CH304580A - Antriebseinrichtung, insbesondere für Fahrzeuge. - Google Patents

Antriebseinrichtung, insbesondere für Fahrzeuge.

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CH304580A
CH304580A CH304580DA CH304580A CH 304580 A CH304580 A CH 304580A CH 304580D A CH304580D A CH 304580DA CH 304580 A CH304580 A CH 304580A
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Limited Gyreacta Transmissions
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Limited Gyreacta Transmissions
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H33/00Gearings based on repeated accumulation and delivery of energy
    • F16H33/02Rotary transmissions with mechanical accumulators, e.g. weights, springs, intermittently-connected flywheels
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2706/00Rotary transmissions with mechanical energy accumulation and recovery without means for automatic selfregulation essentially based on spring action or inertia

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Description


  Antriebseinrichtung, insbesondere für Fahrzeuge.    Die Erfindung betrifft eine Antriebsein  richtung, insbesondere für selbstfahrende  Fahrzeuge, wobei diese Einrichtung ein  Schwungrad aufweist, das z. B. unabhängig  vom Motor eines Fahrzeuges wirken kann, und  in der Lage ist, Energie zu speichern, die zum  Antrieb des Fahrzeuges verwendet werden  kann. Unter  selbstfahrende Fahrzeuge  wer  den z. B. Luftfahrzeuge, Schiffe und Unter  wasserfahrzeuge verstanden. Die Erfindung  ermöglicht, eine Verbesserung an diesen Fahr  zeugen zu schaffen.  



  Die Verhältnisse können z. B. so sein, dass  das Schwungrad wesentlich bei der Beschleuni  gung des Fahrzeuges mitwirken oder andere  zu treibende Teile über einen bestimmten     Ge-          sehwindigkeitsbereich    bringen und anderseits  Energie aufnehmen kann, sofern das Fahr  zeug verzögert wird.  



  Bei einem selbstfahrenden Fahrzeug, das  mit einem Motor oder einer andern Antriebs  quelle versehen ist und das ein verhältnis  mässig     ungünstiges    Leistungsgewicht hat, kön  nen die Verhältnisse so sein, dass dem Fahr  zeug mittels des Schwungrades wenigstens für  einen gewissen Zeitraum eine Leistung ver  liehen wird, welche     derjenigen        einesFahrzeuges     mit einem viel höheren     Leistungsgewichtsver-          hältnis    entspricht.  



  Ausserdem kann bei dieser Antriebseinrich  tung, die eine Motor- oder eine andere ähn  liche Kraftquelle besitzt, erreicht werden, dass  der     zti    treibende Teil mittels des Schwung-         rades    vom Stillstand aus gestartet werden  kann, ohne eine Rutschkupplung oder einen  hydraulischen oder. elektrischen Antrieb zu  benutzen.  



  Die Antriebseinrichtung zeichnet sich ge  mäss der Erfindung aus durch eine Antriebs  welle, ein erstes Differentialzahnradgetriebe  mit drei Elementen, dessen      erstes .    Element  als     Drehmoment-Stunmierungselement    mit  einer     Abtriebswelle    und dessen  zweites  Ele  ment mit einem in einem vorbestimmten Dreh  sinn rotierenden     Schwungrad    gekoppelt ist,  ferner durch ein zweites Differentialzahnrad  getriebe     mit    drei Elementen,

   dessen  erstes   Element als     Summierungselement    mit dem  zweiten Element des ersten Getriebes und des  sen  zweites  Element mit dem     Summierungs-          element    des ersten Getriebes gekoppelt ist, und  durch  erste  und  zweite  Kupplungsmittel,  wobei die ersten Kupplungsmittel die Kupp  lung der     Antriebswelle    mit dem  dritten  Ele  ment des ersten Getriebes     bewerkstelligen    kön  nen,     tim    eine treibende Verbindung zwischen  der Antriebs- und-     Abtriebswelle    herzustellen,

    bei der die Richtung des     Abtriebsdrehmomen-          tes    derjenigen des Antriebsdrehmomentes ent  spricht und die Reaktion beider Drehmomente  Tiber das zweite Element des ersten     Getriebes     auf     das-Schwungrad    übertragen wird, wodurch  eine Verzögerung der     Schwungradbewegung     eintritt, während die zweiten Kupplungsmittel  die Kupplung der Antriebswelle mit dem   dritten  Element des zweiten Getriebes be-      werkstelligen können, um eine treibende Ver  bindung zwischen der Antriebs- und Abtriebs  welle herzustellen,

   bei der die Richtung des       Abtriebsdrehmomentes    der umgekehrten Rich  tung des     Antriebsdrehmomentes    entspricht  und die     Reaktion    beider Drehmomente über  das     Summierungselement    des zweiten Getrie  bes auf das Schwungrad übertragen wird, wo  durch eine Beschleunigung der     Schwiungrad-          bewegung    eintritt.  



       Vorzugsweise    sind Mittel vorgesehen, welche  das     Summierungselement    des zweiten Getrie  bes festhalten, solange das Schwungrad nicht  mit dem zweiten Getriebe gekuppelt ist. Es ist  ausserdem     vorteilhaft,    dass zwischen dem  Schwungrad und dein zweiten Element des  zweiten Differentialgetriebes als treibende  Verbindung ein Geschwindigkeitswechsel  getriebe vorhanden ist.  



  Nachstehend sind Beispiele der Erfindung  an Hand von     Zeichnungen    näher beschrieben.  In den     Fig.    1 bis 5 sind schematisch verschie  dene Antriebseinrichtungen nach der Erfin  dung dargestellt, und in     Fig.    6 ist das Profil  einer vorteilhaften     Ausführungsform    des       Schwungrades    gezeigt. .    An Hand der     Fig.    1 sei ein Ausführungs  beispiel der     Erfindung,    ein mit einem Ver  brennungsmotor ausgerüstetes Landfahrzeug,  beschrieben, z. B. ein Sportwagen, dessen Ma  schine (Motor) ein genügendes Drehmoment  im Geschwindigkeitsbereich von 800 bis  5400     Ulmin    liefert.  



       Ein.    steuerbares Differentialgetriebe, das  zwei     Übersetzungsverhältnisse    liefert, besteht  aus den     beiden    Planetenräderwerken I und     II.     Im Räderwerk I ist ein Sonnenrad 45 auf  einer Welle 46 vorgesehen, welche mittels der  Reibungskupplung 46' mit der Maschinenwelle  47     verbinden    wird. Ausserdem ist ein     Pla-          netenradträger    48 direkt mit einer Abtriebs  welle 49 verbunden, die die Fahrzeugräder  treibt. Ein Innenzahnrad 50 weist die dop  pelte Zähnezahl des     Sonnenrades    45 auf.

   Am       Planetenradträger    48 sind Planetenräder 51  angeordnet, von denen jedes mit dem Sonnen  rad 45 -und dem Innenzahnrad 50     kämmt.    Die       Abmessungen    der Räder 45, 50 und 51 sind    z. B. so, dass ein den nachfolgenden Ausfüh  rungen zugrunde gelegtes     übersetzungsver-          hältnis    von<B>3:</B> 1     zwischen    den Teilen 45 und  48 besteht, wenn das Rad 50 festgehalten ist.  Das Räderwerk     II    besitzt ein Sonnenrad 52  auf einer Büchse 53 und kann durch eine       Friktionskupphlng    54 mit der Maschinenwelle  47 verbunden werden.

   Ein     Planetenradträger     55 ist direkt mit dem     Innenzahnrad    50 des Rä  derwerkes I verbunden, und ein Innenzahnrad  56, das z. B. die doppelte Zähnezahl wie das  Sonnenrad 52 aufweisen kann, ist direkt mit  dem     Planetenradträger    48 des Räderwerkes I  verbunden. Am     Planetenradträger    55 sind Pla  netenräder 57 vorgesehen, die z. B. so bemes  sen sind, dass ein den nachfolgenden Ausfüh  rungen zugrunde gelegtes Geschwindigkeits  verhältnis von<B>1:</B> 1 zwischen dem Innenzahn  rad 56 und dem Stirnrad 52 erzielt wird, so  fern der     Planetenradträger    55 mit Hilfe einer       Friktionsbremse    58, welche das.

   Innenzahnrad  50 des Räderwerkes I und den Planetenrad  träger 55 des Räderwerkes     II    anhält, festge  halten wird.    Ein Kegelzahnrad 59, das drehbar auf der  Welle 49 sitzt, kämmt mit einem     Kegelritzel     60, das mit einem Schwungrad 61 zusammen  wirkt, dessen Achse senkrecht zur Welle 49  angeordnet ist.

