CH341017A - Verfahren zum Registrieren der Anzeige von Zählwerken mit auf mindestens einem Zeichenträger angeordneten Zeichen - Google Patents
Verfahren zum Registrieren der Anzeige von Zählwerken mit auf mindestens einem Zeichenträger angeordneten ZeichenInfo
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Description
Verfahren zum Registrieren der Anzeige von Zählwerken mit auf mindestens einem Zeichenträger angeordneten Zeichen Die Ablesung der Zählwerk von Verbrauchsmessgeräten, die Notierung der Zählerstände in das Ablesebuch und die darauf folgende Auswertung zwecks Buchung, Fakturierung und Statistik verursacht erhebliche Unkosten und bildet wegen der mehrmaligen Übertragung der ermittelten Zahlen eine ständige Fehlerquelle. Die Erfindung bezweckt, diese Mängel in der Hauptsache zu vermindern und die Voraussetzung zu schaffen für eine rein maschinelle Auswertung der ermittelten Werte. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Registrieren der Anzeige von Zählwerken mit auf mindestens einem Zeichenträger angeordneten Zeichen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass radioaktive Zeichen zur Registrierung dienen, in deren Nähe eine Folie mit strahlungsempfindlichem Belag gebracht wird. Die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus, dass der Zeichenträger aus radioaktiver Substanz gebildete Zeichen aufweist und die Registrierung auf einer gegen Belichtung durch eine lichtundurchlässige Schutzhülle geschützten strahlungsempfindlichen Folie, die, ohne den Zeichenträger zu berühren, kurzzeitig in dessen Nähe gebracht wird, erfolgt. Das neue Verfahren ist insbesondere für die Ablesung und Auswertung von Elektrizitätszählerständen geeignet und wird an Geräten für die Verbrauchsmessung elektrischer Energie näher erläutert, obwohl es für irgendwelche Zählwerke aufweisende Verbrauchsmesser anwendbar ist. In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Einrichtung schematisch veranschaulicht. Fig. 1 zeigt ein Zählwerk im Schnitt senkrecht zur Zählwerksachse und eine Einblicksöffnung in einem das Zählwerk enthaltenden Gehäuse, Fig. 2 eine Ansicht eines ein Zählwerk enthaltenden Apparates, Fig. 3 einen Trägerstreifen mit darauf angeordneter, lichtgeschützter Folie mit strahlungsempfindlicher Schicht, Fig. 4 einen Trägerstreifen in Postkartenformat, Fig. 5 einen Trägerstreifen gemäss der Fig. 4 längs seiner längeren Symmetrielinie gefaltet in Seitenansicht, Fig. 6 eine Ansicht eines ein Zählwerk enthaltenden Apparates mit mehreren Öffnungen für die Einführung und Entnahme von Trägerstreifen und Fig. 7 eine Seitenansicht einer Variante eines Trägerstreifenkanals. In der Fig. 1 ist ein senkrecht zu einer Zählwerksachse 1 geschnittenes Zählwerk 2 in Seitensicht dargestellt. Das Zählwerk 2 weist mehrere Zeichenträger 3 auf, von denen in der Fig. 1 nur einer sichtbar ist, die auf der Zählwerksachse 1 drehbar gelagert sind. Von diesen Zeichenträgern wird der erste von einem nicht dargestellten Messsystem angetrieben und die übrigen in bekannter Weise durch ebenfalls nicht dargestellte Zehnerfortschalt- triebe weitergeschaltet. Auf der linken Seite der Zeichenträger 3 ist ein Ziffernblatt 4 mit Durchblicköffnungen 5 angeordnet und am Zählwerksrahmen 6 befestigt. In einem Gehäuse 7, in welchem das Zählwerk 2 und das dasselbe antreibende Messsystem untergebracht sind, befindet sich vor dem Ziffernblatt 4 eine Einblicksöffnung 8, die durch eine Glasscheibe 9 abgedeckt ist. Hinter dem Ziffernblatt 4 ist parallel zu diesem eine Schutzplatte 10 aus strahlungsdurchlässigem Material in einem durch