CH331968A - Einrichtung mit einem photoleitenden und einem damit in Reihe geschalteten, elektrolumineszierenden Teil - Google Patents

Einrichtung mit einem photoleitenden und einem damit in Reihe geschalteten, elektrolumineszierenden Teil

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CH331968A
CH331968A CH331968DA CH331968A CH 331968 A CH331968 A CH 331968A CH 331968D A CH331968D A CH 331968DA CH 331968 A CH331968 A CH 331968A
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CH
Switzerland
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photoconductive
radiation
electroluminescent
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infrared
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Gerrit Van Santen Johannes
Diemer Gesinus
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B33/00Electroluminescent light sources
    • H05B33/12Light sources with substantially two-dimensional [2D] radiating surfaces

Landscapes

  • Luminescent Compositions (AREA)
  • Electroluminescent Light Sources (AREA)

Description


  Einrichtung mit einem photoleitenden und einem     damit    in Reihe geschalteten,  elektrolumineszierenden Teil    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Ein-          riehtung    mit einem photoleitenden und einem  damit     elektrisch    in Reihe geschalteten, elektro  lumineszierenden Teil und mit Mitteln, durch  die den beiden Teilen in Reihe eine elektrische  Spannung zugeführt wird, zur Anzeige von       elektromagnetisehen    oder     Korpuskularstrahlen.     



  Es ist ein Bildschirm für Röntgenstrahlen  bekannt, bei dem eine Schicht aus photoleiten  dem Material unmittelbar mit einer Schicht  aus elektrolumineszierendem Material in Be  rührung ist, wobei die beiden Schichten sich  zwischen über die Schichten sich erstrecken  den Elektroden befinden. Ein die photo  leitende     Schieht    treffendes Röntgenstrahlen  bündel mit örtlich verschiedener Intensität       ruft    eine     örtlich    verschiedene Widerstands  änderung des photoleitenden Materials hervor.

    Infolgedessen ändert sich örtlich die Vertei  lung einer den Elektroden zugeführten,     elek-          trisehenWechselspannung    zwischen der photo  leitenden Schicht und der elektrolumineszie  renden Schicht. und die elektrolumineszierende  Schicht leuchtet sichtbar auf gemäss dem       Muster    der Intensitätsverteilung im auftref  fenden Röntgenstrahlenbündel. Es ist an an  derer Stelle bereits beschrieben, dass sich ein  solcher Bildschirm auch verwenden lässt zum       Sichtbarmachen    bzw.

   Verstärken eines durch  Licht in dem sichtbaren oder dem benach-         barten        Spektralgebiet    auf der photoleitenden  Schicht erzeugten Strahlungsbildes, wenn  Massnahmen getroffen werden, um zu ver  hüten, dass das     Elektrolumineszenzlicht    eine  störende     Rückwirkung    auf die photoleitende.  Schicht ausübt, z. B. indem eine dünne, prak  tisch keine Querleitfähigkeit aufweisende Zwi  schenschicht zwischen der photoleitenden und  der elektrolumineszierenden Schicht ange  bracht wird, die das     Elektrolumineszenzlicht,     das in Richtung zur photoleitenden Schicht  ausgesandt wird, abfängt.

   Die Erfindung be  zweckt, eine Einrichtung eingangs erwähnter  Art zu schaffen, durch die eine grössere     Infra-          rotempfindlichkeit    oder ein in bestimmten  Fällen     erwünschter,    grösserer Kontrast im       Elektrolumineszenzbild    erhalten werden kann,  als es bei den vorstehend geschilderten Ein  richtungen der Fall ist.  



  Es ist bekannt, dass verschiedene photo  leitende Stoffe die Eigenschaft haben, dass  man eine in diesen Stoffen durch Bestrahlung  mit sichtbarem oder ultraviolettem Licht und  auch durch     Korpuskularstrahlung,    z. B.     a-          Teilchen,    hervorgerufene Leitfähigkeit durch  gleichzeitige Bestrahlung mit     Infrarotlicht    ab  nehmen lassen kann.

   Diese sogenannte     Lösch-          wirkung    der Photoleitung ist unter anderem  beschrieben in dem     Artikel    von     Kallman    und       Kramer         Induced        conducti-vity        and        Light         Emission in different     luminescent    type     pow-          ders ,    in     Physical    Review, Band 87, Seiten 91  bis 107 vom 1. Juli 1952, in dem einige Stoffe  erwähnt werden, die diese Löschwirkung auf  weisen, z.