   Das Schwungrad hat beispiels  weise 200     lbs.    = etwa 118 kg Gewicht, 20     inch.     = 50,8 cm Durchmesser und     eine    Maximal  geschwindigkeit von 30 000     Ulmin.    Ein Pla  netenwechselgetriebe     III,    das mit dem die Ge  genkraft ausübenden Aggregat, bestehend aus  dem Innenzahnrad 50 des Räderwerkes I und  dem     Planetenradträger    55 des Räderwerkes     II,     verbunden ist, umfasst ein Innenzahnrad 62,  das direkt mit dem Kegelzahnrad 59 über  eine Büchse 63 verbunden ist, einen Planeten  radträger 64, der direkt mit dem genannten  Aggregat verbunden ist, ein Sonnenrad 65,

    das mittels einer     Friktionsbremse    66 ange  halten werden kann oder das mittels einer       Friktionskupplung    67 mit dem Innenzahnrad  62 des Räderwerkes     III    gekuppelt werden  kann, und     stufenförmige    Planetenräder 68, die  ein Verhältnis von 2:1 der Innenzahnrad  geschwindigkeit gegenüber der Planetenrad-           trägergeschwindigkeit    ermöglichen, sofern das  Sonnenrad 65 durch die Bremse 66 ange  halten wird.

   Das     Kegelraduntersetzungsver-          hältnis    beträgt 5,5 :1 und liefert eine Maxi  malgeschwindigkeit des Kegelrades 59 von  etwa 400     U/min.    Dieses Kegelzahnrad rotiert  in der gleichen Richtung wie die Maschine.  



  Die verschiedenen Betriebsbedingungen  sind folgende: Im 1. Gang sind nur Kupp  lung 46' und Bremse 58 einzuschalten. Das  Schwungrad 61 läuft demzufolge leer, und die  Welle 49 kann aus der Ruhelage bis 1800     U/min     bei einer Motordrehzahl von 5400     U/min    be  schleunigt werden, durch die Maschine allein  mit einer<B>3:</B>     1-Drehzahlübersetzung    über das  Räderwerk I, das als einfaches Planeten  getriebe wirkt.  



  Im 2. Gang sind die Kupplung 46' und die  Bremse 66 eingeschaltet. Das im 1. Gang die  Gegenkraft ausübende Aggregat 50, 55, 64  wird deshalb vorwärtsbewegt mit Hilfe des  Schwungrades 61, und zwar auf eine Maximal  geschwindigkeit von 2700     U/min,    und die  Drehzahl der Zwischenwelle 49 kann durch  Beschleunigung der Maschine von 1800 auf  3600     LT/min    erhöht werden. Unter diesen Be  dingungen beträgt. das Drehmoment in der  Zwischenwelle 49 das Dreifache des Maschi  nendrehmomentes, wobei die zusätzliche Kraft,  die auf die Welle übertragen wird, vom  Schwungrad 61 herrührt.  



  Im 3. Gang sind nur die Kupplungen 46'  und 67 eingeschaltet. Das erwähnte Aggregat  wird vom Schwungrad mit einer     Maximal-          gesehwindigkeit    von 5400     U/min    vorwärts  gedreht, und die Welle 49 kann von 3600 bis  5400     U/min    beschleunigt werden, wieder bei  einem Drehmoment, das dem Dreifachen des  Maschinendrehmomentes entspricht.  



  Beim direkten Antrieb sind nur die Kupp  lungen 46' und 54 eingeschaltet. Dement  sprechend sind die Räderwerke I und     II    mit  einander verbunden, und die Welle 49 wird  direkt von der Maschine angetrieben, während  das Schwungrad leer läuft.  



  Nutzbremsung erreicht man durch Ein  schalten der Kupplung 54 und der Bremse 66.  Das Aggregat 50, 55, 64 erhält eine Maximal-         geschwindigkeit    vorwärts von 2700     U/min,     während die     Maschinengeschwindigkeit    von  0 bis 5400     U/min    gesteigert und die Welle 49  von 5400     U/min    bis zur     Ruhelage    verzögert  wird. Während der Nutzbremsung     wird    dem  Schwungrad 61. sowohl von der Welle 49 als  auch von der Maschine Energie zugeführt.  



  Eine hydraulische     Turbo-Kupplung    kann  zwischen der Maschine und den Kupplungen  46' und 54 vorgesehen sein. Es werden vor  teilhaft     elektromagnetisch    betätigte Kupplun  gen und Bremsen verwendet.  



  Die in der     Fig.    2 gezeigte Anordnung be  sitzt vier     Planetenzahnräderwerke,    die mit I,       II,        III,    IV bezeichnet sind. Das Räderwerk I  besitzt ein     Sonnenrad    69 auf einer Welle 70,  die ihrerseits mit dem Maschinenschwungrad  71 mit Hilfe einer Kupplungsplatte 72 ge  kuppelt werden kann.

   Das Räderwerk     II    um  fasst ein Sonnenrad 73 auf der     Büchse    74, das  mit dem     Maschinenschwungradgehäuse    75 mit  Hilfe der Kupplungsplatte 76 verbunden wer  den     kann.    Eine Schaltmuffe 77 kann mittels  einer nicht gezeichneten Gabel betätigt wer  den und dient dazu, über Hebel 78 und 79  die Kupplungen 71, 72 und 75, 76 zu bedie  nen. Es sind     vier    im nachfolgenden beschrie  bene Stellungen möglich.

   Der Planetenrad  träger 80 des Räderwerkes I trägt Planeten  räder 81 und ist fest mit einer Zwischenwelle  82 verbunden, welche die beschriebene An  triebswelle der Anlage bildet, und desglei  chen mit dein Innenzahnrad 83 des Räderwer  kes     II.    Der     Planetenradträger    84 des Räder  werkes     II    trägt die Planetenräder 85     und    ist  mit dein Innenzahnrad 86 des Räderwerkes I  fest verbunden und auch mit dem die Pla  netenräder 88 tragenden     Planetenradträger    87  des Räderwerkes     III    und mit dem Innenzahn  rad 89 des Räderwerkes IV.

   Das Innenzahnrad  90 des Räderwerkes     III    ist -mit einem Kegel  zahnrad 91 über eine Büchse 92     verbunden,     und das Sonnenrad 93 des Räderwerkes     III    ist  mit dem Sonnenrad 94 des Räderwerkes IV  und einer Platte 95 gekuppelt.

   Der Planeten  radträger 96 des Räderwerkes     IV    trägt Pla  netenräder 97, die mit dem Sonnenrad 94 und      dem     Innenzahnrad    89     zimammenwirkeri    und  weist ferner einen     Magnetanker    98 auf,     ähn-          lich        wie    in der     brit.        Patentschrift    Nr. 625277  beschrieben ist. Der     Planetenradträger    84 des  Räderwerkes     II    und seine zugehörigen Teile  86, 87, 89 tragen einen Magnetanker 99.

   Das  Kegelrad 91 arbeitet mit einem     Kegelritzel    100       zusammen.    Dieses ist auf eine Welle 101, die  in einem Stück mit einem Schwungrad 102  gearbeitet ist, aufgesetzt, und zwar so, dass  dieses um eine senkrechte Achse rotiert. Die  Zwischenwelle 82 weist eine verschiebbare, mit  Zähnen versehene Muffe 103 auf, die abwech  selnd mit Zähnen 104 an der mit einem Flansch  106 versehenen     Abtriebswelle    105 in Eingriff  gebracht werden kann oder mit Zähnen 107,  deren Träger am Zahnradkasten 108 befestigt  ist.  



  Die Schaltmuffe 77     ist    in einer Stellung  gezeigt, in welcher beide Kupplungen 71, 72  und 75, 76 ausgeschaltet sind. Wenn die ge  nannte Schaltmuffe vorwärtsbewegt wird, das  heisst in der Zeichnung von rechts nach links,  in eine Lage, in welcher Kupplung 75, 76 ein  geschaltet ist und     Kupplung    71, 72 ausgeschal  tet bleibt, ist die     Maschine    mit dem Sonnenrad  73 des Räderwerkes     II    verbunden (Bremsstel  lung).     Wenn    die     Schaitmuffe    77 rückwärts  aus der gezeigten Stellung bewegt wird, das  heisst nach rechts in eine Lage,     in    der die  Kupplung 71;

   72 eingeschaltet ist     und    die       Kupplung    75, 76 ausgeschaltet bleibt, dann  ist     die    Maschine mit dem     Sonnenrad    69 des  Räderwerkes I treibend verbunden     (Beschleu-          nigL.ngsstelliung).    Bei weiterem Rückwärts  bewegen der Schaltmuffe 77 nach rechts wird  sowohl Kupplung 75, 76, als auch Kupplung  71, 72 eingeschaltet, und die Maschine ist trei  bend mit den Rädern 69 und 73 der Räder  werke I und     II        verbunden    (direkter Antrieb).  Die drei letztgenannten Stellungen der Schalt  muffe 77 werden     nun    im folgenden näher  beschrieben.  



