CH184972A - Gasgefüllte Braunsche Röhre, insbesondere für Fernsehzwecke. - Google Patents

Gasgefüllte Braunsche Röhre, insbesondere für Fernsehzwecke.

Info

Publication number
CH184972A
CH184972A CH184972DA CH184972A CH 184972 A CH184972 A CH 184972A CH 184972D A CH184972D A CH 184972DA CH 184972 A CH184972 A CH 184972A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
plate
tube according
dependent
brewing
plates
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Radioaktiengesellschaft Loewe
Kurt Dr Schlesinger
Original Assignee
Loewe Opta Gmbh
Kurt Dr Schlesinger
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Loewe Opta Gmbh, Kurt Dr Schlesinger filed Critical Loewe Opta Gmbh
Publication of CH184972A publication Critical patent/CH184972A/de

Links

Landscapes

  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description


  Gasgefällte     Braunsche    Röhre, insbesondere für Fernsehzwecke.    Die bislang bekannten     Braunschen    Röh  ren weisen folgende Fehler auf  1. Den sogenannten     Querstromfehler.     welcher eine Veränderung der     Bildpunktlage     in Abhängigkeit von der     Bildpunkthellig-          keit    verursacht und durch die zu den Steuer  platten fliessenden Streuelektronen verursacht  wird;

         \?.    den sogenannten Formatfehler, wel  cher sich in einer Verzerrung der Bildform  (beispielsweise     trapezförmige    Gestalt des  Bildes) äussert und durch die     wechselseitige     Einwirkung der Randfelder der     Steuerplat-          tenpaare    verursacht wird;

    den sogenannten     lonenlcreuzfeliler,     welcher darin besteht,     da.ss    das Bild ein helles  Kreuz aufweist, sowie  den     Seitenzugfehler.        vrelcher    dadurch  verursacht wird,     dass    es infolge des kom  plizierten Systemaufbaues ausserordentlich  schwer ist, die Emissionsfläche der Kathode  richtig zu zentrieren.    Gegenstand der Erfindung ist eine gas  gefüllte     Braunsche    Röhre, insbesondere für  Fernsehzwecke, bei welcher die genannten  Fehler vermieden werden können und welche  dabei einen ausserordentlich einfachen Sy  stemaufbau aufweisen kann, welcher eine ein  wandfreie Zentrierung aller Teile ohne Auf  wand besonderer Mittel ermöglicht.  



       Erfindungsgemäss    wird - an Stelle der  bislang     bekannten    zweiteiligen     Ablenk-          systeme    - ein System verwendet, welches  aus mehr     als    zwei     Platten    besteht.

       Dessen     innerste     Platte        bezw.        Platten    liegen zweck  mässig an einer positiven     Spannung,    welche  höher ist als die maximal     auftretende    posi  tive     Ablenkspannung.    Befindet sich zwischen  den zwei äussern Platten nur eine Platte       (Dreiplattensystem),    so     weist    diese zweck  mässig in der     Ifitte    einen Schlitz geeigneter  Grösse auf.

   Durch diese     dritte    Platte wird  dann der Raum     zwischen,den    beiden Aussen  platten, deren eine geerdet und deren andere      mit dem     Ablenkgenerator        verbunden    sein  kann- (Erdplatte,     ,;Steuerplatte"),    in zwei  Teile     geteilt.    Die     Platten        können    derart aus  gebildet und angeordnet werden, dass das  elektrische Feld der     Mittelplatte    zu beiden  Seiten derselben vollkommen symmetrisch ist.

    Der von der Anode kommende     Strahl    kann  parallel zur     Erdplatte    in den Raum     zwischen          Erd-    und     Mittelplatte    eintreten und wird  zum     Beispiel    durch die hohe     positive    Vor  spannung der     Mittelplatte        abgeknickt    und  verlässt - infolge der     Symmetrie    der Fel  der - das System in Ruhelage in einer       Richtung,

      die seiner     Eintrittsrichtung    paral  lel     und    gegen -diese um wenige Millimeter  verschoben     ist.     



  Das     zweite        Ablenksystem    wird zweck  mässig gleichfalls als mehr-     beispielsweise     dreiteiliges     System    ausgebildet, wobei     für          den,    Fall des     Dreiplattensystemes    der Strahl  ebenfalls in den Raum zwischen     Erd-    und       Mittelplatte        abgeknickt    und in .dem Raum       zwischen        Mittel-    und     Steuerplatte    abgelenkt;  das heisst     gesteuert    werden kann:

   Um     die     Empfindlichkeit des zweiten     Systemes    zu er  höhen, können die     Platten    dieses     Systemes     eine     trapezförmige        Grundform    aufweisen,  wobei die dem ersten     Ablenksystem    zuge  wandte     gante    der     Erdplatte,        sowie    die vom  ersten     Ablenksystem    abgewandten     ganten     der     Mittel-    und     Steuerplatte,    sowie auch der       Mittelplattenschlitz    zweckmässig abgerundet  sein können.

    



  Wenn die     Mittelplatte    eine positive Vor  spannung erhält, welche höher ist als die  höchste     auftretende        positive        Ablenkspannung,     so werden sämtliche     Streuelektronen    zu der       Mittelplatte    gezogen. Die     Steuerplatte    bleibt  in diesem Fall     vollkommen        querstromfrei.     so     dass    der     Querstromfehler    nicht auftreten  kann.

   Der     Ionenkreuzfehler    kann durch die       Knickung    des Strahls aus     -dem        Bildfeld        kin-          ausverlegt    werden.

       Unterhalb    der     Eintritts-          ebene    des Strahls     kann        Idas    Feld der Steuer  platte ohne     Schwierigkeit        durch    eine bei  spielsweise an der     Mittelplatte        befestigte        Ab-          schirmplatte    gegen das     erste    System abge  schirmt werden. Auf diese Weise gelingt es,    eine     Rückwirkung    der Randfelder zu ver  meiden und dementsprechend vollkommen  formatfehlerfreie Bilder zu erzielen.

   Dadurch  wird eine     störende    Beeinflussung des abge  knickten Strahls durch das     Abknickungs-          richtungsfremde-System    vollkommen vermie  den. Ein besonderer Vorteil der angegebenen       Anordnung        ist        darin    zu sehen, dass die   zur Vermeidung des     Ionenkreuzes    - erfor  derliche Abknickung des Strahls in verti  kaler und in horizontaler     Richtung    getrennt  voneinander vorgenommen werden kann.  



