CH368368A - Staubabscheider - Google Patents

Staubabscheider

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Publication number
CH368368A
CH368368A CH6087658A CH6087658A CH368368A CH 368368 A CH368368 A CH 368368A CH 6087658 A CH6087658 A CH 6087658A CH 6087658 A CH6087658 A CH 6087658A CH 368368 A CH368368 A CH 368368A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rotor
dust
dust separator
gas
filter cloth
Prior art date
Application number
CH6087658A
Other languages
English (en)
Inventor
Wibrandt Van Diepenbroek Erich
Original Assignee
Bronswerk Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Bronswerk Nv filed Critical Bronswerk Nv
Publication of CH368368A publication Critical patent/CH368368A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/18Drum screens
    • B07B1/22Revolving drums

Landscapes

  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description


      Staubabscheider       Es     sind    verschiedene Vorrichtungen vorgeschla  gen worden, um     feste    Partikeln aus einem Gas ab  zuscheiden. Die Wahl des     Abscheiders    hängt unter  anderem von der Natur und der Konzentration des  Staubes und auch von der     Temperatur    und der Natur       des    Gases ab.  



  Es ist     bekannt,    zur     Abscheidung    von Staub     Zentri-          fugalseparatoren    und Gewebefilter zu     verwenden.    Die  ebenfalls bekannten elektrostatischen     Abscheider    wer  den weniger verwendet, insbesondere     in        Anbetracht     ihrer hohen Kosten. Das Auswaschen des Staubes  bereitet Schwierigkeiten, weil     das    Wasser wieder ge  reinigt werden muss und auch in     Anbetracht    der       Änderungen    im Zustand des Gases.

   Schwergewichts  abscheider und     Abscheider,    bei welchen der Gas  strom gegen     Prallflächen    geleitet wird, ergeben eine  nur ungenügende     Abscheidung.     



  Tatsächlich ist die Lage so, dass in der     Praxis    viele  Systeme zur Anwendung gelangen, dass aber jeder  bekannte     Abscheider    neben seinen     in    ihm eigenen  Vorteilen auch     einen    oder mehrere     Nachteile    besitzt,  die seine Verwendung begrenzen.  



  Bei den Gewebe- oder     Stoffiltern    hat beispiels  weise eine hohe Staubkonzentration im Gas einen  schlechten     Einfluss    auf die     Abscheidung        und    auch  auf die Dimensionen des     Abscheiders.    Die unver  meidliche Reinigung des     Filtertuches        vermindert    die  Lebensdauer des     Abscheiders    und hat eine schlechte  Wirkung auf die     Abscheidung.    Überdies muss die  Filteroberfläche recht gross sein.

       Schliesslich    wird das  Filtertuch leicht durch scharfe oder heisse     Partikeln          beschädigt,    wobei die     Abscheidung    sogar ganz unter  bunden werden kann. Ein Vorteil der     Gewebefilter     ist jedoch darin zusehen, dass sie sehr feine     Staub-          partikelchen        zurückhalten        können,    im     Gegensatz    etwa  zu den     Zentrifugalabscheidern.    Diese     letzteren,    d. h.

    die Zyklone haben     den    Nachteil, dass sie sehr     feine            Staubpartikeln,    nicht abscheiden. überdies werden sie  durch Störungen     im        Gaszufluss        zum        Abscheider    beein  flusst sowie durch Unebenheiten     der        Abscheiderwan-          dungen.    Überdies     nimmt    die Wirksamkeit der       Abscheidung    ab, wenn die Beladung ab<U>nimm</U>t.

   Um  gekehrt haben die     Zentrifugalabscheider    aber den  Vorteil, dass sie gegen hohe     Staubkonzentrationen     unempfindlich sind,     und    dass sie auch     scharfe        und     heisse     Staubpartikeln    abscheiden.  



  Es ist schon     vorgeschlagen    worden, eine Kombi  nation der beiden     erwähnten        Abscheider    zu verwen  den,     nämlich    dadurch, dass das zu     reinigende    Gas  zuerst durch     einen    Zyklon und hierauf durch     einen     Stoffilter geleitet wird.

   Bei dieser     Ausführung    hat  jedoch jede     einzelne    der beiden Einrichtungen einen       nachteiligen        Einfluss    auf die     Wirksamkeit    des anderen       Abscheiders.    Wenn beispielsweise der Stoffilter  schmutzig wird,     nimmt    das Gasvolumen ab, wodurch  wiederum die     Abscheidung    im Zyklon beeinträchtigt  wird.

   Im weiteren wird dadurch der Stoffilter wieder  um noch schmutziger, so dass eine nachteilige Ketten  reaktion     eintritt.    Darüber hinaus     ist    die     erwähnte          Kombination    teuer und     voluminös,    so dass sie in der       Praxis    nur selten     verwendet    wird.  



  Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf einen       Staubabscheider    mit einem in einem Gehäuse gela  gerten Rotor, dessen Mantel aus Filterstoff besteht  und bei dem das     staubhaltige    Gas von     aussen    nach  innen durch den Rotor strömt, und ist     dadurch          gekennzeichnet,    dass das Gehäuse     mindestens    annä  hernd     zylindrisch    ist,

   wobei es an     einem    Ende     mit     einem     Tangentialeinlass    für das staubhaltige Gas und  am anderen Ende mit     einem        Auslass    für     das    gerei  nigte Gas versehen ist, und dass Mittel vorgesehen       sind,    um den Rotor     mit    einer solchen Geschwindigkeit  antreiben zu     können,    dass eine selbsttätige Säuberung  des     Rotormantels    auftritt.

        In der beiliegenden Zeichnung     sind    zwei     'beispiels-          weiseAusführungsformen    des     Erfindungsgegenstandes          schematisch    dargestellt, und zwar zeigt:

         Fig.    1 einen     Vertikalschnitt    durch eine erste     Aus-          führungsform    des     Erfindungsgegenstandes,          Fig.2    einen     Querschnitt    nach der     Linie        II-II     der     Fig.    1 und       Fig.    3 einen schematischen Vertikalschnitt durch  eine zweite     Ausführungsform.     



  Bei der     Ausführungsform    gemäss den     Fig.    1     und    2  ist ein     zylindrisches        Rotorgehäuse    1 vorgesehen. Auf  der einen Seite desselben ist ein     tangential    verlaufen  der Einlass 2 für die staubbeladene Luft     bzw.    das  staubbeladene Gas vorgesehen. Am anderen Ende  ist ein     Ventilatorgehäuse    3     angebracht,    welches den       Ventilator    4 enthält.

   Weiterhin ist am     gleichen    Ende,  an welchem das     Ventilatorgehäuse    3     sitzt,        auch    ein       Auslass    5 für die gereinigte Luft vorgesehen.  



  Im Inneren des     Rotorgehäuses    1 ist der Rotor 6  untergebracht, der auf einer     Rotorachse    7 sitzt. Der  erwähnte Rotor umfasst mehrere radiale Trennwände  oder Platten 8, die sich von der Achse 7 ,nach aussen  erstrecken. Zwischen den Platten 8     sind    schmälere,  ebenfalls radial verlaufende Platten 9 vorgesehen.       Ein        Filtertuch    10 ist im     Querschnitt        zickzackförmig     über die als Trägerelemente wirkenden Platten 8, 9  gelegt.

   An der Unterseite des     Rotorgehäuses    1 ist  ein     Längsschlitz    11 vorgesehen; durch diesen Schlitz  und den     Auslassstutzen    12 wird der abgeschiedene  Staub in einen nicht dargestellten Behälter     überführt.     Im weiteren sind nicht dargestellte Mittel, z. B. ein  Elektromotor, vorhanden, um den Rotor mit einer  solchen Geschwindigkeit antreiben zu können, dass  eine     selbsttätige    Säuberung des     Rotormantels        auftritt.     



  Die Wirkungsweise des beschriebenen     Abschei-          ders    ist folgende:  Durch den     tangentialen    Einsass 2 wird die Staub  enthaltende Luft bzw. das Staub enthaltende Gas  in das Gehäuse 1     eingeführt,    und zwar in der Dreh  richtung des Rotors 6. Das Gas strömt durch diesen  Rotor 6 von aussen nach innen. Die gereinigte Luft  strömt durch den Ventilator 4 hindurch     zum    Aus  lass 5.  



  Die in     Fig.3    schematisch dargestellte     Ausfüh-          rungsform    weicht von der oben beschriebenen ledig  lich dadurch ab, dass die Trägerelemente für das       Filtertuch    10 anders     ausgebildet    sind. Bei der  Variante gemäss     Fig.3    sind     ringförmige    Träger  elemente 13 vorgesehen. Das     Filtertuch    ist im Längs  schnitt     zickzackförmig    über die     ringförmigen    Träger  elemente gelegt. Wie ersichtlich, weisen     aufeinander-          folgende    Trägerelemente verschiedene Durchmesser  auf.

    



  Bei beiden dargestellten und beschriebenen     Aus-          führungsformen    des     Erfindungsgegenstandes    ist der  Gasdruck im     Rotorgehäuse    höher als     innerhalb    des  Rotors. Dadurch wird das Gas gezwungen, durch  den Rotor     hindurch    und damit auch     durch    das Filter  tuch     hindurchzuströmen.    Der schnell drehende Rotor  hat aber auch die Wirkung, dass     das    Gas     in    Umfangs-         richteng    des Rotors bewegt wird.

   Wenn das Gas nun  in der Nähe des Rotors strömt, wirkt die Zentrifugal  kraft     sowohl    auf das Gas wie auch auf die Staub  teile. Das Resultat wird das sein, dass die Staubpar  tikeln eine wesentlich erhöhte Verschiebungs  geschwindigkeit gegenüber dem Gas erfahren, und  dass sie bestrebt sind, sich vom Rotor wegzubewegen.  Bis zu einer gewissen Grösse der     Partikeln    wird die  erwähnte Geschwindigkeit genügend gross sein, um  die     Partikeln    in einer Richtung zu bewegen, die. der  Richtung des Gases entgegengesetzt ist. Das hat zur  Folge, dass diese     Partikeln    von den andern getrennt  werden.  



