Ventilator mit einem ringförmigen Gehäuse zur Befestigung in einer kreisförmigen Öffnung einer Fensterscheibe, Platte oder Wand Die Erfindung betrifft einen Ventilator mit einem ring,förmigen Gehäuse zur Befestigung in einer kreis förmigen Öffnung einer Fensterscheibe, Platte oder Wand. Ventilatomen dieser Art sind allgemein. be kannt und dienen dazu, verbrauchte Luft, Dämpfe oder Rauch aus Räumen, z. B. einer Küche, zu ent fernen.
Sie werden in der Glasscheibe oder derglei chen in der Weise angebracht, dass zwei Hälften des zylindrischen Gehäuses an jeder Seite der Glasscheibe aneinand@ergelegt und miteinander verbunden werden. Diese Art der Anbringung ist umständlich, weil zur Befestigung des Ventilators an einem Fenster jeweils zwei Personen benötigt werden, um die beiden Hälf- ten des Gehäuses zu halten, bis sie miteinander ver bunden sind.
Bei Ventilatoren dieser Art ist das Ge häuse des Motors fest im dem zylindrischen Venti- latorge.häuse angebracht. Ferner haben die Ventila toren eine Klappe oder einen anderen Verschluss, mit tels deren die Öffnung geöffnet oder geschlossen wer den kann.
Es sind verschiedene Konstruktionen be kannt, bei denen das Öffnen und Schliessen der Klappe gleichzeitig mit dem Einschalten dies Motors erfolgt; jedoch sind diese kompliziert und teuer.
Die Erfindung will diese Nachteile vermeiden und eine Vereinfachung und vermehrte Verwendungsmög- lichkeiten von solchen Ventilatoren schaffen. Der Ventilator gemäss der Erfindung ist dadurch gehen zeichnet, dass .der Motor an einem an am Gehäuse aufgehängten Organen schwenkbar gelagerten,
aus einer senkrecht zur Achse des Gehäuses verlaufenden Ebene herausschwenkbaren Träger befestigt ist und Mittel zum Schwenken und Arretieren des Trägers in verschiedenen Lagen vorgesehen sind. Der erfin dungsgemässe Ventilator kann z.
B., wenn -er in ein Küchenfenster montiert ist, nicht nur zum Absaugen der Küchenluft verwendet werden, sondern er kann nach innen hochgeklappt werden und so auch Frisch luft in die Küche einblasen, wobei die Montage und Bedienung des Ventilators äusserst einfach ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an schliessend an Hand} der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt: Fig. 1 einen in einer Fensterscheibe befestigten Ventilator in einem Axialschnitt, Fig. 2 eine Ansicht des Ventilators von seiner Be- dienungsseite her gesehen.
Der beispielsweise dargesnellte Ventilator hat ein ringförmiges Gehäuse 9, das zwei durch einen koni schen Teil verbundene zylindrische Teile unterschied lichen Durchmessers aufweist, wobei der zylindrische Teil mit dem kleineren Durchmesser an der Aussen sehe und der zylindrische Teil mit dem grösseren Durchmesser an dem Innenseite, das heisst raumseitig,
liegt, die auch die Bedienungsseite ist.
Symmetrisch zur sienkrechten Mittelebene des Gehäuses 9 sind an diesem zwei unter sich parallele Tragplatten 8 angebracht, die das Gehäuse 9 im ko nischen Teil durchstossen. Diese beiden Tragplatten sind an ihren innerhalb des Gehäuses gelegenen Tei len durch eine Achse 7 und an ihren ausserhalb des Gehäuses gelegenen Teilen durch eine Achse 10 mit einander verbunden.
Auf der Achse 7 ist ein Träger 3 schwenkbar ge lagert, an welchen mittels Schrauben 4 ein Elektro motor 1 angeschraubt isst, .dessen zweiteiliges Gehäuse durch die .Schrauben 4 zusammengehalten ist und der auf seiner Welle einen Propeller 2 trägt.
