CH360744A - Verfahren zur Herstellung neuer Azofarbstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Azofarbstoffe

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CH360744A
CH360744A CH360744DA CH360744A CH 360744 A CH360744 A CH 360744A CH 360744D A CH360744D A CH 360744DA CH 360744 A CH360744 A CH 360744A
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sep
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sulfonic acid
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acid
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Alfred Dr Fasciati
Raymond Dr Gunst
Henri Dr Riat
Karl Dr Seitz
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/02Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/04Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring to a triazine ring
    • C09B62/08Azo dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Materials For Photolithography (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung neuer     Azofarbstoffe       Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf ein  Verfahren zur Herstellung neuer, wertvoller     Azo-          farbstoffe,    die den Rest einer     Diazokomponente,     dessen     Molekulargewicht        mindestens    92 beträgt,  mindestens zwei stark saure,     wasserlöslichmachende     Gruppen und dazu noch einen     Monohalogentriazin-          rest    der Formel  
EMI0001.0012     
    aufweisen,

   der an das     Farbstoffmolekül    über     eine          Aminobrücke,    vorzugsweise über eine solche der  Formel  
EMI0001.0016     
    gebunden ist, worin n eine ganze positive     Zahl    be  deutet, und wobei Y eine     NH2-Gruppe    oder den  Rest eines Amins mit     höchstens    10     Kohlenstoff-          atomen    darstellt, welcher eine     Carboxyl-    oder     Sulfon-          säuregruppe    enthält,     falls    er einen aromatischen  Sechsring aufweist.  



  Besonders wertvoll sind unter     diesen    Farbstoffen  vor allem die von     Schwermetallen    freien Farbstoffe  der Formel  (2)     D--N    =     N-A,     worin D den Rest einer gegebenenfalls     azogruppen-          haltigen        Diazokomponente,    deren     Molekulargewicht     mindestens 92     beträgt,

      und A den Rest einer         Kupplungskomponente    bedeuten und wobei einer der       zusammen    mindestens zwei stark saure wasserlöslich  machende Gruppen aufweisenden Reste A und D  einen über eine     NH-Gruppe    gebundenen     Triazin-          rest    der     Formel     
EMI0001.0041     
    aufweisen, worin Y eine     NH.-        Gruppe,    den Rest  eines     niedrigmol:

  ekularen        aliphatischen    Amins oder  eine     carboxyl-    oder     sulfonsäuregruppenhaltige        Aryl-          aminogruppe    bedeuten.  



  Die charakteristische Gruppierung der Formel (1)  ist an das     Farbstoffinolekül    über die     Aminobrücke     gebunden. Diese kann direkt oder über ein Brücken  glied, z. B. über einen     Alkylenrest    oder über eine       _SO2-Gruppe,    an     einen        aromatischen    oder     hetero-          cyclischen    Ring der     Azokomponente    oder mit     Vorteil     an einen aromatischen Ring der     Diazokomponente     gebunden sein, die vorzugsweise der     Benzolreihe     angehört.

   Der Rest D muss ein     Molekul:argewicht     von     mindestens    92 aufweisen, das heisst, dass er kein       unsubstituierter        Phenylrest,    .dessen     Molekulargewicht     nur 77 beträgt,     wohl    aber einen     Methyl-,        Chlor-    oder       Nitrophenylrest    oder     ein    noch     schwerer    Rest, z. B.     ein     gegebenenfalls     azogruppenhaltiger        bicyclischer    Rest,  wie ein     Naphthalinrest,    sein darf.  



  Neben einem     Triazinsubstituenten    der Formel (1)       enthalten    die     erfindungsgemäss    erhältlichen Farbstoffe  noch mindestens zwei stark saure     wasserlöslich-          machende    Gruppen wie     Carboxyl-    oder     vor    allem           Sulfonsäuregruppen.        Vorteilhaft    enthalten die Farb  stoffe mehr als eine solche Gruppe pro     Azogruppe,     das heisst,

   dass mindestens     zwei    solche Gruppen in  einem     Monoazofarbstoff    und mindestens 3 in einem       Disazofarbstoff    vorhanden sind. Diese wasserlöslich  machenden Gruppen können im     Farbstoffmolekül    be  liebig     verteilt    sein.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch  gekennzeichnet, dass man entsprechende Kupplungs  komponenten mit     Diazoverbindungen    vereinigt, wobei  die Ausgangsstoffe so gewählt werden, dass     mindestens     einer davon die     Triazingruppierung    (1) aufweist.  



  Zur Herstellung der Farbstoffe, die die Gruppie  rung der Formel (1) in der     Kupplungskomponente     enthalten, kommen     z.-B.    Verbindungen in Betracht,  die dank der Anwesenheit einer aromatisch gebunde  nen     Oxygruppe    kuppeln können, sowie     Keto-          methylenverbindungen,    die neben der     kuppelbaren,

       in     Nachbarstellung    zu einer     enolisierbaren        Keto-          gruppe    stehenden     Methylengruppe    noch eine vorzugs  weise aromatisch gebundene     Monohalogentriazinyl-          aminogruppe    aufweisen. Als solche Komponenten       können    z.

   B. erwähnt     werden    die entsprechenden       Triazinderivate    von:       2-Amino-8-oxy-naphthalin-6-sulfonsäure,          2-N-Methylamino-8-oxy-naphthalin-6-sulfonsäure,          2-Alkyl-    oder     Arylamino-5-oxy-naphthalin-          7-sulfonsäure,          2-Amino-5-oxy-naphthalin        7-sulfonsäure,          2-(4'-Amino-benzoylamino)-5-oxy-naphthalin-          7-sulfonsäure,            2-(4'-Amino-phenylamino)-5-oxy-naphthalin-          7-sulfonsäure,     ferner     ,

  B-Keto-carbonsäurederivate,    insbesondere     Acet-          essigsäurearylamide    und vor allem     Pyrazolone    wie       1-Benzoylacetamino-3-    oder     -4-(4'-amino-          benzoyl)-amino-benzol,          1-Acetoacetylamino-4-amino-benzol-3-carbonsäure,          1-Acetoacetylamino        3-amino-benzol-4-.sulfonsäure,          1-Acetoacetylamino-4-amino-benzol-3-sulfonsäure,          1-Acetoacetyl'amino-4-amino-benzol     sowie weitere     Acetoacetyldiaminobenzole,

      die im       Benzolkern        durch        Alkyl,        Alkoxy    oder Halogen  substituiert sein können,       1-Acetoacetylamino-4'-amino-diphenylmono-          oder        -disulfonsäure,          1-Acetoacetylamino-4'-amino-stüben-          2,2'-disulfonsäure     und die.

