CH23970A - Nouvel élément de construction - Google Patents

Nouvel élément de construction

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Publication number
CH23970A
CH23970A CH23970A CH23970DA CH23970A CH 23970 A CH23970 A CH 23970A CH 23970 A CH23970 A CH 23970A CH 23970D A CH23970D A CH 23970DA CH 23970 A CH23970 A CH 23970A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
clamping
holding device
ring
watch
radial
Prior art date
Application number
CH23970A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Louis Roquerbe
Original Assignee
Louis Roquerbe
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Publication date
Application filed by Louis Roquerbe filed Critical Louis Roquerbe
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Description


  
 



  Haltevorrichtung für Uhrenschalen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Haltevorrichtung für Uhrenschalen, mit Klemmorganen, die in radialen Führungen gegeneinander und voneinander weg beweglich angeordnet mit ihren radial äusseren Enden gegen einen mit einer Kurvenbahn versehenen Ring anliegen, so dass sie durch eine Relativdrehung zwischen den Führungen und dem Ring entgegen dem Druck von Federn radial verstellbar sind.



   Solche Haltevorrichtungen finden besonders beim   Rhabillage    Verwendung zum Festhalten von   staubdich-    ten oder wasserdichten Uhrenschalen gegen Verdrehung beim Aufschrauben oder Lösen der geschraubten Böden solcher Schalen.   Dabei    wirken auf die Klemmorgane ganz erhebliche Tangentialkräfte, weshalb auch nur sehr robuste und strapazierfähige Vorrichtungen in Frage kommen.



   Haltevorrichtungen   der    eingangs definierten bekannten Art haben den Vorteil, dass sie sich ohne Umstel  iunarbeiten    zum Halten von Uhrenschalen verschiedener Grössen und Formen eignen, da durch eine mehr oder Weniger grosse relative   Verdrehung    zwischen Führungen und Ring die Klemmorgane jeweils zum Anschlag an die üblichen Gehäusegrössen gebracht werden können.



   Höheren Belastungen aber, wie sie etwa beim Lösen besonders festsitzender Gehäuseböden auftreten können, sind diese bekannten Vorrichtungen ohne zusätzliche Massnahmen nicht gewachsen. Bei solchen höheren Belastungen weichen die Klemmorgane in ihren Führungen aus und geben dabei die Uhrschale frei.



  Das kann zu Verletzungen der Bedienungsperson und zu Beschädigungen der Uhrschale führen.



   Die bekannten Vorrichtungen dieser Art sehen daher vor, die Lage der an das Gehäuse herausgeführten Klemmorgane durch   Stellschirauben    zu fixieren. Damit geht aber ein erheblicher Teil der durch die rasche Heranführung der Klemmorgane an das Gehäuse gewonnenen Zeit durch das nun erforderliche Fixieren und, zur Wegnahme des Gehäuses von der Vorrichtung, Lösen dieser Fixierung, verloren.



   Das Einspannen und Lösen eines Gehäuses geht damit nicht mehr   viel    schneller als mit den ebenfalls bekannten Haltevorrichtungen, bei denen die Klemmorgane   einzeln    oder paarweise durch Gewindespindeln verstellbar sind.



   Die Erfindung   stellt    sich die Aufgabe, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung zu   schaffen,    mit welcher Uhrenschalen verschiedenster Grösse und unterschiedlicher äusserer Gestalt mit einem   einen    Handgriff rasch und sicher festgeklemmt und wieder gelöst werden können.



   Hierzu ist die   erfindungsgen,ässe    Haltevorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmorgane unabhängig von einander mittels Gleitschuhen in radialen Nuten eines scheibenförmigen Mittelteiles   gleitbar    geführt sind und mittels seitlich vorspringenden Teilen eine Fläche dieses   Mitteateils    untergreifen, wobei die genannten vorspringenden Teile bezüglich dem Angriffspunkt einer in die Vorrichtung eingelegten Uhrschale an den Klemmorganen so versetzt sind, dass auf diesen Angriffspunkt   wirkcnde    radiale oder tangentiale Kräfte über die genannten vorspringenden Teile die Gleitschuhe blockieren.



