand der     Zeichnung    erläutert. Es  zeigen       Fig.    1 eine Seitenansicht des auf dem Wasser  ruhenden Fahrzeuges ;       Fig.    2 eine Seitenansicht des Fahrzeuges bei ho  her Geschwindigkeit, in welcher sich     die        Hülle    vom  Wasser abgehoben hat und die Haupttragflächen teil  weise aus dem Wasser     envportauchen,    während die       Stabilisierungsfläche    im Wasser bleibt;

         Fig.    3 eine     Vorderansicht    des Fahrzeuges nach       Fig.    1 ;       Fig.    4 eine Draufsicht dies Fahrzeuges nach       Fig.    1 ;       Fig.    5 ein     schematischer    Schnitt längs der     Linie     5-5 in     Fig.4    zur Darstellung des     Hilfsflächenprofils-;          Fig.    6 eine     Seitenansicht    einer     Haupttragflächen-          einrichtung    und ihrer Befestigung an der einen Hilfs  fläche ;

         Fig.    6a     ein        Diagramm    des     Angriffs    von Wasser  und     Luft    auf eine der     Haupttragflächenstreben    ;       Fig.    7, 8 und 9     Schnitte    längs der Linie 7-7, 8-8  und 9-9 in     Fig.    6 zur Darstellung der     Querschnitts-          veränderung    der     Haupttragflächenstrebe    von     ihrer          Befestigungsstelle    am     Hilfsflügel    bis zum :unteren  Ende;

             Fig.    10 eine teilweise Vorderansicht eines der an  der Hauptstrebe gemäss     Fig.    6 befestigten Tragflä  chenelemente     im    Schnitt längs der Linie 10-10 in       Fig.    6 und 7 ;       Fig.    11, 12 und 13     Abwicklungen,    der drei Trag  flächenelemente der     Einrichtung    nach     Fig.    6 ;       Fig.    14     ein    schematischer Schnitt zur Erläuterung  des Profils der     Tragflächenelemente    nach     Fig.    6 ;

         Fig.    15 ein Diagramm     zur    Erläuterung des Auf  tauchens der Haupttragfläche;       Fig.    16 eine Seitenansicht .der Schwanzstrebe     und     der daran befestigten     Stabilisierungsflächeneinrich-          tung    ;       Fig.    17 eine Vorderansicht der     Schwanzstrebe     und ihrer     Stabilisierungsflächeneinrichtung    ;       Fig.    18-20     Horizontalschnitte    der     Schwanzstrebe     in Höhe der Linien 19-19, 20-20 und 2.1-21 in       Fig.    16 ;

         Fig.    21 eine teilweise     Draufsicht        ,der        Stablisie-          r        ungsflächeneinrichtung    in     Neutralstellung,    d. h. für       Geradeausfahrt    ;       Fig.    22     eine    Darstellung der Lage der Schwanz  strebe und ihrer     Stabilisierungsflosse    nach Ausfüh  rung einer Ruderbewegung;       Fig.    23     eine        Draufsicht    der     Stabilisierungsflosse     mit Bemessungsangaben ;

         Fig.    24 eine teilweise geschnittene Seitenansicht  der Schwanzpartie .des Fahrzeuges zur Darstellung  der     Steuereinrichtung,    welche .das.     Einziehen    der       Schwanzflosse,    ihre     Verschwenkung    um eine hori  zontale Achse zwecks     Trimmens    und ihre Schwen  kung um     eine    vertikale Achse zwecks     Ruderwirkung     ermöglicht ;       Fig.    25 eine     Ansicht    längs .der Linie     25a-25a    in       Fig.    24;

         Fig.    26 einen Schnitt längs der Linie 26-26 in       Fig.    24;       Fig.    27     ein        teilweiser    Längsschnitt eines Hilfs  flügels mit der schematischen Darstellung einer Ein  richtung zum Anheben und Einziehen der     Haupt-          trabgflächeneinrichtung    ;

         Fig.28    ein     schematisches    Schrägbild eines Rump  fes, der mit     einem    Querträger     .und    Hilfsträgern an  der     Vorderkante    versehen ist, welche die vertikalen       Trägheitskräfte    des Triebwerkes .und der     Tragflä-          cheneinrichtung    sowie die     vertikalen    statischen     und          dynamischen    Kräfte     aufnehmen    sollen, die während  des Betriebes des.

   Fahrzeuges .auftreten ;       Fig.    29 ein     Teilschnitt    längs der Linie 29-29  in     Fig.    28 zur Darstellung der     Befestigung    des Quer  trägers     am        Rumpfrahmen    ;

         Fig.    30 eine teilweise gebrochene Vorderansicht  zur Darstellung der nur     Scherkräfte    übertragenden       Verbindung        zwischen    dem     Hilfsflügel    und des  Rumpfes derart, dass das Verbindungsstück     auf-          und        abbewegt    werden kann, ohne Kräfte auf den    Rumpf zu übertragen, jedoch Drehmomente über  trägt ;

         Fig.    31 einen Längsschnitt längs der     Linie    31-31  in     Fi,g.    30 zur Darstellung der Befestigung des Hilfs  flügels am Rumpf<B>;</B>       Fig.    32     ein.    Querschnitt des Rumpfes längs der  Linie 32-32     in,        Fig.    1 ;       Fig.    33 ein Querschnitt längs der Linie 33-33  durch den Rumpf ;       Fig.    34 ein teilweiser     horizontaler        Querschnitt     längs der Linie 34-34 in     Fig.    1 ;

         Fig.    35 eine     s'c'hematische        Vorderansicht    einer  abgeänderten     Haupttragflächeneinrichtung,    die mit  dem     Rumpf    und der Schwanzfläche     nach        Fig.    1 ver  wendet werden kann       Fig.    36     eine    schematische Vorderansicht einer  weiteren Abänderung der     Haupttragflächeneinrich-          tung,    und       Fig.    37 ein schematischer Schnitt     durch    eine       Haupttragfl:

  ächenstrebe.       <I>Allgemeine Beschreibung</I>    Das     vorliegende        Wasserfahrzeug    besitzt einen       stromlinsenförmigen    Rumpf, dessen Schlankheitsver  hältnis (Länge :Breite) etwa 8 beträgt. Der Boden  des Rumpfes ist vom Kiel stark     seitlich    nach oben  geneigt, wobei der     kleinste    Winkel etwa 300 beträgt  und die Winkel bis zu .etwa 500 gehen. Der Rumpf  ist in seinem vorderen     Teil    mit kurzen     seitlichen          Stummelflügeln        versdhen,    ,die als     Hilfsflügel    bezeich  net werden.

   Diese     Hilfsflügel    verhindern nicht     nur     die langen schlanken     Rumpfe    am Rollen, wenn das  Fahrzeug auf dem Wasser ruht, sondern dienen im  vorliegenden Falle auch als Träger     für    das Trieb  werk, das z. B. aus     motorbetriebenen        Luftschrauben     besteht. Ferner     dienen    die Hilfsflügel als Träger für  die     Haupttragflächeneinrichtung    des Wasserfahrzeu  ges. Hierbei sind     die    Haupttragflächen einziehbar  am äusseren Ende der Hilfsflügel angeordnet.

   Die  Hebe- und Senkvorrichtung für die     Tragflächenein-          richtungen    befinden sieh vorzugsweise in den     Hilfs-          flügeln,    die     ausserdem    noch als     Brennstofftanks    die  nen können.  



  Der     Schwanzteil    des Rumpfes trägt eine     Stabili-          sierungsflächeneinrichtung,    die     gleichzeitig        zum    Trim  men und Steuern     .des    Fährzeuges dient. Die     Stabili-          sierun.gsflächeneinriehtung    ist     vorzugsweise    um eine  quer zur Längsachse des Rumpfes verlaufende hori  zontale Achse schwenkbar und     lässt        sich    dadurch       einziehen.     



  Die Haupttragflächen sind so ausgebildet und an  geordnet,dass sie bei hohen     Geschwindigkeiten    min  destens teilweise aus dem Wasserspiegel     auftauchen     und     hierdurch    ihre wirksame Fläche     vermindern.    Die       Stabilisierungsflächen    am Schwanz des Fahrzeuges  bleiben dagegen während des     Betriebes    desselben  stets     eingetaucht.              Normalerweise    bleibt auch bei hohen Geschwin  digkeiten ein Teil der     Tragflächen    untergetaucht, der  ausreicht, um die Last zu tragen.

   Um das Auftauchen  bei zunehmenden,     Geschwindigkeiten    zu     .ermöglichen,          sind    die Streben und die Tragflächenelemente so ge  staltet, dass ihr     Auftrieb    .mit der     Geschwindigkeit    zu  nimmt. Hierzu sind     insbesondere    der V Formwinkel  und der     Anstellwinkel    der Tragflächen     entsprechend     gewählt.

