CH308355A - Verfahren und Einrichtung zur Gemischbildung in mehrzylindrigen Vergaser-Brennkraftmaschinen. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Gemischbildung in mehrzylindrigen Vergaser-Brennkraftmaschinen.Info
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Description
Verfahren und Einrichtung zur Gemischbildung in mehrzylindrigen Vergaser-Brennkraftmaschinen. Die Erfinflung bezieht sich auf ein Ver fahren und eine Einrichtung zur Gemisch bildung in mehrzylindrigen Vergaserbrenn- kraftmaschinen.
Bekanntlich wird die Gemischverteilung bei Verwendung eines einzigen Vergasers mit steigender Zylinderzahl unregelmässig. Die Anordnung von zwei oder mehreren Vergasern bringt zwar eine Verbesserung, aber die un- terschiedliehen Längen und. Krümmungen der Ansaugleitungen verursachen Unterschiede im Misehungsverhältnis der einzelnen Zylinder.
Das erfindungsgemässe Verfahren be- zweekt eine Beseitigung dieser Nachteile und ist dadurch gekennzeichnet, dass zunächst in einem eine Zylindergruppe beliefernden Ver gaser ein reiches Gemisch erzeugt und dieses hierauf gesondert jeweils Teilen dieser Zylin dergruppe zugeführt und dabei zur Erzeu gung eines betriebsfertigen Gemisches mit Luft gemischt wird.
Die ebenfalls Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung an. einer mehrzylindri gen Vergaserbrennkraftntaschine zur Durch führung dieses Verfahrens ist dadurch ge kennzeichnet, dass der Zylindergruppe meh rere Einlassleitungen mit je einer besonderen Durehfluss-Regelvorriebtung zugeordnet sind, in jede Einla.ssleitung eine gesonderte Ge- niisehleitung für reiches Gemisch einmündet und allen Gemischleitungen der Zylinder gruppe ein gemeinsamer Vergaser vorgeschal tet ist.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach der Erfindung dargestellt. Das Verfah ren selbst wird im folgenden an Hand dieser Zeichnung beispielsweise erläutert. Die ein zelnen Maschinenzylinder eines Sechszylin- der-Kraftfahrzeugmotors sind mit 1 bis 6 bezeichnet. Jedem der Zylinder ist eine Ein lassleitung 7 mit einem vorgeschalteten Filter 8, einer Ventttridüse 9 und einer hinter der Ventitridüse angeordneten Drosselklappe 10 als Durchflussregelorgan zugeordnet.
Die Drosselklappen 10 sind an ein gemeinsames Gestänge 11 angeschlossen, zweckmässig je doch mit Bezug auf dieses einzeln für sich einstellbar.
Zur Gemischbildung dient ein gemein sames Ansaugrohr 12, in welchem sich ein Vergaser 13, z. B. mit einem Venturirolir, be findet, dem Kraftstoff durch eine Leitung 14, z. B. mittels einer in das Venturirohr mündenden Einspritzdüse, zugeführt wird. Das im Vergaser gebildete reiche Gemisch wird von einem in Stromrichtung hinter dem Vergaser angeordneten Drehkolbengeblä.se 15, gegebenenfalls mit Unterstützung durch den von den einzelnen 1htaschinenzylindern er zeugten Unterdruck, angesaugt, so dass ein kontinuierlicher Luftstrom den Vergaser durchströmt.
Das Gebläse, welches nur klein ausgeführt zu sein braucht und zweckmässig mit geringen überdrucken arbeitet, fördert das im Vergaser 13 gebildete reiche Gemisch in den Gemischsammler oder Ausgleichbehäl- ter 16, welcher auch beheizt sein kann und von welchem verhältnismässig enge Gemisch leitungen 17 zu den Ventui@idüsen 9 in den Ansaugleitungen, 7 der einzelnen Maschinen zylinder führen und an der engsten Stelle des Venturir ohres in diese Leitungen einmün den.