   Dadurch ergibt sich eine Selbsthemmung der Klemmorgane in dem Augenblick, wo an der eingelegten Uhrenschale gearbeitet wird, wobei die Blockierung umso stärker wird, je   grösser    die an die   Uhrcnschale    angesetzten Kräfte werden.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Haltevorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die   Haitevorrichtung,   
Fig. 3 eine perspektivische Teilansicht, und  
Fig. 4 ein Detail zur Veranschaulichung der Wirkungsweise der   Selbstheimmung.   



   Die   dargestellte    Haltevorrichtung für Uhrenschalen sitzt auf einer stationären Unterlage 1, beispielsweise einer sich auf einem Tisch befindlichen Metallplatte.



  Eine zentrale Scheibe 2 ist mit mehreren Stiften 3 und einer Schraube 4 starr und drehfest mit dieser   Unter-    lage 1 verbunden. Diese Scheibe 2 besteht aus einem im Durchmesser kleineren Teil 5, der Öffnung für die Stifte 3 aufweist, und einem im Durchmesser grösseren, darüber angeordneten Teil 6, der vier je um 90 zueinander versetzte radiale Nuten 7 besitzt. Letztere dienen als radiale   Gleifführungen    für vier allgemein mit 9 bezeichnete Klemmbacken. Jede dieser   Klemm-    backen 9 weist einen auswechselbaren Oberteil 10 und einen Gleitschuh 8 auf, wobei der Oberteil 10 mittels einer Schraube 11 lösbar am einen Ende des Gleitschuhs 8 befestigt ist.

   Die Breite des Gleitschuhs 8 entspricht der Breite der Nuten 7,   während    seine Höhe die Dicke der Scheibe 6 übersteigt und über deren untere Fläche vorragt. An diesem vorragenden Teil besitzt der Gleitschuh 8 am gegenüberliegenden Ende bezüglich der Schraube 11 zwei seitlich vorragende Nasen 12, die beidseits der Nuten 7 die Scheibe 6 untergreifen.



   Die in den Nuten 7 leicht verschiebbar gehaltenen Gleitschuhe 8 werden durch schraubenförmige Druckfedern 13 in den Nuten 7 radial nach aussen gedrückt.



  Diese Druckfedern 13 stützen sich einerseits in je einem Sackloch der Scheibe 2 und anderseits in einer Sacklochbohrung der Gleitschuhe 8 ab, so dass sie nicht herausfallen können.



   Die Scheibe 2 ist aussen von einem allgemein mit 14   bezeichneten    Ring umgeben,   der    eine der unteren Fläche des Teils 6 der Scheibe 2 zugewendete Fläche 19 aufweist, auf welcher die Gleitschuhe 8 aufliegen, und einen sich in Axialrichtung erstreckenden Rand 18, dessen Innenseite als Kurvenbahn 15 ausgebildet ist.



  Es sind insgesamt vier gleiche   Kurvenabsehnitte    vorhanden, wobei jeder Kurvenabschnitt einen konkaven, flachgewölbten Kurventeil 16 und einen etwa radial verlaufenden Kurventeil 17 enthält. Die Gleitschuhe 8 liegen mit ihren radial äusseren Enden gegen die Kurventeile 16 an. Bei einer Verdrehung des Ringes 14 werden demzufolge die Klemmbacken 9 in Radialrichtung bewegt, wobei eine Teildrehung des Ringes 14 in Richtung des Pfeiles A bewirkt, dass die Klemmbacken 9 entgegen der Wirkung der Federn 13 sich radial gegen das Zentrum hin bewegen. Bei einer Drehung des Ringes 14 in entgegengesetzter Richtung bewegen sich die   Kiemlmssoacken    voneinander weg.



   Zum Gebrauch der dargestellten und beschriebenen Vorrichtung wird eine   festzuklemmende    Uhrenschale mit dem Gehäuseboden nach oben bei geöffneten Klemmbacken lose in die Mitte zwischen die Klemmbacken 9 gelegt. Durch eine Teildrehung des Ringes 14 von Hand oder maschinell werden die   Klernmbacken    9 radial gegen die Uhrenschale geführt, wobei die Oberteile 10 an den Rändern der Uhrenschale zum Anliegen kommen und diese gleichzeitig bezüglich der Vorrichtung zentrieren.



