CH269727A - Verfahren zur Herstellung eines Bauelementes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Bauelementes.

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CH269727A
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Kremer Henry
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    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/10Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products
    • E04C2/24Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products laminated and composed of materials covered by two or more of groups E04C2/12, E04C2/16, E04C2/20
    • E04C2/246Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products laminated and composed of materials covered by two or more of groups E04C2/12, E04C2/16, E04C2/20 combinations of materials fully covered by E04C2/16 and E04C2/20
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    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
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    • B29C65/48Joining or sealing of preformed parts, e.g. welding of plastics materials; Apparatus therefor using adhesives, i.e. using supplementary joining material; solvent bonding
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung eines Bauelementes.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Bauelernenten, wie Fussbodenplatten, Wandplatten und dergleichen. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man auf mindestens einer Seite einer Unterlage eine Schicht aufbringt, die mindestens an der Oberfläche aus mit teilweise   kondensierten1,    wärmehärtendem Kunstharz   imprägniertem      kurzfaserigem    organi  sebem      Material    besteht, das dazu bestimmt ist, dem Bauelement eine rauhe Oberfläche   zn    verleihen, und die faserhaltige Schicht mit der Unterlage durch Einwirkung von Druck und Wärme unter   Härtung    des   Kunstharzes    verbindet.



   Man kann z. B. so vorgehen, dass man auf eine Unterlage, wie z. B. Sperrholz, ein Deckblatt aus mit Harz   imprägniertem    Papier oder   Gewebe    bzw. einem ähnlichen Material aufbringt, welches Deckblatt seinerseits   einander    beidseitig mit dem imprägnierten, kurzfaserigen organischen   Material    bedeckt ist. Die Unterlage und das   Deckblatt    werden zusammengebracht, wonach man die einzelnen Teile des Paketes durch   Einwirkung    von Wärme und Druck unter Härtung des Harzes miteinander verbindet.



   Gemäss einem Beispiel bringt man auf ein Sperrholzbrett beidseitig eine dünne Schicht der mit Kunstharz   imprägnierten    Teilchen des kurzfaserigen organischen   Wlaterials    auf und bringt das   Harz    in einer Heisspresse zum Abbinden. Dabei wird die   Fasermaterialsehicht    auf beiden Seiten des Sperrholzbrettes verfestigt, wodurch dessen   Wasseraufnahmever-    mögen herabgesetzt wird und die Oberfläche ein besseres Aussehen erhält. Wenn das so behandelte Sperrholz als Bodenbelag verwendet wird, ist es verhältnismässig   gleitsidier    und ausserdem die   Abnutzuugsbeständigkeft    erhöht, da die rauhe Oberfläche sich weniger rasch   abnntzt    als die Sperrholzunterlage.



   Die Erfindung bietet besondere Vorteile bei der Anwendung auf zusammengesetzten Unterlagen, z. B. auf Sperrholz, das einen Kunststoffüberzug aufweist. Das bekannte, mit Kunststoff belegte Sperrholz besitzt in der Regel auf einer oder beiden Seiten eine Anzahl Schichten aus mit Kunstharz imprägniertem Papier oder Gewebe. Das Gebilde wird dann in einer Heisspresse verfestigt und gehärtet, und es entsteht eine starke, wasserfeste Platte. Diese hat jedoch den Nachteil, dass ihre Oberfläche in der Regel glatt ist, und es ist schwierig, eine solche Fläche   gleitsicher    zu machen. Wenn man jedoch den Oberflä  eheubelag    gemäss dem Verfahren der Erfin  dung    aufbringt, kann die Gleitsicherheit wesentlich verbessert werden.



   Die Erfindung kann auf Platten aus Sperrholz, Holz, mit Kunstharz verkleidetem Sperrholz,   Äletall,    metallisiertem Sperrholz, Faserkarton und Hartkarton,   Mischkarton,    Asbestplatten und annähernd allen Produkten mit gleichem Charakter, wie sie insbesondere  im Baugewerbe oder bei der Ausstattung des Hauses Verwendung finden,   Anwendlmg    finden.



