CH285142A - Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Titandioxyd mit hohem Rutilgehalt durch Zersetzung von Titantetrachlorid mit sauerstoffhaltigen Gasen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Titandioxyd mit hohem Rutilgehalt durch Zersetzung von Titantetrachlorid mit sauerstoffhaltigen Gasen.

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CH285142A
CH285142A CH285142DA CH285142A CH 285142 A CH285142 A CH 285142A CH 285142D A CH285142D A CH 285142DA CH 285142 A CH285142 A CH 285142A
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von     Titandioxyd    mit hohem     Rut          durch    Zersetzung von     Titantetrachlorid    mit sauerstoffhaltigen Gasen.    Im Schweizer Patent     Nr.265192    ist ein  Verfahren zur Zersetzung flüchtiger Metall  chloride, insbesondere auch von     Titantetra-          chlorid,    mit sauerstoffhaltigen Gasen zwecks  Gewinnung von fein verteilten Metalloxyden  bei hohen Temperaturen unter Flammenbil  dung beschrieben.

   Bei diesem Verfahren wird  ein Gemisch (Reaktionsgas) von     Metall-          chloriddanipf    und sauerstoffhaltigem Gas mit  einer Temperatur von höchstens 500  C ange  wandt, welches man in den Reaktionsrahm  ausströmen lässt und zu einer Flamme ent  zündet, wobei man mindestens die zu der Er  zeugung der Flamme notwendige Wärme  menge durch eine besondere     'NWärmequelle     innerhalb des Reaktionsraumes erzeugt.

   Eine  spezielle Ausführungsform des Verfahrens des  genannten Schweizer Patentes benutzt die  durch eine     exotherme    chemische Hilfsreaktion  innerhalb des Reaktionsraumes erzeugte     Wärme     zur Zündung des     Metallehlorid-Sauerstoff-          gemisches.    Als     exotherme    Hilfsreaktion ist.  im genannten Schweizer Patent insbesondere  die Verbrennung von     brennbaren    Gasen wie  Kohlenoxyd und Wasserstoff mittels sauer  stoffhaltiger Gase erwähnt.

   Dabei kann die  Hilfsreaktion in der Weise durchgeführt wer  den, dass das brennbare Gas und das zu des  sen Verbrennung     mindestens    teilweise separat  vom Reaktionsgas zugeführte sauerstoffhaltige  Gas konzentrisch um die Reaktionsgas  mischung in den Reaktionsraum zugeführt  werden. Es entsteht dabei um den Reaktions-         gasstrom    herum eine konstant. brennende  Hilfsflamme, an welcher sieh das     Reaktions-          --asgemisch    gleichmässig zur Flamme entzün  det..  



  Es wurde nun festgestellt, dass man bei der  Zersetzung von     Titantetrachlorid    nach dem  Verfahren des genannten Schweizer Patentes  ein     Titanoxyd    erhält, welches die     Anatasstruk-          tur        aufweist        oder        bestenfalls        nur    5     bis        20%          Rutil    enthält.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun.  ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Her  stellung eines     Titandioxy        d-Pigmentes    mit       einem        Rutilgehalt        von        mindestens        40%.     



  Das Verfahren zur Gewinnung von Titan  dioxyd mit einem     Rutilgehalt    von mindestens       -10        %        durch        Zersetzung        von        Titantetrachlorid     mit sauerstoffhaltigen Gasen, wobei man ein  Gemisch von     Titanehloriddampf    und sauer  stoffhaltigem Gas mit einer Temperatur von  höchstens 500  C in einen Reaktionsraum aus  strömen lässt und dort mittels einer     exother-          men        ehemisehen    Hilfsreaktion     zu    einer Flamme  entzündet, ist dadurch gekennzeichnet,

   dass  man das Gemisch in mindestens einem Gas  strom in den Reaktionsraum austreten lässt,  wobei der Querschnitt. des Gasstromes senk  recht     zur        Ausströmungsriehtung    so bemessen  ist, dass der grösste Kreis, welcher diesem  Querschnitt einbeschrieben werden kann, einen  Durchmesser von nicht mehr als 1     ein    auf  weist. Zweckmässig wird es dort mittels einer  vorteilhaft das     Gasgemiseli    umgebenden, aus      brennbarem und sauerstoffhaltigem Gas gebil  deten Flamme seinerseits zur Flamme ent  zündet.  



