Apparat zur Erzeugung von Warmluft und warmem Zapfwasser Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zur Erzeugung von Warmluft und warmem Zapfwasser, der einen Feuer raum, einen Lufterwä.rmungskanal und einen Ra.uehgaskanal enthält.
Der Erfindungsgegenstand ist dadurch kennzeichnet, dass ein Behälter für ein strömungsfähiges Medium ringförmig ist und sowohl den Feuerraum als auch den dem selben am nächsten liegenden, mit, der Achse des Behälters r)arallelen Teil des Rauchgas kanals umschliesst, und dass der Apparat mit einem von .dem Wärmeübertragungsmedium durchströmten Hilfswärmea.ustauscher und mit einer von dem Wärmeübertragungsme- dium umspülten Zapfwasserleitung versehen ist.
In der beigefügten Zeichnung sind meh rere Ausführungsbeispiele des Erfindungs gegenstandes veranschaulicht. Es zeigen: 1'i-, l einen senkrechten Schnitt durch eine erste Ausführungsform.
der Erfindung, Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie 7--7 in Fig. 1, Fig. 3 gleichfalls im Schnitt eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des, Fig. 4 einen Querschnitt längs der Linie 9-9 in Fig. 3, Fig. ö einen Schnitt längs der Linie l.0-10 in Fig. 3, Fig. 6 teilweise in senkrechtem Schnitt und teilweise von.
der Seite gesehen eine weitere Ausführungsform des Erfindungs gegenstandes, Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie 12-12 in Fig. 6 und Fig. 8 schliesslich gewisse Zusatzorgane eines Apparates, der gemäss Fig. 6 und 7 ausgeführt ist.
In der in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausfüh- rungsform erfolgt die Erwärmung der beiden zu erwärmenden Mittel, und zwar Luft und Zapfwasser, wenigstens teilweise dadurch, dass ein drittes, leichtbewegliches Wärme übertragungsmittel in rekuperativen Wärme austausch mit den beiden zu erwärmenden Mitteln gebracht ist. Dieses dritte Mittel kann Heisswasser oder eine Mischung von Wasser und Dampf sein, wie z. B. in dein in Fig. 1 und 2 gezeigten Apparat.
Dieser Apparat ist mit einem senkrechten, ring förmigen Wasserbehälter 66 versehen, der zu einem Hauptwärmeaustauscher gehört und sich bis zum Boden des Apparates erstreckt, wo in einiger Entfernung voneinander gele gene Böden 67 und 68, von welchen jeder mit einer der senkrechten Wände des Be hälters vereinigt ist, einen Raum für Wasser im untern Teil des Behälters bilden.
Der zentrale Raum, der vom untern Teil des ringförmigen Behälters begrenzt ist stellt auch eine Verbrennungskammer 69 dar, die durch eine Öffnung 70 in einer Seite des ringförmigen Behälters nahe am Boden des selben zugänglich ist. Diese Öffnung erhält die Düse 71 eines Ölbrenners oder eine andere Vorrichtung zur Flammenerzeugung.
Der ringförmige Behälter 66 wird in diesem Fall hauptsächlich zur Erwärmung der Luft verwendet, die durch einen ring förmigen Durchtritt 72 geleitet wird, der den äussern Teil des Ilauptwärmeaustauschers umgibt und von der Aussenwand des ring förmigen Behälters in Zusammenwirken mit einem Gehäuse 73 gebildet ist, das den Be hälter in einiger Entfernung davon um schliesst.
Das Zapfwasser wird in einem Hilfs- wä.rmeaustauscher 75, der einen Teil des Hauptwärmeatustauschers bildet, erwärmt. Der Hilfswärmeatistauscher umfa.sst einen zylindrischen Behälter, der im zum Beliii.l- ter 66 gleieha.chsigen, unmittelbar an die Kammer 69 anschliessenden Ra.uchgaskanal montiert ist, der vom zentralen Raum im obern Teil des Behälters 66 gebildet ist,
und hat seine zylindrische Seitenwand gleichaeii- sig zti und in einiger Entfernung von der Innenwand des Behälters 66 angeordnet. Demzufolge werden heisse Gase, die von der Verbrennungskammer aufwärts strömen, dazu gezwungen, über die Innenwand des rin..- förmigen Behälters 66 und über die zylin drische Wand 76 des Hilfswärmeaustauschers zu strömen, ehe sie eine oben im Apparat gelegene Auslasska.mmer 77 für die Gase er reichen.