       Besehleuniguiagsstellung:     Wenn ein Elektromagnet 109, der mit dem       Getriebegehäuse    108     verbinden    ist, gespeist  wird und dabei der     Anker    99     lind    mit die-         sein    das Innenzahnrad 86 des Räderwerkes I  festhält, dann arbeiten das Sonnenrad 69, der       Planetenradträger    80 und die Planetenrad  ritzel 81 als     Planetenradreduziergetriebe    und  stellen ein Drehzahlverhältnis von ungefähr  <B>3:</B> 1     zwischen    Maschine     lind        Zwischenwelle    82  her.

   Die     Änderung    der     Geschwindigkeit    der  Maschine von 0 bis 4500     U1min    würde einer       Geschwindigkeitsänderung    der Zwischenwelle  von 0 bis 1500     Ulmin    entsprechen. Wenn die  Zähne 103 mit den Zähnen 104 in Eingriff  gebracht werden,     wird    die Zwischenwelle mit  dem Antriebsflansch 106, der die Fahrzeug  räder antreibt, gekuppelt.

   Wird der Magnet  109 abgeschaltet und an dessen Stelle ein Elek  tromagnet 110, der von der gleichen Art wie  der Elektromagnet 109 ist, gespeist, so wird  das Innenzahnrad 86 des Räderwerkes I mit  dem     Schwungrad    102 verbunden, wobei der       Anker    98 und der     Planetenradträger    96 des  Räderwerkes IV festgehalten werden. Dadurch  laufen die Räderwerke IV und     III    gekuppelt  und ermöglichen ein     Drehzahlverhältnis    von  ungefähr 2,1:1 zwischen dem     Kegelradritzel     91 und dem Innenzahnrad 86.

   Ist beispielsweise  das Kegelrad 91 vom     Schwungrad    102 mit un  gefähr 4500     U/min    getrieben, so wird das In  nenzahnrad 86 des Räderwerkes I mit unge  fähr 2150     Ulmin    getrieben, und zwar in der  gleichen Richtung wie das Sonnenrad 69 des  Räderwerkes I.

   Das     Drehmomentverhältnis     zwischen der Maschine und der Zwischenwelle  82 wird noch 1: 3 sein, aber der Geschwindig  keitsbereich der Zwischenwelle wird zwischen  1500 und 3000     U[min    sein, entsprechend einem       Maschinendrehzahlbereieh    von 0 bis 4500       U/min.    Das durch das Räderwerk I über  tragene     Maschinendrehmoment    erzeugt am In  nenzahnrad 86 des Räderwerkes I ein unge  fähr doppelt so grosses Drehmoment, wobei  dieses Reaktionsdrehmoment versucht, der       Drehung    des Innenzahnrades 86     entgegenzu-          wirken.    Die hohe Trägheit des     Sehwimgrades     102 jedoch,

   das angenommen mit ungefähr  <B>22500</B>     Ulmin    läuft, wird gegen dieses Reak  tionsmoment wirken, so dass das Innenzahnrad  86 sein Tempo nicht beträchtlich verlangsamt,  während der für die     Beschleunigung    des Fahr-           zeuges    und zum Einschalten des Elektroma  gneten 110 erforderlichen Zeitspanne.  



  Wenn der Elektromagnet 110 abgeschaltet  wird und ein Elektromagnet 111, der ebenfalls  am     Cretriebegehäuse    108 befestigt ist, einge  schaltet wird, wobei die Scheibe 95 und das  Sonnenrad 93 des Räderwerkes     III    festgehalten  werden, dann treibt das Kegelrad 91 das In  nenzahnrad 86 des Räderwerkes I über das  Räderwerk     III    (als einfaches     Planetenrad-          untersetzungsgetriebe    arbeitend). Es liegt  dabei ein Verhältnis von 1,4: 1 zwischen Ke  gelrad 91 und Innenzahnrad 86 vor, so dass das  letztere mit ungefähr 3300     U/min    rotiert, was  einer Geschwindigkeit von 4500     U/min    des Ke  gelzahnrades entspricht.

   Die Maschine wird  die Zwischenwelle 82 noch mit einem     Dreh-          rnomentverhältnis    von ungefähr 1 : 3 über das  Räderwerk I treiben, aber mit Hilfe des In  nenzahnrades 86 wird der Geschwindigkeits  bereich der Zwischenwelle 82 von 2200 bis  3700 U/min - erweitert, was einem Geschwin  digkeitsbereich der Maschine zwischen 0 und  4500     U/min    entspricht.  



  Wenn der Elektromagnet 111 ausgeschaltet  und ein fest mit dem Kegelzahnrad 91 ver  bundener Elektromagnet 112     eigeschaltet    wird,  wird das Innenzahnrad 86 des Räderwerkes I  angetrieben vom Kegelzahnrad 91 in einem  Verhältnis von 1 :1, da das Räderwerk     III    mit  dem Kegelzahnrad 91 verbunden und in sieh  gesperrt, und das Räderwerk IV untätig ist.  In dieser Stellung treibt die Maschine die Zwi  schenwelle 82 noch mit einem     Drehmomentver-          hältnis    von 1 :3, aber der Geschwindigkeits  bereich der Zwischenwelle 82 wird ungefähr  zwischen 3000 und 4500 U/min sein, entspre  chend einem Geschwindigkeitsbereich der Ma  schine von 0 bis 4500     U/min.     



  <I>Direkte</I>     Antriebsstellung:__          $efindet    sich die Schaltmuffe 77 in der  äussersten rechten     Stellung,    so dass die beiden  Kupplungen 71, 72 und 75, 76 eingeschaltet  sind und die Maschine mit beiden Sonnenrädern  69 und 73 verbunden ist, so werden die Räder  werke I und     II,    weil das Innenzahnrad 83       vom    Räderwerk     II    mit dem Planetenrad-    träger 80 vom Räderwerk I fest verbunden ist,  durch     Zusammenwirken    der     vorgenannten     Kupplungen in sich gesperrt.

   Es entsteht da  durch ein Drehzahlverhältnis 1:1 zwischen  der Maschinendrehzahl und Zwischenwellen  drehzahl, und     wenn    keiner der Elektromagne  ten eingeschaltet ist, besteht auch keine trei  bende Verbindung zwischen Maschine und  dem Schwungrad 102.  



  <I>Bremsstellung:</I>  Sofern die Schaltmuffe 77 in der äussersten  linken Stellung ist, wobei die Maschine über  die Kupplung 75, 76 auf das Sonnenrad 73  des Räderwerkes     II    wirkt     und    in -der     An-          nahme,    dass das Fahrzeug in Bewegung ist  und die Zwischenwelle 82 mit angenommen  2000 U/min gedreht wird, dann wird das  Schwungrad 102, sofern der Magnet 110 ein  geschaltet wird, um den Magnetanker 98 und  den     Planetenradträger    96 des Räderwerkes IV  zu halten, mit dem innenverzahnten Rad 83  des Räderwerkes     II    über das Kegelrad 91 ver  bunden.

   Der     Planetenradträger    84 wird dabei  mit ungefähr 2100 U/min im gleichen Dreh  sinn wie die Maschine bewegt. In diesem Fall  wird jede von der Maschine auf das Sonnen  rad 73 ausgeübte Drehkraft auf das Innen  zahnrad 83 des Räderwerkes     II    als negative  oder verzögernde Drehkraft übertragen, ob  wohl die Drehrichtung des Innenzahnrades 83  noch positiv ist, das heisst den gleichen     Dreh-          sinn    wie die Maschine\ -aufweist. Daher wird  beim Erregen des Magnetes 110 der volle Ge  schwindigkeitsbereich von 0 bis 4500 U/min  eine Verzögerung der Zwischenwelle 82 in  einem Geschwindigkeitsbereich von 2850 bis  1150     U/min    verursachen.  



