CH300039A - Vorrichtung zum stetigen Ausscheiden spezifisch schwerer Verunreinigungen aus Faserstoffaufschwemmungen. - Google Patents
Vorrichtung zum stetigen Ausscheiden spezifisch schwerer Verunreinigungen aus Faserstoffaufschwemmungen.Info
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- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21D—TREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
- D21D5/00—Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
- D21D5/18—Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor with the aid of centrifugal force
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Description
Vorrichtung zum stetigen Ausscheiden spezifisch schwerer Verunreinigungen aus Faserstoffaufschwemmungen. Die Erfindung betrifft eine Vorriehtimg zum stetigen Ausscheiden spezifisch schwerer X'erunreinigungen aus Faserstoffaufschwem- mung-en zum Zwecke der Vermeidung von Be- sehädigungen der zur weiteren Verarbeitung der Faserstoffaufschwemmung notwendigen lIasehinen.
In den Aufsehwemmungen von Holzschliff und Zellstoff, insbesondere aber von Pa.pier- anssehuss und Altpapier, sind neben Verun- reinigungen kleiner und kleinster Abmessun gen, die\ im allgemeinen erst kurz vor der Entwässerungsmaschine in Sandfängen, Sand- sehleudern, Rohrschleudern und Knotenfän- (,:
ern entfernt. werden, auch Verunreinigungen grösserer Abmessungen, die die Mahl- und Aufsehlagorgane der Faserstoffaufbereitungs- masehinen erheblich beschädigen und diese oft sogar zerstören, zumal bei den heute sehr gebräuchlichen rasch laufenden Maschinen.
Zum Ausscheiden von Eisenteilen benutzt man sogenannte 1Vlagnetausseheider, an denen diese Fremdkörper hängenbleiben. Diese Vor riehtungen haben aber den Nachteil, dass bei spielsweise die niehtmagnetiselren Teile wie Steine, Zementstücke, Buntmetalle usw. aus der Faser:stoffaufschwemmung nicht heraus- (rezogen werden. Zudem verlieren solche Ma gnetabseheider erheblich an Wirkung, wenn die Faserstoffaufschwemmung eine grössere Dichte hat, und man ist deshalb unter Um ständen gezwungen, bei der Reinigung mit geringerer Dichte zu arbeiten, als dies für die nachfolgende Aufbereitung notwendig ist.
Diese Nachteile vermeidet die erfindungs gemässe Vorrichtung dadurch, dass die zu rei nigende Faserstoffaufsehwemmung aus einem zentralen Zulauf auf eine umlaufende Scheibe aufgegeben wird. Dabei werden die spezifisch schweren Verunreinigungen durch die grö ssere Zentrifugalwirkung am weitesten nach aussen in eine die Scheibe umgebende ring förmige Kammer geschleudert, wo sie sich absetzen, während die gereinigte Aufschwem- mung in einen unterhalb der Scheibe angeord neten und in die Kammer hineinragenden zentralen Abfluss gelangt.
Die Wirkung der Schleuderscheibe kann dadurch erhöht wer den, dass ihre dem Zulauf zugekehrte Ober fläche konkav ausgebildet oder mit radialen Flügeln, die gerade oder leicht gekrümmt sein können, versehen ist.
Die Zeichnungen zeigen zwei Ausfüh rungsbeispiele der Erfindung, und zwar in Fig.1 den Längsschnitt durch eine Vor richtung stehender Anordnung, Fig. 2 den Querschnitt hiervon und Fig.3 den Einbau der Vorrichtung bei hintereinandergeschalteten Kegelmühlen.
In Fig.4 ist das zweite Ausführungsbei spiel des Stoffreinigers gemäss der Erfindung gezeigt.
Nach Fig.1 schliesst sich an das S-förmige Zulaufrohr 1 für die zu reinigende Faser- stoffaufschwenimung eine Kammer 2 an, in die auf der dem Zulauf entgegengesetzten Seite das Ablaufrohr 3 für die gereinigte Aufschwemmung so hineinreicht, dass ein ringförmiger Sammelraum 4 für die ausge schiedenen Verunreinigungen gebildet wird. In dem Raum zwischen dem untern Ende des Zulaufrohres 1 und dem obern Rand des Ab laufrohres 3 ist die Schleuderscheibe 5 an geordnet, die über die Welle 6 von dem lIo- tor 7 in rasche Drehung versetzt wird.
Die Oberseite der Scheibe 5 ist konkav (linke Seite der Fig.l) oder mit. Flügeln 8 (rechte Seite der Fig.1) versehen. Tangential an die Kammer ? schliesst die mit einem Deckel 9 verschlossene Sammel- und Aussehleuskam- mer 10 (-rechte Seite der Fig.l und 2) für die ausgpsehiedenen Verunreinigungen an.
Dem gleichen Zweck dient (linke Seite der Fig.1 und 2) die unterhalb des Ringraumes 4 angeordnete, ebenfalls mit Deckeln 11 ver sehene Sammel- und Ausschleuskammer 12.
Die zu reinigende Faserstoffaufsehwem- mung fliesst - aus dem Sammelbehälter 13 durch das Zuflussrohr 1 auf die durch den Motor 7 in rasche Drehung versetzte Sehleu- derseheibe 5, die die spezifisch schweren Ver unreinigungen an die Wand der Kammer 2 absehleudert, aus der sie in die Sammelkam- mer 10 bzw. 12 gelangen, aus denen sie von Zeit zu Zeit entfernt werden.
