CH330596A - Kraftübertragungseinrichtung mit einem der Einwirkung eines Magnetfeldes unterworfenen, an sich fliessfähigen und magnetisierbaren Mittel - Google Patents

Kraftübertragungseinrichtung mit einem der Einwirkung eines Magnetfeldes unterworfenen, an sich fliessfähigen und magnetisierbaren Mittel

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CH330596A
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CH
Switzerland
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magnetizable
max
power transmission
transmission device
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Inventor
Sussebach Walter Ing Dipl
Herbert Dr Phil Falderbaum
Original Assignee
Elmeg
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F1/00Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D37/00Clutches in which the drive is transmitted through a medium consisting of small particles, e.g. centrifugally speed-responsive
    • F16D37/02Clutches in which the drive is transmitted through a medium consisting of small particles, e.g. centrifugally speed-responsive the particles being magnetisable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


      Kraftübertragungseinrichtung    mit einem der Einwirkung eines Magnetfeldes unterworfenen,  an sich fliessfähigen und     magnetisierbaren    Mittel    Vorzugsweise in Kupplungen und Bremsen  sowie in Strömungsgetrieben und dergleichen  kommen     magnetisierbare    Mittel zur Anwen  dung, die dem Feld eines     Dauermagneten     oder eines Elektromagneten ausgesetzt werden.  Die an sich fliessfähigen,     magnetisierbaren     Mittel werden unter der Einwirkung des  Magnetfeldes derart versteift, dass sie je nach  Anwendung     Kupplungs-    oder Bremsmomente       übertragen    oder eine Sperrwirkung ausüben.

    Die     tnagnetisierbaren    Mittel werden dabei  bisher in erster Linie von kugelähnlichen  Körnern von     max.    0,8 mm Durchmesser ohne  Zusatz von     nichtmagnetisierbaren    Beimen  gungen gebildet.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine solche       Kraftübertragungseinrichtung    mit einem der  Einwirkung eines Magnetfeldes unterworfe  nen, an sich fliessfähigen und     magnetisier-          baren    Mittel, insbesondere eine Magnetpulver  kupplung, bei der das     magnetisierbare    Mittel       aus    kugelähnlichen Körnern von max. 0,8 mm  Durchmesser besteht und keine     nichtmagneti-          sierbaren    Beimengungen enthält.

   Die Einrich  tung ist dadurch gekennzeichnet, dass die     Kör-          iier    des     magnetisierbaren    Mittels einen Kohlen  stoffgehalt von max. 0,10/0, einen Silizium  gehalt von max. 0,30/0, einen     Mangangehalt          von        max.        0,3%,        einen        Phosphorgehalt        von     max. 0,04010, einen Schwefelgehalt von max.

           0,03        %        und        einen        Restgehalt        an        Eisen        auf-          weisen.     



  Von den mit der Erfindung erzielten Vor  teilen ist als erster die ausgezeichnete Kon  stanz der     magnetischen    Kennwerte hervor  zuheben. In langwierigen Versuchen konnte  festgestellt werden, dass das     magnetisierbäre     Mittel der erfindungsgemässen     Einrichtung     bis zu 75000 Schweranläufe durchstand, ohne  dass sich eine nachteilige Veränderung der  Kennwerte einstellte. Mit den magnetischen       Kennwerten    wird zugleich auch die Schub  kraft der Kupplung bzw. Bremse aufrechter  halten, was insbesondere bei einer     Verwen,     dang für Regelzwecke von Bedeutung ist.  



  Weiter zeichnet sich das     magnetisierbare     Mittel der     erfindungsgemässen    Einrichtung  durch- eine hohe mechanische     Alterungsbe-          ständigkeit    aus, so dass die mit dem Mittel  arbeitenden magnetischen     Kupplungen,,Brein-          sen    oder dergleichen auch bei hoher     Bean-          spriichung    jahrelang in Betrieb gehalten  -werden können, ohne dass eine Auswechslung  des Mittels erforderlich ist. Als weiterer Vor  teil ist schliesslich die gute Konstanz der  Fliessfähigkeit hervorzuheben.

   Damit werden  die mit dem     magnetisierbaren    Mittel arbei  tenden Kupplungen, Bremsen oder derglei  chen auch für solche Fälle absolut betriebs  sicher, in denen mit längeren Stillstandszei-           ten    zu rechnen ist, wie diese z. B. bei Dresch  maschinenantrieben und dergleichen der Fall  ist.  



  Die Zugfestigkeit des Werkstoffes, aus  welchem die Körner hergestellt sind, soll  zweckmässig 34     kg/mm2    betragen. Auch sollen  die Körner zweckmässig eine nicht auf ihre  Oberfläche beschränkte Korrosionsbeständig.       keit    aufweisen.  



  Das     magnetisierbare    Mittel und die mit  diesem in Berührung kommenden Maschinen  teile, und zwar insbesondere die magnetisch  aktiven Teile, sollen zweckmässig aus Stoffen  unterschiedlicher Härte bestehen. Der Abrieb  wird in diesem Falle am geringsten, so dass  auch keine     Abriebteilchen    in nennenswertem.  Umfang dem     magnetisierbar    en Mittel im Laufe       des    Betriebes beigemischt werden.  



  Korngrösse und chemische Zusammen  setzung üben einzeln ihre Einflüsse sowohl  auf die Kennlinie als auch auf die Lebens  dauer des Mittels aus. Die einzelnen Eigen  schaften wirken jedoch nicht additiv, sondern  beeinflussen sich in der erfindungsgemässen  Kombination gegenseitig derart, dass aus der       Vielzahl    der möglichen Kombinationen ein  Optimum an Wirkungsgrad, Betriebsfähigkeit  und     Alterungsbeständigkeit    erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kraftübertragungseinriehtung mit einem der Einwirkung eines Magnetfeldes unterwor- fenen, an sieh fliessfähigen und magnetisier- baren Mittel, bei der das magnetisierbare Mittel aus kugelähnlichen Körnern von max.
    0,8 mm Durchmesser besteht, und keine nicht- magnetisierbaren Beimengungen enthält, da durch gekennzeichnet, dass die Körner des magnetisierbaren Mittels einen Kohlenstoff- gehalt von max. 0,1%, einen Siliziumgehalt von max. 0,30/0, einen Mangangehalt von max.
    0,3%, einen Phosphorgehalt von max. 0,04%, einen Schwefelgehalt von max. 0,03% und einen Restgehalt an Eisen aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1. Kraftübertragungseinriehtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugfestigkeit des Werkstoffes, aus welchem die Körner hergestellt sind, 34 kg/mm2 be trägt.
    2. Kraftübertragungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Körner eine nicht auf ihre Oberfläche beschränkte Korrosionsbeständigkeit aufwei sen. 3. Kraftübertragungseinriehtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetisierbare Mittel und die mit diesem in Berührung kommenden Maschinenteile un terschiedliche Härte besitzen.
CH330596D 1954-07-31 1954-07-31 Kraftübertragungseinrichtung mit einem der Einwirkung eines Magnetfeldes unterworfenen, an sich fliessfähigen und magnetisierbaren Mittel CH330596A (de)

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