Die Querschnitte der einzelnen Gemisch leitungen 17 sind bedeutend kleiner als der Querschnitt der gemeinsamen Zuleitung zum Ausgleiehbehälter. Das sich. im Ausgleichbe- hälter 16 sammelnde Kraftstoffkondensat wird zweckmässig durch eine Leitung 18 in die zum Vergaser 13 führende Kraftstoff- leitung 14 bzw. zum Kraftstoffbehälter zu rückgeleitet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Gemischbildung in mehr- zylindrigen Vergaserbrennkraftmasehinen, da durch gekennzeichnet, dass zunächst in einem eine Zylindergruppe,beliefernden Vergaser ein reiches Gemisch erzeugt und dieses hier auf gesondert jeweils Teilen dieser Zylinder gruppe zugeführt und dabei zur Erzeugung eines betriebsfertigen Gemisches finit Luft ge mischt wird. 1I. Einrichtung an einer mehrzylindrigen Vergaserbrennkraftmaschine zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da.ss der Zylinder gruppe mehrere. Einla.ssleitungen mit.je einer besonderen Durchflussregelvorriehtung zuge ordnet sind, in jede Einlassleitung eine ge- sonderte Gemischleitung für reiches Gemisch einmündet und allen Gemischleitungen der Zylindergruppe ein gemeinsamer Vergaser vorgeschaltet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach. Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da.ss das reiche Ge misch .in einem für alle Zylinder der Maschine gemeinsamen Vergaser erzeugt. -wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, da.ss das reiche Ge- miseh zur Erzeugung des betriebsfertigen Ge- misches in einer besonderen Einlassleitung je Zylinder mit. Luft gemischt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet., dass das reiche Ge misch durch einen kontinuierlichen Luftstrom im Vergaser erzeugt wird.-1. Verfahren nach Patentansprtieh I, da durch gekennzeichnet, dass die zur Bildung des fertigen Gemisches dienende Luft durch von den einzelnen lIaschinenzylindern er zeugten Unterdruck von jedem. Zylinder ge sondert angesaugt und das re:eh e Gemisch unter Druck der angesaugten Luft zugeführt wird.5. Verfahren nach Patenta.nsprueh I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeicbnet, da.ss das reiche Gemisch der Ansaugeluft an einer Stelle verstärkten Unterdruckes im An saugeluftstrom zugeführt wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das reiche Ge misch zunächst. in einen Ausgleichsbehälter gefördert und von hier gesondert den ein zelnen Maschinenzylindern zugeführt wird. 7.Einrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass in der an den gemeinsamen Vergaser angeschlossenen C*e- mischleitung ein Gebläse angeordnet ist. B. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 7, dadurch gel@ennzeicli- net, dass das Gebläse. als Drelikolbengebläse ausgebildet ist. 9.Einrichtung nach Patentanspruch 11 und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeieh- nert, da.ss das Gebläse in S.tromrichtung hinter dem Vergaser angeordnet ist. 10.Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass ein geme.in- samer Ausgleichbehälter vorgesehen ist, in welchen die an den gemeinsamen Vergaser angeschlossen, Geinisehleitung einmündet und von welchem die zu den einzelnen Einlasslei- tungen führenden Einzelgemischleitiulgen ab zweigen, wobei jede Einlassleitung zu einem einzelnen Zylinder führt. 11.E.inriehtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass der Ausgleichbehälter heizbar ist. 12.Einrichtung nach Patentanspruch Il und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeieh- net, dass in den einzelnen Einlassleitungen Venturidüsen angeordnet sind, in welche die Eitizelgemisehleitungen einmünden und hin ter denen die Durchflussregelorgane angeord net sind. 13.Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die den einzel nen E.inlassleitungen zugeordneten Durch flussregelorgane an ein gemeinsames Betäti- @;ungsgestä.nge angeschlossen, mit Bezug auf dieses jedoch einzeln für sich einstellbar sind. 1.4.Einrichtung nach Patentanspruch II uiid Unteranspruch 10, ,dadurch gekennzeich net, dass die Querschnitte der von dem Aus- gleiehbehält.er zu den Einlassleitungen füh renden Einzelgemischleitungen kleiner als der Querschnitt der gemeinsamen Zuleitung zum Ausgleichbehälter bemessen sind. 15.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Einlass- leitung ein besonderer Luftfilter vorgeschal tet ist.1.6. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, da,ss der Ausglei.chbehälter durch eine Rücklaufleitung mit der Kra.ftstoffzufuhr- leitung zum Vergaser verbunden ist, damit das sich im Ausgleichbehälter sammelnde Kraftstoffkondensat in die Kraftstoffzulei- tung zum Vergaser zurückgeführt wird. 17.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und. 2. 18. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 2 und 4. 19. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 4 und 6. 20. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 2, 4 und 6. 21. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 6. 22. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 7 und 10. 23. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 7; 9 und 10.24. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 7, 9, 10 und 12. 25. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 10 und 13. 26. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 7, 9, 10 und 13. 27. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 7 bis 16.
Applications Claiming Priority (1)
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