  Es     muss    darauf hingewiesen werden,     dass    beide  Drehmomente, sowohl das auf das     Sonnenrad     73 als auch das verzögernde, von der Zwischen  welle 82 her auf das Innenzahnrad 83 des  Räderwerkes     II    wirkende Drehmoment     zusaiu-          men    auf den     Planetenradträger    84 übertragen  werden und von dem letzteren über Räder  werke     III    und IV, die als gekuppelte Planeten  radgetriebe     wirken,    auf das Kegelrad 91 und  das     Schwungrad    102 übertragen werden.

   Da-      durch tritt eine Zunahme der     Schwutngrad-          umdrehungszahl    ein, und. es wird kinetische  Energie gespeichert unter Abbremsen des  Fahrzeuges und durch die Regelung des Ma  schinendrehmomentes. _  Wenn das Fahrzeug sich mit. einer höheren  Geschwindigkeit als der dem oben erwähnten       Gesehwindigkeitsbereich    der Zwischenwelle  entsprechenden bewegt, kann der Magnet 111  an Stelle des Magneten 110 eingeschaltet wer  den, so dass das Kegelrad 91 mit dem Planeten  radträger 84 des Räderwerkes     II    über das  Räderwerk     III,    das nunmehr als -einfacher       Planetenraduntersetzungstrieb    arbeitet, ver  bunden ist.

   Der     Planetenradträger    84 dreht  sich dabei mit ungefähr 3300     U1min,    bei wel  chen Bedingungen der Geschwindigkeits  bereich -der Maschine von 0 bis 4500     Ulmin     einem     Zwischenwellen-Geschwindigkeitsbereich     von 4500 bis 2700     Ulmin    entspricht, wobei das  Fahrzeug verzögert wird und, wie oben er  wähnt, Energie im     Schwungrad    sich speichert.  



  In diesem besonderen Fall wird die Nutz  bremsung nicht dazu verwendet, um das Fahr  zeug zum Stillstand zu bringen, obwohl dies  bei passender Wahl der Getriebeverhältnisse  in den Räderwerken     II,        III    und     IV    möglich  wäre.         Anfangsspeicherung   <I>von</I>     Energie:          Im    vorstehenden wurde angenommen, dass  sich das Schwungrad 102 bereits gleichmässig  mit ungefähr 22 500     U/min    dreht, was es bei  freiem Lauf längere Zeit tun würde, ohne grö  ssere     Verluste    zu haben.

   Es wird jedoch an  fänglich, oder wenn das Fahrzeug einige Tage  ausser Betrieb gewesen ist, nötig sein, das       Sehwungrad    102 anzutreiben oder seine Ge  schwindigkeit auf die normale Umdrehungs  zahl von 22 500 zu erhöhen.  



  Man erreicht dies, sofern die Maschine  bereits gestartet und die Muffe 103 in die  Zähne 104     eingerückt    ist, indem man die  Schaltmuffe 77 in die     äusserste    linke Stellung  wie für  Bremsen      bringt,    und den Magneten  112 einschaltet, der wie oben erwähnt ein       Drehzahlverhältnis    von 1:1 zwischen     Pla-          netenradträger    84 und Kegelrad 91 herstellt,  so dass das Maschinendrehmoment vom Son-         nenrad    73 durch das Räderwerk     II    (das als  einfaches     Planetenradgetriebe    mit     einem    Ver  hältnis von annähernd 3,4:

  1 von Sonnenrad  zu     Planetenradträger    wirkt) über den     Pla-          netenradträger    84 und das Kegelrad 91 zum  Schwungrad 102 hin übertragen wird. In die  ser Stellung gibt die Ausschöpfung des vollen       Geschwindigkeitsbereiches    der Maschine von  0 bis 4500     Ulmin    eine Zunahme der Schwung  radgeschwindigkeit von 0 bis 6200     Ulmin.     Beim anschliessenden Einschalten des Ma  gneten<B>111</B> an Stelle des Magneten 112 zur  Änderung der     übersetzung    zwischen Planeten  radträger 84 und Kegelrad 91 kann die       Schwungradgeschwindigkeit    weiter auf 8'800       Ulmin    erhöht werden,

   während bei Einschal  ten des Magneten 110 die volle Maschinenge  schwindigkeit von 4500     U/min    einer Drehzahl  von 14000     Ujmin    des     Sehwungrades    entspricht.  



  In diesem Zustand wird die Muffe 103 in  die     Leerstellung    gebracht und die Schaltmuffe  77 in die äusserste rechte Stellung, Die Räder  werke I und     II    sind dadurch miteinander ver  bunden, wodurch zwischen der Maschine einer  seits und der Zwischenwelle 82 und dem Pla  netenträger 84 samt Innenzahnrad 86 ander  seits ein Drehzahlverhältnis 1:1 herrschen  wird. Wenn nun der Elektromagnet 112 wie  der abwechselnd mit den andern Elektroma  gneten eingeschaltet wird, so entsteht gleich  falls eine     1:1-Übersetzung    zwischen dem       Planetenradträger    84 und dem Innenzahnrad  86 sowie dem Kegelrad 91.

   Letzteres wird da  durch mit Maschinendrehzahl getrieben, so dass  das Schwungrad auf die der Maschinenhöchst  geschwindigkeit entsprechende Drehzahl. von  22 500     Ujmin    beschleunigt wird.    In     Fig.    3 ist eine Abänderung der Einrich  tung nach     Fig.    2 dargestellt, wobei die Kupp  lungen 71, 72 und 75, 76 zusammen mit dem  Kupplungsmechanismus 78, 79     und    der Schalt  muffe 77 mit den gleich bezeichneten Teilen  der     Fig.    2 identisch sind, ebenso wie die Räder  werke I und     II,    mit Ausnahme des Planeten  radträgers 84 des     Räderwerkes        II    und des  damit vereinigten Innenzahnrades 86 des Rä  derwerkes I,

   für welche Teile 84     und    86 kein  Magnetmechanismus zu ihrem Festhalten am      Getriebekasten vorgesehen ist. Dafür sind  diese Teile 84 und 86 mit einer Büchse 113,  mit dem     Planetenradträger    87 des Räderwer  kes     III    und dem     Planetenradträger    114 des  Räderwerkes     IV    verbunden, das auf der an  dern Seite des Kugelrades 91 wie die Räder  werke     I-III    angeordnet ist.

   Der Planetenrad  träger 114 des Räderwerkes IV weist Planeten  radritzel 115 auf, die mit dem Sonnenrad 116  auf der Büchse 92     und    mit einem Innenzahnrad  117 kämmen, welches einen Magnetanker 118  trägt, der mit einem am Getriebekasten 108  befestigten Elektromagnet 119 angehalten wer  den kann. Das Innenzahnrad 117 ist mit dem       Planetenradträger    120 des Räderwerkes V ver  bunden, wobei der Träger 120 miteinander  verbundene Planetenräder 121, 122 aufweist,  von denen die Räder 121 weniger Zähne be  sitzen und mit     einem    Sonnenrad 123 auf der  Büchse     17.3    zusammenwirkt.

   Die grösseren     Rit-          zel    122 der zu zweit miteinander verbundenen  Planetenräder 121 und 122 arbeiten mit einem  Sonnenrad 124 zusammen, das mit einem Ma  gnetanker 125 eine Einheit bildet, die mittels  eines am Getriebegehäuse 108 gelagerten Elek  tromagneten 126 festgestellt werden kann.  



  Die Schaltmuffe 77 wie im Fall der     Fig.    2  hat vier Arbeitsstellungen, die entsprechend  der Zeichnung von rechts nach links bedeuten:  Direkter Antrieb,     Beschleunigung,    Leerlauf  und Bremsen. Die Bremsstellung ist identisch  mit der in bezug auf     Fig.    2 beschriebenen,  obwohl die Verhältnisse im vorliegenden Fall  ein Nutzbremsen bis zu 0 der     Abtriebsge-          sehwindigkeit    ermöglichen.  



       DieAnfangsspeicherbedingungensind    eben  falls mit denen der     Fig:    2 gleich, angenommen,  dass die ersten drei Stufen des Speichervor  ganges mit der Schaltmuffe 77 in Bremsstel  lung und mit durch Verschieben der     Gleit-          muffe    131 nach dem Zahnkranz 133 oder 135  mit dem Fahrzeug festgehaltener Zwischen  welle 82 und mit     Anwendung    der Fahrzeug  bremsen, genügen, um das     Schwungrad    auf die  reduzierte Normalgeschwindigkeit von 15 000       U/min    zu bringen.  



