CH337696A - Düse oder Verschluss, z.B. für Brenner - Google Patents

Düse oder Verschluss, z.B. für Brenner

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CH337696A
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Description


  Düse oder Verschluss,     z.B.    für Brenner    Die Erfindung bezieht sich auf eine Düse oder  einen Verschluss, bei dem jeweils ein Öffnen oder  Schliessen durch elastische Verformung eines Werk  stoffes infolge des Druckes im durchzutreibenden  Stoff erfolgt.  



  Elastische Düsen oder Verschlüsse sind bekannt,  bei denen die Düse oder der.     Verschluss    selbst aus  einem stark elastischen Stoff wie Gummi oder der  gleichen gebildet wird. Die stark elastischen und  nichtmetallischen Gebilde haben jedoch den Nach  teil eines raschen Verschleisses, einer baldigen Er  müdung und Alterung und eines geringen Wider  standes gegenüber Temperatureinflüssen.  



  Die bekannten elastischen Düsen und Ver  schlüsse verfolgen hierbei vor allem den Zweck, mit  möglichst geringen Überdrücken einen verhältnis  mässig grossen Querschnitt sich öffnen zu lassen,  um Druckverluste zu vermeiden, was zum Beispiel  bei den Ventilen von Pumpen und Kompressoren  zweckmässig sein kann.  



  Auch sind schon elastische Verschlüsse vorge  schlagen worden, bei denen über die ganze Länge  des den elastischen Verschluss bildenden dehnungs  fähigen Werkstoffes in einem gewissen Abstand  hiervon eine unelastische Kappe gestülpt ist, um  den elastischen Stoff vor Beschädigung zu schützen.  



  Die Erfindung bezweckt nun, Düsen oder Ver  schlüsse zu erzielen, welche bei einfacher Bauart  gleichzeitig eine hohe Betriebssicherheit, insbeson  dere auch bei hohen Temperaturen aufweisen, und  besteht darin, dass ein die Austrittsöffnung minde  stens     mitbildendes    Kernstück von einer bei ge  schlossener Austrittsöffnung dicht anliegenden Hülse  umgeben ist, und mindestens der eine dieser beiden  Hauptteile bei einem Überdruck im durchzutrei  benden     Stcff    einen Spalt elastisch öffnet. Die An  ordnung kann also derart getroffen sein, dass entweder    nur die Hülse oder nur das Kernstück bei Öffnung  des Spaltes elastisch deformiert wird. Gegebenen  falls kann sowohl das Kernstück als auch die Hülse  elastisch ausgebildet sein.  



  In einer andern bevorzugten Ausführungsform  ist das Kernstück unelastisch und die Hülse elastisch  ausgebildet, wobei das unelastische Kernstück zweck  mässig derart mit mindestens einer äussern Rille  versehen ist, dass auf die dasselbe umgebende     Hülse     bei innerem Überdruck allseitig ein gleichmässiger  Druck ausgeübt und am freien Ende ein gleich  mässiger Ringspalt gebildet wird.  



  Bei einem Beispiel der     Erfindung    wird der Vor  teil erzielt, dass sich Kernstück und Hülse gegen  einander abstützen, so dass beim Öffnen des Spaltes  die den elastischen Teil verformenden Kräfte in  günstiger Weise aufgenommen werden.  



  Der zum Öffnen des Spaltes nachgebende Teil  kann auch aus einem Metall hergestellt sein, wel  ches die erforderliche Elastizität aufweist. Derar  tige Werkstoffe, in der Regel also Metalle verschie  dener Zusammensetzungen, haben eine geringere  Dehnungsfähigkeit     als    Gummi oder dergleichen.  Dafür aber sind sie verschleissfest und innerhalb  bestimmter Dehnungsbeanspruchungen ermüdungs  frei, ohne nennenswerte     Alterungserscheinungen    und  von einer grossen Temperaturunempfindlichkeit.  