Von der Auslasskammer 77 strömen die Gase aus der Feuerung durch eine Lei tung 78 hinaus, die in die zylindrische Seiten wand 79 der Auslasskammer 77 mündet. und sieh durch die angrenzende Seite des Gehäu ses 73 erstreckt.
Eine Leitung 80, die mit. dem Boden des Hilfswärmeaustauschers verbunden ist, ragt seitwärts in den ringförmigen Behälter 66 hinein, erstreckt sich danach abwärts und endet bei 81 nahe am Aussenboden dieses Be hälters. Ausser der Verbindung zwischen den beiden Wärmeaustauschern, die die Leitung 80 darstellt-, sind sie mittels einer kurzen Lei tung 82 untereinander verbunden, die sieh im wesentlichen radial zwischen ihren obern Tei len ein wenig oberhalb des in den beiden Wä.rmeaustauschern gehaltenen Wasserspie gels 83 erstreckt.
Wie schon erwähnt, wird das Zapfwas- ser im Hilfswärmeaustauscher 75 erwärmt und zu diesem Zweck ist eine doppelte Er wärmungsschlange 85 in dem Hilfswärme- austauscher angeordnet.. Die Einlauf- und Auslaufenden 86 bzw. 87 der Erwärmungs schlange erstrecken sieh aufwärts durch eitlen Deckel 88, der den Hilfswärmeaustauscher oben verschliesst, und können mit dem Zu fluss des zu erwärmenden Wassers bzw.
den verschiedenen Hahnen, durch die die Ab za.pfung von Warmwasser aus dem Apparat erfolgt, in Verbindung gebracht werden.
Die zu erwärmende Luft wird in den Lufterwärmungsraum 72 an einer Stelle nahe der Öffnung in der Seite des ringförmigen Behälters 66 eingeführt. Zu diesem Zweck sind die Teile des Gehäuses 73, die in der Nähe von und ein wenig oberhalb der öff- nung 70 liegen, weggeschnitten, und ein quer laufender Schirm 90 ist im Apparat. im :ve- sentliehen tangentia.l zum Gehäuse und ober halb des weggeschnittenen Teils desselben senkrecht montiert.
Die Unterkante dieses Schirmes endet oberhalb der Mantelfläche des Rohres 71', das die Brennerdüse 71 umgibt, und seine obere Kante liegt unterhalb der Oberseite des Apparates.
Die innere Querwand 91 des Gebläsege- häuses befindet sieh in einigem Abstand von dem Schirm 90 und erstreckt, sich parallel zu diesem, mit. dem sie zur Bildung eines senkrechten Durchtrittskanals 92 zusammen- wirkt. Klappen 93 und 94, die im Gehäuse schwenkbar montiert sind, so dass sie um horizontale Achsen nahe der untern bzw. der obern Kante des Schirmes 90 schweiili:
en können, ermöglichen die Leitung der Luft, die aus dem Ausla.ss 95 des Gebläses hinaus strömt, abwärts um die untere Kante des Schirmes und dann aufwärts durch die Pas sage 72 und längs dem Ilauptwärinea.ustaii- seher, wodurch sie erhitzt. wird, oder gege benenfalls aufwärts durch den Kanal 92, so dass der Hauptwärmeaustauscher in Ab- hä.nfgirkeit von der Lage der Klappen 93 und 94. umgangen wird.
Solches Umgehen findet dann statt, wenn diese Klappen in ihren in Fig. 1 striehpunktiert gezeigten Lagen sind tmd die Luft., die aufwärts durch den Kanal 92 strömt, strömt aus dem Gehäuse des Appa rates durch eine Öffnung 96 in der obern Seite. Diese Öffnung steht auch mit dein Erwärmungsdurehtrittskanal 72 durch den Raum oberhalb der Feuerung rings um die \Vand 79 der Rauchgaskammer 77 in Ver bindung.
Wenn die Klappen in ihren mit vollausgezogenen Linien gezeigten Lagen lie gen, wird die durch ihren Umlauf über die Aussenseite des Hauptwä.rmeaustausehers im Durclrtrittskanal 72 erwärmte Luft durch die Öffnung 96 geleitet, um auf die Wohnräume verteilt zu werden.
Die C'mleitvorrichtung ermöglicht auch, kalte Luft aus dem Keller, in dem z. B. der Apparat, gelegen sei, in die Wohnräume zu bringen.