  Im Fall der Beschleunigungsstellung, in  welcher der eingeschaltete Magnet 126 den    Anker 125 und das Sonnenrad 124 des Räder  werkes V halten muss, wird das letztere, zu  sammen mit dem Räderwerk IV     gekuppelt    lau  fen, um eine sehr grosse Übersetzung des Kegel  rades 91 zum Sonnenrad 123 der Büchse 113  und dem innenverzahnten Rad 86 des     Räder-          Werkes    1 zu verschaffen unter Umkehren der  Richtung, wobei das Übersetzungsverhältnis  des Kegelrades 91 zum innenverzahnten Rad  86 ungefähr<B>11,5:</B> 1 ist.

   Wenn bei 15 000     U/min     des     Schwungrades    das Kegelrad 91 mit un  gefähr 2300     U/min    dreht, und zwar in der  gleichen Richtung wie das Maschinenschwung  rad, dann kann unter Zuhilfenahme des Elek  tromagneten 126 das innenverzahnte Rad 86  des Räderwerkes I mit ungefähr 200     U/min     im umgekehrten Drehsinn laufen.  



  Wenn das Fahrzeug und demzufolge die  Zwischenwelle 82     und    der     Planetenradträger     80 stillstehen, wird das Sonnenrad 69 des  Räderwerkes I über die     Planetenradritzel    81  entgegen der Drehrichtung des Innenzahn  rades 86 bei entsprechend höherer Geschwin  digkeit getrieben, das heisst, es wird in der  gleichen Richtung wie das Maschinenschwung  rad bei ungefähr 340     U/min    gedreht.

   Es ist  daher augenscheinlich, dass beim Regeln der  Maschine im Leerlauf von 340     U/min    die  Kupplung 71, 72 eingerückt werden können,  um das     Maschinenschwungrad    mit der Welle  70 und dem Sonnenrad 69 zu kuppeln, ohne  dass irgendeine Kraft vom Schwungrad 102  zum Maschinenschwungrad oder umgekehrt  aufgewendet werden muss und wobei die Zwi  schenwelle 82 und die Fahrzeugräder still  stehen.  



       Wenn    jedoch das Schwungrad mit mehr als  15 000     U/min    normal     iunläuft,    dann wird das  Sonnenrad 69 entsprechend schneller als  340     Ullmin    getrieben, und     beim    Einrücken der       Kupplung    71, 72 würde das Maschinen  schwungrad auch mit dieser höheren Ge  schwindigkeit laufen, so dass der Maschinist  die Brennstoffzufuhr zur Maschine abstellen  kann, damit die Maschine im Leerlauf weiter  läuft, nur durch die Energie des     Schwungrades     102. Demzufolge wird die Überdrehzahl des  letzteren reduziert.

             -Umgekehrt    wird, falls das Schwungrad 102       unter    der normalen Umdrehungszahl (15000       Ulmin)    läuft, das Sonnenrad 69 unter einer  Drehzahl von 340     U/min    gehalten und durch  die eingeschaltete Kupplung 71, 72 gleichfalls  die Maschine unter der Leerlaufdrehzahl ge  halten, so dass der Maschinist den Brennstoff  zulauf öffnen muss, wodurch die Maschine das  Sonnenrad 69 antreibt und über das Innen  zahnrad 86, die Räderwerke     IV    und V und  das Kegelrad 91 dem Schwungrad 102 Energie  verliehen wird, was eine Zunahme der Um  drehungszahl des Schwungrades verursacht.  



  Es kann sogar das volle Drehmoment der  Maschine so angewendet werden, dass nur eine  geringe     Zunahme    in den     Schw-Lmgradumdre-          hungen    verursacht wird. Ein solcher Maschi  nendrehmoment, das über das Räderwerk I  übertragen wird, übt ein Drehmoment auf den       Planetenradträger    80 und die Zwischenwelle  82 aus, das entsprechend dem     Zähnezahlver-          hältnis    des Räderwerkes I ungefähr     2,75ma1     grösser ist als das     Maschinendrehmoment.     



  Beim Loslassen der Fahrzeugbremsen kann  dieses volle Maschinendrehmoment, auf die  Fahrzeugachse     -und    die Räder angewendet,  das Fahrzeug in Bewegung setzen und be  schleunigen in einem Geschwindigkeitsbereich,  der, an der     Zwischenwelle    gemessen, von 0 bis  680     U/min    reicht, entsprechend einem     Maschi-          nengeschwindigkeitsbereieh    zwischen 340     und     2200 U/min im vorliegenden Fall.

   Während des       Zeitraiunes,    der erforderlich     ist,    um das  Schwungrad 102 zu beschleunigen, würde des  sen Geschwindigkeit zunehmen um weniger als       70.    U/min, was sich auf das Innenzahnrad 86  des Räderwerkes I durch eine Zunahme von  weniger als 1     U/min    auswirkt.  



  Sofern der Elektromagnet 126 abgeschaltet  und an dessen Stelle der Elektromagnet 119  eingeschaltet wird, um den Anker 118 und das  Innenzahnrad 117 des Räderwerkes IV still  zu halten, arbeitet letzteres als einfaches 'Pla  netengetriebe und ergibt ein     übersetziings-          verhältnis        zwischen    Kegelrad 91 und Innen  zahnrad 86 des Räderwerkes I von ungefähr  3;2:1, so dass das     Innenzahngad    86 mit etwa  730     U(min    laufen muss, entsprechend 15 000         U/min    des     Trägheitsschvuingrades    102.

   Unter  diesen Bedingungen liegt der Geschwindig  keitsbereich der Zwischenwelle 82     -ungefähr     zwischen 450 und 1250 U/min entsprechend  einem     Maschinengeschwindigkeitsbereich    von  0 bis 2200 U/min. Dabei wird die Reaktion des  Räderwerkes I auf das Innenzahnrad 86 durch  das     Trägheitsschwungrad    102 übertragen, wo  bei dessen Drehzahl um ungefähr 220     U/min     innerhalb der zur Beschleunigung notwen  digen Zeitspanne reduziert wird.  



  Wenn der Elektromagnet 111 abwechselnd  mit dem Elektromagneten 119 eingeschaltet  wird, wird die Geschwindigkeit. der Zwischen  welle 82 weiter übersetzt in er in     Fig.    2  beschriebenen Weise, und zwar mit einem       Drehmomentverhältnis    von Welle 70 zu Zwi  schenwelle 82 von 1 :<B>2,75.</B> Wenn der Elektro  magnet 112 wahlweise eingeschaltet wird, wird  die Geschwindigkeit noch weiter übersetzt, so  dass die Zwischenwelle in einem Bereich von  1450 bis 2200     U/min    arbeitet.  



  Zwischen der     Zwischenwelle    82 und der       Abtriebswelle    105 ist ein Räderwerk     VI    einge  schaltet, dessen Zweck lediglich ist, die Welle 105  einerseits mit gleicher, anderseits mit kleinerer  Drehzahl als die Drehzahl der Welle 82 an  treiben zu können. Dieses Räderwerk     VI    um  fasst ein Innenzahnrad 127 auf der Zwischen  welle 82 und damit zusammenarbeitende     Pla-          netenritzel    128, die vom auf der     Abtriebswelle     105 sitzenden     Planetenradträger    129 gehal  ten werden.

   Die     Planetenritzel    128 arbeiten  auch mit dem Sonnenrad 130 zusammen, das  ein     Gleitstück    131 aufweist, welches mit Hilfe  einer Gabel 132 aus der gezeigten Leerstel  lung nach rechts bewegt werden kann, um mit  einem Zahnkranz 133 in Eingriff zu gelangen,  der am Zusatzgehäuse 134 des     Zahnradkastens     108 befestigt ist. Wird dieses Gleitstück nach  links bewegt, so kommt es mit einem Zahn  kranz 135 in Eingriff, der am Planetenrad  träger 129 angeordnet ist.  



  Welche Lage die Schaltmuffe 77 wie frü  her beschrieben auch einnimmt, ist das Über  setzungsverhältnis von Zwischenwelle 82 und       Abtriebswelle    105 entweder 1:1, sofern das  Gleitstück 131 mit dem Zahnkranz 135 in Ein-      griff steht, um das     Räderwerk        VI    in sich zu  sperren, oder es     beträgt    ungefähr 1,6 :1; wenn  das Gleitstück 131 nach rechts bewegt wird,  um es in den festen Zahnkranz 133     einzurük-          ken,        iun    das Sonnenrad 130 festzuhalten und  das Räderwerk     VI    als einfaches Planeten  untersetzungsgetriebe zu verwenden.  