  Auch liefert die Bauart     mit    metallischen Werk  stoffen die Möglichkeit, je nach dem Zweck mit  geringen oder grossen Überdrücken zu arbeiten und  trotzdem den jeweils gewünschten Querschnitt zu  erzielen. Im allgemeinen finden Beispiele für ge  ringe Überdrücke bei Ventilen oder Verschlüssen  in Maschinen oder Geräten Anwendung, bei denen  ein Stoff mit möglichst geringen Verlusten geför  dert werden oder durch die Düsen- bzw.     Verschluss-          öffnung        hindurchtreten    soll. Beispiele für grössere      oder sehr grosse Überdrücke kommen dagegen bei  spielsweise für Düsen in Betracht, mit deren Hilfe  ein     flüssiger    Stoff auf eine bestimmte Art und Weise  zerstäubt werden soll.

   Doch können natürlich auch  mit der     Bauform    für geringe     LUberdrücke    bei zweck  entsprechender Ausbildung ebenfalls Zerstäuber  effekte erzielt werden.  



  Ein Vorteil eines Beispiels in Form einer elasti  schen Düse liegt darin, dass sich die Düse je nach  dem Druck, mit dem der Stoff zum Austreten ge  zwungen wird, sich mehr oder weniger weit öffnet.  Man erreicht dadurch zweierlei. Erstens wird die  Austrittsmenge nicht nur durch den Druck allein,  sondern gleichzeitig durch den geänderten Quer  schnitt geregelt, und zweitens sind durch die Wahl  der Dehnungseigenschaften der Düse     bestimmte    Ab  hängigkeiten der geometrischen     Strahlform    des  austretenden Stoffes erzielbar.

   Diese gewünschten  Gesetzmässigkeiten können auch aufrechterhalten  werden, wenn die Düse an einen ständig oder zeit  weise von hohen Temperaturen erfüllten Raum an  geschlossen wird (wie zum Beispiel bei Feuerungen,       Brennkammern    oder     Verbrennungskraftmaschinen),     indem die Düse, damit die     Elastizitätseigenschaften     des gewählten Düsenwerkstoffes nicht leiden, ge  gebenenfalls entsprechend gekühlt wird, sofern die  Kühlwirkung des durchfliessenden     Stoffes    nicht aus  reicht. Immerhin kann zum Beispiel bei Verwen  dung von bestimmten Stählen die Düsentemperatur  mehrere hundert Grad Celsius betragen, ohne dass  der     Elastizitätsmodul    wesentlich abfällt.  



  Die elastische     Hülse    kann zum Beispiel mit       Vorspannung    über das Kernstück gezogen werden.  Auch kann die     Vorspannung    durch Verschieben  auf dem entsprechend geformten Kernstück ver  ändert werden.  



  Ausführungsbeispiele können für verschiedene  Querschnitte, zum Beispiel für einen geraden oder  für einen runden Querschnitt, der entstehenden  Öffnung ausgebildet sein. In dem Augenblick,     in     dem die Wirkung des innern     Überdruckes    auf den  austretenden Stoff aufhört, schliesst sich die Öffnung  infolge der elastischen Kräfte der Düsenwandung  von selbst. Auch kann durch besondere Ausbildung  des Zuflusses und/oder Abflusses oder durch be  sondere Einsatz- und/oder Vorsatzstücke die Form  des austretenden Strahls so beeinflusst werden, dass  er von der üblichen kegelförmigen     Strahlform    ab  weicht und zum Beispiel breite geradlinige oder min  destens teilweise ringförmige     Strahlform    erhält.  



  In einer besonders bevorzugten Ausführungsform  der Erfindung ist über Kernstück und Hülse eine  mit einem radial nach innen gerichteten Wulst oder  Flansch versehene, praktisch unelastische Kappe ge  zogen, wobei der innere Rand des Wulstes oder  Flansches in einem bestimmten Abstand die ela  stische     Hülse    oder Düse an dem     Austrittsende    um  gibt, also die elastische Hülse nur an ihrem freien  Ende abstützt, während der nur als Träger des  Wulstes oder Flansches dienende in verhältnismässig    grossem Abstand von der elastischen Hülse befind  liche übrige Teil die Bewegung der elastischen Hülse  nicht beeinflusst.