           Rumpfkonstruktion       Gemäss     Fig.    1-4 und 28-34 ist der stromlinien  förmige Rumpf mit einem Tragwerk 11     (Fig.    28)  versehen, das von aussen in bekannter Weise mit  einer     vorgespannten    Haut 12     bedeckt    ist. Die Haut  kann z. B. aus     Mahagonisperrholz,    anderen Hölzern       oder    Blech bestehen.  



  Bei einer bevorzugten     Ausführungsform        bestehen     die     Begrenzungslinien    des     Rumpfes    .aus einer Reihe  von     Kegelschnitten,    so dass die     gespannte    Haut 12  aus     Mahagon.isperrholzkalt    aufgebracht werden       kann,    Kiel, Träger und     Hokne    bestehen aus Maha  goni, die     Stringer    aus Fichte und :die     Spantenteile    aus       Mahagonisperrholz    mit Fichtenflanschen.

   Das ganze  wird mit der gespannten Haut 12 überzogen., die wie  gesagt hier aus     Mahagoniholz    besteht.  



  Der Rumpf 10 muss im     VerhäItnis    zu     seiner     Breite     verhältnismässig    lang sein, wobei sich in der  Praxis ein     Schlankheitsverhältnis    von etwa 8 als gün  stig erwiesen hat. Wie insbesondere aus     Fig.    3, 32,  33 und 34 hervorgeht, hat der     Rumpfboden    13 einen  grossen Kielwinkel A auf seiner ganzen Länge.

   Vor  zugsweise beträgt der kleinste     Kielwinkel    A     (Fig.    3)  etwa 300 und kann bis     zu    etwa 500     aufweisen.    Die  hohen Kielwinkel A haben den Zweck, den Wider  stand des Rumpfes zu vermindern, wenn er bei ho  hen Geschwindigkeiten von Wellen.     getroffen    wird.

    In diesem Falle schneidet der Kiel eher     durch    das  Wasser, als dass er     .durch    dieses     pflügt.    Auch ver  ringern die     Kielwinkel    A die Kräfte auf den Rumpf  boden 13, wenn der letztere bei hoher Geschwindig  keit auf einen Wellenberg     aufschlägt.       <I>Hilfsflügel</I>  Zwei gleichartige     Hilfsflügel    14 befinden sich am       Vorderteil    des Rumpfes 10.     Sie        verhindern    ein Rol  len des Rumpfes, wenn er im Wasser     ruht.    Sie er  strecken sich oberhalb der normalen     Wasserlinie     beiderseits des Rumpfes 10.  



  Gemäss     Fig.    4 verschmälern sich die     Hilfsflügel     im     Grundriss    nach     aussen.    Die     Vordierkanten    14a  der     Hilfsflügel    besitzen einen. hohen Pfeilwinkel von  etwa     60,1.    Im Querschnitt sind gemäss     Fig.    5 die  Oberseiten 14b der     Hilfsflügel        stromlinienförmig,     während die unteren Auflageflächen 14c     praktisch     eben verlaufen.

   Hierdurch werden     Sogkräfte    ver  mieden, die bei     gekrümmten    Flächen     auftreten    könn  ten, wenn diese während der Vorwärtsbewegung mit  dem Wasser in     Berifhrung        stehen.    Die Hinterkante  14d jedes     Hilfsflügels    ist stumpf. Die Haut der Hilfs-         flügel    besteht     ebenfalls    aus     gespanntem    Material.  Dieses     kann    z. B.     Mahagonisperrholz,    Blech oder  dergleichen sein.  



  Zur Verbindung ,der     Hilfsflügel    14 mit dem  Rumpf     .dient    ein querverlaufender Kastenträger 15       (Fig.    28), der     vorzugsweise    aus     Aluminium    oder  einem     ähnlichen    leichten Werkstoff besteht. Dieser  Kastenträger 15 erstreckt .sich quer durch das Trag  werk 11 des Rumpfes in der Nähe der     Hinterkante     14d der beiden     Hilfsflügel    14. Der Träger 15 ist  symmetrisch     zum    Rumpf angeordnet und     erstreckt     sich beiderseits etwa so     weit,    wie die     Hilfsflügel    14  lang sind.

   Zur     Befestigung    des Trägers 15 an den       Tragwerkteilen    11a dienen z. B. Winkeleisen 16, die  etwa am Träger 15     angenietet    und     an    .den     aus    Holz       besteheden    Teilen 11a angeschraubt sind. Der Träger  15 ist .in einzelne Kammern unterteilt und kann     ge-          gebenenfalls.    als     Brennstofftank    ausgebildet sein.  



  Ferner ist gemäss     Fig.    28 ein     Vorderkantenträ-          ger    17 bei 18 jeweils fest mit dem äusseren Ende  des Trägers 15 verbunden.     Jeder        Vorderkantenträ-          ger    17 ist bei 19     am        Rumpfgestell    11     angelenkt.    Er  weist etwa den     gewünschten        Pfeilwinkel    .für     dien     betreffenden     Hilfsflügel    14, also etwa 600 auf.  



  Längsrippen 20 mit .dem in     Fig.    31 gezeigten  Profil werden vom Kastenträger 15 und den     Trägern     17     gehalten.    Diese Rippen 20 sind in     bekannter     Weise ausgebildet. Wenn sie aus     Metall    bestehen,       können    sie wie     üblich    durch Öffnungen. leichter ge  macht werden. Die Rippen 20 werden mit der ge  spannten Hautdes Flügels 14 überzogen und     bilden     dann die     stromlinienförmige    Gestalt der Oberseite  14b und .die ebene Gestalt der Unterseite 14c sowie  das stumpfe Ende 14d jedes     Hilfsflügels    14.  



  Zum     Anschluss    .des     Hilfsflügels    an die Rumpf  haut dient ein Teil 21 aus Deckmaterial gemäss       Fig.    30, .der bei 22 und 23 derart am Rumpf be  festigt ist, dass er nur     Scherkräfte    überträgt.

   Das  Übergangsmaterial kann also in     Vertikalrichtung    re  lativ zum     Rumpf    frei auf- und     abbewegt        werden,     ohne Kräfte auf den Rumpf zu     übertragen,    kann aber       Drehmomente        aufnehmen.    Hierdurch     werden    un  nötige Beanspruchungen des Rumpfes     vermieden,    die  sonst     auftreten.    könnten, wenn eine zufällige Be  lastung     Vertik.alb.ewegungen    der Haut der Hilfsflügel  verursacht.

   Die beschriebenen     Hilfsflügel        nehmen     allein     Druckkräfte    auf.         Haupttragf        lächeneinrichtung       Die Hilfsflügel 14 bzw. die     äusseren    Enden     des     Kastenträgers 15 dienen zur     Anbringung    und Hal  terung von     Haupttragflächeneinrichtungen    20     (Fig.     1-3 und. 6-14). Vorzugsweise befindet sich am äus  seren Ende jedes     Hilfsflügels    14 eine     Tragflächen-          einrichtung    25.

   Da die beiden     Einrichtungen    über  einstimmen,     braucht    nur eine beschrieben zu wer  den.  



  Jede Tragflächeneinrichtung 25 besitzt     eine          Hauptstrebe    26. Diese Hauptstrebe 26 ragt bei 27  gelenkig von dem äusseren Ende des Trägers 15      weg. Die Achse des     Gelenks    27     verläuft    etwa in  einem Winkel von 200 gegen     eine        Horizontalebene,     welche die     horizontale        Längsachse    des Rumpfes 10  enthält.

   Dieser Winkel kann auch anders gewählt  werden.     Das    Gelenk 27 kann in beliebiger Weise     aus-          gebildet    sein,     z.B.    als Scharnier mit     ineinandergrei-          fenden        Teilen,    die     am    äusseren Ende des Kasten  trägers 15     bzw.        am    oberen Ende der Hauptstrebe 26  angebracht     sind.     



       Wie,    aus     Fig.    1, 2 und 6 hervorgeht,     verläuft    die  Längsachse der Hauptstrebe 26     schräg    nach vorn,  von dem Gelenk aus gerechnet. Der     Wiivlcel    B gegen  die     Vertikale    beträgt also mehr als 00 und liegt  vorzugsweise unter 200. Der     untere        Teil    der Strebe  26 hat einen     grösseren        Winkel    C als der Winkel B.  Der Winkel C kann etwa     0,35o    ,gegen die Vertikale  betragen.

   Der     Querschnitt    der Strebe 26 gemäss       Fig.    7, 8 und 9 ist     stromlinienförmig    gestaltet. Fer  ner wird jede Strebe nach unten     dünner.    Dies ergibt  sich aus     Fig.    3 und einem Vergleich .der Dicken der  Querschnitte in     Fig.    7, 8 und 9.