       Monoacetoacetylverbindungen    des     1,4-Di-          amino-diphenylharnstoffes    oder     der        Diaminoazo-          benzolsulfonsäuren,    ferner     5-Pyrazolone    wie  1-(3'- oder     4'-Amino)-phenyl-3-methyl-          5=pyrazolon     und die entsprechenden     Sulfonsäuren,          1-[(4'(4"-Amino-phenyl)=phenyl]-3-methyl-          5-pyrazol.on     und die entsprechenden     Sulfonsäuren,          1-[4'(4"-Amino-phenyl)

  -phenyl]-5-pyrazolon-          3-carbonsäure     und die entsprechenden     Sulfonsäuren,    sowie die  Verbindungen der Formel  
EMI0002.0077     
    Die mit diesen Kupplungskomponenten zu  kuppelnden     Diazokomponenten        können        nichtwasser-          löslichmachende        Substituenten,    gegebenenfalls auch       Azogruppen    aufweisen und müssen stark saure       wasserlöslichmachende        Substitu.enten    wie     Sulfonsäure-          gruppen    enthalten,

   falls solche Kupplungskomponen  ten als Ausgangsstoffe gewählt werden, welche nur  eine oder gegebenenfalls keine solche     Gruppe        auf-          weisen.    Diese     Diazokomponenten    können ferner so  wohl relativ einfache     Verbindungen,    z. B.

   Amino-         benzolsulfonsäuren,        Aminonaphthalinsulfonsäuren,          Aminopyren-    oder     -chrysensulfonsäure,        Amino-          naphtholsulfonsäuren    oder     Aminophenolsulfonsäuren,     als auch kompliziertere     diazotierbare    Verbindungen  sein, die z. B. eine oder zwei     Azogruppen    ent  halten.  



  Als Beispiele von Aminen, deren     Diazoverbin-          dung    zur Kupplung mit den     angegebenen    Kupplungs  komponenten verwendbar sind, können beispielsweise  die folgenden     Aminosulfonsäuren    erwähnt werden:

             1-Amino-benzol-2-,    -3- oder     -4-sulfonsäure,          2-Amino-l-methoxy-benzol-4-sulfonsäure,          3-Amino-2-oxy-benzoesäure-5-sulfonsäure,          3-Amino-6-oxy-benzoesäure-5-sulfonsäure,          2-Amino=phenol-4-sulfonsäure,          5-Acetylamino-2-amino-benzol-l-sulfonsäure,          5-Acetylamino-oder        5-Benzoylamino-2-amino-          benzol-l-carbonsäure,          2-Amino-benzoesäure-4-    oder     -5-sulfonsäure,          1-Amino-naphthalin-4-,    -5-,

   -6- oder       -7-sulfonsäure,,          2-Amino-naphthalin-4-,    -6-, -7- oder       -8-sulfonsäure,          1-Amino-naphthalin-3,6-disulfonsäure,          1-Amino-benzol-2,5-disulfonsäure,          2-Amino-naphthalin-4,8-    oder     -6,8-disulfonsäure,     1-(3'- oder     4'-Amino-benzoyl)-amino-benzol-          3-sulfonsäure,          3-Amino-pyren-8-    oder     -10-monosulfonsäure,          3-Amino-pyren-5,8-    oder     -5,10-disulfonsäure,          4-Nitro-4'-amino-stilben-2,

  2'-disulfonsäure,     ferner die     O-Acylderivate    der       1-Amino-8-oxy-naphthalin-3,6-    oder       -4,6-disulfonsäure,          2-Amino-8-oxy-naphthalin-6-s.ulfonsäure,          2-Amino-5-oxy-naph#thalin-7-sulfons:äure,          2-(4'-Amino-benzoylamino)-5-oxy-naphthaa-          7-sulfonsäure,            2-(4'-Amino-phenylamino)-5-oxy-naphthalin-          7-sulfonsäure,          Dehydrothiotoluidin-mono-    oder       -disulfonsäure    usw.  



  Es kommen als     Diazokomponenten    auch     Aminoazo-          farbstoffe    in Betracht, wie diejenigen, die durch  Kupplung einer der     erwähnten        NH.-    Gruppen ent  haltenden Kupplungskomponenten mit den     Diazo-          verbindungen    der     ebenfalls        aufgeführten        Amino-          sulfonsäuren        hergestellt    werden können.  



  Zur Herstellung der Farbstoffe, die die     Mono-          halogentriazinylaminogruppe    in der     Diazokompo-          nente    enthalten, kommen     Diazoverbindungen    aus  sekundären Kondensationsprodukten von 1     Mol          Cyanurchlorid    mit einem     Mol        Ammoniak    oder einer       Aminobenzolsulfonsäure    und einem     Mol          4,4'-Diamino-diphenyl-3-sulfonsäure,          4,4'-Diamino-stüben-2,2'-disulfonsäure,          4-(4'-Amino-benzoylamino)

  -1-amino-benzol-          2-sulfonsäure,     1,3- oder 1,4     Diamino-benzol,          1,4-Diamino-benzol-2-carbonsäure,          1,3-Diamino-benzol-4-sulfonsäure    oder       1,4-Diamino-benzol-3-sulfonsäure,     2     Methoxy-1,4-diamino-benzol-5-sulfonsäure     und die sekundären Kondensationsprodukte der       Formeln     
EMI0003.0072     
    Als Kupplungskomponenten kann man hierbei  solche     kuppelbare    Verbindungen verwenden, die von       acylierbaren        Aminogruppen    frei sein können, z. B.

         ss-Keto-carbonsäureester    oder     -amide,    die in     a-Stel-          lung    kuppeln können, z. B.     Acetessigsäurearylide,          Pyrazolone,    insbesondere     5-Pyrazolone,    die in     -4-          Stellung    kuppeln können, wie     3-Methyl-5-pyrazolon,          1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon,        1-Phenyl-3-methyl-          5-pyrazolon-2'-,    -3'- oder     -4'-sulfonsäure,

          1-Phenyl-          5-pyrazolon-3-carbonsäure,        5-Pyrazolon,        3-carbon-          säureamide,        Barbitursäuren,        Oxychinoline    und     Phe-          nole    wie     8-Oxy-chinolin,        2,4-Dioxy-chinolin,        p-          Kresol,        2-Carboxy-l-oxy-benzol,        Naphthole    wie a  oder     ss        Naphthol,

      a- oder     ss        Naphthylamin,        2-Oxy-          naphthalinsulfonsäureamide,    vor allem aber     Amino-          und/oder        Oxynaphthalinsulfonsäuren    bzw. deren N  alkyl-N-aryl- oder     N-acylderivate,    wie     1-Oxy-          naphthalin-3-,    -4-, -5- oder     -8-sulfonsäure,        2-Oxy-          naphthalin-4-,    -5-, -6-, -7- oder     -8-sulfonsäure,    1,8  Dioxy-naphthalin-3,6-disulfonsäure, 2-Oxy-naph-         thalin-3;

  6-        bzw.        -6,8-disulfonsäure,        1-Oxy-naphthalin-          3,6-    oder     -3,8-disulfonsäure,        2-Aminonaphthalin-6-          sulfonsäure,    1     Amino-8-oxy-naphthalm-2,4-,        -3,6-          oder        -4,6-disulfonsäure    und die     N-acylderivate    von       Aminonaphtholsulfonsäuren,    die als     Acylrest    z. B.

    einen     Acetyl,        Proponyl-,        Butyryl-,        Chloracetyl-,          Benzoyl-,    o-, m- oder     p-Chlor-benzoyl-,        Nitrobenzoyk,          Tertiärbutylbenzoyl-,    3'- oder     4'-Amino-benzoyl-,     Methan- oder     Athansulfonyl-,        p-Toluolsulfonyl-    oder       Chlorbenzol:

  sulfonylrest    oder     einen        Carbomethoxy-          oder        Carboäthoxyrest    oder auch einen sich von einer       Cyanursäure    ableitenden     Acylrest,    wie z.

