Elektrische Beleuchtungsvorrichtung, insbesondere für Nähmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf eine elek trische Beleuchtungsvorrichtung, insbeson dere für Nähm-asichinen, und bezweckt, eine verbesserte Linsen- und Reflektorhalterung zu schaffen, welche die Überhitzung irgend eines ,der äussern Teile ,des Leuchtenträgers, mit :
denen idie Bedienungsperson leicht in Be rührung kommen kann, verhindert.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung :an zwei Ausführungsbei spielen näher erläutert.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt :durch eine aus Glühlampenfassung, Fassungsschalter, Reflektor und Schirm zusammengesetzte Be- leuchtungsvorrichtung nach d em ersten Aus führungsbeispiel; Fig. 2 ist eine linke Vorderansicht :der in Fig. 1 wiedergegebenen Vorrichtung;
Fig. 2a ist ein Schnitt nach der Linie 21a-2a von Fig. 21; Fig. 8 ist :eine der Fig. 2 ähnliche Vor- deransieht, bei welcher jedoch die Linse, :der Reflektor und :die Glühlampe entfernt sind, um den, Schirm und:
die Glühlampenfassung allein zu zeigen; Fing. 4 ist eine Vorderansicht des Reflek tors allein;
Fig. 5, ist eine Vorderansicht :der Linse; Fig. 6 ist eine schaubildliche Ansicht des Bodens des Lampenfassungsteils mit seinen stromzuführenden Aufhängefedern; :
die Fig. 7 und 8 sind Schnitte nach der Linie 7-7 bezw. 8-8 von Fig. 1, gesehen in Richtung ,der eingezeichneten Pfeile; - Fig. 9 ist ein Längsschnitt der zweiten Ausführungsform der Vorrichtung; Fig. 10 ist :eine Draufsicht auf :
das linke Ende der in Fig. 9 wiedergagebenen, zu- sammengesjetzten Vorrichtung; Fig. 11 ist eine Vorderansicht des in den Fig. 9 und 101 dargestellten Schirmes; Fig. 12, ist eine Vorderansicht des in Fig. 9 dargestellten Reflektors.
Bei der in :den Fig. 1 bis 8 wieder gegebenen Ausführungsfoirm weist der Fas- sungsschalter des Leuchtenhalters :einen Grundkörper 1 und ein Gehäuse 2 auf, die vorzugsweise aus einem Phenolkondensations- produkt geformt sind. Der sich in das Ge häuse 2 erstreckende feil des Körpers 1 trägt eine bekannte: Kippscha,ltereinrichtung mit dem schwenkbar gelagerten Kontaktglied 3.
dem schwenkbar gelagerten Betätigungs hebel 4 und dem Druckkö rlxr 5, welcher das bewegliche Kontaktglied 3 betätigt, um den Stromkreis durch die Glühlampe (i zu schliessen oder zu unterbrechen.
Bei dem dargestellten. Ausfüh:reingsbei- spiel sind -die üblichen, federnden Kontakt stifte an der Fassung durch zwei strom zuführende Schrauben 7 ersetzt, welche:
die Enden 8 der beiden gleichaeh.sigen, mit der Kante spiralförmig gewundenen, stromleiten den, Blattfedern 9 mit dem Körper 1 fest verbinden, während die entgegengesetzten Enden 10 der Federn 9 mit Hilfe der Nieten 11 und 12 mit dem Boden des glockenför migen Schirmes 13 fest verbunden sind, der aus Kunstharz geformt ist, und innerhalb seines Halses 13' die üblichen Kontaktteile für den Glüh ,lampensockel,
nämlich den Ge windekorb 14 und den Mittelkontakt 15, auf weist, die mit den Nieten 11 bezw. 12 elek trisch verbunden sind.
Der Körper 1 des Fassungsschalters weist einen Schutzkragen 16 auf, welcher .die Federn 9 und -den Hals 13' des Schirmes 13 umgibt und einschliesst. Es ist, jedoch ein ge nügender Zwischenraum zwischen dem Hals 13' und dem Kragen 16 vorhanden, so dass der Schirm 13 und alle von ihm getragenen Teile sich federnd in allen Richtungen in bezug auf den Körper 1 des Fassungsschal ters frei bewegen können.
Aus den Fig. 1, 6, 7 und B ist ersichtlich, dass@ die Enden der Federn 9 viereckig aus gebildet und von viereckigen Aussparun- gen in dem Körper 1 und dem Hals 13' auf- g 0, enommen sind, so dass die Federn in bezug auf die Befestigungsschrauben 7 und die Nieten 11 und 12 sich nicht verschieben oder drehen können.
Der Schirm 13 ist innerhalb seines Ran des an um 120 auseinanderliegenden Stellen mit nach innen vorspringenden Nasen 17 ausgebildet (Feg. 3), welche kreisbogenför inige Auflageflächen 18 für in gleicher Weise um 12 " auseinanderliegende und nach aussen gebogene Flanschenteile 19 des glockenförmigen Blechreflektors 20 auf weisen.