  Da der     Strahl    bei der angegebenen An  ordnung eine nur äusserst geringe     Paralage          (etwa    4 mm oder     weniger)    aufweist, ist das  System praktisch vollkommen     geradsichtig,     so     dass    ein äusserst einfacher Aufbau gewähr  leistet ist und eine sichere     Zentrierung    mit  einfachsten Mitteln durchgeführt werden  kann.

   Da eine Rückwirkung der     Randfelder     durch eine     Abschirmung    der     Steuerplatte    des  zweiten     Systemes    ausgeschaltet werden kann,  ist es möglich, die     Steuerplattensysteme     äusserst eng (beispielsweise 5     mm.    oder weni  ger)     hintereinander    anzuordnen. Dadurch  wird ein sehr gedrängter     Systemaufbau    er  möglicht.  



  Die an sich bereits sehr grosse Empfind  lichkeit des     Ablenksystemes        kann    nicht un  beträchtlich dadurch     gesteigert    werden, dass  man die Platten nicht parallel,     sondern    schief  zueinander anordnet.  



  Des weiteren ist es möglich, ,das     Ablenk-          system    selbst als Lichtsteuerung auszubilden.  Zu diesem Zweck kann der vordere Rand des       Mittelplattenschlitzes    des ersten     Systemes          etwas    erhöht werden.

   Wird     diese        Helligkeits-          steuerspannung    in Serie mit der positiven       Vorspannung    an die in der angegebenen  Weise ausgebildete     Mittelplatte    des ersten       Ablenksystemes    angelegt, so erhält man     eine     einwandfreie arbeitende     Ausblendsteuervor-          ricUtung,        die    von :

  dem     in    das     erste        Steuer-          plattensystem    eintretenden     Kathodenstrahl    je  nach der Grösse der     Lichtspannung    grössere  oder     kleinere        Teile    ausblendet. Selbstver  ständlich ist es auch möglich, ein aderartiges           System    als selbständige Lichtsteuerung zu  verwenden.  



  Die an der     Mittelplatte    liegende hohe po  sitive     Vorspannung    kann auf an sich be  kannte Weise einer     zwischen    dem     Ablenk-          system    und dem Schirm angeordneten Hilfs  elektrode zugeführt werden, welche dann den       E.lektronenrückstrom    aufnimmt.  



  Die Erfindung sei anhand der Figuren  näher erläutert.  



  In den Figuren     sind    einige Ausführungs  formen der     erfindungsgemässen    Röhre, sowie  einige Schaltungsanordnungen zum     Betrieb     derselben beispielsweise dargestellt, und zwar  zeigt:       Fig.    l eine     Braunsche    Röhre mit zwei  dreiteiligen Ablenkungssystemen, während  in den       Fig.    2 und 3 zwei     Schaltungen    zum Be  trieb der Röhre nach     Fig.    1 dargestellt sind:

         Fig.    4 und 5 zeigen schematisch zwei       Ausführungsformen    des gleichzeitig als  Lichtsteuerung     ausgebildeten        Ablenksyste-          mes,          Fig.    6 eine schematische Darstellung,       Fig.    7 eine     Braunsche    Röhre, welche ein       Dreiplattensystem    enthält, deren     Mittelplatte     geknickt ist,       Fig.    8 eine     Braunsche    Röhre, welche ein       Dreiplattensystem    enthält, deren Seitenteile  kürzer gehalten sind,

         Fig.    9 ein Schaltbild der Braunscheu  Röhre gemäss     Fig.    $,       Fig.    10 eine     Braunsche    Röhre gemäss     Tier     Erfindung,       Fig.    11     eine        Braunsche    Röhre mit einem       Steueralement,    in der die Systeme, welche die  Parallelverschiebung hervorrufen, als Drei  plattensysteme mit     gerader        Mittelplatte    aus  gebildet sind, während in ,       Fig.    12 das     Dreiplattensystem    eine ge  knickte     Mittelplatte    aufweist.

    



  In der     Fig.    1     bedeutet    1 ,die Röhrenwan  dung der Braunscheu Röhre, 3 die Kathode,  2 den     Wehneltzylinder,    4 eine     Voranode,    5  einen     Nachkonzentrationszylinder        und    6 die       Nachbeschleunigungsanode.    15 und 16 sind  die     beiden    dreiteiligen     Ablenkplattensysteme,       welche     aus    den Erdplatten 8     bezw.    17, den  mit den Schlitzen 14     bezw.    20     versehenen     Mittelplatten 9     bezw.    1.8,

   sowie den Steuer  platten 10     bezw.    19 bestehen. Die Erdglat  ten 8 und 17 liegen an -der geerdeten Anoden  leitung 7, die     Mittelplatten    9 und 18 an der  auf einem     geeigneten    positiven Potential  gegen .die Anode befindlichen Leitung     1'2,          während    den Steuerplatten 10     bezw.    19 die  durch die Generatoren 13     und    '22 symbolisch  angedeuteten     Ablenkspannungen    zugeführt  werden. An der Leitung 12 liegt gleich  zeitig die vorzugsweise ringförmig ausgebil  dete Elektrode 23, welche die     Rlickstrom-          elektronen    auffängt.  



  Die     Mittelplatte    18 des zweiten     Systemes     ist mit einer     Abschirmplatte    21 versehen,  welche die das     Ablenkpotential    des zweiten       Systemes    führende     Platte    19, sowie den  Raum zwischen der     Mittelplatte    18 und der  Steuerplatte 19 gegen das erste System ab  schirmt.  



       Bei    einer Röhre von 300 mm     Länge    und  80 mm     Bildschirmdurchmesser,    welche mit  einer Anodenspannung von     etwa    3000 Volt  betrieben wird, können die     Ablenksysteme     wie folgt bemessen werden:  <I>1. System:</I>     Plattenlänge    34     mm,        Platten-          breite    10 mm, Plattenabstand 4 mm, Länge  des     Mittelplattenschlitzes    4 bis 6 mm, Breite ,  des     Schlitzes    grösser als 4 mm, zweckmässig       etwa    8 mm.  



  <I>2. System:</I>     Plattenform:        Abgerundetes     Trapez, längste     Trapezkante    zirka 25 mm,       kürzeste        Trapezkante    zirka 10 mm, Höhe des  Trapezes zirka 10 mm.  



  <I>3.</I>     Systemabstand:    2 bis 5 mm oder mehr.  <I>4.</I>     Spannung   <I>der Mittellatte:</I>     Zirka        -i--    200  Volt gegen Anode.  



