CH257883A - Einrichtung zur Verbesserung der bioklimatischen Eigenschaften der Luft von Räumen. - Google Patents

Einrichtung zur Verbesserung der bioklimatischen Eigenschaften der Luft von Räumen.

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CH257883A
CH257883A CH257883DA CH257883A CH 257883 A CH257883 A CH 257883A CH 257883D A CH257883D A CH 257883DA CH 257883 A CH257883 A CH 257883A
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Description


  



  Einrichtung zur Verbesserung der   bioklimatischen    Eigenschaften der Luft von Räumen.



   Es ist bereits bekannt, dass die bioklimatisehen Eigenschaften der Luft durch Einleitung von elektrisch geladenen Flüssigkeits-, insbesondere Wasserteilchen (Flüssig  keitsionen)    verbessert werden können. Es wurde auch vorgeschlagen, die elektrisch geladenen Flüssigkeitsteilchen unmittelbar in die die Vorrichtung umgebende Atmosphäre diffundieren zu lassen.



   Es hat sich bei der praktischen   Durch-    führung dieser Vorschläge gezeigt, dass, wenn nicht sehr hohe Spannungen von mindestens mehreren tausend Volt für die Ionisierung der Flüssigkeitsteilchen verwendet wurden, entweder die erreichte   Ionenzahl    (Elementarentladungsdichte) nicht hinreichend war oder die Feuchtigkeit der Luft in unzulässigem Masse erhöht wurde.



   Diese Schwierigkeiten traten besonders dann in den Vordergrund, wenn die geladenen Teilchen unmittelbar in die Atmosphäre diffundieren sollten. Bei den   Luftkonditionie-    rungsanlagen war hingegen die Verwendung von hoheren Spannungen ohne weiteres   mög-    lich ; desgleichen bestand auch die   Möglich-    keit, die Anfangsfeuchtigkeit der Luft herabzusetzen.



   Einrichtungen mit einer sehr hohen   Ionisierungsspannung    waren ihrer Kostspieligkeit, ihrem Raumbedarf und ihrer   Gefähr-      lichkeit    wegen nicht geeignet, dort verwendet zu werden, wo, wie in Wohnungen oder in Lehr-oder Vortragssälen oder dergleichen, ortsfeste, geräumige Einrichtungen nur mit besonderen Schwierigkeiten untergebracht werden konnten und die Möglichkeit der fachmännischen Überwachung des Hochspannungsgerätes nicht besteht.



   Es wurde gefunden, dass, wenn die   Flüs-    sigkeit genügend fein zerstäubt und eine mit der Flüssigkeit in unmittelbarem'Kontakt stehende   Ionisierungselektrode    verwendet wird, überraschenderweise auch mit unter 1500 Volt liegenden Ionisierungsspannungen und ohne unzulässige Erhöhung der Luftfeuchtigkeit eine Ionenzahl, welche die   Gro-    ssenordnung 103/cm3 Luft überschreitet, erzielt werden kann.



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Verbesserung der bioklimatischen   Eigen-    schaften der Luft von Räumen durch Erzeugung und Diffusion von elektrisch geladenen Flüssigkeits-, insbesondere Wasserteilchen.



   Die erfindungsgemässe Einrichtung weist dementsprechend eine mit der zu zerstäubenden Flüssigkeit in unmittelbarem Kontakt stehende   lonisierungselektrode,    eine zur Lieferung einer unter   1. 500    Volt liegenden elektrischen Spannung geeignete, mit der   Ionisie-    rungselektrode in elektrischer Verbindung stehende Spannungsquelle und eine Zerstäubungsvorrichtung auf, welche derart ausgebildet ist, eine so feine Zerstäubung zu ermöglichen, dass das mittlere Volumen der zer  stäubten    Flüssigkeitsteilchen so klein ist, dass das Gesamtvolumen der zur Erzeugung von   103      Flüssigkeitsionen    (mit je einer Elemen  tarladung)    nötigen Flüssigkeitsteilchen   höch-    stens 10-5,

   vorteilhaft nicht mehr als   10-6      ci'    beträgt.