  Im vorliegenden Fall ist das     Kegelritzel     101 getrennt von dem Schwungrad 102 vorge  sehen und mit einem Elektromagneten 136  versehen, der über einen Kontakt 137 gespeist  wird, wobei dieser Magnet mit einem mittels  Kugeln 139 am     Schwungrad    102     undrehbar     befestigten Anker 138 zusammenarbeitet, der  eine axiale Bewegungsmöglichkeit in bezug auf  das Schwungrad 102 hat. Der Zweck dieser  Anordnung ist, den Elektromagneten 136  auszuschalten, wenn das Fahrzeug ausser  Dienst ist, -tun ein freies Laufen des Schwung  rades 102 zu ermöglichen, ohne     Kegelritzel     101, Kegelrad 91 und andere zugehörige Teile  in Bewegung zu setzen.  



  Bei allen vorerwähnten Anordnungen ist  angenommen, dass das Schwungrad innerhalb  eines evakuierten Gehäuses läuft, und es soll  eine     kleine    Pumpe vorgesehen sein, die jene  Flüssigkeit und Luft entfernt, welche in den       Schwungradkasten    (z. B. 141 in     Fig.    3) ein  dringt.  



  Da das Schwungrad 102 auf     reibungsarmen     Lagern läuft (vgl. 142), ist der Widerstand,  der einen Drehzahlverlust des Schwungrades  102 herbeiführt, wenn die Kupplung 136, 138  ausgeschaltet wird, sehr klein, so dass das  Schwungrad einen gleichmässigen Lauf über  eine Zeitspanne von ungefähr 20 Tagen auf  weist.

   Mit Rücksicht auf die beträchtliche  Kreiselstabilität des     Trägheitsschwungrades     102 bei normaler Tourenzahl, die sich auf das  Getriebegehäuse und jeden andern damit fest  verbundenen Teil überträgt, ist es zweck  mässig, um ein Rollen (des Schiffes) oder seit  liches Kippen des Fahrzeuges zuzulassen, ohne  unnötig schwere Lasten auf die das Schwung  rad tragenden Lager zu geben, Mittel vorzu  sehen, die das Getriebegehäuse 108 -unterstüt  zen und trotzdem ermöglichen, dass dessen  winklige Lage in bezug auf eine Längsachse    des Fahrzeuges aufrechterhalten wird, unab  hängig von der     Neigung    des Fahrzeuges um  diese Achse, während die     Reaktionsdrehkraft     vom Getriebegehäuse zum Fahrzeug übertra  gen wird.

       Fig.    3 zeigt     eine    bekannte     Anord-=          nung    zur Erlangung     seitlicher        Beweglichkeit     der Motor- und Getriebeeinheit, wobei diese  Anordnung Gummielemente oder ähnliche ela  stische Elemente 143 enthält, die radial vor  belastet sind, um das Gewicht der     Einheit    auf  oder innerhalb eines Teils 144 des Fahrzeug  rahmens zu unterstützen.

   Ein -ähnliches Ele  ment oder solche Elemente ist oder sind vor  gesehen an     oder    in der Nähe der Stirnwand  des Getriebekastens und so angeordnet, dass eine  begrenzte Winkelbewegung der     Einheit    rela  tiv zum Fahrzeugrahmen um eine Längsachse  des Fahrzeuges möglich ist. Dadurch wird  auch eine gewisse Freiheit im Vor- oder     Zu-          rückneigen    erreicht, das eine     Präzessionsbewe-          gung    des Kreisels in einer quer zur oben er  wähnten Achse stehenden Ebene bewirkt,     in     welcher das Getriebegehäuse 108 um die er  wähnte Achse eine begrenzte     winklige    Bewe  gung durchführen kann.  



  Die Nutzverzögerung soll vorzugsweise auf  alle vier Räder angewendet werden, und in  der Tat ist es dank der effektiven Verschie  bung des Fahrzeuggewichtes nach vorn wün  schenswert, dass während einer starken Ver  zögerung das grössere Verhältnis der Brems  kraft auf die Vorderräder verlegt wird, ander  seits verursacht eine grosse Beschleunigung,  die über den     Geschwindigkeitsbereidh    vom  Start zur maximalen Geschwindigkeit reicht,  eine Gewichtsverschiebung     nach    dem Hinter  teil, was es     wünschenswert    erscheinen lässt, dass  der grössere Teil der Triebkraft auf die Hin  terräder wirkt.  



  Um diesen zwei Bedürfnissen nachzukom  men, kann, wie in den     Fig:    4, 4A und     4B    dar  gestellt, ein Differentialgetriebe zwischen     Vor-          der-    und Hinterrädern vorgesehen werden.  Zwei Planetenräderwerke     VII    und     VIII    sind  zwischen der Zwischenwelle 82 und der zu die  ser gleichachsigen     Abtriebswelle    145, die auf    die Hinterräder wirkt, vorgesehen.

   Der.     Pla-          netenradträger    146 des Räderwerkes     VII    und      der     Planetenradträger    147 des Räderwerkes       VIII    sind miteinander und mit der Zwischen  welle 82 verbunden. Ein Sonnenrad 148 des  Räderwerkes     VII    und ein Innenzahnrad 149  des Räderwerkes     VIII    sind auf der Abtriebs  welle 145 befestigt.

   Ein     Innenzahnrad   <B>150</B>  des Räderwerkes     VII    ist auf der Zwischen  welle 82 drehbar angeordnet     Lind    -trägt ein       Doppelkettenrad    151, wohingegen das Sonnen  rad 152 des Getriebes     VIII    auf der Ab  triebswelle 145 drehbar angebracht ist und     ein     einfaches Kettenrad 153 trägt. Am Planeten  radträger 146 sind Planetenräder 154 angeord  net, die mit dem Sonnenrad 148 und dein  Innenzahnrad 150 des Räderwerkes     VII    zu  sammenarbeiten.

   Der     Planetenradträger    147  weist     Planetenradritzel    155 auf, die     mit    dem  Sonnenrad 152 und dem Innenzahnrad 149  des Räderwerkes     VIII    zusammenwirken. Das  Getriebe     VII,    das während der Nutzverzöge  rung in     Kraft    tritt, wie später noch erwähnt  wird, hat ein Verhältnis der Zähnezahlen von       Innenzahnrad    150 und Sonnenrad 148, das  der wirklichen Gewichtsverteilung zwischen  den     Vorder-    und Hinterrädern des Fahrzeuges  im höchsten Grad der Verzögerung entspricht,  während das Räderwerk     VIII,

      das während der       Beschleunigung.    des Fahrzeuges in Kraft tritt,  ein     Zähnezahlverhältnis    des Innenzahnrades  149 zum Sonnenrad 152 aufweist, das der Ge  wichtsverteilung zwischen     Vorder-        und    Hinter  rädern bei der grössten Beschleunigung ent  spricht.

      Eine     Doppelkette,    die     mit    gestrichelten Li  nien angedeutet ist, verbindet das     Doppelket-          tenrad    151     finit    dem     Doppelkettenrad    156       (Fig.        4A),    und eine einfache Kette verbindet  das Kettenrad 153 mit einem Zahnrad 157,  das ebenso wie das Zahnrad 156 drehbar auf  einer     Abtriebswelle    158, die die Vorderräder  antreibt, angeordnet ist.

   Ein     Mitnehmer    159  ist auf der     Abtriebswelle    158 befestigt und  arbeitet mit zwei Sätzen von Rollen 160 und  161 zusammen, die nebeneinander, aber nicht  in unveränderlicher gegenseitiger Lage in  einem Käfig 162 angeordnet sind. Die Rollen  160     wirken    auf die zylindrische     Innenfläche-          einer    Büchse 163, die .mit dem Doppelketten-         rad    156 verbunden ist, und die Rollen 161 wir  ken auf die zylindrische Innenfläche einer ;  Büchse 164, die mit dem Kettenrad 157 v     er-          bimden    ist. Die Teile 159 bis 164 bilden zwei  axial einander gegenüberliegende Kupplungen.  



  Die     VorwärtsbewegLing    ist durch einen  Pfeil in     Fig.    4B angedeutet, und sofern eine  Drehkraft auf den Teil 164 durch das Ketten  rad 157 in der Drehrichtung ausgeübt wird,  werden die Rollen 161 zwischen dem Teil 164  und dem Teil 159 verklemmt, wobei die Trieb  kraft auf die Welle 158 und auf die Vorder  räder übertragen wird.

