CH291237A - Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Rauhigkeit planbearbeiteter metallischer Oberflächen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Rauhigkeit planbearbeiteter metallischer Oberflächen.

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CH291237A
CH291237A CH291237DA CH291237A CH 291237 A CH291237 A CH 291237A CH 291237D A CH291237D A CH 291237DA CH 291237 A CH291237 A CH 291237A
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Walter Dr Ing Zimmermann
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Walter Dr Ing Zimmermann
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B7/00Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques
    • G01B7/34Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring roughness or irregularity of surfaces

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  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description


  



  Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Rauhigkeit planbearbeiteter metallischer
Oberflächen.



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Messung der Rauhigkeit planbearbeiteter metallischer Oberflächen.



   Gemäss dem Verfahren naeh der Erfin  dung wird unter Ausnutzung des    Skineffektes   bei Hochstfrequenzen    der Widerstand einer Oberflächensehicht eines Fläehenteils des zu   nntersuchenden    rauhen Materials mit dem   einer gleich grossen Bezugsfläehe    mit praktisch   vernachlässigbarer    Rauhigkeit verglichen.



  Ausserdem wird weiterhin ein Mass des freien Luftvolumens zwischen dieser rauhen Oberfläche und einer möglichst ebenen   Bezugs-      fläche f Luftmass) durch    eine   Kapazitätsver-      gaz      eiehsmessung bestimmt,    wobei der Quotient ans dem relativen Widerstand und der relativen Kapazität ermittelt wird, um als   : NIass    für die Rauhigkeit des betreffenden Werkstückes zu dienen.



   Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vor  riehtung zur Durchfiihrung    des obigen Verfahrens. Sie kennzeichnet sich dadurch, dass an einen   Höehstfrequenzsender    eine aus kon   zentrischen Leitungsstücken bestehende Er-      satzantenne    angesehlossen ist, wobei die offenen Enden der beiden Antennenzweige einerseits mit dem   Prüfling    und anderseits mit einem die Bezugsflache aufweisenden Teil abschliessbar sind, wobei Messkreise mit je einem   Antennenzweig    gekoppelt sind, die die Hoehfrequenzströme messend vergleichen.



   In den Zeiehnungen zeigt :
Fig.   1    ein Ausführungsbeispiel einer   Vor-    richtung zur Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens,
Fig. 2 eine Kapazitätsmessanordnung, die zur Bestimmung des   Luftmasses   der rauhen Oberfläche dient.



   An der Oberfläche   1    des Prüflings werden zwei Messungen vorgenommen. Die infolge des als bekannt   vorauszusetzenden      Skineffektes    relativ geringe   Stromeindringung    bei sehr hohen Frequenzen bewirkt eine scheinbare Er  höhung    des spezifischen Widerstandes, da nur ein relativ geringer Teil des Leiterquerschnittes vom Strom   durehflossen    wird. Da der nur in der äussersten Oberflächenhaut fliessende   Hochstfrequenzstrom    der topographischen Oberflächengestalt exakt folgen muss, wird der wirksame Stromweg gegenüber einem Leiter mit ideal glatter Oberfläche um einen definierten Betrag erhöht.

   Die numerische Grosse dieses Betrages ändert sich naturgemäss mit der Achsenorientierung des Stromflusses an der zu prüfenden Oberfläche.



   Es ist nur notwendig, den Widerstand der Fläche des Prüfkörpers zu vergleichen mit dem Widerstand einer ebenen Bezugsfläche mit praktisch verschwindender Rauhigkeit gleicher geometrischer Abmessungen. Aus dem Quotienten beider Widerstandswerte kann dann auf die Beschaffenheit der zu prüfenden Oberfläehe geschlossen werden.



   Die Vorrichtung zur Durchführung einer solchen Messung ist in Fig.   1    dargestellt.



  Als Generator kommt ein Höchstfrequenz sender   4,    beispielsweise ein Magnetron mit einer Wellenlänge von beispielsweise 10 cm (3 X 109 Hz), zur Anwendung. An den Hochst  frequenzsender    ist eine aus konzentrischen   Leitungsstücken    bestehende   T-formige    Ersatzantenne 5 angeschlossen. Der Aussenleiter 6 in Form eines zylindrisehen Rohres umgibt konzentriseh einen Innenleiter 7 mit   kreisför-    migem Querschnitt. Die beiden gleich langen Antennenzweige werden an dem einen Ende mit dem   Prüfling      1    und an dem andern mit dem Normal   3    abgeschlossen, indem das untere Ende auf den   Prüfling    1 aufgesetzt wird, während auf das obere Ende das Normal 3 aufgelegt wird.