   Es ist auch möglich, als Unterlage eine mit einer Kunststoffschicht belegte Sperrholzplatte als Unterlage zu nehmen und in einem einzigen Arbeitsgang die   Fasermaterialsehieht    und die   Kunststoffsehieht    miteinander und die   Kunststoffsehicht    mit der Sperrholzplatte durch Einwirkung von Druck und Wärme und Härtung des Kunstharzes zu verbinden.



   Ferner kann man als Unterlage eine Mehrzahl von mit Harz behandelten Blättern verwenden   und    auf diese Unterlagen eine Schicht des mit Kunstharz behandelten Fasermaterials aufbringen, wonach man die einzelnen   Schich-    ten durch Einwirkung von Druck und Wärme unter Härtung des   Kunstharzes    miteinander verbindet.



   Das   kurzfaserige    organische Material kann aus Sägespänen,   Kork,    Holzschnitzeln, Gewebeschnitzeln oder einem andern zerkleinerten oder zerschnitzelten faserigen Material bestehen, das befähigt ist, eine Imprägnierung mit Kunstharz   zurückzuhalten,    um nach der Verfestigung den gewünschten Oberflächenbelag auf dem Bauelement zu bilden. Solche Materialien gibt es viele, und sie sind bekannt.



     Vorzugsweise    sollten sie so imprägniert werden, dass ihr   Harzgehalt      5-50 6/0    ihres Gewichtes ausmacht.



   Es ist verständlich, dass organische Substanzen, deren Teilchengrösse im Vergleich zu Sägespänen sehr klein ist, z. B. Holzmehl, ungeeignet sind, da sie vor der Verfestigung und   Härtung    unter Druck und Hitze keinen rauhen Belag ergeben und ihre Anwendung infolgedessen nicht unter die vorliegende Erfindung fällt.



   Die Mittel zum Aufbringen des   imprägnier-    ten   kurzfaserigen    organischen Materials auf die Unterlage können beliebig gewählt sein, doch ist es vorzuziehen, das faserige Material in klebrigem Zustand mittels Pressluft, z. B. mit der Spritzpistole, auf die Fläche aufzuspritzen, bis der Belag die gewünschte Dicke aufweist.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1: Verfahren zur Herstellung eines Bauelementes, dadurch gekennzeichnet, dass man auf mindestens einer Seite einer Unterlage eine Schicht aufbringt, die mindestens an der Oberfläche aus mit teilweise kondensiertem, wärmehärtendem Kunstharz imprägniertem kurzfaserigem organischem Material besteht, das dazu bestimmt ist, dem Bauelement eine rauhe Oberfläche zu verleihen, und dass man die faserhaltige Schicht mit der Unterlage durch Einwirkung von Druck und Wärme unter Härtung des Kunst harzes verbindet.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das imprägnierte kurzfaserige Material durch eine mit Pressluft arbeitende Spritzvorrichtung auf die Unterlage aufgebracht wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man das kurzfaserige organische Material zunächst auf ein Tragblatt aufbringt und dieses mit der Unterlage vereinigt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage eine mit einer Kunststoffschicht belegte Sperrholzplatte ist und dass in einem einzigen Arbeitsgang die Fasermaterialschicht und die Kunststoffschicht miteinander und die Kunststoffschicht mit der Sperrholzplatte durch Einwir kung von Druck und Wärme unter Härtung des Kunstharzes verbunden werden.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage aus einer Mehrzahl von mit Harz behandelten Blättern besteht, auf welche eine Schicht des mit dem Kunstharz behandelten Fasermaterials aufgebracht wird, worauf die einzelnen Schichten durch Einwirkung von Druck und Wärme unter Härtung des Kunstharzes -miteinander verbunden werden.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das kurzfaserige organische Material ans Sägespänen besteht.
    6. Verfahren nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das kurzfaserige organische Material aus Kork besteht.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das kurzfaserige organische Material mit 5-50 O/o seines Ge wichte an Kunstharz imprägniert ist.
    PATENTANSPRUCH II: Bauelement, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I.
CH269727D 1944-08-28 1947-12-03 Verfahren zur Herstellung eines Bauelementes. CH269727A (de)

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