CH313861A - Isolationsbehälter und Verfahren zur Herstellung solcher Behälter - Google Patents

Isolationsbehälter und Verfahren zur Herstellung solcher Behälter

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CH313861A
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CH
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insulation container
walls
hardened
plastics
foamed plastics
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Inventor
Guenter Moeller Hans
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Zug Metallwarenfab
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D23/00General constructional features
    • F25D23/06Walls
    • F25D23/062Walls defining a cabinet
    • F25D23/064Walls defining a cabinet formed by moulding, e.g. moulding in situ
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C44/00Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
    • B29C44/02Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles for articles of definite length, i.e. discrete articles
    • B29C44/12Incorporating or moulding on preformed parts, e.g. inserts or reinforcements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
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    • B29C44/34Auxiliary operations
    • B29C44/36Feeding the material to be shaped
    • B29C44/38Feeding the material to be shaped into a closed space, i.e. to make articles of definite length
    • B29C44/44Feeding the material to be shaped into a closed space, i.e. to make articles of definite length in solid form
    • B29C44/445Feeding the material to be shaped into a closed space, i.e. to make articles of definite length in solid form in the form of expandable granules, particles or beads

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Description


  



  Isolationsbehälter und Verfahren zur Herstellung solcher Behälter
Die bekannten   Isolationsbehälter,    insbesondere Isolationssehränke für Wärmeaus  tausehzweeke,    waren bisher aus zwei einen   Zwisehenraum    bildenden Bleehen hergestellt, wobei der Zwischenraum gewöhnlich eine Korkfüllung aufwies. Die Isolierung solcher Behälter bzw. SchrÏnke, insbesondere auch der   Kühlschränke,    EisschrÏnk oder Eiskästen, war nicht immer eine genügende.



   Das Patent macht es sich sowohl   ausfüh-      rungs-als    auch verfahrensmässig zur Aufgabe, einen Isolationsbehälter beliebiger Form und Ausbildung, insbesondere in Form eines Schrankes, Kastens oder dergleichen zu schaffen. Dabei soll die Herstellung wesentlich vereinfacht werden, Bleche oder sonstiges Metall naeh Möglichkeit erspart werden, insbesondere dadurch, dass alle Wände aus   hochisolieren-    den Kunststoffen bestehen.



   Sogenannte   Schaumkunststoffe auf    der Grundlage k nstlicher Hochpolymere sind bekannt. Diese Schaumstoffe sind aufgebaut aus Polyestern und Diisocyanaten, deren Mi  schungen    sieh durch einfachste Verarbeitung, verschiedene Eigenschaften (starr, flexibel,   sehwer    oder leicht) und einfachste Verfahrenstechnik auszeichnen. Bei der Mischung dieser Produkte in bestimmten Mischungsver  haltnissen    werden schon bei Raumtemperatur   hochmolekulare Polyurethane    gebildet, wobei durch die freiwerdende Kohlensäure das Re  aktionsprodukt    zu einem Schaumstoff aufgetrieben wird. Anderseits sind als Schaumkunststoffe auch Polystyrole geeignet.



   Der erfindungsgemässe Isolationsbehälter ist dadurch gekennzeichnet, dass seine Wände aus   Schaumkunststoffen    bestehen, wobei einzelne   Aussen-und    Innenflächen derselben durch   erhärtete      Schaumkunststoffe    gebildet sind.



   Ferner betrifft das Patent ein Verfahren zur Herstellung des Isolationsbehälters,   wel-    ches sich dadurch kennzeichnet, dass in einer aus Kern und Aussenwänden bestehenden Form   Schaumkunststoffe    als   kristallini-    sche Körper eingebracht, die Form erhitzt und dadurch die   Sehaumkunststoffe      aufgetrieben    werden, worauf die vollen WÏnde des so entstehenden Körpers an ihren   Aussen-und    Innenfläehen durch Erhöhung der Temperatur an den Formwandungen nochmals durch   Schmelzung    verdichtet werden.



   Vorteilhafterweise besteht die   Aussenfläehe    der Rüekwand aus nicht erhärteten   Schaum-    kunststoffen.



   Anschliessend wird der erfindungsgemϯe Isolationsbehälter beispielsweise an Hand der Zeiehnung und im Zusammenhang damit das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung des Behälters ebenfalls beispielsweise erläutert. Es zeigen :
Fig.   1    die Herstellung eines Isolationsbehälters in einer Form, 
Fig. 2 den fertigen   Isolationsbehälter    bei entfernter Form,
Fig. 3 einen   Isolationsbehälter,    beispielsweise in Form eines   Kühlschrankes,    in einem waagrechten Schnitt,
Fig. 4, in kleinerem Massstab, einen senkrechten Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 3.



   Gemäss Fig.   1    werden in den Hohlraum der mit Aussenwänden 7 und dem herausnehmbaren Kern 8 versehenen Form   Schaumkunst-    stoffe, beispielsweise Polystyrole, als   kristal-    linische Korper, beispielsweise Perlen, eingebracht. Die Form wird beispielsweise bis   120     erhitzt, wodurch die Schaumkunststoffe   aufgetrieben    werden und ein   Sörper    9 in der Form erzeugt wird.

