Schreibgerät zum Aufzeichnen von Betriebszuständen an Maschinen, im besonderen an Kraftfahrzeugen. Die Erfindung bezieht sieh auf Schreib geräte, mit denen mit Hilfe eines Schreib- organes, wie zum Beispiel eines Schreibstiftes oder einer Feder, auf einer gleichmässig um laufenden, etwa durch ein Uhrwerk angetrie benen garte eine Aufzeichnung gemacht wer den kann.
Erfindungsgemäss ist ein Schreiborgan vorgesehen, das durch eine Steuervorrichtung in und ausser Berührung mit der Karte ge bracht werden kann, wobei das Arbeiten die ser Vorrichtung vom Überschreiten einer vor geschriebenen Geschwindigkeit der zu kon trollierenden Maschine oder eines Teils der selben abhängig ist.
Im Gegensatz zu bekannten Geräten er möglichen zweckmässige Ausführungen des erfindungsgemässen Schreibgerätes eine ver hältnismässig einfache und stabile Bauweise. Sie ermöglichen Aufzeichnungen, die sich leicht auswerten lassen, indem daraus genau ersichtlich ist, wann und während welcher Zeit das Fahrzeug über die vorgeschriebene Geschwindigkeit hinaus in Gang war.
Beim Betrieb von Kraftfahrzeugen, ganz besonders von Wirtschaftsfahrzeugen, wie Zugmaschinen oder Fahrzeugen des öffent lichen Verkehrs, ist es wünschenswert, am Fahrzeug ein Gerät vorzusehen, das eine Auf- zeichnung auf einer mit Zeiteinteilung ver- sehenen Karte macht, von der die Zeitspan nen abzulesen sind, während welcher das Fahrzeug im Gang war und während welcher es stillstand.
Eine solche Aufzeichnung kann in bekannter Weise praktisch durch ein Gerät gemacht werden, das einen von einem Pendel betätigten Schreibstift besitzt, der aus schwingt und eine Zickzacklinie auf dem Zeitblatt macht, wenn das Fahrzeug in Be wegung ist.
Es wurde ausserdem schon vorgeschlagen. auf dem Zeitblatt eines solchen Instrumentes mit Hilfe eines zweiten Schreibstiftes eine Aufzeichnung zu machen, die nur dann er- scheint, wenn die Maschine des Fahrzeuges in Tätigkeit ist.
Durch Vergleichen dieser beiden Aufzeichnungen ist es möglich, fest zustellen, wann die Maechine in Gang war, während aber das Fahrzeug stillstand, wo durch eine Überhitzung der Maschine hervor gerufen werden kann und die Gefahr besteht, dass das Fahrzeug durch jemand, der nicht weiss, dass der Motor in Gang ist, gehandhabt wird.
Ein solcher zweiter Schreibstift kann in verschiedener Weise betätigt werden, zum Beispiel elektrisch durch eine Verbindung zwischen einem Magneten zur Betätigung des Schreibstiftes und dem Zündkreis der Ma- schirre, oder aber der Schreibstift wird durch irgendwelche geeignete Saugrichtung aus der Maschinenrohrleitung in Tätigkeit gesetzt. Beide Methoden sind schon angeordnet worden.
In den anliegenden Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 2 einer Ausführungsform eines zur Kontrolle eines Kraftfahrzeuges bestimmten Gerätes;
Fig. 2 ist eine Vorderansicht eines Teils des Gerätes. wobei der Deekelteil offen ist.; Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2 mit zusätzlichem Schreib- ) stifthalter;
Fig. 4 ist eine Teilansicht einer Karte für die Aufzeichnungen, aus denen abzulesen ist, wann das Fahrzeug in Bewegung ist, wann der Fahrzeugmotor läuft und wann das Fahr zeug bei laufendem Motor übermässige Ge schwindigkeit hatte; Fig. 5 ist eine gleiche Ansicht einer andern Ausführungsform des Aufzeichnungs blattes, aus der zu ersehen ist, wann das i Fahrzeug in Gang war und wann es bei lau fendem Motor eine übermässige Geschwindig keit erreicht hatte;
Fig. 6 ist eine schematische Darstellung eines Schleuderreglers in einem elektrischen Steuerkreis zur Erzeugung einer Aufzeich nung nach Fig. 4; Fig. 7 ist eine ähnliche Darstellung wie Fig. 6 mit einer Stromkreisanordnung für die Aufzeichnung nach Fig. 5; Fig. 8 ist eine Draufsicht auf eine abge änderte Ausführungsform des den Schreib stift betätigenden Hebels und Halters;
Fig. 9 .ist ein Schnitt nasch der Linie 9-9 der Fig. B.
