CH205652A - Schaltanordnung zur selbsttätigen Ein- und Ausschaltung einer Akkumulatoren-Batterie nach Massgabe ihres Ladezustandes. - Google Patents

Schaltanordnung zur selbsttätigen Ein- und Ausschaltung einer Akkumulatoren-Batterie nach Massgabe ihres Ladezustandes.

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CH205652A
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Cie Ferrier Guedel
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Ferrier Guedel & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/02Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from AC mains by converters
    • H02J7/04Regulation of charging current or voltage
    • H02J7/90

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  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description


  Schaltanordnung zur selbsttätigen Ein- und Ausschaltung einer     Akkumulatoren-Batterie     nach Massgabe ihres Ladezustandes.    Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  eine Schaltanordnung zur     selbsttätigen        Ein-          und    Ausschaltung     des    Ladestromes einer       Akkumulatorenbatterie    nach Massgabe ihres  Ladezustandes, dadurch gekennzeichnet, dass  ein Hilfsstromkreis vorhanden ist,     und        dass     zwischen zwei Punkten     dieses    Hilfsstrom  kreises,

   von denen der eine an     einen    Pol der  zu ladenden     Batterie    angeschlossen ist, eine       Hilfsspannung    herrscht, die je nach ihrer  Grösse im Vergleich zur Batteriespannung  mit Hilfeeiner Gitterröhre und einer     Schalt-          vorrichtung    das Ein- und     Ausschalten    des  Ladestromes bewirkt, wobei diese Hilfsspan  nung auf einen dem Minimalwert der       Batteriespannung,    bei dem     das        Einschalten     erfolgen soll,     entsprechenden    Wert einstell  bar ist, und zugleich auch auf einen     andern,

       dem Maximalwert der     Batteriespannung,    bei.  dem das Ausschalten erfolgen soll, entspre  chenden Wert einstellbar ist, derart, dass  beim Ein- und Ausschalten des     Ladestromes     zugleich die Hilfsspannung von     dem    einen  auf den andern dieser zwei Werte wechselt.    Auf beiliegender     Zeichnung    ist ein  Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen  Schaltanordnung schematisch dargestellt.  



  Die     Ladung,der        Akkumulatorenbatterie    1  erfolgt durch eine Gleichstromquelle 2, bei  spielsweise einen Gleichrichter oder eine  rotierende     Umformergruppe,    welche von einer       Wechseletromquelle    3     gespeist    wird.

   Würde       diese    Gleichstromquelle 2 eine konstante       Spannung    abgeben, die mindestens gleich der  normalen.     Ladespannung    sein müsste, und  läge diese Spannung beim Einschalten des  Ladestromes, wie in vorliegendem Schema  direkt an der     Baterie,    so würde die Anord  nung     sofort    wieder ein Ausschalten bewir  ken, was aus der nachfolgenden     Beschreibung     hervorgeht. Dies kann beispielsweise dadurch  vermieden werden, dass die Gleichstromquelle  so gewählt wird, dass sie eine Quelle kon  stanter Stromstärke und nicht     konstanter          Spannung    ist.

   Würde die Stromquelle 2  fortwährend in     Betrieb    sein, so würde die       Batterie    unnötig stark mit Strom gespeist  und     damit    zu stark geladen.     Unterschreitet         aber die Spannung eine untere Grenze, ohne  dass die     Aufladung    beginnt, so wird die Bat  terie zu stark entladen. Die vorliegende An  ordnung     gestattet    eine     selbsttätige    Ein- und  Ausschaltung der Batteriespeisung nach       Massgabe    des Ladezustandes.

   Sie weist eine  von einer Gitterröhre gesteuerte Schaltvor  richtung, beispielsweise ein Relais 4 auf,  welches durch einen     Schalter    5 den die       Gleichstromquelle    ? speisenden Strom     ein-          resp.        ausschaltet.    Der     Steuerstrom    für das  Relais wird einer Sekundärwicklung     t;    eines  an die     Wechselstromquelle    3 angeschlossenen  Transformators entnommen und fliesst durch  das Relais 4 und eine     Critterröhre    mit der  Anode 7 und der Kathode B.