   Die n¯tige Feinheit der Zerstäubung, das hei¯t das noch zulässige mittlere Volumen der Teilchen, hÏngt von der   Hoche    der   Ionisie-      rungsspannung    sowie von der Anordnung und Ausbildung der Ionisierungselektrode ab. Im allgemeinen genügt eine Zerstäubung, bei welcher das mittlere Volumen der Teilchen   10-9      em3    nicht übersteigt. Bei unter   1000    Volt, z. B. bei etwa 300/600 Volt liegenden Ionisierungsspannungen, welche z.

   B. ihrer einfachen Isolierungs-und   Gleichrich-    tung wegen besonders vorteilhaft sind, ist eine noch feinere Zerstäubung zweckmässig, bei wel'eher das mittlere Volumen z.   B.    unter   10-ici    cm3 liegt, das heisst wo zur Erzeugung von   103    Ionen höchstens   108      cjir    Volumen benötigt werden.



   Vorrichtungen fiir sehr feine Zerstäu  bung    von   Fliissigkeiten    sind bereits an und f r sich und auch im Zusammenhang mit der   Luftionisierung    bekannt geworden. Es wurde aber bisher nicht erkannt, mindestens in der einsehlägigen Literatur nirgends   erwähnt,    dass durch die Kombination der feinen Zer  stäubung    und einer mit der Flüssigkeit in unmittelbarem Kontakt stehenden Elektrode die Möglichkeit besteht, die zur Ionisierung n¯tige elektrische Spannung so erheblich, wie gefunden, herabzusetzen.



   Die Herabsetzung der zur Ionisation   loti-    gen Spannung besitzt insbesondere in Zusammenhang mit   ortsfreien,    also   trag-bzw.    fahrbar ausgebildeten Vorrichtungen, zur Behandlung der Luft von einzelnen Räumen, z. B. von   Wohnzimmern,    LehrsÏlen oder dergleichen, eine Reihe bedeutender Vorteile.



   Die Spannungsquelle wird bei den   niedri-    geren Spannungen viel   wohlfeiler,    einfacher und kleiner. In dem Falle, in welehem eine unipolare Ionisation erwünscht ist, ist die Gleichrichtung niedrigerer Spannungen unvergleichbar einfacher als bei Spannungen von mehreren tausend Volt.



   Einer der wichtigsten Vorteile folgt aber aus der Tatsache, daR die   Durchschlagsge-    fahr bei niedrigeren Spannungen praktisch aufhort, so dass die Apparatur derart ausgebildet werden kann, dass bei Berührung irgendwelcher, von au¯en erreichbaren Bestandteile ein gefährlicher   Dauerstrom    oder Stromstoss nicht auftreten kann.



   Bei Einrichtungen, welche in   Privatwoh-    nungen oder dergleichen zur Verwendung gelangen, wo also unerfahrene Personen die Einrichtung behandeln oder sie berühren können, ist damit zu rechnen, dass trotz aller   Warnungstafeln    oder dergleichen mter Spannung liegende Teile doch ber hrt werden.



   F r die   Ungefährlichkeit    einer solchen Einrichtung ist demnach unerlässlich, dass die berührbaren Teile entweder spannungsfrei sind oder aber derart geschaltet werden, dass das Auftreten eines gefährlichen Stromes bzw.



  Stromstosses bei etwaiger Berührung ausgeschlossen bleibt.



   Dank der Ausschlie¯ung der   Durch-      schlagsgefahr kann    die gewiinschte   Berüh-    rungssicherheit der Vorrichtung ausser der Abschirmung der unter Spannung stehenden Bestandteile (was allein meistens nicht genügt) auf Grund der neuen Erkenntnis restlos erreicht werden, wonach der   Stromver-    brauch an der Ionisierungselektrode auch bei für die Behandlung von mehreren hundert   me    Luft dimensionierten Einrichtungen so gering ist, dass der Widerstand des   Stromkrei-    ses vor den von au¯en erreichbaren Bestandteilen.

