CH243884A - Formensatz zur gleichzeitigen Herstellung mehrerer Gegenstände aus Pressmasse mit farblich sich von der Oberfläche des Körpers des Gegenstandes abhebender Einlage. - Google Patents

Formensatz zur gleichzeitigen Herstellung mehrerer Gegenstände aus Pressmasse mit farblich sich von der Oberfläche des Körpers des Gegenstandes abhebender Einlage.

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CH243884A
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CH
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pressing piece
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molds
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Inventor
Ag Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/16Making multilayered or multicoloured articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


  
 



  Formensatz zur   gleichzeitigen      : erstellung    mehrerer Gegenstände aus Pressmasse mit farblich sich von der   Oberfläche    des Körpers des Gegenstandes abhebender Einlage.



   Gegenstände aus Pressmasse mit farblich sich von der Oberfläche des Körpers des Gegenstandes abhebender Einlage, wie beispielsweise   Schreib-oder    Rechenmaschinen  tasten,    werden seit neuerer Zeit gewöhnlich unter Anwendung sogenannter   Mehrfachfor-    men hergestellt. Die bekannte   llerstellungs-    art ermöglicht wohl eine grosse Produktion der   Körper    der Gegenstände, da bei jedem Arbeitsgang gleichzeitig eine Vielzahl dieser Körper ausgestossen wird, sie ermöglicht aber noch keine schnelle Fertigung der mit der Einlage versehenen Gegenstände.

   Wohl ist bekannt geworden, alle Einlagen von in einem ersten Arbeitsgang gleichzeitig hergestellten   Xörper    in einem zweiten Arbeitsgang gleichzeitig herzustellen (durch Einspritzen der Einlagemasse von mindestens einer Stelle   aus),    jedoch ist dort für das Einspritzen der Einlagemasse in den Formteilen das gleiche   Kanalsystem    vorgesehen, das der gleichzeitigen -   Herstellung    einer Vielzahl von   Körpern    in einer ersten   Formkombination    dient.

   Dies erfordert vor der Einspritzung der Einlagemasse die Beseitigung der Eingussteile des durch die Körper der Gegenstände gebildeten   Pressstuckes,    das heisst die Trennung des Pressstückes, wie es im ersten Arbeitsgang entsteht, in die einzelnen   I(örper,    die Lösung dieser Körper von den Eingussteilen und die   st. ückweise    Einsetzung der einzelnen Körper in die zweite   Formkombination,    was eine starke Arbeitsverzögerung und eine Verteuerung des   Fertigungsvorganges    solcher Pressmassegegenstände zur Folge hat.



   Vorliegende Erfindung bezweckt die Beseitigung des geschilderten Nachteils und betrifft einen Formensatz zur gleichzeitigen   lierstelinug    mehrerer Gegenstände aus Press  masse    mit farblich sich von der Oberfläche des Körpers des Gegenstandes abhebender Einlage und zeichnet sich aus durch wenigstens ein Unterteil und zwei gegeneinander auswechselbare Oberteile, von welchen Ober  teilen jedes von einem zentralen   Massenzu-    fuhrkanal aus zu den Formteilen für die eillzelnen Körper verlaufende Rinnen hat, die bei einem Oberteil grössere Dimensionen haben als beim andern, das Ganze so, dass die   Körper    nach ihrer Formung zwischen dem Unterteil und dem die Rinnen kleinerer Dimension aufweisenden Oberteil ein einheitliches, durch die Eingussteile zusammengehaltenes Pressstück bilden,

   dessen Eingussteile nach dem Auswechseln des letztgenannten Oberteils gegen das andere die Wandung der   Einspritzkanäle    für die Einlagemasse mitbilden.



   Die Zeichnung zeigt ein   Ausführungsbei-    spiel der Erfindung unter Weglassung der für deren Verständnis nicht erforderlichen Teile.



   Fig. 1 ist ein Schnitt durch die erste Form und das in ihr verformte Pressstück und
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Pressstück nach Wegnahme des obern Formteils. Die
Fig. 3 stellt einen Schnitt durch die zweite Form und das in ihr befindliche, bereits mit der Einlagemasse bespritzte Pressstück dar. Die
Fig. 4 ist ein Schnitt durch das mit der Einlagemasse bespritzte   Pressstück    nach der Linie IV-IV der Fig. 3. Die
Fig. 5   veranschaulicht    das mit der Einlagemasse   bespritzte    Pressstück von unten gesehen und die
Fig. 6 einen Teil dieses   Pressst. ückes    voll oben gesehen.



