CH330596A - Kraftübertragungseinrichtung mit einem der Einwirkung eines Magnetfeldes unterworfenen, an sich fliessfähigen und magnetisierbaren Mittel - Google Patents
Kraftübertragungseinrichtung mit einem der Einwirkung eines Magnetfeldes unterworfenen, an sich fliessfähigen und magnetisierbaren MittelInfo
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Description
Kraftübertragungseinrichtung mit einem der Einwirkung eines Magnetfeldes unterworfenen, an sich fliessfähigen und magnetisierbaren Mittel Vorzugsweise in Kupplungen und Bremsen sowie in Strömungsgetrieben und dergleichen kommen magnetisierbare Mittel zur Anwen dung, die dem Feld eines Dauermagneten oder eines Elektromagneten ausgesetzt werden. Die an sich fliessfähigen, magnetisierbaren Mittel werden unter der Einwirkung des Magnetfeldes derart versteift, dass sie je nach Anwendung Kupplungs- oder Bremsmomente übertragen oder eine Sperrwirkung ausüben.
Die tnagnetisierbaren Mittel werden dabei bisher in erster Linie von kugelähnlichen Körnern von max. 0,8 mm Durchmesser ohne Zusatz von nichtmagnetisierbaren Beimen gungen gebildet.
Die Erfindung bezieht sich auf eine solche Kraftübertragungseinrichtung mit einem der Einwirkung eines Magnetfeldes unterworfe nen, an sich fliessfähigen und magnetisier- baren Mittel, insbesondere eine Magnetpulver kupplung, bei der das magnetisierbare Mittel aus kugelähnlichen Körnern von max. 0,8 mm Durchmesser besteht und keine nichtmagneti- sierbaren Beimengungen enthält.
Die Einrich tung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kör- iier des magnetisierbaren Mittels einen Kohlen stoffgehalt von max. 0,10/0, einen Silizium gehalt von max. 0,30/0, einen Mangangehalt von max. 0,3%, einen Phosphorgehalt von max. 0,04010, einen Schwefelgehalt von max.
0,03 % und einen Restgehalt an Eisen auf- weisen.
Von den mit der Erfindung erzielten Vor teilen ist als erster die ausgezeichnete Kon stanz der magnetischen Kennwerte hervor zuheben. In langwierigen Versuchen konnte festgestellt werden, dass das magnetisierbäre Mittel der erfindungsgemässen Einrichtung bis zu 75000 Schweranläufe durchstand, ohne dass sich eine nachteilige Veränderung der Kennwerte einstellte. Mit den magnetischen Kennwerten wird zugleich auch die Schub kraft der Kupplung bzw. Bremse aufrechter halten, was insbesondere bei einer Verwen, dang für Regelzwecke von Bedeutung ist.
Weiter zeichnet sich das magnetisierbare Mittel der erfindungsgemässen Einrichtung durch- eine hohe mechanische Alterungsbe- ständigkeit aus, so dass die mit dem Mittel arbeitenden magnetischen Kupplungen,,Brein- sen oder dergleichen auch bei hoher Bean- spriichung jahrelang in Betrieb gehalten -werden können, ohne dass eine Auswechslung des Mittels erforderlich ist. Als weiterer Vor teil ist schliesslich die gute Konstanz der Fliessfähigkeit hervorzuheben.
Damit werden die mit dem magnetisierbaren Mittel arbei tenden Kupplungen, Bremsen oder derglei chen auch für solche Fälle absolut betriebs sicher, in denen mit längeren Stillstandszei- ten zu rechnen ist, wie diese z. B. bei Dresch maschinenantrieben und dergleichen der Fall ist.
Die Zugfestigkeit des Werkstoffes, aus welchem die Körner hergestellt sind, soll zweckmässig 34 kg/mm2 betragen. Auch sollen die Körner zweckmässig eine nicht auf ihre Oberfläche beschränkte Korrosionsbeständig. keit aufweisen.
Das magnetisierbare Mittel und die mit diesem in Berührung kommenden Maschinen teile, und zwar insbesondere die magnetisch aktiven Teile, sollen zweckmässig aus Stoffen unterschiedlicher Härte bestehen. Der Abrieb wird in diesem Falle am geringsten, so dass auch keine Abriebteilchen in nennenswertem. Umfang dem magnetisierbar en Mittel im Laufe des Betriebes beigemischt werden.
Korngrösse und chemische Zusammen setzung üben einzeln ihre Einflüsse sowohl auf die Kennlinie als auch auf die Lebens dauer des Mittels aus. Die einzelnen Eigen schaften wirken jedoch nicht additiv, sondern beeinflussen sich in der erfindungsgemässen Kombination gegenseitig derart, dass aus der Vielzahl der möglichen Kombinationen ein Optimum an Wirkungsgrad, Betriebsfähigkeit und Alterungsbeständigkeit erreicht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kraftübertragungseinriehtung mit einem der Einwirkung eines Magnetfeldes unterwor- fenen, an sieh fliessfähigen und magnetisier- baren Mittel, bei der das magnetisierbare Mittel aus kugelähnlichen Körnern von max.0,8 mm Durchmesser besteht, und keine nicht- magnetisierbaren Beimengungen enthält, da durch gekennzeichnet, dass die Körner des magnetisierbaren Mittels einen Kohlenstoff- gehalt von max. 0,1%, einen Siliziumgehalt von max. 0,30/0, einen Mangangehalt von max.0,3%, einen Phosphorgehalt von max. 0,04%, einen Schwefelgehalt von max. 0,03% und einen Restgehalt an Eisen aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1. Kraftübertragungseinriehtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugfestigkeit des Werkstoffes, aus welchem die Körner hergestellt sind, 34 kg/mm2 be trägt.2. Kraftübertragungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Körner eine nicht auf ihre Oberfläche beschränkte Korrosionsbeständigkeit aufwei sen. 3. Kraftübertragungseinriehtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetisierbare Mittel und die mit diesem in Berührung kommenden Maschinenteile un terschiedliche Härte besitzen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH330596T | 1954-07-31 |
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1954
- 1954-07-31 CH CH330596D patent/CH330596A/de unknown
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