Distanzierleisten 11 bestimmten Abstand angeordnet, so dass zwischen dem Ziffernblatt 4 und der Schutzplatte 10 ein Führungskanal 12 entsteht. Die Verhältnisse sind so getroffen, dass die Schutzplatte 10 in möglichst unmittelbarer Nähe der Zeichenträger 3 liegt, deren freie Drehung jedoch nicht behindert. Der Zählerstand des Zählwerkes 2 kann somit beim Durchblicken durch die Glasscheibe 9, die Durchblicksöffnungen 5 im Ziffernblatt 4 und die durchsichtige Schutzplatte 10 in gewohnter Weise abgelesen werden. Die Zeichenträger des beschriebenen Zählwerkes 2 weisen nun Zeichen auf, die aus einer radioaktiven Substanz bestehen. Diese Zeichen können arabische Ziffern sein oder aber nach einem beliebigen System zusammengesetzte Codezeichen. Welche Zeichen verwendet werden, hängt lediglich von der Ausbildung der Einrichtungen ab, in denen die Zeichen nach der Registrierung zur Auswertung kommen sollen. Die Zeichen können aus mit radioaktiver Substanz 13 einseitig belegten Trägerschichten ausgestanzt und auf den Zeichenträgern an den vorherbestimmten Stellen aufgeklebt werden. Sie können ebensogut durch auf die Zeichenträger aufgebrachte Beläge aus radioaktiver Substanz gebildet sein oder die Zeichenträger sind mit den Zeichen entsprechenden Vertiefungen versehen, die mit radioaktiver Substanz ausgefüllt sind. Die Registrierung des Zählerstandes des Zählwerkes 2 erfolgt nun dadurch, dass eine strahlungsempfindliche Folie 14 in den Führungskanal 12 seitlich so weit eingeschoben wird, dass sie gegenüber den zu registrierenden Zeichen der Zeichenträger 3 zu liegen kommt. Zweckmässigerweise ist die Folie 14 auf einem Trägerstreifen 15 angeordnet. Sie ist gegen unbeabsichtigte Belichtungen mit einem Schutzstreifen 16, der aus lichtundurchlässigem aber strahlungsdurchlässigem Material hergestellt ist, geschützt. Nach einer verhältnismässig sehr kurzen Beeinflussungszeit wird der die Folie 14 tragende Trägerstreifen 15 aus dem Führungskanal 12 herausgenommen. Damit ist die Registrierung des Zählerstandes bereits erfolgt. Für die Auswertung desselben wird die Folie 14 dem Trägerstreifen 15 entnommen, entwickelt und fixiert. Auf der so behandelten Folie 14 erscheinen die registrierten Zeichen als positive Aufzeichnungen. In der Fig. 2 ist eine Ansicht eines ein Zählwerk enthaltenden Apparates 17 dargestellt, bei dem angedeutet ist, dass der Führungskanal 18 bis zur rechten Gehäusewand verlängert ist und dort mit einer Einführungsöffnung 19 in Verbindung steht. Nach links ist der Führungskanal 18 hingegen durch eine Anschlagsleiste 20 begrenzt. Dadurch wird erzielt, dass der mit einer Folie versehene Trägerstreifen nur so weit in den Führungskanal 18 eingeführt werden kann, dass die an ihm angeordnete Folie bezüglich der Zeichenträger 3 in die richtige Registrierlage zu liegen kommt. Die Einführungsöffnung 19 kann durch einen kleinen, am Gehäuse des Apparates 17 schwenkbar gelagerten Deckel abgeschlossen werden, so dass der Eintritt von Staub usw. verhindert wird. Bei der beschriebenen Einrichtung ist eine unbefugte Beeinflussung des Zählwerkes 2 noch in beschränktem Mass dadurch möglich, dass mittels in den Führungskanal 12 (siehe Fig. 1) eingeführten Gegenständen die verhältnismässig dünn gehaltene Schutzplatte 10 gegen die Zeichenträger 3 durchgebogen und letztere am Drehen gehindert werden. Es ist deshalb zweckmässig, hinter der Schutzplatte 10 noch eine Versteifungsplatte anzuordenen, die nur gegenüber den zu registrierenden Zeichen mit den Durchblicksöffnungen 5 entsprechenden Ausstanzungen versehen ist. Um Verwechslungen auszuschliessen, ist