   Zwisehen dem Aussenleiter 6 und dem Innenleiter 7 verbleibt die Messfläche 8 in Form einer Kreisringfläche. Diese Messfläche 8 wird nun sowohl beim   Prüfling    als auch heim Normal von hochfrequentem Wech  selstrom    durchsetzt. Damit erhält man unter Benutzung bekannter Schaltungen 9 und 10 am Röhren-Voltmeter 11 unmittelbar einen Vergleichswert der   Wirkwiderstände    der gleich grossen Flächenelemente 8.



   Um die   Oberflächenrauhiblkeit    noch besser zu erfassen, ist noch eine zweite Grosse von Bedeutung. Sie ist das sogenannte   Luftmass.   



  Dieses lässt sich messtechnisch erfassen mit Hilfe einer Kapazitätsmessung zwischen einer möglichst ebenen Messelektrode und der Oberfläche des   Prüflings.      Zlun    Zwecke einer gro ssen Genauigkeit wird hierzu eine sehr dünne Glasplatte 12 verwendet, die als Dielektrikum wirkt. Auf sie ist einseitig ein Silberbelag   13    aufgebracht. 14 ist die eigentliche Messelektrode. Die Glasplatte wird, wie Fig. 2 in vergrössertem Massstab erkennen lässt, auf den   Prüfling      1    aufgelegt und die Kapazität zwischen dem Silberbelag 13 und der Oberfläche gemessen. Damit kann das   Luftmass   zwisehen der Oberfläche des Prüflings   1 und    der Messelektrode 14 bestimmt werden.

   Je nach der Rauhigkeit der Oberfläche ist dieses     Luftmassx- verschieden.    Die Kapazität des Kondensators   1,    12,14 wird verglichen mit derjenigen eines Kondensators, bei dem die Messelektrode durch die Bezugsfläche mit ver  nachlässigbarer    Rauhigkeit gebildet wird. Der Quotient der beiden Kapazitäten wird dureh die Doppeltriode 15 gebildet.



   Schliesslich kann am Quotientenmesser 16 der Quotient der beiden durch die Doppeltrioden 11 und 15 gebildeten relativen Widerstands-bzw. Kapazitätswerte unmittelbar abgelesen werden. Dieses Messgerät ist als Kreuz  spulinstrument    ausgeführt.



     PATENTANSPRi' : CHE    :    I.    Verfahren zur Messung der Rauhigkeit   planbearbeiteter metallischer Oberflächen,    dadurch gekennzeichnet, dass unter Ausnut  zung    des   Skineffektes    bei Höehstfrequenzen der Widerstand einer Oberflächenschicht eines Fläehenteils des zu untersuchenden rauhen Materials verglichen wird mit dem einer gleich grossen Bezugsfläche mit praktiseh ver  nachlässigbarer Rauhigkeit    und dass ferner ein Mass des freien   Luftvolumens    zwischen dieser rauhen   Oberfläehe und einer mögliehst    ebenen Bezugsfläehe   (Luftmass) durch    eine   Kapazitätsvergleichsmessung bestimmt    wird,

   wobei der Quotient aus   relativem Widerstand    und relativer Kapazität ermittelt wird, um als Mass für die Rauhigkeit des betreffenden   Werkstüekes    zu dienen.



   II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens naeh Patentansprueh I, da  dureh    gekennzeichnet, dass an einen Hochst  frequenzsender    eine aus konzentrischen Leitungsstüeken bestehende   T-formige    Ersatzantenne angeschlossen ist, wobei die offenen Enden der beiden   Antennenzweige    einerseits mit dem   Prüfling und    anderseits mit einem die Bezugsfläche aufweisenden Teil abschliessbar sind, wobei Messkreise mit je einem Antennenzweig gekoppelt sind, die die Hoch  frequenzstrome    messend vergleichen.

Claims (1)

  1. UNTERANSPRi7CHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Quotient des aus der Skineffektmessung gewonnenen Wertes und des aus der Kapazitätsmessung gewon nenen Wertes elektrisch gebildet wird.
    2. Vorrichtung naeh Patentansprueh II, dadurch gekennzeiehnet, dass zur Kapazitäts- vergleichsmessung eine Brückenschaltung vorgesehen ist.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da lllrch gekennzeichnet, dass ein Quotientennesser vorgesehen ist, an den einerseits die die Hochstfrequenzströme vergleichenden Messzweige und anderseits die zur Kapazitäts- vergleichsmessung dienende Brückenschaltung angeschlossen sind.
CH291237D 1950-02-10 1950-02-10 Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Rauhigkeit planbearbeiteter metallischer Oberflächen. CH291237A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0908697A1 (de) * 1997-10-11 1999-04-14 Microspace Mess- und Sensortecknik GmbH Verfahren und Vorrichtung zur Messung des Volumens von Näpfchen an Druckwalzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0908697A1 (de) * 1997-10-11 1999-04-14 Microspace Mess- und Sensortecknik GmbH Verfahren und Vorrichtung zur Messung des Volumens von Näpfchen an Druckwalzen

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