CH220533A - Hermetisch abgeschlossenes Gehäuse aus Kunstharz für ein Messinstrument. - Google Patents

Hermetisch abgeschlossenes Gehäuse aus Kunstharz für ein Messinstrument.

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CH220533A
CH220533A CH220533DA CH220533A CH 220533 A CH220533 A CH 220533A CH 220533D A CH220533D A CH 220533DA CH 220533 A CH220533 A CH 220533A
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CH
Switzerland
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synthetic resin
hermetically sealed
sealed housing
measuring instrument
housing
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Inventor
Grundler Georg
Horn Heinrich
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Grundler Georg
Horn Heinrich
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B37/00Cases
    • G04B37/08Hermetic sealing of openings, joints, passages or slits
    • G04B37/11Hermetic sealing of openings, joints, passages or slits of the back cover of pocket or wrist watches
    • G04B37/113Hermetic sealing of openings, joints, passages or slits of the back cover of pocket or wrist watches without special hermetic sealing pieces

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Description


  Hermetisch abgeschlossenes Gehäuse aus Kunstharz für ein     Nessinstrument.       Die bis jetzt üblichen Gehäuse für     Uhren     und     Messinstrumente    wurden aus zwei ver  schiedenen Materialien hergestellt. Die die  Hinterseite und die Seitenteile des Gehäuses  bildende Schale meist aus Metall und die  durchsichtige Vorderseite zum Ablesen der       Messeinheiten    meist aus Glas. Diese Gehäuse,  auch wenn sie dicht gemacht sind, weisen  den Nachteil auf, dass in deren Innern bei       Temperaturunterschieden    sich leicht     Schwitz-          wasser    bildet, weil Metall ein guter Wärme  leiter ist.

   Dieses     Schwitzwasser    übt auf das  Werk einen schädlichen Einfluss aus. Das  Glas ist leicht zerbrechlich und splittert. Bei  wasserdichten Uhren steht das Glas meist  unter     Vorspannung,    so dass auch Glasbrüche  häufig vorkommen.  



  Die Erfindung beseitigt diese Nachteile  und     betrifft    ein hermetisch abgeschlossenes  Gehäuse aus Kunstharz, für ein     Messinstrument,     dessen Vorderseite und Seitenwände zusam  men aus einem Stück aus durchsichtigem  Kunstharz bestehen und die Rückseite durch    einen dicht schliessend an dem genannten Teil  angebrachten Deckel gebildet ist.  



  In der Zeichnung ist als Ausführungsbei  spiel ein     Armbanduhrgehäuse    dargestellt.  Hierbei zeigt       Fig.    1 die Draufsicht,       Fig.    2 die Seitenansicht,       Fig.    3 einen Querschnitt des Gehäuses.  Das dargestellte Gehäuse besteht aus einem  Teil     ra,    welcher die Vorderseite und die Seiten  wände des Gehäuses bildet und aus einem  die Rückseite des Gehäuses bildenden, in den  Teil     a    eingeschraubten, dicht schliessenden  Deckel     e.    Beide Teile bestehen aus durch  sichtigem Kunstharz. Zum Einbringen des  Werkes in das Gehäuse wird der Gewinde  deckel abgenommen.

   Infolge der Zähigkeit  des Materials kann der dichte Abschluss zwi  schen Deckel und Gehäuseteil a einfach  durch kräftiges Anziehen des Deckels erzielt  werden, man kann aber auch die Fuge d, nach  dem Einsetzen des Deckels, mit einer was  serklaren     Kunstharzklebemasse    bestreichen.      Es entsteht dadurch eine glasklare Haut,  welche beim Abschrauben des Deckels leicht  reisst und infolgedessen bei einer Reparatur  das Herausnehmen des Werkes nicht unmög  lich macht. Nach erfolgter Reparatur kann  die Haut wieder neu gebildet werden.  



  Das Gehäuse besitzt hohe Festigkeit, rostet  nicht und neigt nicht zu einer     Sehwitzwasser-          bildung    in seinem Innern, da der Werkstoff  ein schlechter Wärmeleiter ist. Temperatur  gefälle bis zu<B>60</B> Grad Celsius rufen keine       Rissbildung    im Gehäuse hervor. Das Abdichten  der Kronenachse bei Uhren erfolgt in üblicher  Weise mittels Gummi- oder     Bunadichtung.     Bei Gehäuse für elektrische     Messinstrumente     können blanke Kabel oder Kabelverbindungen  direkt in das Gehäuse eingegossen werden.  Ein solches Gehäuse ist auch isolierend,     alte-          rungs-,    licht- und wetterbeständig.  



  Die Herstellung der Gehäuse kann mecha  nisch durch Werkzeugmaschinen oder im       Spritzgussverfahren    erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hermetisch abgeschlossenes Gehäuse aus Kunstharz für ein 1VIessinstrument, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderseite und Seitenwände des Gehäuses zusammen aus einem Stück aus durchsichtigem Kunstharz bestehen und die Rückseite durch einen dicht schliessend an dem erstgenannten Teil ange brachten Deckel gebildet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Hermetisch abgeschlossenes Gehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunstharzdeckel mittelst eines Ge windes eingesetzt ist. 2. Hermetisch abgeschlossenes Gehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfuge der beiden Teile mit wasserklarer Klebemasse ausgestrichen ist.
CH220533D 1940-11-09 1941-05-16 Hermetisch abgeschlossenes Gehäuse aus Kunstharz für ein Messinstrument. CH220533A (de)

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CH220533D CH220533A (de) 1940-11-09 1941-05-16 Hermetisch abgeschlossenes Gehäuse aus Kunstharz für ein Messinstrument.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS49138870U (de) * 1973-03-26 1974-11-29

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