   Von einer ersten Form ist 1 der untere, 2 der obere Teil. Der Teil 1 hat dabei der Gestalt des zu erstellenden Gegenstandes entsprechende Vertiefungen 3, die im Kreis um den üblichen, in der Achse der Form liegenden Ausstösser 4 herum angeordnet sind. Als herzustellender Gegenstand ist eine Schreiboder Rechenmaschinentaste angenommen, deren   Körper    5 die übliche, knopfartige Gestalt hat. Der Teil 2 der Form hat über den Vertiefungen 3 auswechselbare Stempel 6, die mit Rippen 7 versehen sind, die der Form der Einlagen entsprechen, welche die fertigen Tasten enthalten sollen und die nach dem Beispiel Zahlen darstellen.



   Der Formteil 1 hat in der Formachse liegend eine sich nach aussen schwach konisch verengende Vertiefung 8 und der Formteil 2 in der Formachse liegend einen   Massezufuhr-    kanal 9, an den sich Rinnen 10 anschliessen, die einzeln zu den Vertiefungen 3 führen.



   Beim Einspritzen von Pressmasse, vorzugsweise thermoplastischer   Kunstuiesse,    in die geschlossene Form wird aus dieser   Masse,    wie bekannt, ein Pressstück gebildet, das nach Öffnen der Form und Ausstossen des Stückes aus ihr (mittels des auf den durch die Vertiefung 8 gebildeten Haltezapfens 8a wirkenden Ausstössers 4)   als    sternartiges Ganzes mehrere durch die Eingussteile mit dem Ein  gussstück    zusammengehaltene   Körper    darstellt,   welche    Körper zu dem herzustellenden Gegenständen gehören und die Form der Einlagen in offenen Vertiefungen enthalten.



   Die zweite Form hat einen untern   Töil    11, der den Vertiefungen 3 der ersten Form entsprechende Vertiefungen   3a    sowie einen   dem-Ausstösser    4 der ersten Form entsprechenden   Ausstösser    4a aufweist. Dieser Formteil 11 hat in der Formachse eine sich nach aussen schwach konisch verengende Vertiefung 12 von etwas grösserem Ausmass als es der   Haltezapfen      8a    hat.



   Der obere Teil 13 der zweiten Form hat einen zentralen Massezufuhrkanal   9a    von etwas grösserem Ausmass als es der   Kanal    9 hat und diesen   Kanal    9a verbinden Rinnen 14 mit je einem Leerraum 15 über einer Vertiefung 3a des   F'ormteils    11. Die Leerräume 15 sind von annähernd halbkreisförmigen Rippen 16 an in den Formteil 13 eingesetzten Stempeln 17 durchsetzt. Die Rinnen 14 sind in ihrem Ausmass weiter als diejenigen 10 des Teils 2 der ersten Form, und mit einigen von ihnen (beim Beispiel drei) kommunizieren im Formteil 11 zu der Vertiefung 12 geführte Rinnen 18.



   Wird das in der ersten Form erzielte sternartige Pressstück in die zweite Form gebracht und diese geschlossen, so bildet jeder   Eingussteil    5a zufolge des Leerraumes. den  die bezügliche Rinne 14 zwischen ihm und   der    Rinnenwandung belässt, die Wandung des Einspritzkanals für die Einlagemasse mit, und weiter untergreifen die Rinnen 18 Eingussteile 5a und sind durch diese zu Einspritzkanälen für die Einlagemasse in den Leerraum zwischen der Wandung der Vertie   fung 12 und dem je Haltezapfen 8a ergänzt.   



   Wird nun die Einlagemasse, die von einer Farbe ist, die von derjenigen des in der ersten Form erstellten Pressstückes absticht, vorzugsweise aber auch thermoplastisch sein wird, eingespritzt, so werden die Eingussteile 5a mit dieser Masse überzogen und diese gelangt weiter in die Leerräume 15, wo sie durch die Rippen 16 verteilt wird, so dass sie die offenen Vertiefungen in den   Gegen      standikörpern    5 gut ausfüllt. Gleichzeitig gelangt von der Einlagemasse durch die von den Rinnen 18 und den bezüglichen Eingussteilen 5a gebildeten   Einspritzkanäle    in den Leerraum zwischen der Vertiefung 12 und dem Haltezapfen 8a und bildet um diesen einen neuen Haltezapfen.