In Form von Stäbehen, z. B. aus Kupfer, ausgebildete Oberflächenvergrösserungsele- rnente 100 an der Aussenseite der zylindri schen Wand 76 des Hilfswä.rmeaustauschers, wenigstens am untern Teil derselben, gewähr leisten, da.ss so viel Wärme wie möglich aus deri Rauelrgasen gewonnen wird, während ähnliche Oberflä.ehenvergrösserungselemente <B>101,</B> die wenigstens am obern Teil der Aussen seite des Wasserbehälters 66 oberhalb der un tern K .ante des Schirmes 90 befestigt sind,
eine sehr wirksame Wärmeübertragung vom. Hauptwä.rmeausta.useher auf die Luft, die aufwärts längs der äussern Fläche des Ha.upt- wärmea:ustausehers geleitet. wird, gewähr leisten.
Im Betrieb wird der in Fig. 1 gezeigte kombinierte Apparat zur Erzeugung. von Warmluft und warmem Za.pfwasser dadurch gesteuert, dass der öl.brenner unter Einwir- kun@,- eines nicht gezeigten Thermostaten in Betrieb gesetzt wird, der auf die Temperatur des aus der Erwärmungsschlange 85 aus strömenden Wassers anspricht, wenn Bedarf an warmem Za.pfwasser vorliegt.
Die beiden Wärmeaustauscher <B>06</B> und 75 werden der Wärmestrahlung der Wärme quelle ausgesetzt, während der Hilfswärrne- austauscher mehr Wärme aus den Rauch gasen, die über ihn strömen, absorbiert. 1'Tenn der Bedarf an warmem Zapfwasser ausrei chend gross ist, wird somit das flüssige Wärmeübertragungsmittel im Hilfswärmeaus- tauscher dadurch gekühlt, dass das kältere Zapfwasser durch.
die Schlange 85 schnell umläuft und dadurch natürlichen Umlauf im flüssigen Wärmeübertragungsmittel ab wärts durch die Leitung 80 und in den Let- tern Teil des Hau .ptwärmeaustauschers 66 hinein hervorruft. Im Hauptwärmeaustauscher erzeugter Dampf strömt durch die Leitung, 82 in die obern Teile des Hilfswärmeaustauschers, so dass die Wärme der Wärmequelle dem Hilfs- wärmea.ustauscher zur schnellen Erwärmung des durch die Leitung 85 strömenden Was sers zugeführt, wird.
Wenn der Bedarf an Warmluft gross ist, wie es an einem kalten Morgen der Fall sein kann, und es wünschenswert ist, die Tempera tur in :den Wohnräumen schnell zu erhöhen, werden Gebläse und ölbrenner von dem nicht gezeigten Raumthermostat in Gang gesetzt und die Duft wird bei ihrem Durchtritt auf wärts durch die Lufterwärmungspassage 72, die den Ilauptwärmeaustauscher umgibt, schnell erwärmt.
Da solche Luftströmung über die äussere Oberfläche des 1-Iauptwärme- austauschers eine abkühlende Wirkung auf das Wärmeübertragungsmittel im Behälter 66 hat, wird die Richtung des natürlichen Um laufes zu der oben beschriebenen umgekehrt werden. Mit andern Worten wird der Dampf jetzt im -Hilfswärmeaustauscher erzeugt -wer den und durch die Leitung 82 in den obern Teil des Hauptwärmeaustauschers hineinströ men, um der Luft, die über seine äussere Oberfläche strömt, genug Wärme zuzuführen.
In Zeiten, da der Bedarf an Wärme nor mal ist, wird die zur Verfügung stehende Wärmemenge unter den beiden zu erwärmen den Mitteln in einem Verhältnis, das zur Deckung des Bedarfs nötig ist, geteilt. Dies wird dadurch erreicht, dass die beiden Mit tel durch rekuperativen Wärmeaustausch mit einem dritten Mittel erwärmt werden, und zwar mit. dem leiehtfliessenden Wä.rmeüber- tragungsmittel in den zusa.mmengesehalteten Haupt- und Hilfswärmeausta.uschern.
Fig. 3, 4 und 5 veranschaulichen eine wei tere Ausführungsform eines kombinierten Apparates zur Erzeugung von Warmluft und warmem Zapfwasser, wobei die beiden zu erwärmenden Mittel in Wärmeaustausch zu einem dritten Mittel, welches Wasser dar stellt und in einem ringförmigen Behälter 103 mit horizontaler Axe aufbewahrt ist, ge bracht werden, wobei der zentrale Raum, der vom Behälter begrenzt ist, wieder einen Feuerraum 104 darstellt.
