CH341998A - Hartmetallegierung - Google Patents

Hartmetallegierung

Info

Publication number
CH341998A
CH341998A CH341998DA CH341998A CH 341998 A CH341998 A CH 341998A CH 341998D A CH341998D A CH 341998DA CH 341998 A CH341998 A CH 341998A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
carbide
metal alloy
tungsten carbide
alloy according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
William Lucas George
Stanley Wiedman Carl
Original Assignee
Gen Electric
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gen Electric filed Critical Gen Electric
Publication of CH341998A publication Critical patent/CH341998A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C29/00Alloys based on carbides, oxides, nitrides, borides, or silicides, e.g. cermets, or other metal compounds, e.g. oxynitrides, sulfides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description


      Hartmetallegierung       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine gesin  terte     Hartmetallegierung,    insbesondere auf eine  Legierung, die unter dem Namen  gesintertes Doppel  karbid  bekannt ist, welche aus     Wolframkarbid-          kristallen,    mindestens einem zweiten Karbid, z. B.       Titankarbid,        Tantalkarbid,        Zirkonkarbid    oder     Niob-          karbid,    und mindestens einem Hilfsmetall, das z. B.  Eisen, Kobalt oder Nickel oder eine Mischung der  selben ist, besteht.

   Vorliegende Erfindung betrifft ins  besondere Hartmetalle des erwähnten Typus, die sich  in hohem Masse zur Bearbeitung und     Zerspanung     von Stahl und Eisenlegierungen eignen.  



  Die heutigen zur Herstellung von     Zerspanungs-          werkzeugen    und dergleichen verwendeten Legierungen  kennzeichnen sich durch die feine Körnung des       Wolframkarbids    und durch die Verwendung eines  Hilfsmetalls. Die gegenwärtig hergestellten Legierun  gen enthalten     Wolframkarbidkristalle,    die hauptsäch  lich in einem Grössenbereich von 0,5 bis 10     Mikron     liegen. Ein üblicher Bereich ist 3 bis 8     Mikron.    Die  Menge des in normalen Doppelkarbiden verwendeten  Bindemetalls beträgt in der Regel bis zu etwa 20     Gew.     der Legierung.

   Ein niedriger Gehalt an Hilfsmetall  ergibt eine maximale Verschleissfestigkeit, während  ein hoher     Hilfsmetallgehalt    zur Schaffung einer maxi  malen Zähigkeit und minimalen Stossempfindlichkeit  verwendet wird. Es wird jedoch allgemein ange  nommen, dass die Verwendung von weniger als 5     Gew.     Bindemetall unpraktisch ist, da     gewöhnlich    ein Bre  chen, Absplittern oder Zerreissen der Werkzeuge die  Folge ist. In einem Versuch, die Sprödigkeit zu über  winden, hat man bei diesen Anwendungen     Zuflucht     genommen zu kleinen Änderungen in der Korngrösse  des Karbids. Ferner wird gewöhnlich ein sekundäres  Karbid, z. B.

   Titan-,     Tantal-,        Zirkon-    oder     Niobkarbid,     in Mischungen dieser Art für die spanabhebende Be  arbeitung von Stahl verwendet, um den Doppelkar-         biden    Beständigkeit gegen porige Stellen, welche durch  Schweissen und Erosion in dem zu bearbeitenden oder  zu zerspanenden Material entstehen, zu verleihen.  



  Die Doppelkarbide dieser Kategorie, die sich bis  heute technisch bewährt haben, sind dadurch gekenn  zeichnet, dass sie einen grossen Teil des Wolfram  karbids und alles oder beinahe das ganze sekundäre  Karbid, wie z. B.     Titankarbid,    in Form einer festen  Lösung aufweisen. Die mit diesen Stoffen erreichten  guten Resultate hat man der Anwesenheit eines  Karbids in fester Lösung im gesinterten Produkt zu  geschrieben. Frühere Untersuchungen haben tatsäch  lich auf die Wichtigkeit hingewiesen, die Bildung  einer festen Lösung in irgendeiner gegebenen Mi  schung so vollständig wie nur möglich zu fördern.  