In den Fig. 1-3 ist. die besondere Aus führungsform des Gerätes mit. einem Gehäuse dargestellt, das aus einem Rückteil 10 und einem Deckelteil 11 besteht.
Diese Teile sind bei 12 aneinandergelenkt, und ein VerschhiB ist durch den Schlüssel 13 angedeutet. Eine Gummidichtung 14 wird vorzugsweise zum Abdichten des Gehäuses vorgesehen. Das Gerät ist auf einem Fahrzeug oder einem Teil einer Maschine befestigt, deren Betrieb aufge zeichnet werden soll, und zwar durch den Teil 10 des Gehäuses an dem Fahrzeugspritz- brett oder in einer andern entsprechend ge nehmen Lage.
Das Instrument hält eine Karte 20, die mit gleichförmiger Geschwin digkeit umläuft und zu diesem Zweck auf einer umlaufenden Tragplatte 21 befestigt ist, die auf der Achse 22 eines Uhrwerkes 23 sitzt. Die Karte wird abnehmbar auf der Tragplatte 21 in irgendeiner geeigneten Weise festgehalten, zum Beispiel mit Feder klemmen 2-4.
Die ,die Karte haltenden Einrichtungen sitzen vorzugsweise am Deckel des Gehäuses, so dass beim Herunter schwenken des Deckels an seinem Gelenk clie Karte zum Auswechseln bereit liegt.
Der Teil der Karte, an dem die Aufzeich- riung gemacht wird, wind vorzugsweise durch eine kleine Platte 25 unterstützt, die leicht auf der Rückseite der Karte durch eine Feder 26 angedrückt wird.
Die erste Aufzeichnung, die darstellt, wann das Fahr zeug fährt, wird durch ein Schreiborgan 30 gemacht, das an dem Arm 31 eines Pendels 32 sitzt, das seinerseits an seinem untern Ende ein Gewicht 33 hat.
Das Pendel 32 ist um einen Punkt 34 drehbar, der im Instru mentengehäuse festsitzt. Das Schreiborgan 30 kann eine Feder oder ein Bleistift sein, hat aber vorzugsweise die Form einer Metall spitze, wobei eine Karte mit Wachsoberfläche durch die Bewegung der Spitze geritzt wird, so dass eine Aufzeichnung zurückbleibt.
Die Aufzeichnung eines durch ein Pendel beweg ten Schreibstiftes besteht in einer einfachen Linie (Fig. 4), während das Fahrzeug still steht, und in einer Zickzacklinie, wie bei rz in Fig. 4 und 5, wenn das Fahrzeug in Be wegung ist. Solche Einrichtungen, wie sie bisher beschrieben sind, sind allgemein in Ge brauch. Um eine zweite Aufzeichnung auf der Karte zu machen, ist ein Hilfsschreibstift 40 vorgesehen.
In der Bauweise nach Fig. 3 sitzt der Schreibstift 40 an einem Arm 41 eines Stifthalters 42, der mit nach rückwärts ge bogenen Ösen 43 versehen ist, die über einen Gelenkstift 44 mit den Ösen 45 verbunden sind, die aus der Bodenplatte 46 des Gehäuse rückens 10 ausgebogen sind. Ein Stiftan- trIebishebel 50 ,sitzt@ebenfalls.gel,enkigauf,dem Stift 44 mittels der Ösen 51 und trägt eine gabelige Feder 52, deren eine Zinke 53 fest an dem Stiftantriebshebel mit einer Niete 54 befestigt ist, während die andere Zinke 55 gegen die Unterseite des Stifthalters drückt.
Die Bewegung des Stifthalters 42 um das Gelenk 44 wird in einer Richtung durch einen Finger -60 begrenzt, der sich an den Antriebs hebel 50 anlegt, während eine zu grosse Be- wegeng des Stiftes in. entgegengesetzter Rich tung durch einen Anschlagfinger 61 verhin dert wird, der an die Bodenplatte 46 anstösst.
Der Stiftantriebshebel 50 wird vermittels der Druckfeder 65 auf dem Zapfen 66 von der Berührung mit der garte weggezogen. Wird das Ende 73 des Antriebshebels nach der Rückseite des Gerätes gezogen, dann dreht die Feder 55 den Stifthalter auf dem Gelenk 44, so dass der Stift in Berührung mit der garte kommt. Das freie Ende des Zapfens 66 dient dazu, die Bewegung des Hebels nach dem später erwähnten Magnetpol zu begren zen.