Das eine Ende des ringförmigen Behälters ist mittels einer Wand 105 geschlossen, in der eine zweck mässige Öffnung vorhanden ist, die die Düse 106 eines Ölbrenners oder dergleichen auf nimmt. Die Wände L07 und<B>108</B> im Feuer raum am entgegengesetzten Ende helfen mit, einen ringförmigen Kanal 109 zu bilden, durch den die Verbrennungsgase in eine Abzugsleitung 110, die die eine Seite des Apparates durchquert, abströmen.
Das Wasser im Behälter 103 wird durch Strahlung von der Wärmequelle erwärmt. und absorbiert weitere Wärme aus den Rauch gasen, die durch den Kanal. 109 strömen. Zum letztgenannten Zweck ist die innere Wand 112 des Behälters mit radial einwärts vorragenden Oberflächenvergrösserungsele- menten 113 versehen, die im Kanal 109 an geordnet sind.
Die äussere Wand 115 des ringförmi en Behälters 103 ist zu seiner Innenwand ex zentrisch, so dass im Behälter oberhalb der Verbrennungskammer ein 'Raum für eine Reihe Erwärmungsrohre 117 gebildet wird, durch die Zapfwasser geleitet wird, so dass es vom Heisswasser im Behälter erwärmt werden kann.
In diesem Falle kann der ringförmige Behälter 103 auch als ein Hauptwärmea.us- tauscher betrachtet werden, obwohl er in erster Linie zur Erwärmung von Zapfwasser verwendet wird. Ein Hilfswärmeaustauscher 119 ist zur Erwärmung der Luft angeordnet und besteht ans einer Reihe von Rohren, die alle mit Oberflä.chenvergrösserungselementen 120 versehen sind, wie in Fig. 5 gezeigt wor den ist, wobei die Rohre an Verteiler und Sammler 121 bzw. 122 angeschlossen sin i.
Der Verteiler 121 steht mit dem Innern des Behälters 103 am obern Teil desselben durch ein Dreiwegorgan 123 in Verbindung und der Sammler 122 ist an den Einlass einer Pumpe 124 angeschlossen, deren Auslass durch ein anderes Dreiwegorgan 125 mit. dem Innern des Behälters nahe am Boden desselben in Verbindung steht., wie bei 1\36 gezeigt. wird.
Wenn die Organe 123 und 125 in zweek- mä.ssigen Lagen eingestellt sind und die Pumpe in Betrieb ist, wird warmes Wasser aus dem Hauptwä.rmeaustauscher durch den Hilfswärmeausta.uscher in Umlauf gebracht und führt dadurch eine schnelle Erwärmung der aus dem Gebläse 127 hinausströmenden Luft herbei.
Die lagen des Hilfswärmeaustauwhers 119 und des Gebläses 12"r zu einem Schirm 128 sind mit den entsprechenden Elementen der vorher beschriebenen Ausführungsforen analog. Der Hilfswärmeaustauseher 119 liegt an der einen Seite des Schirmes, oberhalb des Endes des Behälters, von dem die Rauch gase den Apparat verlassen, und das Gebläse liegt an der entgegengesetzten Seite des Schirmes, hat aber seinen Auslass 129 demsel ben zugekehrt. Eine manuell beeinflussba.re Klappe 130 ist.
auch vorhanden, die die Luft entweder abwärts und unterhalb der untern Kante des Schirmes und dann durch den Hilfswärmeaustauseher und durch den Ka nal 131 für erwärmte Luft. hinaus oder durch eine Nebensehlussleitung zur Seite des Hilfs- wärmeaustausehers unmittelbar in den Kanal <B>131</B> hinausführt.
In dieser Ausführungsform werden Luft und Zapfwasser auch durch rekuperativ en Wärmeausta.useh mit einem Wärmcübertra- gungsmittel erhitzt, das den beiden zu er wärmenden Mitteln gemeinsam ist, das heisst das Wasser, das im I3auptwärmeaustauscher ei@wä.i@nit und durch den Hilfswärmeaustau- selier mittels der Pumpe 124 in Umlauf ge halten wird.
