CH387166A - Mehrstufiger, Schaltfunkenstrecken und Kondensatoren aufweisender Stossgenerator - Google Patents

Mehrstufiger, Schaltfunkenstrecken und Kondensatoren aufweisender Stossgenerator

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CH387166A
CH387166A CH295061A CH295061A CH387166A CH 387166 A CH387166 A CH 387166A CH 295061 A CH295061 A CH 295061A CH 295061 A CH295061 A CH 295061A CH 387166 A CH387166 A CH 387166A
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CH
Switzerland
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sep
switching spark
ignition
spark gaps
stage
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Application number
CH295061A
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English (en)
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Berger Karl Dr Prof
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Berger Karl Dr Prof
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Publication date
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Publication of CH387166A publication Critical patent/CH387166A/de

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/53Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use of an energy-accumulating element discharged through the load by a switching device controlled by an external signal and not incorporating positive feedback
    • H03K3/537Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use of an energy-accumulating element discharged through the load by a switching device controlled by an external signal and not incorporating positive feedback the switching device being a spark gap

Landscapes

  • Generation Of Surge Voltage And Current (AREA)

Description


  Mehrstufiger, Schaltfunkenstrecken und Kondensatoren aufweisender Stossgenerator    Für die Erzeugung hoher Stossspannungen wird in  der Hochspannungstechnik allgemein die Stossschal  tung nach Marx angewendet. Sie besteht darin, eine  Anzahl n unter sich gleicher Kondensatoren über Wi  derstände in Parallelschaltung aufzuladen und sie  dann beim Erreichen einer bestimmten Ladespannung  über Schaltfunkenstrecken in Serie zu schalten. Mit     n     Stufen kann die Stossspannung im Grenzfall die     n-          fache    Ladespannung einer Stufe erreichen.  



  Beim Bau von Stossgeneratoren für viele 100     kV     hat sich eine Schwierigkeit darin ergeben, dass das  Ansprechen der Schaltfunkenstrecken nicht regel  mässig erfolgt, so dass in der Form der erzeugten Stoss  spannung eine gewisse Streuung besteht. Diese wirkt  sich insbesondere beim Stossen von Transformatoren  
EMI0001.0005     
  
    Cl, <SEP> c, <SEP> C3 <SEP> <B>...</B> <SEP> C" <SEP> die <SEP> Kondensatoren <SEP> des <SEP> mehrstufigen <SEP> Stossgenerators,
<tb>  <I>F1, <SEP> F<U>#,</U> <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> F"</I> <SEP> die <SEP> Schaltfunkenstrecken <SEP> des <SEP> mehrstufigen <SEP> Stossgene  rators,
<tb>  K1", <SEP> Klb <SEP> . <SEP> . <SEP> .

   <SEP> K"a, <SEP> K",, <SEP> Kugeln <SEP> der <SEP> Schaltfunkenstrecken <SEP> F1 <SEP> <B>...</B> <SEP> F.,
<tb>  Z <SEP> die <SEP> Zündelektroden <SEP> der <SEP> Schaltfunkenstrecken
<tb>  <I>Fl</I> <SEP> <B>...</B> <SEP> <I>F",</I>
<tb>  C"1, <SEP> C,,' <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> C'" <SEP> die <SEP> Erdkapazitäten <SEP> der <SEP> einzelnen <SEP> Stufen,
<tb>  Cxh <SEP> Cxs <SEP> <B>...</B> <SEP> Cxn <SEP> die <SEP> Kopplungskapazitäten <SEP> der <SEP> Schaltfunkenstrecken
<tb>  F1, <SEP> F, <SEP> . <SEP> . <SEP> .

   <SEP> F",
<tb>  <I>C,,Zl, <SEP> Cl.zz</I> <SEP> <B>...</B> <SEP> <I>C</I><B>l#</B><I>Z,</I> <SEP> die <SEP> Erdkapazitäten <SEP> der <SEP> Zündelektroden,
<tb>  Cxzh <SEP> Cxza <SEP> <B>...</B> <SEP> Cxzn <SEP> die <SEP> Kopplungskapazitäten <SEP> der <SEP> Zündelektroden <SEP> je <SEP> mit
<tb>  der <SEP> gegenüberliegenden <SEP> Kugelelektrode,
<tb>  U <SEP> die <SEP> Gleichspannungsquelle,
<tb>  Rr, <SEP> Ladewiderstände.       Beim     ungesteuerten    Stossgenerator werden die  Kondensatoren so hoch geladen, bis eine der Schalt  funkenstrecken F anspricht.

