CH211686A - Zählwerksgehäuse für Messgeräte, wie Elektrizitätszähler. - Google Patents

Zählwerksgehäuse für Messgeräte, wie Elektrizitätszähler.

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CH211686A
CH211686A CH211686DA CH211686A CH 211686 A CH211686 A CH 211686A CH 211686D A CH211686D A CH 211686DA CH 211686 A CH211686 A CH 211686A
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CH
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Inventor
A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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Description


      Zählwerksgehäuse    für     1 < lessgeräte,    wie Elektrizitätszähler.         Zählwerksgehäuse    für Messgeräte, wie  Elektrizitätszähler, stellt man des leichten  Gewichtes und des stark verminderten     ma-          nualen    Arbeitsaufwandes wegen gewöhnlich  aus Aluminium- oder Messingblech her.

   Zur  Fertigstellung eines solchen Zählwerkes sind  aber immer noch     manuale    Arbeitsvorgänge  notwendig,     wie    das Anbringen einer Ver  steifungsbrücke an den nach unten gezogenen  Seitenschenkeln des Zählwerkes oder es wer  den weitere maschinelle Arbeitsgänge zur  Ausbildung von Lagerungen erforderlich,  beispielsweise ein Lochen oder Dornen für  Lagerlöcher oder     Spitzenlagerungen.     



  Die Erfindung bezweckt die Beseitigung  dieser Nachteile ermöglichen zu können und  gemäss ihr ist ein     Zähilwerksgehäuse    für     Mess-          geräte,    wie Elektrizitätszähler, aus einem  Stück aus     Pressmasse    hergestellt. Vorzugs  weise kann das Gehäuse aus Kunstharz be  stehen und in ihm können Lagerungen für die  Lagerteile des Zählwerkes durch in die Er  stellungsform des Gehäuses eingesetzte gerne       bezw.    Dorne gebildet sein.    Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes mit Ab  weichungen in der Ausgestaltung.  



       Fig.    1     ist    eine schaubildliche Darstellung  des Ausführungsbeispiels und       Fig.    2 eine Ansicht von     rückwärts    mit  Teilen im Schnitt;       Fig.        ä    zeigt eine Abweichung.  



  Das aus     Pressmasse,    vorzugsweise Kunst  harz hergestellt gedachte     Zählwerksgehäuse    1  ist an der     Stirnseite    2 rahmenartig gestaltet       und    lässt eine     Öffnung    3 für die gute Sicht  der     Ziffern,der    Zahlenrollen, wie     eine    durch  die gestrichelten     Linien    4 angedeutet ist, frei.  Diese rahmenartige Gestaltung gibt eine gute       Versteifung    der     Seitenteile    5 des Gehäuses zu  dem Oberteil 6 desselben.  



  Am Oberteil 6 sind von der rückwärtigen  Stirnkante ausgehend Schlitze 7 vorgesehen,  die in üblicher Weise zur Befestigung des       Zähilwerkes    im Messgerät, beispielsweise  einem Elektrizitätszähler, dienen. Da dieser       Teil,des    Gehäuses besonderer     Beanspruchung     ausgesetzt ist, ist der     Oberteil    an dieser Stelle      mit einer metallischen     Armierungseinlage    8  versehen.

   Diese ist als dünnes Blech ange  nommen, das mit seitlichen Vorsprüngen in  die zwischen und ausserhalb den Schlitzen 7  stehen gebliebenen Teile des Oberteils 6 ragt  und das mit Löchern 9 versehen ist, die den  Unterbruch in der Bindung der Kunstharz  masse in sich auf eine grössere Ausdehnung,  wie sie die ganze Fläche des Bleches dar  stellen würde, verhindern.  



