CH247162A - Kapazitiver Spannungsteiler. - Google Patents

Kapazitiver Spannungsteiler.

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CH247162A
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CH
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voltage divider
capacitive voltage
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ring
teran
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Hasler Ag Praezisionsmechanik
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Hasler Ag
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Description


      Kapazitiver        Spannungsteiler.       Gegenstand des Hauptpatentes     ist    ein aus  einer     Kette    von Länge- und Querkapazitäten  aufgebauter     kapazitiver        Spannungsteiler,    der  baulich getrennte, in Reihe     hintereinander     angeordnete, je     ein    geerdetes     und        ein    nicht  geerdetes Teilglied enthaltende Glieder ent  hält, welche derart gebaut sind, dass das nicht  geerdete Teilglied das geerdete Teilglied des  gleichen Gliedes     durchdringt,

      so dass diese  beiden Teilglieder miteinander je eine Quer  kapazität und die nicht geerdeten     Teilglieder     zweier benachbarter Glieder miteinander je  eine Längskapazität bilden.  



  Bei dem als     Ausführungsbeispiel    im  Hauptpatent     beschriebenen        kapazitiven        Span-          nungsteiler    der vorgenannten Art bestehen  die einzelnen Glieder aus je drei parallel zu  einander angeordneten Metallscheiben, wobei  die äussern beiden Scheiben     miteinander    ver  schraubt sind und gemeinsam das nicht ge  erdete Teilglied     bilden,    während die innere  Scheibe, von der die äussern Scheiben isoliert  sind, das geerdete Teilglied darstellt. Der  gegenseitige Abstand der     einzelnen    Glieder  wird entsprechend der     gewünschten    Längs  kapazität von Glied zu Glied einreguliert.

    



  Die vorliegende     Erfindung    betrifft einen       kapazitiven        Spannungsteiler,    bei dem in Ab  weichung von dem Ausführungsbeispiel des  Hauptpatentes die baulich getrennten,     in     Reihe hintereinander angeordneten Glieder  ringförmig ausgebildet sind.     Diese-Konstruk-          tionsweise    bietet gegenüber derjenigen des  im Hauptpatent beschriebenen     Ausführungs-          beispiels    einige Vorteile, wie an Hand des in    der     Zeichnung    dargestellten Ausführungs  beispiels nachfolgend näher     beschrieben          wird.     



  Der     kapazitive    Spannungsteiler baut sich  um die Achse A herum auf und ist in der       Zeichnung        in    Form von drei verschiedenen,  durch die Achse A gelegten Schnitten     8l,        S=,     <B>8,</B> dargestellt. Die     hintereinander    angeordne  ten Glieder G     sind    auf zwei zueinander par  allelen Bolzen     B,    deren     einer    im Schnitte  &   sichtbar     ist,    satt     aneinandergereiht    und  durch eine Schraubverbindung zusammen  gehalten.

   Die Gesamtheit der     ringförmig          ausgebildeten        Glieder        G        (im        folgenden,        Ring-          glieder"    genannt) ist auf     einen        Abschirm-          zylinder        V    geschoben, mit dessen Seiten  platte E die Bolzen B verschraubt sind.

   Der       Abschirmzylinder    V, die Seitenplatte E, eine  weitere, auf der andern Seite befindliche,  nicht gezeichnete Seitenplatte sowie ein über  das Ganze gestülpter metallischer Aussen  zylinder Z schirmen die     Ringglieder    G all  seitig ab.  



  Die Ringglieder G verdanken ihre Be  zeichnung dem als Ring ausgebildeten geer  deten Teilglied U. Der Querschnitt dieser  ringförmigen Teilglieder U ist     U-förmig,     weshalb sie im     folgenden    kurz als     "U-Ringe"     bezeichnet werden. Das nicht geerdete Teil  glied N ist in der     U-förmigen        Ausbuchtung     des     U-Ringes,    von diesem     isoliert,    angeord  net.

   Die nicht geerdeten Teilglieder N weisen  je eine radiale Bohrung auf, in welcher ein  die Kontaktwalze W berührender     und        unter     Federdruck stehender Kontaktstift     K    geführt      ist.     -Diese        Einzelheiten    sind     aus    dem Schnitte       ,S'.    klar ersichtlich.

