CH376232A - Kunststofftaschenbügel - Google Patents

Kunststofftaschenbügel

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CH376232A
CH376232A CH7777759A CH7777759A CH376232A CH 376232 A CH376232 A CH 376232A CH 7777759 A CH7777759 A CH 7777759A CH 7777759 A CH7777759 A CH 7777759A CH 376232 A CH376232 A CH 376232A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bracket
groove
pocket
plastic
pocket material
Prior art date
Application number
CH7777759A
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English (en)
Inventor
Kiehl Heinrich
Original Assignee
Heinrich Kiehl Fa
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Publication date
Application filed by Heinrich Kiehl Fa filed Critical Heinrich Kiehl Fa
Publication of CH376232A publication Critical patent/CH376232A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/04Frames

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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description


      Kunststofftaschenbügel       Gegenstand der Erfindung ist ein Taschenbügel,  insbesondere für Damenhandtaschen, der im Gegen  satz zu den für derartige Zwecke bisher gebräuch  lichen Metallbügeln mit gesondert daran angebrach  ten, insbesondere angelöteten     VerschlusseInricItungen     erfindungsgemäss sich dadurch auszeichnet,     dass    sein  Hauptteil zusammen mit Halteteilen zum Befestigen  des Taschenwerkstoffes sowie mit     Verschlussteilen    aus  einem Stück eines thermoplastischen, spritzfähigen  Kunststoffes besteht.  



  Nachstehend werden     Ausfährungsbeispiele    der  Erfindung erläutert-.  



  Die Anwendung thermoplastischer, spritzfähiger  Kunststoffe bringt beachtliche technische Vorteile,  die mit Metallbügeln entweder überhaupt nicht erzielt  werden können oder nur unter erheblich grösserem       wirtschaNichem    Aufwand.  



  Besonders vorteilhaft ist die     Einstückigkeit    des       gesamten        or        Bügels        einschliesslich        der        für        den        Taschen-          werkstoff    bestimmten Aufnahmenut und der     Ver-          schlusseinrichtung,    die beliebig, z. B. als     Schnapp-          oder        Klemmverschluss,    ausgebildet sein kann.  



  Beachtlich ist weiter die erhebliche Elastizität  der gesamten Bügelkonstruktion, welche so gross ist,       dass    auch bei starker Beanspruchung kein Bruch zu  befürchten ist.  



  Ein solcher Bügel ist dazu relativ leicht im Ge  wicht.  



  Das Verbindungsscharnier zweier Bügel kann  ebenfalls aus Kunststoff bestehen, beispielsweise als  Kunststoffniet ausgebildet sein. Auch die Ösen zur  Aufnahme der Verbindungsbolzen können bei der  Bügelherstellung in einem Arbeitsvorgang mit einge  spritzt sein.  



  Die Benutzung     bzw.    Verwendung thermoplasti  scher spritzfähiger Kunststoffe als Werkstoffe erlaubt    es ferner, den Bügeln jede beliebige Farbe zu geben,  so     dass    man nicht mehr auf die üblichen Lacküberzüge  der Metallbügeln beschränkt ist.  



  Weiter ist es möglich, sehr unterschiedliche Raum  formen und Verzierungen am Bügel unmittelbar beim  Spritzvorgang anzubringen, was mit Metallbügeln  ebenfalls nicht möglich ist oder nur mit einem unver  hältnismässig hohen Kostenaufwand erreicht werden  kann.  



  Weiter ist es möglich, den Bügel mit Verzierungen  beliebiger Formen aus Metall zu versehen, wobei  diese Verzierungen beim Spritzen des Bügels einge  lagert werden, ohne     dass    ein ins Gewicht fallender  zusätzlicher Kostenaufwand entsteht.  



  Von besonderer Bedeutung ist ferner,     dass    es bei  geeigneten Taschenwerkstoffen möglich ist, eine ver  einfachte und dabei besser haltende Art ihrer     Befeski-          gung    am Bügel anzuwenden, und zwar durch An  schweissen.

   Damit wird die bisherige Befestigungs  methode vereinfacht, welche darin besteht,     dass    der       Taschenwerkstoff    entlang seinen Rändern gefalzt und  mit dieser Falz unter Zwischenfassung einer Kordel  in die Aufnahmenut des Bügels     eingepresst    wird.<B>-</B>  Besondere Beachtung verdient bei Bügeln mit  einer Aufnahmenut der Umstand,     dass    diese Auf  nahmenut an der Wurzel verbreitert und damit     hinter-          schnitten    ausgeführt werden kann, wodurch die  Halterung des in der Nut eingebrachten Taschenwerk  stoffes verbessert wird.