   Er kann hierbei unter Umstän  den, zum Beispiel bei Verwendung der Vorrichtung  bei Feuerungen oder     Brennkraftmaschinen,    gleich  zeitig eine zweite Funktion als Strahlungsschutz aus  üben.  



  Solche Beispiele sind nicht nur bei technischen  Apparaturen oder Maschinen von Nutzen, sondern  auch bei Gegenständen des täglichen Bedarfs. So  zum Beispiel bei Flaschen oder Tuben auf dem  Gebiete der Nahrungsmittel, der Kosmetik oder des  täglichen Gebrauchs. Leicht     vergasbare    Flüssig  keiten werden in ihren Behältnissen durch eine ela  stische     Verschlussöffnung    bildende Beispiele ohne  weiteres gesichert.

   Beispielsweise kann auch, etwa  bei Verwendung eines besonders dehnungsfähigen       Stoffes,    wie Gummi, der elastische Verschluss durch  den eigenen Flüssigkeitsdruck, zum Beispiel durch  Umkippen des Behältnisses oder durch einen me  chanisch oder thermisch leicht zu erzeugenden innern  Überdruck, geöffnet werden, wobei die Verwendung  eines Steigrohres zweckmässig ist. Bei Tuben oder  Behältnissen, die vollständig oder teilweise aus einer  nachgiebigen Wandung bestehen, wird in bekannter  Weise durch Drücken auf die Wandung der not  wendige Überdruck für das Öffnen der elastischen  Austrittsöffnung erzielt. Sobald der Druck aufhört,  schliesst sich das Behältnis selbsttätig.

   Die Aus  trittsöffnung kann wieder als Düse zu solch einem  Querschnitt geformt sein, dass bestimmte Strahlen  oder gewünschte     zierartige    Formen bei einer etwa  austretenden Paste entstehen.  



  Die Herstellung derartiger Beispiele kann mit  bekannten technischen Mitteln geschehen. So kann  zum Beispiel das betreffende Werkstück durchbohrt  und dann die Öffnung durch Verformung geschlos  sen werden, ohne dass gegebenenfalls bei einer  Wärmebehandlung die elastischen Eigenschaften ver  lorengehen und ohne dass die Wandung der     öff-          nung    sich verschweissen oder verkleben kann (unter  Umständen durch vor der     Verformung    erfolgende  Hinzugabe eines Schutzmittels in die     gebohrte        öff-          nung.    Es kann ferner zum Beispiel das Düsenstück  geschlitzt werden und dann durch einen äussern  elastischen Ring so zusammengehalten werden,

   dass  nicht nur die gewünschten elastischen Eigenschaf  ten für die gewünschten Öffnungsdrücke und     -quer-          schnitte    erzielt werden, sondern auch gleichzeitig  der Schlitz seitlich abgedichtet wird und lediglich  Ein- und Austritt in den gewünschten Richtungen  bestehen bleiben. Auch kann, zum Beispiel bei  gummiartigen Werkstoffen, die Öffnung in dem  betreffenden     Verschlussstück    mittels     Durchstechens,     das heisst     Bohrens    ohne Werkstoffwegnahme, erzielt  werden. Bei den beispielsweise geschilderten Her  stellungsverfahren ist ganz davon abgesehen, dass  bei allen Werkstoffen durch Schweissen und Kleben  weitere bequeme Herstellungsmöglichkeiten gegeben  sind.

        In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungs  formen der Erfindung dargestellt:       Fig.    1 ist ein Ausführungsbeispiel der Düse oder  des Verschlusses mit einem elastischen Stück und  einer darüber gezogenen Hülse.  



       Fig.2a    ist eine Ansicht der Düse nach     Fig.    1  von unten, während       Fig.   <I>2b</I> bis<I>2d</I> Varianten der Düse mit verschie  denen Austrittsöffnungen für entsprechend verschie  dene     Strahlformen    zeigen.  