   Die Kontaktstifte N  ragen durch den     U-Ring        U    und den     innern          Abschirmzylinder        Y    hindurch und sind gegen  diese     isoliert.    Die Kontaktstifte     K        werden     durch Federn F gegen die     Kontaktwalze    W,  gedrückt, die im     Ringhohlraum    angeordnet  und um die Achse A drehbar ist. Zur Rege  lung des     Kontaktdruckes    sind Stellschrauben  D vorgesehen.

   Diese können von der Aussen  seite der     U-Ringe    her     betätigt    werden,  weshalb die     U-Ringe    an der Stelle J eine  Aussparung aufweisen. Die von den     Ring-          gliedern        abgegriffene        Spannung    wird mit-     -          tels    der     Kontaktstifte        K    auf die Kontakt  walze W gegeben und über diese heraus  geführt.  



  Die     Kontaktwalze    W besitzt einen me  tallischen Kern L, von welchem radial und       axial        gegeneinander    versetzte     Kontaktarme          1I    strahlenförmig     weglaufen,    derart, dass  jedem     Ringglied    G ein     Kontaktarm        H   <I>zu-</I>  geordnet ist,

   und dass bei jeder Raststellung  der     Kontaktwalze        W        jeweils        nur    ein     einziger     Kontaktarm     H    eine     Teilspannung    von dem       ihm    zugeordneten     Ringglied        abgreifen,kann.     



  Die Mantelfläche der     Kontaktwalze    W       wird    gebildet von einem     Isolierzylinder    1, in  den die Kontaktarme     H    eingelassen     sind.    Die  Enden der Kontaktarme H     sind    mit der  Aussenfläche des     Isolierzylinders    1 bündig,  so dass sich eine ganz glatte Walzenoberfläche  mit eingestreuten Kontaktstellen ergibt.

   Es       kann    zweckmässig sein, zwischen dem gern L  und den     Isolierzylinder    I noch     einen    weiteren  metallischen     Abschirmzylinder    M     vorzu:          sehen.    Der gern L führt über eine Spitze 1 .  zu einem Steckkontakt P, wo die Teilspan  nung     entnommen        wird.     



  Das nicht geerdete Teilglied N der Rin g  glieder G     kann    ringförmig oder     ringsegrnent-          förmig    (hufeisenförmig)     ausgebildet    sein     und     ist über eine isolierende     Zwischenlage        R    am  zugehörigen     U-Ring    befestigt. Die     ring-          segmentförmige    (hufeisenförmige) Ausbil  dung des Teilgliedes N hat den Vorteil, dass  der     übrigbleibende    Platz     für    eine Vorrich  tung zur Verstellung der     Querkapazität    aus-    genutzt werden kann.

   Eine solche     kann    bei  spielsweise aus zwei an den Enden des       Ringsegmentes    angebrachten     Metallplättehen     bestehen, durch deren mehr oder weniger  starkes Abbiegen eine     Änderung    der Quer  kapazität     CQ    herbeigeführt werden kann. Be  stehen diese biegsamen Metallplättchen aus  federndem Material (z. B. Federbronze), so  kann die Justierung durch eine     Schraubvor-          richtung    von der Aussenseite des.     U-Ringes     her erfolgen.  



  Die Längskapazitäten CL werden dadurch  gebildet, dass ein vom Teilglied N getragener  metallischer Ansatz     R    durch eine im     U-Ring     des benachbarten     Ringgliedes    angebrachte       ,Öffnung    0     hindurch    auf das zu diesem Ring  glied gehörige Teilglied N elektrisch ein  wirkt.

   Durch schraubenartige Ausbildung  des metallischen     Ansatzes        B    kann -     wie    aus  dem     Schnitt   <B>8,</B> ersichtlich ist - die Längs  kapazität CL reguliert werden,     indem    der  Ansatz B .mehr oder weniger tief     in    das       Teilglied    N eingeschraubt wird. Hierzu  dienen die Schraubenschlitze Y.  



