CH313861A - Isolationsbehälter und Verfahren zur Herstellung solcher Behälter - Google Patents
Isolationsbehälter und Verfahren zur Herstellung solcher BehälterInfo
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Description
Isolationsbehälter und Verfahren zur Herstellung solcher Behälter Die bekannten Isolationsbehälter, insbesondere Isolationssehränke für Wärmeaus tausehzweeke, waren bisher aus zwei einen Zwisehenraum bildenden Bleehen hergestellt, wobei der Zwischenraum gewöhnlich eine Korkfüllung aufwies. Die Isolierung solcher Behälter bzw. SchrÏnke, insbesondere auch der Kühlschränke, EisschrÏnk oder Eiskästen, war nicht immer eine genügende. Das Patent macht es sich sowohl ausfüh- rungs-als auch verfahrensmässig zur Aufgabe, einen Isolationsbehälter beliebiger Form und Ausbildung, insbesondere in Form eines Schrankes, Kastens oder dergleichen zu schaffen. Dabei soll die Herstellung wesentlich vereinfacht werden, Bleche oder sonstiges Metall naeh Möglichkeit erspart werden, insbesondere dadurch, dass alle Wände aus hochisolieren- den Kunststoffen bestehen. Sogenannte Schaumkunststoffe auf der Grundlage k nstlicher Hochpolymere sind bekannt. Diese Schaumstoffe sind aufgebaut aus Polyestern und Diisocyanaten, deren Mi schungen sieh durch einfachste Verarbeitung, verschiedene Eigenschaften (starr, flexibel, sehwer oder leicht) und einfachste Verfahrenstechnik auszeichnen. Bei der Mischung dieser Produkte in bestimmten Mischungsver haltnissen werden schon bei Raumtemperatur hochmolekulare Polyurethane gebildet, wobei durch die freiwerdende Kohlensäure das Re aktionsprodukt zu einem Schaumstoff aufgetrieben wird. Anderseits sind als Schaumkunststoffe auch Polystyrole geeignet. Der erfindungsgemässe Isolationsbehälter ist dadurch gekennzeichnet, dass seine Wände aus Schaumkunststoffen bestehen, wobei einzelne Aussen-und Innenflächen derselben durch erhärtete Schaumkunststoffe gebildet sind. Ferner betrifft das Patent ein Verfahren zur Herstellung des Isolationsbehälters, wel- ches sich dadurch kennzeichnet, dass in einer aus Kern und Aussenwänden bestehenden Form Schaumkunststoffe als kristallini- sche Körper eingebracht, die Form erhitzt und dadurch die Sehaumkunststoffe aufgetrieben werden, worauf die vollen WÏnde des so entstehenden Körpers an ihren Aussen-und Innenfläehen durch Erhöhung der Temperatur an den Formwandungen nochmals durch Schmelzung verdichtet werden. Vorteilhafterweise besteht die Aussenfläehe der Rüekwand aus nicht erhärteten Schaum- kunststoffen. Anschliessend wird der erfindungsgemϯe Isolationsbehälter beispielsweise an Hand der Zeiehnung und im Zusammenhang damit das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung des Behälters ebenfalls beispielsweise erläutert. Es zeigen : Fig. 1 die Herstellung eines Isolationsbehälters in einer Form, Fig. 2 den fertigen Isolationsbehälter bei entfernter Form, Fig. 3 einen Isolationsbehälter, beispielsweise in Form eines Kühlschrankes, in einem waagrechten Schnitt, Fig. 4, in kleinerem Massstab, einen senkrechten Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 3. Gemäss Fig. 1 werden in den Hohlraum der mit Aussenwänden 7 und dem herausnehmbaren Kern 8 versehenen Form Schaumkunst- stoffe, beispielsweise Polystyrole, als kristal- linische Korper, beispielsweise Perlen, eingebracht. Die Form wird beispielsweise bis 120 erhitzt, wodurch die Schaumkunststoffe aufgetrieben werden und ein Sörper 9 in der Form erzeugt wird. Anschliessend wird durch Erhöhung der Temperatur an den Formwandungen bis auf 140 eine weitere Verdichtimg bzw. ein Schmelzen der Schaumkunststoff- masse an den Aussen-und Innenflächen der Wände des so gebildeten Schaumkunststoff- körpers 9 bewirkt, so dass dieser eine glatte, harte Haut 9a erhält. In Fig. 3 und 4 ist gezeigt, dass der in einer Form gegossene Isolationsbehälter Innenflächen 12, 14 und Aussenflächen 13 aufweist, welche aus erhärteten Schaumkunststoffen bestehen. Der zwischen diesen Innen- und Aussenflächen gebildete Zwischenraum 10 ist mit Schaumliunststoffen 15 ausgefüllt, und zwar so, dass hinten