Die erwähnte nachgiebige Verbindung zwischen dem Halter 42 und dem Hebel 50 gestattet, dass dieser gegen die garte mit einem leichten und ständigen Druck gehalten wird, so .dass eine gute Aufzeichnung entsteht, ohne Gefahr der Verletzung der garte oder des Stiftes.
Dies ist besonders dann nützlich, wenn die garte durch eine gefederte Platte, wie die bei 25, unterstützt wird, da diese Einrichtung einen guten Eingriff zwischen Schreibstift und garte zu jeder Zeit sichert, ohne über mässig genaue Einstellungen des Schreibstif tes erforderlich zu machen. Diese Schreib- stifthalteeinrichtung kann, obwohl sie als sehr wünschenswert an einem Gerät der hier in Frage kommenden Art erscheint, durch jede andere geeignete Halteeinrichtung ersetzt werden.
Des weiteren sind Mittel vorgesehen, um .den Schreibstift 40 in Eingriff mit .der Kar- teno'berfläche zu bringen.
In der dargestellten Ausführungsform sind elektrische Einrichtungen zur Betätigung des Schreibstiftes vorgesehen. Diese be stehen, wie dargestellt, aus einem Elektroma gneten mit einer Wicklung 70 um einen gern 71, der in, einem Polstück 72 endet, das seinerseits unter dem Anker 73 liegt, der das untere Ende des Stiftantriebehebels 50 bildet.
Der Elektromagnet kann von irgendwelcher Bauart und Zusammenstellung sein. Er ist vorteilhaft von flacher Form. Die Wicklung liegt dabei teilweise meiner Aussparung der Bodenplatte 46, und der gern ist am einen Ende an einem Fuss 75 befestigt, der von der Bodenklappe absteht,
während das Polstück am andern Ende an einem zweiten Fuss 76 befestigt ist. Die Wicklung wird durch eine Deckelplatte 77 überdeckt, die an einem Ende an dem gern und dem Fuss 75 mit der Niete 78 befestigt ist.
An dem entgegengesetzten Ende hat die Deckplatte eine Zunge 79, die durch eine Öffnung eines Isolierstückes 80 hindurchgeht, das die Oberseite der Wick lung bedeckt und die mit einer zweiten Öff nung versehen ist, durch die der Magnetkern durchtritt.
Wird der Elektromagnet erregt, so ist er sichtlich, dass der Anker 73 als Teil des An triebshebels 50 nach dem Polstück 72 hin ge zogen wird. Das lässt den Hebel 50 um das Gelenk 44 drehen. Da das Ende der Feder- Kabel 55 an der andern Seite des Gelenkes des Ankers 73 liegt, bewegt sich diese Feder von der Rückwand des Gerätes auswärts weg und drückt nachgiebig auf die Unterseite des Armes 41 des Stifthalters 42 und dreht dabei den Stifthalter um das Gelenk 44 so, dass der Stift 40 nachgiebig gegen die Kartenfläche angedrückt wird.
Wird der Magnet entregt, so dreht die Spiralfeder 65 den Hebel 50 in entgegengesetzter Richtung, und infolge der Auflage des Fingers 60 des Stifthalters auf den Hebel 50 wird der Stifthalter 8 von dem Hebel mitgenommen, so dass der Stift ausser Eingriff mit der Karte kommt, wie oben be schrieben.
Die Anordnung von Stromkreisen, durch die der Magnet erregt und der Schreibstift in oder ausser Berührung mit der Karte gebracht wird, hängt von den besonderen Faktoren ab, die aufgezeichnet werden sollen. Fig. 6 zeigt die Anordnung eines Stromkreises, bei dem der Hilfsstift 40 für eine Aufzeichnung ver wendet werden soll, die angibt, wann der Fahrzeugmotor in Gang war, und ebenso wann das Fahrzeug bei laufendem Motor mit übermässiger Geschwindigkeit gefahren ist. Die Aufzeichnung dieser Art ist in Fig. 4 dargestellt.
In Fig. 6 sind der Stift 40 und der Antriebshebel 50 schematisch in verein fachter Form zusammen mit dem Magnet und dessen Polstück 72 dargestellt. Der Magnet liegt in einem Stromkreis des Zündsystems, wobei der zugehörige Zündstrom.schalter 90 angedeutet ist. Der Stromkreis enthält wei- terhin ein Paar Kontraktstücke 91, deren eines an einem Arm 92 sitzt, der durch die Geschwindigkeit des Fahrzeuges gesteuert wird.
