Zählwerksgehäuse für 1 < lessgeräte, wie Elektrizitätszähler. Zählwerksgehäuse für Messgeräte, wie Elektrizitätszähler, stellt man des leichten Gewichtes und des stark verminderten ma- nualen Arbeitsaufwandes wegen gewöhnlich aus Aluminium- oder Messingblech her.
Zur Fertigstellung eines solchen Zählwerkes sind aber immer noch manuale Arbeitsvorgänge notwendig, wie das Anbringen einer Ver steifungsbrücke an den nach unten gezogenen Seitenschenkeln des Zählwerkes oder es wer den weitere maschinelle Arbeitsgänge zur Ausbildung von Lagerungen erforderlich, beispielsweise ein Lochen oder Dornen für Lagerlöcher oder Spitzenlagerungen.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile ermöglichen zu können und gemäss ihr ist ein Zähilwerksgehäuse für Mess- geräte, wie Elektrizitätszähler, aus einem Stück aus Pressmasse hergestellt. Vorzugs weise kann das Gehäuse aus Kunstharz be stehen und in ihm können Lagerungen für die Lagerteile des Zählwerkes durch in die Er stellungsform des Gehäuses eingesetzte gerne bezw. Dorne gebildet sein. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes mit Ab weichungen in der Ausgestaltung.
Fig. 1 ist eine schaubildliche Darstellung des Ausführungsbeispiels und Fig. 2 eine Ansicht von rückwärts mit Teilen im Schnitt; Fig. ä zeigt eine Abweichung.
Das aus Pressmasse, vorzugsweise Kunst harz hergestellt gedachte Zählwerksgehäuse 1 ist an der Stirnseite 2 rahmenartig gestaltet und lässt eine Öffnung 3 für die gute Sicht der Ziffern,der Zahlenrollen, wie eine durch die gestrichelten Linien 4 angedeutet ist, frei. Diese rahmenartige Gestaltung gibt eine gute Versteifung der Seitenteile 5 des Gehäuses zu dem Oberteil 6 desselben.
Am Oberteil 6 sind von der rückwärtigen Stirnkante ausgehend Schlitze 7 vorgesehen, die in üblicher Weise zur Befestigung des Zähilwerkes im Messgerät, beispielsweise einem Elektrizitätszähler, dienen. Da dieser Teil,des Gehäuses besonderer Beanspruchung ausgesetzt ist, ist der Oberteil an dieser Stelle mit einer metallischen Armierungseinlage 8 versehen.
Diese ist als dünnes Blech ange nommen, das mit seitlichen Vorsprüngen in die zwischen und ausserhalb den Schlitzen 7 stehen gebliebenen Teile des Oberteils 6 ragt und das mit Löchern 9 versehen ist, die den Unterbruch in der Bindung der Kunstharz masse in sich auf eine grössere Ausdehnung, wie sie die ganze Fläche des Bleches dar stellen würde, verhindern.
In dem Gehäuse 1 sind mit dessen Er stellung durch in die Form eingesetzte gerne bezw. Dorne zylindrische Löcher 10, 11, Ge windelöcher 19 und konische Vertiefungen 13 erzeugt. Die Löcher 10, 1? und die Vertie fungen 13 sind in den Seitenteilen 5 vorge sehen und die Löcher 11 befinden sich in einem Zwischenwandteil 14. Die Löcher 10 Lind 11 dienen zur Aufnahme der Achsen der Zahlenrollen 4 und der sogenannten Zehner übertragungstriebstöcke.
In die Gewinde löcher 1? sind Schrauben 15 mit konischen Eindrehungen an ihren dem Gehäuseinnern zugekehrten Stirnseiten eingeschraubt, deren konische Eindrehungen zusammen mit den Vertiefungen 13 Spitzenlager für der Unter setzung vom Antrieb des Zählwerkes her auf die Zahlenrollen dienenden Zwisehenachsen darstellen.
Zur Versteifung der der Befestigungs stelle des Zählwerkes zugehrten Partien der Stirnteile 5 ist eine Verstärkungsrippe<B>1</B>6 vorgesehen. An Stelle der letzteren könnte, wie durch die gestrichelten Linien 17 in den Fig. 1 und 2 angedeutet, das Gehäuse 1 unten durch eine Verbindung der Seitenteile 5 mit einander geschlossen sein.
Die Anordnung zur Befestigung des Zählwerkes im ltZessgerät könnte, wie die Fig. 3 zeigt, auch so sein, dass eine metallische Einlage 18 aus einer Einbuchtung 19 im Oberteil 6 heraus tritt und die Schlitze 7 aufweist. Hierdurch ist vermieden, dass die Pressmasse selbst beim Befestigen des Zähl werkes einer Pressung ausgesetzt wird. Der Versteifung und dem Schutze von besonderer Beanspruchung ausgesetzter Teile dienende metallische Armierungsstücke kön nen auch nocb, an andern Stellen wie be schrieben und dargestellt *angebracht sein.
So kann die Rippe 16 eine Drahteinlage auf weisen oder es können Draht- oder Blech einlagen vorgesehen sein, die sich über die Kanten zwischen dem Oberteil 6 und den Seitenteilen 5 erstrecken.
Das beschriebene Z < ihlwerksgehäuse hat die Vorteile. dass es in einem Arbeitsgang mit den Lagerungen für die beweglichen Teile des Zählwerkes erstellt werden kann und daher seine Fabrikation wesentlich ver einfacht ist, lind d;iss es sehr leicht von Ge- wieht lind dem Auftreten von Spannungen und daher resiillierenden Verziehungen nicht ausgesetzt ist.
Ein solches Zäh @lwerl,:sgehäuse kann mit Vorteil überall da angewandt wer den, wo es bei grosser Billigkeit auf genauen, leichten <U>Gang</U> ankommt, also ausser in Mess- geräten für Elektj izititt beispielsweise auch in solehen für Gas und Wasser.