es zweckmässig, auf der Folie 14 neben dem Zählerstand gleichzeitig auch noch eine dem Apparat zugeordnete Identifikationsnummer zu registrieren. Dazu dienen Zeichen 21 (siehe Fig. 1) aus radioaktiven Belägen, die auf der Rückseite der Schutzplatte 10 an geeigneter Stelle angebracht sind. In der Fig. 3 ist ein Trägerstreifen 22 für eine Folie 23, die durch eine Lichtschutzhülle 24 geschützt ist, dargestellt. Dieser Trägerstreifen weist solche Dimensionen auf, dass er in den Führungskanal 18 des in der Fig. 2 gezeigten Apparates bis zur Anschlagsleiste 20 eingeführt werden kann, wobei sein rechtes Ende in der richtigen Gebrauchslage aus dem Apparat 17 etwas hervorsteht, so dass er nach der Beeinflussung der Folie 23 durch die radioaktiven Zeichen aus dem Apparat 17 wieder leicht entfernt werden kann. Der Trägerstreifen 22 ist für den Postversand wegen seines ungünstigen Formates nicht besonders geeignet. Diesem Mangel kann dadurch begegnet werden, dass als Trägerstreifen ein solcher in Postkartenformat benutzt wird, auf dem die Folie auf einem der vier durch die beiden Symmetrielinien begrenzten Felder angeordnet ist. In der Fig. 4 ist ein solcher Trägerstreifen oder eine solche Trägerkarte 25 veranschaulicht. Die Folie 26, die wiederum durch eine Lichtschutzhülle 27 abgedeckt ist, befindet sich auf der Rückseite des linken obern Feldes. In der waagrechten Symmetrielinie weist die Trägerkarte 25 einen Biegefalz 28 auf. Für die Durchführung einer Registrierung wird die Trägerkarte 25 um den Biegefalz 28 gefaltet, wie dies in der Fig. 5 in Seitenansicht dargestellt ist und mit der Folie 26 auf der Rückseite in einen entsprechend geformten Führungskanal eines Apparates eingeführt. Für Adressierung und sonstige Mitteilungen steht die ganze vordere Seite der Trägerkarte 25 zur Verfügung und von der andern Seite derjenige Teil, der nicht von der Folie 26 und ihrer Lichtschutzhülle 27 belegt ist. Um eine gleichmässige Beeinflussung der Folien durch die radioaktiven Zeichen zu erreichen, ist es notwendig, dass sie der Wirkung derselben ungefähr gleichlang ausgesetzt werden. Dieses Ziel kann bei einer manuellen Bedienung der Trägerstreifen nur in unvollkommener Weise erreicht werden. In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist daher vorgesehen, die Trägerstreifen zwar von Hand in den Apparat einzuführen und herauszunehmen, die Beeinflussungsdauer jedoch selbsttätig und unabhängig von der Bedienungsperson ablaufen zu lassen. In den Fig. 6 und 7 sind die wesentlichen Kennzeichen eines solchen Ausführungsbeispiels dargestellt. In der Fig. 6 ist mit 58 ein ein Zählwerk enthaltender Apparat bezeichnet, der mit einer Einblicksöffnung 29 zum Ziffernblatt des Zählwerkes versehen ist. Oberhalb der Einblicksöffnung 29 ist auf der rech- ten Seite eine Einführungsöffnung 30 für Folienträgerstreifen vorgesehen, die mit einem Führungskanal 31 in Verbindung steht. Letzterer ist über einen Schacht 32 mit einem zweiten Führungskanal 33 verbunden, der unterhalb der Einblicksöffnung 29 angeordnet ist und in Öffnungen 34, 35 mündet, die auf beiden Seiten des Apparates 58 angebracht sind. In diesem Ausführungsbeispiel kommen Trägerstreifen für die Folien zur Anwendung, die eine solche Breite aufweisen, dass sie in den Führungskanälen 31, 33 leicht einführbar sind und darin gut verschoben werden können, während ihre Länge etwas kleiner als die Breite des Schachtes 32 ist, so dass sie darin herunterfallen können. Die beiden Enden des Schachtes 32 sind nun normalerweise mit je einer Sperrplatte geschlossen gehalten, die so miteinander in Wirkverbindung