CH246783A - Einspritzdüse für Brennkraftmaschinen. - Google Patents
Einspritzdüse für Brennkraftmaschinen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Einspritzdüse für Brennkraftmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein spritzdüse für Brennkraftmaschinen, mit einer in der Fliessrichtung des Brennstoffes sich öffnenden Düsennadel, bei welcher der Brennstoff beim Öffnen der Nadel minde- stens anfänglich nach dem Passieren des Nadelsitzes gedrosselt wird,
damit der ge spannte Brennstoff eine zusätzliche Kraft im Öffnungssinne auf die Nadel ausübt, wobei die Nadel bezüglich der Fliessrichtung des Brennstoffes nach ihrer Sitzfläche einen kol benartigen Ansatz trägt, welcher in einer zylinderförmigen Verlängerung des Düsen körpers gelagert ist.
Bei dieser Düsengattung ist es bekannt, den Kolbenansatz der Nadel beim Öffnen vollständig aus der zylinderförmigen Verlän gerung des Düsenkörpers austauchen zu las sen, so dass ein Ringspalt für den Brennstoff- durchtritt entsteht. Eine solche Einspritzdüse hat aber den Nachteil, dass der Brennstoff in Form eines Kegelmantels gespritzt wird, wo bei zudem die Variationsmöglichkeiten für den Öffnungswinkel des Kegels beschränkt sind.
Die Erfindung hat eine Einspritzdüse zum Ziel, welche unter Beibehaltung der Vorteile dieser Düsengattung eine bezügliche Spritzrichtung, Strahleindringtiefe und räumlicher Brennstoffverteilung weitgehend variierbare Formierung der Einepritzuug ge stattet.
Sie besteht darin, dass die Wandung der zylinderförmigen Verlängerung des Dü senkörpers mehrere Bohrungen für den Brennstoffaustritt aufweist, welche beim Öffnen der Nadel durch mindestens eine an deren Kolbenansatz angeordnete Steuerkante aufgesteuert werden.
Die Achsen dieser Bohrungen können da bei in einer Normalebene zur Düsenlängs achse oder auf der Mantelfläche eines Kreis kegels um diese Achse liegen. Die Bohrun gen können auch 'in Gruppen so angeordnet sein, dass sie im Innern der zylinderförmigen Verlängerung in mindestens zwei verschiede nen Normalebenen zur Düsenlängsachse münden..
In. der Zeichnung sind Aizsführungsbei- spiele des Erfindungsgegenstandes veran schaulicht, und zwar zeigt Fig. l einen Längsschnitt durch eine Düse; Fig. 2 zeigt vergrössert entsprechend einem Teil von Fig. 1 eine andere Ausfüh- rung der Düse, und Fig. 3 veranschaulicht wie Fig. 2 eine weitere Ausführungsform.
Am Düsenhalter 1 ist der Düsenkörper 2 mittels der Überwurfmutter 3 befestigt. Der Düsenkörper 2 weist im Innern die Längs bohrung 4 und an deren äusserem Ende den flachen Sitz 5 auf. Der Düsenkörper ist ausserdem über den Sitz 5 hinaus weiterge führt und bildet die zylinderförmige Verlän gerung 6. In der Wandung dieser Verlänge rung sind beim Beispiel nach Fig. 1 Bohrun gen 7 vorgesehen, deren Achsen in einer Normalebene zur Düsenachse liegen.
In der Längsbohrung 4 des Düsenkörpers 2 ist die Nadel 8 untergebracht. Die von einer Schul ter gebildete Sitzfläche 9 der Nadel wird unter der Wirkung der Feder 10 gegen den Sitz 5 im Düsenkörper gepresst. Diese Nadel 8 trägt bezüglich der Fliessrichtung des Brennstoffes nach ihrer Sitzfläche 9 den kol benartigen Ansatz 11. Dieser Kolbenansatz ist im Innern der zylinderförmigen Verlän gerung 6 des Düsenkörpers geführt, wo er mit den Führungsflächen 12 und der Ober fläche des Kolbenkopfes 14 an der Innen wand des Zylinders anliegt.
Zwischen den Führungsflächen 12 sind die den Brennstoff durchfluss ermöglichenden Nuten 13 ange- bracht. Der obere Rand 15 des Kolbenkopfes 14 bildet eine Steuerkante für die Freigabe der Bohrungen 7, welche bei nichtangehobe ner Nadel durch die Aussenfläche des Kol benkopfes 14 vollständig verschlossen sind.