   B. einen    Rest der Formel  
EMI0003.0154     
      enthalten, worin beide Y Halogenatome,     Oxygruppen     oder     Aminogruppen,        insbesondere        substituierte          Aminogruppen    darstellen.

       Ferner        kommen    als     Azo-          komponenten    auch       5,5'-Dioxy-2,2'-dinaphthyl-harnstoff-          7,7'-disulfonsäure     und  5,5'     Dioxy-2,2'-dinaphthyl-amin-7,7-disulfonsäure     in Betracht, die wie die       1-Amino-8-oxy-naphthalin-3,6-disulfonsäure     zweimal mit den angegebenen     Diazokomponenten     vereinigt werden können, sowie     kuppelbare    Verbin  dungen, die     Azogruppen    enthalten, wie z. B. die       Monoazoverbindungen,    die man z.

   B. durch saure  Kupplung einfacher     Diazoverbindungen    der     Benzol-          oder    der     Naphthalinreihe    (z. B.     diazotierte        Naph-          thylamine,        Aniline    wie Chlor- oder     Nitroaniline,          Toluidine,        2-Amino-benzoesäuren,    5     Nitro-2-amino-          benzoesäuren    oder     Nitroaminophenole,        Chloramino-          phenole    usw.)

   mit     2-Amino-5-oxy-naphthalin-7-sulfon-          säure    oder mit     1-Oxy-8-amino-naphthalin-3,6-disul-          fonsäure    herstellen kann.  



  Hier dürfen auch nur solche Ausgangsstoffe zu  sammen kombiniert werden,     weiche    zu     Azofarbstoffen     führen, die, abgesehen von der     Triazingruppierung,     mindestens zwei     wasserlöslichmachende    Gruppen ent  halten.  



  Trotz der     Anwesenheit    von labilen Halogen  atomen in den erfindungsgemäss hergestellten Farb  stoffen     konnten    sie, ohne ihre wertvollen Eigen  schaften zu verlieren, isoliert und zu brauchbaren,  trockenen Färbepräparaten verarbeitet werden. Die       erfindungsgemässe    Isolierung erfolgt vorzugsweise bei  möglichst niedrigen Temperaturen durch     Aussalzen     und Filtrieren.

   Die     filtrierten    Farbstoffe können       gegebenenfalls        nach    Zugabe von     Coupagemitteln    ge  trocknet werden; vorzugsweise wird die Trocknung bei  nicht zu hohen     Temperaturen    und unter verminder  tem Druck vorgenommen. Durch     Zerstäubungs-          trocknung    des     ganzen    Herstellungsgemisches kann  man in gewissen Fällen die erfindungsgemässen trocke  nen Präparate     direkt,    das heisst ohne Zwischenisolie  rung der Farbstoffe, herstellen.  



  Die neuen Farbstoffe eignen sich zum Färben  und Bedrucken der verschiedensten Materialien, ins  besondere     cellulosehaltiger    Textilmaterialien wie    Leinen, regenerierte     Cellulose    und vor allem Baum  wolle, sowie synthetische Kunstfasern aus     Polyvinyl-          alkohol    oder     Viscose.    Sie eignen sich ganz besonders  zum Färben nach dem sog.     Padfärbeverfahren,     wonach die Ware mit     wässrigen,    gegebenenfalls auch  stark salzhaltigen, schwach alkalischen Farbstoff  lösungen imprägniert wird, und die Farbstoffe durch       Alkalibehandlung,    vorzugsweise in der Wärme,     fixiert     werden.

    



  Die mit den neuen     Farbstoffpräparaten    auf     cellu-          losehaltigen    Fasern erhältlichen Färbungen zeichnen  sich in der Regel durch die Reinheit ihrer Farbtöne,  durch eine gute Lichtechtheit und vor allem durch  hervorragende Waschechtheit aus.  



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die  Teile, sofern nichts anderes angegeben wird, Gewichts  teile, die Prozente Gewichtsprozente, und die Tem  peraturen sind in Celsiusgraden angegeben.    <I>Beispiel 1</I>  <B>31,65</B> Teile des sekundären Kondensationspro  duktes aus 1     Mol        Cyanurchlorid,    1     Mol        1,3-Diamino-          benzol-4-.sulfonsäure    und 1     Mol    Ammoniak werden  in 300 Teilen Wasser,

   300 Teilen Eis und 20 Teilen  30     fl/oiger    Salzsäure angerührt und bei 0 bis 2  mit  25     Mol-Teilen        4n-Natriumnitritlösung        diazotiert.    Die  erhaltene, noch kongosaure     Diazosuspension    wird     mit     30 Teilen     Natriumacetat        (CH.CO.Na    - 3     Hz0)    ver  setzt und hierauf zu einer auf 0 bis 2  gekühlten  Lösung von 42,3 Teilen     1-Benzoylamino-8-oxy-          naphthalin-3,6-disulfonsäure    (als     Alkalisalz    vorlie  gend)

   in 400 Teilen Wasser und 15 Teilen     calc.        Na-          triumcarbonat    gegeben. Nach     beendeter    Kupplung  wird der Farbstoff durch Zugabe von     Kaliumchlorid     abgeschieden, filtriert, mit     Kaliumchloridlösung    ge  waschen und bei 70  im Vakuum getrocknet. Es löst  sich in kaltem Wasser mit blaustichig roter     Farbe     und färbt     Cellulosefasern    nach dem     sogenannten        Pad-          färbeverfahren    in blaustichig roten, echten Tönen.  



  Nach dieser Methode erhält man aus den in  Kolonne I     erwähnten    sekundären Kondensationspro  dukten durch Kupplung mit den in Kolonne     1I    ange  gebenen     Azokomponenten        ähnliche    Farbstoffe, die       Baumwolle    nach dem sogenannten     Padfärbeverfahren     in den in Kolonne     III    angegebenen Tönen     nassecht     färben:.