   Die Triebkraft auf das  Zahnrad 157 wird mittels einer Kette vom  Kettenrad 153 und vom Sonnenrad 152 über  mittelt, aber infolge der Ausgleichswirkung  der     Planetenritzel    155, die sich auf dem     Pla-          netenradträger    147 des     Räderwerkes        VIII    be  finden, wird     eine    verhältnismässig grössere  Drehkraft von den     Planetenritzeln    155 auf das  Innenzahnrad- 149 übertragen, das direkt die       Rückwärtsabtriebswelle    145 treibt.    Wenn die Drehkraft in der Zwischenwelle  82 und dein     Planetenradträger    147 umgekehrt  wird, z.

   B. während der Nutzbremsung, wer  den die     Planetenritzel    155 versuchen, das In  nenzahnrad 149 und das Sonnenrad 152 in der  entgegengesetzten Richtung zu drehen. Dem  gemäss wird das Sonnenrad 152, das durch  das Kettenrad 153 und das Zahnrad 157 mit  der Büchse 164 verbunden ist, versuchen, die  Rollen 161 in eine freie Lage zu bringen,  sobald der Drehsinn umgekehrt wird, wohin  gegen. die Rollen 160, die in der entgegen  gesetzten Richtung eingreifen, sich zwischen  die Teile 159 und 163     einklemmen,    so dass das  umgekehrte Drehmoment am Teil 163 mit Hilfe  des     Doppelkettenrades    156 und des Doppel  kettenrades 151 auf das Innenzahnrad 150 des  Räderwerkes     VII    übertragen wird.

   Die Dreh  kraft dieses Innenzahnrades 150 wird durch  die     Ritzel    154 ausgeglichen durch eine ver  hältnismässig niedrigere Drehkraft am Sonnen  rad 148 auf der Welle 145, um die Hinterräder  zu verzögern. Die Vorderradantriebswelle 158  ist gegenüber der Welle 82 seitlich versetzt und       kann    sich längs der Maschine erstrecken. Das       linkerhand    auf der Zeichnung in     Fig:    4 dar-      gestellte Teil kann ähnlich dem linken Teil der       Fig.    3 ausgebildet sein.  



  Die in den     Fig.    4, 4A und 4B dargestellte  Anordnung kann, wie in     Fig.    5 gezeigt, abge  ändert werden,. wo ein einfaches Planeten  räderwerk IX benutzt wird, in Fällen, in  denen das Gewicht sich verlegt, während Be  schleunigung     und    Bremswirkung im wesent  lichen gleich sind.  



  In     Fig.    5 ist die Zwischenwelle 82 fest  mit einem     Planetenradträger    165 des Räder  werkes IX verbunden. Dieser Träger weist       Planetenradritzel    166 auf, die mit einem Son  nenrad 167, das fest mit einem Übertragungs  zahnrad 168     verbunden    ist, kämmen. Ein In  nenzahnrad 169 ist mit dem Übertragungs  zahnrad 170 fest verbunden. Die Übertra  gungszahnräder 168 und 170 arbeiten mit  Zahnrädern 171 und 172 zusammen, welche  auf einer Welle 173 angeordnet sind und mit  Zahnrädern 174 und 175 kämmen, welche auf  der Welle 176 angebracht sind. Ein auf der  Welle 173 vorgesehenes Zahnrad 177 kämmt  mit einem Zahnrad 178 auf einer nach vorn  treibenden Welle 179, die zu der nach rück  wärts treibenden Welle 176 koaxial angeord  net ist.

   Ein Paar axial einander gegenüber  liegender     Klemmrollenkupplungen    180 und  181, die denen der     Fig.    4A und 4B entspre  chen, dienen zum abwechselnden Verbinden  der Zahnräder 171 und 172 mit der Welle 173,  während einweiteres Paar axial einander ge  genüberliegender Kupplungen 182 und 183  ähnlich den Kupplungen 180 und 181 die  Zahnräder 174 und 175 abwechselnd mit der  nach rückwärts treibenden Welle 176 verbin  den.

   So wird, sofern die Zwischenwelle 82  ein vorwärtstreibendes Moment ausübt, der  grössere Teil davon über das Innenzahnrad  <B>169</B> im Räderwerk IX     und    über die Zahnräder  170, 172 und 175 auf die nach     rückwärts    trei  bende Welle 176 übertragen, während der klei  nere Teil vom Sonnenrad 167 über die Zahn  räder 168, 171, 177 und 178 auf die nach  vorn treibende Welle 179 gelangt.

   Wenn die  Drehrichtung umgekehrt wird, entweder durch  Abstellen des Brennstoffes oder durch Nutz  bremsung, wie oben erwähnt, wird der grössere    Teil dieser umgekehrten Drehkraft vom Innen  zahnrad<B>169</B> des Räderwerkes IX über die       Zahnräder    170, 172, 177,<B>178</B> nach der nach  vorn treibenden Welle 179 übertragen und der  kleinere Teil über die Zahnräder 168, 171 und  174 nach -der nach rückwärts treibenden Welle  176.  



  In der Anordnung von     Fig.    5 sind sowohl  die nach vorn treibende Welle als auch die  nach hinten treibende Welle gegenüber der  Zwischenwelle 82 seitlich versetzt, und die  erstere kann längs der Maschine angeordnet  sein.  



  In jeder der oben     erwähnten    Anordnungen  hat das     Trägheitsschwungrad    die Form einer  Scheibe, die gegen die Achse zu verdickt ist,  und die am Rand wiederum verdickt sein  kann. Ein beispielsweises Schwungrad ist in       Fig.    6 gezeigt, wo die Abmessungen der ver  schiedenen Teile mit den Buchstaben     A-J     bezeichnet sind, während     YY    die Drehachse  des Schwungrades und     XX    dessen Mittelebene  bezeichnet.  



  Die Abmessungen des     Schwungrades    sind  in bezug auf A =     Radius    der     Schwungscheibe     und B = Dicke des Scheibenrandes angegeben,  und haben ungefähr folgende Werte:  C = ungefähr     11/2-4mal    so gross wie B;  <I>D</I> = ungefähr 10 % von<I>A,</I>  E = zwischen 30 und 40 % von A,  <I>F =</I> zwischen 5     und    10 % von<I>A,</I>  G = zwischen 20 und 25 % von A,       II    = zwischen 15 und 20 % von A,  I = zwischen 5 und 10     %a    von A,  J =. ungefähr     3/$-1    von B.  



  Die Werte von A und B werden entspre  chend der für die Drehzahl aufzuwendenden  Energie bestimmt. Die mit 184 und 185 be  zeichneten Teile sind annähernd parallel, und  die mit 186, 187, 188 und 189 bezeichneten  Teile können leicht gekrümmt sein, obwohl  zur Erleichterung der Herstellung zwei im  Profil gerade Teile, die.verschiedene     Winkel     zur Achse     BB    haben, besser geeignet sind. als  die in der     Zeichnung    dargestellten.

   Das  Schwungrad ist in dieser Form ausgeführt,  damit die beste Ausnutzung des Materials in-           nerhalb    des gegebenen Durchmessers (der  durch die     Konstruktion        bedingt    ist) und in  bezug auf die Geschwindigkeit (durch die ver  wendeten Lager bedingt) möglich ist.  