  Selbstverständlich können die Abmessun  gen und     Potentiale    in verhältnismässig wei  ten Grenzen geändert wenden.  



  Der aus der Anode 6 austretende Strahl  tritt parallel zu der     Erdplatte    8 in das  1. System 15 zwischen     Erd-    und     Mittelplatte     ein und wird durch die     positive        Vorspan-          nung    der     Mittelplatte    an diese heran- und      durch den Schlitz 14 hindurchgezogen.

   Da  die     Platte    9 derart     ausgebildet    und     angeord-          ten    ist, dass das Feld auf beiden Seiten sym  metrisch verläuft, wird der aus dem     ,Schlitz     14 in den Raum     zwischen        Mittel-        und    Steuer  platte eintretende Strahl in Ruhelage an die  Platte 9     herangebogen,    und zwar so weit,

    dass er den     Raum        zwischen    den     Platten    pa  rallel zu seiner ursprünglichen Richtung und  mit einer     Verschiebung    von     nur    wenigen  (etwa 3 bis 4 mm) gegen :dieselbe wieder ver  lässt. Im zweiten     Ablenksystem    16 wieder  holt sich der Vorgang grundsätzlich in glei  cher Weise.

   Um eine verschiedene     Platten-          empfindlichkeit    in verschiedenen     .Stellungen     des Strahls zu     vermeiden,        ist    es zweckmässig,  die     Plattenkanten,    sowie auch den Schlitz     2ü     dieses zweiten     Systemes        abzurunden.    Dabei  kann der Mittelpunkt ;

  des begrenzenden  Kreisbogens zweckmässig     etwa    in der Mitte  .des     Raumes        zwischen        Mittelplatte    und       Steuerplatte    des     ersten        System:es    liegen.  



       Fig.    2 zeigt eine besonders für     Oszillo-          graphenzwecke    geeignete Schaltanordnung  für die angegebene Röhre.     Darin    bedeutet:  24 und 25 die     Anschlüsse    einer Gleichstrom  quelle, etwa     eines        Gleichrichters,    26 einen  Kondensator, 27 ein     Hochohm-Potentiometer,     2,8 einen     weiteren    Kondensator.

   Die Anoden  spannung     wird    an der - :zweckmässig ge  erdeten -     Potentiometeranzapfung    über die       Leitung    7, die positive     Vorspannung    an der  Leitung 12 abgenommen. Die übrigen Be  zeichnungen     stimmen        mit    den Bezeichnungen  der     Fig.    1 überein.     Selbstverständlich    ist     es     auch möglich, diese     Schaltungsanordnung    bei       geeigneter        Dimensionierung    für Fernseh  zwecke zu     verwenden.     



  Eine     für        Fernsehzwecke    besonders geeig  nete     Anordnung    ist in der     Fig.    3     beispiels-          weise    dargestellt.

   Darin bedeutet 36     einen     Transformator mit der beispielsweise vom  Netz betriebenen     Primärwicklung    39 und den  beiden     Sekundärwicklungen    37 und 38, wel  che auf die beiden     Gleichrichter    34     und    35  arbeiten, deren einer (34) starken Strom bei  geringerer     Spannung        (etwa    100     Milliampere     bei 200 Volt) und deren anderer (35) hohe    Spannung bei geringerem     Strom    (etwa 3000  Volt Spannung mit 0,1     Milliampere)    abgibt.

    Es ergibt sich demnach ein     Potential    von  - 3000 Volt bei 46, Null bei 47 und     --f-    200  Volt bei 48. Die Anode der Braunsehen  Röhre liegt an 47, die erforderliche positive       Vorspannung        wird    über die     Beruhigungs-          glieder    29 und 30 an dem     Potentiometer    31  abgenommen. Der Kondensator 29 kann     auf          1,u    F, der in der Leitung 1?     liegende    Ge  samtwiderstand auf etwa 100 000 Ohm oder  weniger bemessen werden.

   Wesentlich ist an  beiden Schaltungsanordnungen die zwangs  läufige     Verkopplung    der     positiven        Vorspan-          nung    der Mittelplatten     (Strahlknickspan-          nung)    mit der Anodenspannung.     Diese    Ver  kopplung gewährleistet     .ein    sicheres     Arbeiten     des Gerätes auch bei Auftreten von -Schwan  kungen der     Anodenspannung.     



  Das     Ablenksystem    lässt sich gleichzeitig  als     Intensitätssteuerung    verwenden.     Fig.    4  zeigt beispielsweise eine     ,derartige    Ausbil  dungsform. In dieser Anordnung     ist    die vor  dere Schlitzkante des Schlitzes     14,der        Mittel-          platte    9 hochgebördelt. In die Platte 9 wird  die positive     Vorspannung    in     Serie    mit der       Lichtsteuerspannung    angelegt.

   Die     Vorspan-          nung    kann vorzugsweise derart bemessen wer  den, dass .der vollständige Strahl bei der       Lichtsteuerspannung    Null     gerade    über die       umgebördelte    Nase hinweggeht.

   Beim     Ein-          treffen    der     positiven        Lichtsteuerspannung     wird das     Potential    der     Mittelplatte        ins    posi  tive verschoben, der Strahl näher an die  Platte herangezogen und demzufolge     an,der     Kante ein mehr oder weniger grosser Teil  des Strahls weggeschnitten (ausgeblendet).    In     Fig.    4 bedeutet 8 die     Erdplatte,    9 die  Mittelplatte mit dem Schlitz 14, 10, die an  der     Ablenkspannung    13 liegende Steuer  platte.

   Die     Platte    9 ist mit einem scharfen  Band 40 versehen, welcher den der     Kathode     zunächst gelegenen Teil des Schlitzes 14 be  grenzt. Die     positive        Vorspannung    wird .der  Platte 9 von der     Batterie    43 über den Wider  stand 42 zugeführt, während sie die     Licht-          Steuerspannung    von     .dem    Generator 41 erhält.      In     Fig.    5 ist eine besonders empfindliche  Ausführungsform dieser Anordnung .darge  stellt.

   Bei dieser     Anordnung,    in welcher die  entsprechenden Teile mit den entsprechenden  Bezeichnungen wie in     Fig.    4 versehen sind;  weisen die Systemplatten eine besondere     Di-          inensionierung    auf, und zwar ist die Steuer  platte 44 wesentlich kürzer als die     Erdplatte.     Um die erforderliche Wirkungssymmetrie zu  erzielen, ist es nur erforderlich, die Länge  und den Abstand der Platten derart zu be  messen, dass das Verhältnis der Plattenlänge       gemessen    vom     Plattenrand    bis zur Mitte des       Schlitzes)    zum     Plattenabstand    konstant  bleibt.

