CH370592A - Dieselbrennkraftmaschine mit einer Brennkammer im Zylinderkopf - Google Patents
Dieselbrennkraftmaschine mit einer Brennkammer im ZylinderkopfInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B3/00—Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Dieselbrennkraftmaschine mit einer Brennkammer im Zylinderkopf Die Erfindung betrifft eine Dieselbrennkraft- maschine mit einer rotationskörperförmigen Brenn- kammer im Zylinderkopf, die mit einem Verbindungs kanal zum Zylinderraum sowie mit einer Bohrung für die Einspritzdüse versehen ist, welcher Kanal in der Längsachse der Brennkammer angeordnet ist.
Ins besondere bezieht sich die Erfindung auf die beson dere Anordnung des Verbindungskanals, deren Zweck darin besteht, das Anlassen der Dieselbrennkraft- maschine zu verbessern.
Die bekannten Verbindungskanäle lösen diese Aufgabe nicht zufriedenstellend. Es wurden bereits Verbindungskanäle mit einem kreisförmigen oder rechteckigen Querschnitt vorgeschlagen, welche gleichachsig mit der Brennkammer angeordnet sind und bei welchen die Einspritzdüse entweder gleich achsig oder quer zur Achse des Verbindungskanals angeordnet ist.
Die zuerst genannte Konstruktion hat, insbesondere bei Dieselbrennkraftmaschinen mit klei nem Zylinderinhalt, den Nachteil, dass der Brenn stoffstrahl auf den Kolbenboden fällt, und dass er gegebenenfalls durch den Luftstrom auf die kalten Wände der Brennkammer niedergeschlagen wird, wo durch die Selbstzündung des Brennstoffes sehr er schwert ist. Hier wird überdies die direkte Berührung der frischen Luft mit dem gut zerstäubten Brennstoff verhindert, dessen Platz in der Nähe der Einspritz- düsenmündung liegt. Im zweiten Teil wirkt sich die ser Nachteil sogar noch stärker aus.
Die anderen bisher benützten Brennkammern sind mit dem Zylinderraum durch einen in bezug auf die Rotationsachse der Brennkammer schräg ange ordneten Kanal verbunden und haben eine Einspritz düse, die seitlich von der Kammerachse angeordnet ist, damit der in die Brennkammer eintretende Luft- strahl von der Seite her auf den Brennstoffstrahl fällt. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, dass sie nur bei solchen Brennkammern verwendet werden kann, welche seitlich längs der Zylinderachse ange ordnet sind, da es nur in diesem Falle zu einer gleich mässigen Zerstäubung des Brennstoffstrahles im Zy linderraum kommen kann.
Es sind schliesslich auch Verhindungskanäle be kannt, die gleichachsig mit der Brennkammer und der Einspritzdüse angeordnet sind, bei welchen der Quer schnitt aus einer Mittelbohrung besteht, um die herum mehrere Öffnungen angeordnet sind mit Wänden, welche gleichlaufend mit der Achse des Brennstoff strahls oder unter einer bestimmten Neigung zu die ser verlaufen. Durch diese Anordnung des Verbin dungskanals entsteht jedoch in dessen Querschnitt eine Reihe von scharfen Kanten, die einen Wirbel und eine ungünstige Spaltung des Luftstromes verur sachen, was die Zerstäubung des Brennstoffes ver schlechtert.
Es entsteht ferner eine ungleichmässige thermische Beanspruchung des Zylinderkopfes und insbesondere des Verbrennungsraumes, die häufig zu Deformationen und zum Springen der Zylinder- köpfe führt. Es ist daher nötig, für den mit den Kanälen versehenen Teil ein sehr feuerfestes Material zu verwenden.
Gemäss der Erfindung sind die erwähnten Nach teile dadurch beseitigt, d:ass der Verbindungskanal durch einen zur Kammer koaxialen Teil und eine sich radial und einseitig zu diesem Teil erstreckende, auf der ganzen Länge des Kanals vorgesehene Ausneh- mung gebildet ist, wobei in einem Meridianschnitt ge sehen, die von der Kammerachse entfernteste Ober flächengerade der Wand der Ausnehmung tangential zur Umrisslinie der Brennkammer verläuft.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Zylinderkopf mit der Brennkammer, Fig. 2 den Längsschnitt durch die Brennkammer der Fig. 1, in grösserem Massstab und Fig. 3 einen Querschnitt durch die Brennkammer der Fig. 2 nach der Linie III-III der Fig. 2.
Die rotationskörperförmige Brennkammer 1, wel che im Zylinderkopf 8 .angeordnet ist, wird durch einen Kanal 5, welcher in der Längsachse des Zylin derkopfes liegt, mit dem Zylinderraum 2 des Zylin ders 3 über dem Kolben 4 verbunden; der Kanal 5 hat in der dargestellten Ausführung einen Teil 5' mit kreisförmigem Querschnitt. Der Durchmesser des kreisförmigen Teils dieses Kanalquerschnitts ist vor teilhaft kleiner als die Hälfte des grössten Durchmes sers der Brennkammer 1.
In der Verlängerung der Längsachse der Brennkammer 1 und des kreisför migen Teils des Verbindungskanals 5 ist auf der gegen liegenden Seite in der Brennkammer 1 eine Öffnung für die Einspritzdüse 10 angeordnet. Der Verbin dungskanal 5 ist durch den zur Brennkammer 1 ko axialen Teil 5' und eine sich radial und einseitig zu diesem Teil erstreckende, auf der ganzen Länge des Kanals 5 vorgesehene Ausnehmung 6 gebildet.