Diese Ausführungsform hat noch einen Vorteil, da sie zur Kühlung der Luft in den Soniniei@monaten verwendet werden kann und trotzdem. ;-leichzeitig die Erwärmung von Zapfwasser ermöglicht.
Dies wird dadurch gewährleistet, dass die Organe 123 und<B>125</B> üii pinne des Uhrzeigers 90 aus der in den Figuren gezeigten Lage gedreht werden, so dass der flilfswärmeaustauseher vom llatz,)t- wärmeaustauseher 103 weggeschaltet wird und ein Kühlmittel, wie beispielsweise kaltes Wasser, durch den Hilfswärmeausta.useher 119 mittels der Pumpe 124 geleitet werden kann.
Demnach wird die Luft gekühlt, die vorn Gebläse durch den Hilfswärmeaustau- selier geleitet wird, ehe sie in die Räume --e.- leitet wird.
Bei normaler Wirkungsweise in den Jah- reszeiten, wo man sowohl Luft als auch Zap t wasser erwärmen will, wird der in Fig. 3 bis 5 gezeigte Apparat sämtliche der bis jetzt be- sehriebenen Vorteile haben. Es erhellt also, class der Hauptwärmeausta.uscher 103 nach. Wunsch mit. einem nicht gezeigten Expan sionsgefäss, beispielsweise über die Leitung 133, in Verbindung gesetzt werden kann. Solch eine Vorrichtung wird später im Zu sammenhang mit Fig. 8 beschrieben werden.
Eine weitere Eigenschaft der hier be schriebenen Konstruktion ist., dass sie sich zur Verwendung von Wä.rmeaustauschern von Standardtyp und -dimensionen sehr _gut eignet, so dass die Leistungsfähigkeit des kombinierten Apparates nur mit Hilfe von zwei oder mehreren identischen W ärmeaus- tausehern gesteigert werden kann, ohne dass die Dimensionen des Apparates wesentlich vergrössert, werden müssen.
In welcher Art eine Mehrzahl von solchen WärmeaListau- sehern in einem kleinen aber wirkungsvoll kombinierten Apparat. zur Erzeugung eon Warmluft und warmem Zapfwasser verwen det werden können, wird in Fig. 6 und 7 veranschaulicht.
Wie in diesen Figuren ge- zeigt wird, ist die Verbrennungskammer 1.35 wieder von einem zentralen Raum gebildet, der von einem ringförmigen Wasserbehälter oder Dampfkessel 136 umgeben ist, der mit seiner Axe horizontal in gleicher Weise wie die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform an geordnet ist, obschon das Gebläse 137 and die Klappen 138 und 139, die entweder die Erwärmung von Luft, die aus dem Gebläse hinausströmt, oder die Vorbeileitung der Luft im wesentlichen unmittelbar aus dem Appa rat durch die öffnung 140 ermöglichen, etwa in -derselben Weise,
wie im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben worden ist.
Wie am besten in Fig. 7 gezeigt wird, ist der Wasserbehälter oder der Dampfkessel 136 mit zwei rohrähnlichen Behältern 141 ver hältnismässig kleinen Durchmessers verserzen, die sich senkrecht aufwärts vom obern Teil des Wasserbehälters erstrecken, mit dem sie zu beiden Seiten der senkrechten Ebene, in der die horizontale Axe des Wasserbehälters liegt, in offener Verbindung stehen. Die Behälter sind oben geschlossen und bilden ein Paar Wärmeaustauscher, die ein leicht bewegliches Wärmeübertragungsmittel, im vorliegenden Falle teils Warmwasser, teils Dampf enthalten.
Das Zapfwasser wird in mittelbarem Wärmeaustausch zum Mittel in einem der Wärmeaustauscher z. B. dadurch geleitet, dass Zaplwasser durch eine Schlange 142 geleitet wird, die im Wärmeaustauscher angeordnet ist. Wenn erforderlich, können zwei Schlan gen 142 verwendet werden, und zwar eine in jedem der Wä.rmea.ustauscher; dies ist aber meistenfalls nicht nötig, wenn man nicht mit einem ausserordentlich grossen Bedarf an warmem Zaplwasser rechnen muss.
Die zu erwärmende Luft wird über die äussern Oberflächen der rohrähnlichen Be hälter 141 geleitet. Zu diesem Zweck sind die beiden Wärmeaustauscher, die die beiden rohrähnlichen Behälter 141 bilden, mit Ober- flächenvergrösserungselementen 143 versehen, die an den äussern Oberflächen der Behälter befestigt sind, um die Wärme schnell und wirksam auf die Luft zu übertragen, die über ihren äussern Oberflächen aufwärts strömt.