   B. mit bestimmten Aktivatoren  aktiviertes Zinksulfid und     Cadmiumzinksulfid.     



  Bei der Einrichtung gemäss der Erfindung  enthält der photoleitende Teil ein Material,  das die vorerwähnte Löschwirkung aufweist,  und es sind Mittel zum Bestrahlen des photo  leitenden Teils mit einer von der anzuzeigen  den Strahlung verschiedenen Hilfsstrahlung  vorhanden, wobei eine der beiden Strahlungen  aus     Infrarotlicht    besteht.  



  Die Einrichtung nach der Erfindung kann  zum Induzieren von     Infrarotlicht    verwendet  werden, in welchem Falle die Hilfsstrahlung  durch sichtbares Licht oder durch eine elek  tromagnetische Strahlung mit kleinerer Wel  lenlänge oder durch     Korpuskularstrahlung     gebildet wird. Die Empfindlichkeit dieser  Einrichtung gegen Infrarotstrahlen ist grösser  als die der eingangs erwähnten Einrichtung,  wobei die nur durch die zu     indüzierende    Strah  lung hervorgerufene Photoleitfähigkeit die  Intensität des     Elektrolumineszenzliehtes    be  dingt.

   Die Änderung der Leitfähigkeit des  photoleitenden Materials ist bei Löschung  durch     Infrarotlicht    in der Regel wesentlich  grösser als die Änderung infolge der Bestrah  lung mit     Infrarotlicht    allein.  



  Soll von einem durch Infrarotstrahlen auf  dem photoleitenden Teil erzeugten Bild ein  sichtbares     Elektrolumineszenzbild    gemacht  werden, so ist dies, ähnlich wie bei der ein  gangs erwähnten Einrichtung, dadurch erziel  bar, dass jedem Element des photoleitenden  Teils ein damit in Reihe geschaltetes Element  des     elektrolumineszierenden    Teils zugeordnet  wird, z. B. indem beide Teile als Schichten  gleicher Bemessung unter     Zwischenfügung     einer undurchsichtigen Zwischenschicht auf  einander angebracht und mit durchsichtigen  Elektroden versehen werden.

   Im Gegensatz  zu einer Einrichtung, bei der die Infrarot  strahlung eine das     Elektrolumineszenzbild    be  dingende Photoleitfähigkeit hervorruft und  somit keine Hilfsstrahlung vorhanden ist, er-    gibt die vorstehend geschilderte Einrichtung  ein     E'lektrolumineszenzbild,    das ein Negativ  des     Infrarotbildes    auf der photoleitenden  Schicht ist.  



  Die Hilfsstrahlung kann aus     Infrarotlicht     bestehen. Durch diese Hilfsstrahlung wird  eine durch die zu indizierende, durch sicht  bare oder kurzwellige elektromagnetische  Strahlen oder durch     Korpuskularstrahlung    ge  bildete Strahlung in dem photoleitenden Teil  hervorgerufene Photoleitfähigkeit verringert,  und zwar prozentual um so mehr, je geringer  die Intensität dieser elektromagnetischen oder       Korpuskularstrahlung    ist.

   Bei dieser     Einrieh-          tung    ändert sich die Intensität des     Elektro-          lumines7enzlichtes    bei einer bestimmten Ände  rung der Intensität der eintreffenden nicht  infraroten Strahlung stärker als beim Fehlen  der     Infrarotstrahlung.    Diese Einrichtung er  gibt somit eine grössere Empfindlichkeit gegen  Änderungen der Intensität der zu     indizieren-          den    Strahlung.

   Indem der photoleitende und  der elektrolumineszierende Teil als Schichten  mit zugeordneten, elektrisch in Reihe geschal  teten Elementen ausgebildet werden, lässt sieh  auch diese Einrichtung zur Wiedergabe ört  licher Intensitätsunterschiede der auf die  photoleitende Schicht fallenden, zu     indizie-          renden,    nicht infraroten Strahlung geeignet.  machen, so dass ein     Elektrolumineszenzbild    mit  starkem Kontrast erhalten wird. Wenn das  Strahlungsbild durch sichtbares Licht gebildet       wird,    werden solche     starken    Kontraste ge  wöhnlich nicht. erwünscht sein.