Diese Ausnehmung 6 ist durch zwei parallele Wände be grenzt, welche durch eine Zylinderfläche verbunden sind, deren von der Kammer 1 entfernteste Ober flächengerade 7 mit der Aufsitzfläche des Zylinder kopfes 8 einen ausserhalb der Ausnehmung 6 gemes senen Winkel a einschliesst, der höchstens gleich 90 ist.
Diese Oberflächengerade 7 der Wand der Ausneh- mung 6 verläuft, in dem Meridiansclmitt nach den Fig. 1 und 2 gesehen, tangential zur Umrisslinie der Brennkammer 1. Die Breite der genannten Au.sneh- mung 6 ist gemäss Fig. 3 höchstens so gross wie der Durchmesser des kreisförmigen Teils des Verbin dungskanals 5.
Die Wand der Brennkammer hat eine Bohrung 9 bzw. 9', in welche ein Hilfsanlasselement, wie z. B. eine Glühkerze, Lunte und/oder dergleichen einge schraubt ist. Die Lage der Bohrung 9 ist so gewählt, dass ihre Achse entweder in der Längsmittelebene der Ausnehmung 6 liegt oder lotrecht zu dieser Ebene ist (vgl. Fig. 3). Hierbei ist die Bohrung 9 bzw. 9' über der Ausnehmung 6 des Verbindungskanals 5 derart angeordnet, dass der Luftstrom aus der Ausnehmung 6 auf das Hilfsanlasselement einwirkt.
Die beschriebene Anordnung des Verbindungs kanals 5 und der Brennkammer 1 hat nachstehende verbesserte Wirkung: Beim Verdichtungshub des Kolbens 4, wenn die zusammengedrückte Luft aus dem Zylinder 3 in die Brennkammer getrieben wird, strömt die Luft einer seits durch den kreisförmigen Querschnitt des Ver- bindungskanales 5, sowie durch einen Teil der Aus- nehmung 6 entgegengesetzt zur Strömungsrichtung des eingespritzten Brennstoffes, anderseits strömt der Rest der Luft durch den äussersten Teil der Ausneh- mung 6 in die Brennkammer,
wo sie auf ihre innere gebogene Wand stösst und allmählich ihre ursprüng liche Richtung bis um 90 ändert und schliesslich lot recht auf den Brennstoffstrom fällt. Hierdurch wird eine vollkommenere Zerstäubung der Brennstoffpar tikel sowie Luftmischung erzielt, insbesondere bei niedrigen Drehzahlen, was einen günstigen Einfluss auf die Entzündung des Brennstoffes und die Start fähigkeit der Dieselbrennkraftmaschine hat. Beim Verbrennen des Brennstoffes in der Brennkammer wird das Gemisch des noch urverbrannten Brennstof fes mit der Luft durch den vergrösserten Querschnitt des Verbindungskanals 5 in den Zylinderraum ge trieben, in welchem das Ausbrennen des Brennstoffes allmählich und ohne Detonationen erfolgt.
Die Ausarbeitung eines Verbindungskanals mit der Brennkammer ist in der Herstellung einfach und die Anwendung ist besonders vorteilhaft bei Diesel- brennkraftmaschinen mit kleinem Zylinderinhalt. Die zuvor beschriebene Ausführung stellt lediglich ein Beispiel dar und ihre Details können innerhalb des Rahmens der Erfindung variiert werden. So muss der Querschnitt des Teiles 5' des Verbindungskanals 5 nicht kreisförmig sein, sondern seine Form kann auch von der Kreisform abweichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Dieselbrennkraftmaschine mit einer rotationskör- perförmigen Brennkammer im Zylinderkopf, die mit einem Verbindungskanal zum Zylinderraum sowie mit einer Bohrung für die Einspritzdüse versehen ist, welcher Kanal in der Längsachse der Brennkammer angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Ver bindungskanal (5) durch einen zur Kammer koaxialen Teil (5') und eine sich radial und einseitig zu diesem Teil erstreckende, auf der ganzen Länge des Kanals vorgesehene Ausnehmung (6) gebildet ist, wobei, in einem Meridianschnitt gesehen, die von der Kammer achse entfernteste Oberflächengerade (7)der Wand der Ausnehmung tangential zur Umrisslinie der Brennkammer verläuft. UNTERANSPRÜCHE 1. Dieselbrennkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Ausneh- mung (6) durch zwei parallele Wände begrenzt ist, welche durch eine Zylinderfläche verbunden sind, deren von der Kammer entfernteste Oberflächen gerade (7) mit der Aufsitzfläche des Zylinderkopfes einen ausserhalb der Ausnehmung (6) gemessenen Winkel (a) einschliesst, der höchstens gleich 90 ist.2. Dieselbrennkraftmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Kammer koaxiale Teil (5') des Verbindungs- kanales einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, und dass die Breite der genannten Ausnehmung (6) höch stens so gross ist, wie der Durchmesser des genannten Teils (5') des Verbindungskanales. 3.Dieselbrennkraftmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass über der genannten Ausnehmung (6) die Brennkammerwand mit einer Bohrung (9, 9') für die Hilfsanlassmittel versehen ist, wobei die Achse dieser Bohrung entweder in der Längsmittelebene der Aus nehmung (6) liegt oder lotrecht zu dieser Ebene ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH7311459A CH370592A (de) | 1958-05-20 | 1959-05-12 | Dieselbrennkraftmaschine mit einer Brennkammer im Zylinderkopf |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH370592A (de) |
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1959
- 1959-05-12 CH CH7311459A patent/CH370592A/de unknown
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