  Ferner wurde bei Materialien, die ausser Wolfram  karbid und einem zusätzlichen Hilfsmetall ein zweites  Karbid, z. B.     Titankarbid,    enthalten, immer wieder in  der Literatur und in früheren Patenten angegeben,  dass für die beste Leistung so viel     Wolframkarbid    wie  möglich im sekundären Karbid in der Lösung sein  sollte.  



  Auch war man der Meinung, dass für die Her  stellung von üblichen Doppelkarbiden eine Korn  grösse von 1 bis 10     Mikron    die zweckmässigste wäre.  In der heutigen Praxis würde man eine Korngrösse  von 25     Mikron    als sehr ungewöhnlich betrachten, da  der Durchschnitt für die meisten heute hergestellten  Materialien etwa 3     Mikron    beträgt.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft zum erstenmal  gesinterte Doppelkarbide, die eine grössere Zähigkeit  und einen grösseren Verschleisswiderstand besitzen, als  nach den heutigen Begriffen zu erwarten wäre. Die  Erfindung beruht auf neuen Auffassungen, die den  früher akzeptierten Begriffen     hinsichtlich    Kristall  grösse sowie fester Lösung völlig widersprechen.  



  Die erfindungsgemässe Legierung ist dadurch ge-      kennzeichnet, dass die grösste Abmessung der Wolfram  karbidkristalle innerhalb des Bereiches von 25 bis 250       Mikron    liegt. (Statt von der  grössten Abmessung   wird im folgenden lediglich von der   Grösse  der  Kristalle gesprochen.)  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung  der Legierung ist dadurch gekennzeichnet, dass zur  Gewinnung einer selektierten Korngrösse in einer  Kugelmühle zuerst das zusätzliche Karbid, das Hilfs  metall und ein Teil des     Wolframkarbids    gemahlen,  darauf das restliche     Wolframkarbid    zugegeben und  gemahlen und anschliessend die Mischung gesintert  wird.  



  Die Wichtigkeit der Unterschiede in der Kristall  grösse des in der erfindungsgemässen Legierung ver  wendeten     Wolframkarbids    im Vergleich mit den ge  wöhnlichen Doppelkarbiden lässt sich am besten an  Hand der beiliegenden Zeichnungen erläutern:       Fig.    1 und 2 sind Mikroaufnahmen und zeigen bei  1500- bzw. 200facher linearer Vergrösserung ein erfin  dungsgemäss verwendetes     Wolframkarbid,    und       Fig.    3 und 4, ebenfalls Mikroaufnahmen, zeigen  bei 1500- bzw. 200facher linearer Vergrösserung ein  Doppelkarbid mit     Wolframkarbidkristallen    der übli  chen Grösse.  



  In allen Figuren stellen die grossen eckigen Kristalle       Wolframkarbid    dar.  



  Gemäss vorliegender Erfindung ist das Vorhanden  sein von sehr grossen     Wolframkarbidkristallen    im  gesinterten Doppelkarbid als sehr zweckmässig er  mittelt worden, und es entsteht ein gesintertes Doppel  karbid mit maximaler Verschleissfestigkeit und Zähig  keit. Auf diese Weise hat man gefunden, dass     Doppel-          karbide    mit in einigen Fällen     Wolframkarbidkristallen     bis zu 250     Mikron    und mit einer relativ grossen Anzahl       Wolframkarbidkörnern    in der 25- bis     150-Mikron-          Kategorie    bedeutend besser sind, als die entsprechen  den üblichen Legierungen.

   Es wird darauf hinge  wiesen, dass dieser Bereich beträchtlich grösser ist, als  die bisher angenommenen oder verwendeten Grenzen  für die Korngrösse, nämlich bis zu zehnmal höher.  



  Der hier verwendete Ausdruck  makrokristallini  sches     Wolframkarbid     bezeichnet grosse Körner oder  Kristalle des     Wolframkarbids    mit einer Grösse zwi  schen 25 und 250     Mikron.     