   Beim gesteuerten Stoss-    sehr störend aus, weil es kaum möglich ist, zu ent  scheiden, ob Streuungen der     Spannungs-    und Strom  kurven in den ersten Mikrosekunden     (us)    vom Stoss  generator oder vom zu prüfenden Transformator ver  ursacht sind.  



       Gegenstand    der vorliegenden     Erfindung    ist nun  ein mehrstufiger Stossgenerator mit mehreren Schaltfun  kenstrecken und Kondensatoren, welche Schaltfunken  strecken mit wenigstens einer Zündelektrode versehen  sind, welche Elektroden beim     Ansprechen    der ersten  Schaltfunkenstrecke das sofortige und regelmässige  Ansprechen aller Schaltfunkenstrecken gewährleisten.  



  Der Erfindungsgedanke soll anhand der     Fig.    1  beispielsweise erläutert werden. Darin bedeuten:         generator    werden die Kondensatoren weniger hoch  geladen, als der     Ansprechspannung    der Funkenstrecke       F1    entspricht, und dann mit Hilfe der zugeordneten      Zündelektrode Z das Ansprechen der Funkenstrecke       F1    im gewünschten Moment erzwungen     ( Trigatron ).     Durch das Ansprechen von     F1    erscheint an der Fun  kenstrecke F, eine wesentlich erhöhte Spannung,  deren Grösse durch die     kapazitiven    Kopplungen der  obern Kugel     K2b    bestimmt ist.

   Dabei sollte F, sofort  zum Ansprechen kommen. Die Erfahrung zeigt je  doch, dass das Ansprechen der mit der Lade  spannung vorgespannten Funkenstrecke     F2    nicht  immer sofort erfolgt, da durch die     Vorspannung    alle  freien Elektronen aus der Schlagweite weggeschwemmt  werden, so dass eine Lawinenbildung erst dann ein  setzen kann, wenn gerade jetzt neue Elektronen er  zeugt werden.

   Dies geschieht nun dadurch, dass beim  Ansprechen der ersten Schaltfunkenstrecke     F1    eine  
EMI0002.0009     
  
    1 <SEP> <B>...</B> <SEP> n <SEP> die <SEP> Ordnungszahl <SEP> der <SEP> Stufen,
<tb>  C,,. <SEP> und <SEP> Cb <SEP> die <SEP> seriegeschalteten <SEP> Kondensatoren <SEP> einer <SEP> Stufe,
<tb>  Fo, <SEP> F1 <SEP> <B>...</B> <SEP> F" <SEP> die <SEP> Schaltfunkenstrecken,
<tb>  RL <SEP> die <SEP> Ladewiderstände,
<tb>  U+ <SEP> und <SEP> U__ <SEP> die <SEP> Ladespannungen <SEP> gegenüber <SEP> Erde,
<tb>  Z <SEP> die <SEP> Zündelektroden <SEP> der <SEP> Schaltfunkenstrecken,
<tb>  L <SEP> mit <SEP> den <SEP> Zündelektroden <SEP> verbundene <SEP> isolierte <SEP> Leiter,
<tb>  CI;

  <B>l#</B> <SEP> zusätzliche <SEP> Kapazität <SEP> des <SEP> Leiters <SEP> L <SEP> mit <SEP> der <SEP> nächst
<tb>  höheren <SEP> Stufe,
<tb>  I <SEP> Zündimpuls <SEP> der <SEP> ersten <SEP> Stufe, <SEP> der <SEP> zur <SEP> Auslösung <SEP> des
<tb>  Stossgenerators <SEP> dient.       In diesem Beispiel sind beide Kugeln jeder Schalt  funkenstrecke mit Zündelektroden Z versehen, um  das rasche     Durchzünden    sowohl bei positiven wie bei  negativen Stössen zu gewährleisten. Denn es zeigt  sich, dass der Zündfunke in der Kathode wirksamer  ist als in der Anode. Beim Ansprechen der Steuer  funkenstrecke F, infolge des Impulses I macht die  erste Stufe einen Spannungssprung von der Höhe der       Ansprechspannung    von F..