Zur Einleitung einer Einspritzung wirkt der durch die Bohrung 16 im Düsenhalter 1 unter Druck zugeführte Brennstoff zuerst auf eine dem Querschnitt der Bohrung 4 ent sprechende Fläche der Nadel B.
Hierdurch wird die Nadel entgegen der Kraft der Feder 10 etwas angehoben, so dass der Brennstoff in den um .den Kolbenansatz 11 herumliegen den Raum 17 fliesst. Dabei steuert die Kante 15 des Kolbenkopfes 14 die Bohrungen 7 noch nicht oder nur sehr wenig auf, so dass sich im Raum 17 zwischen diesen Bohrungen und dem Nadelsitz 5 infolge Drosselung min- destens anfänglich nach dem Passieren des Nadelsitzes eine Druckerhöhung einstellt.
Unter Einfluss dieses Druckes wird die Na del zusätzlich im Öffnungssinn beeinflusst, da dieser Druck an der Nadel auf einer Ring fläche in der Grösse der Differenz zwischen dem Querschnitt der Bohrung der zylinder- förmigen Verlängerung 6 und der Bohrung 4 zur Wirkung gelangt. Sobald die Nadel 8 sich also ein wenig von ihrem Sitz ab hebt, erhöht sich die auf sie wirkende Öff- nungskraft sofort beträchtlich, so dass sie rasch eine erhebliche Hubbewegung ausführt.
Hierdurch wird der immer erwünschte rasche und volle Einsatz der aus den Bohrungen 7 austretenden Brennstoffstrahlen erreicht. Bei der dargestellten ' Düsenausführung spritzt der Brennstoff je nach Lochzahl in zwei oder mehr Strählen mindestens ange nähert in einer Normalebene zur Düsenachse.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist der Kolbenansatz 11 der Düsennadel 8 gleich artig ausgebildet wie beim vorbeschriebenen Beispiel. Die zylindrische Verlängerung 6 des Düsenkörpers 2 trägt aber zwei verschie dene Arten von Bohrungen 18 und 19 für den Brennstoffaustritt. Die einen Bohrungen 18, von denen eine oder mehrere über den Umfang verteilt angeordnet sein können, münden bei nicht angehobener Nadel in einer gemeinsamen Normalebene zur Düsenachse dicht unterhalb der steuernden Kante 15 des Kolbenkopfes 14.
Die andern Bohrungen 19, von denen auch eine oder mehrere über den Umfang verteilt angeordnet sein können, münden im Innern der Verlängerung 6 in einer andern gemeinsamen Normalebene zur Düsenlängsachse, derart, dass sie bei nicht an gehobener Nadel etwas weiter von der steuernden Kante 15 entfernt sind als die Bohrungen 18. Durch diese Anordnung wird erreicht, dass der Spritzbeginn bei den Boh rungen 18 zeitlich etwas vor demjenigen bei den Bohrungen 19 liegt.
Bei grösser Ein spritzmenge pro Zeiteinheit wird der Brenn stoff dabei aus allen Bohrungen ungefähr gleichartig ausgespritzt. Bei kleiner Brenn stoffmenge ist aber nach .dem Öffnen der Bohrungen 18 die Drosselwirkung auf den Brennstoff nicht mehr gross genug, um die Nadel noch bis zur vollständigen Freigabe der Bohrungen 19 weiter anzuheben.
In die sem Falle tritt der Brennstoff hauptsächlich nur aus den obern Bohrungen 18 aus. Die Art der Einspritzung kann auf diese Weise den verschiedenen Betriebszuständen der Ma schine angepasst werden, wobei auch bei kleinen Spritzmengen gut ausgebildete, scharfe Brennstoffstrahlen erzielbar sind.
Die Achsen der Bohrungen 18 und 19 sind gegenüber einer Normalebene zur Dü senachse geneigt, so dass sie Mantellinien von Kreisliegeln um die Düsenachse bilden. Sinngemäss könnten dieü Bohrungen der einen oder beider Gruppen jedoch auch senkrecht zur Düsenachse stehen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 trägt der Kolbenkopf 14 der Düsennadel 8 auf seiner Aussenfläche zwei Ringnuten 20 und 21, deren untere Ränder die steuernden Kanten 22 und 23 bilden. Der Brennstoff fliesst diesen Ringnuten von der im, Kolben ansatz vorgesehenen Längsbohrung 24 durch die Querbohrungen 25 und 26 zu. Der Längs bohrung 24 wird er vom Ringraum 17 her durch die Querbohrung 27 zugeführt.
