CH201671A - Verfahren zur Messung der Reinheit von Wasserstoff und Sauerstoff, insbesondere bei deren elektrolytischer Gewinnung. - Google Patents

Verfahren zur Messung der Reinheit von Wasserstoff und Sauerstoff, insbesondere bei deren elektrolytischer Gewinnung.

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CH201671A
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Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • G01N31/00Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods
    • G01N31/005Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods investigating the presence of an element by oxidation
    • G01N31/007Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods investigating the presence of an element by oxidation by measuring the quantity of water resulting therefrom

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Description


  Verfahren zur     Messung    der Reinheit von     Wasserstoff    und Sauerstoff,     insbesondere     bei deren     elektrolytischer    Gewinnung.    Bei elektrolytisch gewonnenem Wasser  stoff und Sauerstoff treten     unter    Umständen       kleine    Mengen Sauerstoff     im    Wasserstoff  und umgekehrt kleine Mengen Wasserstoff  im Sauerstoff auf. Deshalb ist zur Kontrolle  der Anlage eine Überwachung der Gasrein  heit der beiden Gase notwendig.

   Normaler  weise erfolgt die Prüfung der     Gasreinheit    da  durch, dass eine bestimmte Menge des zu un  tersuchenden Gases durch ein Verbrennungs  rohr, das einen     Platinglühdraht    oder ein  Stück     Palladium-Asbest    enthält, geführt  wird, wobei sich die äquivalenten Mengen  von     Wasserstoff    und Sauerstoff zu Wasser  dampf verbinden. Durch     Messung    der Kon  traktion des Gasvolumens nach der Verbren  nung kann die Verunreinigung des Gases be  stimmt werden. Dieser     Messmethode    zur Seite  stehen chemische Methoden, die auf die Ver  bindung von Sauerstoff mit z. B.

   Phosphor  basieren, wobei diese jedoch nur zur     Bestim-'          mung    von kleinen Mengen     OZ    in     H.    geeignet  sind. Alle diese Methoden erlauben jedoch    nur periodische Messungen.

   Ausserdem gibt es  auch Verfahren, die sich auf der Erwärmung  des Gases bei     Verbrennung    des Wasserstoffes  zu der     äquivalenten    Menge Sauerstoff über  Katalysatoren aufbauen     (Wärmetönung).     Ferner sind     Messverfahren    bekannt, die auf  den physikalischen     Eigenschaften    des Gas  gemisches (spezifisches Gewicht, Wärmeleit  fähigkeit, Zähigkeit der Gase,     Ausström-          geschwindigkeit    bei konstantem Druck) be  ruhen, jedoch     insbesondere    im untern     Wr-          unreinigungsgebiet    wenig genaue     Ergebnisse     liefern.

   Am     günstigsten    ist     vielleicht    das       Messverfahren    mittels der Wärmetönung,  doch ist dieses stark vom     Zustand    des     Kata-          lyten    abhängig. Wird dieser zur Sicherstel  lung der Reaktion stark erhitzt, so überdeckt  die Wärmeabgabe des     Katalyten,    besonders  im untern     lIessbereich,    die Wärmetönung.  



  Erfindungsgemäss ist eine stetige Mes  sung der Gasreinheit dadurch möglich, dass  die Differenz des Feuchtigkeitsgehaltes des  Gases vor und nach dem Durchgang eines           Verbrennungsrohres    gemessen wird. wobei  die Temperatur nach dem     Verbrennungsrohr     so hoch gewählt wird, dass eine     Kondensation     eines     Teils    des erzeugten     Wasserdampfes     nicht erfolgt.  



  Die Messung des     Feuchtigkeitsgehaltes     eines Gases erfolgt bekanntermassen in ein  facher     -\Veise    durch Einbringen von Wasser  mit grosser Oberfläche, z. B. auf einem feuch  ten Stofflappen in das zu messende Gas. Ist.  das Gas nicht mit Feuchtigkeit gesättigt. so  verdampft ein Teil de\ Wassers     urd    die  Temperatur desselben sinkt, bis der     Wasser-          dampfdruck    ungefähr der     Grössenordnung    des  im Gas vorhandenen     @Vasserdampfdruckes     entspricht.

   Infolge     Zufuhr    von     @@'iirnie    durch       clas    Gas selbst ist. der     wirkliche    Wasser  dampfdruck etwas kleiner als der der Tempe  ratur entsprechende     (Psvebi-onie        te        i-nietlio(le    ).  



  Die Messung erfolgt     entweder        mit        einem     Thermometer, das mit. einem feuchten Lap  pen an der     Messkugel    versehen ist. oder     i:iit-          tels    eines     Thermoeleinentes,    das die Tempera  turdifferenz zwischen dem Gas und der  feuchten     Messstelle    angibt. Im     Prinzip    kann  jedoch die bekannte Methode zur Feuchtig  keitsmessung verwendet werden (Hygro  meter).  



  Die     itlessanoi-dnuiig    kann mit     Kontakten     zur     Signalgebung        versehen        sein.     



  Durch sorgfältige Trocknung des Gases  vor Eintritt in das Verbrennungsrohr ergibt  die nach der Verbrennung     gemessene    Feuch  tigkeit unmittelbar ein     11a13        für    die     Veriim,ri-          nigung.     



  Da zum Beispiel     100-'        Sauerstoff    für       _Vasserstoff    eine relative Feuchtigkeit von  etwa 50 % bei 30   C ergibt, ist. eine grosse       Messgenauigkeit    auch bei Werten von     unter     1 ohne weiteres durchführbar. Durch  Wahl der     31esstemperatar    ergibt sieh ein ent  sprechender     Sättigungsdreck    des Wasser  dampfes und daraus ein grösserer oder klei-         nerer        Messbereich    der Methode.

   Die maximale       messbare    Verunreinigung bei     gegebener    Tem  peratur entspricht derselben, bei der das Gas  nach     dein        -'erl)rennurigsrohr    bei der gewähl  ten Temperatur mit Feuchtigkeit gesättigt

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Messung der Reinheit von W.isserstoff und Sauerstoff, insbesondere bei deren elektrolytischer Gewinnung, dadurch gekennzeichnet, dass die Differenz des Feuch tigkeitsgehaltes des Gases vor und nach dem Durchgang eines Verbrennungsrohres gemes sen wird. wobei die Temperatur nach dem Verbrennungsrohr so hoch gewählt wird, dass eine Kondensation eines Teils des erzeugten Wasserdampfes nicht erfolgt. U-1\ITERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Messung des Feuchtigkeitgehaltes nach der Psychro- metermethode mittels der Temperatur einer feuchten Messstelle erfolgt. ?. Verfahren nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die für die Messung verwendete Gasmenge vor dem Verbren nungsrohr getrocknet wird, so dass die nach der Verbrennung festgestellte Feuch tigkeitsmenge ein unmittelbares --NIass für die Verunreinigung ergibt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch I , dadurch gekennzeichnet, dass die Messung der Temperaturdifferenz zwischen dem Gas und der feuchten Mess- stelle mittels eines Thermoelementes er folgt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Cxastemperatur für die 11essung auf einem konstanten Wert gehalten wird.
CH201671D 1938-02-25 1938-02-25 Verfahren zur Messung der Reinheit von Wasserstoff und Sauerstoff, insbesondere bei deren elektrolytischer Gewinnung. CH201671A (de)

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