       Fig.    3 ist ein Ausführungsbeispiel der Düse oder  des Verschlusses mit     einem    unelastischen Kernstück  und einer elastischen Hülse einschliesslich der Kappe  mit dem einseitigen     Begrenzungsflansch.     



       Fig.    4 ist die Darstellung eines Schnittes     zu          Fig.    3.  



       Fig.    5 ist eine Variante zu     Fig.    3 für eine andere       Strahlform.     



       Fig.    6 ist eine Variante zu     Fig.    3 mit -einem  Vorsatzstück.  



  Das Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen  selbsttätigen Düse oder Verschlusses nach     Fig.l     besitzt das elastische Kernstück 1 mit der Zu  führungsbohrung 2 und der querliegenden Ver  teilerbohrung 3; der Spalt 4 endet in der entweder  völlig glatten Endebene 5 oder in einer mit Rück  sicht auf die gewünschte     Strahlform    beliebig ge  formten Aussparung 6.

   Über das elastische Kern  stück 1 ist die elastische Hülse 7 gezogen, wobei  ihr Querschnitt so ausgebildet wird, dass durch die  elastischen     Verformungskräfte    der Hülse     und/oder     durch eine entsprechende Ausbildung des elastischen  Kernstückes 1 - zum Beispiel durch eine durch  die Kontur 8 angedeuteten Formgebung - die je  weils gewünschte Gesetzmässigkeit zwischen erfor  derlichem Überdruck des durchzutreibenden     Stoffes     und Querschnitt des sich elastisch öffnenden Spaltes  4 erfüllt werden. Die elastische Hülse 7 deckt auch  zugleich den Spalt 4 seitlich so ab, dass der durch  zutreibende Stoff nur nach unten und nicht auch  seitlich austritt.  



  Durch die Kanäle 9 und 10 (ohne Wiedergabe  ihrer technischen Herstellung) soll die Kühlungs  möglichkeit der Düse angedeutet werden. Wegen  des Spaltes 4 sind beide Seiten 9 und 10 zum Bei  spiel getrennt mit je einem Zu- und     Abführungs-          kanal    auszuführen, oder es sind bei je einem ge  meinsamen Zu- und     Abführkanal    die Querverbin  dungen 11 und 12 herzustellen, die selbstverständ  lich in verschiedenen Ebenen liegen müssen, um  sich nicht zu durchdringen:  Die elastischen Eigenschaften der Düse oder des  Verschlusses brauchen nicht nur durch die bereits  erläuterte Formgebung von Kernstück und     Hülse          beeinflusst    zu werden.

   In manchen Gebrauchsfällen  wird es zweckmässig sein, die elastischen Eigen  schaften, die durch die gewählte Formgebung be  einflusst werden, nicht     unveränderbar    zu lassen. In  diesem     Falle,    bei dem man sozusagen während des    Betriebes die elastischen Eigenschaften und damit  das Öffnungsgesetz ändern will,     erhält    das Kern  stück 1 in seinem äussern Durchmesser unterhalb  seines Gewindes 13 (anstelle des     Gewindes    13 kann  auch eine andere zweckentsprechende Befestigungs  art gewählt werden) bzw.

   unterhalb der Kontur 8  - also im allgemeinen auch im Bereich der Quer  bohrung 3 und des Spaltes 4 - eine konische     Form.     Die     Hülse    7 muss     in    diesem Bereich dieser Form  gebung Rechnung tragen, indem sie dieser koni  schen Form ganz oder nur teilweise folgt. Durch  Verschieben der Hülse 7, beispielsweise mit     Hilfe     des Gewindes 13, kann dann die Spannung der  Hülse 7 auf dem Kernstück 1 verändert werden  (vgl.     Fig.5,    die eine entsprechende Ausbildung zu  dem     Ausführungsbeispiel        Fig.    3 der selbsttätigen  Düse oder des Verschlusses zeigt).  