   Es kann zweckmässig sein, dem     hin-          tern    - zu     Steuerungszwecken    nicht verwen  deten - Teil der Bildplatte die in der     Fig.    5       dargestellte    Form 45 zu     geben.     



  Durch die Verkleinerung der     Steuerplatte     und somit auch des Abstandes der Steuer  platte von der     Mittelplatte    gelingt es, die Pa  rallelverschiebung des Kathodenstrahls auf  ein Minimum herabzusetzen.  



  Die mit dieser Lichtsteuerung verbundene  gleichzeitige Verschiebung     des    Bildpunktes  beträgt bei Übergang von stärkster Hellig  keit zur vollkommenen Dunkelheit 0,1 bis  0,2 mm und ist     praktisch    nicht merkbar.  



       Bei    der beschriebenen     Dreiplattenanord-          nung        hast    es sich jedoch ergeben,     da.ss    der  Schlitz in :der Mittelplatte verhältnismässig  sehr breit gemacht werden muss, damit der  Strahl an keiner der Platten anstösst, sondern  glatt     hindurchgebeugt        wird.     



  Wie aus der Fix. 7 ersichtlich, fällt der  von der Anode 5 kommende Kathodenstrahl  in dem Raum zwischen 1 und 6 nur in einer  Richtung um den konstanten Winkel a',  während er in dem Raum zwischen 2 und 3  die dargestellte symmetrische     Schwingung     um den Winkel     2a    ausführen muss, um den  Bildschirm voll auszuzeichnen.  



  Die     Anmelder    haben .gefunden,     da.ss    es  in allen Fällen, in denen ein     Ablenksystem     auf den Kathodenstrahl eine gegebenenfalls  zeitlich konstante einseitige     Ablenkwirkuug     ausübt, zweckmässig ist, den Strahl möglichst  dicht an :derjenigen     Platte,    von welcher er         abgebeugt    wird, in das     Ablenksystem    ein  treten .zu lassen.  



  Da die Empfindlichkeit der Platten (das  heisst die Ablenkung des Strahls in     Milli-          meter-Au.sschlag    pro Volt     Ablenkspannung)     dem Plattenabstand     umgekehrt        proportional     ist, gelingt es auf diese Weise, die Empfind  lichkeit eines     bestimmten        .Systemes    erheblich  - beispielsweise auf das Doppelte - zu  steigern.  



  Diese     Massnahme    ist von besonderer Be  deutung bei solchen Röhren, in denen' das       Abknicksystem    (das heisst     .dasjenige    System,  welches dem Strahl die zur     Vermeidung    des       Ionenkreuz-        bezw.        Querstromfehlers    erforder  liche konstante     Vorablenkung        erteilt)    von  dem eigentlichen     Ablenksystem    räumlich ge  trennt ist.

   In     diesem    Falle     ist    nämlich der  räumliche     Ablenkungswinkel,    den -das Ab  knicksystem dem Strahl erteilen muss, gleich       2,    wenn a der     maximale    Winkel ist, um  welchen jedes der     Ablenksysteme    den Strahl  in<B>je</B> einer Ebene     abzulenken    hat.

   Das heisst  das     Vorabknicksystem    muss eine grössere  (nämlich eine etwa 1,4 mal so grosse) Ablen  kung bewirken als die     Abtast-Ablenksysteme.     Anderseits ist es     erwünscht,    die Hilfsspan  nung des     Vorabknicksystemes    nicht grösser  wählen zu müssen, als die zur vollen Strahl  ablenkung in jedem der beiden     Abtastsysteme     erforderliche Spannung,     damit    mit gemein  samen     Hilfsspannungen    gearbeitet werden  kann,     und    schliesslich ist es     erwünscht,

      für  die volle     Abtastablenkung    mit der hierfür  erforderlichen Mindestspannung     e,    auszukom  men, welche sich aus der Formel  
EMI0005.0072     
    errechnet, wobei   &  die Anodenspannung,  D den Durchmesser des Kolbenbodens, und  L die     Strahlbahnlänge    von der Platten  mitte bis zum Leuchtschirm bedeutet.  



  Aus diesen Gründen ist es vorteilhaft,  beim     Abknicksystem    von der durch die ein  seitige Richtung der     Vorabknickung    gege  benen Möglichkeit im Sinne einer Empfind-           lichkeitssteigerung    Gehrauch zu machen,  indem man, wie angegeben, den     Strahl    nahezu       streifend    in das     Ablenksystem    eintreten lässt,  welches in .dem betrachteten Fall vorzugs  weise aus zwei einander parallelen gegen die       Ablenkplatten    unter einem Winkel von 45    angeordneten     Platten    besteht, durch die der  Strahl vor Eintritt in.

   die     Abtastablenk-          systeme    eine einmalige Abknickung um den  Winkel  a     #   <B>1</B> -2 erfährt.  



  Die angegebene Formel lässt sich     wie     folgt ableiten:  In der     Fig.        @6        ist    mit A das     Ablenk-          system,    mit B der Bildschirm angedeutet.

         Wenn    ein Bild mit der Kantenlänge     D     (Kantenlänge annähernd     gleich    Bildschirm  durchmesser) in einem Kolben von der Länge  L erzeugt werden soll, ist der     Tangens    des  erforderlichen     (und    gleichzeitig des grössten  zulässigen)     Ablenkwinkels:     
EMI0006.0022     
    Gleichzeitig ergibt sich aus dem Ablen  kungsparallelogramm:     (Va,    = Geschwindig  keit in der Achsrichtung;     V,    = Geschwin  digkeit senkrecht dazu;

   F = Feld     zwischen     den Platten)  
EMI0006.0026     
         Va    =     konst.     
EMI0006.0029     
    also  
EMI0006.0030     
    Durch Anwendung des Arbeitssatzes er  gibt sich  
EMI0006.0031     
    Durch Substitution in (2) folgt:  
EMI0006.0032     
    und durch Einsetzen des Wertes von       F(F=        ep   <I>: d)</I>  
EMI0006.0035     
    Nun ist aber, wie aus     Fig.    6 ersichtlich,  
EMI0006.0037     
    und infolgedessen  
EMI0006.0038     
    Da anderseits  
EMI0006.0039     
    so ergibt sich:

    
EMI0006.0040     
    Das     Bestreben,    die Breite des Quer  schlitzes zu     verringern,    führt zu der in       Fig.    7 dargestellten besonderen Ausführung,  bei welcher die     Mittelplatte    gekröpft ist.  