   Der Fall stellt  sich jedoch anders, wenn es sieh um ein Durch  leuchtungsbild handelt, das durch schnelle  Teilchen oder Röntgenstrahlen gebildet wird.  Dabei ist häufig eine Vergrösserung des Kon  trastes zur Beobachtung feinerer Einzelheiten  erwünscht. Bei der Einrichtung nach der Er  findung ergibt sich ein solcher verstärkter  Kontrast, indem eine infrarote Hilfsstrahlung ,  angewandt wird.  



  Der Erfindungsgegenstand wird nach  stehend an Hand zweier in der beiliegenden  Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele  erläutert. ,  In der Zeichnung zeigt           Fig.l        schematisch    eine Einrichtung zur       Umwandlung    eines     Infrarotbildes    in ein sicht  bares Bild,       Fig.    2 schematisch eine     Röntgendurchleuch-          tungseinrichtung,          Fig.    3 ein Durchleuchtungsbild (von rechts  nach     Fig.    2 gesehen),

   das durch die Einrich  tung nach     Fig.    2 erhalten ist und       Fig.    4 graphisch den logarithmischen Zu  sammenhang zwischen der Leitfähigkeit des  bei der Einrichtung nach     Fig.    2 verwendeten  photoleitenden Stoffes und der Intensität der  diese Leitfähigkeit hervorrufenden Röntgen  strahlung, wobei die Intensität der infra  roten Hilfsstrahlung als Parameter angegeben  ist.  



  Die Einrichtung nach     Fig.    1 enthält einen  mit 1 bezeichneten Bildschirm, der aus drei  aufeinander gebrachten, dünnen Schichten 3,  4 und 5 besteht, die durch eine Platte 2  aus leitendem Glas abgestützt werden. Die       Märken    der Schichten sind in der Figur deut  lichkeitshalber in stark     vergrössertem    Mass  stab angegeben. Die unmittelbar auf der  Vorderseite der Platte 2 angebrachte Schicht  3 ist eine     Elektrolumineszenzschicht    und be  steht im wesentlichen aus aktiviertem     Zink-          sulphid    mit Kupfer.

   Die Schicht 5 auf der  Vorderseite des Bildschirmes 1 besteht im  wesentlichen aus einem photoleitenden Ma  terial, das die Eigenschaft hat, dass es durch  Bestrahlung mit     Infrarotlicht    eine Verringe  rung der durch eine andere Strahlung hervor  gerufenen Photoleitfähigkeit aufweist. Die  Schicht 5 kann z. B.     Cadmiumsulphid,    das mit  Silber aktiviert ist, enthalten, wobei Gallium  als     Koaktivator    vorhanden ist. Zwischen der  photoleitenden Schicht 5 und der     Elektro-          lumineszenzschicht    3 ist eine dünne, undurch  sichtige Schicht 4 vorhanden, die z. B. aus       einem    schwarzen Lack bestehen kann.

   Die  Schicht 4 verhütet, dass Elektrolumineszenz  licht von der Schicht 3 in die photoleitende  Schicht 5 eindringt.  



  Auf der photoleitenden Schicht 5 ist eine  dünne, durchsichtige Elektrode 6 angebracht,  die z. B. aus einer äusserst dünnen Metall  haut oder einer     Nickeloxydschicht    bestehen    kann. Anstatt einer dünnen Elektrode kann  eine zweite, leitende Glasplatte mit der Vor  derseite der photoleitenden Schicht 5 in Be  rührung sein.  



  Die Elektrode 6 und die leitende Platte 2  sind mittels Leitungen 7 und 8 mit einer regel  baren     Wechselspannungsquelle    9 verbunden,  durch die auf die Reihenschaltung der Schich  ten 5, 4 und 3 eine Wechselspannung mit regel  barer Amplitude übertragen wird. Die Fre  quenz dieser Wechselspannung ist z. B.  500 Hz.  



  Mittels eines schematisch dargestellten  optischen Systems 10 kann eine Infrarot  strahlung, die in der Zeichnung mit IR be  zeichnet ist, durch die Elektrode 6 hindurch  auf die photoleitende Schicht 5 ein Infrarot  bild hervorrufen. Neben dem System 10 ist  eine Hilfslichtquelle angeordnet, durch die die  photoleitende Schicht 5 gleichzeitig mit der  einfallenden     Infrarotstrahlung    mit     Ultravio-          lettlicht    bestrahlt wird. Diese Hilfsstrahlung  ist in der Figur mit     UVH    bezeichnet und  stammt von einer in einem Gehäuse 11 unter  gebrachten     Ultraviolettlampe    12, vor der noch  ein     Ultrav        iolettfilter    13 angeordnet ist.