   Vorzugsweise haben  die Hauptstreben 26 grundsätzlich den     Querschnitt          eines        NACA-Profils    Nr. 65-010     (National        Advisory          Commitee    an     Aeronautics)    mit     abgeänderten        Vorder-          und        Hinterkanten        gemäss        Fig.    37.

   Die symmetri  schen Ordinaten zu beiden Seiten der     Hauptsehne    an  verschiedenen Stellen der Sehne, ausgedrückt in Pro  zent der Sehnenlänge     SL,    sind in oder folgerüden Ta  belle I     angegeben.     
EMI0004.0051     
  
    Abszisse <SEP> Ordinate
<tb>  0 <SEP> 0
<tb>  .50 <SEP> .7778
<tb>  .75 <SEP> .9445
<tb>  1.25 <SEP> <B>1.1807</B>
<tb>  2.50 <SEP> 1.5835
<tb>  5.00 <SEP> 2.1807
<tb>  7.50 <SEP> 2.6530
<tb>  10.00 <SEP> 3.0419
<tb>  15.00 <SEP> 3.6670
<tb>  20.00 <SEP> 4.1392
<tb>  25.00 <SEP> 4.5004
<tb>  30.00 <SEP> 4.7504
<tb>  35:

  00 <SEP> 4.9171
<tb>  40.00 <SEP> 5.0004
<tb>  45.00 <SEP> 4.9726
<tb>  50.00 <SEP> 4.8198
<tb>  55.00 <SEP> 4.5420
<tb>  60.00 <SEP> 4.1531
<tb>  65.00 <SEP> 3.6947
<tb>  70.00 <SEP> 3.1669
<tb>  75.00 <SEP> 2.6200
<tb>  80.00 <SEP> 2.1002
<tb>  85.00 <SEP> 1.6029
<tb>  90.00 <SEP> 1.0695
<tb>  95.00 <SEP> .5156
<tb>  100.00 <SEP> :

  0000
<tb>  Tabelle <SEP> <B>1</B>       Die Vorderkanten 26a der Streben 26 sind ferner  bis zu einer Stelle vorgezogen, die 6     a/o    vor     dem    vor  deren Ende 26b der in dieser Tabelle angegebenen  Originalsehne 26c liegt und diese Stelle an     der    Vor  derkante 26a ist über Tangenten     26d    an das     Normal-          profil    an den Ordinaten 26e verbunden, die 5 0/0  von der Originalsehne, gemessen vom vorderen Ende  26b, nach innen liegen. Wenn die     Originalsehne    bei  dem Normalprofil also z.

   B.     50cm    lang ist, so wäre  die Vorderkante der verwendeten Strebe bis zu  einem Punkt vorgezogen, der sich um 3 cm vor der  Vorderkante des Normalprofils befindet. Dieser  Punkt ist mit Tangenten mit dem Profil verbunden,       welche    das Normalprofil an einer Stelle     berühren,          deren        Ordinaten        5,%        (2,5        cm)        von        der        ursprüng-          lichen        Vorderkante    nach innen liegen.

   Die     Streben     haben einen glatt und sauber verlaufenden. Quer  schnitt, der so gewählt ist, dass Sogkräfte möglichst  klein gehalten werden.  



  Wie sich aus der Tabelle I ergibt, liegt die maxi  male Dicke der Streben bei 40     19/o    der Länge der       Originalsehne.    An dieser Stelle ist die Strebe doppelt  so dick wie der     Ordinatwert    an der Stelle, also       2mal    5,0004 0/0 , d. h. 10,0008<B>DA</B> .  



  Wie aus     Fig.    6-9 hervorgeht, nimmt die Sehnen  länge der Strebe nach unten ab. Während also das  Dickenverhältnis der Strebe gemäss     Fi:g.    37 stets das  gleiche     bleibt,    nimmt die     tatsächliche    Dicke des       Strebenquersahnitts        .entsprechend    der kürzeren Seh  nenlänge ab. Dies ergibt sich deutlich aus     Fig.    3  und 7-9.  



  Wie erwähnt, sind die Streben 26 von oben nach  unten vorwärts     geneigt,    um bei der Bewegung (Pfeil  richtung<I>r)</I> weniger Luft L mitzureissen<I>(m).</I> Ferner  hat wie ebenfalls bereits erwähnt, der untere Teil  jeder Strebe 26 eine grössere Neigung als der obere  Teil. Der Zweck dieser     Massnahme    ist     die    Verzö  gerung des Ansatzes von     Kaviationen,    wenn die  Strebe mit hoher Geschwindigkeit durch Wasser ge  sogen wird, =sowie der     Verhinderung    des     Mitführens     von Luft. Dies ist schematisch in     Fig.    6a erläutert.  



  Jede Strebe 26 dient zur Halterung von 3 über  einander angeordneten     Tragflächenpaaren    30, 31 und  32. Die Tragflächenpaare erstrecken sich seitlich zu  beiden Seiten der Strebe 26. Jede     Traggfläche    der drei  Paare hat den in     Fig.    14 dargestellten Querschnitt.  Dieser Querschnitt geht von dem     Normalprofil_          NACA    65-206 aus, das, jedoch gemäss den: in der       nach.stehen@den    Tabelle     1I    angegebenen Abmessungen  abgeändert ist.  



  In dieser Tabelle sind die Abszisse längs der  Sehne in     Prozent    der Sehnenlänge     SL    angegeben.  Ebenso die Ordinaten im Prozent der Sehnenlänge  an     verschiedenen    Stellen auf der Ober- und Unter  seite der Sehne angegeben. Dieses Profil ist nicht  symmetrisch zur Sehne.  



  Gemäss     Fig.    1l-13 hat jedes     Tragflächenelement          einen    Pfeilwinkel von     45,1.    Dieser Winkel kann zwi  schen 200 und     50,)    gewählt werden. Ferner ist     ge-          mäss        Fig.    10 jedes     Tragflächenelement    an der      Hauptstrebe 26 mit :einem V -Formwinkel von 300  befestigt. Dieser Winkel kann     zwischen.    200 und 400  gewählt werden.

   Jedes     Tragflächenelement    hat ein       maximales        Dickenverhältnis.        von        etwa        6%        bei        der     dargestellten Form.

   Die     Dickenverhältnisse        können          zwischen    4     und        10'%        gewählt        werden.        Schliesslich     ist jedes     Tragflächenelement    an :der     Hauptstrebe    26  mit einem     Anstellwinkel    in Richtung der     Vorwärts-          bewegung    befestigt, der zwischen 0 und etwa 40  liegt.

   Bei     einer    praktischen     Ausführungsform    war der       Ans#tel#lwin'kel    des untersten     Tragflächenpaares    30  1,250, derjenige :des mittleren     Tragflächenpaares    31  1,750 und     derjenige    des obersten     Tragflächenpaares     32 3,250.

   Zwar     können    auch andere     Anstellwinkel     gewählt werden, aber es ist zu beachten,     dass    be  kanntlich ein     Grenzwert    von     4o        existiert,    wenn auf  tauchende     Tragflächen    noch bei höhen Geschwindig  keiten befriedigend arbeiten sollen.

   Bei     Einhaltung     der angegebenen     Zahlenwerte    wurde     gefunden,        dass     die Tragflächen     mit    Geschwindigkeiten bis, zu  150 km/h das Wasser     durchpflügen    können, ohne     dass          Kavitation    oder     Luftmitnahme    eintritt.

   Der Pfeilwin  kel erhöht nicht nur die Geschwindigkeit, bei wel  cher     Kavitation    eintritt     (Kavitationsgeschwindigkeit)     und verhindert Luftmitnahme, sondern gestattet auch  die Verwendung     fliegend    angebrachter Tragflächen  elemente mit guten     hydroelastischen        Eigenschaften     mit     einem    Dickenverhältnis von nur 6 % . Hierdurch  werden die     Fahreigenschaften    des Schiffes in rauhem  Wasser verbessert.