  In dem Gehäuse 1 sind mit dessen Er  stellung durch in die Form eingesetzte gerne       bezw.        Dorne        zylindrische    Löcher 10, 11, Ge  windelöcher 19 und konische Vertiefungen 13  erzeugt. Die Löcher 10, 1? und die Vertie  fungen 13 sind in den Seitenteilen 5 vorge  sehen und die Löcher 11 befinden sich in  einem     Zwischenwandteil    14. Die Löcher 10       Lind    11 dienen zur Aufnahme der Achsen der  Zahlenrollen 4 und der sogenannten Zehner  übertragungstriebstöcke.

   In die Gewinde  löcher 1? sind Schrauben 15 mit konischen  Eindrehungen an ihren dem Gehäuseinnern  zugekehrten     Stirnseiten    eingeschraubt, deren  konische Eindrehungen zusammen mit den  Vertiefungen 13 Spitzenlager für der Unter  setzung vom Antrieb des Zählwerkes her auf  die Zahlenrollen dienenden     Zwisehenachsen     darstellen.  



  Zur Versteifung der der Befestigungs  stelle des Zählwerkes     zugehrten    Partien der  Stirnteile 5 ist eine Verstärkungsrippe<B>1</B>6  vorgesehen. An Stelle der letzteren könnte,  wie durch die gestrichelten Linien 17 in den       Fig.    1 und 2 angedeutet, das Gehäuse 1 unten  durch eine Verbindung der Seitenteile 5 mit  einander geschlossen sein.  



  Die Anordnung zur Befestigung des  Zählwerkes im     ltZessgerät    könnte, wie die       Fig.    3 zeigt, auch so sein, dass eine metallische  Einlage 18 aus einer Einbuchtung 19 im  Oberteil 6 heraus tritt und die Schlitze 7  aufweist. Hierdurch ist vermieden, dass die       Pressmasse    selbst beim Befestigen des Zähl  werkes einer Pressung ausgesetzt wird.    Der Versteifung und dem Schutze von  besonderer Beanspruchung ausgesetzter Teile  dienende metallische     Armierungsstücke    kön  nen auch     nocb,    an andern Stellen wie be  schrieben und dargestellt     *angebracht    sein.

   So  kann die Rippe 16 eine Drahteinlage auf  weisen oder es können Draht- oder Blech  einlagen vorgesehen sein, die sich über die  Kanten zwischen dem Oberteil 6 und den  Seitenteilen 5 erstrecken.  



  Das beschriebene     Z < ihlwerksgehäuse    hat  die Vorteile. dass es in einem Arbeitsgang  mit den Lagerungen für die beweglichen  Teile des Zählwerkes erstellt werden kann  und daher seine Fabrikation wesentlich ver  einfacht ist,     lind        d;iss    es sehr leicht von     Ge-          wieht        lind    dem     Auftreten    von     Spannungen     und daher     resiillierenden        Verziehungen    nicht  ausgesetzt ist.

   Ein solches Zäh     @lwerl,:sgehäuse     kann mit Vorteil überall da angewandt wer  den, wo es bei grosser Billigkeit auf genauen,       leichten   <U>Gang</U> ankommt, also ausser in     Mess-          geräten    für     Elektj izititt    beispielsweise auch  in     solehen    für Gas und Wasser.

Claims (1)

  1. PITENTAN SPR UCIi: Zählwerl@sgehäuse für -Iessgeräte, wie Elektrizitätszähler, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem Stücl: aus Pressmasse ge bildet ist. UNTERANSPRt1CFIE 1.. Zälil #erl,:s-ehäuse nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss La gerungen für die Laufteile des Zählwerkes mit. eingepresst sind.
    ?. Zählwerksgehäuse nach dem Patentan spruch, dadu@cli gekennzeichnet, dass be sonderer Beanspruchung ausgesetzte Teile desselben mit einer metallischen Armie- rung versehen sind. 3. Zählwerksgehäuse nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss es aus Kunstharz gebildet ist.
CH211686D 1939-12-12 1939-12-12 Zählwerksgehäuse für Messgeräte, wie Elektrizitätszähler. CH211686A (de)

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