   Durch  die Bestrahlung der photoleitenden Schicht  5 mittels der von der Lampe 12 stammenden       Ultravioletthilfsstrahlung    erhält diese Schicht  in jedem Oberflächenelement eine gewisse Leit  fähigkeit. Die Spannung der     ZVechselspan-          nungsquelle    9 wird nun derart eingestellt,       da.ss    die elektrolumineszierende Schicht 3  beim Fehlen der zu indizierenden Infrarot  strahlung<I>IR</I> gleichmässig     elektroluminesziert.     Trifft eine     Infrarotstrahlung    die photolei  tende Schicht, so wird diese Strahlung je nach  ihrer örtlichen Intensität die durch die Ultra  violetthilfsstrahlung hervorgerufene Leit  fähigkeit des photoleitenden Materials verrin  gern,

   wodurch örtlich eine grössere oder klei  nere Erhöhung der Spannung in der photo  leitenden Schicht auftritt, und somit eine ent  sprechende, örtliche Verringerung der Span  nung der elektrolumineszierenden Schicht 3  hervorgerufen wird. Diese Verringerung, die  sich örtlich mit der Intensität der die ent  sprechende Stelle der photoleitenden Schicht      5 treffenden     Infrarotstrahlung    ändert, ruft  eine entsprechende örtliche Änderung der In  tensität des     Elektrolumineszenzlichtes    hervor,  so dass ein auf der Rückseite der Platte 2  sichtbares     Elektrolumineszenzbild    entsteht, das  ein Negativ des auf der photoleitenden Schicht  5 erzeugten     Infrarotbildes    ist.  



  Bei der vorstehend geschilderten Einrich  tung wird eine aus     Ultraviolettlicht    bestehende       Hilfsstrahlung    verwendet, um in der photo  leitenden Schicht 5 eine durch die zu     indi-          zierende        Infrarotstrahlung    zu löschende  Photoleitfähigkeit zu erzeugen. Diese Photo  leitfähigkeit kann auch mittels     Korpuskular-          strahlung    z. B. durch Teilchen oder Elektro  nen erhalten werden. Es ist möglich, in der  photoleitenden Schicht 5 ein radioaktives Ma  terial anzubringen, das durch Aussendung  von schnellen Teilchen in der Schicht 5 Photo  leitfähigkeit hervorruft. Es kann z.

   B. in  dieser Schicht 5 eine äusserst kleine Menge von  Radiokobalt verteilt werden.  



  Bei der Durchleuchtungseinrichtung nach       Fig.2    ruft ein von einer Röntgenröhre 21  stammendes, mit X bezeichnetes Röntgen  strahlenbündel nach dem Durchqueren einer  Prüfperson 22 eine der örtlichen Intensität  des Bündels entsprechende Photoleitfähigkeit  in der photoleitenden Schicht 25 hervor. Diese  Schicht, die aus durch Silber aktiviertem       Zinksulphid    mit Gallium     als        Koaktivator    be  steht, ist in direkter Berührung mit einer       Elektrolumineszenzschicht    23 gleicher Bemes  sung.

   Die Schichten 25 und 23 sind beiderseits  mit durchsichtigen Elektroden 26 und 27 ver  sehen, die mit einer     Wechselspannungsquelle     29 mit regelbarer Amplitude der erzeugten  Wechselspannung verbunden sind. Die Schich  ten 25 und 23 sind, gemeinsam mit den Elek  troden 26 und 27,     zwischen    zwei Glasplatten  30 und 31 angebracht.  



  Die Spannung der     Wechselspannungsquelle     29 wird derart eingestellt, dass die Schicht 23  beim Fehlen der     Röntgenstrahlen    leicht     elek-          troluminesziert.    Die durch das Röntgenbündel  hervorgerufene Photoleitfähigkeit der Schicht  25 ruft dann eine örtlich mehr oder weniger  verstärkte     Elektrolumineszenz    in der Schicht    23 hervor, so dass von rechts gesehen ein  Durchleuchtungsbild der Prüfperson beobach- s  tet werden kann.