  Selbstverständlich kann die Erfindung  nicht nur für Fahrzeugantriebe wie beschrie  ben, sondern auch anderweitig verwendet wer  den, z. B. für Lifts,     Kohlenförderungsanlagen,          Krane    und Bagger.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI-I Antriebseinrichtung, insbesondere für Fahrzeuge, gekennzeichnet durch eine An triebswelle, ein erstes Differentialzahnrad getriebe mit drei Elementen, dessen erstes Element als Drehmoment-Summierungselement mit einer Abtriebswelle und dessen zweites Element mit einem in .einem vorbestimmten Drehsinn rotierenden Schwungrad gekoppelt ist, ferner gekennzeichnet durch ein zweites Differentialzahnradgetriebe mit drei Elemen ten,
    dessen erstes Element als Summie- rungselement mit dem zweiten Element des ersten Getriebes und dessen zweites Element mit dem Summierungselement des ersten Ge triebes gekoppelt ist, und durch erste und zweite Kupplungsmittel, wobei die ersten Kupplungsmittel die Kupplung der Antriebs welle mit dem dritten Element des ersten Ge triebes bewerkstelligen können, um eine trei bende Verbindung zwischen der Antriebs- und Abtriebswelle herzustellen,
    bei der die Rich tung des Abtriebsdrehrnomentes derjenigen des Antriebsdrehmomentes entspricht und die Reaktion beider Drehmomente über das zweite Element des ersten Getriebes auf das Schwung rad übertragen wird, wodurch eine Verzöge rung der Schwungradbewegung eintritt, wäh rend die zweiten Kupplungsmittel die Kupp lung der Antriebswelle mit dem dritten Ele ment des zweiten Getriebes bewerkstelligen können, um eine treibende Verbindung zwi schen der Antriebs- und der Abtriebswelle herzustellen,
    bei der die Richtung des Ab triebsdrehmomentes der urangekehrten Rieh Umg des Antriebsdrehmomentes entspricht und die Reaktion beider Drehmomente über das Summierimgselement des zweiten Getrie- bes auf das Schwungrad übertragen wird, wo durch eine Beschleunigung der Schwungrad- bewegung eintritt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Antriebseinrichtung gemäss Patentan spruch, gekennzeichnet durch Mittel, welche das Stunmierungselement des zweiten Getrie bes festhalten können, solange das Schwung rad nicht mit dem zweiten Getriebe gekoppelt ist. 2.
    Antriebseinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen dem Schwungrade und dem zweiten Element des zweiten Getrie bes als treibende Verbindung ein Geschwindig keitswechselgetriebe vorhanden ist. 3. Antriebseinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschwindigkeits wechselgetriebe Mittel aufweist, um dem Sum- mierungselement des zweiten Getriebes einen dem Drehsinn der Abtriebswelle umgekehrten Drehsinn zu erteilen.
    4. Antriebseinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprfichen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die dritten Elemente bei der Getriebe Sonnenräder sind. 5.
    Antriebseinrichtung gemäss Patentan spruch, bei welcher die beiden Differential getriebe je ein Sonnenrad, ein Innenzahnrad und ein Summierungselement aufweisen, wo bei das Summiertungselement jedes Getriebes mit dem Innenzahnrad des andern Getriebes fest verbunden ist, gekennzeichnet durch ein drittes und ein viertes Getriebe, je mit einem Sonnenrad, einem Innenzahn>Äad und einem Summierungselement,
    wobei das Summierungs- element des dritten Getriebes und das Innen zahnrad des vierten Getriebes mit dem Sum- mierungselement des zweiten Getriebes fest verbunden sind, und dass die Sonnenräder des dritten und des vierten Getriebes treibend mit einander in Verbindung stehen und das Schwungrad mit dem Innenzahnrad des drit ten Getriebes verbunden ist, ferner gekenn zeichnet durch eine Zwischenwelle, welche mit dem Suminierungselement des ersten Getrie- bes fest verbunden ist und die.
    erwähnte Ab triebswelle bildet, wobei Mittel vorhanden sind, durch welche die Zwischenwelle wahl weise mit der Ausgangswelle der Einrichtung gekuppelt oder arretiert werden kann, ferner dass Arretiermittel vorhanden sind, welche das Innenzahnrad des ersten Getriebes, das Sum- mierungselement des vierten Getriebes und das Sonnenrad des dritten Getriebes arretieren können, und schliesslich gekennzeichnet durch Mittel zum Verbinden des dritten Getriebes mit dem Schwungrad (Fug. 2). 6. Antriebseinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch Mittel zur Arretierung des Summie- rungselementes des zweiten Getriebes. 7.
    Antriebseinrichtung gemäss Patentan spruch, gekennzeichnet durch ein drittes und ein viertes Differentialgetriebe, wobei der Planetenradträger des zweiten Getriebes und das Innenzahnrad des ersten Getriebes mit dem Planetenradträger des dritten Getriebes und dem Planetenradträger des vierten Ge triebes verbunden sind, ferner gekennzeichnet durch ein fünftes Differentialzahnradgetriebe mit zwei Sonnenrädern und einem Summie- rungselement, wobei das Summierungselement Planetenräder aufweist, welche mit den Son nenrädern kämmen, ferner dadurch gekenn zeichnet,
    dass das Innenzahnrad des ersten Ge triebes mit einem der Sonnenräder des fünf ten Getriebes und das Innenzahnrad des vier ten Getriebes mit dem Siunmierungselement des fünften Getriebes treibend verbunden sind, dass Mittel zur Arretierung des andere Son nenrades des fünften Getriebes zur Verfügung stehen, und dass die Übersetzungsverhältnisse derart sind, dass, wenn das zuletztgenannte Sonnenrad arretiert ist, das andere Sonnenrad des fünften Getriebes und das Innenzahnrad des ersten Getriebes sich in entgegengesetzter Richtung der Sonnenräder des ersten und des zweiten Getriebes drehen. B.
    Antriebseinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 7, gekennzeichnet durch ein sechstes Differentialzahnradgetriebe, wobei ein Innenzahnrad desselben mit der Zwisehenwelle und ein Summierungselement dieses Getriebes mit der Ausgangswelle der Einrichtung fest verbunden sind und ein Son nenrad dieses Getriebes wechselweise arretiert oder mit dem Summiertmgselement des sech sten Getriebes treibend verbunden werden kann.
    9. Antriebseinrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein richtung Ausgleichsmittel aufweist, dank wel- ehen während der Beschleunigung des Fahr zeuges der grössere Teil des Abtriebsdrehmo- mentes den Hinterrädern und während der Verzögerung der grössere Teil der Bremskraft den Vorderrädern zugeführt werden kann. 10.
    Antriebseinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ausgleiehsmittel ein erstes und ein zweites Differentialzahn radgetriebe besitzen, deren Summierungsele- mente miteinander und mit einer die erwähnte Abtriebswelle bildenden Zwischenwelle in Ver bindung stehen, das Sonnenrad des ersten Aus gleichsgetriebes und das Innenzahnrad des zweiten Ausgleichsgetriebes fest mit der An triebswelle der Hinterräder verbunden sind, das Innenzahnrad des ersten Ausgleichsgetrie bes und das Sonnenrad des zweiten Ausgleichs getriebes über eine Zweiwegkupphlng mit der Antriebswelle der Vorderräder gekoppelt sind,
    wobei beim ersten Ausgleichsgetriebe das Zähnezahlverhältnis des Innenzahnrades ztun Sonnenrad der Gewichtsverteilung zwi schen Vorder- und Hinterrädern bei einem höchsten Grad, der Verzögerung des Fahrzeu ges proportional ist und beim zweiten Aus gleichsgetriebe das Zähnezahlverhältnis des Innenzahnrades zurr. Sonnenrad der effek tiven Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterrädern bei einer grössten Beschleu nigung des Fahrzeuges proportional ist. 11.
    Antriebseinrichtung gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ausgleichsmittel ein Dif ferentialzahnradgetriebe in sich fassen, dessen Summierungselement fest mit einer die er wähnte Abtriebswelle bildenden Zwischenwelle verbunden ist, wobei die Planetenradritzel die ses SummierLmgselementes mit einem Sonnen- rad kämmen, welches seinerseits mit einem ersten Übertragungszahnrad fest verbunden ist,
    während das- Innenzahnrad dieses Getrie bes fest mit einem zweiten übertragungszahn- rad verbunden ist, ferner sind Mittel, um das erste Übertragungszahnrad mit der Antriebs welle der Vorderräder und das zweite über tragungszahnrad mit der Antriebswelle der Hinterräder treibend zu verbinden, und an- fiere Mittel vorhanden, um das erste über- tragungszahnrad mit der Antriebswelle der Hinterräder und das zweite Übertragungsrad mit der Antriebswelle der Vorderräder zu ver binden. 12.
    Antriebseinrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwungrad gemäss Fig. 6 der beiliegenden Zeichnung konstruiert ist.
CH304580D 1950-08-23 1951-08-23 Antriebseinrichtung, insbesondere für Fahrzeuge. CH304580A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0131712A3 (de) * 1983-05-24 1985-09-04 Nissan Motor Co., Ltd. Mechanische Einrichtung zur Verminderung des Schaltruckes für Planetengetriebe eines Fahrzeugs oder dergleichen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0131712A3 (de) * 1983-05-24 1985-09-04 Nissan Motor Co., Ltd. Mechanische Einrichtung zur Verminderung des Schaltruckes für Planetengetriebe eines Fahrzeugs oder dergleichen

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