  Die Bildung von     Rutil    aus     Titanehlorid     und sauerstoffhaltigem Gas erfolgt, wie fest  gestellt wurde, nur bei Temperaturen, die  weit - über l000 , bei 1200 bis     1$00     liegen.  Wird ein Reaktionsgasgemisch von zu dicker  Schicht mit einer Hilfsflamme zur Flamme  entzündet, so treten wohl an den Berührungs  flächen des     Reaktionsgasstromes    mit den hei  Uen     Flammengasen    der Hilfsflamme die     zur          Rutilbildung    notwendigen hohen Tempera  turen auf,

   während aber der Kern des     Reak-          tionsgasstromes    nur die zur     Anatasbildung     erforderliche Temperatur von 800 bis l000   erreicht, nicht. aber die zur     Rutilbildung        er-          lorderlichen    höheren Temperaturen.  



  Bei der     Neiwendung    von     Titanchlorid-          Sauerstoffgasmisehungen    in dünnen     Schieh-          ten    dagegen wird das ganze Gemisch oder  zum mindesten der grösste Teil desselben  innert.     kurzer    Zeit auf die zur     Rutilbildung     notwendige hohe Temperatur erhitzt..  



  Man kann das Reaktionsgasgemisch in  Form einer dünnen Ringschicht von kreisför  miger oder elliptischer Gestalt in den Reak  tionsraum einführen, wobei man um diese  ringförmige Schicht des     Reaktionsgasstromes     herum eine aus brennbarem Gas und sauer  stoffhaltigem Gas gebildete Flamme     zwecks          Entzündung    des ersteren brennen lässt. Inner  halb der ringförmigen Schicht lässt man zur       .Erzielung    einer regelmässigen Strömung vor  teilhafterweise ein     inertes    Gas zuströmen; man  kann aber auch innerhalb der ringförmigen  Schicht des     Reaktionsgasstromes    eine zweite  aus brennbarem Gas und sauerstoffhaltigem  Gas gebildete Flamme brennen lassen.

   Letz  tere Ausführungsform des Verfahrens hat den  Vorteil, dass die Schicht des     Reaktionsgasstro-          mes    gleichzeitig von zwei Seiten her zur  Flamme entzündet wird. Die im Zentrum des  Ringes brennende Flamme kann eine Flamme  aus     @Vasserstoff,    Kohlenmonoxyd, Gemischen       derselben,    Kohlenwasserstoffgasen usw. mit  sauerstoffhaltigen Gasen sein.

   Die zur Ver-         brennungsreaktion    dienenden Komponenten  können getrennt     innerhalb    der Ringschicht des       Reaktionsgasstromes    zugeführt werden oder  aber sie     können,    wenn die Austrittsgeschwin  digkeiten und     Mischungsverhältnisse    so ge  wählt werden, dass ein     Zurüekschlagen    vermie  den wird, auch bereits im gemischten Zu  stande zugeführt werden.

   Da diese zentrale  Flamme von dem relativ kalten     Reaktions-          gasstrom    vollkommen umgeben wird, besteht  die Gefahr, dass sie einmal aus irgendwelchen  Gründen verlöscht und, da keine heissen     Zünd-          flächen    vorhanden sind, sich nicht mehr selbst  entzünden kann. Man wählt daher die Bedin  gungen vorteilhaft so, dass ein dauerndes  Brennen der Flamme gewährleistet wird.

   Das  kann     dadurch    geschehen, dass man zur Er  zeugung der Zündflamme innerhalb des     Reak-          tionsgasstromes    solche Ausgangsgase verwen  det, die sich beim Zusammentreffen von selbst  entzünden, beispielsweise auf die     Entzün-          dungstemperatur        vorerhitzte    Gase. Man kann  auch kleine Mengen eines     gasförmigen        Ent-          zündungskatalysators        zufügen,    wie z. B.       Sehwefelkohlenstoffdampf,    der die Entzün  dungstemperatur um mehrere     hundert    Grad  herabsetzt.  



  Man kann aber auch das Reaktionsgas  gemisch in Form mehrerer kreisförmig oder  elliptisch ausgebildeter,     ineinanderliegender     Ringschichten austreten lassen, wobei die ein  zelnen Ringschichten jeweils von einer ring  förmigen Flamme aus brennbarem Gas und  sauerstoffhaltigem Gas voneinander getrennt  werden und die äusserste     Schicht    des Reak  tionsgases von einer solchen Schicht umhüllt  wird. Die Gase für die Verbrennungsreaktion  können dabei wiederum entweder getrennt       voneinander    oder bereits gemischt zugeführt  werden. Für die     zwisehen    den Schichten des  Reaktionsgases brennenden, ringförmigen  Flammen können mit.