stehen, dass bei jeder Betätigung vorerst nur die untere öffnet, während die obere erst öffnet, wenn die untere bereits wieder geschlossen hat. In der Fig. 7 ist eine beispielsweise Lösung für eine derartige Sperreinrichtung im Seitenriss dargestellt. Darin ist die am obern Ende des Schachtes 32 angeordnete Sperrplatte mit 36 und die am untern mit 37 bezeichnet. Beide Sperrplatten sind in einer Platte 38 geführt und werden durch Blattfedern 39, 40 in der dargestellten Schliesslage gehalten. Zur Betätigung der beiden Sperrplatten dient ein um eine feststehende Achse 41 drehbar gelagerter Doppelhebel 42, 43, dessen Hebelarm 43 einen mit einem nicht dargestellten Elektromagneten zusammenwirkenden Anker 44 trägt. Der Hebelarm 43 trägt seinerseits ungefähr in der Mitte einen Stift 45, der in eine längliche Öffnung 46 eines an der Sperrplatte 36 befestigten Teils hineinragt, und an seinem untern Ende eine drehbar gelagerte Klinke 47, die sich zufolge eines mit ihr verbundenen Fortsatzes 48 nur im Uhrzeigersinn drehen kann. An der untern Sperrplatte 37 ist ein Winkelhebel 49, 50 drehbar angeordnet, der in der dargestellten Lage durch einen mit der Sperrplatte 37 fest verbundenen Anschlag 51 gehalten ist. Der Winkelhebelarm 50 wirkt mit einem räumlich feststehenden Anschlagstift 52 zusammen. Wird der Anker 44 in Pfeilrichtung angezogen, so bewegt sich der Stift 45 im Langloch 46 vorerst leer nach rechts, während die Klinke 47 gegen den Winkelhebelarm 49 stösst und die Sperrplatte 37 entgegen der Wirkung der Blattfeder 40 nach rechts mitnimmt, wodurch der Schacht 32 unten geöffnet und ein eventuell darin befindlicher Folienträger freigegeben wird, so dass er in den Führungskanal 33 hinunterfallen kann. Sobald der Winkelhebelarm 50 am Anschlag 52 auftrifft, wird er im Uhrzeigersinn geschwenkt. Der Winkelhebelarm 49 fällt deshalb von der Klinke 47 ab und die Sperrplatte 37 schnellt unter der Wirkung der Blattfeder 40 wieder in die Schliesslage zurück. Anschliessend trifft der Stift 45 am rechten Ende des Langloches 46 auf und nimmt die Sperrplatte 36 entgegen der Wirkung der Blattfeder 39 mit, so dass der obere Zugang des Schachtes 32 geöffnet wird. Befand sich ein Folienträger im obern Führungskanal 31, so fällt er jetzt in den Schacht 32 hinunter und wird durch die geschlossene Sperrplatte 37 in der richtigen Registrierlage. festgehalten. Fällt der Anker 44 ab, so kehrt der Doppelhebel 42, 43 wieder in die dargestellte Lage zurück, wobei die Klinke 47 über den Winkelhebelarm 49 hinweggleitet und hinter dieser wieder einschwenkt. Beide Sperrplatten 36, 37 befinden sich jetzt wieder in ihrer geschlossenen Lage. Für die Durchführung einer Registrierung wird gegen das Ende einer Ableseperiode von z. B. einem oder zwei Monaten ein Folienträger durch die Einführungsöffnung 30 hindurch in den Führungskanal 31 so weit hineingeschoben, bis sie auf die geschlossene Sperrplatte 36 hinunterfällt. In einem vorgewählten Zeitpunkt wird der den Anker 44 betätigende Elektromagnet zweimal hintereinander kurzzeitig erregt. Bei der ersten Erregung fällt der Folienträger in den Schacht 32 und trifft auf die Sperrplatte 37, die sich zwar inzwischen geöffnet, aber bereits wieder geschlossen hat. Der Folienträger nimmt damit die Registrierstellung ein, in welcher er bis zur zweiten Erregung des Elektromagneten verbleibt. Tritt letzteres ein, so fällt der Folienträger in den untern Führungskanal 33 herab und kann dann aus diesem durch eine der beiden Öffnungen 34, 35 hinausgeschoben und der weiteren Verwertung zugeführt werden. Die Einführungs- und