  In den     Fig.   <I>2a</I> und<I>2d</I>     sind    beispielsweise ver  schiedene Ausführungsformen für den Spalt 4     und     damit für die Form des austretenden Stoffstrahls  gegeben. Die bereits in     Fig.    1 verwendeten Bezeich  nungen sind beibehalten.  



       Fig.    2a ist eine Ansicht von unten des     in        Fig.    1  im Querschnitt gezeichneten Ausführungsbeispiels.  Wegen der gleichartigen Bezeichnungen ist     eine     weitere Erläuterung nicht mehr erforderlich.  



       Fig.    2b ist ebenfalls eine Ansicht von unten, aber  als Beispiel mit einem verkürzten Spalt 4, der nicht  über den ganzen Durchmesser des elastischen Kern  stückes 1 geht. Dementsprechend ist die Querboh  rung 3 ebenfalls verkürzt (Einzelheiten der tech  nischen Herstellung sind nicht wiedergegeben), damit  diese der Verteilung des durchzutreibenden Stoffes  dienende Bohrung nicht     in    jene Endteile 14 des  Spaltes drückt, durch den kein Stoff mehr austre  ten soll.

   Um dieses Ziel zu erreichen, muss ausser  dem zwischen dem verkürzten Spalt 4 und den  Endspalten 14 je eine dichtschliessende Fuge 15  gebildet werden, die die Bewegung der elastischen  Öffnung des Spaltes 4 nicht hindert, aber einen  übertritt des durchzutreibenden Stoffes in die     End-          spalten    14 unterbindet.  



       Fig.2c    ist ebenfalls eine Ansicht von unten  und zeigt beispielsweise eine weitere Art der ver  schiedenen möglichen geometrischen Formen des  Austrittsendes des Spaltes 4 von     Fig.    1 in Gestalt  eines Spaltes, der die geraden     Endteile    16a und ein  gewölbtes     Mittelteil    16b aufweist. Hierbei kann das  Mittelteil 16b bei seinem Beginn an der Querboh  rung 3 mit den     Endteilen    16a eine gerade     Linie     bilden, um bis zum Austritt die gewölbte Form zu  erreichen.

   Dadurch bekommt der Spaltteil 16b     in     Richtung von der Querbohrung 3 nach der untern  Endebene 5 eine Neigung gegenüber der Längsachse  des Kernstückes 1 (vgl.     Fig.    1 und     2d),    was eine  entsprechende     Strahlform    des austretenden Stoffes  bewirkt. Es kann aber beispielsweise die Form des  Spaltes     16alb    in der Endebene 5 auch bereits voll  ständig bei Beginn in der Querbohrung 3 ausge  bildet sein, so dass der Strahl vollständig in Rich-           tung    der Längsachse des Kernstückes 1 austritt,  obwohl er in sich teilweise gewölbt ist.  



       Fig.2d    ist wieder ein Querschnitt durch den  untern     Teil    der Düse und des Verschlusses ent  sprechend     Fig.    1, jedoch mit dem Unterschied, dass  der Spalt 4 eine durchgehende gleichmässige Nei  gung gegenüber der Längsachse des Kernstückes 1  besitzt, wie es bereits für den mittleren Teil des  Spaltes in der Form der     Fig.    2c (Spaltteil 16b) bei  einer bestimmten Abart zutreffen kann. In diese       Bauart    ist die Möglichkeit eingeschlossen, zum Bei  spiel einen zweiten Strahl im entgegengesetzten       gleichgrossen    oder andern Winkel auftreten zu  lassen.

   Dazu ist lediglich das Kernstück 1 entspre  chend zu unterteilen und baulich     zu    vereinen.  



       Fig.    3 ist ein Ausführungsbeispiel der Düse oder  des Verschlusses mit einem unelastischen Kernstück  17 und einer elastischen Hülse 18. Von der zen  tralen Zuführungsbohrung 2 des Kernes aus führen  mehrere über den Umfang verteilte radiale Boh  rungen 19 in die äussere Rille 20. Bei     einem    Über  druck in der Bohrung 2 wird auf die Hülse 18 ein  gleichmässiger     Druck    von dem durchzutreibenden  Stoff ausgeübt, so dass sich ein gleichmässiger Ring  spalt zwischen Kernstück 17 und Hülse 18 infolge  gleichmässiger Dehnung der Hülse 18 bildet und  der Stoff an der Stelle 21 in ringförmigem Strom  austritt.