   Vorteil dieselben Mass  nahmen getroffen     werden,    wie sie bei der zen  tralen Flamme beschrieben worden sind. Man  kann das     Reaktionsgasgemiseh    aber auch in  den Reaktionsraum in Form einer schmalen,  langen Schicht eintreten lassen, welche von  einer ebenfalls langen und schmalen Flamme      aus brennbarem Gas und sauerstoffhaltigem  Gas entzündet wird.  



  Man kann ferner das     Reaktionsgasgemisch     aufgeteilt in im Querschnitt eine Sternfigur  bildende, sogenannte     Radialschiehten    in den       Reaktionsraum    einführen. Die (rase für die  der Entzündung dienende Verbrennungsreak  tion     können    dabei ebenfalls in     Radialschiehten     zugeführt werden, welche die     Radialsehiehten     des     Reaktionsgasstromes    umgeben, oder aber  man kann diese Gase in ringförmigen     Sehich-          ten,

      welche die freien Enden der     R.adialschich-          ten    des     Reaktionsgasstromes    umschliessen, zu  führen. Im letzteren Falle wird die Flamme  des brennbaren Gases in die Zwischenräume  der einzelnen     Radialschichten    hineingesogen,  bevor sich die einzelnen Schichten des     Reak-          tionsgasstronies    vereinigen, so dass der     Reak-          tionsgasstrom    noch in dünnen Schichten zur  Flamme entzündet wird.  



  Schliesslich kann man auch die einzelnen  Schichten des     Reaktionsgasstromes    noch wei  ter aufteilen, indem man das Reaktionsgas  beispielsweise in Form vieler kreisförmiger  Strahlen mit einem     Strahldurchmesser    von  höchstens 1 ein austreten lässt. Dabei kann       inan    entweder die einzelnen kreisförmigen  Strahlen einzeln von einer Flamme aus brenn  barem Gras und sauerstoffhaltigem Gas um  hüllen oder nur die Gesamtheit dieser  Strahlen.  



  Die Vorrichtung zur Durchführung des  Verfahrens ist gekennzeichnet durch eine Re  aktionskammer mit mindestens einer Ein  trittsöffnung für die Komponenten der Hilfs  reaktion und mit. mindestens einer Eintritts  öffnung für das Reaktionsgasgemisch, deren  freier     Querschnitt    so dimensioniert ist. dass  der grösste Kreis, welcher diesem     einbesehrie-          ben    werden kann, einen     Durchmesser    von  nicht mehr als 1 ein aufweist. Vorteilhaft ist  die     Eintrittsöffnung    des Reaktionsgasgemisches  von mindestens einer     Gaseintrittsöffnung    für  die Gase der Verbrennungsreaktion umgeben.

    Die     Eintrittsöffnung    für das Reaktionsgas  gemisch kann einen ringförmigen Querschnitt.  mit einer Ringbreite von höchstens 1 cm be  sitzen. Sie kann aber auch die Form eines    flachen Schlitzes von höchstens 1. cm Schlitz  breite aufweisen oder aber im Querschnitt  eine Sternfigur bilden, deren     Radialschlitze     höchstens 1 cm breit. sind. Der Austritt der  Reaktionsgase kann auch durch eine Mehrzahl  von Austrittsöffnungen erfolgen, bei denen  die grösste     Quersehnittsdimension    jeder ein  zelnen Austrittsöffnung höchstens 1 cm be  trägt.  



  In beiliegenden Figuren sind einige Aus  führungsformen für die Vorrichtung zur       Durehführung    des Verfahrens zusammenge  stellt. Sämtliche     Abbildungen    zeigen die Aus  trittsöffnungen der Zuleitungen für die Gase  von vorn gesehen.  



  In     Fig.1_    sind die Austrittsöffnungen einer       Zuführungsvorriehtung    dargestellt, welche aus  vier konzentrischen Rohren besteht. Inner  halb des Rohres 1. wird ein     inertes    Gas zuge  führt, innerhalb des Rohres 2, dessen Innen  wandung einen     Maximalabstand    von 1 cm von  der Aussenwandung des Rohres 1 aufweist,  das     Reaktionsgasgemiseh    aus     Titanchlorid-          dampf    und sauerstoffhaltigem Gas, innerhalb  des Rohres 3 eine Komponente für die Ver  brennungsreaktion und innerhalb des Rohres 4  die andere Komponente.  