   Sobald nun beispielsweise zwecks Lösens oder Festziehens eines   Schraubdeckels    ein Drehmoment auf die Uhrenschale wirkt, drückt dieses Drehmoment die Oberteile 10 der   Klbmmbacken    9 in Richtung des Pfeiles B in Fig. 4 nach   aussen.    Dadurch haben die Klemmbacken 9 das Bestreben, in den Nuten 7 zu kippen und sie werden mit erhöhter Kraft einerseits mit der Grundfläche ihrer Gleitschuhe 8 gegen die Fläche 19 mit ihren Aussenflächen gegen die Kurvenbahn und ausserdem mit ihren Nasen 12 gegen die untere Fläche der Scheibe 6 gepresst. Dadurch wird die ganze Vorrichtung blockiert, wie dies durch die Kräftepfeile in Fig. 4 angedeutet ist.   Dlie    Blockierung ist umso stärker, je grösser die an der Uhrenschale zur Anwendung Igebrachte Drehkraft ist.

   Die Selbsthemmung der   Gleit-    schuhe, die sich gerade dann ergibt, wenn eine absolute Blockierung der Klemmbacken erwünscht ist, ist ein besonders wesentliches Merkmal der dargestellten Vorrichtung, die sich neben der Bedienungserleichterung, die durch den Wegfall einer besonderen   Blockierungsmass-    nahme entsteht, auch darauf auswirkt, dass die Klemmbacken sehr leichtgängig geführt werden können und den   Kurvenabschnitten    15 ein Hub gegeben werden kann, der ausreicht, um kleinste und grösste   Uhrenscha-    len auf der gleichen Vorrichtung au hatten.



   Sobald die Bearbeitung der Uhrenschalen beendet ist, fällt die Blockierung der Klemmbacken weg und durch eine leichtgängige Teildrehung des Ringes 14 können die   Klernbacken    von der Uhrenschale wegbewegt und   letztes    freigegeben werden.



   Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Oberteil 10 der   Klemmbacken    9 bei zweien der vier Klemmbacken 9 quaderförmig ausgebildet, wobei auf der gegen das Zentrum weisenden Seite eine Schrägfläche vorhanden ist, während die beiden andern Klemmbacken 9 rollenförmig ausgebildet sind. Es wäre indessen auch möglich, nur   rollenfönmige      Klemmbacken    anzuordnen. Die Oberteile 10 bestehen vorzugsweise aus einem verschleissfesten Kunststoff und ihre Auswechselbarkeit ermöglicht es, die Vorrichtung leicht auch an extreme Gehäuseformen anzupassen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Haltevorrichtung für Uhrenschalen, mit Klemmor- ganen die, in radialen Führungen gegeneinander und voneinander weg beweglich angeordnet, mit ihren radial äusseren Enden gegen einen mit einer Kurvenbahn ver sehnen Ring anliegen, so dass sie durch eine Relativdrehung zwischen den Führungen und dem Ring entgegen dem Druck von Federn radial verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmorgane (9) unabhängig voneinander mittels Gleitschuhen (8) in radialen Nuten (7) eines scheibenförmigen Mittelteiles (2) gleitbar geführt sind und mittels seitlich vorspringenden Teilen (12) eine Fläche dieses Mittelteiles untergreifen, wobei die genannten vorspringenden Teile (12) bezüglich dem Angriffspunkt einer in die Vorrichtung eingelegten Uhrschale an den Klemmorganen so versetzt sind,
    dass auf diesen Angriffspunkt wirkende radiale oder tangentiale Kräfte über die genannten vorspringenden Teile die Gleitschuhe blockieren.
    UNTERANSPROCHE 1. Haltevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (14) mit einem sich in Axialrichtung erstreckenden Rand (18) versehen ist, dessen Innenseite eine der Zahl der Klemmorgane entsprechende Zahl untereinander gleiche Kurvenstücke (16, 17) aufweist, sowie mit einer die Nuten (7) untergreifenden Fläche, auf welcher die Gleitschuhe (8) aufliegen und gegen welche die Gleitschuhe bei auf den Angriffspunkt der Klemmorgane wirkenden Kräften entsprechend diesen Kräften selbsthemmend gepresst werden.
    2. Haltevorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Mittelteil (2) und jedem Klemmorgan (9) eine Druckfeder (13) angeordnet ist.
    3. Haltevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmorgane rollenförmig sind.
CH23970A 1901-06-19 1901-06-19 Nouvel élément de construction CH23970A (fr)

Applications Claiming Priority (1)

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CH23970T 1901-06-19

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CH23970A true CH23970A (fr) 1902-10-31

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CH23970A CH23970A (fr) 1901-06-19 1901-06-19 Nouvel élément de construction

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