   (innerer Widerstand des Gerätes) so hoeh und die von aussen kurzschliessbare Kapazität so niedrig gewählt werden können, dass der beim Kurzschluss entstehende Dauerstrom oder Stromstoss nicht einmal den Schwellenwert der Fühlbarkeit  bersteigt. So z. B. kann der innere Widerstand so hoch und die von aussen kurzschlie¯bare Kapazität so klein sein, dass die StÏrke des   Kurzschluss-      dauerstromes    unter 10   Milliampere    und die Strommenge des kapazitiven Stromstosses unter 10   Mikrocoulombs    liegt. Bei mit höherer Spannung arbeitenden Einrichtungen, also bei denjenigen, bei welchen die Durchschlags gefahr nicht beseitigt ist, kann diese oder nur eine ähnliehe Sicherheit nicht erzielt werden.



   Von den   versehiedenen    Typen von Zerstäubungsvorriehtungen eignen sich für die   Zweeke    der Erfindung besonders jene, welche mit einem Luftstrom arbeiten. Durch den Luftstrom werden die in der Nähe der   Ioni-    sierungselektrode befindliehen   Flüssigkeits-    ionen weiterbefördert, wodurch in der Nähe der Elektrode eine Verminderung der Ionendichte und damit die Herabsetzung der   Rück-    wirkung   derRaumladung auf denIonisations-    Vorgang- und eine Verbesserung des Wirkungsgrades der Ionisierung erzielt werden können. Bei der Verwendung einer derartigen   Zerstäubungsvorrichtung    kann   dementspre-    chend die   lonisierungsspannung    noch weiter vermindert werden.

   Zweeks weiterer Verbesserung des   lonisierungswirkungsgrades    und weiterer Mögliehkeit der Herabsetzung der Ionisierungsspannung wird die   Ionisierungs-    elektrode zweckmässig mit einer Spitze versehen. Bei den oben erwähnten Zerstäubevor  riehtungen    mit Luftstrom hat sich eine Anordnung der gespitzten Elektrode an der der Luftdüse näher liegenden Seite der   Flüssig-      keitsdüse    besonders vorteilhaft erwiesen. Die gespitzte   lonisierungselektrode    kann vorteilhaft aus der leitenden, z. B. metallischen,   Flüssigkeitsdüse    selbst ausgebildet werden, indem die Düse derart schräg abgeschnitten wird, dass an ihrer der Luftdüse zugewandten Wandseite eine scharfe Spitze entsteht.



   Es wurde gefunden, dass bei einer solchen Ausbildung der Düse bzw. einer solchen Anordnung der gespitzten Ionisationselektrode der grösste Teil der Flüssigkeit an der Wand der Düse bis zur Spitze folgt und nur dort, das heisst an der Stelle der grössten Ladungsdichte, zerstäubt wird.



   Auf der beiliegenden Zeichnung wird eine beispielsweise Ausführungsform der er   findungsgemässen Einrichtung veranschau-    lieht, wobei
Fig.   1    eine Seitenansicht der ganzen Einrichtung zeigt.



   Fig. 2 stellt eine ähnliche Abbildung der   Zerstäubevorrichtung    und des   Flüssigkeits-    behälters in grösserem Massstab dar.



   Fig. 3 veranschaulicht die Vorderansicht des   Zerstäubers.   



   Fig. 4 zeigt einen schematischen   Längs-    schnitt der Luft-und der   Feuehtigkeitsdüsen,    und schliesslich
Fig. 5 stellt das Schaltschema der Einrichtung dar.



   Die dargestellte Einrichtung weist einen Sockel 10 auf, über welchen die Zerstäu  bungsvorrichtung    11 angeordnet ist. Im Innern des Sockels 1 0 befindet sich ein elektricher Motor 31, welcher einen-nicht dargestellten-Luftkompressor antreibt. Der Motor und der Luftkompressor sind vorteilhaft in an sich bekannter Weise derart ausgebildet und/oder akustisch isoliert, dass ihr Geräusch, um eine Arbeits-oder Ruhestörung durch das Brummen der Vorrichtung zu vermeiden, in unmittelbarer Nähe unter dem in einem   grossstädtischen,    geschlossenen Raum wahrnehmbaren Geräuschniveau liegt. Der Motor 31 wird durch den Netzstrom gespeist (Fig. 5).