  Die gröberen     Partikeln    können durch den Längs  schlitz 11 abgeführt werden, während die feineren  Staubpartikeln jedoch durch das Filtertuch zurück  gehalten und auf demselben niedergeschlagen werden.  



  Die Staubmenge, die auf dem     Filtertuch    zurück  gehalten wird, ist jedoch viel kleiner als die ursprüng  lich vom Gas mitgenommene Staubmenge, indem  durch     Zentrifugalwirkung    bereits eine wesentliche       Abscheidung    stattgefunden hat.  



  Die auf dem     Filtertuch    abgeschiedenen Staub  teile bilden auf demselben mit der Zeit eine Schicht.  Da die Zentrifugalkraft auch auf diese Schicht wirkt,  bildet sich bald ein Zustand heraus, bei welchem sie  grösser wird als der Druck, mit welchem der Gas  strom den Staub auf das     Filtertuch    drückt. Dem  gemäss werden Teile der Staubschicht vom     Filtertuch     durch     Zentrifugalwirkung        abgeschleudert,    und dieser  Staub gelangt durch den Schlitz 11 in den     Sammel-          behälter    für den Staub.

   Auf diese Weise wird das  Filtertuch     automatisch    gereinigt und die Leistungs  fähigkeit des     Abscheiders    aufrechterhalten. Ein Rei  nigen des     Filtertuches,    beispielsweise durch Ab  schlagen des Staubes, erübrigt sich, Bedingung ist  lediglich, dass die normale     Rotorgeschwindigkeit    eine  Grösse hat, bei der die beschriebene selbsttätige Säu  berung des     Rotormantels    auftritt.  



  Mit dem beschriebenen     Staubabscheiderwlrd    eine  bessere     Abscheidung    erreicht als mit den bekannten       Filtertuchabscheidern,    weil das Reinigen des Filter  tuches, z. B. durch Schlagen, überflüssig wird und  weil sich weniger Staub auf den Filtern niederschlägt.  Die Kraft, mit welcher der Staub bestrebt ist, in das  Filtertuch     einzudringen,    ist geringer.

   Durch den  gleichförmigen Gasstrom durch den Mantel des  Rotors     hindurch    wird die     Zentrifugalabscheidung          verbessert,    weil diese.     Abscheidung    nicht durch  Schwankungen     in    der Gaszufuhr beeinträchtigt wird,  und weil sich Unebenheiten auf der Innenwand des       Rotorgehäuses    nicht auswirken.  



  Der beschriebene     Staubabscheider    kann mit klei  nen Dimensionen gebaut werden, und er ist billiger  als die bekannten Kombinationen von     Zentrifugal-          abscheidern    mit getrennten Tuchfiltern. In Anbe  tracht des Filtertuches, das bei beiden Ausführungs  formen verwendet wird, ist jedoch die Temperatur  des Gases beschränkt.      Bei beiden dargestellten     Ausführungsformen    sind  der     Ventilator    4 und der Rotor 6 auf der gleichen  Welle angeordnet. Es ist aber auch möglich, mehrere  Rotoren in einem gemeinsamen     Rotorgehäuse    unter  zubringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Staubabscheider mit einem in einem Gehäuse gelagerten Rotor, dessen Mantel aus Filterstoff besteht und bei dem das staubhaltige Gas von aussen nach innen durch den Rotor strömt, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gehäuse mindestens annähernd zylindrisch ist, wobei es an einem Ende mit einem Tangentialeinlass (2) für das staubhaltige Gas und am anderen Ende mit einem Auslass (5) für das gerei nigte Gas versehen ist, und dass Mittel vorgesehen sind, um den Rotor mit einer solchen Geschwindig keit antreiben zu können,
    dass eine selbsttätige Säu berung des Rotormantels auftritt. UNTERANSPRÜCHE 1. Staubabscheid'er nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (6) Trägerelemente (8, 9) aufweist, welche in Richtung der Rotorachse (7) verlaufen. 2. Staubabscheider nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das sich über den Rotor- umfang erstreckende Filtertuch (10) Längsfalten auf weist.
    3. Staubabscheider .nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Trägerelemente für das Filtertuch (10) durch radial verlaufende Platten (8 bzw. 9) gebildet sind. 4. Staubabscheider nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ringförmige Trägerelemente (13) koaxial um die Rotorachse (7) angeordnet sind. 5.
    Staubabscheider nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Filtertuch (10) Ring falten aufweist (sehe Fig. 3). 6. Staubabscheider nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ventilator (4) auf der Rotor achse (7) angeordnet ist, um das gereinigte Gas von der Innenseite des Rotors (6) weg zu befördern.
CH6087658A 1957-06-29 1958-06-20 Staubabscheider CH368368A (de)

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NL218563 1957-06-29

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CH368368A true CH368368A (de) 1963-03-31

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CH6087658A CH368368A (de) 1957-06-29 1958-06-20 Staubabscheider

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4654059A (en) * 1984-10-31 1987-03-31 Rotoclean Industrial Corporation Multistage rotary dust collector

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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