Wie dargestellt, sitzt der Arm 92 an einem bei 94 drehbaren Hebel 93, dessen freies Ende an einem Gleitring 95 sitzt, der entlang der Achse 96 mittels eines Reg- lers verschoben werden kann. Der Regler besteht aus den Gewichten 97 mit den Ge lenken 98.
Die Achse 96 wird durch ein Ge triebe 99 vom Antrieb des Geschwindigkeits- messers 10 in Umlauf gesetzt oder aber von irgendeinem andern hierfür geeigneten Teil, der von der Geschwindigkeit des Fahrzeuges beeinflusst wird. Man kann natürlich jede andere Form einer Einrichtung für die Stromsteuerung verwenden, die den Strom kreis in Abhängigkeit einer bestimmten Ge schwindigkeit des Fahrzeuges öffnet und schliesst.
Bei der Anordnung nach Fig. 6 sind die Kontaktstücke 91 geschlossen, ausser wenn die Geschwindigkeit des Fahrzeuges ein vor bestimmtes Mass überschreitet. Normaler weise sind die Kontakte 91 geschlossen. Steht der Stromschalter 90 offen, was dann der Fall ist, wenn der Motor nicht in Gang ist, so bleibt der Magnet 70 unerregt, und der Stift 40 steht ausser Berührung mit der Karte. Die Karte dreht sich dann unbenutzt unter dem Stift infolge des Uhrwerkes wei ter, und es erfolgt keine Aufzeichnung.
Ist aber der Stromschalter geschlossen und der Motor angelassen, das Fahrzeug steht aber noch, so ist der Magnetkreis geschlossen, und der Stift 40 kommt in Berührung mit der Karte. Infolge der langsamen Drehung der Karte wird auf dieser eine Kreislinie ausge zogen.
Solche Linien sind bei b, <I>c, d, e und f</I> (Fig. 4) angegeben. Diese Linie wird so lange auf der Karte ausgezogen, als der Stromkreis geschlossen bleibt, das heisst bis entweder der Stromschalter geöffnet und der Motor angehalten wird oder das Fahrzeug mit solcher Geschwindigkeit fährt,
dass der Schleuderregler die Kontakte 91 voneinander trennt. In beiden Fällen wird der Stift von der Karte abgehoben und die Aufzeichnungs linie unterbrochen. Gleichzeitig veranlasst der Umlauf der Karte das Entstehen einer Linie durch den ersten Schreibstift 30, der immer in Berührung mit der Karte steht. Bis das Fahrzeug anfährt. bleibt das Pendel still stehen, und der Stift 30 wird einfach eine gewöhnliche Linie auf der Karte aufzeichnen.
Fährt aber das Fahrzeug an, so wird das Pendel in Schwingung geraten, und eine breite Linie a wird erscheinen. Beim Ver gleich der Aufzeichnungen durch die beiden Stifte wird die Arbeitsweise des Fahrzeuges sofort ersichtlich.
Zum Beispiel zeigt die Fig. 4, dass der Motor 5 Minuten nach 1 Uhr angelassen worden ist, was durch die Linie b dargestellt ist. Der Motor lief leer bis 1.15 Uhr, zu welcher Zeit Glas Fahrzeug an fuhr, was durch die breite Linie a ersichtlich wird. Dass Fahrzeug arbeitete nun innormaler Geschwindigkeit :
bis 1.25 Uhr, zu welcher Zeit die Geschwindigkeit so gross wurde, dass der Schleuderregler die Kontakte 91 vonein ander trennte und damit den Stromkreis unterbrach. Dies ist aus dem Zwischenraum zwischen den Linien b und c zu ersehen. Da dieser Zwischenraum in einem Teil einer Aufzeichnung a für "Fahrzeug in Fahrt" liegt, ist ersichtlich, dass das Fahrzeug wäh rend dieser Zeit mit übermässiger Geschwin digkeit gefahren ist. Die Linie c zeigt, dass das Fahrzeug dann eine Zeitlang innerhalb der normalen Grenze langsamer fuhr, um dann wieder übermässige Geschwindigkeit zu haben bis zum Beginn der Linie d bei 2:3\5 Uhr.
Bei 2.4'0 Uhr zeigt ,das Ende der Aufzeichnung a an, da.ss das Fahrzeug ange halten wurde, der Motor dagegen wurde nicht abgeschaltet, sondern war, wie durch die Linie a ersichtlich, noch in, -Gang, bis 330 Uhr die Zickzacklinie des Stiftes 30 angibt, dass das Fahrzeug wieder in Gang gesetzt wurde.