    
EMI0005.0053     
  
    Oberseite <SEP> Unterseite
<tb>  Abszisse <SEP> Ordinate <SEP> Abszisse <SEP> Ordinate
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb>  :435 <SEP> .4914 <SEP> .565 <SEP> -.4314
<tb>  .678 <SEP> .5994 <SEP> .822 <SEP> -.5154
<tb>  1.169 <SEP> .7638 <SEP> 1.331 <SEP> -.6354
<tb>  2.408 <SEP> 1.0542 <SEP> 2.592 <SEP> -.8310
<tb>  4.898 <SEP> 1.4946 <SEP> 5.102 <SEP> -1.1154
<tb>  7,

  394 <SEP> 1.8414 <SEP> 7.606 <SEP> -<B>1</B>.3326
<tb>  9.894 <SEP> 1.1330 <SEP> 10.106 <SEP> -1.5126
<tb>  14.899 <SEP> 2.6028 <SEP> 15.101 <SEP> -1.7952
<tb>  19.909 <SEP> 2.9628 <SEP> 20.091 <SEP> -2.0076
<tb>  24.921 <SEP> 3.3282 <SEP> 25.079 <SEP> -2.1642
<tb>  29.936 <SEP> 3.4392 <SEP> 30.064 <SEP> -2.2728
<tb>  34.951 <SEP> 3.5724 <SEP> 35.049 <SEP> -2.3364
<tb>  39.968 <SEP> 3.6402 <SEP> 40.032 <SEP> -2.3550
<tb>  44.980 <SEP> 3.6348 <SEP> 45.016 <SEP> -2.3208
<tb>  50.00 <SEP> 3.5490 <SEP> 50.00 <SEP> -2.2254
<tb>  55.014 <SEP> 3.3750 <SEP> 54.986 <SEP> -2.0610
<tb>  60.027 <SEP> 3.1302 <SEP> 59.973 <SEP> -1.8450
<tb>  65.036 <SEP> 2.8272 <SEP> 64.964 <SEP> -1.5011
<tb>  70.043 <SEP> 2.4768 <SEP> 69.957 <SEP> -1.3994
<tb>  75.045 <SEP> 2.0874 <SEP> 74.955 <SEP> -<B>1</B>.1784
<tb>  80.044 <SEP> 1.6698 <SEP> 79.956 <SEP> -.9216
<tb>  85.038 <SEP> 1.2342 <SEP> 84.962 <SEP> 

  -.6996
<tb>  90.028 <SEP> .8490 <SEP> 89.972 <SEP> -.4858
<tb>  95.014 <SEP> .4481 <SEP> 94.986 <SEP> -.2160
<tb>  100.00 <SEP> .0000 <SEP> 100.00 <SEP> .0000
<tb>  Tabelle <SEP> II       Wie aus     Fig.    11-13     .hervorgeht,        sind        die    Ab  messungen der     Tragflächenelemente    30-32 verschie  den gewählt, und     zwar    hat die     unterste        Tragfläche     30 die kleinste wirksame     Fläche    und die oberste       Tragfläche    32 die     grösste    wirksame Fläche.

   Die       wirksame    Fläche der     mittleren        Tragfläche    31     liegt          zwischen    :diesen beiden Werten. Die Fläche des un  tersten     Tragflächenpaares    30 ist so gewählt, dass es  die     maximale    Last des Fahrzeuges bei :der     höchsten          Nenngeschwindigkeit    tragen kann, wobei die Spitzen  der unteren Tragflächen 30 gerade aus dem Wasser       auftauchen.,    wie es in     Fig.   <B>15</B> dargestellt     ist.    Die bei  den     anderen:

          Tragflächenpaare    31     und    32     haben     solche     Fläche,    dass zusammen :mit der     Fläche    der  unteren Tragfläche ein genügender Auftrieb entsteht,  um den     Rumpf    bei     geringeren        Geschwindigkeiteri     aus dem Wasser zu heben.

   Der Zweck     dieser        Mass-          nahme    liegt     darin,    den     Wasserwiderstanddes    Rump  fes und der Tragflächen so weit wie     möglich    zu ver  mindern, wenn zu höheren Geschwindigkeiten über  gegangen wird.     Andernfalls    würde der     rasch    an  wachsende Widerstand .das Erreichen hoher Ge  schwindigkeiten     verhindern.     



  Anstelle der beiden oberen     Tragflächenpaare    31  und 32 können     :ein        einziges    Tragflächenpaar     mit     entsprechender     Gesamtfläche        vorgesehen    sein,     das     beispielsweise an der Stelle sitzt, die     im        vorliegenden          Beispiel    von ;dem     Tragflächenpaar    31 eingenommen  wird.

   Ein.     Nachteil    dieser Anordnung     liegt    jedoch  darin, dass     dann:    das. entsprechende     Tragflächenpaar     so grosse Abmessungen haben.     muss,        dass.    die Haupt  streben nicht mehr ohne weiteres     in    eine unwirk  same     Stellung        oberhalb    der     Hilfsflügel    14     ver-          schwenkt    werden können.

   Aus diesem     Grunde    ist     die     Verwendung dreier     Tragflächenpaare        übereinander     bequemer.     Durch    das mehr oder weniger starke Auf  tauchen der     Tragfläche    wird bei jeder     Ges:chwind'ig-          keit    ein     Gleichgewicht        zwischen    dem     Auftrieb    und  dem Gewicht     hergestellt.     



  Die bereits erwähnte Abweichung des Profils  von dem     NACA-Profil    65-206 gemäss :den Zahlen  werten der     Tabelle        II    ist :erforderlich um     Schwin-          gungen    der Hinterkante zu verhindern, wenn das  Fahrzeug     mit    hohen Geschwindigkeiten     fährt.    Hierzu  sind die     konkaven    Teile in :

  der Nähe der Hinterkante  des     Normalprofils    durch     eine    gerade Linie zwischen  dem Wendepunkt     und    der     Hinterkante        ersetzt.    Fer  ner ist gemäss     Fig.    14 jede     Tragfläche    an der Hinter  kante     durch    einen     Fortsatz    35 verlängert.

   Dieser       Forts.atz    wird dadurch     gebildet,    dass ,die obere gerade       Profillinie    am Ende der     ursprünglichen        Hinterkante     über ihren     ursprünglichen        Endpunkt        umeinen        Wert     verlängert ist, der einen festen     Prozentsatz    der Länge  der mittleren     aerodynamischen    Sehne der     Tragfläche     beträgt, und dass der Endpunkt :

  der     Verlängerung     durch eine     horizontale    Linie mit dem betreffenden       Schnittpunkt    mit der Unterseite des     Tragflächenpro-          fils    verbunden: wird.

   Für die obersten Tragflächen       32        beträgt,die        Verlängerung        20        %,        für        die        mittleren          Tragflächen        31        15        %        und        für        die        unteren    Tragflä-           chen    30 10     a/0    der     mittleren        aerodynamischen    

      Sehne.     Diese     Fortsätze        dienten    bei dem     ausgeführten    Bei  spiel zur Schaffung einer     zusätzlichen        Fläche    wegen  einer     nachträglichen        Gewichtserhöhung        des    Fahr  zeuges. In     .anderen        Fällen        könnten    diese     Fortsätze          vermutlich    weggelassen werden.  



  Das     Verbindungsstück    der     Tragflächenelemente          mit    der Strebe 26 besteht     jeweils    aus     einem    etwa       ellipsoidförmigen    Umdrehungskörper 36a,     36b.        bzw.     36c gemäss     Fig.    6.

   Durch diese     ,stromlinienförmige     Ausbildung wird der     Widerstand    der Verbindungs  stücke bei     hoher        Geschwindigkeit    herabgesetzt und       ausserdem    eine     sichere        mechanische    Verbindung der       Tragflächenelemente    mit der Strebe     gewährleistet.     Die Tragflächen sind so .an der Strebe 26     befestigt,

       dass die     grösste        Profildicke    der     Tragflächenelemente     sich     um    ein     beträchtliches    Stück     hinter    der grössten       Profildicke    der Hauptstrebe 26 an der Verbindungs  stelle befindet. Dadurch wird     verhindert,        .dass    die  Staudrücke .der Strebe und :der     Tragflächen        sich     addieren und     Kavitation    hervorrufen.  



  Die     Befestigungsstelle    der     Tragflächeneinrichtung     an den     Hilfsflügeln    14 ist so gewählt,     dass    der Druck  mittelpunkt d der     Tragflächenelemente        .gemäss        Fig.    6  sich vor dem     Schwerpunkt    s des Wasserfahrzeuges  in einem Abstand befindet, der     mindestens    10     d/o     der mittleren.     Sehne    der     Tragflächenelemente    und  nicht mehr als etwa 500 % dieser     Sehne    beträgt.  



  Bei     einer    praktischen     Ausführungsform    der Er  findung     wurde    ein 16 m langes Wasserfahrzeug     mit     einem zulässigen Gesamtgewicht von 8500 kg ge  baut. Hierbei hatten die     Tragflächen    etwa die     fol-          genden    Abmessungen:

   Wirkliche     Fläche    des unteren       Tragflächenpaares    30 etwa 0,55     rn2        (Grundrissfläche     0,48     m2),        wirkliche        Fläche    des mittleren     Tragflächen-          paares    31 etwa     0,83n12        (Grundrissfläche    0,72     m2)     und     wirkliche        Fläche    des     unteren        Tragflächenpaares     32 1,

  25     m2        (Grundrissfläche    1,08     m2).    Die anderen  Abmessungen ,der Tragflächen. sind aus     Fig.    11-13  zu entnehmen. Die     Anbringung    an den Streben 26  geschah mit folgenden Werten :

       Eintauchtiefe    des  unteren     Tragflächenpaares    30, gemessen an der  Strebe 26, unter dem Wasserspiegel bei     ruhendem     Fahrzeug<B>:</B> etwa 1,97     in    Abstand des     mittleren        Trag-          flächenpaares    31 vom     unteren        Tragflächenpaar,    ge  messen an, der Strebe: etwa 0,41 m Abstand des  oberen     Tragflächenpaares    32 vom     mittleren    Trag  flächenpaar,     gemessen    an der     Strebe,    :     etwa    0,435 :m.