  Ein zweiter ganz neuer     Begriff    der     vorliegenden     Erfindung betrifft die Verwendung von makrokristal  linischem     Wolframkarbid    zwecks Verhinderung oder  Herabsetzung der Bildung von Karbiden in fester  Lösung. Dies steht in direktem Gegensatz zu den  heutigen Begriffen, nach welchen festen Lösungen  gewisse Vorteile zugeschrieben werden. Es ist gefunden  worden, dass durch Verhinderung der Bildung von  Karbiden in fester Lösung ein Teil des     Wolframkarbids     durch grössere Mengen sekundäre Karbide, z. B.       Titankarbid,    ersetzt werden kann.

   Ferner kann die  Erhöhung des Gehalts an sekundären Karbiden, wie         Titankarbid,    ohne merkliche Verminderung der Zähig  keit erfolgen, wenn die hier beschriebene Korngrösse  des     Wolframkarbids    eingehalten und die Bildung von  Karbiden in fester Lösung verhindert wird. In Wirk  lichkeit wird bei Verwendung von gröberen Wolfram  karbidkörnern die Zähigkeit weiter gesteigert. Durch  die Verwendung solcher gröberer Karbide wird das  Bindemittel verstärkt, und das Endresultat ist ein  Produkt mit verbesserter Zähigkeit.  



  Ein weiterer aus der hier beschriebenen Verwen  dung von makrokristallinischem     Wolframkarbid    her  vorgehender wesentlicher     Vorteil    ist die Verminderung  des erforderlichen     Bindemetallgehalts    im Vergleich zu  den meisten gegenwärtigen handelsüblichen     Doppel-          karbiden;    zum Beispiel kann der gegenwärtig in han  delsüblichen gesinterten Doppelkarbiden für die span  gebende Bearbeitung von Stahl angewendete Binde  metallgehalt von 5 bis 12     Gew.%    auf etwa 1,5 bis  10     Gew.%    in den erfindungsgemässen Legierungen  herabgesetzt werden.

   Der Hauptvorteil bei der Herab  setzung des     Bindemetallgehalts    ist, dass mehr hartes  Karbid, welches im wesentlichen verantwortlich ist  für die Wirksamkeit des     Zerspanungswerkzeuges    und  das eigentliche Schneiden bewirkt, in den Mischungen  verwendet werden kann.  



  Die grobkörnigen hier beschriebenen     Wolfram-          karbide    können mit Ausnahme einiger Veränderungen  nach den gegenwärtig für die Herstellung von gewöhn  lichen Doppelkarbiden verwendeten Verfahren her  gestellt werden. Eine wichtige Änderung in der Her  stellung dieser Legierungen ist die doppelte Behand  lung in einer Kugelmühle, wobei in der ersten Behand  lung das sekundäre Karbid und das Bindemetall ge  mahlen werden. Bei dieser ersten     Mahlung    kann auch  ein Teil des     Wolframkarbids    vorhanden sein. Die  zweite Behandlung in der Kugelmühle dauert verhält  nismässig kurz, wobei nur das grobe     Wolframkarbid     zugegeben wird.

   Durch diese Methode wird eine zu  starke     Zermahlung    der gröberen Körner vermieden.  



  Bei der Herstellung der erfindungsgemässen     Doppel-          karbide    können wechselnde Mengen     Wolframkarbid     verwendet werden. In der Regel ist eine Wolfram  karbidmenge von etwa 60 bis 90     Gew.%,    auf die  Legierung bezogen, vorteilhaft.  



  Sekundäre Karbide, die sich zur Herstellung der  gegenwärtigen Legierungen eignen, sind unter an  derem Titan-,     Tantal-,        Zirkon-    und     Niobkarbid.    Die  Mengen des sekundären Karbids können innerhalb  weiter Grenzen geändert werden, z. B. von etwa 5 bis  etwa 30     Gew.%,    auf das Endprodukt bezogen. Die  Korngrösse der verwendeten sekundären Karbide  kann im üblichen Bereich von 0,5 bis 10     Mikron    liegen.  



  Bindemetalle, die sich eignen für die Herstellung  der erfindungsgemässen Legierungen, sind unter an  derem Kobalt, Nickel und Eisen, die, bezogen auf das  Gewicht des Endproduktes, in Mengen von etwa 1,5  bis etwa 10% verwendet werden können. Von all  diesen wird Kobalt als Bindemasse bevorzugt. Nickel      oder Eisen können jedoch an Stelle, oder vermischt  mit Kobalt, verwendet werden. Nickel kann also ganz  oder teilweise das Kobalt ersetzen, oder die Hälfte  des Nickels oder Kobalts können durch Eisen ersetzt  werden. Wenn Metallgemische verwendet werden,  sollte das Gesamtgewicht der Metalle vorzugsweise  im ungefähr gleichen Bereich liegen.  