  Demgemäss werden .die Felderzeuger 1  und     @6        bezw.    2     und    3 (wobei 2 und 6 Teile  der gekröpften     Mittelplatte    darstellen) in .den  durch die Pfeile angedeuteten     Feldrichtun-          gen    parallel zu sieh selbst verschoben. Durch  eine derartige Parallelverschiebung wird -  wenn die Abstände zwischen 1 und 6     bezw.     2 und 3     ungeändert        und    gleich bleiben - an  der     wirklichen        Strahlbahn    nichts geändert.

    Es     wird    aber dadurch     gewährleistet"dass    ein  Auflaufen auf die     Ablenkplatte        6--2    nicht       eintreten    kann, wenn der Schlitz 8     klein        ist.     



  Bei einer Röhre von 300 mm Länge und  180 mm Bildschirmdurchmesser, welche mit  einer Anodenspannung von etwa 2000 bis  3000 Volt betrieben wurde,     konnte    das be  schriebene System wie folgt dimensioniert  werden  Plattenlänge.: Zirka 34 mm; Gesamtbreite  es     Systems:    Zirka 6 mm; kleinster Abstand      zwischen den     Platten:    Zirka 2 mm; wirksame  Feldlänge (Länge der Teile 2     bezw.    6) je  zirka 14 bis 16     mm.     



  Bei der früher beschriebenen Ausführung  mit ebener     Mittelplatte        hätte    das System  praktisch eine etwa 5 mm grössere Gesamt  länge erhalten müssen, weil die Schlitzöff  nung in !der Mittelplatte vom Strahl     unter     einem streifenden Winkel durchfallen     wird     und daher so     gross    bemessen werden muss,  dass sie den stark vergrösserten     Querschnitt     des Strahls noch     durchlässt.        Bei    einer Röhre.

    welche mit einer     Strahldicke    von 1 mm       arbeitet,    kommt man unter den angegebenen  Verhältnissen zu einer     Schlitzbreite    von zirka  8 mm.     Bei    der     angegebenen    Ausführungs  form der Erfindung reduziert sich die  Schlitzbreite auf zirka 4 mm und ermöglicht  trotzdem ein sicheres     Arbeiten    bei durchweg  verkleinerten Dimensionen.  



  Es hat sich gezeigt,     dass    die beschriebenen       Dreiplattensysteme    bereits gegen die gering  sten magnetischen Störungen ausserordent  lich empfindlich sind und     dass    es infolge  dessen nahezu unmöglich ist, dieselben aus  nicht völlig     unmagnetischem        Material    her  zustellen.

   So zeigt beispielsweise Nickel,  welches sich beiden bislang bekannten Röh  ren ohne Schwierigkeiten verwenden     lässt,     insbesondere an den Schweissstellen eine so  starke     Magnetisierung,        .dass    die     Wirkung    der  Anordnung und     insbesondere    die Möglichkeit  einer serienmässigen Herstellung in Frage       gestellt    wird.

   Zweckmässig werden daher       diese    Teile des Systems, das heisst also die       Ablenksysteme    selbst, sowie auch zweck  mässig die dazu gehörigen     Halterungen    aus  vollkommen     unmagnetischem        Material    herge  stellt.  



  Als besonders zweckmässig hat es sich er  wiesen, zu diesem Zweck bis     auf    Rotglut       vorgeglühte,    gegebenenfalls abgebeizte Phos  phorbronze (etwa 80 Teile Kupfer, 20 Teile  Zinn und ein Paar pro Mille Phosphor) zu  verwenden, und zwar werden die     Stützen    der  Röhre zweckmässig aus federharter Phosphor  bronze und die     Zuleitungen    aus Phosphor  bronzedraht hergestellt, während die Ab-         lenksysteme    selbst aus zweckmässig     mittels          Punktierstempel    planierten Platten aufgebaut .  werden.

   Die     Planierung        mittels    Punktier  stempel ergibt vollkommen ebene     Platten,     welche sonst aus     Phosphorbronze    praktisch  kaum     herstellbar    sind.

   Dabei hat sich .die er  forderliche     Punktierung    wider Erwarten in       elektrischer    Hinsicht als     vollkommen    ein  wandfrei     erwiesen.      In der     Fig.    7 ist eine     Ausführungsform     dieser Ausbildung des     Ablenksystemes    bei  spielsweise dargestellt.

       Darin    bedeutet     .5    die  zweckmässig geerdete Anode, 1 die     Erdplatte,     7 die auf geeigneter positiver     Vorspannung     gegen die Anode befindliche gekröpfte Mit  telplatte mit den gleich langen Plattenenden  6 und 2 und dem Schlitz 8, und 3 die an  dem     Ablenkspannungsgenerator    4 liegende  Steuerplatte. Es hat sich gezeigt, dass die       beschriebenen    Anordnungen noch folgende  Fehler aufweisen:  1. Innerhalb der     -Ablenksysteme        tritt    eine  gewisse     Strahldiffusion    auf, welche die Ver  wendung grosser     Strahlströme    erschwert.  



  2. Es     tritt    manchmal     eine    geringe Ver  lagerung des     Bildpunktes        in    Abhängigkeit  von seiner Helligkeit auf, welche nicht durch  die Lichtsteuerung kausal     bedingt    ist.  



  Die     Anmel.der    haben gefunden, dass der       unter    1 genannte Fehler (Diffusionserschei  nung innerhalb der     Ablenksysteme)    durch  Feldwirkung der Aussenplatten in Höhe des  Querschlitzes der Mittelplatte verursacht  wird. Es werden daher die     Aussenplatten     zweckmässig derart ausgebildet, dass .die Ent  stehung dieses Störfeldes     vermieden    wird. Zu  diesem Zweck genügt es, die Aussenplatten so  kurz zu halten,     dass    sie bis an die Projek  tion des Querschlitzes gerade heranreichen,       bezw.    .dieselbe nicht vollständig überdecken.  



  Des     weiteren        wurde        festgestellt,    dass der  unter 2 genannte Fehler (Verlagerung des       Bildpunktes)    durch störenden Einfluss von  Wandladungen bedingt ist.  