Die von den spezifisch seliwereren Unreinigkeiten gerei nigte Aufsehwemmung gelangt aus der Ring kammer 4 in das Abflussrohr 3 und durch den von der Sehleuderseheibe erzeugten Drticlz zur Kegelmühle 14.
Bei dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungs beispiel ist mit 1 wieder das Zulaufrohr für die zu reinigende Ausschwemmung, mit \? die ringförmige Kammer und mit 3 das zentrale -_blaufrohr bezeichnet. Das obere Ende des Ablaufrohres (Überlauf 15) ist dabei in einem grösseren Abstand von der Schleuderscheibe angeordnet. Der Behälter ? ist weit unter den Überlauf heruntergezogen und in diesem Be reich im wesentlichen kegelig verjüngt. Das Ablaufrohr ist im untern Teil des Behälters abgebogen und radial nach aussen geführt.
An das untere Ende des Behälters 2, 4 ist unter Zwisehensehaltung eines Stutzens 16 mit Schauglas<B>1.7</B> und eines Absperrschiebers <B>18</B> ein Sehmutzsammelbehälter 19 mit Ab lasseinriehtung<B>'</B>0 angeschlossen. Eine Spül- wasseransehlussleitung- ist mit 21 bezeichnet.
Durch den grösseren Abstand des Ablau fes von der Schleuderscheibe und die grössere axiale Ausdehnung des ringförmigen Behäl ters<B>-i.</B> ist für das Ausscheiden der Verunrei nigungen und für eine geordnete Umkehr der wenigstens teilweise zunächst. nach unten wirbelnden und dann wieder zum zentralen Überlauf aufsteigenden Aufsehwemmung ge nügend Raum.
Die kegelig-e Verjüngung des ringförmigen Behälters bewirkt. eine Erhö- liting der Zentrifugalwirkung und damit der Kraft zum Ausscheiden der Verunreinigun gen. Durch die Zugabe von Spülwasser in ge ringer Menge werden die an den schwereren Teilen anhaftenden Fasern abgewaschen, und ausserdem werden die Stoffasern im Schwebe zustand gehalten, so dass sich nur die spe zii.'iseh schweren Teile im ",ehmut.zsaininel- behälter absetzen.
Die Spülwasserzugabe wird etwa so eingeregelt, dass die abgespülten, am weitesten nach unten sinkenden Stoffasern gerade bis in die Höhe des Seliauglases 17 im Stutzen 16 gelangen, so dass durch Beobaeh- tun- dieses Schauglases stets die richtige Ein regelung des Spülwasserdruckes möglich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum stetigen Ausscheiden spe- zifiscll schwerer Verunreinigungen aus Faser stoffaufschwemmungen, gekennzeichnet durch eine um eine senkrechte Achse (6) umlau fende Scheibe (5), auf die die zu reinigende Faserstoffaufsehwemmung von oben aufgege ben wird, eine diese Scheibe umgebende Kam iner (2), in der die spezifisch schweren Ver- unreinigun-en sieh sammeln und einen unter halb der sieh drehenden Seheibe angeordne ten und in_ die Kammer hineinreichenden,zen tralen Abfluss (3) für die gereinigte Faser- stoffsuspension. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch --ekennzeichnet, da.ss die umlaufende Scheibe (5) oben mit konkaver Oberfläche ausgebildet ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die umlaufende \'rlieibn <B>(7)</B> auf ihrer Oberseite gerade Flügel trägt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit der Kammer (2) wenigstens eine tangential angeordnete Ausschleuskammer (10) für die ausgeschie denen Verunreinigungen verbunden ist. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass unterhalb der Kammer (\_') und mit dieser verbünden eine ringförmige Sammelkammer (12) für die aus geschiedenen Verunreinigungen mit Aus sehleusvorrichtungen (11) angeordnet ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Kammer (2., 4) etwa gleich dem doppel ten Durchmesser der umlaufenden Scheibe (5) ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da dureb gekennzeichnet, dass der Abstand zwi- sehen Schleuderscheibe (5) und zentralem Überlauf (3, 15) wenigstens gleich dem hal ben Durchmesser der Schleuderscheibe (5) ist. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter (2, 4) unterhalb des Überlaufes nach unten kegelig verjüngt ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der zentrale Ab lauf radial aus dem Behälter (2, 4) heraus geführt ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an das untere Ende des Behälters (2, 4) ein Schmutzsam- melbehälter mit Entleervorrichtung ange schlossen ist. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an das untere Ende des Behälters (2, 4) eine Spülwasser leitung mit regelbarem Zulauf angeschlossen ist.11. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am untern Ende des Behälters (2, 4) oberhalb des Spülwasser anschlusses ein Beobachtungsfenster angeord net ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE300039X | 1951-04-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH300039A true CH300039A (de) | 1954-07-15 |
Family
ID=6091635
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH300039D CH300039A (de) | 1951-04-28 | 1952-04-28 | Vorrichtung zum stetigen Ausscheiden spezifisch schwerer Verunreinigungen aus Faserstoffaufschwemmungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH300039A (de) |
-
1952
- 1952-04-28 CH CH300039D patent/CH300039A/de unknown
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