   Dabei kann die elastische Hülse 18 das  Kernstück 17 auf seiner axialen Länge     ganz    oder  nur     teilweise    umschliessen. Die so ausgebildete Düse       sichert    einen gleichmässigen Austrittsspalt auch bei  sehr plötzlichen Druckanstiegen im durchzutrei  benden Stoff, wie er zum Beispiel bei     Einspritz-          vorgängen    bei     Brennkraftmaschinen    auftritt.  



  Zur Begrenzung des sich bildenden Spaltes an  der Stelle 21 ist eine Kappe 22 vorgesehen, die  im Durchmesser so gehalten ist, dass sich ein ver  hältnismässig grosser Abstand zur elastischen     Hülse     18 ergibt. Die Begrenzung, die einen bestimmten  Einfluss auf die     Strahlform    hat, wird durch den  am freien Ende der Kappe nach innen gebogenen  Wulst oder Flansch erzielt. Der innere Durchmesser  dieses Wulstes oder Flansches ist uni das Mass  der grössten vorgesehenen Spaltbreite grösser als der  äussere Durchmesser des untern Endes der elasti  schen     Hülse    18. Die Kappe 22 kann beispielsweise  in der     überwurfmutter    23 befestigt sein, die die  elastische Hülse 18 auf dem unelastischen Kern  stück 17 festhält.

   Durch Änderungen der Zwischen  lage 24 kann das untere Ende der elastischen     Hülse     18 genau mit der untern Stirnebene des unelasti  schen Kernstückes 17     ausgefluchtet    werden oder  zurück- oder vorgestellt werden. Durch diese Ein  stellungen können verschiedene geometrische     Formen     des austretenden Strahls erzielt werden. Eine innere  Kühlung der Düse oder des Verschlusses kann durch  Bohrungen 25 und eine Querbohrung oder einen  Hohlraum 26 erreicht werden. Durch eine mehr  teilige Ausführung des Kernstückes 17 kann ein  solcher Hohlraum 26 gebildet werden.         Fig.    4 ist eine Ansicht der Schnittebene<I>AA</I> von       Fig.3    mit den gleichen Bezeichnungen der darge  stellten Elemente.  



       Fig.    5 zeigt eine konische Ausführungsform der  freien Enden des Kernstückes 17 und der Hülse 18.  Infolge der     Konizität    wird dem austretenden Strahl  eine entsprechende Form und Richtung verliehen;  es kann aber auch eine konische Verengung ge  wählt werden mit entsprechendem Einfluss auf die       Strahlform.    Wird eine konische Form gewählt, so  ergibt sich die Möglichkeit, durch entsprechende  Verschiebung der elastischen Hülse 18 die Spann  kräfte und damit den für das elastische Öffnen des  Spaltes erforderlichen Überdruck im durchzutreiben  den Stoff zu ändern. Durch die Wahl der Form  des Kernstückes (zylindrisch oder konisch) kann  ein weitgehender Einfluss auf die geometrische Form  des austretenden Strahls ausgeübt werden.

   Der aus  tretende Stoff kann je nach der Dauer der Öffnung  Ringe in Form von Rauchringen bilden, und zwar  mit einer Tendenz, den Durchmesser     beizubehalten     oder zu erweitern oder zu verengen; es kann auch  ein mehr oder weniger langer Strahl in Form eines  Hohlzylinders oder eines abgestumpften Kegels ent  stehen, wobei der ringförmige Querschnitt entspre  chend dem Widerstand des Mediums, in das der  Strahl eintritt, die Neigung hat, sich zusammenzu  ziehen bzw. zu erweitern. Die Mantelform eines  abgestumpften Kegels für den austretenden Stoff  kann auch durch ein Vorsatzstück 27 erzielt wer  den, wie in     Fig.    6 verdeutlicht ist.