   Der Heizstrom  für die Kathode wird einer zweiten     T'rans-          formerwicklung    9 entnommen. Das     Gitter     10 der Röhre ist mit dem negativen Batterie  pol verbunden. Eine dritte     Sekundärwick-          lung    11 des Transformators an der Wechsel  stromqu:elle dient zur Speisung eines kleinen       Hilfsgleichrichters    12,     dessen    positiver Pol  mit dem positiven Pol der Batterie verbun  den ist.

   In der     Wechselstromzuleitung    zu  diesem Hilfsgleichrichter ist ein Regulier  widerstand 13 und     zwischen    der positiven  und der negativen Ableitung ein     ebensolcher     Regulierwiderstand 14 vorgesehen. Der ver  schiebbare Kontakt dieses     Rebulierwider-          standes    14 ist an die Kathode     angeschlossen.     so     da.ss    zwischen den positiven Batteriepol  und die Kathode eine am     Ptegulierwiderstund     14 einstellbare Hilfsspannung     eingeschaltet     ist.

   Die vom Hilfsgleichrichter bei ganz ein  geschaltetem Widerstand 13 maximal abzu  gebende Spannung ist gleich der normalen       Batterieladespannung.    Wenn     beispielsweise     die Batterie aus 12 Zellen besteht und damit  für die Abgabe eines Stromes bei einer Span  nung von 24 Volt bestimmt     ist,    so ist die  normale Ladespannung und damit die am       Regulierwiderstand    14 maximal einzustel  lende Hilfsspannung     ?6    Volt.

   Eine     Span-          rung    von 26 Volt an den Gleichstromklem  men des     Hilfsgleichrichters    ist hierfür gross       ),enug.    Der Teil des     Reculierwiderstandes   <B>13</B>       l#   <B>n</B>  zwischen einem der festen     Endanschlüsse       und dem Regulierkontakt wird durch einen       Schalter    15, welcher gleichzeitig mit dein  Schalter 5 durch das Relais 4 betätigt wird,  kurzgeschlossen,

   so dass dann nur der zwi  schen     dein    andern     Endanschluss    und dem  Regulierkontakt- in der     Wechselstromleitung     des     Gleichrichters        einbeschaltete    Widerstand  verbleibt. Ist der ganze Widerstand kurz  geschlossen, so erhält der Gleichrichter die       maximale        @Veeliselsti-omspannung    und gibt  demzufolge auch die derselben proportionale  maximale Gleichstromspannung ab. Der       Regulienvidei,stand    13 dient zur Einstellung  einer der     maximalen        L.1:despannung    entspre  chenden Hilfsspannung.

   Derselbe     könnte          auch        gleielistrom:seitig    in Reihe mit dem  Regulierwiderstand<B>14</B> geschaltet werden. Da  im Anodenkreis der Gitterröhre ein pulsie  render     Gleicbstroni    fliesst. ist es notwendig.       einen        Kondensator    16 mit dem Relais     -1     parallel zu     schalten,    um ein Klappern des  Schalters durch      < len        pulsierenden    Strom zu  verhindern.  



  Durch Regulieren des Widerstandes 14  wird die     Hilfsspannung    auf     einen    der mini  malen Batteriespannung, bei der das     Ein-          sehalten    des     Ladestromes    erfolgen soll,     ent,     sprechenden Wert     eingestellt.    Durch das zu  gleich mit diesem     Eiasclialten    erfolgende  Kurzschliessen     eincTeils    des Widerstandes  1'3     wird    der Wert dieser Hilfsspannung ge  ändert, und zwar je     nach    der Grösse des       kurzgeschlossenen    Teil:

  , um mehr oder  weniger.     Am        lZegulier-,viderstand    13 wird       tlie    Hilfsspannung auf einen     Wert    eingestellt.       welcher    der maximalen Batteriespannung  entspricht.     hei    der das     Ausschalten    des     Uade-          4roinees        erfolben    soll.  



  Wird     beispielsweise    der     Widerstand    14  derart reguliert, dass zwischen dein positiven  Pol des     Gleichrichters    und der Kathode eine       Hilfsspannung    von ?3 Volt auftritt und der       i@"iderstand    13 so eingestellt, dass beim       Kurzschliessen    diese Hilfsspannung auf 25  Volt steigt, so wird die Batterie zwischen  diesen beiden Werten aufgeladen. Solange  die     Batteriespannung    höher als 23 Volt ist,  ist das Gitter<B>10</B> negativ geladen.