Das Ende !der Linie d zeigt an, dass 3.35 Uhr das Fahrzeug wieder mit übermässiger Ge- ts!chwin-digkeit bis 3,.55 Uhr gefahren Ist, zu welcher Zeit die Geschwindigkeit dann wie der herunterging, was durch die Linie e er sichtlich wind, und 4.10 Uhr hielt Idas Fahr zeug an, und die Zündung wurde abgestellt.
Um 4.40 Uhr war des Zündschalter ge schlossen, und das Fahrzeug fuhr an und lief mit normaler Geschwindigkeit, was aus der Linie f bis 5.25 Uhr ersichtlich ist. Zu :die ser Zeit wurde das Fahrzeug angehalten und die Zündung abgeschaltet.
In manchen Fällen ist es nicht wünschens wert, eine Aufzeichnung zu machen, die dar stellt, wann der Motor leer läuft, sondern es ist wünschenswerter, die Aufzeichnung dazu zu benutzen, um die übermässige Geschwin digkeit in Verbindung mit der Aufzeichnung für den Motorlauf festzustellen. In solchen Fällen verwendet man eine Stromkreisanord- nung nach Fig. 7 und eine garte nach Fig. 5.
Bei dieser Anordnung wirkt der Schleuderregler auf einen Arm 92a, der das bewegliche Kontaktstück des Kontaktes 91a trägt. Der Kontakt 91a steht gewöhnlich offen. Bei übermässiger Geschwindigkeit schliesst sich dieser Kontakt. Normalerweise ist daher der Magnet 70 nicht erregt, und es erfolgt keine Aufzeichnung auf der garte. Diese Lage wird durch das Öffnen und Schliessen des Zündschalters nicht beeinflusst.
Natürlich ist die Zündschaltung, wenn der Motor läuft, geschlossen, und der Stromkreis wird deshalb, wenn das Fahrzeug mit über mässiger Geschwindigkeit fährt, so dass sich der Kontakt 91a schliesst, :ebenfalls geschlos sen, und der Stift 40 wird zur Berührung mit der garte angezogen, um Linien aufzuzeich nen, wie sie bei h in Fig. 5 angedeutet sind. Wenn also die Linie h erscheint, so besagt das, dass das Fahrzeug übermässig schnell ge fahren ist.
Das Entstehen einer einfachen direkten, leicht ablesbaren Aufzeichnung, die angibt, wann eine bestimmte Geschwindigkeit über schritten wird, bildet einen zuverlässigen Hinweis auf die Arbeitsweise des Fahrzeuges.
In Fig. 8 und 9 ist eine abgeänderte Aus führungsform des auf den Hilfsstift 40 wir kenden Hebels und dessen Halter dargestellt. Bei dieser Bauart ist, anstatt dass Stifthalter und Hebel auf dem gleichen Gelenkstift ge lagert sind, nur der auf den Schreibstift wir kende Hebel 50a auf einer festen Platte um einen Gelenkstift 44a drehbar. Der Stifthal ter 42a liegt mit dem Gelenkstift 44b in Ösen,
die am Ende des den Stift schwenken den Hebels 50a gebildet sind. Der Stifthalter besitzt Stoppfinger*60a und 61a, die auf dem Hebel und der Grundplatte zur Auflage kom men können, wie oben beschrieben war. Der Hebel hat weiterhin .eine Feder 52a, um den Halter leicht nachgiebig so zu bewegen, dass der Stift 40 nach der Karte schwingt.
Der auf den Stift wirkende Hebel kann als Anker eines Elektromagnetes .ausgebildet sein, wie in Fig. 2, oder wie in besonderer Ausfüh rungsform nach Fig. 8 und 9 kann der Hebel an einer Membran 110 befestigt sein, die in einer Kammer 111 liegt, zu der eine Saug leitung 112 führt, durch die der iStift durch Druck- oder Saugluft aus der Rohrleitung betätigt werden kann. Diese Leitung steht beispielsweise mit einem Motor in Verbin dung.
Der Schreibstift 40 tritt in Tätigkeit, sobald in der Kammer 111 ein Unterdruck entsteht, der genügt, um den Hebel 50a ent gegen der Wirkung der Feder 65 zu ver- schwenken. Leitung 112 kann beispielsweise an eine geeignete Stelle der Brennstoffzulei- tung zu einer Verbrennungskraftmaschine, zum Beispiel an die Vergaserdüse angeschlos sen sein. Die Steuerung der Membran 110 ist dann derart, dass das Schreiborgan 40 bei Überschreiten einer vorgeschriebenen Ge schwindigkeit durch den Motor eine Auf zeichnung erfolgt.