   Die Einrichtung ist weiter  mit einer     Hilfsstrahlungsquelle    versehen, die  aus einer in einem Gehäuse 32 untergebrach  ten,     Infrarotlicht    ausstrahlenden Lampe 33 be  steht, deren Licht durch ein     Infrarotfilter    31 ;  und eine Linse 35 auf einen bestimmten Teil  oder auf das Ganze der photoleitenden Schicht  25 gerichtet werden kann. Das     Infrarothilfs-          licht,    das in     Fig.2    mit     IRH    bezeichnet ist,  verringert an den Stellen, wo es die photo  leitende Schicht 25 trifft, die örtlich durch  die Röntgenstrahlen hervorgerufene Photo  leitfähigkeit, und zwar um so mehr, je kleiner  die Intensität der Röntgenstrahlen ist.

   Dies  ist aus     Fig.    4 ersichtlich, in der     logarithmiseh    ,  die Leitfähigkeit (6) des photoleitenden Ma  terials über der Intensität     (I,;)    des Röntgen  lichtes aufgetragen ist. In dieser graphischen  Darstellung trifft die gerade Linie 41 beim  Fehlen von     Infrarothilfsstrahlung    zu; die  Kurve 42 gilt, wenn gleichzeitig mit. der Rönt  genstrahlung     Infrarotlicht    mit einer bestimm  ten Intensität aufgestrahlt wird, und die  Kurve 43 trifft zu bei einer grösseren Inten  sität des eingestellten     Infrarotlichtes.     



  Die     Infrarothilfsstrahlung    bei der Einrich  tung nach     Fig.    2 hat also zur Folge, dass der  Kontrast in dem     Elektrolumineszenzbild    an  der     Auftreffstelle    der     Infrarothilfsstrahlung          IRH    auf der photoleitenden Schicht vergrö  ssert wird.

   Indem die     Hilfsstrahlungsquelle          des        Infrarotlichtes    beweglich angeordnet wird,  so dass das     Infrarotbünde'1        IRH    beliebig auf  jeden Teil der photoleitenden Schicht 25 ge  richtet werden kann, kann beliebig ein be  stimmter Teil des     Elektrolumineszenzbildes     kontrastreicher gemacht werden.     Fig.    3 zeigt  ein solches     Elektrolumineszenzbild,    wobei ein  Gebiet 38 durch Bestrahlung des entsprechen  den Teils der photoleitenden Schicht 25 mit  tels der     Infrarothilfsstrahlung    einen stärkeren  Kontrast     aufweist    als der übrige Teil des Bildes.

  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung mit einem photoleitenden Teil und einem hiermit elektrisch in Reihe ge- schalteten, elektrolumineszierenden Teil und mit Mitteln, durch die den beiden Teilen in Reihe eine elektrische Spannung zugeführt wird, zum Anzeigen von elektromagnetischen oder Korpuskularstrahlen, dadurch gekenn zeichnet, dass der photoleitende Teil ein Ma terial enthält, dessen durch Bestrahlung mit tels einer elektromagnetischen oder einer Kor- puskularstrahlung hervorgerufene Photoleit fähigkeit durch Infrarotbestrahlung verrin gert wird, und dass Mittel vorhanden sind,
    durch die der photoleitende Teil mit einer von der zu indizierenden Strahlung verschiedenen Hilfsstrahlung bestrahlt wird, wobei eine die ser beiden Strahlungen aus Infrarotlicht be steht. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der photoleitende und der elektrolumineszierende Teil durch je eine dünne Schicht gebildet sind, die unmit telbar aufeinander gebracht sind und auf den voneinander abgewendeten Seiten mit einer durchsichtigen, leitenden Schicht in Berüh rung sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der photoleitende und der elektrolumineszierende Teil durch je eine dünne Schicht gebildet sind, die unter Zwischenfügung einer dünnen, das Elektro- lumineszenzlicht abfangenden, praktisch keine Querleitfähigkeit aufweisenden Zwischen schicht aufeinander gebracht sind und auf den voneinander abgewendeten Seiten mit einer durchsichtigen, leitenden Schicht in Berüh rung sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, zum Anzeigen von Infrarotstrahlen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hilfsstrahlung von einem radioaktiven Stoff stammt. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der radioaktive Stoff in den photoleitenden Teil aufgenommen ist. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet; dass das photoleitende Material gegen Röntgenstrahlen empfindlich ist und die Hilfsstrahlung durch Infrarotlicht gebildet ist. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass das photoleitende Material aus durch Silber aktiviertem Cad- miumsulphid mit Gallium als Koaktivator besteht.
CH331968D 1954-08-21 1955-08-19 Einrichtung mit einem photoleitenden und einem damit in Reihe geschalteten, elektrolumineszierenden Teil CH331968A (de)

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