  Obschon zur Herstellung der erfindungsgemässen  Legierungen     Wolframkarbidkristalle    bis zu 250     Mi-          kron    mit Vorteil verwendet werden können, liegt der       Wolframkarbidanteil    vorwiegend (50 oder mehr       Gew.%    oder     Vol.%    des     Wolframkarbids)    im Bereich  von 25 bis 150     Mikron.    Es versteht sich jedoch, dass  ab und zu Körner unter und über diesem Bereich in  der Mischung vorhanden sein können.

   Um die Aus  führung vorliegender Erfindung besser verständlich  zu machen, werden die folgenden spezifischen Bei  spiele von Legierungen, die zur Herstellung von     Zer-          spanungswerkzeugen    dienen, angeführt. Die Grösse  der für die Legierungen verwendeten     Wolframkarbid-          körner    beträgt 25 bis 250     Mikron,    vorwiegend 25 bis  <B>150</B>     Mikron.    Die Gehalte sind mit     Gew.%    und     Vol.    0/"  angegeben.

    
EMI0003.0017     
  
    <I>Beispiel <SEP> 1</I> <SEP> Gew. <SEP> % <SEP> Vol. <SEP> %
<tb>  Wolframkarbid <SEP> 74,3 <SEP> 50,0
<tb>  Titankarbid <SEP> 21,4 <SEP> 45,0
<tb>  Kobalt <SEP> 4,3 <SEP> 5,0
<tb>  <I>Beispiel <SEP> 2</I>
<tb>  Wolframkarbid <SEP> 64,3 <SEP> 45,0
<tb>  Titankarbid <SEP> 18,3 <SEP> 40,0
<tb>  Tantalkarbid <SEP> 13,3 <SEP> 10,0
<tb>  Kobalt <SEP> 4,1 <SEP> 5,0
<tb>  <I>Beispiel <SEP> 3</I>
<tb>  Wolframkarbid <SEP> 65,4 <SEP> 40,0
<tb>  Titankarbid <SEP> 27,6 <SEP> 52,5
<tb>  Kobalt <SEP> 3,5 <SEP> 3,75
<tb>  Nickel <SEP> 3,5 <SEP> 3,75     
EMI0003.0018     
  
    <I>Beispiel <SEP> 4</I> <SEP> Gew.

   <SEP> % <SEP> Vol.
<tb>  Wolframkarbid <SEP> 63,0 <SEP> 43,8
<tb>  Titankarbid <SEP> 18,0 <SEP> 39,0
<tb>  Tantalkarbid <SEP> 12,9 <SEP> 9,7
<tb>  Kobalt <SEP> 6,1 <SEP> 7,5
<tb>  <I>Beispiel <SEP> 5</I>
<tb>  Wolframkarbid <SEP> 61,5 <SEP> 42,5
<tb>  Titankarbid <SEP> 17,6 <SEP> 38,0
<tb>  Tantalkarbid <SEP> 12,7 <SEP> 9,5
<tb>  Kobalt <SEP> 8,2 <SEP> 10,0
<tb>  <I>Beispiel <SEP> 6</I>
<tb>  Wolframkarbid <SEP> <B>68,1</B> <SEP> 50,0
<tb>  Titankarbid <SEP> 14,0 <SEP> 32,0
<tb>  Tantalkarbid <SEP> <B>10,1</B> <SEP> 8,0
<tb>  Kobalt <SEP> 7,8 <SEP> 10,0
<tb>  <I>Beispiel <SEP> 7</I>
<tb>  Wolframkarbid <SEP> <B>59,1</B> <SEP> 40,0
<tb>  Titankarbid <SEP> 18,8 <SEP> 40,0
<tb>  Tantalkarbid <SEP> 13,7 <SEP> 10,0
<tb>  Kobalt <SEP> 8,4 <SEP> 10,

  0       Aus den Legierungen der angeführten Beispiele  wurden     spangebende    Werkzeuge hergestellt und diese  mit Werkzeugen verglichen, zu deren Herstellung die  heute allgemein     erhältlichen    gesinterten     Carboloy-          Doppelkarbide    benutzt wurden, nämlich Grade 78,  78B, 78C und 370, heute hergestellt und verkauft  durch General     Electric        Company,    USA, die alle das  übliche feinkörnige     Wolframkarbid    enthalten.