   Anschliessend wird durch Erhöhung der Temperatur an den Formwandungen bis auf   140     eine weitere Verdichtimg bzw. ein Schmelzen der   Schaumkunststoff-    masse an den Aussen-und Innenflächen der Wände des so gebildeten   Schaumkunststoff-    körpers 9 bewirkt, so dass dieser eine glatte, harte Haut 9a erhält.



   In Fig. 3 und 4 ist gezeigt, dass der in einer Form gegossene Isolationsbehälter Innenflächen 12, 14 und Aussenflächen 13 aufweist, welche aus erhärteten   Schaumkunststoffen    bestehen. Der zwischen diesen Innen- und Aussenflächen gebildete Zwischenraum 10 ist mit Schaumliunststoffen 15 ausgefüllt, und zwar so, dass hinten die Kunststoffmasse b ndig mit dem hintern Rand der  ber die Innenflächen 12 nach hinten ragenden Aussenfläehen 13 liegt.



   Der fertige Isolationsbehälter ist im Querschnitt   U-formig,    wobei lediglich die   Aussen-    fläche 14a der R ckwand nicht aus   erhär-    teten   Schaumkunststoffen    besteht.



   Besehläge, nämlich Scharniere 16, Verschlu¯st cke 17, Befestigmgslaschen 18 sowie Stützmittel 19, sind in den aus erhärteten   Sehaumkunststoffen    bestehenden Innen-und   Aussenfläehen    12 und 13 eingegossen.



   Die an der Rüekseite des Behälters angebrachten, in die Aussenfläche 13 eingegossenen Befestigungslaschen 18 ragen aus dem fertigen Behälter nach hinten heraus und dienen zur Befestigung von Kälteaggregaten 20 beliebiger bekannter Ausführung.



   Wie in Fig. 3 dargestellt, ist die   Riiekwand    mindestens von einer Öffnung 21 durchsetzt, um Leitungen zwischen im Behälter liegenden Wärmeaustauschern und beispielsweise einem ausserhalb des Behälters angeordneten KÏlteaggregat durchführen zu können.



   Die Innen- und Aussenflächen 12, 13 k¯nnen mit Kunstharzen, durch Spritzen oder gegebenenfalls auch in Form eines   Anstriches,     berzogen werden, wodurch eine zusätzliche Wärmeisolierung des fertigen Behälters erzielt wird.



   Der erfindungsgemässe Isolationsbehälter kann f r die versehiedensten   Wärmeaustausch-      zweeke    Verwendung finden ; insbesondere kann er als K hlschrank, -kasten, -truhe oder dergleichen verwendet werden. Bei Verwendung als   Kiihlsehrank    kann in bekannter Weise eine gut abdichtende Tür 22 vorgesehen sein. Es ist hierbei möglich, auch diese Tür aus den gleichen   Schaumkunststoffen    wie den Behälter herzustellen, wobei beispielsweise die Aussen-und Innenflächen der Tür aus   erhär-    teten   Schaumkunststoffen    bestehen und der von den genannten Flächen   umsehlossene    Zwisehenraum mit Schaumkunststoffen gefüllt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Isolationsbehälter, dadurch gekennzeichnet, dass seine Wände aus Schaumkunst- stoffen bestehen, wobei einzelne Aussen-und Innenfläehen derselben durch erhärtete Sehaumkunststoffe gebildet sind.
    II. Verfahren zur Herstellung des Iso lationsbehälters nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in einer aus Kern (8) und Aussenwänden (7) bestehenden Form Schaumkunststoffe als kristallinische Körper eingebracht, die Form erhitzt und durch die Schaumkunststoffe aufgetrieben werden, worauf die vollen Wände des so entstehenden Körpers an ihren Aussen-und Innenflächen durch Erhöhung der Temperatur an den Formwandungen nochmals durch Schmelzung verdichtet werden.
    UNTERANSPRUCHE 1. Isolationsbehälter nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Zwi schenraum (10) umgebenden Innen-und Aussenflächen (12, 13) aus erhärteten Schaum- kunststoffen bestehen und dass der Zwischen- raum (10) mit Schaumkunststoffen (15) gefüllt ist.
    2. Isolationsbehälter nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass Beschläge (16, 17, 18) sowie Stütz- mittel (19) in den aus erhärteten Schaum- kunststoffen bestehenden Innen-und Aussenflächen (12, 13) eingegossen sind.
    3. IsolationsbehÏlter nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass er im Querschnitt U-f¯rmig ist, wobei die Aussenfläche (14a) der Rückwand aus nicht erhärteten Schaumkunst- stoffen besteht.
    4. Isolationsbehälter nach Patentanspruch I und Unteranspr chen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand mindestens eine Öffnung (21) zum Durchführen von Leitungen aufweist.
CH313861D 1952-10-30 1952-10-30 Isolationsbehälter und Verfahren zur Herstellung solcher Behälter CH313861A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2316134A1 (fr) * 1975-07-01 1977-01-28 Leer Koninklijke Emballage Recipients en materiaux synthetiques

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2316134A1 (fr) * 1975-07-01 1977-01-28 Leer Koninklijke Emballage Recipients en materiaux synthetiques

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