Der Trä ger 3 isst aus einem Rundstab als offener Rahmen .mit einem Handgriff 5 und zwei Schenkeln 6 hergestellt. Der Motor 1 ist in solchem Abstand von dar Achse 7 befestigt, dass die Motorwelpe in der Gehäuseachse liegt, wenn die Schenkel 6 des Rahmens, wie in der Fig. 1 dargestellt,
in einer zur Achse des Gehäu ses senkrechten Ebene liegen. Die einander zugekehr ten Flächen der Tragplatten 8 sind mit Rastnocken 12 versehen. Der Träger 3 ist mitsamt d :
em Motor 1 gegen die Bedienungsseite hin nach oben .schwenkbar bis in die in der Fig. 1 durch die strichpunktierte Linie 14 angedeutete waagrechte Lage bzw. in die schräg nach oben gerichtete und in derselben Figur durch die strichpunktierte Linie 15 veranschaulichte Lage.
Auf der Achse 7 sitzt eine kräftige Schraubenfeder 13, die die 'beiden Schenkel 6 auseinander und in die be treffende Raststellung drückt, so dass der Träger 3 in der jeweiligen Raststellung gehalten ist.
An der Achse 10 ist mittels .einer Torsionsfeder 25 ein Klappdeckel 11 als Verschluss befestigt, wobei die Torsionsfeder 25 das Bestreben hat, den Klapp deckel 11, der durch ein Zugorgan 20 gehalten ist, nach oben zu drücken. Dieses Zugorgan 20 ist durch ein abgewinkeltes Führungsrohr 19 geführt, wobei der Krümmungsradius der Abwinkelung so gross ge wählt ist, dass das Zugorgan 20 frei durchlaufen kann.
Ein gerader Schenkel des Führungsrohres 19 ist unten am Gehäuse 9, in .dessen vertikalen Mittelebene mit tels zwei diesen Schenkel umschliessender Lagerstücke 23 drehbar gelagert, wobei das Führungsrohr 19 den konischen Gehäuseteil durchstösst. Der vorerwähnte Rohrschenkel hat eine die Rohrwand durchsetzende Kerbe 22.
Eine am Gehäuse 9 befestigte Blattfeder 21 greift mit ihrem freien Ende in diese Kerbe 22, wenn der andere Rohrschenkel vertikal nach unten gerichtet isst, und: das freie Federende fährt aus der Kerbe 22, wenn das Führungsrohr 19 gedreht wird. Das Zugorgan 20 hat in regelmässigen Abständen Ver dickungen und Verdünnungen., und wenn das freie Federende in der Kerbe 22 liegt, sperrt :es das Zug Organ 20 gegen Auslaufen.
Als Zugorgan 20 dient vorteilhafterweise eine Kette, insbesondere eine Ku gelkette.
ZurBefestigung des Ventilators an einer Glasscheibe 16 ist ein Gummiring 17 vorgesehen, der satt auf dem grösseren zylindrischen Teil des Gehäuses 9 sitzt, wo bei ein ringförmiger Flansch 18 des Gehäuses 9 in eine innere Umfangsnut des Gummiringes 17 greift. Der Gummiring 17 hat noch eine äussere Umfangsnut, in welcher die kreisrund ausgeschnittene Fenster scheibe 16 sitzt.
Der erfindungsgemässe Ventilator ist einfach und leicht bedienbar, er kann in einfacher Weise und rasch in eine Fensterscheibe, Platte oder Wand eingesetzt werden, und er ist einfach und billig herstellbar.
Um den Klappdeckel 11 zu öffnen, zieht man das Zugorgan 20 schräg seitwärts, wodurch sich das Rohr 19 dreht und das freie Ende der Rastfeder 21 aus der Kerbe gedrückt wird, so dass man das: Zugorgan 20 auslaufen und den Klappdeckel 11 beliebig weit hoch klappen kann. Durch Vertikal-nach-unten-Ziehen wird die Rastfeder 21 wieder eingerastet, und der Klapp deckel 11 wird in der gewünschten Lage gehalten.
Durch Einziehen des Zugorgans 20 kann der Klapp deckel 11 beliebig weist und bis zur vollständigen Ver- schliessung des Gehäuses 9 gesenkt und arretiert wer den.
Wenn, wie in der Fig. 1 dargestellt ist, der Träger 3 gesenkt in einer senkrecht zur Achse des Gehäuses verlaufenden Ebene liegt, saugt der Ventilator Ab luft aus dem Innenraum durch das Fenster nach aussen. Wenn der Träger 3 hochgeschwenkt und m einer Raststellung gehalten wird, saugt der Ventilator Frischluft durch das Fenster aus der Atmosphäre an und bläst sie vertikal, oder schräg nach unten in den Innenraum.