  Zweckmässig wird daher auf der innern  Kolbenwandung eine     MetaEisierung    vorge  sehen, welche auf ein     geeignetes        Potential     gebracht     wird.         Diese     Metallisierung        wird    zweckmässig  derart ausgestaltet,     .dass    der hintere Teil     des     Kolbenhalses     etwa    von der Hochspannungs  anode an von dem     metallischen    Belag frei  bleibt und dass der Belag nur soweit in den  eigentlichen Kolben hineinragt,

   dass auch bei  grösster     Ablenkung    des Strahls noch eine er  hebliche     Entfernung        zwischen    dem Belag  und dem Strahl aufrechterhalten bleibt.  



  Dadurch wird erreicht, dass einerseits  keine Isolationsschwierigkeiten im Kolben  hals entstehen und dass .der Belag anderseits  keinen Einfluss auf .die     Strahlauslenkung    aus  zuüben vermag. Würde der Belag in an sich  bekannter Weise derart ausgebildet werden,  dass er die     Kolbenwandung    vollkommen be  deckt     und.    bis an den Kolbenboden heran  reicht, so würden störende     Beeinflussungen     ,der     .Strahlauslenkung    auftreten, welche sich  bei     viereckigen        Bildern    in einer     Verrundung     der Ecken     äussern.     



  Es     ist    an sich     bekannt,    in     Braunsehen     Röhren metallische Wandbeläge anzuordnen  und diese auf das     höchste    in     ,der    Röhre vor  kommende Potential zu bringen.  



  Die     Anmel.der    haben gefunden, dass der  Belag eine dekonzentrierende Wirkung aus  übt, falls er auf diese an sich bekannte Weise  mit einem gegen den Strahl     positiven    Poten  tial, das heisst bei der beschriebenen Anord  nung     also    mit dem Potential der     Mittelplatte     des     Ablenksystemes    verbunden     wird.     



  Diese     ,dekonzentrierende    Wirkung kann  vollkommen vermieden werden, wenn der  Belag gegen dem     Strahl    negativ gemacht  wird. Dabei     bewirkt    ein zu starkes negatives  Potential eine erhebliche Verminderung der       Strahlhelligkeit.     



  Zweckmässig wird daher die, zweckmässig  wie oben dargelegt, ausgebildete Belegung  mit einem Potential verbunden, welches ge  genüber dem Strahl schwach negativ ist, bei  spielsweise mit der     Nachbeschleunigungs-          anode    des     Systemes.    Auf diese     Weise    wird  eine dekonzentrierende Wirkung     und    gleich  zeitig eine Helligkeitsverminderung vermie  den.

   Es ist jedoch möglich, dem Wandbelag    auch     eine    negativere Spannung zu erteilen,  da eine geringe     Helligkeitsverminderung    bei  grossen     Strahlströmen    an sich     nicht        kritiscb          ist.     



  Eine     @solche        Ausbildungsform    der Erfin  dung ist in den     Fig.    8 bis 10 beispielsweise  dargestellt.  



  In diesen Figuren bedeutet:     .1    den Kol  ben der Braunsehen Röhre     .mit    der Kathode  3 und dem .die Kathode umgebenden     Raum-          ladungs-Steuerungszylinder    2, 4 eine Vor  anode, 5 einen     Nachkonzentrationszylinder,     welcher vorzugsweise ein gegenüber der Vor  anode schwach negatives     Potential    aufweist,  oder dasselbe Potential     wie    diese Anode, 6  die Hochspannungsanode (5 und 6 bilden das  sogenannte     nachgeschaltete    elektronenoptische       System),

      9 und 18 sind die beiden aus den  Aussenplatten 8 und 10     bezw.    17     und    19, so  wie den gekröpften, mit einem Querschlitz  versehenen gegenüber den     Aussenplatten    auf  einem     positiven        Potential    liegenden . Mittel  platten 9 und 16     bestehenden    Dreiplatten  ablenksysteme. Da die Platten 8 und 17 mit  der Hochspannungsanode     verbunden    sind, ist  .das     Potential    der geknickten     Mittelplatte     etwas höher als das der Hochspannungs  anode (zum Beispiel 2000 Volt).  



  Die Aussenplatten 8 und 10     bezw.    17 und  19 können,     wie    in. der Figur dargestellt, so  kurz gehalten werden,     dass    sie     bis    an die  Projektion des Querschlitzes gerade heran  reichen. Es ist jedoch aus     konstruktiven     Gründen besonders zweckmässig, die Aussen  platten ebenso lang zu machen     wie,die    Mittel  platten. In diesem Fall erhalten die Aussen  platten zweckmässig gleichfalls Querschlitze,  deren Projektion dem Querschlitz der Mittel  platte     annähernd    entspricht, .gegebenenfalls  etwas grösser ist als dieser. Auf diese Weise  gelingt es, ohne konstruktive Erschwerung  die Störfelder vollständig zu vermeiden.

   Die  Mittelplatten 9 und 16 sind in der Figur als  plane Platten dargestellt. Sie können jedoch  zweckmässig als gekröpfte Platten ausgebildet  werden.           i20        ist    ein Schirm, welcher den Raum  zwischen den Platten 16 und 19 gegen die  Feldwirkung des     Systemes    9 abschirmt. Auf  gleiche     Weise    kann der Raum zwischen den       Platten    10 und 15 gegen die     Einwirkung    des       Systemes    18 abgeschirmt werden. 23     ist    eine  mit den Mittelplatten leitend verbundene  Ringelektrode, welche dazu dient, den     Elek-          tronenrückstrom    aufzufangen.

   Mit 13 und       2.2    sind die     Ablenkspannungen    symbolisch  angedeutet.  



  29 ist der metallische Belag, welcher mit  der Hauptanode leitend verbunden ist     und     demzufolge ein gegen ,den aus dem zweiten       Ablenksystem    austretenden Strahl schwach  negatives Potential aufweist. Die     Spannungs-          zufiihrung    zu diesem     metallischen    Belag er  folgt zweckmässig     unter    Verwendung von       Stromzuführungsbürsten,    welche an dem Sy  stem befestigt sind und gegen den Belag  fest anliegen. Es ist dabei zweckmässig,  zwei oder mehr     Zuführungsbürsten    zu ver  wenden.  



  In     Fig.    9 ist eine     Schaltungsanordnung     dargestellt, welche es gestattet, den Mittel  platten der Systeme ein     gegenüber    der Haupt  anode positives Potential zu erteilen, ohne  eine besondere Spannungsquelle verwenden  zu müssen.  