      
EMI0005.0001     
  
    I <SEP> 11 <SEP> 1 <SEP> III
<tb>  /N\ <SEP> HO <SEP> NH-COCH3
<tb>  1 <SEP> H,N- <SEP> i <SEP> II <SEP> NH-C>-S03H <SEP> I <SEP> I <SEP> rot
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<tb>  N <SEP> N <SEP> NH2 <SEP> HO3S  03H
<tb>  C
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<tb>  N <SEP> N <SEP> NH2 <SEP> HC
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<tb>  4 <SEP> H2N- <SEP> i <SEP> II <SEP> NH-@ <SEP> -S03H <SEP> I <SEP> I <SEP> blaustichig
<tb>  N <SEP> N <SEP> NH2 <SEP> rot
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<tb>  HO
<tb>  /C-N-<B>/--\</B> <SEP> -SO3H <SEP> gelb
<tb>  5 <SEP>   <SEP> HC
<tb>  @<B>i</B>
<tb>  C=N
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  <SEP> - <SEP> C <SEP> O <SEP> C <SEP> H3 <SEP> rot
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<tb>  N <SEP> HO <SEP> NH-COCH3
<tb>  7 <SEP> H2N-C <SEP> C-NH-O-SO3H <SEP> ( <SEP>  
<tb>  \C% <SEP> NH2 <SEP> HO3S  <B>CQ</B>
<tb>  SOsH
<tb>  C1       
EMI0006.0001     
  
    II <SEP> @ <SEP> III
<tb>  //N\ <SEP> -O
<tb>  H2N-C <SEP> C-NH-#<B><I> < ,7</I></B> <SEP> -S03H <SEP> HO <SEP> NH
<tb>  N <SEP> NI <SEP> N <SEP> H2 <SEP> rot
<tb>  Cl <SEP> S03H
<tb>  HO <SEP> NH-CO<B>-CD</B>
<tb>  9 <SEP> blaustichig
<tb>  H035- <SEP> rot
<tb>  SO3H
<tb>  SO3H
<tb>  N
<tb>  10
<tb>  -NH-C <SEP> C-NH- <SEP> -SO.H <SEP> HO
<tb>  orange
<tb>  N <SEP> N
<tb>  NH<B>2</B>
<tb>  HO3S  <B>/1\)-NH-CO-NH,

  </B>
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<tb>  C1
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<tb>  N <SEP> N <SEP> I <SEP> \N/ <SEP> gelb
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<tb>  12 <SEP> H3C-NH- <SEP> i <SEP> II <SEP> -NH#-S03H
<tb>  N <SEP> N
<tb>  C/ <SEP> NH2
<tb>  1
<tb>  Cl
<tb>  /N\ <SEP> HO
<tb>  13 <SEP> H2N <SEP> i <SEP> <B>11</B> <SEP> NH-@-<B> < Z></B>1
<tb>  N <SEP> N <SEP> I <SEP> #-NH-COCHa <SEP> scharlach
<tb>  \\C/ <SEP> NH2 <SEP> HO3S
<tb>  1
<tb>  CI       
EMI0007.0001     
  
    <U>u <SEP> I</U>
<tb>  C02H
<tb>  HO <SEP> NH-CO
<tb>  14 <SEP> /N\ <SEP> I <SEP> I <SEP> C<U>#</U> <SEP> stark
<tb>  #NH- <SEP> i <SEP> II <SEP> NH-#-S03H <SEP> blaustichig
<tb>  rot
<tb>  N <SEP> N <SEP> NH2 <SEP> HO3S- <SEP> -S03H
<tb>  \C@
<tb>  I
<tb>  C1
<tb>  15 <SEP> /N\
<tb>  H2N-CO-NH-C <SEP> 

  C-NH-(D-S03H <SEP>   <SEP>  
<tb>  I <SEP> <B>11</B> <SEP> I
<tb>  N <SEP> N <SEP> NH2
<tb>  \C@
<tb>  I
<tb>  C1
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<tb>  16 <SEP> H5Cz-NH-C <SEP> C-NH-O-SO<B>#,</B>H <SEP>   <SEP>  
<tb>  N <SEP> N <SEP> I
<tb>  \C/ <SEP> NH2
<tb>  I
<tb>  C1
<tb>  /N\ <SEP> HO
<tb>  17 <SEP> H03S-C-NH- <SEP> C <SEP> I <SEP> II <SEP> NH-<B> < :

  D</B>-S03H
<tb>  C <SEP> 02H <SEP> j <SEP> NH2 <SEP> H03S- <SEP> -NH <SEP> rotorange
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<tb>  I
<tb>  I <SEP> CO
<tb>  C1
<tb>  CH3
<tb>  N <SEP> HO
<tb>  18 <SEP> H03S-CD-NH-C <SEP> C-NH-(D-S03H <SEP> I
<tb>  I <SEP> I <SEP> 1I <SEP> I <SEP> _NI-I2 <SEP> Scharlach
<tb>  C <SEP> 02H <SEP> j <SEP> NH2 <SEP> H03S  C
<tb>  Cl <SEP> (alkalisch <SEP> ,gekuppelt)

  
<tb>  /N\ <SEP> HO
<tb>  -NH-C <SEP> C-NH- <SEP> -S03H
<tb>  I <SEP> II <SEP> <B>CD</B> <SEP> /C- <SEP> _
<tb>  NH <SEP> gelb <SEP> 19 <SEP> H03S_
<tb>  _C02HN <SEP> N <SEP> I <SEP> HC
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<tb>  I <SEP> I
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EMI0008.0001     
  
    I <SEP> II <SEP> @ <SEP> III
<tb>  HO <SEP> Cl
<tb>  NH <SEP> ( <SEP> II <SEP> NH-O-S03H <SEP> I
<tb>  C <SEP> /C-N  20 <SEP> H03S- <SEP> -C02H <SEP> N <SEP> N <SEP> I
<tb>  NH2 <SEP> HC <SEP> @C=N
<tb>  <B>-SO3H</B> <SEP> gelb
<tb>  C1 <SEP> I <SEP> CI
<tb>  CH3
<tb>  HO <SEP> NH-CO@ <SEP> stark
<tb>  21 <SEP> H03S-O-NH-C <SEP> C-NH-<B> < #D</B>-SO@H <SEP> blaustichig
<tb>  <B>1 <SEP> 11</B> <SEP> I <SEP> rot
<tb>  NH<B>2</B> <SEP> H035  <B>-SO3H</B>
<tb>  <B>C</B>
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  blaustichig
<tb>  H03S-<B>\M/</B>-S03H
<tb>  HO
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<tb>  503H
<tb>  I <SEP> N
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<tb>  I <SEP> 11 <SEP> I <SEP> I <SEP> rat
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<tb>  <B>w</B>
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<tb>  25
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<tb>  I
<tb>  N <SEP> N <SEP> NH2
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<tb>  C1       
EMI0009.0001     
  
    <U>I</U>
<tb>  S03H <SEP> O
<tb>  I <SEP> N <SEP> I
<tb>  26 <SEP> <B> < ->-NH-C</B> <SEP> C-NI- <SEP> -NH2 <SEP> H03S- <SEP> #-NH-<B>L;