Wenn der Träger 3, wie gezeigt, als Rahmen aus gebildet ist, kann er durch Biegen eines Rundstabes hergestellt werden. Seine Form kann leicht dem Mo torgehäuse angepasst und dieses in einfacher Weise daran befestigt werden. Das Motorgehäuse kann ge gen die Innenseite über den. Rahmen hinaus vorste hen, wodurch das Gehäuse 9 in der Achsrichtung kurz gehalten werden kann., und der aus einem Rund stab gebogene Rahmen behindert die Luftströmung des Ventilators praktisch nicht.
Der Träger 3 ist aber nicht an, die gezeigte Rah menform gebunden, und er muss nicht an einer Achse 7, die nahe am oberen Teil des Gehäuses 9 liegt, ge lagert sein. Die Achse, um die der Träger 3 schwenk bar ist, kann auch auf dem horizontalen Durchmesser des Gehäuses 9 liegen und die Gehäuseachse schnei den. In diesem Fall kann der Träger 3 bezüglich der Darstellung nach. Fig. 1 um 180 geschwenkt und der Propeller nach der Innenseite gerichtet werden, so dass der Ventilator Frischluft von aussen in den Innen raum saugt. Es ist aber nicht zweckmässig, den Luft strom nach unten zu blasen, da er durch das Ge häuse teilweise behindert wird.
Das Einsetzen des Ventilators in eine Fenster scheibe erfolgt :in der Weise, dass zuerst der Gummi- ring 17 in die Fensterscheibe eingesetzt wird und her nach das Gehäuse 9 von innen nach aussen in den Gummiring geschoben wird, wobei der innere Ring rand hochgezogen und der Flansch 18 des Gehäuses 9 untergeschoben und in die innere Umfangsnut des Gummiringes hineingedrückt wird.
Fan with an annular housing for fastening in a circular opening of a window pane, plate or wall The invention relates to a fan with an annular housing for fastening in a circular opening of a window pane, plate or wall. Ventilators of this type are common. be known and are used to remove stale air, vapors or smoke from rooms, e.g. B. a kitchen, to be removed.
They are attached in the glass pane or the like in such a way that two halves of the cylindrical housing on each side of the glass pane are placed against one another and connected to one another. This type of attachment is cumbersome because two people are required to fasten the fan to a window to hold the two halves of the housing until they are connected to one another.
With fans of this type, the housing of the motor is firmly attached in the cylindrical fan housing. Furthermore, the ventilators have a flap or other closure, with means of which the opening can be opened or closed.
There are different constructions be known in which the opening and closing of the flap takes place at the same time as this motor is switched on; however, they are complicated and expensive.
The invention aims to avoid these disadvantages and to create a simplification and increased possibilities for using such fans. The fan according to the invention is characterized in that .the motor is pivotably mounted on a member suspended from the housing,
is attached from a perpendicular to the axis of the housing pivotable carrier and means are provided for pivoting and locking the carrier in different positions. The fan according to the invention can, for.
For example, if it is installed in a kitchen window, it can not only be used to extract the kitchen air, but it can also be folded up inwards and thus also blow fresh air into the kitchen, whereby the installation and operation of the fan is extremely easy.
An embodiment of the invention will be explained in more detail on the basis of the drawing. The drawing shows: FIG. 1 a fan fastened in a window pane in an axial section, FIG. 2 a view of the fan seen from its operating side.
For example, the fan has an annular housing 9, which has two cylindrical parts connected by a conical part has different union diameter, the cylindrical part with the smaller diameter see on the outside and the cylindrical part with the larger diameter on the inside, the means room side,
which is also the operating side.
Symmetrically to the vertical center plane of the housing 9, two parallel support plates 8 are attached to this, which pierce the housing 9 in the ko African part. These two support plates are connected to their parts located inside the housing by an axis 7 and by an axis 10 to their parts located outside the housing.
On the axis 7, a carrier 3 is pivotably mounted on which an electric motor 1 is screwed by means of screws 4, whose two-part housing is held together by the screws 4 and which carries a propeller 2 on its shaft.