   Eine derart     hinterschnittene     Nut an Metallbügeln anzubringen, ist zwar an sich  möglich, erfordert aber auch einen erheblichen wirt  schaftlichen Aufwand, der für derartige Artikel nicht  aufgewendet werden kann.  



  Bei     einern    Kunststoffbügel     mit    einer Aufnahme  nut ist es weiterhin möglich, die beiden     Nutschenkel     unterschiedlich lang auszubilden. Damit ist die<B>Mög-</B>           lichkeit    geschaffen, den     Taschenwerkstoff    anschlie  ssend an den Bügel auf einer gewissen Breite zu unter  stützen. Es ergibt sich so für die     angearbeitete    Tasche  eine bestimmte Minimalbreite, ohne     dass    es erforder  lich ist, in der Tasche selbst entsprechende Einlagen  aus Pappe oder dergleichen zum Fixieren einer ge  wünschten Taschenbreite einzuarbeiten.  



  Anhand der beiliegenden Zeichnung werden kon  struktiv Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert.  Es zeigen:       Fig.   <B>1</B> zwei Möglichkeiten der Ausbildung von  Taschenbügeln, insbesondere für Damenhandtaschen  mit Verzierungen, links ohne     Taschenwerkstoff    dar  gestellt und rechts mit     angearbeiteter    Tasche,       Fig.    2 den Querschnitt nach der Linie     A-A    der       Fig.   <B>1,</B>       Fig.   <B>3</B> eine geänderte Bügelausführung im Quer  schnitt, mit       Fig.    4 als Seitenansicht,

         Fig.   <B>5</B> eine weitere     Bügelausführungsform   <B>im</B>  Querschnitt, mit       Fig.   <B>6</B> als Seitenansicht,       Fig.   <B>7</B> eine abgewandelte     Bilgelausführungsforin     im Querschnitt.  



  In     adlen,    Ausführungsbeispielen sind die Bügel  hauptteile an den Enden mit einer Schenkelöse ver  sehen und bestehen aus einem     therinoplastischen,     spritzfähigen Kunststoff, z. B. einer unter dem Waren  zeichen      Cellidor     vertriebenen     Celluloseester-Spritz-          gussmasse.     



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.   <B>1</B> links ist  der     Kunststoffbügelhauptteil    mit einer blattartigen  Verzierung<B>1</B> versehen. Selbstverständlich ist es  möglich, auch jede andere Verzierungsart vorzusehen.  Den durch     Spritzguss    erzielbaren Raumformen sind  praktisch keine Grenzen gesetzt. So können die Bügel  selbst auch unregelmässig gebogene Formen aufwei  sen.  



  Bei der rechten Seite des in     Fig.   <B>1</B> dargestellten  Bügels ist als weiteres Ausführungsbeispiel eine Ver  zierung mit Metallkugeln 2 am Rand des Bügelhaupt  teils vorgesehen. Diese Metallkugeln werden in die       Spritzgussforin    eingebracht und beim Spritzen mit dem  Bügel vereinigt. Die Halterung zwischen Metallkugeln  und Bügel ist durch in gestrichelten Linien eingezeich  nete Haltefüsschen angedeutet. Der aus zwei Nasen  <B>3</B> und 4 bestehende     Knipsverschluss    ist anspritzt und  bildet mit dem Hauptteil und     Halteteflen    zum Befe  stigen des Taschenwerkstoffes ein einziges Stück.

   Zum  Öffnen oder Schliessen braucht dieser     Knipsverschluss     lediglich über die einander übergreifenden vorstehen  den Nasen unter Ausnutzung der Elastizität der Bügel  aneinander     vorbeibewegt    zu werden. Nach dem     Vor-          beibewegen    kehrt der Bügel selbsttätig in die Aus  gangslage zurück.  



       Fig.    2 zeigt die als Aufnahmenuten ausgebildeten  Halteteile des Bügels der     Fig.   <B>1,</B> links die offene Nut  und rechts mit     eingepresstem        Taschenwerkstoff   <B>5.</B>  Hier ist die auch bei Metallbügeln übliche Befesti-         gungsart    vorgesehen. Der     Taschenwerkstoff   <B>5</B> wird  am oberen Rand umgefalzt und in die Falze eine  Kordel<B>6</B> eingelegt. Mit diesem Teil wird der Taschen  werkstoff in die Nut     eingepresst.     