   Das Starkstromnetz liefert   gleich-    falls den Strom zur Ionisierungsspannungsquelle, welche aus dem Transformator 32, 35 und 38 und der Gleichrichterschaltung 36, 37, 39, 41, 42 besteht, welche ebenfalls im Sockel 10 angeordnet   sind.,   
Der Sockel 10 ist von oben durch den Deckel 12 aus isolierendem Material, z. B.



  Kunstharz, Holz oder dergleichen, abgeschlossen.



   Auf dem Sockel sitzt ein Behälter 13, zweckmässig aus Glas, in dem sich die zu zer  stäubende    Flüssigkeit, z. B. etwas Seesalz enthaltendes Wasser, befindet. Der Behälter 13 ist mit dem Deckel 14 abgeschlossen, welcher mittels zwei an den metallischen Teller 28 angelenkter federnder Arme 27 in seiner Lage gehalten wird.



   Eine vertikale R¯hre 15 führt durch den Deckel   14    und trägt an ihrem untern Ende einen Filter 16, welcher in die im Behälter befindliche Flüssigkeit eintaucht. Die R¯hre endet oben in der Düse 17, welche bei 18 schräg abgeschnitten ist, so dass hier die Spitze 19 entsteht (Fig. 4). Die Düse ist vorteilhaft aus leitendem Material hergestellt ; und dient als   lonisierungselektrode.    Die Düse 17 ist in Form eines Kapillarrohres ausgebildet ; ihr innerer Durchmesser beträgt zweckmässig weniger als 0, 5   mm,    z. B. 0, 3 mm.



   Der Deckel 14 trägt eine Führung 20, in welcher der zweiteilige Stein 21 gleiten kann.



  Die beiden Teile des Steines 21 sind hohl ausgebildet und   Lunfassen    die Stange 22, an deren oberem Ende der Kopf 23 der Luftleitung   25    mit der Luftdüse   24    sitzt. Die F hrung 20 ist derart angeordnet, dass die Be  wegvmgsrichtung    der Luftdüse   24    sich in einer vertikalen Ebene, welche durch die Flüssigkeitsdüsenspitze 19 geht, befindet.



  Die Schrauben 26 dienen zum Festklemmen des Steines 21 in der Führung.



   Die biegsame Röhre 25, welche an ihrem sichtbaren Teil mit einem   Metallüberzug ver-    sehen werden kann, besteht aus isolierendem Material, so dass der Luftleitungskopf 23 elektrisch nicht mit dem Sockel 10 und dadurch mit der Erde verbunden ist. Die Röhre 15 ist auch von der Erde isoliert.



   Wie bereits erwähnt, befindet sich die elektrische Spannungsquelle der Ionisierungs  vorriehtung    in dem Sockel 10.



   Die Punkte 29, 30 des Schaltschemas   kön-    nen mit   dem Wechselstrom-Spannungsnetz    oder mit einer andern Weehselstromquelle verbunden werden. Der Sehalter 33 dient zur Unterbrechung des Stromes und dadurch zum Stillsetzen der Vorrichtung. Der Motor 31 ist gemäss dem Schaltschema direkt an die Netzspannung angeschlossen ; er kann aber auch durch einen zweckmässig als   Auto-    transformator ausgebildeten Transformator den Strom erhalten, um die   Vorrich-    tung für   versehiedene    Netzspannungen benützen zu können. Dies kann auch durch   Vorschaltwiderstände    erreicht werden.

   Zwecks Ableitung von etwaigen hochfrequenten   Strö-    men ist parallel mit dem Motor 31 ein Kondensator   34    eingeschaltet.