    Spannweite zwischen den Streben.<B>26:</B> etwa 5,50m.  



  Die     Hauptstreben    26 waren .aus     Stahl        geschweisst     und wärmebehandelt     und        besassen        eine    Zugfestigkeit  von 10000     kg/cm?.    Die     Tragflächenelemente    der bei  den unteren Paare 30 und 31     .bestanden    aus rost  freiem     Stahlguss,    der     wärmebehandel    war und eine       Zugfestigkeit    von 10 000     kg/cm2    hatte.

   Das obere       Tragflächenpaar    32 kann aus dem     gleichen    rostfreien  Stahl oder aus einer     Aluminiumlegierung    bestehen.       Natürlich    können auch     andere        Metalle        mit    der er  forderlichen Festigkeit, dem nötigen Korrosions-    widerstand und geeignetem Gewicht verwendet wer  den.  



  Wie bereits     erwähnt,    waren die     Anstellwinkel    der       Tragflächen    bei dem     Ausführungsbeispiel    beim un  tersten Paar zu 1,250, beim     mittleren    Paar zu 1,750  und beim oberen Paar zu 3,250 gewählt     (Fig.    6).         Schwanzflossenvorrichtung       Die     Schwanzflossenvorrichtung    40     ist        in        Fig.    1-3  und     im    einzelnen     in.        Fig.    16-20 dargestellt.

   Sie be  steht aus     einer        Sahwanzflossie    41, die bei der prakti  schen Ausführung aus Stahl     geschweisst    wurde, und  trägt an     ihrem    unteren Ende :ein einziges Tragflä  chenpaar 42, das z. B. aus rostfreiem Stahl besteht.

    Die     Tragflächenelemente    42 ;sind mit einem     V-Form-          winkel    von     0,1    angeordnet, haben vorzugsweise     we-          niger        als    3     %        Dickenverhältnis,        einen        gleichmässigen     symmetrischen Querschnitt und einen     Pfeilwinkel     von etwa 450. Die     Tragflächenelemente    42 sind  symmetrisch zu beiden Seiten der     Schwanzflosse    41  angebracht.

   In der     Normallage,    wenn die     Schwanz-          flosse    41     in    ihrer Betriebsstellung nach unten weist,  besitzen die     Tragflächenelemente    42 .einen     Anstell-          winkel    von 00.  



  Die     Schwanzflosse    41 ist am hinteren Ende des  Rumpfes     derart    angebracht, dass     der        Anstellwinkel     der     Tragflächenelemente    42 in einem gewissen     Aus-          mass    durch     Verschweriken    der     Schwanzflosse    um  eine horizontal verlaufende Querachse verändert wer  den kann. Der     Änderungsbereich    des     Anstellwinkels     für     Trimmzwecke    ist gering.

   Das     Trimmen        dient    nur  zum     Ausgleich    grosser     Schwerpunktsverlagerungen     und/oder     Tri-ebwerksmomente.    Wenn das Fahrzeug  einmal     ausgetrimmt        wurde,    braucht der     Anstellwin-          kel    nicht mehr geändert zu werden, wenn die Ge  schwindigkeit oder die     Wasserbeschaffenheit    sich  während der Fahrt ändert. Die     Schwanzflosse    41.       verfläuft    etwa im     gleichen    Winkel schräg nach vorne  wie die Hauptstreben 26.

      Die     Schwanzflosse    41 ist derart am     hinteren    Ende  des Rumpfes befestigt, dass sie um die erwähnte       Querachse    nach oben     verschwenkt    werden kann.  Ferner kann die     Schwanzflosse    um ihre     Längsachse     gedreht werden, wodurch das Fahrzeug gesteuert  wird. Die Einrichtungen     hierfür    werden noch be  schrieben.  



  Ein wesentlicher Gesichtspunkt     betrifft    den  Querschnitt der     Schwanzflosse.    Experimente haben  gezeigt, dass bei der Verwendung von. stromlinienför  migen Querschnitten, die dünn genug sind, um eine  Stromteilung zu     verhindern,    wenn die Flosse zur  Steuerung gedreht wird, keine     .ausreichende    Festig  keit gegenüber den hohen Biegemomenten erreicht       werden    kann, die .durch Seitenkräfte verursacht wer  den.

   Ferner wurde     gefunden,        dass    es erforderlich ist,  im Hauptbereich der     Flossenlänge    einen Querschnitt  zu     verwenden,    der von der Vorderkante bis zur       maximalen    Dicke der Flosse etwa     spitzbogenförmig          verläuft    und von dieser Stelle aus gerade nach hin-           ten    geht sowie in einer stumpfen     Hinterkante    endet.

    Derartige     Flossenquersühnitte        sind    in     Fig.    18 und 19  dargestellt, die an den     entsprechenden    Stellen der       Fig.    16 gelten. In diesen     Horizontalebenen,    die sich  in der oberen Hälfte der Schwanzflosse 41     befinden,     hat der Querschnitt nur den     spitzbogenförmgen        Teil     41a, die geraden Teile 41b     und    die stumpfe Hinter  kante 41c.

   Der     spitzbogenförmige    Teil 41a nimmt       20-40        %        der        Sehnenlänge        von        der        Vorderkante        41d     aus ein. Hierdurch ergibt sich ein     Querschnitt,    der  dick genug ist, um die Biegemomente aufzunehmen,  ohne eine Stromteilung während der Bewegung der  Schwanzflosse durch das     Wasser    zu     erzeugen.     



  Wenn aber dieser     Spitzbogenquerschnitt    sich bis  zum unteren Ende .der Flosse fortsetzen würde, so  könnte, wie Versuche gezeigt haben, der Wasser  widerstand zu gross werden. Deswegen geht im un  teren Teil der Flosse der     Spitzbogenquerschnitt    all  mählich in einen sehr dünnen     Stromlinienquerschnitt          (Fi;

  g.    20) über, bis die Stelle erreicht     äst,    wo die  Momente gleich Null werden, d. h. die     Befestigungs-          stelle    der Schwanztragflächen 42.     Fig.    20, die für die  angegebene Höhe .der     F=ig.    17     gilt,        stellt    einen sol  chen Übergangsquerschnitt dar. Der Übergang     be-          -innt    unterhalb der Mitte der     Flosse    41 und setzt  sich allmählich bis zum unteren Ende fort.

   Im  Übergangsbereich ist ferner die Hinterkante bei 41e       um        etwa        15        %        der        ursprünglichen        Sehnenlänge        nach     rückwärts verlegt.  



  In der dargestellten     Ausführungsform        :bestehen     die am unteren Ende der Schwanzflosse 41 ange  brachten Tragflächen 42     einfach    aus ebenen Platten  von symmetrischer Gestalt, die an die Flosse     ange-          schweisst    sind. Diese     Platten    besitzen etwa einen  Pfeilwinkel von 450, wie aus     Fig.    23 hervorgeht, aus  der auch die übrigen Abmessungen zu entnehmen  sind.

   Bei dem praktisch durchgeführten Beispiel be  trug die     Gesamtfläche        der    Tragflächenelemente 42  0,63     m2    und das Dickenverhältnis zur     Sehnenlänge     betrug etwa 2     1/2        o/o    .

   Dieses Verhältnis kann bis zu       etwa    3     %        gewählt        werden.       <I>Halterung und Betätigung der</I>     Schwanzflosse       In     Fig.    16, 17, 24 und 26 ist :die     Halterungs-          und        Betätigungsvorrichtung    der     Schwanzflosse    41  dargestellt, die zum     Austrimmen,    zum     Steuern    und  zum Hochziehen der Schwanzflosse dient. In der  Längsachse der Flosse ist an ihrem oberen Ende  ein     Wellenstummel    45 angebracht.

   Dieser     Wellen-          stummel    45 ist gemäss     Fig.    24 und 26 drehbar in  einem Rohr 46 gelagert, das seinerseits an ,einem  Winkel 47 befestigt isst. Der     Winkel    47 ist bei 48  derart mit einem     Tragwerkteil    49 am hinteren Ende  des Rumpfes 10 verbunden, dass er um     eine        quer     zur Längsachse des. Rumpfes 10 verlaufende     hori-          zontade    Achse schwenkbar ist.