  In der Figur     bedeutet:    27 ein     Potentio-          meter,    26 und 2,8     Kondensatoren,    24 und 25  die     Anschlussklemmen    der Anodenstrom  quelle.  



  In     Fig.    10     ist        die    Lage der verwendeten       metallischen    Belegung angedeutet.  Besonders wesentlich für diese Ausbil  dungsform der Erfindung ist:  1. Die Ausbildung ,der äussern     Ablenk-          platten,    derart (Verkürzung der Platten       bezw.    Verwendung von Schlitzplatten), da?)  Störfelder, welche eine verstärkte Strahl  diffusion innerhalb des     Systemes    bewirken  können, vermieden werden.  



  2. Verwendung eines metallischen Kol  benbelages, welcher die störende Wirkung  der Wandladungen beseitigt, und  a) nur soweit in den Kolben     hineinrag.,     dass der Abstand zwischen     Belag    und Strahl    auch bei grösster     Auslenkung    noch so gross  ist,     da,ss    ein störender Einfluss des     Belegungs-          potentials    auf die     Strahlauslenkung    vermie  den ist,       b)    gegen den Strahl schwach negativ ist,       beispielsweise    - bei '     Dreiplattensystemen,

       deren     Mittelplatte    an einem gegen die Haupt  anode     positiven        Potential    liegt - mit der  Hauptanode verbunden     ist.     



  Nach einer     weiteren    Ausbildungsform der  Erfindung können die     beschriebenen    Drei  plattensysteme für die Zwecke der Hellig  keitssteuerung benützt werden.  



  Das Prinzip dieser     Lichtsteuerung    be  steht darin, dass ein     zwischen    Kathode und       Ablenkplatten    gelegener Teil des Strahls  unter Verwendung eines oben beschriebenen       Dreiplattensystemes    parallel zu sieh selbst  verschoben, an einem Punkte der     Strahlbahn,     welche eine     Parallelverschiebung    gegen die  Normalbahn     (unter    "Normalbahn"     wird    die  jenige     Strahlbahn        verstanden,    welche der  Strahl beschreiben würde, falls keine beson  deren Mittel vorgesehen wären;

       diese    Nor  malbahn kann zweckmässig     mit    der Röhren  achse koinzidieren) aufweist,     vorzugsweise     durch     Ausblendvorrichtungen        in    seiner In  tensität gesteuert und     sodann        wieder    in die  Normalbahn zurückgelenkt     wird.,        unter    Ver  wendung eines weiteren     Dreiplattensystemes.     



  Die eigentliche     Ausblendvorrichtung    kann  dabei innerhalb eines besonderen     Konzen-          trationsfeldes    (beispielsweise eines auf nega  tiver Spannung gegen den Strahl liegenden  Zylinder) angeordnet werden.     Bei    Verwen  dung von geeigneten Kathoden;     wie    zum Bei  spiel     Hohlspiegelkathoden,    bei denen die  emittierende Substanz auf der Oberfläche  eines     hohlspiegelartigen,    indirekt geheizten.

         achsensymmetrisch    angeordneten Gebildes an  geordnet ist, wurde gefunden,     dass    die Ver  wendung des sonst üblichen, die Kathode um  gebenden, sogenannten     Wehneltzylinders     nicht unbedingt erforderlich     ist.    Wird     ein     solcher Zylinder trotzdem verwendet (bei  spielsweise um das Nebenlicht der Kathode       auszuschalten),    so kann     derselbe    ein Null  potential gegen die Kathode aufweisen.

        Die gesamte -     vorzugsweise        aus    drei  Elementen: Dem die erste Parallelverschie  bung erzeugenden     System,    der zweckmässig  in einem     Konzentrationsfeld    angeordneten       Ausblendvorrichtung        und    dem die zweite  Parallelverschiebung erzeugenden System  (Rücklenksystem) bestehende - Steuerungs  anordnung kann     zweckmässig        in.    einem ein  zigen,     beispielsweise        rohrförmigen        Behälter     angeordnet werden, welcher     vorzugsweise    so  wohl an den beiden Enden,

       als    auch im       Innern    Abschirmungen aufweist, die die ein  zelnen Systemteile     .gegeneinander    abschir  men     und    nur mit     möglichst    kleinen Öffnun  gen an den     Durchtrittsstellen        des    Strahls  versehen sind.

   Durch den Zusammenbau des       Lichtsteuersystemes    zu einem einzigen Bau  element wird der     technische    Aufbau der  Röhre wesentlich     erleichtert.    Überdies wirkt  die     Lichtsteueranordnung        gleichzeitig    als       Abschirmung,    welche das direkte     Kathoden-          licht    von dem     Leuchtschirm    fernhält.  



  In den     Fig.    11 und 12, ,sind zwei     Aus-          führungsformen    einer mit einer derartigen       Intensitätssteuerung    versehenen Röhre darge  stellt.  



  In der     Fig.    11 bedeutet I die, abgebrochen  gezeichnete     Braunsche    Röhre (Anode, Ab  lenkplatten     und        Bildschirm    sind .der Einfach  heit halber fortgelassen), ,2 die     Hohlspiegel-          kathode,    3 das den Behälter der Lichtsteuer  vorrichtung bildende,     beispielsweise    metal  lische Röhrchen, 4 und 5 die     Dreiplatten-          sy        steme,    18 die     Ablenkvorrichtung,    17 den  das     Konzentrationsfeld    erzeugenden,

   auf  einem geeigneten negativen     Potential    (bei  spielsweise 200 Volt) gegen den Strahl be  findlichen Zylinder, welcher gegen das Röhr  chen 3     isoliert    ist     und        beispielsweise    mit  tels eines Halters 19     gehaltert    sein kann.  Die     Dreiplattensysteme    4 und 5 bestehen  aus .den beiden auf Strahl- (beispielsweise       Erd-)potential        befindlichen    Platten 6 und 7       bezw.        .6'        und    7', sowie der     Mittelplatte    8       bezw.    8'.

   Diese     Mittelplatten    besitzen eine  breite, gestrichelt gezeichnete     Zutrittsöffnung     und     weisen    eine     geeignete    positive     Vorspan-          nung        (beispielsweise    150 bis 2:00 Volt) gegen    den Strahl auf, welche     beispielsweise    mit  tels der Batterie 22 erzeugt werden kann.  In Serie mit der Batterie 22 liegt die sym  bolisch als Generator     dargestellte    Licht  steuerspannung 23.