  Die Zuführung der     Spannung        zum        Span-          nungsteiler    erfolgt über eine separat einstell  bare Längskapazität direkt auf das nicht  geerdete Teilglied des ersten Ringgliedes und  bedarf keiner näheren Beschreibung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kapazitiver Spannungsteiler nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die baulich getrennten, in Reihe hintereinander angeordneten Glieder ringförmig ausgebildet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kapazitiver Spannungsteiler nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Ringhohlraum eine Kontaktwalze (TfI") drehbar angeordnet ist, welche die abge griffene Spannung herausführt.
    2. gapazitiver Spannungsteiler nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss von dem metallischen Kern (L) der Kontakt walze (W) radial und axial gegeneinander versetzte Kontaktarme- (H) strahlenförmig weglaufen, derart, dass jedem Ringglied (G) ein Kontaktarm zugeordnet ist, und dass bei jeder Raststellung der Kontaktwalze jeweils nur ein einziger Kontaktarm eine Teilspan nung von dem ihm zugeordneten Ringglied abgreift. B. Kapazitiver Spannungsteiler nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das geerdete Teilglied (U) eines Ringgliedes als Ring mit U-förmigem Querschnitt ausge bildet ist.
    4. Kapazitiver Spannungsteiler nach Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das nicht geerdete Teilglied (N) eines Ring gliedes in der U-förmigen Ausbuchtung des geerdeten Teilgliedes, von diesem isoliert, an geordnet ist.
    5. Kapazitiver Spannungsteiler nach Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht geerdeten Teilglieder (N) je eine radiale Bohrung aufweisen, in welcher ein die Kontaktwalze (W) berührender, unter Federdruck. stehender Kontaktstift (K) ge führt ist. ' 6.
    Kapazitiver Spannungsteiler nach Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der unter Federdruck stehende Kontaktstift isoliert durch den U-Ring und den innern. Abschirmzylinder (V) bis zur Kontaktwalze (W) hindurchgeführt ist. 7. Kapazitiver Spannungsteiler nach Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktdruck des Kontaktstiftes durch eine Stellschraube (J) von aussen her einstell bar ist.
    B. Kapazitiver Spannungsteiler nach Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das nicht geerdete Teilglied (N) die Form eines mindestens zum Teil geschlossenen Ringes aufweist. 9. Kapazitiver Spannungsteiler nach Un teranspruch 8 mit einem ringsegmentförmi- gen nicht geerdeten Teilglied, dadurch ge kennzeichnet, dass an den Enden des Ring segmentes je ein biegsames Metallplättchen angebracht ist, durch deren Verstellung die entsprechende Querkapazität (CQ) reguliebar ist.
    10. Kapazitiver Spannungsteiler nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsamen Metallplättchen aus elastisch federndem Material bestehen und dass die Justierung durch eine Schraubvorrichtung von der Aussenseite des U-Gliedes her erfolgt.
    11. Kapazitiver Spannungsteiler nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das nicht geerdete Teilglied einen me tallischen Ansatz (B) trägt, welcher durch eine im U-Ring des benachbarten Ringgliedes angebrachte Öffnung (0) hindurch mit dem nicht geerdeten Teilglied (N) des benachbar ten Ringgliedes eine Längskapazität (CL) bildet.
    12. Kapazitiver Spannungsteiler nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der metallische Ansatz schraubenartig ausgebildet ist und zur Regulierung der Längskapazität mehr oder weniger tief in das nicht geerdete Teilglied einschraubbar ist. 13. Kapazitiver Spannungsteiler nach Patentauspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Ringglieder auf Bolzen (B) satt aneinandergereiht sind.
    14. gapazitiver Spannungsteiler nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtheit der Ringglieder durch einen metallischen Innen- und einen metal lischen Aussenzylinder (V bezw. Z) und durch je eine metallische Seitenplatte all seitig abgeschirmt ist.
    15. gapazitiver Spannungsteiler nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktarme (H) in einen den me tallischen Kern (L) der Kontaktwalze (W) umgebenden Isolierzylinder (I) eingelassen und ihre Enden mit der Zylinderaussenfläche bündig sind.
    16. Kapazitiver Spannungsteiler nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen dem metallischen Kern <I>(L)</I> und dem Isolierzylinder<I>(I)</I> ein Ab schirmzylinder (H) befindet.
CH247162D 1944-09-21 1945-05-23 Kapazitiver Spannungsteiler. CH247162A (de)

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