  In     Fig.    2 ist eine fünfteilige Zuführungs  vorrichtung dargestellt, wobei innerhalb der  Rohre 5 und 6 je eine Komponente für eine  Verbrennungsreaktion zugeführt wird, inner  halb des Rohres 7, welches einen Abstand vom  Rohr 6 von höchstens 1     ein    aufweist, das Re  aktionsgas und innerhalb der Rohre 8 und 9  die Gase für die Verbrennungsreaktion, welche  die     Reaktionsgasmischung    umgeben.  



       Fig.    3 zeigt eine schlitzförmige Vorrich  tung. Dabei wird das Reaktionsgasgemisch im  Zentralschlitz 10 von     maximal    I.     ein    Breite  zugeführt und die Gase für die Verbrennungs  reaktion innerhalb der Schlitze 11 und 12.  



       Fig.    4 zeigt. von vorn eine Vorrichtung,  mittels welcher das Reaktionsgasgemisch in  Form radialer Gasschichten zugeführt werden  kann. Im Kernstück der Vorrichtung sind  die radialen Schlitze 13 von maximal 1     ein     Breite um eine zentrale kreisförmige Öffnung       13a.    mit einem Durchmesser von     maximal    1.     ein         angeordnet., wobei diese Öffnung und die  Schlitze der Zuführung des     TiC1.1-02-Gemisches     dienen. Innerhalb der Zuführungen 14 und  15 erfolgt die Zuführung der Gase für die  Verbrennungsreaktion.  



       Fig.    5 zeigt. eine Vorrichtung mit stern  förmig angeordneten Schlitzen 16 von höch  stens 1 cm Breite für das Reaktionsgasgemisch,  welche von um sie herum angeordneten Schlit  zen 17 und<B>1.8</B> für die Zuführung der Gase  der Verbrennungsreaktion umgeben sind.  



  In     Fig.    6 sind die kreisförmigen Ausfüh  rungsöffnungen 19 von maximal 1 cm Durch  messer für das Reaktionsgasgemisch auf einer  Kreislinie angeordnet, während die Ausfüh  rungsöffnungen 20 und 21 für die Gase der  Verbrennungsreaktion ringförmig um die Ge  samtheit der Ausführungsöffnungen für das  Reaktionsgasgemisch angeordnet. sind.  



       Fig.    7 zeigt eine Vorrichtung, bei welcher  jede einzelne der kreisförmigen Ausführungs  öffnungen 22 von höchstens 1 cm Durchmesser  für das Reaktionsgasgemisch von ringförmi  gen- Ausführungsöffnungen 23 und 24 für  die Gase der     Verbrennungsreaktion    umgeben  sind. Die Ausführungsöffnungen 22 sind  dabei auf einer Kreislinie angeordnet.  



  Die Durchführung des Verfahrens be  schränkt sich aber nicht auf die hier darge  stellten Vorrichtungen; es sind auch noch an  dere Anordnungen möglich, sofern nur die  grösste Breite der Ausführungsöffnungen für  das Reaktionsgasgemisch eine maximale Breite  von 1 cm aufweist und diese von Ausfüh  rungsöffnungen für die Gase der     Brennreak-          tion    umgeben sind, so können z. B. die Quer  schnitte der Austrittsöffnungen für die     zur     Reaktion gelangenden Gase auch ineinander  liegende Spiralen darstellen.  



       Beispiel,   <I>1:</I>  Es wird eine     Brennervorrichtung        gemäss          Fig.l    verwendet, wobei die Innen- und  Aussendurchmesser der vier konzentrischen  Rohre folgende Masse aufweisen:  Rohr 1: 20/22 mm, Rohr 2:     26/29    mm,  Rohr 3: 33/36 mm und Rohr 4: 39/42 mm.

   Dem       Reaktionsraum,    dessen Temperatur auf etwa    1200  gehalten wird, werden durch die Zulei  tungen folgende Gase zugeführt: Durch Rohr  I. mit einer     Austr        ittsgeschwindigkeit    von  50     cm/sec.    scharf getrockneter Stickstoff, durch  den Ringraum zwischen Rohr 1 und 2 mit  einer Austrittsgeschwindigkeit von 500     emjsee.          ein        Gemisch        von        26%        (Volumen)        TiCl4-          Dampf,

          37%        02        und        37%        '_\.,        das        Gemisch     hat. eine Temperatur von etwa 150 ; durch den  Ringraum zwischen Rohr 2 und 3 reines     Koh-          lenmonoxydgas    mit einer Geschwindigkeit von  150     cm/see.    und durch den Ringraum zwischen  Rohr 3 und 4 reiner Sauerstoff mit 85     cm/sec.     Geschwindigkeit.