       Fig.   <B>3</B> zeigt eine Bügelausführung mit einer Auf  nahmenut, mit welcher gegenüber derjenigen der       Fig.    2 eine verbesserte Haltewirkung erzielt wird.  Diese Nut ist an der Wurzel nach einer Seite hin ver  breitert<B>7,</B> und zwar     hinterschnitten    ausgebildet, so       dass    sich die den Verband zwischen Bügel und  Taschenmaterial<B>5</B> herstellende Einlagekordel<B>6</B> im       Nutgrund    nach dem Einpressen wieder ausdehnen  kann und damit die Klemmwirkung zwischen Taschen  werkstoff und Bügel verbessert ist. Die Verbreiterung  <B>7</B> im     Nutgrund    kann auch eine andere Form auf  weisen und beispielsweise nach beiden Seiten hin er  weitert ausgebildet sein.

   Bei diesem Ausführungsbei  spiel sind die     Nutschenkel   <B>8</B> und<B>9</B> unterschiedlich  lang ausgebildet und weisen auch unterschiedliche  Raumformen auf. Hier ist der untere     Nutschenkel   <B>9</B>  wesentlich breiter gehalten wie der obere     Nutschenkel     <B>8.</B> Auf diese Weise wird erreicht,     dass    der Taschen  werkstoff<B>5</B> auf einer gewünschten Breite vom unteren       Nutschenkel   <B>9</B> unterstützt ist. Damit ergibt sich für die  Tasche eine bestimmte Mindestbreite. Bei den bisher  üblichen Bügeln konnte eine feste Taschenbreite nur  durch Einarbeiten von Hilfsmitteln, beispielsweise       Pappestreifen    und dergleichen erreicht werden.

   Mit  derartig unterschiedlich langen     Nutschenkeln    an den  Bügeln lassen sich in einfacher und wirtschaftlicher  Weise breite Taschen herstellen.  



  Als     Verschluss    ist am einen Bügel eine ange  spritzte     Verschlussnase   <B>10</B> vorgesehen, welche einen  am anderen Bügel eingespritzten Sattel<B>11</B>     überfasst.     Die     Sdhliessstellung    ist in     Fig.   <B>3</B> mit gestrichelter  Linie angedeutet.     Ein    solcher     Verschluss    ist     stabili,     sicher und leicht lösbar, und seine Teile bilden mit  dem Hauptteil und mit Halteteilen ein einziges Stück.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach den     Fig.   <B>5</B> und<B>6</B>  ist jeder Bügel aus     verschweissbarem    Kunststoff an  seiner Unterseite offen und mit einer Fläche 12 ver  sehen, die bei Verwendung von schweissfähigem       Taschenwerkstoff   <B>5</B> aus Kunststoff dessen Verbindung  mit dem Bügel durch Anschweissen gestattet. Auch  diese Möglichkeit bringt eine wesentliche Verein  fachung gegenüber der Verwendung von Metallbügeln  und erreicht eine einwandfrei haltbare Verbindung  zwischen     Taschenwerkstoff    und Bügel.

   Als     Verschluss     übergreift eine am einen Bügel angespritzte Lasche  <B>13</B> den mit entsprechend abgerundeter Oberfläche  versehenen anderen Bügel, ohne     dass    dort irgend  welche zusätzliche Hilfsmittel angeordnet sind. Wie  derum ist die Schliessstellung der Lasche<B>13</B> in     Fig.   <B>5</B>  in gestrichelten Linien angedeutet.  



  Das Ausführungsbeispiel der     Fig.   <B>7</B> entspricht im  wesentlichen dem in     Fig.   <B>3</B> dargestellten. Unterschied  lich ist lediglich,     dass    die Aufnahmenut mit der Ver  breiterung<B>7</B> an der Wurzel um etwa<B>901'</B> versetzt und  somit nicht mehr etwa horizontal, sondern etwa  vertikal verläuft.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Taschenbügel, insbesondere für Damenhand taschen, dadurch gekennzeichnet, dass sein Hauptteil zusammen mit Halteteilen zum Befestigen des Taschenwerkstoffes sowie mit Verschlussteilen aus einem Stück eines thermoplastischen, spritzfähigen Kunststoffes besteht. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Bügel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Nut zur Aufnahme des Taschen- werkstoffes an der Wurzel nach mindestens einer Seite hin erweitert ist und die Nutschenkel unter schiedliche Breiten und Raumformen aufweisen. 2.
    Bügel nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite des zum Befestigen des Taschenwerkstoffes bestimmten HalteteEs verschweissbar ist, um aus schweissfähigem Kunststoff bestehenden Taschenwerkstoff anschwei ssen zu können.
CH7777759A 1958-09-05 1959-09-03 Kunststofftaschenbügel CH376232A (de)

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