   Während die erste Kugel  von     F1    diesen Sprung voll mitmacht, wird die     Zünd-          elektrode    Z dieser Kugel durch die Kopplung     CI;t     mit der nächsten Stufe 2 auf tiefer Spannung gehalten.  Die     Spannungsdifferenz    zwischen Z und Kugel be  wirkt das Zünden der Zündfunkenstrecke     F1.    Die zu  sätzliche Kapazität Cl;, der Zündelektrode Z mit der  Stufe 2 wird in diesem Fall durch einen isolierten Lei  ter bewirkt, der in die Nähe der zweiten Stufe geführt  wird.

   Umgekehrt wird das Zünden an der     Zündelek-          trode    Z in der obern Kugel durch die zusätzliche  Kopplung     CKz    derselben mit den Eisengefässen der  ersten Stufe gewährleistet. Je nach der Polarität der       Aufladung    ist die Zündung der ersten oder zweiten  Kugel wirksamer.  



       Fig.    3 gibt ein weiteres Ausführungsbeispiel. Die  Bezeichnungen sind die gleichen wie in     Fig.    2. Die  zusätzlichen Kapazitäten der Zündelektroden sind  hier nicht gegen die benachbarte Stufe, sondern gegen  über Erde angeordnet     (C,z).    Dies wird dadurch er-    Spannungsdifferenz zwischen der eine weitere     Zünd-          elektrode    Z umgebenden Kugel     K",    und dieser     Zünd-          elektrode    erzeugt wird, welche dort einen Zündfun  ken erzeugt, der zum sofortigen Zünden der Schalt  funkenstrecke F, führt (Prinzip des sogenannten        Trigatrons )

  .    Derselbe Vorgang wiederholt sich an  den weiteren Schaltfunkenstrecken, so dass das rasche  und zuverlässige     Durchzünden    aller Schaltfunken  strecken des Stossgenerators gewährleistet wird.  



       Fig.    2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfin  dung, und zwar für den Fall, wo jede Stufe des     Stoss-          generators    aus zwei starr in Serie geschalteten Kon  densatoren     C;"    und     C,,    besteht, deren Eisengefässe fest  verbunden sind.  



  Es bedeuten:    reicht, dass die isolierten Leiter L in den Raum ausser  halb der Kondensatoren C des Stossgenerators geführt  werden, so dass elektrische Feldlinien nach geerdeten  Flächen entstehen. Der Leiter L kann am besten so  verlegt werden, dass sich die Wirkungen der Kopp  lung zur Nachbarstufe und der Kopplung nach Erde  summieren. In allen Fällen erfolgt die Zündung an  der Zündelektrode mit relativ hoher Überspannung,  das heisst sehr rasch, wobei die freien Elektronen und       Photonen    der Zündentladung das sofortige Zünden  der Schaltfunkenstrecken gewährleisten. Die     Repro-          duzierbarkeit    der Stossform wird dadurch bis in alle  Feinheiten gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mehrstufiger, Schaltfunkenstrecken und Konden satoren aufweisender Stossgenerator, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schaltfunkenstrecken (F1 <B>...</B> F,) mit wenigstens einer Zündelektrode (Z) versehen sind, welche Elektroden beim Ansprechen der ersten Schalt funkenstrecke das sofortige und zuverlässige Anspre chen aller Schaltfunkenstrecken gewährleisten. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Mehrstufiger Stossgenerator nach dem Patent anspruch, gekennzeichnet durch Zusatzkapazitäten (Cs" <B>...</B> Cl;",), die so angeordnet sind, dass die im Moment des Ansprechens der ersten Schaltfunken- strecke an den Zündelektroden auftretende Spannung erhöht wird (Fig. 1). 2. Mehrstufiger Stossgenerator nach dem Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zusätzliche Kapazitäten WK) zwischen Zünd- elektroden und Nachbarstufen vorhanden sind (Fig. 2). 3.
    Mehrstufiger Stossgenerator nach dem Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zusätzliche Kapazitäten (C") zwischen Zünd- elektroden und Erde vorhanden sind (Fig. 3).
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