   Beim nachfolgenden Öffnen der Form hält der neuausgebildete Haltezapfen das Pressstück in der Form 11 fest und reisst es dadurch von dem Zufuhrkanal der Einlagemasse ab. Hernach wird das   Pressstück    durch den auch in dieser Form vorhandenen Ausstösser 4a aus der Maschine ausgestossen, um im weiteren in der üblichen Weise in die einzelnen Gegenstände, das heisst nach dem angenommenen Beispiel in die Tastenknöpfe zerteilt zu werden, die dann durch Abdrehen des Auftrages der Einlagemasse auf ihrer Oberfläche fertig gestellt werden.



   Nach dem beschriebenen Beispiel ist angenommen, dass das Einspritzen der Einlagemasse in einer zweiten aus zwei Teilen bestehenden Form erfolgt. Es wäre aber auch denkbar, den die Vertiefungen 3 enthaltenden Formteil 1 auch für das Einspritzen der Einlagemasse zu verwenden, indem das Pressstück   nach -Verformung    der Gegenstandskörper 5 im Formteil 1 belassen und in dieser mit dem Formteil 13 überdeckt wird. In diesem Falle kämen die Vertiefung 12 sowie die Rinnen 18 in Wegfall und das Pressstück würde erst nach dem   Überspritzen    mit der   Einlagemasse    mittels des Ausstössers 4 ausgestossen.



   Die dargestellte Einrichtung ermöglicht es, wie aus dem Beschriebenen leicht ersichtlich ist, durch Anbringung der Einlagen in   Körpern    aus Pressmasse, solange mehrere    dieser : Körper noch ein Ganzes bilden, die    Fertigung solcher Gegenstände auf einfache Weise zu beschleunigen.    p A TENTANSPRUC :

     
Formensatz zur gleichzeitigen Herstellung mehrerer Gegenstände aus Pressmasse mit farblich sich von der Oberfläche des   Kör-    pers des Gegenstandes abhebender Einlage, gekennzeichnet durch wenigstens ein Unterteil und zwei gegeneinander auswechselbare Oberteile, von welchen Oberteilen jedes von einem zentralen   Massezufuhrbanal    aus zu den Formteilen für die einzelnen Körper verlaufende Rinnen hat, die beim einen   Ob er-    teil grössere Dimensionen haben als beim    andern, das Ganze so, dass die :

   Körper nach    ihrer Formung zwischen dem Unterteil und dem die Rinnen kleinerer Dimension aufweisenden Oberteil ein einheitliches, durch die Eingussteile zusammengehaltenes   Pressstück    bilden, dessen Eingussteile nach dem Auswechseln des letztgenannten Oberteils gegen das andere die Wandung der Einspritzkanäle für die Einlagemasse mitbilden.   

Claims (1)

  1. UNTERA ESPRUCHE : 1. Formensatz nach dem Patentanspruch mit einer Vertiefung im Unterteil zur Bildung eines Haltezapfens am einheitlichen Pressstück zwecks Abreissens desselben im Massezufuhrkanal beim Öffnen der Form, in welcher die Formung der :
    Körper erfolgte, gekennzeichnet durch ein zum Einlegen des Pressstückes bestimmtes zweites Unterteil mit einer in seiner Achse liegenden, zur Bildung eines Haltezapfens bestimmten, der Einlageseite abgekehrten Vertiefung grösseren Ausmasses als die Vertiefung im ersten Unterteil, welches zweite Unterteil Rinnen aufweist, die bei eingelegtem Pressstück und aufgesetztem zweiten Oberteil zusammen mit den Eingussteilen Einspritzkanäle bilden. welche die Vertiefung des zweiten Unterteils mit den Rinnen des zweiten Oberteils verbinden zur Formung des zweiten Haltezapfens um den Haltezapfen des einheitlichen Pressstückes herum.
    2. Formensatz nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gegen zeichnet, dass im zweiten Oberteil Hohlräume vorgesehen sind, die, wenn es auf das zweite Unterteil, in welches das Pressstück eingelegt wurde, aufgesetzt ist, über den Körperii Leerräume bilden, welche von Rippen durchsetzt sind, die der Verteilung der Einlagemasse beim Einspritzen dienen.
CH243884D 1944-10-28 1944-10-28 Formensatz zur gleichzeitigen Herstellung mehrerer Gegenstände aus Pressmasse mit farblich sich von der Oberfläche des Körpers des Gegenstandes abhebender Einlage. CH243884A (de)

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