   Der     Wellenstummel     45 reicht durch das Rohr 46     hindurch    und ist .an  seinem oberen Ende mit einer festen     seitlichen    Kur  bel 50 versehen. Ein     Zug-    und     Druckkräfte    über  tragendes Rohr 51, das vorzugsweise aus Stahl oder    einem     anderen    festen Stoff besteht, ist     mittels    eines       Kugelgelenkes    bei 52 mit der Kurbel 50     verbunden.     Das     nicht        dargestellte    vordere Ende des.

   Rohres ist in  bekannter Weise     überWinkelhebel    und     Schneckenrad     mit dem     Steuerrad    des     Wasserfahrzeuges        verbunden.     Der von dem Rohr 51 bei     Betätigung    des Steuer  rades übertragene Zug und Druck     bewirkt    also     eine     Drehbewegung der Flosse 41 um     ihre        Längsachse     und damit wegen dar     Ruderwirkung    der     Schwanz-          flosse    41 eine Steuerwirkung für das Wasserfahr  <B>zeug.</B>  



  Die Schwenkbewegung der Flosse 41 um die von  den Zapfen 48 des     Winkels    47     definierten    Horizon  talachse geschieht vorzugsweise     mittels        einer        hand-          betätigten        Seilwinde        (nicht        dargestellt)    und     eines          Seiles    54, das um     eine    an dem     Winkel    47     befestigte     Seilscheibe 55 herumgeht.

   Bei Betätigung der Seil  winde     wickelt        sich    also     das    Seil 54 auf die Seil  scheibe 55 auf     .oder    .ab.     Hierdurch    wird der     Winkel     47 und damit die     Schwanzflosse    41 um die von den  Zapfen 48 festgelegte     Horizontalachse        geschwenkt.     Hierdurch kann die Flosse 41 um die     Zapfen    48 aus  ihrer in     Fig.    24 gezeigten     Betriebsstellung        in        eine     gestrichelt in     Fig.    1 

  eingezeichnete     Ruhestellung    ge  bracht werden.  



  Das Rohr 46 ist     reit    zwei nach vorn     weisenden     Ösen 57     versehen,    die mit     dem    äusseren Ende 59  einer Schraubenwinde 60 durch     Stifte    61 verbunden  sein können     (Fig.    25). Die     Verbindungszapfen    61  können     mittels    Pleuelstangen 62 von dem Kolben  63     eines        hydraulischen        Zylinders    zurückgezogen  werden.

   Der     Kolben    63 wird vom     Druckzylinder     63a betätigt, der     seinerseits        mittels        eines        Winkels     64 am Ende 59 der     Schraubenwinde    60 befestigt ist.  



  Das     Schraubenwindegehäuse    65 ist     derart    im       hinteren    Teil des Rumpfes angebracht, :dass es pa  rallel zur Längsachse des Rumpfes     gedreht        werden     kann. Die Drehung in der einen oder anderen Rich  tung     dient    zur Verlängerung oder     Verkürzung    der       Spindel    60 relativ zu ihrem Gehäuse 65.

   Die Ver  längerung     oder        Verkürzung    braucht     nicht    gross zu       sein,    da die     einzige    Aufgabe dieser     Bewegung    im  Trimmen der     Schwanzflosse    um     nicht    mehr .als     .etwa          1-2o    liegt.

   Inder Praxis wurde     gefunden,        :dass    schon       Winkeländerungen    von der     Grössenordnung    von     1/8           deutliche        Einflüsse    ausüben. Die     Trimmanordnung     braucht also höchstens um einige Grad     verstellbar     zu     sein.     



  Die Drehung des     Windengehäuses    65 kann z. B.       mittels        eines        Schneckenrades    69 und     einer    Schnecke  70 geschehen. Die     Schnecke    70 kann von     einem    end  losen Seil 71 gedreht werden,     das    um     eine        mit    der  Achse der     Schnecke    70 fest verbundene     Seilscheibe     72 gewickelt ist.  



  Um das     Trimmen        .durchzuführen,    müssen die       Verbindungszapfen    61 sowohl     in    die Ösen 57 als in  das     Ende    59 der     Spindel    60     eingreifen.        Wenn    da  gegen die Flosse 41     ausgeschwenkt    werden     soll,    so       müsen        die        Kupplungszapfen    61 aus den Ösen 57  zurückgezogen werden.

        Mit     Hilfe    der     dargestellten        Vorrichtung    ist es also  möglich, die     Schwanzflosse    41 zur     Steuerung    des  Wasserfahrzeuges zu verwenden.     Ferner    ist die     Aus-          führung        kleiner    Trimmbewegungen der Flosse     in    der  Betriebsstellung     möglich.        Schliesslich    kann die Flosse  aus     ihrer    nach :

  unten weisenden     Betriebsstellung    in  eine     Ruhestellung    gebracht werden,     in    welcher sie die  Oberseite des     Schwanzendes    des Rumpfes überragt.       Selbstverständlich        kann    die     mechanische        Einrichtung     zur     Betätigung    der     Schwanzfloss:,    41 auch     anders    ge  staltet sein.

           Hauptstrebenhebevorrichtung       Die     Haupttragflächenstreben    26, die je um eine  Achse 27 schwenkbar sind, lassen sich aus ihrer  nach unten     weisenden,    in     Fig.    1, 2 und 27 dargestell  ten Betriebsstellung .in eine     Ruhestellung        schwenken,     in welcher sie sich oberhalb der Oberseite der     Hilfs-          flügel    14 befinden.     Hierzu        kann    jede beliebige Vor  richtung dienen.

       Beipielsweise    ist     in        Fig.    27 jede  Strebe 26 mit einer daran     befestigten    Kurbel 90 ver  sehen. Jede Kurbel 90 ist über eine     Pleuelstange    91  mit einem     Kreuzkopf    92     verbunden.    Der     Kreuzkopf     92 ist     ferner    über eine Stange 93     mit        -einem    fest am  Rumpf     angebrachten    Zapfen 94 verbunden. Der  Kreuzkopf 92 besitzt einen     Schlitz    95, in welchem  der Verbindungszapfen 96 zwischen den Stangen 91  und 93 verschiebbar ist.

   Der Kreuzkopf 92 ist sei  nerseits am Ende einer Kohlenstange 97 befestigt,  die in einem     Druckzylinder    98 hydraulisch     hin-    und       herbewegbar    ist. Wenn die Kolbenstange 97 nach  aussen     geschoben    wird,

   so bewirkt sie durch die  Wechselwirkung des     Kreuzkopfes    92 und der     Pleuel-          stangen    91     und    93 auf die Kurbel 90     eine    Schwenk  bewegung der betreffenden Strebe 26 aus der aus  gezogenen     Stellung    in     Fig.    27 in die     gestrichelte          Stellung.    Durch Bewegung der Kolbenstange 97 in       umgekehrter    Richtung wird die Strebe 26 wieder in  ihre     Ausgangsstellung    zurückgeführt.

   Die ausgezo  gen gezeichnete Stellung     ist    die     normale        Betriebs-          stellung    der Strebe 26.  



  Um     ein;,        zufällige        Verlagerung    aus der     letzten     Stellung zu     verhindern,    ist ein hydraulisch     betätigter     Sperrzapfen 100 so beweglich,     dass    er in     ein    Loch  <B>101</B> in der Strebe 26     eingreifen        kann.        Wenn    der  Sperrzapfen 100     in    das Loch 101     eingreift,    so ist  die Strebe 26 gegen Drehung um ihre Achse 27 ge  sichert.

   Wenn die Strebe 26 freigegeben     werden        soll,     um eine Betätigung durch den     Druckzylinder    98 zu       ermöglichen,    so muss erst der Zapfen 100 durch .ent  sprechende     Betätigung    seines     Druckzylinders    103 zu  rückgezogen werden. Diese     beispielsweise    beschrie  bene Anordnung hat sich als vorteilhaft     :erwiesen.     



  Die     Betätigungsvorrichumg    für die     Schwanzflosse     41 und die Hauptstreben 26, um     diese    anheben zu       können,        sind        wesentlich,        weil    sie die     L7berwachung          der        Tragflächenelemente    des Schwanzes und der       Haupttragflächen    erleichtern,     während    das Wasser  fahrzeug sich auf dem Wasser befindet.

   Auch können  hierdurch die     Tragflächen    in flachem Wasser oder zur    Umgehung von     unterseeischen        Hindernissen    hoch  gehoben werden, so dass das Fahrzeug als einfaches  Schiff betrieben wird.  