Entnahmeöffnungen 30, 34 und 35 werden gegen das Eindringen von Staub usw. durch wegklappbare Deckel geschützt. Die Entnahme der radioaktiv beeinflussten Folie aus dem Apparat ist an keinen bestimmten Zeitpunkt gebunden. Sie muss jedoch spätestens vor der Einführung einer neuen Folie erfolgen. Die durch den Zeitunterschied zwischen den beiden aufeinanderfolgenden Erregungen des Elektromagneten festgelegte Beeinflussungsdauer der Folien hängt von der Aktivität der verwendeten radioaktiven Substanz, von der Empfindlichkeit der Folien und von der Einwirkungsdistanz ab. In Frage kommen Substanzen mit einer Halbwertzeit von zwanzig und mehr Jahren. Da im Laufe vieler Jahre die Aktivität merkbar abnimmt, ist es zweckmässig, die Beeinflussungsdauer gelegentlich an die veränderten Verhältnisse anzupassen. Dies kann individuell oder aber für ganze Apparategruppen gleichzeitig geschehen. Wird der Elektromagnet mittels einer Schaltuhr gesteuert, so kann eine Anpassung durch Neueinstellung der Kontaktgabeglieder erfolgen. Es ist aber auch möglich, bei unveränderlicher Beein flussungsdauer eine Anpassung dadurch zu erzielen, dass Folien mit verschiedenen Empfindlichkeiten zur Anwendung kommen oder dass Mittel für die Verstellung der Einwirkungsdistanz vorgesehen werden. Liegen die zu kontrollierenden Apparate im Bereich eines Starkstromnetzes mit überlagerter Fernsteuerung, so werden die Elektromagnete für die Durchschleusung der Folienträger zweckmässigerweise ferngesteuert. In diesem Fall ist es leicht möglich, alle Registrierungen gleichzeitig und zu frei wählbaren Zeitpunkten durchzuführen. Das beschriebene Registrierverfahren lässt sich vorzugsweise für die Ablesung von Elektrizitätszählern anwenden, die in Privathaushaltungen aufgestellt sind. Bei solchen Apparaten lässt sich eine Vereinfachung dadurch erzielen, dass als Kern des benötigten Elektromagneten das Eisen der Zählerspannungsspule verwendet wird. Es ist auch möglich, das Spannungssystem zugleich als Elektromagnet auszubilden. In diesem Fall wird mittels eines Vor schaliwiderstandes der Strom durch die Spannungsspule so begrenzt, dass wohl der Zähler richtig arbeitet, der Anker 44 des Elektromagneten jedoch nicht angezogen wird. Wenn die Registrierung erfolgen soll, wird z. B. durch tonfrequente Fernsteuerimpulse über das Netz, der Vorschaltwiderstand vor übergehend zweimal hintereinander kurzzeitig überbrückt, wodurch gegenüber vorher erhöhte Stromimpulse durch die Spannungsspule fliessen und der Anker 44 kurzzeitig angezogen wird. Besitzt der zu kontrollierende Verbrauchsmessapparat kein Zählwerk, hingegen aber eine proportional mit dem Verbrauch sich drehende Welle, so kann das Zählwerk 2 mit den radioaktiven Zeichenträgern in einem Zusatzgerät untergebracht werden und die Einstellung der Zeichenträger mittels Impulssteuerung in an sich bekannter Weise erfolgen. Da die Zeichenträger bei der Registrierung des Zählwerkstandes gemäss dem beschriebenen Verfahren keinerlei mechanischer Einwirkung ausgesetzt werden, eignet sich dieses Verfahren besonders für Apparate, deren Zählwerke zwecks Verminderung der Reibungsverluste sehr leicht gebaute Zeichenträger aufweisen, die auf verhältnismässig dünnen Achsen gelagert sind. Für die Auswertung der auf den Folien radioaktiv erzeugten Registrierungen, die naturgemäss keine scharf abgegrenzten Umrandungen aufweisen, ist nur der innere, stark in Erscheinung tretende Kern der einzelnen Registrierungen massgebend, wenn die Registrierungen optisch vergrössert und die nicht für eine Abtastung in Frage kommenden Stellen durch eine zweckmässig