   Es  wurde ein Kurzprüfverfahren auf einem Stahlstab von  etwa 25 cm Durchmesser durchgeführt unter folgen  den Arbeitsbedingungen:       Schnittgeschwindigkeit/min.    244 m  Schnittiefe 3,175 mm       Vorschubgeschwindigkeit/Umdr.    0,56 mm  Unter diesen Versuchsbedingungen     erhielt    man  folgende Standzeit der Werkzeuge  
EMI0003.0029     
  
    Abnutzung <SEP> des
<tb>  Werkzeuges <SEP> bis
<tb>  Material <SEP> RA-Härte <SEP> Dichte <SEP> Standzeit <SEP> zur <SEP> völligen
<tb>  Abstumpfung
<tb>  mm
<tb>  Carboloy <SEP> Grade <SEP> 78C <SEP> 91,0 <SEP> 13,45 <SEP> 35 <SEP> sec. <SEP> 0,99
<tb>    <SEP>   <SEP> 78B <SEP> 91,0 <SEP> 12,60 <SEP> 45 <SEP> sec. <SEP> 1,40
<tb>    <SEP>   <SEP> 78 <SEP> 92,0 <SEP> 11,80 <SEP> 4 <SEP> min. <SEP> 30 <SEP> sec.

   <SEP> 0,43
<tb>    <SEP>   <SEP> 370 <SEP> 91,0 <SEP> 12,65 <SEP> 2 <SEP> min. <SEP> 15 <SEP> sec. <SEP> 0,40
<tb>  Beispiel <SEP> 2 <SEP> 90,9 <SEP> 10,80 <SEP> 10 <SEP> min. <SEP> (@-) <SEP> * <SEP> 0,08
<tb>  Beispiel <SEP> 4 <SEP> 90,9 <SEP> <B>10,80</B> <SEP> 13 <SEP> min. <SEP> 0,51
<tb>  Beispiel <SEP> 7 <SEP> 90,4 <SEP> 10,54 <SEP> 13 <SEP> min. <SEP> 20 <SEP> sec. <SEP> 0,53
<tb>  * <SEP> In <SEP> diesem <SEP> Fall <SEP> wurde <SEP> der <SEP> Versuch <SEP> vor <SEP> der <SEP> Abstumpfung <SEP> unterbrochen.         Aus den vorgehenden Ergebnissen geht     deutlich     hervor, dass die Doppelkarbide der     vorliegenden    Er  findung ein erheblicher     'FortsQhritt    sind.

   Wie gezeigt  wurde, haben Werkzeuge, die aus Legierungen der  vorliegenden     Erfindung    hergestellt wurden, eine viel  längere Standzeit als die normalen bisherigen Werk  zeuge.  



  Materialien mit der gleichen Zusammensetzung  wie jene in obigen Beispielen, die     mit    den üblichen  feinen     Wolframkarbidkörnern    hergestellt wurden,  versagten infolge Bruch, nach Ausführung obiger  Versuche, wenn Werkzeuge daraus gemacht wurden,  weil sie sehr hart waren und eine grosse Verschleiss  festigkeit, jedoch keine Zähigkeit besassen.  