  <I>Triebwerk</I>  Das Triebwerk für die dargestellte Ausführungs  form des beschriebenen     Wasserfahrzeuges    besteht aus  zwei     Pratt        , &         Whitney    R 985     Wasp.        jr.    Motoren, die  je 450 PS entwickeln. Diese Motoren 105     (Fig.    1-4)  sind auf Stützen<B>106</B> gelagert, die von dem Kasten  träger 15 getragen werden. Die Motoren<B>105</B> sind       also    in einer gewissen Höhe über der Oberseite der       betreffenden        Hilfsflügel    14     angebracht.     



  Als Luftschrauben 107 wurden in dem Ausfüh  rungsbeispiel zweiblättrige Propeller vom Durchmes  ser 250 cm mit     verstollbarem        Anstellwinkel    verwen  det.     Selbstverständlich    können auch     andere        Propeller     ähnlicher Leistung verwendet werden.

      <I>Andere Ausführungen der Haupttragflächen</I> Bei dem oben beschriebenen     Ausführungsbeispiel     der     Erfindung    besteht die     Haupttragflächeneinrich-          tung    25 je aus drei Paaren 30, 31 und 32 von Trag  flächenelementen, die an einer Hauptstrebe 26 be  festigt     sind.    Unter gewissen Umständen, insbesondere  für     kleinere    Fahrzeuge, kann     hierfür    auch die     Trag-          flächeneinrichtiing    125 nach     Fig.    35 eingesetzt wer  den.

   Hierbei sind die drei     Tragflächenpaare    durch  ein     einziges        Tragflächenpaar    130 ersetzt, das am un  teren Ende jeder     Hauptstrebe    126 angeordnet ist.  Diese Hauptstreben 126 sind wieder am     äusseren     Ende von     Hilfsflügedn    114 befestigt und in gleicher  Weise wie oben schwenkbar. Der     Querschnitt    der  Haupttragflächen 126 sowie der Querschnitt der ein  zelnen Tragflächenelemente 130 sind in gleicher  Weise wie oben gewählt.

   Die Fläche des einzigen  Paares von 130 ist     natürlich    grösser als die     Flächen     der übereinander     angeordneten        Tragflächenelemente.     Die Gesamtfläche     eines    Paares 130 hängt von der       Gesamtlast    ab, welche bei     Höchstgeschwindigkeiten     aus :dem Wasser     herausgeschoben    werden soll.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    35 ist die       Schwanzflo:ssenvorrichtung    140 in Bau und Anord  nung praktisch     identisch    mit     derjenigen    der oben  beschriebenen Ausführungsform. Die     Schwanzflosse     141 ist in gleicher Weise am Hinterende, des     Rumpfes     110 angebracht wie     die    Flosse 41. Sie hat den glei  chen     Querschnitt    und die gleiche Gestalt und die       daran    befestigten     Schwanzflächen    142 entsprechen  den     Schwanzflächen    42.  



  In anderen Fällen können die beiden     Tragflä-          chenpaare    125 nach     Fig.    35, die je an. einem     Hilfs-          flügel    114 befestigt sind, durch eine einzige Trag  flächeneinrichtung 225     gemäss        Fig.    36 ersetzt wer  den, die in der Mitte unterhalb des Rumpfes     ange-          bracht    ist.

   In     dies.em    Falle dienen drei     Hauptstreben     226 zur     Halterung    des     Tragflächenpaares    230     unter     dem Rumpf 210 und den     Hilfsflügeln    214. Die       Querschnitte    der Streben 226 entsprechen dem  Querschnitt der Streben 26. Ebenso stimmen die           Querschnitte    der     Tragflächenelemante    230 mit den  jenigen der     Tragflächen    30 in oben beschriebenem       Ausführungsbeispiel    überein.  



  Die     Schwanzfllossenvorrichtung    240     stimmt    wie  der     mit    der obigen     Beschreibung        überein.    Bei der       Ausführungsform    nach     Fig.    36 ist die wirksame       Fläche    des     Haupttragflächenpaares    230 :etwa gleich  der     Summe    der wirksamen Fläche der     beiden    Paare  130 in     Fig.    35 für     :

  ein.    Fahrzeug von     gleicher    Grösse       und        Belastung    wie     in        Fig.    35.     Sonst    wird die     Fläche     natürlich     entsprechend    anders gewählt.

      <I>Zusammenfassung</I>    Wie sich aus     der    vorstehenden     Beschreibung    er  gibt,     besitzt    das.     beschriebene        Wasserfahrzeug    einen  schlanken röhrenförmigen Rumpf 10,     der    so vorge  spannt ist, dass er     örtliche        Bodenbelastungen    sowie  Biegemomente ausschalten kann, die     durch    Aufschla  gen des Rumpfes auf eine     Wedle        auftreten        können.     Die     Schli:

  nger-    und Rollbewegungen des Rumpfes       werden    durch die     Trägheitskräfte        und    die von den       Tragflächeneinrichtungen    25 und 40     hervorgerufenen          Kräfte    gedämpft.

   Der Rumpf     isst    ;auch fest genug, um  die     Torsionskräfte        .und        die    Biegemomente     aufzu-          nehmen,    die     beim        Wenden        auftreten.    Die     Hilfsflügel     14     verhindern,    dass der Rumpf     Rollbewegungen    aus  führt,     wenn    er im     Wasser    ruht.

   Sie     widerstehen    auch       örtlichen        Bodenbelastungen    .und     Tosionsbelastun-          gen,    die durch die     Schub-und        Widerstandsmomente          erzeugt    werden.

   Der quer durch     :die        Hilfsflügel    14       und    den Rumpf 10     verlaufende        Hauptkastenträger    15  erhöht     zusammen        mit    den     Hilfsträgern    17 die     Fes@tig-          kes@t    weiter. Der     Hauptträger    15 nimmt die senkrech  ten     Trägheitskräfte    des     Triebwerkes,    z. B. der Mo  toren 105, und der     Haupttragflächeneinrichtung    25  auf.

   Ferner     dient,er        zur    Aufnahme der     statischen    und       dynamischen        Kräfte        in        Vertikaleinrichtung,    die im  Betrieb von der     Haupttnagflächeneinr        ichtung    ausge  übt werden.  



  Beim     Entwurf    wurde     dafür        gesorgt,        dass    der       Druckmittelpunkt    d der     Hauptflächeneinrichtung    25  sich vor     denn        Schwerpunkt    des Fahrzeuges     als    gan  zes     befindet,    und zwar um     einen    Abstand,     der    min  destens 10 % und     nicht    mehr als 500 % der mitt  leren     Sehnenlänge    der     Haupttragflächenelemente    be  trägt.

   Ferner muss der Abstand zwischen     dem        Druck-          mittelpunkt    der     Haupttragflächeneinrichtung    25 und  dem Druckmittelpunkt der     Schwanztragflächenvor-          richtung    mehr als 1000      /o    der mittleren Sehnen  länge der     Haupttragflächenelemente    betragen.

   Je       grösser        dieser        Abstand    ist,     desto        besser    ist es     hin-          sichtlich        der        dynamischen        Längsstabilität.     



  Bei     Einhaltung    de     angegebenen    Winkel,     Ver-          hähnise,    Abmessungen und Gestalten     der        Tragflä-          chenelemente,Streben    und anderen Teilen     und        Kräfte-          verteilung    besitzt das     Fahrzeug        eine        @so    gute dyna  mische     Längsstabilität,

          dass    bei Anwendung     einer     Zwangskraft die     erregte    Schwingung in weniger     als     einer Periode auf die     Hälfte    ihrer     Amplitude        ge-          dämpft    ist. Versuche haben gezeigt,     dass    eine solche    Stabilität sehr zur     Sicherheit    :und     Bequemlichkeit    bei  trägt.  



  Wie erwähnt,     isst        ein        solches        Wasserfahrzeug        tat-          sächlich    gebaut und erprobt worden. Dieses Fahrzeug  ist 16 m lang und     in        allen    drei     Achsen    statisch und       dynamisch    stabil. Es wurde in einem Geschwindig  keitsbereich von 0-110 km/h unter     Seebedingungen          geprüft,    die von spiegelglatter See bis zu     Wellen    von  1-1,2 m mal 15-22 m reichten.

   Das     Verhältnis    von  Auftrieb     zu        Widerstand.    beträgt bei 110 km/h     etwa    7.  Ferner wurde in ruhigem     Wasser        eine        Höchst-          geschwindigkeit    von mehr     als    120     km/h        längs        einer     abgemessenen Strecke     erreicht.    Die     Abmessungen     der     Haupttragflächenelemente        und    der Schwanzvor  richtung     entsprachen    

  hierbei genau dien oben ange  gebenen     Zahlenwerten.    Das     Eigengewicht    des Fahr  zeugs betrug etwa 6700 kg und     sein        höchstes    Ge  samtgewicht 8500 kg. Die     Antriebskraft        wurde    durch  die oben     .erwähnten    Motoren 105     ,geliefert.     



