CH213988A - Durch einen Elektromotor angetriebener Fächer. - Google Patents
Durch einen Elektromotor angetriebener Fächer.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
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- F04D29/60—Mounting; Assembling; Disassembling
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Description
Durch einen Elektromotor angetriebener Fächer. Die Erfindung betrifft einen z. B. als Tisch- oder Wandfächer ausbildbaren Fächer mit von einem Korb umgebenem Flügelrad und Antrieb durch einen Elektromotor. Nach der Erfindung betragen die Abstände der zur Motorachse senkrechtstehenden Quermittel- ebenen des Flügelrades und des Motorrotors von der durch die Teilfuge des Korbes gehenden Ebene, in welcher die beiden in ihrer äussern Form spiegelbildlich ausgebilde ten Korbhälften zusammenstossen, höchstens des Aussendurchmessers des Flügelrades.
Dadurch wird nicht nur eine besonders ge drängte Bauart, die sich beim Versand bezw. beim Gebrauch des Fächers raumsparend auswirkt, eine besonders einfache Herstel lung der beiden Korbhälften, ein leichter Zu sammen- bezw. Ausbau des gesamten Fä- chers, eine besonders widerstandsfähige Aus gestaltung des Korbes sowie eine Einbezie hung des Elektromotors in den Schutz des Korbes, sondern vor allen Dingen auch eine nahezu symmetrische Ausbildung und eine entsprechend hohe Standsicherheit des ganzen Fächers ermöglicht.
Die Ausbildung des Fächers kann derart sein, dass die auf der einen Seite des Elek tromotors auf dessen Welle befestigte Flügel radnabe den auf der andern Seite des Elek tromotors an der dortigen Korbhälfte sitzen den Motorständer umgibt. Der Korb ist also gleichzeitig der Träger des Elektromotors. Dabei lassen sich die beiden Korbhälften z. B. in einer Form aus Kunstharzpressstoff pressen oder als Spritzgussstücke aus Leicht metall herstellen.
Die Elektromotorwelle kann an ihren beiden Enden mittels sich selbst reinstellender sphärischer Lager in der Mitte der beiden Korbhälften gelagert sein. Auf diese Weise kann ein einwandfreier Lauf der Motorwelle in den an ihrem Aussenumfang 'zusammengefügten beiden Korbhälften erzielt werden.
Zweckmässiger weise sind ferner die Mittelschilder der bei den Korbhälften und der Boden der glocken förmigen Flügelradnabe mit Luftdurchtritts- fenstern versehen und an der Aussenseite des Bodens der Flügelradnabe zur Belüftung des Motors dienende Schaufeln angeordnet. So ist gleichzeitig für eine zuverlässige Kühlung des gekapselten Motors gesorgt.
Der Korb kann mittels zwei Klappgelenken mit einem gleichzeitig das Aufstellen und das Auf hängen des Fächers ermöglichenden Unter gestell verbunden sein, wobei diese Klapp gelenke symmetrisch in bezug auf die senk recht zur Ebene des Untergestelles stehende Achsialebene an der dem Untergestell zuge kehrten Hälfte des Korbumfanges angeord net sind. Auf diese Weise ist ein möglichst tiefer Schwerpunkt des Fächers bei Gebrauch als Tischfächer erreicht, während anderseits ein Herumklappen des Korbes um volle 90 bei Gebrauch als Wandfächer möglich ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar zeigen: Abb. 1 den Fächer als Tischfächer in einer Stirnansicht, Abb. 2 einen lotrechten Aehsialschnitt nach Linie II-11 der Abb. 1 und Abb. 3 denselben Fächer als Wandfächer in Seitenansicht.
Die beiden Korbhälften 1 und 2 unter scheiden sich lediglich dadurch, dass die linke Korbhälfte 2 (Abb. 2 und 3) an ihrem Mittelschild zusätzlich mit zwei innern Augen 3 zur Aufnahme der Halteschrauben 4 für den durch einen Trag- bezw. Distanz ring 5 festgelegten Motorständer 6, zwei wei teren innern Augen 7 mit einander diametral gegenüberliegenden, radial gerichteten Boh rungen zur Aufnahme der Kohlenbürsten- halter 8 und einer Bohrung 9 für die Zu führung des Stromkabels versehen ist. Die beiden im übrigen spiegelbildlich ausgeführ ten Korbhälften 1 und 2 werden an ihrem Aussenumfang durch Schrauben 10 zusam mengehalten.