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<tb>  N <SEP> N
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<tb>  /N\ <SEP> HO
<tb>  29 <SEP> H03S- <SEP> -NH-C <SEP> C-NH <SEP> <B>-NH2</B>
<tb>  I <SEP> 11 <SEP> -NH2 <SEP> orange
<tb>  -S03H <SEP> H03S
<tb>  @C/
<tb>  (alkalisch <SEP> gekuppelt)

  
<tb>  C1
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<tb>  N
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<tb>  N <SEP> N
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<tb>  N <SEP> S03H
<tb>  violett
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<tb>  N <SEP> N <SEP> \
<tb>  H035 <SEP> \C/ <SEP> NH2 <SEP> HO3S- <SEP> -S03H
<tb>  <B><I>#9</I></B>
<tb>  Cl       
EMI0010.0001     
  
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<tb>  <B><I>Z</I></B>N\ <SEP> S03H <SEP> HO
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<tb>  N <SEP> N <SEP> HC
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<tb>  34 <SEP> N <SEP> NI <SEP> -NH2
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<tb>  H03S- <SEP> -S03H
<tb>  C1
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<tb>  IN\
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<tb>  @ <SEP> C/
<tb>  H03S  - <SEP> Cl       
EMI0011.0001     
  
    I <SEP> II <SEP> @ <SEP> III
<tb>  HO
<tb>  40 <SEP> H2N <SEP> <B>11</B> <SEP> NH- <SEP> -NH2
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<tb>  HO <SEP> SO,H
<tb>  42 <SEP>   <SEP> \ <SEP>  
<tb>  H03S  HO
<tb>  43 <SEP>   <SEP> -SO3H <SEP> Scharlach
<tb>  S03H
<tb>  H0  44 <SEP>  
<tb>  <B> </B>
<tb>  503H
<tb>  45 <SEP>   <SEP> 2-Oxy-naphthalin <SEP> 6-sulfonsäure <SEP> orange
<tb>  46 <SEP>   <SEP> 2-Oxy-naphthalin-3,

  6-disulfons-äure <SEP> scharlach
<tb>  47 <SEP>   <SEP> 6-Chlor-2-oxy-naphthalin-4-sulfonsäure <SEP> gelbstichig
<tb>  rot
<tb>  HO <SEP> NH2
<tb>  48 <SEP>   <SEP> -N <SEP> = <SEP> N <SEP> blau
<tb>  H03S- <SEP> -S03H <SEP> -N02
<tb>  <B>-O</B>
<tb>  -OH
<tb>  49 <SEP>   <SEP> -CO-NI-I-0 <SEP> rot
<tb>  S03H       
EMI0012.0001     
  
    I <SEP> <B>11</B> <SEP> 1 <SEP> III
<tb>  i <SEP> 1 <SEP> HO <SEP> <B>S <SEP> 03H</B>
<tb>  50 <SEP> G"-N- <SEP> rotstichig
<tb>  \ <SEP> gelb
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<tb>  H03S-CH2CH2 <SEP> \N/ <SEP> <B>-S03H</B> <SEP> CH3
<tb>  HO <SEP> NHCOCHa <SEP> blaustichig
<tb>  I
<tb>  51 <SEP> rot
<tb>  HO3S  <B>-SO3H</B>
<tb>  C1
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<tb>  52 <SEP> H2N-C <SEP> CI <SEP> -NH- <SEP> reines
<tb>  violett
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  <SEP> -NH2
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<tb>  H2 <SEP> gelb
<tb>  53 <SEP> I <SEP> I <SEP> N <SEP> HC
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<tb>  CH3
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<tb>  I
<tb>  C1
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<tb>  N <SEP> N
<tb>  \C@
<tb>  I
<tb>  C1         <I>Beispiel 2</I>  31,6 Teile des     Triazins    der Formel  
EMI0013.0002     
    werden     in    500 Teilen Wasser .suspendiert,     mit    Natron  lauge auf     pH    8,5     gestellt,    6,

  9 Teile     Natriumnitrit    als       wässrige    Lösung zugegeben und zu 50 Teilen Eis  und 25     Teilen    Salzsäure     300/9    gegossen. Sobald die  Dianotierung beendet ist, kuppelt man mit 22,3     Teilen     in Wasser als     neutrales        Natriumsalz    gelöste     1-Amino-          naphthaa-7-sulfonsäure.    Man stumpft mit Natrium  acetat ab, bis der     pH-Wert    4,0 zeigt.

   Nach Beendi  gung der Kupplung stellt man mit     Natronlauge    auf       pH    8,5, gibt 6,9 Teile     Natriumnitrit    als     wässrige    Lö  sung zu und giesst zu 35     Teilen        Salzsäure        3011/o     (Temperatur 0 ). Die Farbe der     Diazoverbindung    ist       orangebraun.    Man kuppelt mit der Lösung von  28,1 Teilen     2-Acetylamino-8,oxy-naphthalin-6-sulfon-          säure    in 200 Teilen Wasser und 50 Teilen     Natrium-          carbonat.    Nach 24 Stunden wird abgeschieden und  getrocknet.

   Der Farbstoff färbt Baumwolle aus salz  haltigem, alkalischem Bade in schwach rotstickig  blauen Tönen.  



  Anstelle der     2-Acetylamino-8-oxy-naphthalin-6-          sulfonsäure    können weitere     Azokomponenten    verwen  det werden. So ergeben beispielsweise  a) Die     1-Acetylamino-8-oxy-naphthalin-3,6-di-          sulfonsäure    ein reines, neutrales Blau.  



  b) Das     Triazin,    das durch Kondensation von  1     Mol        Cyanurchlorid    mit 1     Mol        1-Amino-8-oxy-          naphthalin-3,6-disulfonsäure    und 1     Mol    Ammoniak  erhalten wird und der Formel  
EMI0013.0042     
    entspricht, ein ebenfalls     reines,    neutrales Blau.  



  c) Die     2-Acetamino-5-oxy-naphthalin-7-sulfon-          säure    ein rotstickiges Blau.  



  d) Die     1-Oxy-naphthalin-4-sulfonsäure    ein rot  stickiges Marineblau.  



  e) Das     Pyrazolon    der Formel  
EMI0013.0048     
    .ein rotstickiges Braun.  



       Alle    diese Farbstoffe zeichnen sich durch hervor  ragende Waschechtheit aus.  



  <I>Beispiel 3</I>  31,6 Teile des     Triazins    der Formel  
EMI0013.0051     
    werden, wie in Beispiel 2 angegeben, dianotiert.     Als          Azokomponente    wird der     Monoazofarbstoff    verwen  det, der in     bekannter    Weise durch mineralsaure Kupp  lung von dianotierter     4-Nitranilin-2-,sulfonsäure    mit       1-Amino-8-oxy-naphthalin-3,6-disulfonsäure    erhalten  wird.  