   Das Reaktionsgasgemisch  zündet sich in einem Abstand von 3 bis 5 mm  von der     Austrittsöffnung    entfernt an der kon  stant brennenden Flamme aus CO und     0#>.     Es wird ein     Ti02-Pigment    von etwa 0,5     u.     Teilchengrösse mit einem     Rutilgehalt    von rund       40        %        erhalten.     



       Beispiel     Es wird eine     Brennervorriehtung        gemä()          Fig.    2 verwendet, wobei die Innen- und Au  ssendurchmesser der fünf konzentrischen  Rohre folgende     Masse    aufweisen:  Rohr 1: 20/22 mm, Rohr 2: 26/29 mm,  Rohr 3: 39/42 mm, Rohr 4: 52155 mm, Rohr 5:  60/64 mm.

   Dem auf einer Temperatur von       1200     gehaltenen Reaktionsraum werden zu  geleitet (Gasmenge berechnet auf 0  C und  760 mm Druck) im innersten Rohr: 18 Liter:       Min.        H2        von        400 ,        welcher        1%        CS2-Dampf     enthält; im Ringraum zwischen erstem und  zweitem Rohr: 9     Liter/Miil.    02 von 400 ;

   im  Ringraum zwischen zweitem und drittem Rohr  mit einer Temperatur von 200  C eine Mi  schung von 40     Liter/Min.        TiCl4-Dampf,    60       Liter/Min.    02 und 60     Liter/Min.        1\T2:    im Ring  raum zwischen drittem und viertem Rohr: 40       Liter3lin.    CO-Gas und im äussersten Ring  raum: 20     Literimin.    Sauerstoff. Es wird ein       TiO2    von etwa 0,5     /f    Teilchengrösse erhalten  mit     601/o        Rutilgehalt.     



  <I>Beispiel 3:</I>  Es wird eine     Brennervorrichtung    gemäss       Fig.4    angewendet. Im Kernstück sind acht  radiale Schlitze 13 von 3 mm Breite und 15 mm      Länge ausgespart, und die zentrale Öffnung  13a hat einen Durchmesser von 8 mm. Das       Kernstück    selbst hat einen     Aussendurchmesser     von 40 mm. Die Zuführungsleitung 14 hat.  einen Innendurchmesser von 43 mm und einen  Aussendurchmesser von 45 mm, die Zuleitung  15 solche von 52 mm respektive 55 mm.

   Zwi  schen der     Zuführungsleitung    1.4 und dem  Kernstück und     zwischen    den Zuführungs  leitungen 14 und 15 sind schräggestellte     Leit-          schaufeln    angebracht, welche den durch die  Zwischenräume ausströmenden Gasen eine       Drallbewegung    erteilen. Durch die zentralen       Radialschlitze   <B>1.3</B> wird in eine auf 1.300  gehal  tene     Reaktionskammer    ein Gemisch von 30       Liter/Min.        TiCl.i,    50     Liter/Min.    02 und 20  Liter     JIin.        N.,    mit. einer Temperatur von 120   zugeleitet.