ausgestanzte Marke abgedeckt werden. Unscharf umrandete Registrierzeichen sind deshalb für eine einwandfreie Durchführung des beschriebenen Verfahrens nicht hinderlich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHE I. Verfahren zum Registrieren der Anzeige von Zählwerken mit auf mindestens einem Zeichenträger angeordneten Zeichen, dadurch gekennzeichnet, dass radioaktive Zeichen (13) zur Registrierung verwendet werden, in deren Nähe eine Folie (14) mit strahlungsempfindlichem Belag gebracht wird.II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1 mit mindestens einem Zählwerk und auf wenigstens einem Zeichenträger angebrachten Zeichen, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeichenträger (3) aus radioaktiver Substanz gebildete Zeichen (13) aufweist und die Registrierung auf einer gegen Belichtung durch eine lichtundurchlässige Schutzhülle (16) geschützten strahlungsempfindlichen Folie (14), die, ohne den Zeichenträger (3) zu berühren, kurzzeitig in dessen Nähe gebracht wird, erfolgt.III. Anwendung des Verfahrens nach Patentanspruch I für die Ablesung von Energieverbrauchszählern.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie in einen frei zugänglichen Schlitz (19) im Gehäuse eines das Zählwerk (2) enthaltenden Apparates (17) von Hand eingeführt und nach einer bestimmten Zeit daraus wieder entfernt wird.2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (13) in einen ersten frei zugänglichen Schlitz (30) im Gehäuse eines das Zählwerk enthaltenen Apparates (58) von Hand eingeführt, hierauf selbsttätig in die Nähe der Zeichenträger (3) gebracht und anschliessend von diesen wegbefördert wird, worauf sie aus einem zweiten frei zugänglichen Schlitz (34 bzw. 35) im Apparatengehäuse herausgenommen und der Auswertung zugeführt wird.3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils gleichzeitig mit der Anzeige des Zählwerkes (2) mindestens ein stets gleichbleibendes Merkzeichen (21) auf die Folie (14) durch radioaktive Strahlung übertragen wird.4. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeichen (13) aus mit radioaktiver Substanz einseitig belegten Trägerschichten ausgestanzt und auf den Zeichenträger (3) aufgeklebt sind.5. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeichen (13) als aus radioaktiver Substanz bestehende Beläge auf die Zeichenträger (3) aufgetragen sind.6. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeichenträger (3) mit den Zeichen (13) entsprechenden Vertiefungen versehen ist, die mit radioaktiver Substanz ausgefüllt sind.7. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (23 bzw. 26) auf einem Trägerstreifen (22 bzw. 25) mit ihrer strahlungsempfindlichen Schicht von diesem abgewandt angeordnet ist und der Trägerstreifen (22 bzw. 25) auf der die Folie (23 bzw. 26) aufweisenden Seite mit einer diese lichtdicht abdeckenden Schutzhülle (24 bzw. 27) versehen ist.8. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (26) auf einer für den Postversand geeigneten Unterlage (25) angeordnet ist.9. Einrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage (25) ein Postkartenformat aufweisendes steifes Papier ist, das längs seiner längeren Symmetrielinie einen Biegefalz (28) aufweist und die durch eine lichtundurchlässige Schutzhülle (27) geschützte Folie (26) in einem der vier durch die beiden Symmetrielinien gebildeten Felder trägt.10. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse eines das Zählwerk (2) enthaltenden Apparates (17) eine schlitzförmige, mit einem Führungskanal (18) in Verbindung stehende Einführungsöffnung (19) vorgesehen ist, durch welche die auf einem Trägerstreifen (22) angeordnete, lichtgeschützte Folie (23) bis zu einer Anschlagsleiste (20) einführbar ist, derart, dass sie zwecks Registrierung der auf den Zeichenträgern (3) des Zählwerkes (2) angebrachten radioaktiven Zeichen (13) in unmittelbare Nähe der zur Anzeige gekommenen Zeichen (13) gelangt.11. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskanal (12) durch die Zeigerplatte (4) des Zählwerkes (2), eine dazu parallel liegende, durch- sichtige und strahlungsdurchlässige Schutzplatte (10) und zwei die beiden Platten (4, 10) trennende Distanzleisten (11) gebildet ist.12. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführungsöffnung (19) mittels eines am Gehäuse des Apparates (17) drehbar gelagerten Deckels abschliessbar ist.13. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse eines das Zählwerk (2) enthaltenden Apparates (58) eine schlitzförmige Öffnung (30), welche mit einem ersten, oberhalb des Zählwerkes (2) liegenden Führungskanal (31) für die auf einem Trägerstreifen angeordnete Folie (14) in Verbindung steht, vorgesehen ist, dass unterhalb des Zählwerkes (2) ein zweiter zum ersten parallel liegenden Führungskanal (33), der an beiden Enden in je eine an den beiden Gehäuseseiten angeoidnete schlitzförmige Öffnung (34, 35) mündet, und dass ferner ein Schacht vorgesehen ist, welcher vor dem Zählwerk (2) vorbeigeführt ist und die beiden Fühfi rungskanäle (31, 33) miteinander verbindet.14. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass am obern und untern Ende des Schachtes (32) je eine Sperrplatte (36 bzw. 37) vorgesehen ist, die elektromagnetisch gesteuert sind und von denen bei jeder Betätigung zuerst die untere (37) und dann die obere (36) öffnet und schliesst.15. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Sperrplatten (36, 37) mittels eines doppelarmigen Hebels (42, 43) erfolgt, der am Ende des einen Hebelarmes (43) einen Anker (44) und am Ende des andern eine über einen Winkelhebel (49, 50) mit der untern Sperrplatte (37) in Wirkverbindung stehende Klinke (47) trägt, wobei am zweitgenannten Hebelarm (42) ein Stift (45) befestigt ist, der in ein Langloch (46) eines mit der obern Sperrplatte (36) verbundenen Teils eingreift.16. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (44) durch einen von einem Zeitelement in regelmässigen Zeitabständen erregten Elektromagneten betätigt ist.17. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass als Elektromagneteisen dasjenige der Spannungsspule eines Elektrizitätszählers dient.18. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannungssystem eines Elektrizitätszählers zugleich als Elektromagnet ausgebildet ist.19. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeichen des Zeichenträgers Ziffern sind.20. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeichen beliebig geartete Codezeichen sind.21. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die elektromagnetische Steuerung der Sperrplatten (36, 37) über einen Netzfernsteuerempfänger erfolgt.22. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe ein Zusatzgerät zu einem Verbrauchs apparat ist und dass das Zählwerk (2) der Registriereinrichtung durch eine Impulssteuerung vom Verbrauchsapparat aus betätigbar ist.23. Anwendung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass der Zählerstand in regelmässigen Zeitabständen durch radioaktive Strahlung auf strahlungsempfindliche Folien übertragen wird und letztere nach einer Auswertestelle befördert und dort maschinell ausgewertet werden.
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