   Der Transformator besteht aus einer Pri  märwicklung    32 und zwei   Sekundärwicklun-    gen 35 und 38, von welchen die Wicklung 35 zur Heizung der Kathode 36 der Gleiehrichterröhre 37 dient. Als   Gleichrichterröhre    ist in der Zeichnung eine Triode dargestellt, da es sich nur um sehr kleine Stromstärken handelt. Das Gitter 40 und die Anode 39 der R¯hre sind mit dem einen Ende, die Kathode 36 mit dem andern Ende der   Sekundärwick-    lung 38 verbunden. Parallel mit der Gleich  riehterstreeke    ist ein Kondensator 41 und ein Potentiometer 42 geschaltet. Die Spannungsquelle ist bei 43 geerdet.



   Die   Gleichrichterstrecke    kann mit dem Potentiometer 42 auch in Serien geschaltet werden, falls der Widerstand des Potentiometers entsprechend kleiner ist als der Widerstand des Gleichrichters in der Sperrichtung.



   Die Gleichrichterstrecke kann auch aus einem   Trockengleichrichter    bestehen, da der Verbrauch an   gleichgerichtetem    Strom, wie schon erwähnt, verschwindend gering ist.



   Um bei der parallel geschalteten Gleiehrichterstrecke eine Überlastung des Gleich  richters    zu vermeiden, wird   zweekmässig    ein genügend hoher Widerstand, entweder in Form eines besonderen Widerstandes oder durch   hochohmige    Ausbildung der   Sekundär-    wicklung 38, in Reihenschaltung mit der   Gleiehriehterstrecke    angeordnet.



   Die gleichgerichtete, nach dem Beispiel negative Spannung wird durch den hochohmigen Widerstand und der Leitung 28a der   Ionisierungselektrode    zugeführt. Der Widerstand 44, welcher einige   Megohms    betragen kann, hat zur Folge, dass ein Kurzschlussdauerstrom durch die   Ionisierelektrode    nach der Erde bei 50Q Volt starker   gleich-    gerichteter   Ionisierungsspannung    nur die Grössenordnung von 10-4 Ampere betragen kann, so dass er tief unter dem   Sehwellen-    wert der   Fühlbarkeit    liegt.



   Die Einrichtung arbeitet wie folgt :
Naeh Anschluss der Vorrichtung an die Netzspannung und Schliessen des Schalters 33 wird der Motor 31 in Bewegung gesetzt und die durch den nicht dargestellten Kompressor komprimierte Druckluft strömt durch den Kopf 23 und die Düse 24 aus. Die   aus-    strömende Luft saugt die Flüssigkeit durch die Düse 17 und zerstäubt dieselbe bei der Spitze 19. Da die Flüssigkeitsteilchen in der NÏhe der Spitze 19, das heisst an der Stelle zer  stäubt    werden, wo die   Ionisierfähigkeit    der Elektrode am grössten ist, erhalten diese grösstenteils eine elektrische Ladung.



   Die erzeugte feine Zerstäubung der Fl ssigkeit hÏngt ab vor allem    1.    von der Depression bei der Düsenmündung und
2. von der auf die Strömung der   Flüssig-    keit ausgeübten hydrostatischen oder hydrodynamischen Drosselwirkung.



   Der erstgenannte Faktor kann durch die relative Anordnung und die Abmessungen der beiden Düsen und den Druck der Druckluft geregelt werden.



   Der zweite Faktor hängt von der   Niveau-    differenz zwischen dem Flüssigkeitsspiegel und der Düsenmündung, dem Luftdruck  ber dem Flüssigkeitsspiegel und der Ausbildung und den Abmessungen der   Flüssig-      keitsleitungen    und der Düsen ab.



   Die günstigsten Abmessungen und Werte können durch Versuche eingestellt werden.