  54,8 Teile dieses     Monoazofarb.stoffes    werden in  200     Teilen    Wasser gelöst, 25 Teile     Natriumbicarbonat     zugegeben, mit Eis auf 0  abgekühlt, und unter kräf  tigem Rühren die     D-iazosuspension    des     Triazins        zu-          fliessen    gelassen. Nach mehrstündigem Rühren wird  der gebildete     Disazofarbstoff    durch Zugabe von  Kochsalz abgeschieden, filtriert und     getrocknet.     



  Der Farbstoff färbt die     Cellulosefaser    aus stark  salzhaltigem,     alkalischem    Bade in schwach grünstickig  blauen, waschechten Tönen.  



  Einen ähnlichen     Farbstoff    erhält man, wenn     man          im        Triazin    der oben angegebenen Formel die an  den     Triazinring        ankondensierte        NH2    Gruppe durch  den Rest der     1-Amino-benzol-4-sulfonsäure    oder den  jenigen der     2-Amino-naphthalm-4,8-disulfonsäure     ersetzt.  



  <I>Beispiel 4</I>  33,6 Teile des     Triazins    folgender     Formel     
EMI0013.0080     
    werden nach Beispiel 2 dianotiert und mit der     wäss-          rigen    Lösung von 23,9 Teilen     2-Amino-5-oxy-naph-          thalin        7-sulfonsäure    in 500 Teilen Wasser und 30      Teilen     Natriumcarbonat    gekuppelt.

   Nach beendeter  Kupplung versetzt man mit 6,9 Teilen     Natriunmitrit          und        giesst        zu        etwas        Eis        und        45        Teilen        Salzsäure        30        %.     Die     Diazotierung    des     Aminoazofarbstoffes    ist nach  mehrstündigem Rühren beendet.

   Die erhaltene     Diazo-          verbindung    giesst man in feinem Strahl zur Lösung  von 12,8     Teilen        Barbitursäure    in 400 Teilen Wasser  und 40 Teilen Soda. Der gebildete Farbstoff wird ab-    geschieden und getrocknet. Der Farbstoff färbt     Cellu-          losefaser    aus stark salzhaltigem, alkalischem Bade in       echten    Brauntönen.  



  Einen ähnlichen Farbstoff erhält man, wenn man  als     Azokomponente    an Stelle der     Barbitursäure    das  aus     2-Amino-naphthalin-4,8-disulfonsäure    in üblicher  Weise erhaltene     3-Methyl-5-pyrazolon    der am Schluss  des Beispiels 2 angegebenen Formel verwendet.    <I>Beispiel S</I>    78,5 Teile des     Disazofarbstoffes    der     Formei     
EMI0014.0029     
    werden in 1000 Teilen Wasser mit Hilfe von Natron  lauge bei einem     pH    von 8,5 gelöst.

   Zu dieser Lösung  gibt man 7,5 Teile     Natriumnitrit    als     wässrige        Lösung          zu        und        giesst        zu        35        Teilen        Salzsäure        30%        und        rührt     mehrere Stunden bei 0 .

   Die so gebildete     Diazover-          bindung    wird zur Kupplung zu einer     wässrigen    Lösung  von 25 Teilen 1     Naphthol-4-sulfonsäure    gegeben, die  überschüssiges     Natriumcarbonat        enthält.    Nach 24  Stunden wird der gebildete     Trisazofarbstoff    durch  Zugabe von     Kochsalz    abgeschieden, filtriert und ge  trocknet. Er färbt Baumwolle aus salzhaltigem, alka  lischem Bade in dunkelblauen, sehr waschechten  Tönen.  



  Der in diesem Beispiel verwendete     Disazofarb-          stoff    (1) kann wie folgt hergestellt werden:  31,6 Teile des     Triazins     
EMI0014.0055     
    werden in 500 Teilen Wasser suspendiert, mit Na  tronlauge auf     pH    8,5 gestellt, 6,9 Teile     Natriumnitrit     als     wässrige    Lösung zugegeben und zu 50 Teilen Eis  und 25 Teilen Salzsäure<B>300/ü</B> gegossen.

   Sobald die       Diazotierung    beendet ist, kuppelt man mit 22,3     Teilen          in    Wasser als neutrales     Natriumsalz    gelöste     1-Amino-          naphthalin-7-sulfonsäure.    Man stumpft mit Natrium  acetat ab, bis der     pH-Wert    4,0 zeigt.

   Nach Beendi  gung der Kupplung     stellt    man mit Natronlauge auf       pH    8,5, gibt 6,9 Teile     Natriumnitrit    als     wässrige          Lösung        zu        und        giesst        zu        35        Teilen        Salzsäure        30%     (Temperatur 0 ).

   Die Farbe der     Diazoverbindung    ist       orangebraun.    ,    Man kuppelt mit der Lösung von 22,3 Teilen       1-Amino-naphthalin-7-sulfonsäure,    als neutrales Na  triumsalz in 300 Teilen Wasser gelöst. Nach 24 Stun  den wird abgeschieden und getrocknet.  



  <I>Beispiel 6</I>  Die aus 23 Teilen     5-Acetylamino-2-amino-benzol-          1-sulfonsäure    in üblicher Weise hergestellte     Diazo-          verbindung    wird in Gegenwart von     Natriumcarbonat     mit 52,3 Teilen des sekundären Kondensationspro  duktes aus 1     Mol        Cyanurchl:orid,    1     Mol        2-Amino-          5-oxy-naphthalin-7-sulfonsäure    und 1     Mol        1-Amino-          benzol-3-sulfonsäure    gekuppelt.

   Der erhaltene Farb  stoff löst sich mit gelbroter Farbe in Wasser und  färbt Baumwolle aus stark     salzhaltigem    Bade in sehr  reinen, licht- und waschechten, scharlachroten Tönen.  <I>Beispiel 7</I>  17,3 Teile     1-Amino-benzol-2-sulfonsäure    werden  in 300 Teilen Wasser unter Zusatz von 5,3 Teilen       Natriumcarbonat    gelöst. Die erhaltene, neutrale Lö  sung lässt man zu einer eiskalten     wässrigen    Suspension  von 18,4 Teilen     Cyanurchlorid    zufliessen und neutra  lisiert allmählich die gebildete Mineralsäure durch  Zugabe von verdünnter Natronlauge.

   Sobald die Kon  densation beendet ist, das heisst, wenn keine freie       Aminogruppe    mehr nachweisbar ist, lässt man eine  neutrale Lösung von 23,9 Teilen     2-Amino-5-oxy-          naphthalin-7-sulfonsäure    zufliessen und     rührt    die  Mischung bei 20 . Es werden allmählich ungefähr  90 Teile 1n Natronlauge in der Weise     zugetropft,     dass der     pH-Wert    von 6 nicht überschritten wird.  Die Kondensation vollzieht sich in ungefähr     zwei     Stunden.  