   Zwischen dem Kernstück und der  Zuführungsleitung 14  erden 20     Liter/1lin.          CH4    zugeführt und zwischen der Zuführungs  leitung 1.5 und 14 1.00 Liter     Sauerstoff-Stick-          stoffgemiseh        l    :1. Es wird ein     Titanoxyd    von       0,3        bis        0,5        /t        Teilchengrösse        und        60%        Rutil-          gehalt        gewonnen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1: Verfahren zur Clewinnung von Titandioxyd mit einem Rutilgehalt von mindestens 40 % durch Zersetzung von Titantetraehlorid mit sauerstoffhaltigen Gasen,
    wobei man ein Ge misch von Titanehloriddampf und sauerstoff haltigem Gas mit einer Temperatur von höchstens 500 C in einen Reaktionsraum aus strömen lässt und dort mittels einer exother- men chemischen Hilfsreaktion zu einer Flamme entzündet, dadurch gekennzeichnet, dass man das Gemisch in mindestens einem Gasstrom in den Reaktionsraum austreten lässt, wobei der Quersehnit.t des Gasstromes senkrecht zur Aus strömungsrichtung so bemessen ist., dass der grösste Kreis, welcher diesem Querschnitt. ein beschrieben werden kann, einen Durchmesser von nicht mehr als 1. cm aufweist. UNTER.ANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass man das in den Re aktionsraum austretende Gasgemisch mittels einer das C'@asaemisch umgebenden, aus brenn- barem und sauerstoffhaltigem Gas gebildeten Flamme gleichfalls zii einer Flamme entzün det. 2. Verfahren nach Unteranspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man den Reak- tionsgasstrom in Form mindestens einer schmalen Ciasschieht, deren Querschnittsbreite höchstens 1. cm, die Quersehnittslänge dagegen. das Vielfache der Breite beträgt, in den Reak tionsraum ausströmen lässt und dort mit einer den Gasstrom umgebenden Flamme entzündet. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 1., da durch gekennzeichnet., dass man das Reak tionsgasgemisch in Form mindestens einer Ringschicht von höchstens 1 ein Dicke in den Reaktionsraum einführt. und dort mittels einer um des Reaktionsgasgemisch herum bren nenden, ringförmigen Flamme entzündet. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass man innerhalb der ringförmigen Schicht aus Reaktionsgas ein inertes Gas strömen lässt. 5. Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass man innerhalb der ringförmigen, aus Reaktionsgas bestehenden Schicht eine zweite, eine Zündflamme erzeu gende Reaktion durchführt. 6.
    Verfahren nach Unteranspruch 5, da durch aekennzeiehnet, dass man zur Erzeu gung der Zündflamme innerhalb des Reak tionsgasgemisches Gase verwendet, die beim Zusammentreffen sich von selbst entzünden. i. Verfahren nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass als beim Zusam mentreffen sich selbst entzündende Gase solche Gase verwendet werden, die mindestens auf den Entzündungspunkt erhitzt. sind. B. Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass man das Reaktions- -@asgemisch, aufgeteilt in im Querschnitt eine Sternfigur bildende sogenannte Radial- schichten, in den Reaktionsraum einführt. 9.
    Verfahren nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass man das in Radial schichten in den Reaktionsraum austretende Reaktionsgasgemisch mittels einer die äussern Enden der Radialschicht umgebenden, ring förmigen Flamme entzündet. 10. Verfahren nach 'Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass man das in Radial- sehischten in den Reaktionsraum austretende Reaktionsgasgemisch mittels einer ebenfalls Sternform aufweisenden Flamme entzündet. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man das Reaktions gasgemisch, aufgeteilt in eine Anzahl von Teil strömen mit nach Patentanspruch I begrenz ter Querschnittsdimension in den Reaktions rauin ausströmen lässt und dort jeden ein zelnen dieser Teilströme mittels einer diesen Teilstrom umgebenden Flamme entzündet. 7.2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man das Reak tionsgasgemisch, aufgeteilt in eine Anzahl von Teilströmen mit nach Patentanspruch I be grenzter Querschnittsdimension, in den Reak tionsraum austreten lässt Lind dort.
    mit einer diese Teilströme gemeinsam umgebenden Flamme entzündet. P ATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch eine Reaktionskammer mit minde stens einer Eintrittsöffnung für die Kompo nenten der Hilfsreaktion und mit mindestens einer Eintrittsöffnung für das Reaktionsgas gemiseh, deren freier Querschnitt so dimen- sioniert ist, dass der grösste Kreis, welcher die sem Querschnitt einbeschrieben werden kann, einen Durchmesser von nicht. mehr als 7 em aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE: 13. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintritts öffnung für das Reaktionsgasgemisch von min destens einer Eintrittsöffnung für die Kom ponenten der Hilfsreaktion umgeben ist. 14. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, gekennzeichnet, durch eine ringförmige Ein trittsöffnung für das Reaktionsgasgemisch, wobei die Ringbreite höchstens 1 ein beträgt. 15. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine schlitzförmige Ein trittsöffnung für das Reaktionsgasgemisch, deren Breite höchstens 1 ein beträgt. 16.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, gekennzeichnet durch eine im Querschnitt eine Sternfigur bildende Mehrzahl von Eintritts öffnungeü für das Reaktionsga.sgemiseli, wo bei die Radialschlitze höchstens 1 ein breit sind. <B>17.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Ein trittsöffnungen für das Reaktionsgasgemisch, wobei die grösste Quersehnittsdimension jeder einzelnen Öffnung höchstens 1 ein beträgt.
CH285142D 1949-10-04 1949-10-04 Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Titandioxyd mit hohem Rutilgehalt durch Zersetzung von Titantetrachlorid mit sauerstoffhaltigen Gasen. CH285142A (de)

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