  Ausser für die Herstellung von     Zerspanungswerk-          zeugen    können die     erfindungsgemässen    Legierungen  auch z. B. bei     Stahlbearbeitungsverfahren,    wie Drehen,  Fräsen, Ausbohren, Räumen, Formen usw., verwen  det werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Gesinterte, aus Wolframkarbidkristallen, min destens einem zusätzlichen Karbid und mindestens einem Hilfsmetall bestehende harte Metallegierung, dadurch gekennzeichnet, dass die grösste Abmessung der Wolframkarbidkristalle innerhalb des Bereiches von 25 bis 250 Mikron liegt.
    II. Verfahren zur Herstellung der Metallegierung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Gewinnung einer selektierten Korngrösse in einer Kugelmühle zuerst das zusätzliche Karbid, das Hilfs metall und ein Teil des Wolframkarbids gemahlen, darauf das restliche Wolframkarbid zugegeben und gemahlen und anschliessend die Mischung gesintert wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Gesinterte Metallegierung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mehr als die Hälfte der Wolframkarbidkristalle eine grösste Abmessung von 25 bis 150 Mikron besitzt. 2.
    Gesinterte Metallegierung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Karbid Titankarbid ist. 3. Gesinterte Metallegierung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Karbid Zirkonkarbid ist. 4. Gesinterte Metallegierung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Karbid Tantalkarbid ist. 5. Gesinterte Metallegierung nach PatentanspruchI, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Karbid Niobkarbid ist. 6. Gesinterte Metallegierung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmetall Kobalt ist. 7.
    Gesinterte MetallegierungnachPatentanspruchI, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmetall Nickel ist. B. Gesinterte Metallegierung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmetall Eisen ist. 9. Gesinterte Metallegierung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Hilfsmetalle Ko balt, Nickel und Eisen enthält. 10. Gesinterte Metallegierung nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe 60 bis 90 Gew.% Wolframkarbidkristall, 5 bis 30 Gew.% zusätzliches Karbid und 1,5 bis 10 Gew.% Hilfsmetall enthält.
CH341998D 1954-05-13 1955-05-13 Hartmetallegierung CH341998A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US341998XA 1954-05-13 1954-05-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH341998A true CH341998A (de) 1959-10-31

Family

ID=21874917

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH341998D CH341998A (de) 1954-05-13 1955-05-13 Hartmetallegierung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH341998A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2704702C2 (de)
DE60000522T2 (de) Verfahren zur Herstellung von einem zementierten Submicron-Karbid mit erhöhter Zähigkeit
AT257324B (de) Für spanabhebende Werkzeuge bestimmte Schneidplatte aus gesintertem Hartmetall
DE3418403C2 (de) Verfahren zum Herstellen eines Cermets mit hoher Zähigkeit zur Verwendung in Schneidwerkzeugen
DE2621472A1 (de) Abriebfeste legierung
DE10135790A1 (de) Feinkörniges Sinterhartmetall, Verfahren zu seiner Herstellung und Verwendung
DE19907749A1 (de) Gesinterter Hartmetallkörper und dessen Verwendung
DE3884310T2 (de) Verbundlegierung.
DE3884959T2 (de) Cermet-schneidevorrichtung.
EP0330913A2 (de) Verfahren zur Herstellung eines gesinterten Hartmetallkörpers und gesinterter Hartmetallkörper
DE2830010A1 (de) Metall-keramik-werkstoff auf der basis von titancarbid
DE69320633T2 (de) Gesinterte karbonitridlegierung auf titanbasis mit extrem feiner korngrösse mit hoher zähigkeit und/oder verschleissfestigkeit
DE68927586T2 (de) Cermet und dessen Herstellungsverfahren
DE69208513T2 (de) Gesintertes Karbonitrid mit kontrollierter Korngrösse
EP0214679B1 (de) Korrosionsfeste Hartmetall-Legierung
DE69303998T2 (de) Gesinterte Karbonitridlegierung und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE3100926A1 (de) &#34;sintermetallhartlegierungen und verfahren zu deren herstellung&#34;
CH341998A (de) Hartmetallegierung
DE69209885T2 (de) Gesinterte Karbonitridlegierung mit verbesserter Verschleissbeständigkeit
DE1174998B (de) Verfahren zur Herstellung einer Hartmetallegierung aus Wolframkarbid, Titankarbid und Kobalt
AT214661B (de) Gesinterter Hartmetallkörper und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1608188C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Sinterhartstoff- bzw. Sinterhartmetallformkörpern mit hohem Titancarbidanteil mit verbesserter Zähigkeit
DE3339582A1 (de) Warmwalze fuer walzwerke mit hoher geschwindigkeit
AT211560B (de) Sinterhartmetallegierung und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2648261C2 (de)