CH309998A - Verfahren zur Herstellung von genagelten Holz-Lasttischen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von genagelten Holz-Lasttischen.

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CH309998A
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CH
Switzerland
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Inventor
Industrie-Gesel Schweizerische
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Sig Schweiz Industrieges
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00Nailing or stapling; Nailed or stapled work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung von genagelten     Holz-Lasttischen.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Verfahren zur Herstellung genagelter       IIolz-Lasttisehe.     



  Unter Lasttischen versteht man eine trans  portable,     rostartige    Plattform zum Tragen  von Waren bei ihrer Aufbewahrung oder  ihrem Transport. Diese Tische werden zur  Hauptsache durch Gabelheber gehoben und  transportiert und sind zu diesem Zwecke mit.       Ausnehmungen    zwischen Plattform und Boden  versehen, welche die Einführung der Gabeln  des Hebers gestatten.  



  An diese Lasttische werden mannigfache  Anforderungen gestellt. Sie müssen vor allem  grössere Lebensdauer haben als beispielsweise  Kisten und Verschläge usw. Auch haben sie  im allgemeinen grosse Belastungen auszuhal  ten. Zwecks     Niedrighaltung    des Gestehungs  preises sollen sie rationell hergestellt werden  können. Das Gewicht der Lasttische soll so  niedrig wie möglich sein, so dass sie von  einem einzigen Arbeiter ohne besondere An  strengung transportiert werden können. Die  zur     Verwendung    gelangenden Nägel sollen  rieht nur eine möglichst grosse Haftfestig  keit besitzen, um ein     Herauswandern    der  Nägel zu vermeiden, sondern die Nagelverbin  dung soll auch eine grosse Schubfestigkeit  haben.  



  Es wurden schon verschiedene Verfahren  zur Herstellung solcher Lasttische vorgeschla  gen, die indessen die obererwähnten For  derungen nicht oder nur teilweise erfüllen. So    hat man z. B. die Nägel nach dem Eintreiben  zur Verbesserung der Festigkeit der Nagelver  bindung und zur Verhütung des     Herauswan-          derns    an ihrer Spitze umgebogen.  



  Vorliegende Erfindung ermöglicht. eine  einfache und billige Herstellung leichter       Holz-Lasttische    grosser Schubfestigkeit.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass man die verschie  denen Holzteile mindestens zum Teil durch  Nägel miteinander verbindet, deren Ober  fläche derart behandelt ist, dass ihr Auszieh  widerstand vergrössert ist. So kann man die  Nägel z. B. vor dem Einschlagen beizen. Durch  das Beizen der Nägel erhält deren Oberfläche  eine     Rauhigkeit,    die die     Haftfestigkeit    je  nach der Härte des     Holzes    um das 2- bis  3fache gegenüber blanken Nägeln erhöht.

    Dank der erhöhten Haftfestigkeit der ge  beizten Nägel wird die Schubfestigkeit der  Nagelverbindung gegenüber     urgebeizten    Nä  geln sehr erheblich erhöht, speziell bei weichen  Hölzern, welche blanken Nägeln nur einen  geringen Ausziehwiderstand entgegenbringen.

    Zufolge der grossen Haftkraft und der da  durch bedingten höheren Schubfestigkeit ist  das Umbiegen der Spitzen zum Erhalt guter  Baufestigkeit in den meisten Fällen nicht er  forderlich, so dass Nägel verwendet werden       können,    deren Länge kleiner ist als die durch  die Nägel zu verbindende     Gesamt-Holzstärke.     Dank dem neuen Verfahren lässt sieh bei glei  chem Gewicht eine höhere Baufestigkeit oder  bei gleicher Festigkeit eine Gewichtsreduktion      von etwa 30% gegenüber bekannten Kon  struktionen erzielen, da dank dem erhöhten  Ausziehwiderstand der verwendeten Nägel  kleinere Verbindungsflächen und geringere  Materialstärken zulässig sind.

   Dieser Gewichts  reduktion entspricht eine Einsparung an Ma  terialkosten von mindestens 25%, welche in  Verbindung mit der fabrikationstechnisch ein  fachen     Herstellbarkeit    den bedeutenden wirt  schaftlichen Vorteil gegenüber den bekannten  Verfahren kennzeichnet. Man kann die Holz  teile des Lasttisches mit     R.ücksieht    auf ihre  eigenen Belastungsanforderungen, das heisst  ohne Rücksicht auf die Festigkeit der Ver  bindungsstellen, dimensionieren. Dynamische  und statische Festigkeitsversuche bestätigen  eindeutig die Überlegenheit des neuen Ver  fahrens.  