Mit Rücksicht darauf, dass die beiden Wärmeaustauscher 111 Seite an Seite an geordnet sind, sind Schirmorgane 111, die sich von der Drehachse der untern Klappe 138 um die Wä.rmeaustausclier herum hori zontal erstrecken, annähernd bis an die Ebene, in der die Achsen der Wä.rmearrs- tauscher liegen, dazu angeordnet, die zu er- wär-riende Luft. daran zu hindern, unmittel bar aufwärts um die untere Kante des w3enk- rechten Schirmes 115 zu strömen.
Ohne lie horizontalen Schirmorgane würde die zu er wärmende Luft nur mit einem kleinen Teil der Lufterwärmungsoberflächen des Wä.rme- austauschers in Berührung kommen. Mit an dern Worten wird die zur Erwärmung be stimmte Luft teils von der Klappe 138 und teils von den Schirmorganen 111 über die untern Teile der Wärmeaustauscher 141 ge leitet, ehe sie aufwärts über die Wärmeaus tauscher und durch die Öffnung 110 strömen kann.
Daraus -eht hervor, dass man, ohne den in Fig. 6 und 7 veranschaulichten Apparat wesentlich zu vergrössern, seine Erwärmungs leitung im wesentlichen auf das Doppelte nur durch die Eintragung eines weiteren Paares von senkrechten Wärmeaustauschern 111 er höhen kann, die in gleicher Weise mit. dem obern Teil des ringförmigen Wasserbehäl ters 136 an Stellen verbunden sind, die in axialer Richtung von den beiden gezeigten Zt ä.rmeausta.usehern verschoben sind.
In Fig. 8 wird gezeigt., wie der Wasser behälter 136 mittels einer Leitung 151, die der Leitung 133 in Fig. 3 entspricht., .nit dein Expansionsgefäss 1.50 verbunden ist, das oberhalb des kombinierten Apparates gelegen ist und demgemäss den Druck im Wasser behälter<B>136</B> oberhalb des Atmosphärendrrik- kes hält, so dass Luft von aussen in den Behälter niemals hinei.nlecken kann.
Das im Wasserbehälter 136 gelegene Ende der Lei tung 151 ist zu einem U'-Rohr 152 gebogen, dessen Mündung 153 erweitert ist, so dass sie wesentlich grössere Quersehnittsfläche als das Rohr 151 hat. Die Mündung 153 ist ein wenig unterhalb des niedrigsten möglichen Wasserstandes 151 im Wasserbehälter 136 gelegen.
Um sicherzustellen, dass der Was serstand unterhalb des gezeigten Mindest niveau 151 nicht sinkt, ist ein Fühlkörper <B>155</B> vorhanden, der ein Regelorgan 156 beein- flusst, durch das das Ventil 157, das in der Ölzufuhrleitung 158 des Ölbrenners<B>159</B> ein geschaltet ist, die Ölzufuhr abschneidet, so dass die Wasserverdampfung im Wasserbehäl ter 136 aufhört, wenn der Wasserstand zum gezeigten Mindestniveau sinkt..
Der Zweck dieser Anordnung ist., zu verhindern, dass Dampf ins Expansionsgefäss 150 hinaufge- drückt wird und das Wasser in demselben er wärmt, was bewirken könnte, dass grosse Wärmemengen verloren gehen. Ausserdem wird die Gefahr, dass alles Wasser verdamp fen würde, so dass der Dampfkessel trocken werden könnte, beseitigt, da. eine gewisse, ausreichende Wassermenge, die dem 1@Iindest- niveau 151 entspricht, im Dampfkessel immer vorhanden sein wird.
Aus der vorangehenden Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen dürfte es für den Fachmann vollkommen klar sein, class damit ein kombinierter Apparat. zur Erzen gung von Warmluft und warmem ZapAvasser geschaffen ist, der dank seiner neuen @ioii- struktion und der Anordnung von Ober flächenvergrösserung viel wirksamer und -e drungener als bis jetzt. zur Veriügrtng ste hende Apparate dieser Art ist und in dem die zur Verfügung stehende "#Värmeineir;
rre selbsttätig auf die beiden zur Erwärmung gemeinten Mittel in Übereinstimmung mit. den jeweiligen Wärmebedürfnissen verteilt wird.