  Die erhaltene und gekühlte Lösung wird mit  20 Teilen     Natriumbicarbonat    und mit der aus 23 Tei  len     5-Acetylamino-2-amino-benzol-l-sulfonsäure    her-      gestellten     Diazoverbindung    versetzt. Der Farbstoff  fällt zum Teil aus. Nach einigen Stunden wird er       ausgesalzen,        abfiltriert    und getrocknet. Er färbt  Baumwolle aus stark salzhaltigem, alkalischem Bade  in sehr reinen, licht- und waschechten scharlachroten  Tönen.  



  Ähnliche Farbstoffe, die Baumwolle in den in  Kolonne IV angegebenen Nuancen färben, werden    erhalten, wenn anstelle der 1     Amino-benzol-2-sulfon-          säure    die in Kolonne     III        erwähnten        Verbindungen,

       anstelle der 2     Amino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsäure     die in     Kolonne        II        aufgeführten    Verbindungen und  anstelle der aus     5-Acetylamino-2-aminobenzol-l-sul-          fonsäure    erhaltenen     Diazoverbindung    die aus den     in     Kolonne I genannten Aminen erhältlichen     Diazover-          bindungen    verwendet werden.

    
EMI0015.0019     
  
    <U>I <SEP> ( <SEP> 11 <SEP> 1@ <SEP> I</U> <SEP> IV
<tb>  1 <SEP> 1-Amino-benzol- <SEP> 2-Amino-5-oxy-naphthalin- <SEP> 1-Amino-benzol- <SEP> orange
<tb>  3-sulfonsäure <SEP> 7-sulfonsäure <SEP> 3-sulfonsäure
<tb>  2 <SEP> <B>  <SEP>  </B> <SEP> 1-Amino-benzol- <SEP>  
<tb>  2-sulfonsäure
<tb>  3 <SEP> <B>  <SEP>  </B> <SEP> Methylamin <SEP>  
<tb>  4 <SEP>   <SEP>   <SEP> Diäthylamin <SEP>  
<tb>  5 <SEP>   <SEP>   <SEP> Morpholin <SEP>  
<tb>  6 <SEP> 1-Amino <SEP> Benzol- <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Amino-benzol- <SEP>  
<tb>  2-sulfonsäure <SEP> 3-sulfonsäure
<tb>  7 <SEP>   <SEP>   <SEP> y-Methoxy-propylamin <SEP>  
<tb>  8 <SEP>   <SEP> 2 <SEP> N-Äthylamino-5-oxy- <SEP> NH3 <SEP>  
<tb>  naphthalin-7-sulfonsäure
<tb>  9 <SEP> 2-(4'-Amino-phenyl)

  - <SEP> 2-Amino-5-oxy-naphthalin- <SEP> 1-Amino-benzol- <SEP> scharlachrot
<tb>  6-methyl-benzthiazol- <SEP> 7-sulfonsäure <SEP> 3-sulfonsäure
<tb>  disulfonsäure
<tb>  10 <SEP> 1 <SEP> Amino-benzol- <SEP> 2 <SEP> Amino-8-oxy-naphthalin- <SEP> NH3 <SEP> gelbstichig
<tb>  3-sulfonsäure <SEP> 6-sulfonsäure <SEP> rot
<tb>  11 <SEP> <B>  <SEP>  </B> <SEP> 1-Amino-benzol- <SEP>  
<tb>  3-sulfonsäure
<tb>  12 <SEP> 1-Amino-benzol- <SEP>   <SEP> NH3 <SEP>  
<tb>  2-sulfonsäure
<tb>  13 <SEP> 2-Amino-naphthalin- <SEP> 2 <SEP> Amino-5-oxy-naphthalin- <SEP> 1-Amino-benzol- <SEP> Scharlach
<tb>  4,8-disulfonsäure <SEP> 7-sulfonsäure <SEP> 2-sulfonsäure
<tb>  14 <SEP> 2-Amino-naphthaän- <SEP>   <SEP> NH3 <SEP>  
<tb>  5,7-disulfonsäure
<tb>  15 <SEP> 2-Amino-naphthalin- <SEP>   <SEP> NH3 <SEP>  
<tb>  6,

  8-disulfonsäure
<tb>  16 <SEP> 2-Amino-naphthalin- <SEP> 2-Amino-8-oxy-naphthalin- <SEP> 1-Amino-benzol- <SEP> rot
<tb>  4,8-disulfons,äure <SEP> 6-sulfonsäure <SEP> 3-sulfonsäure
<tb>  17 <SEP> 1-Amino-benzol- <SEP> 2-Amino-6-oxy-naphthalin- <SEP>   <SEP> bordeauxrot
<tb>  3-sulfonsäure <SEP> 8-sulfonsäure
<tb>  18 <SEP> 1-Amino-benzol- <SEP> 2-Amino-5-oxy-naphthalin- <SEP>   <SEP> orange
<tb>  2-carbonsäure <SEP> 7-sulfonsäure
<tb>  19 <SEP> 1-Amino-benzol- <SEP> <B>  <SEP>  </B>
<tb>  3-carbonsäure
<tb>  20 <SEP>   <SEP>   <SEP> 4-Amino-1,

  1'-diphenyl- <SEP>  
<tb>  4'-sulfonsäure       
EMI0016.0001     
  
    I <SEP> II <SEP> III <SEP> IV
<tb>  21 <SEP> 5 <SEP> Acetylamino-2-amino- <SEP> 2-Amino-5-oxy-naphthalin- <SEP> Anthranilsäure <SEP> scharlach
<tb>  benzol-l-sulfonsäure <SEP> 7-sulfonsäure
<tb>  22 <SEP>   <SEP>   <SEP> NH3 <SEP>  
<tb>  23 <SEP>   <SEP>   <SEP> Taurin <SEP>  
<tb>  24 <SEP>   <SEP>   <SEP> y-Methoxy-propylamin <SEP> scharlach
<tb>  25 <SEP>   <SEP>   <SEP> 2 <SEP> Amino-äthanol <SEP>  
<tb>  26 <SEP>   <SEP>   <SEP> 2-Amino-l-propanol <SEP>  
<tb>  27 <SEP>   <SEP>   <SEP> Morpholin <SEP>  
<tb>  28 <SEP> " <SEP>   <SEP> Aminoessigsäure <SEP>  
<tb>  29 <SEP>   <SEP>   <SEP> 3-Amino-benzoesäure <SEP>  
<tb>  30 <SEP>   <SEP>   <SEP> 2-Amino-naphthalin- <SEP>  
<tb>  4,8-disulfonsäure
<tb>  31 <SEP>   <SEP>   <SEP> 1-Amino-benzol- <SEP>  
<tb>  2,