die Kunststoffmasse b ndig mit dem hintern Rand der ber die Innenflächen 12 nach hinten ragenden Aussenfläehen 13 liegt. Der fertige Isolationsbehälter ist im Querschnitt U-formig, wobei lediglich die Aussen- fläche 14a der R ckwand nicht aus erhär- teten Schaumkunststoffen besteht. Besehläge, nämlich Scharniere 16, Verschlu¯st cke 17, Befestigmgslaschen 18 sowie Stützmittel 19, sind in den aus erhärteten Sehaumkunststoffen bestehenden Innen-und Aussenfläehen 12 und 13 eingegossen. Die an der Rüekseite des Behälters angebrachten, in die Aussenfläche 13 eingegossenen Befestigungslaschen 18 ragen aus dem fertigen Behälter nach hinten heraus und dienen zur Befestigung von Kälteaggregaten 20 beliebiger bekannter Ausführung. Wie in Fig. 3 dargestellt, ist die Riiekwand mindestens von einer Öffnung 21 durchsetzt, um Leitungen zwischen im Behälter liegenden Wärmeaustauschern und beispielsweise einem ausserhalb des Behälters angeordneten KÏlteaggregat durchführen zu können. Die Innen- und Aussenflächen 12, 13 k¯nnen mit Kunstharzen, durch Spritzen oder gegebenenfalls auch in Form eines Anstriches, berzogen werden, wodurch eine zusätzliche Wärmeisolierung des fertigen Behälters erzielt wird. Der erfindungsgemässe Isolationsbehälter kann f r die versehiedensten Wärmeaustausch- zweeke Verwendung finden ; insbesondere kann er als K hlschrank, -kasten, -truhe oder dergleichen verwendet werden. Bei Verwendung als Kiihlsehrank kann in bekannter Weise eine gut abdichtende Tür 22 vorgesehen sein. Es ist hierbei möglich, auch diese Tür aus den gleichen Schaumkunststoffen wie den Behälter herzustellen, wobei beispielsweise die Aussen-und Innenflächen der Tür aus erhär- teten Schaumkunststoffen bestehen und der von den genannten Flächen umsehlossene Zwisehenraum mit Schaumkunststoffen gefüllt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Isolationsbehälter, dadurch gekennzeichnet, dass seine Wände aus Schaumkunst- stoffen bestehen, wobei einzelne Aussen-und Innenfläehen derselben durch erhärtete Sehaumkunststoffe gebildet sind.II. Verfahren zur Herstellung des Iso lationsbehälters nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in einer aus Kern (8) und Aussenwänden (7) bestehenden Form Schaumkunststoffe als kristallinische Körper eingebracht, die Form erhitzt und durch die Schaumkunststoffe aufgetrieben werden, worauf die vollen Wände des so entstehenden Körpers an ihren Aussen-und Innenflächen durch Erhöhung der Temperatur an den Formwandungen nochmals durch Schmelzung verdichtet werden.UNTERANSPRUCHE 1. Isolationsbehälter nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Zwi schenraum (10) umgebenden Innen-und Aussenflächen (12, 13) aus erhärteten Schaum- kunststoffen bestehen und dass der Zwischen- raum (10) mit Schaumkunststoffen (15) gefüllt ist.2. Isolationsbehälter nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass Beschläge (16, 17, 18) sowie Stütz- mittel (19) in den aus erhärteten Schaum- kunststoffen bestehenden Innen-und Aussenflächen (12, 13) eingegossen sind.3. IsolationsbehÏlter nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass er im Querschnitt U-f¯rmig ist, wobei die Aussenfläche (14a) der Rückwand aus nicht erhärteten Schaumkunst- stoffen besteht.4. Isolationsbehälter nach Patentanspruch I und Unteranspr chen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand mindestens eine Öffnung (21) zum Durchführen von Leitungen aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH313861T | 1952-10-30 |
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|---|---|---|---|
| CH313861D CH313861A (de) | 1952-10-30 | 1952-10-30 | Isolationsbehälter und Verfahren zur Herstellung solcher Behälter |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH313861A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2316134A1 (fr) * | 1975-07-01 | 1977-01-28 | Leer Koninklijke Emballage | Recipients en materiaux synthetiques |
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1952
- 1952-10-30 CH CH313861D patent/CH313861A/de unknown
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