Die, Flansehenteile 19 des Reflektors 20 werden gegen ihre Auflageflächen 18 durch die radialen Randvorsprünge 21 der Glaslinse 22 gedrückt, die in ihrer Lage durch den aus federndem Dralit bestehenden Schnappring 23 gehalten wird, welcher von den Nuten 24 in den Nasen 17 des Schirmes 13 aufgenommen wird.
Eine der nach innen vorspringenden Nasen 17 am Rand des Schirmes 13 weist an den Enden ihrer kreis bogenförmigen Auflagefliiclie 18 gegenüber liegende, auf ihr senkrecht stehende An schlagschultern 18' auf (Feg. 3), an denen einer der nach aussen gebogenen Reflektor flanschenteile 19 und einer der Linsenrand- vorsprünge 21 zur Anlage kommen (Feg. 2a), um einen Drehungssehlupf des Reflektors und der Linse in bezug auf den Schirm 13 z u verhindern.
Die bogenförmigen Mantelteile 20' des Reflektors 20, die zwischen den nach aussen gebogenen Flanschenteilen 19 liegen, über lappen die bogenförmigen Randteile 22' der Linse 22 und kommen dicht passend mit. ihnen in Eingriff. Diese Bauart verschliesst die Mündung des Reflektors gegen den Ein tritt von Staub und Stoffresten, die sich sonst auf den Innenflächen der Linse und des Reflektors absetzen könnten.
Bei der wiedergegebenen Bauart ist für eine hinreichende Ventilation zwischen dein Schiren 13 und dem Reflektor 20 gesorgt. Kühlende Luftströme können in die drei segmentförmigen Räume a (Feg. 1 und 2) zwischen den Rändern des Schirmes 13 und der Linse 22 eintreten und zwischen dein Reflektor und dem Schirm zu den Ausgangs löchern 25 strömen. Die Beleuchtungsvor richtung wird gewöhnlich in aufrechter Lage verwendet, wobei das Licht abwärts auf das Arbeitsstück gerichtet ist.
Das Gewicht, das sich aus den Gewichten der Glühlampe 6, des Schirmes 18, des Re flektors 20 und der Linse 22 zusammensetzt, wird von den stromzuführenden Federn 9 getragen, und die Trägheit dieser ver schiedenen, miteinander verbundenen Teile dient dazu, die Glühlampe 6 gegen Erschüt terungen ruhig zu halten. Die federnd ab gestützte Gesamtheit dieser Teile ist dabei in allen Richtungen kippbar oder als Ganzes axial in bezug auf den Fassungsschalter- körper 1 beweglich. Sie wird jedoch durch die Federn 9 allein gegen seitliche oder axiale Drehbewegungen als Ganzes fest gehalten.
Bei der in den Fig. 9 bis 12 wieder gegebenen Ausführungsform der Vorrich tung tragen der Fassungsschalterkörper 26 und das Fassungsschaltergehäuse 27 diesel ben gippschalterteile 3, 4 und 5, wie sie in Fig. 1 dargestellt sind. Die Stromzufüh- rungsschrauben 28 und die stromleitenden Schraubenfedern 29 sind ebenso ausgebildet wie die gleichen Teile von Fig. 1.
Anderseits tragen die Federn 29 eine Fassung 30 von der Art eines Gewinde korbes für die Glühlampe 31. Der Blech schirm 33 passt mit seinem Hals 32 eng auf den Kragen 34 des Körpers 26 und ist in der Nähe seines Randes mit einem herum gehenden Sitz 35 für die auswärts gebogenen und um 120' auseinander liegenden Rand flanschenteile 36 des Reflektors 37 aus gebildet.
Der Reflektor 37 ist innerhalb der Flan- schenteile 36 mit Sitzen 38 für die um 120 versetzten, radialen Vorsprünge 39 der Glaslinse 40 versehen, die in ihrer Lage durch den aus federndem Draht bestehenden Schnappring 41 gehalten wird. Der Schnapp ring weist im allgemeinen kreisförmige Ge stalt auf, jedoch hat er drei äussere Segment teile 42, die von der Nut 43 des Blech schirmes 33 aufgenommen werden, und drei nach innen versetzte Segmentteile 44, die gegen die Vorderseite der radialen Vor sprünge 39 der Glaslinse 40 drücken.
Bei dieser abgeänderten Ausführungs form der Erfindung werden nur die Glüh lampe 31 und ihre Fassung 30 von den stromzufühmenden Federn 2,9 getragen, wel che entsprechend leichter .im Gewicht also die Federn .9 der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 8 ausgeführt werden können.
Die angegebene Bauart ergibt einen ein fachen, gedrängten und kräftigen, jedoch empfindlichen Stossdämpfer für die Fassung einer elektrischen Glühlampe; dabei ist die Glühlampe mit den kontaktgebenden, star ren Teilen so federnd aufgehängt, dass keine Schwingungen von Odem Schalterkömp.er auf die Glühlampe übertragen werden.