Writing implement for recording operating conditions on machines, in particular on motor vehicles. The invention relates to writing devices with which a record can be made with the help of a writing organ, such as a pen or a pen, on a garden that is running evenly around, for example driven by a clockwork.
According to the invention, a writing element is provided which can be brought into and out of contact with the card by a control device, the operation of this device being dependent on exceeding a prescribed speed of the machine to be controlled or a part of the same.
In contrast to known devices, useful designs of the writing instrument according to the invention are possible in a relatively simple and stable construction. They enable recordings that can be easily evaluated by showing exactly when and during what time the vehicle was in motion beyond the prescribed speed.
When operating motor vehicles, especially commercial vehicles such as tractors or public transport vehicles, it is desirable to provide a device on the vehicle which makes a record on a time-graded card from which the time periods can be read during which the vehicle was in motion and during which it was stationary.
Such a record can be practically made in a known manner by a device which has a pen operated by a pendulum which swings and makes a zigzag line on the time sheet when the vehicle is in motion.
It has also already been proposed. to make a record on the time sheet of such an instrument with the help of a second pen, which only appears when the machine of the vehicle is in operation.
By comparing these two records, it is possible to determine when the machine was in motion, but while the vehicle was stationary, which can cause the machine to overheat and there is a risk of someone who does not know that the engine is running is handled.
Such a second pen can be actuated in various ways, for example electrically by a connection between a magnet for actuating the pen and the ignition circuit of the machine, or the pen is activated by any suitable suction direction from the machine pipeline. Both methods have already been ordered.
The invention is illustrated by way of example in the accompanying drawings.
1 shows a side view, partly in section along the line 1-1 of FIG. 2, of an embodiment of a device intended for checking a motor vehicle;
Figure 2 is a front view of part of the device. the cover part being open .; Fig. 3 is a cross-section along line 3-3 of Fig. 2 with an additional pen holder;
Fig. 4 is a partial view of a record card showing when the vehicle is in motion, when the vehicle engine is running, and when the vehicle was speeding excessively with the engine running; Fig. 5 is a similar view of another embodiment of the recording sheet, from which it can be seen when the i vehicle was in motion and when it had reached an excessive speed with the engine running;
Fig. 6 is a schematic representation of a spin regulator in an electrical control circuit for generating a recording of Fig. 4; Fig. 7 is a view similar to Fig. 6 showing the circuitry for recording of Fig. 5; Fig. 8 is a plan view of a modified embodiment of the pen actuating lever and holder;
Fig. 9 is a section along the line 9-9 of Fig. B.
In Figs. 1-3 is. the special design of the device. a housing is shown, which consists of a rear part 10 and a cover part 11.
These parts are articulated to one another at 12, and a shift is indicated by the key 13. A rubber seal 14 is preferably provided to seal the housing. The device is attached to a vehicle or a part of a machine, the operation of which is to be recorded, through part 10 of the housing on the vehicle dashboard or in another corresponding position.
The instrument holds a card 20, which revolves at a uniform speed and for this purpose is attached to a rotating support plate 21 which sits on the axis 22 of a clockwork 23. The card is detachably retained on the support plate 21 in any suitable manner, for example with spring clips 2-4.
The devices holding the card are preferably located on the cover of the housing so that when the cover is pivoted down at its hinge the card is ready for replacement.
The part of the card on which the recording is made is preferably supported by a small plate 25 which is pressed lightly on the back of the card by a spring 26.
The first record, which represents when the vehicle is driving, is made by a writing element 30 which is seated on the arm 31 of a pendulum 32 which in turn has a weight 33 at its lower end.
The pendulum 32 is rotatable about a point 34 which is stuck in the instrument housing. The writing element 30 can be a pen or a pencil, but is preferably in the form of a metal point, wherein a card with a wax surface is scratched by the movement of the point, so that a record is left behind.
The recording of a pen moving by a pendulum consists in a simple line (Fig. 4) while the vehicle is stationary, and in a zigzag line, as at rz in Figs. 4 and 5, when the vehicle is in motion. Such facilities, as described so far, are generally in use. To make a second recording on the card, an auxiliary pen 40 is provided.