  Im allgemeinen erhÏlt man eine sehr feine Zerstäubung, wenn die Depression bei der Düsenmündung mindestens einige hundert Millimeter Wassersäule beträgt, wobei die auf die strömende Flüssigkeit ausgeübte Drosselwirkung so hoeh ist, daR die Austrittsgeschwindigkeit durch die D senm ndung nur einen Bruchteil, zweckmässig höchstens 30% der der Depression ohne Drosselwirkung entsprechenden Austrittsgeschwindigkeit beträgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Verbesserung der bioklimatischen Eigensehaften der Luft von Räumen durch Erzeugung und Diffusion von elektrisch geladenen Fliissigkeits-, insbesondere Wasserteilchen, gekennzeichnet durch eine mit der zu zerstäubenden Flüssigkeit in unmittelbarem Kontakt stehende Ionisierungs- elektrode, eine zur Lieferung einer unter 1500 Volt liegenden Ionisierungsspannung geeignete, mit der Ionisierungselektrode in elektrischer Verbindung stehende Spannungsquelle und eine Zerstäubungsvorrichtung, welche letztere derart ausgebildet ist, eine so feine Zerstäubung zu ermöglichen, dass das mittlere Volumen der zerstäubten Flüssig- keitsteilchen so klein ist,
    dass das Gesamtvolumen der zur Erzeugung von 103 Flüssig- keitsionen nötigen Flüssigkeitsteilchen höchstens 10-5 em3 beträgt.
    UNTERANSPR¯CHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerstäubungsvorrichtung so ausgebildet ist, dass das mittlere Volumen der erzeugten Flüssigkeitsteil- chen so klein ist, dass das Gesamtvolumen der zur Erzeugung von 103 Flüssigkeitsionen nötigen Flüssigkeitsteilchen höchstens 106 cm^ betrÏgt.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Gesamtvolumen der zur Erzeugung von 103 Flüssigkeitsionen nötigen Flüssigkeitsteilchen höchstens 108 cm3betrÏgt.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie örtlich versetzbar ausgebildet ist.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie tragbar ausgebildet ist.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie fahrbar ausgebildet ist.
    6.-Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie derart ausgebildet ist, dass ihre berührbaren Teile keine durch elektrische Stromwirkung hervorgerufene Gefahr bei Berührung in sich schlie¯en.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ihre berührbaren Teile spannungslos sind.
    8. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ihre berührbaren Teile so angeordnet und gesehaltet sind, dass bei deren Berührung kein gefährlicher Dauerstrom oder Stromstoss auftreten kann.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand des innern Stromlireisteils der Einrichtung so hoeh ulld ihre von au¯en lmrzschliessbare Kapazität so klein bemessen sind, dass bei Berührung die Kurzschluss-Dauerstromstärke unter 10 Milliampere und die beim Kurzschluss der Kapazi- täten in einem Stromstoss entladene Strommenge unter 10 Mikroeoulombs liegt.
    10. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerstäubevorrichtung einen Luftkompressor, eine Luftdüse und eine unter der Saugwirkung des Lllftstromes stehende Flüssigkeitsdüse aufweist.
    11. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ionisierungselektrode gespitzt ausgeführt ist.
    12. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Fliissigkeitsdiise oben schräg abge sehnitten ist, so dass aus der Wandung der leitenden, metallischen D se eine gespitzte Elektrode entsteht.
    13. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüehen 10, 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die lonisierungselektrode an der der Luftdüse zugekehrten Seite der Flüssigkeitsdüse angeordnet ist.
    14. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompressor, die Luft-und die Flüs sigkeitsdüse, die die Flüssigkeit zur Flüssig- keitsdüse leitenden Röhren sowie der Höhen- abstand des Flüssigkeitsspiegels von der Düsenmündung so bemessen sind, dass im Betriebe bei der Fl ssigkeitsd sen¯ffnung eine Depression von mindestens zweihundert Millimetern Wassersäule entsteht, wobei die Flüssigkeitsströmung so weit gedrosselt wird, da¯ die Austrittsgeschwindigkeit durch die Düsenöffnung nur einen Bruchteil der der Depression ohne Drosselwirkung entsprechen- den Austrittsgeschwindigkeit betrÏgt.
    15. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1. 0, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftdüse und die Fl ssigkeitsd se gegenseitig einstellbar angeordnet sind.
CH257883D 1947-10-06 1947-10-06 Einrichtung zur Verbesserung der bioklimatischen Eigenschaften der Luft von Räumen. CH257883A (de)

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