  Die Nägel kann man z. B. auf folgende  Weise beizen: Man taucht sie während etwa  5 bis 20 Sekunden in     4%ige        Eisenehlorid-          lösung    in Wasser in Gegenwart einer gerin  gen Menge Quecksilberchlorid, bis die Ober  fläche der Nägel grau ist. Dann trocknet man  die Nägel und unterzieht sie zwecks Nieder  schlages von     Kondenswasser    auf deren Ober  fläche während etwa 2 bis 3 Stunden einer  Dampfbehandlung. Dann spritzt man die  Nägel mit kaltem Wasser ab, um Eisenchlorid  reste wegzuspülen, und nachher taucht man  sie in kochendes Wasser, bis der Rost in  schwarzes     Eisenoxydul    umgewandelt ist. Nach  einer weiteren Trocknung ist die Behandlung  fertig.  



  Für Lasttische, die im Betriebe chemischen  Einflüssen unterworfen sind,     kann    man z. B.  Nägel aus nicht     rostendem    Stahl dadurch an  ihrer Oberfläche behandeln, dass man sie  mechanisch     aufrauht.    Dies kann z. B. mittels  Quarzsand oder feinem Stahlsand geschehen,  den man z. B. als Strahl auf die in einer  Trommel umgewälzten oder auf einen Rund  tisch gebrachten Nägel wirft. Für die Er  höhung der Haftfestigkeit der Nägel und der  Schubfestigkeit. der Nagelverbindung ist. es  wichtig, dass die     Aufrauhung    eine feine ist,  was mit Quarzsand oder Stahlsand erreicht  werden kann.

      Schliesslich haben Versuche     erwiesen,        da.ss     auch eine Oberflächenbehandlung durch     Ver-          bleiung    der Nägel, z. B. durch galvanisches  Verbleien     zu    einem sehr guten Ergebnis be  züglich Haft- und Schubfestigkeit führt.  Diese     Verbleiung    empfiehlt. sich gleichfalls  besonders dort, wo der Lasttisch chemischen,  z. B. Säureeinflüssen, ausgesetzt ist.  



  Entgegen einem verbreiteten Vorurteil ist  es also bei der     erfindungsgemässen    Verwen  dung von Nägeln, deren Oberfläche derart.  behandelt ist, dass ihr Ausziehwiderstand ver  grössert ist, möglich, Lasttische ausschliesslich  durch Nagelverbindungen herzustellen, ohne  dass die Lasttische schwer und unhandlich  oder zu schwach werden. Hierzu ist es nun  allerdings auch erforderlich, die sehr be  schränkten verfügbaren Flächen der Verbin  dungsstellen voll und ganz auszunützen, indem  man z. B. im Innern dieser Fläche dickere  und am Rande derselben dünnere Nägel ver  wendet.  



  Ein Ausführungsbeispiel einer solchen  Verbindungsstelle an einem Lasttisch ist in der  Zeichnung in     Fig.    1 im Schnitt und in     Fig.    2  in Draufsicht dargestellt. Ein Brett 1 der  oben liegenden Tragfläche des Lasttisches ist  mit einem Verbindungsbrett 2 und einem Di  stanzklotz 3 mittels vier aussen liegender, dün  ner Nägel 4 und vier innen liegender, dicker  Nägel 5 verbunden. Damit wird die verfüg  bare Fläche der Verbindungsstelle voll ausge  nützt, ohne dass die Gefahr besteht,     da.ss    einer  der miteinander verbundenen Holzteile ge  spalten würde, welche Gefahr bei der Verwen  dung von Nägeln mit zur Vergrösserung des  Ausziehwiderstandes behandelter Oberfläche  besonders gross ist.

   Die Verbindung zwischen  den Fussbrettern 6 und dem Klotz 3 kann mit  vier bis sechs Nägeln 7 von kleinerem Durch  messer erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I; Verfahren zur Herstellung genagelter Holz-Lasttische, dadurch gekennzeichnet, da.ss man die verschiedenen Holzteile mindestens zum Teil durch Nägel miteinander verbindet, deren Oberfläche derart behandelt ist, dass ihr Ausziehwiderstand vergrössert ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man mindestens einen Teil der verschiedenen Holzteile des Lasttisehes mittels Nägeln miteinander verbin det, die vorher gebeizt wurden. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass man die Nägel in der Beize während einer Zeitspanne belässt, die zwischen 5 und 20 Sekunden liegt. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, bei welchem man die der Beize entnommenen Nilgel trocknet und einer Dampfbehandlung unterzieht, dadurch gekennzeichnet, dass man die Nägel nach der sich über zwei bis drei Stunden erstreckenden Dampfbehandlung mit kaltem Wasser abspritzt. 4. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass man die Nägel in 4%ige Eisenchloridlösung in Wasser in Ge genwart einer geringen Menge Quecksilber- Chlorid bringt. 5.
    Verfahren nach Unteransprüchen 2 und 4. 6. Verfahren nach Unteransprüchen 3 und 4. PATENT ANSPRUCH II: Nach dem Verfahren nach Patentanspruch <B>1</B> hergestellter Lasttisch.
CH309998D 1952-06-04 1952-06-04 Verfahren zur Herstellung von genagelten Holz-Lasttischen. CH309998A (de)

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