In the construction of Fig. 3, the pen 40 sits on an arm 41 of a pen holder 42 which is provided with backward GE curved eyelets 43, which are connected via a hinge pin 44 with the eyelets 45, which back out of the bottom plate 46 of the housing 10 are bent. A pin drive lever 50, sits @ also.gel, enkigauf, the pin 44 by means of the eyelets 51 and carries a forked spring 52, one prong 53 of which is firmly attached to the pin drive lever with a rivet 54, while the other prong 55 against the The bottom of the pen holder is pressing.
The movement of the pen holder 42 around the joint 44 is limited in one direction by a finger 60, which rests against the drive lever 50, while a stop finger 61 prevents the pen from moving too much in the opposite direction , which abuts the base plate 46.
The pin drive lever 50 is pulled away from contact with the garden by means of the compression spring 65 on the pin 66. When the end 73 of the drive lever is pulled towards the rear of the device, the spring 55 rotates the pen holder on the hinge 44 so that the pen comes into contact with the garden. The free end of the pin 66 serves to limit the movement of the lever according to the magnet pole mentioned later.
The aforementioned flexible connection between the holder 42 and the lever 50 allows it to be held against the garden with a slight and constant pressure, so that a good record is created without the risk of damaging the garden or the pen.
This is particularly useful when the garden is supported by a spring-loaded plate, such as the one at 25, as this device ensures good engagement between the pen and the garden at all times, without requiring overly precise adjustments of the pen. This pen holder device, although it appears to be very desirable on a device of the type in question here, can be replaced by any other suitable holder device.
Means are also provided in order to bring the pen 40 into engagement with the surface of the card.
In the embodiment shown, electrical devices are provided for actuating the pen. These be available, as shown, from an electroma with a winding 70 around a like 71, which ends in a pole piece 72, which in turn lies under the armature 73, which forms the lower end of the pin drive lever 50.
The electromagnet can be of any design and configuration. It is advantageously of a flat shape. The winding lies partly in my recess in the base plate 46, and it is often attached at one end to a foot 75 that protrudes from the base flap,
while the pole piece is attached to a second foot 76 at the other end. The winding is covered by a cover plate 77 which is attached at one end to the like and the foot 75 with the rivet 78.
At the opposite end, the cover plate has a tongue 79 which passes through an opening of an insulating piece 80 which covers the top of the winding and which is provided with a second opening through which the magnetic core passes.
If the electromagnet is excited, it is evident that the armature 73 as part of the drive lever 50 is pulled towards the pole piece 72 towards ge. This causes the lever 50 to rotate about the hinge 44. Since the end of the spring cable 55 is on the other side of the hinge of the armature 73, this spring moves outwardly away from the rear wall of the device and presses resiliently on the underside of the arm 41 of the pen holder 42, rotating the pen holder around the hinge 44 so that the pin 40 is flexibly pressed against the card surface.
If the magnet is de-energized, the spiral spring 65 rotates the lever 50 in the opposite direction, and as a result of the finger 60 of the pen holder resting on the lever 50, the pen holder 8 is carried along by the lever, so that the pen disengages from the card, as described above.
The arrangement of circuits by which the magnet is excited and the pen is brought into or out of contact with the card depends on the particular factors which are to be recorded. Fig. 6 shows the arrangement of a circuit in which the auxiliary pen 40 is to be used for a record indicating when the vehicle engine was running and also when the vehicle was traveling at excessive speed with the engine running. The recording of this type is shown in FIG.
In Fig. 6, the pin 40 and the drive lever 50 are shown schematically in simplified form together with the magnet and its pole piece 72. The magnet is located in a circuit of the ignition system, the associated ignition current switch 90 being indicated. The circuit also includes a pair of contract pieces 91, one of which is attached to an arm 92 which is controlled by the speed of the vehicle.
As shown, the arm 92 is seated on a lever 93 rotatable at 94, the free end of which is seated on a sliding ring 95 which can be displaced along the axis 96 by means of a regulator. The controller consists of the weights 97 with the joints 98.
The axle 96 is set in rotation by a gear 99 from the drive of the speedometer 10 or by any other suitable part which is influenced by the speed of the vehicle. You can of course use any other form of a device for the current control that opens and closes the circuit depending on a certain Ge speed of the vehicle.
In the arrangement according to FIG. 6, the contact pieces 91 are closed, except when the speed of the vehicle exceeds a certain amount before. The contacts 91 are normally closed. If the power switch 90 is open, which is the case when the motor is not in motion, the magnet 70 remains de-energized and the pin 40 is out of contact with the card. The card then rotates unused under the pen as a result of the clockwork, and no recording is made.