Den steuernden Kanten 22 und 23 ist je eine Gruppe der Bohrungen 28 und 29 zugeord net, wobei die Bohrungen beider Gruppen voneinander stark verschiedene Durchmesser und Richtungswinkel aufweisen. Die Steuer kanten 22 und 23 sind gegenüber den Boh rungen so angeordnet, dass bei der Hub bewegung der Nadel zuerst die engen Boh rungen 28 und etwas später die grösseren Bohrungen 29 aufgesteuert werden. Wenn ein zeitlich verschiedener Einsatz der Ein spritzung aus den verschiedenen Bohrungen nicht erwünscht ist, können die Steuerkanten auch so angeordnet sein, dass sie sämtliche Bohrungen, gleichzeitig freigeben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einspritzdüse für Brennkraftmaschinen, mit einer in der Fliessrichtung des. Brenn- stoffes sich öffnenden Düsennadel, bei wel cher der Brennstoff beim Öffnen der Nadel mindestens anfänglich nach dem Passieren des Nadelsitzes gedrosselt wird, damit der gespannte Brennstoff eine zusätzliche Kraft im Üfffnungssinne auf die Nadel ausübt, wo bei die Nadel bezüglich der Fliessrichtung des Brennstoffes, nach ihrer Sitzfläche einen kolbenartigen Ansatz trägt, welcher in einer zylinderförmigen Verlängerung des Düsen körpers gelagert ist, dadurch gekennzeichnet,dass die Wandung dieser Verlängerung meh rere Bohrungen für den Brennstoffaustritt aufweist, welche beim Öffnen der Nadel durch mindestens eine an deren Kolbenansatz angeordnete Steuerkante aufgesteuertwerden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einspritzdüse für Drennkraftmaschi- nen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Achsen der Bohrungen in einer Normalebene zur Düsenlängsachse lie gen. 2.Einspritzdüse für Brennkraftmaschi- nen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Achsen der Bohrungen Mantellinien eines Kreiskegels um die Dü senlängsachse bilden. 3.Einspritzdüse für Brennkraftmaschi- nen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bohrungen in Gruppen so angeordnet sind, da.ss sie im Innern der zy- linderförmigen Verlängerung in mindestens zwei verschiedenen Normalebenen zur Dü senlängsachse münden. 4.Einspritzdüse für Brennkraftmaschi- nen nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch .gekennzeichnet, dass jede Gruppe der Bohrungen, welche im Innern der Ver längerung des Düsenkörpers in einer gemein samen Normalebene zur Düsenlängsachse münden, durch eine besondere Steuerkante am Kolbenansatz der Düsennadel aufge- steuert wird. 5.Einspritzdüse für Brennkraftmaschi- nen nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrun gen der verschiedenen Gruppen bei der Hub bewegung der Nadel gleichzeitig aufge- steuert werden. 6. Einspritzdüse für Brennkraftmaschi- nen nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrun gen der verschiedenen Gruppen bei der Hub bewegung der Nadel nacheinander aufge- steuert werden.7. Einspritzdüse für Brennkraftmaschi- nen nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrun gen der verschiedenen Gruppen verschiedene Durchmesser aufweisen. B.Einspritzdüse für Brennkraftmaschi- nen nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Bohrungen der verschiedenen Gruppen finit der Düsenlängsachse verschiedene Win kel einschliessen. 9. Einspritzdüse für Brennkraftmasc;hi- nen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Brennstoff mindestens im Kolbenansatz der Nadel durch eine Längs- bohrung fliesst und- durch Querbohrungei. mindestens einer Ringnut an der Aussen= fläche des Kolbenansatzes zugeführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH246783T | 1945-11-14 |
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Family
ID=4465776
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH246783D CH246783A (de) | 1945-11-14 | 1945-11-14 | Einspritzdüse für Brennkraftmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH246783A (de) |
-
1945
- 1945-11-14 CH CH246783D patent/CH246783A/de unknown
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