   Dabei wird  durch den Aufprall des austretenden Stoffes auf  diesen Kegel, der unmittelbar in oder unterhalb  der Ebene der Austrittsöffnung des Spaltes beginnen  kann, eine zusätzliche Wirkung auf die     Strahlform     ausgeübt, die in manchen Fällen entscheidend  für die zweckmässige Anwendung der Düse oder  des Verschlusses ist. Das Vorsatzstück 27 braucht  jedoch nicht, wie dargestellt, eine reguläre Form  zu besitzen, sondern kann sowohl radial als axial  andere     Umrisslinien    erhalten, wodurch eine andere  Form des austretenden Strahls erzeugt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Düse oder Verschluss, bei dem jeweils ein öff nen oder Schliessen durch elastische Verformung eines Werkstoffes infolge des Druckes im durch zutreibenden Stoff erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Austrittsöffnung mindestens mitbilden- des Kernstück (1, 17) von einer bei geschlossener Austrittsöffnung dicht anliegenden Hülse (7, 18) umgeben ist, und mindestens der eine dieser beiden Hauptteile bei einem Überdruck im durchzutreiben den Stoff einen Spalt elastisch öffnet. UNTERANSPRÜCHE 1. Düse oder Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein elastischer Haupt teil aus Metall besteht. 2.
    Düse oder Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl Kernstück als auch Hülse aus Metall bestehen. 3. Düse oder Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Öffnung des Spal tes sowohl das Kernstück (1) als auch die Hülse (7) elastisch deformiert werden. 4. Düse oder Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Öffnung des Spal tes nur die Hülse (18) elastisch deformiert wird. 5. Düse oder Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Öffnung des Spal tes nur das Kernstück (17) elastisch deformiert wird. 6.
    Düse oder Verschluss nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kernstück (17) mit mindestens einer äussern Rille (20) versehen ist, die von der Hülse (18) umgeben wird, welche bei innerem Überdruck gleichmässig gedehnt wird und dadurch am freien Ende einen gleichmässigen Ringspalt bildet. 7. Düse oder Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Öffnung des Spaltes elastisch ausgebildete Hülse (7, 18) bei geschlossenem Spalt mit Vorspannung auf dem Kernstück (1, 17) anliegt. B. Düse oder Verschluss nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannung der Hülse (7, 18) durch ihr Verschieben auf dem Kern stück (1, 17) veränderbar ist. . 9.
    Düse oder Verschluss nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (7, 18) das Kernstück (1, 17) auf mindestens dem grösseren Teil seiner Länge umschliesst. 10. Düse oder Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer von der kegelförmigen Strahlform abweichenden Strahlform abnehmbare Vorsatzstücke vorgesehen sind. 11. Düse oder Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (4) gerad linig ist (Fig. 2a). 12. Düse oder Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (16) min destens teilweise ringförmig (16b) ist (Fig. 2c). 13.
    Düse oder Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kernstück (17) und die Hülse (18) von einer mit einem radial nach innen gerichteten Flansch (bei 21) versehenen Kappe (22) umgeben sind, wobei der innere Rand des Flansches einen Abstand von der Hülse (18) an deren Austrittsende (21) hat, das Ganze derart, dass sich die Hülse beim Öffnen des Spaltes gegen den Flansch anlegen kann. 14. Düse oder Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene der Stirn seite der Hülse (7, 18) mit der Ebene der Stirn seite des Kernstückes (1, 17) zusammenfällt. 15. Düse oder Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene der Stirn seite der Hülse mit der Ebene der Stirnseite des Kernstückes nicht zusammenfällt. 16.
    Düse oder Verschluss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Spalt bilden der Hauptteil Kühlkanäle (25) aufweist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2418674A1 (fr) * 1978-03-03 1979-09-28 Duveau Francois Appareil principalement pour la formation de brouillards artificiels

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