Die Ankerwelle<B>11</B> des Elektro motors ist mit ihren beiden Enden in je einer Kugel 12 gelagert, die sich nach aussen gegen eine entsprechende Kugelabsehnittsfläche 13 des Mittelschildes der Korbhälfte 1 bezw. 2 abstützt und von innen her durch eine federnde Blechplatte 14, die gleichzeitig einen in das betreffende Mittelschild ein gelassenen Fettpolsterring 15 hält, festgehal ten wird. Die Schmierung der Wellenenden in den Kugeln 12 erfolgt durch radiale Boh rungen 16 in den Kugeln 12,
wodurch eine Verbindung zwischen den Fettpolsterringen 15 und den Wellenenden hergestellt ist. Auf der dem Kollektor 17 des Elektromotors ab gewandten Seite der Motorwelle 11 ist die glockenförmige Nabe 18 des Flügelrades, welche Nabe die Fächerflügel 19 trägt, be festigt. Die Mittelschilder der beiden Korb hälften 1 und 2 sind mit Luftdurchtritts- fenstern 20 versehen.
Der Boden der Flügel radnabe 18 enthält ebenfalls Luftdurchtritts- fenster 21. An der Aussenseite des Bodens der glockenförmigen Flügelradnabe 18 sind mehrere Schaufeln 22 angeordnet, die beim Umlauf des Flügelrades Luft durch die Fenster 20 im Mittelschild der Korbhälfte 2, durch den Spalt zwischen Anker und Ständer des Motors und durch die Fenster 21 im Bo den der Flügelradnabe 18 ansaugen und durch die Fenster 20 im Mittelschild der Korbhälfte 1 austreiben.
Symmetrisch in bezug auf die senkrecht zur Ebene des nachstehend im einzelnen noch zu beschreibenden Fächeruntergestelles stehende Achsialebene sind an der dem Un tergestell zugekehrten Hälfte des Korbum fanges an den beiden Korbhälften 1 und 2 je zwei Kugelpfannenhälften 23 angeordnet, die je eine Kugel 24 aufnehmen. An jede Kugel 24 schliesst sich eine Säule 25 an, die auf einer Grundplatte 26 sitzt.
Zur Ermögli chung einer Klappbewegung des Fächerkör pers gegenüber der Grundplatte 26 nach der einen oder nach beiden Seiten um je 90 ist in zwei auf der gleichen Seite liegenden bezw. allen vier Kugelpfannenhälften 23 eine entsprechende Ausnehmung 27 für den Kugelhals 28 vorgesehen. Zur Erhöhung des Gleitwiderstandes der Grundplatte ?6 sind in deren Unterseite kleine Gummi-, Filz-, Leder- oder dergl. -Füsse 29 einbelassen.
Die Ausbildung des Fächers kann auch derart sein, dass der Anker des Motors fest- stehend ausgeführt und die Flügel auf dem umlaufenden Gehäuse des Motors angeordnet werden.
Der Fächer nach der Erfindung eignet sich auch zur Verwendung als Wandloch lüfter, da hierbei zu seiner Befestigung im Wandloch die am Aussenumfang des Korbes befindlichen Teile mit einem entsprechenden Flansch im Wandloch verschraubt werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Durch einen Elektromotor angetriebener Fächer mit von einem Korb umgebenem Flü gelrad, dadurch gekennzeichnet, dass die Ab stände der zur Motorachse senkrechtstehen- den Quermittel-ebenen des Flügelrades und des Motorrotors von der durch die Teilfuge des Korbes gehenden Ebene, in welcher die beiden in ihrer äussern Form spiegelbildlich ausgebildeten Korbhälften zusammenstossen, höchstens 12a des Aussendurchmessers des Flügelrades betragen. UNTERANSPRüCHE 1.Fächer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der einen Seite des Elektromotors auf dessen Welle be festigte Flügelradnabe den auf der andern Seite des Elektromotors an der dortigen Korbhälfte sitzenden Motorständer umgibt. 2. Fächer nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektromotorwelle an ihren beiden En den mittels sich selbst einstellender sphäri scher Lager in der Mitte der beiden Korb hälften gelagert ist. 3.Fächer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die Mittelschilder der beiden Korb hälften und der Boden der glockenförmigen Flügelradnabe mit Luftdurchtrittsfenstern versehen und an der Aussenseite des Bodens der Flügelradnabe zur Belüftung des Motors dienende Schaufeln angeordnet sind. 4.Fächer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass der Korb mittels zwei Klappgelen ken mit einem gleichzeitig das Aufstellen und das Aufhängen des Fächers ermöglichen den Untergestell verbinden ist, wobei diese Klappgelenke symmetrisch in bezug auf die senkrecht zur Ebene des Untergestelles stehende Achsialebene an der dem Unter gestell zugekehrten Hälfte des Korbumfan ges angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE213988X | 1938-12-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH213988A true CH213988A (de) | 1941-03-31 |
Family
ID=5816259
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH213988D CH213988A (de) | 1938-12-08 | 1939-11-28 | Durch einen Elektromotor angetriebener Fächer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH213988A (de) |
-
1939
- 1939-11-28 CH CH213988D patent/CH213988A/de unknown
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