However, if the power switch is closed and the engine started, but the vehicle is still stationary, the magnetic circuit is closed and the pin 40 comes into contact with the card. As a result of the slow rotation of the card, a circular line is drawn out on it.
Such lines are indicated at b, c, d, e and f (FIG. 4). This line is drawn out on the map as long as the circuit remains closed, i.e. until either the power switch is opened and the engine is stopped or the vehicle is moving at such a speed
that the spin regulator separates the contacts 91 from one another. In both cases the pen is lifted off the card and the recording line is interrupted. At the same time, the circulation of the card causes the creation of a line through the first pen 30, which is always in contact with the card. Until the vehicle pulls away. the pendulum will stop and the pen 30 will simply draw an ordinary line on the map.
But if the vehicle starts moving, the pendulum will start to oscillate and a broad line a will appear. When comparing the recordings by the two pens, the operation of the vehicle is immediately apparent.
For example, Fig. 4 shows that the engine has been started at 5 minutes past 1 o'clock, which is represented by line b. The engine ran idle until 1:15 a.m., at which time Glas vehicle started, which can be seen from the broad line a. The vehicle was now working at normal speed:
until 1:25 a.m., at which time the speed became so great that the spin regulator separated the contacts 91 from one another and thus interrupted the circuit. This can be seen from the space between lines b and c. Since this gap is in part of a record a for "vehicle in motion", it can be seen that the vehicle was traveling at excessive speed during this time. Line c shows that the vehicle then drove more slowly within the normal limit for a while, only to have excessive speed again until the start of line d at 2: 3 \ 5 o'clock.
At 2:24 a.m., the end of recording a indicates that the vehicle was stopped, but the engine was not switched off, but, as can be seen from line a, was still in, -gear until 330 a.m. The zigzag line of the pen 30 indicates that the vehicle has restarted.
The end of line d indicates that at 3:35 a.m. the vehicle was driving again at excessive speed until 3:55 a.m., at which time the speed then decreased again, which was evident through the line e wind, and at 4:10 a.m. Ida's vehicle stopped and the ignition was turned off.
At 4.40 a.m. the ignition switch was closed and the vehicle started and ran at normal speed, which can be seen from line f up to 5:25 a.m. At this time the vehicle was stopped and the ignition switched off.
In some cases it is not desirable to keep a record of when the engine is idling, but it is more desirable to use the record to determine the excessive speed in conjunction with the record for the engine running. In such cases, a circuit arrangement according to FIG. 7 and a garden according to FIG. 5 are used.
In this arrangement, the spin regulator acts on an arm 92a which carries the movable contact piece of the contact 91a. Contact 91a is usually open. This contact closes at excessive speed. Normally, therefore, the magnet 70 is not energized and no recording is made in the garden. This position is not influenced by opening and closing the ignition switch.
Of course, when the engine is running, the ignition circuit is closed and therefore when the vehicle is traveling at excessive speed so that contact 91a closes: also closed and pin 40 becomes contact with the garden attracted to lines as they are indicated at h in FIG. So if line h appears, it means that the vehicle has driven excessively fast.
The creation of a simple, direct, easy-to-read record that indicates when a certain speed is exceeded provides a reliable indication of how the vehicle is working.
In Fig. 8 and 9 a modified imple mentation of the on the auxiliary pin 40 we kenden lever and its holder is shown. In this design, instead of the pen holder and lever being mounted on the same hinge pin, only the lever 50a on the pen is rotatable on a fixed plate about a hinge pin 44a. The Stifthal ter 42a lies with the hinge pin 44b in eyelets,
the lever 50a are formed at the end of the pivot the pin. The pen holder has stop fingers * 60a and 61a, which can come to rest on the lever and the base plate, as described above. The lever also has a spring 52a to move the holder slightly resiliently so that the pin 40 swings towards the card.
The lever acting on the pin can be designed as an armature of an electromagnet, as in FIG. 2, or as in a special embodiment according to FIGS. 8 and 9, the lever can be attached to a membrane 110 which is located in a chamber 111, to which a suction line 112 leads through which the iStift can be actuated by compressed or suction air from the pipeline. This line is in connection with a motor, for example.
The pen 40 is activated as soon as a negative pressure arises in the chamber 111, which is sufficient to pivot the lever 50a against the action of the spring 65. Line 112 can, for example, be connected to a suitable point of the fuel feed line to an internal combustion engine, for example to the carburetor nozzle. The control of the membrane 110 is then such that the writing element 40 is recorded when a prescribed speed is exceeded by the motor.