The Trä ger 3 eats from a round bar as an open frame. With a handle 5 and two legs 6 made. The motor 1 is fastened at such a distance from the axis 7 that the motor puppy lies in the housing axis when the legs 6 of the frame, as shown in FIG. 1,
lie in a plane perpendicular to the axis of the hous ses. The mutually facing surfaces of the support plates 8 are provided with locking cams 12. The carrier 3 is together with d:
em motor 1 against the operating side up .schwenkbar up to the horizontal position indicated in FIG. 1 by the dash-dotted line 14 or into the obliquely upwardly directed position illustrated in the same figure by the dash-dotted line 15.
On the axis 7 sits a strong helical spring 13 which pushes the 'two legs 6 apart and into the relevant latching position, so that the carrier 3 is held in the respective latching position.
A hinged cover 11 is attached to the axle 10 as a closure by means of a torsion spring 25, the torsion spring 25 tending to push the hinged cover 11, which is held by a pulling element 20, upwards. This pulling element 20 is guided through an angled guide tube 19, the radius of curvature of the angled portion being selected so large that the pulling element 20 can pass freely.
A straight leg of the guide tube 19 is rotatably mounted at the bottom of the housing 9, in its vertical center plane by means of two bearing pieces 23 surrounding these legs, the guide tube 19 penetrating the conical housing part. The aforementioned pipe leg has a notch 22 penetrating the pipe wall.
A leaf spring 21 attached to the housing 9 engages with its free end in this notch 22 when the other pipe leg eats vertically downwards, and: the free spring end moves out of the notch 22 when the guide pipe 19 is rotated. The pulling element 20 has thickenings and thinning at regular intervals, and when the free end of the spring is in the notch 22, it locks the pulling element 20 against leakage.
A chain, in particular a Ku gel chain, is advantageously used as the pulling element 20.
To attach the fan to a glass pane 16, a rubber ring 17 is provided, which sits snugly on the larger cylindrical part of the housing 9, where an annular flange 18 of the housing 9 engages in an inner circumferential groove of the rubber ring 17. The rubber ring 17 has an outer circumferential groove in which the circular cut-out window pane 16 sits.
The fan according to the invention is simple and easy to operate, it can be easily and quickly inserted into a window pane, plate or wall, and it can be produced simply and cheaply.
To open the hinged cover 11, pull the pulling element 20 obliquely sideways, whereby the tube 19 rotates and the free end of the locking spring 21 is pressed out of the notch, so that the pulling element 20 can run out and the hinged cover 11 can be folded up as far as desired can. By pulling vertically downwards, the detent spring 21 is locked again, and the hinged cover 11 is held in the desired position.
By pulling in the pulling element 20, the hinged cover 11 can point at will and can be lowered and locked until the housing 9 is completely closed.
If, as shown in Fig. 1, the carrier 3 is lowered in a plane perpendicular to the axis of the housing, the fan sucks air from the interior through the window to the outside. When the carrier 3 is pivoted up and held in a detent position, the fan sucks in fresh air through the window from the atmosphere and blows it vertically or obliquely downwards into the interior.
If the carrier 3, as shown, is formed as a frame, it can be made by bending a round rod. Its shape can easily be adapted to the motor housing and this can be attached to it in a simple manner. The motor housing can ge against the inside over the. Frame also vorste hen, whereby the housing 9 can be kept short in the axial direction., And the frame bent from a round rod practically does not impede the air flow of the fan.
The carrier 3 is not bound to the frame shown menform, and it does not have to be superimposed on an axis 7, which is close to the upper part of the housing 9, ge. The axis about which the carrier 3 is pivotable bar can also lie on the horizontal diameter of the housing 9 and the housing axis schnei. In this case, the carrier 3 can according to the representation. Fig. 1 pivoted by 180 and the propeller directed to the inside so that the fan sucks fresh air from the outside into the interior. However, it is not practical to blow the air stream downwards, as it is partially hindered by the housing.
The fan is inserted into a window pane: in such a way that the rubber ring 17 is first inserted into the window pane and then pushed into the rubber ring from the inside to the outside, the inner ring being pulled up and the edge The flange 18 of the housing 9 is pushed underneath and pressed into the inner circumferential groove of the rubber ring.