  5-disulfonsäure
<tb>  32 <SEP>   <SEP> 2-Amino-5-oxy-naphthalin- <SEP> 1-Amino-benzol- <SEP>  
<tb>  1,7-disulfonsäure <SEP> 3-sulfonsäure
<tb>  33 <SEP> 5-Oxyacetylamino- <SEP> 2 <SEP> Axnino-5-oxy-naphthalin- <SEP> 1-Amino-benzol- <SEP> scharlachrot
<tb>  2-amino-benzol- <SEP> 7-sulfonsäure <SEP> 2-sulfonsäure
<tb>  1-sulfonsäure
<tb>  34 <SEP> 4-Acetylamino-l-amino- <SEP>   <SEP> NH3 <SEP> Scharlach
<tb>  benzol-3-sulfonsäure
<tb>  35 <SEP> 4 <SEP> Aeetylamino-2-amino- <SEP>   <SEP> NH3 <SEP> orange
<tb>  Benzol <SEP> 1-sulfonsäure
<tb>  36 <SEP>   <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Amino-benzol- <SEP>  
<tb>  3-sulfonsäure
<tb>  37 <SEP> 1-Amino-benzol- <SEP> 2-(4' <SEP> Amino-phenyl)-amino- <SEP> 1-Amino <SEP> Benzol- <SEP> rotorange
<tb>  2-sulfonsäure <SEP> 5-oxy-naphthalin- <SEP> 2-sulfonsäure
<tb>  7,3'-disulfonsäure
<tb>  38 <SEP>   <SEP> 2-(4'-Amino-benzoyl)

  - <SEP>   <SEP> orange
<tb>  amino-5-oxy-naphthalin  7-sulfonsäure
<tb>  39 <SEP>   <SEP>   <SEP> 1-Amino-naphthalin- <SEP>  
<tb>  6-sulfonsäure       
EMI0017.0001     
  
    I <SEP> II <SEP> -III- <SEP> @ <SEP> IV
<tb>  S03H <SEP> OCHS
<tb>  2-(4'-Amino-phenyl)- <SEP> NH3 <SEP> blau
<tb>  40
<tb>  -N <SEP> = <SEP> N-\,-NH2 <SEP> amino-5-oxy-naphthalin
<tb>  7,3'-disulfonsäure
<tb>  CH3
<tb>  S03H
<tb>  41 <SEP>   <SEP>   <SEP> 1 <SEP> Amino-benzol- <SEP>  
<tb>  3-sulfonsäure
<tb>  S03H <SEP> O <SEP> CH3
<tb>  <B>2-N</B> <SEP> = <SEP> N-#-NHz
<tb>  42 <SEP> I <SEP>   <SEP> ,

   >
<tb>  C <SEP> H3
<tb>  S03H
<tb>  OH <SEP> SO3H
<tb>  43 <SEP> -N <SEP> = <SEP> N-C/I-NH2 <SEP>   <SEP> > >
<tb>  H03S- <SEP> <B>/OJ</B> <SEP> -S03H
<tb>  44 <SEP>   <SEP>   <SEP> NH3 <SEP>  
<tb>  45 <SEP>   <SEP>   <SEP> Morpholin <SEP>  
<tb>  46 <SEP>   <SEP>   <SEP> y-Methoxy- <SEP>  
<tb>  propylamin
<tb>  47 <SEP>   <SEP>   <SEP> 2-Amino@äthanol <SEP>  
<tb>  OH <SEP> iO3H
<tb>  48 <SEP> _ <SEP> <B>(-</B>=<B>C-N=N-</B>O-NH2 <SEP>   <SEP> 1-Amino-benzol- <SEP> blaustichig
<tb>  -N@ <SEP> 3-sulfonsäure <SEP> violett
<tb>  \ <SEP> N=C
<tb>  H03S
<tb>  CH3       <I>Beispiel 8</I>  Zu einer eiskalten     wässrigen    Suspension von  <B>18,5</B>     Teilen        Cyanurchlorid    lässt man eine neutrale  Lösung von 17,

  3 Teilen     1-Amino-benzol-2-sulfon-          säure    zulaufen und neutralisiert das     Reaktionsgemisch     durch allmähliche Zugabe von ungefähr 100 Teilen  1 n Natronlauge. Zum gebildeten primären Konden  sationsprodukt fügt man eine mit     Natriumcarbonat          neutralisierte        wässrige    Lösung von 33     Teilen        2-(4'-          Amino-phenyl)-amino-5-oxy-naphthalin-7-sulfonsäure       hinzu, erwärmt auf 30  und lässt im Laufe von 1 bis  2 Stunden eine verdünnte     Natriumcarbonatlösung    zu  tropfen, so dass der     pH    zwischen 5,5 und 6,

  5 konstant  bleibt.  



  Das entstandene sekundäre Kondensationsprodukt  wird bei 0  mit 25 Teilen     Natriumbicarbonat    und  der aus 35.7     Teilen        4-Amino-1,1'-azobenzol-3,4'-          disulfonsäure    erhaltenen     Diazoverbindung    versetzt.  Nach beendeter Kupplung wird der Farbstoff     ausge-          salzen,        abfiltriert    und getrocknet. Er färbt     Cellulose         aus salzhaltigem, alkalischem Bad in reinen, wasch  echten violetten Tönen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer Azofarbstoffe, die den Rest einer Diazokomponente, dessen Mole kulargewicht mindestens 92 beträgt, mindestens zwei stark saure, wasserlöslichmachende Gruppen und dazu noch einen Monohalogentriazinrest der Formel EMI0018.0006 aufweisen, der an das Farbstoffmolekül über eine Aminobrücke gebunden ist, wobei Y eine NH2- Gruppe oder den Rest eines Amins mit höchstens 10 Koblenstoffatomen darstellt,
    welcher eine Carb- oxyl- oder Sulforvsäuregruppe enthält, falls er einen aromatischen Sechsring aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass man entsprechende Kupplungskom ponenten mit Diazoverbindungen vereinigt, wobei die Ausgangsstoffe so gewählt werden, dass mindestens einer davon die Triazingruppierung (1) aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man carboxyl- oder sulfonsäure- gruppenhaltige, gegebenenfalls Azogruppen enthal- tende Azokomponenten mit diazotierten Aminen der Formel EMI0018.0028 vereinigt,
    worin R einen sulfonsäuregruppenhaltigen Rest der Benzolreihe und Y eine NH2- Gruppe oder eine sulfonsäure- oder carboxylgruppenhaltige Aryl- aminogruppe bedeuten. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man sulfonsäuregruppenhaltige Diazoverbindungen der Benzol- oder Naphthalinreihe mit Aminonaphtholsulfonsäuren vereinigt, deren Aminogruppe einen Monohalogentriazinrest der Formel EMI0018.0044 aufweist, worin Y eine NH2- Gruppe oder den Rest eines Amins mit höchstens 10 Kohlenstoffatomen darstellt,
    welcher eine Carboxyl- oder Sulfonsäure- gruppe enthält, falls er einen aromatischen Sechsring aufweist.
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