  Bei dem gleichen Fahrzeug     wurden    auch       Schwanzflossenvorrichtungen        .ausprobiert,    bei     denen     von     Tragflächenelementen        Gebrauch    gemacht     wurde,     die an der     Schwanzflosse        übereinander    angeordnet  sind,     ähnlich    wie bei     den,

      Elementen der     Hauptbrag-          flächeneinrichtung.        Hierbei        wurden        ähnliche        V-Form-          winkel        und        Anstellwinkel    sowie     asymmetrische    Quer  schnitte gewählt, Diese     Einrichtungen    ergaben     kein          Fahrzeug    mit der     Richtungsstabilität,        Längsstabilität,

       die     für    Betrieb     bei    hohen     Geschwindigkeiten        wesent-          lich        sind.    Es trat     hierbei        heftiges        Gieren,    erhöhter       Widerstand,    Durchsacken,     Längsschwingungen,    Rich  tungsstabilität,     Luftansaugen    und andere     uner-          wünschte        Erscheinungen    auf.

   Die     gewünschte        Ge-          schwindigkeit    konnte     nicht        erreicht    werden.     Wenn          dagegen        die     beschriebene        Schwanzfilos@senvorrichtung     verwendet wurde, so :ergab sie im     Zusammenhang     mit der     beschriebenen        Haupttragflächeneinrichtung     eine Anordnung, bei der :

  alle diese     Probleme    nicht       auftraten.    Die Ausbildung der     Schwanzflos        envor-          richtung    und der     Haupttragflächeneimrichtung    sind  hierbei eng     miteinander        verknüpft.     



  Das     Fahrzeug    hatte bei     verschiedenen        Geschwin-          digkeiten    bemerkenswert     gute        SteueTeigenschaften.          Beim    Wenden wurden     keine        unsicheren    Zustände  oder     Gefühle        beobachtet.    Wie :aus     Fig.    3     hervorgeht,          wird    der Rumpf bei     :

  einer    Geschwindigkeit von  50 km/h derart hochgehoben, dass. die     Wasscrlime     an der oberen Kante des     Tragflächenpaares    32 ver  läuft. Bei 80 km/h     verläuft    sie an der oberen     Kante     des     Tragflächenpaares    31     und        bei    110     km/h    an der  oberen. Kante     des    untersten     Tragflächenpaares    30.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wasserfahrzeug mit am Rumpf befestigten, im Wasser befindlichen Tragflächen, die so ausgebildet sind, dass sie bei horizontaler Vorwärtsbewegung den grössten Teil des Rumpfes über :
    das Wasser hinaus heben und ihre wirksame Fläche der jeweiligen Ge schwindigkeit anpassen, dadurch gekennzeichnet, dass die Haupttragflächeneinrichtung (25, 125, 225) aus mindestens zwei Teilen besteht, die,
    sich seitlich zur Mittellinie des Rumpfes erstrecken und mit einem bestimmten V-Formwinkel schräg nach oben gerichtete Flächen besitzen die mit zunehmender Geschwindigkeit in wachsendem Masse aus dem Wasser auftauchen, und dass in :
    einem gewissen Ab stand von der Haupttragflächeneinrichtung am Rumpf eine Stab ii!lisierungsfläeheneinrichtung (40) angebracht ist, die so ausgebildet ist,
    dass sie bei Horizontalbewegung des Fahrzeuges stets im Was ser eingetaucht bleibt und keine Veränderung ihrer wirksamen Fläche bei verschiedenen Geschwindig- keiten aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Wasserfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckmittelpunkt der Haupttragflächeneinrichtung sich vor und der Druck mittelpunkt der Stabilisierungsflächeneinricntung sich hinter dem Schwerpunkt des, Fahrzeuges befindet. 2.
    Wasserfahrzeug nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haupttragflächeneinrichtung (25) aus zwei beider seits des Rumpfes angebrachten getrennten Teilen besteht. 3.
    Wasserfahrzeug nach Patentanspruch und Un- teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragflächenelemente der Haupttragflächeneinrich- fiung einen festen Anstellwinkel von 0 bis etwa 4o,
    einen festen Pfeilwinkel von etwa 20-50o und einen festen V-Formwinkel von .etwa 20-400 aufweisen und ein. festes Dickenverhältnis von etwa 4-10% be- sitzen. 4.
    Wasserfahrzeug nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Haupttragflächeneinnichtung mehrere Tragflächen- alemente (30, 31, 32) und Streben (26) für dieselben umfasst. 5.
    Wasserfahrzeug nach Patentanspruch. und Un- teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Haupttragflächeneinrichtung einen Abstand von min- destens 10 % der mittleren Länge der H awptfiragElä- chensehne vom <RTI
    ID="0010.0100"> Schwerpunkt des Rumpfes hat. 6. Wasserfahrzaugnach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestreben (26) für die Tragflächen vom Rumpf nach unten schräg nach vorne mit einem Winkel zwischen 0 und 200 gegen die Vertikale verlaufen. 7.
    Wasserfahrzeug nach Patentampruch .und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sta- bilisierungsflächen iennnchtuug (40) aus einer einzigen Schwanzflosse (41), einer an der Schwanzflosse be- festigten Stabilisierungsfläche (42)
    mit einem V-Form- winkel von 00 und einer Vorrichtung (51) zur Ver- steEung des. Änstedlwinkels der Stabilisierungsfläche zwecks Ausgleichs von durch .den Antrieb und durch Schwerpunktsverlagerungen hervorgerufenen Mo menten besteht.
    B. Wasserfahrzeug nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Schwanzflosse (41) zum Zweck der Richtungsänderung und des Momen- tenausgleiches um eine vertikale .und eine horizontale Achse drehbar ist.
    9. Wasserfahrzeug nach Patentanspruch .und Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sta- bmlisierungsfios.seneinrichtung um eine Querachse aus dem Wasser herausgeschwenkt werden kann.
    10. Wasserfahrzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die an den schräg nach vorne verlaufenden Hauptstreben (26) angebrachten Tragflächenelemente (30, 31, 32) übereinander angeordnet sind und je einen Pfeilwin kel von etwa 45o, einen V -Formwinkel von 3011 und einen Anstedlwi@nkel zwischen 0 und 4 aufweisen;
    sowie ein Dickenverhältnis von etwa 6 % besitzen, dass die Streben ein Dickenverhältnis von etwa 10% besitzen und dass die, Tragflächenelemente so an den jeweiligen Streben befestigt sind, dass,
    die Stelle grösster Dicke jedes Tragflächenelementes von der Stelle grösster Dicke der Strebe,an der Verbindungs- stelle einen erheblichen Abstand besitzt, um das Auftreten von KavItationserscheinungen zu verrin gern.
    11. Wasserfahrzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungsflosseneinrichtung (40) aus einer ein zigen weit hinter dem Schwerpunkt des Rumpfes an geordneten.,schrägnach vorne verlaufenden Schwanz flosse (41)und einer symmetrisch ,
    an ihrem unteren Ende befestigten Stabilisierungsfläche (42) besteht, die .einen V-Formwinkel von 00, eine gleichmässige Dicke und .einen Pfeilwinkel von etwa 45o besitzt, sowie dass die Schwanzflosse auf dem grössten Teil ihrer Länge einen Querschnitt aufweist, der von der Vorderkante bis zur Stelle grösster Dicke etwa spitz- bogenförmig und von :
    da an gerade verläuft und in einer stumpfen Hinterkante endet, während im un teren Teil der Flosse der Querschnitt allmählich in einen sehr dünnen stromlinienförmigen Querschnitt übergeht.
    12. Wasserfahrzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckmittelpunkt der Haupttragfdächeneinrichtung vom Schwerpunkt des Wasserfahrzeuges einen Ab- stand zwischen 10 und 500 % der mittleren Sehnen- länge der Tragflächenelemente besitzt.
    13. Wasserfahrzeug nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass der Druckmittelpunkt der Stabilisierungsflächeneinrichtung vom Druckmittel punkt der Haupttragflächeneinrichtung einen Abstand von mindestens 1000 % der mittleren Sehnenlänge der Tragflächenelemente besitzt. 14.
    Wasserfahrzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 13 mit übereinander @angeordneten Haupttragflächenelementen, dadurch gekennzeichnet, dass der Anstellwinkel des untersten Tragflächenele mentes zwischen 0,1 und 20 und der Amtellwinkel des obersten Tragflächenelementes zwischen 21) und 4o gewählt ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2817531A1 (fr) * 2000-12-05 2002-06-07 Sebastien Francois Systeme reduisant les vibrations sur les jambes d'hydrodteres

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