   Es findet      damit     kein        Stromdurehfluss    durch .die Röhre       statt,    das Relais 4 ist stromlos und damit  die beiden Schalter 5 und 15 geöffnet. Sinkt  die Spannung     unter    23 Volt,     wird,das    Gitter  positiv geladen, und es fliesst Strom durch  die Röhre, was das Relais     veranlasst,    die bei  den Schalter zu schliessen. Durch Schliessen  des Schalters 15 wird ein Teil des Wider  standes 13 kurzgeschlossen und damit die  Spannung im     Hilfsgleichrichter    12 erhöht.

    Dadurch erhöht sich auch die Hilfsspannung  zwischen dessen positiven Pol und der Ka  thode auf 25 Volt, wodurch der     @Stromdurch-          fluss    in der Röhre so weit fortgesetzt wird,  bis diese     durch    den Widerstand 13     ein,-          gestellte    Spannung in der Batterie erreicht  ist; dann verliert das Gitter die     positive     Spannung gegenüber der Kathode, der  Anodenstrom wird unterbrochen, und die  Schalter 5 und 15 werden geöffnet.

   Bei die  sem Beispiel wurde angenommen,     dass    ,die  Gitterröhre bei der vorgesehenen Anoden  wechselspannung .bereits dann den Anoden  strom genügend sperrt, wenn das     Gitter    die  selbe Spannung hat wie die Kathode. Andern  falls ist die Hilfsspannung auf andere     Werte     einzustellen, z. B. auf Werte, die     kleiner    sind  als die minimale     bezw.    die maximale Bat  teriespannung.  



  Durch Verstellung der Regulierwider  stände 13 und 14 können beliebige Span  nungsdifferenzen     zwischen    .dem     Beginn    der       Batterieladung    und dem Unterbruch der  selben, damit aber auch eine     praktisch    be  liebige Feinheit eingestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltanordnung zur selbsttätigen Ein- und Ausschaltung des Ladestromes einer Akkumulatorenbatterie nach Massgabe ihres Ladezustandes, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hilfsstromkreis vorhanden ist, und d@ass zwischen zwei Punkten dieses Hilfsstrom kreises, von denen der eine an einen Pol der zu ladenden tatterie angeschlossen ist, eine Hilfsspannung herrscht,
    die je nach ihrer Grösse im Vergleich zur Batteriespannung mit Hilfe einer Gitterröhre und einer .Schalt vorrichtung das Ein- und Ausschalten des Ladestromes bewirkt, wobei diese Hilfs spannung auf einen dem Minimalwert der Batteriespannung, bei dem das Einschalten erfolgen soll, entsprechenden Wert einstell bar ist, und zugleich auch auf einen andern, dem Maximalwert der Batteriespannung, bei dem das Ausschalten erfolgen soll, entspre chenden Wert einstellbar ist, derart, dass beim Ein- und Ausschalten des Ladestromes zugleich die Hilfsspannung von dem einen auf den andern dieser zwei Werte wechselt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Schaltanordnung nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass die Schaltvor richtung aus einem Relais besteht. 2. Schaltanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ströme für die Betätigung der .Schaltvorrichtung und die Speisung eines im Hilfsstromkreis eingeschalteten Hilfsgleichrichters, sowie die Heizung der Gitterröhre den Sekun därwicklungen eines Transformators einer Wechselstromquelle entnommen sind.
    3. .Schaltanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch .gekennzeichnet; dass in der Wechselstromseite des Hilfs- gleichrichters ein Rebgulierwiderstaud ider- ' art angeordnet ist, dass sein Gesamtwider stand den Hilfsgleichrichter zur Abgabe einer Gleichspannung in :
    der Höhe der normalen Batterieladespannung veranlasst, und dass das eine Ende dieses Wider standes und dessen Regulierkontakt beim Einschalten des Ladestromes mit einem von der Schaltvorrichtung betätigten Schalter kurzgeschlossen werden.
CH205652D 1938-10-25 1938-10-25 Schaltanordnung zur selbsttätigen Ein- und Ausschaltung einer Akkumulatoren-Batterie nach Massgabe ihres Ladezustandes. CH205652A (de)

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