   Es wurde gefunden, dass  zur vollständigen     Durchsteuerung    der Röhre  bei geeigneter Ausbildung     und.        Bemessung     der     Ausblendvorrichtung    18 eine Spannung  von zirka 10 bis 20 Volt voll     ausreicht.    Die       Ausblendöffnung    selbst kann     zweckmässig    die  Form eines gleichschenkligen Dreieckes er  halten, welches derart bemessen     und    ange  ordnet     ist,    dass der Strahl bei der Steuerung  "Hell" ohne     Streifung        hindurchtreten    kann,

    während bei einer Verschiebung nach     "Dun-          kel"    ein Teil des Strahls durch die beiden  gleichen .Seiten der dreieckigen Öffnung aus  geblendet wird und bei Erreichung der ab  soluten Dunkelheit ,der Strahl über der Spitze  des Dreieckes liegt, so     ,dass    keine Elektronen  mehr     durchtreten        können.    Die Höhe des  Dreieckes kann zweckmässig     beispielsweise     auf die doppelte Höhe der Strahlendicke  bemessen werden.

   Durch geeignete Form  gebung .der     Ausblendöffnung    gelingt es ohne       Schwierigkeiten,    jede     .gewünschte        Gradations-          kurve    zu erzielen.

   Mit Rücksicht auf die  sonst     stets    einzuhaltende     Phasenbedingung    ist  es besonders zweckmässig, die     Ausblendöff-          nung        achsensymmetrisch    zu     gestalten,    da  dadurch die sonst in manchen Fällen erfor  derliche Anwendung einer Phasenumkehr  röhre zur Erzeugung eines     Positivbildes    ver  mieden werden kann.     Selbstverständlich     kann an Stelle einer     Ausblendöffnung    zweck  mässig auch eine möglichst feine Schneide  verwendet werden, welche je nach der Stel  lung des Strahls einen mehr oder     minder    gro  ssen Teil desselben wegschneidet.

   Der aus  geblendete     (unwirksame)    Teil des Strahls  kann durch oberhalb der Schneide angeord  nete, auf Strahl- (das heisst also     positiven)     Potential befindliche     käfigförmig        ausgebil-          dete    Flächen verteilt und unter Vermeidung  starker     Erwärmung    dieser Flächen neu  tralisiert werden.

       Die        Dreiplattensystem.e     sind mittels der     Abschirmplatten    9, 10, 15       und    16, welche mit den Strahldurchtritts-           öffnungen    12, 11, 1-3 und 14 versehen und  gegen die     Mittelplatten    8     bezw.    8'     isoliert     sind, gegeneinander und gegen die übrigen  Systemteile abgeschirmt, so     @dass    Randfeld  wirkungen vollständig vermieden werden.  Gleichzeitig wird durch diese     Abschirm-          platten    eine Abschirmung des direkten Ka  thodenlichtes bewirkt.  



  In der     Fig.    12 (bei welcher Kathode, die  zwischen dem Steuersystem und den Ab  lenkplatten     angeordnete    Anode, sowie der  Leuchtschirm und die Röhre selbst fortge  lassen sind) sind die     Mittelplatten    8     bezw.     8' als gekröpfte Platten ausgebildet.

   Auf  diese Weise gelingt es, die Systembreite ohne  Verminderung der Empfindlichkeit erheblich  herabzusetzen und zu     erreichen,    dass der  Strahl ohne die     geringste        Streifung    durch die  Systeme 4 und 5     hindurchtreten    kann. 24  und 27 sind die nachgeschalteten     Ablenkplat-          ten,    welche zweckmässig gleichfalls als     Drei-          pla.ttensystem    ausgebildet sein können.  



  Die Höhe der erforderlichen     Mittelplatten-          Vorspannung    ist sowohl von der Empfind  lichkeit der     Dreiplattensysteme,    als auch von  der     Anodenspannung    abhängig. Sie lässt sieh  in jedem Fall experimentell leicht bestim  men.     .'11s    besonders zweckmässig hat sich für  die im folgenden grössenmässig angegebenen  Systeme bei einer Anodenspannung von zirka  2000 Volt eine     Vorspannung    von 150 bis  200 Volt ergeben.  



  Die     Dreiplattensysteme    nach     Fig.    12 kön  nen zweckmässig wie folgt bemessen werden:       Plattenlänge    15 mm, Breite des     Mittel-          plattenschlitzes    5 mm,     Plattenabstand    2 mm,  Abstand der Systeme voneinander 10     mm,     Gesamtlänge des     Lichts.teuerungssystemes     10 mm, Länge des Konzentrationszylinders  6     bis    8 mm.  



       Bei    der Anordnung mit gekröpften Plat  ten kann der kleine Abstand     zwischen    der  gekröpften Mittelplatte     und,der    einen     Aussen-          platte    auf 1 mm und der     Abstand    der Mittel  platte von der andern Aussenplatte auf 2 mm  bemessen     werden.     



  Wesentlich ist, wie bereits eingehend dar  gelegt, dass beide Systeme vollkommen sym-         metrisch    sind und dass die entsprechenden  Platten der     beiden    Systeme auf den gleichen  Spannungen liegen.     Selbstverständlich    ist es  auch möglich, andere Systemabmessungen zu  wählen, wobei es jedoch     zweckmässig    ist, die  Platten möglichst kurz zu halten, da die  Steuerempfindlichkeit, das     heisst    die Grösse  der     Strahlverschiebung    von der Einstellung  ,.Hell" bis zur     Einstellung    "Dunkel" bei  Vergrösserung der Systemlänge abfällt.  



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen  Anordnung ist folgende:  Der von der Kathode 2 kommende und  zweckmässig -durch eine - nicht darge  stellte - auf verhältnismässig niedrigem Po  tential befindliche     Voranode        vorbeschleunigte     Strahl tritt auf der Normalbahn durch .die  Öffnung     12,der    Abschirmung 9 in den Raum  zwischen den Platten 7 und K des ersten     Ver-          schiebungssystemes    ein,

   wird infolge der  positiven     Vorspannung    der Platte 8 durch  die Öffnung der     Mittelplatte    in den Raum  zwischen den     Plätten    8 und 6 hineingebogen  und verlässt diesen Raum parallel zur Nor  malbahn     durch    die     ,Öffnung    11 der     Abschir-          mung    10,     tritt    sodann durch den Konzen  trationszylinder 17 und die     Ausblendvor-          richtung    18 hindurch und durch die Öff  nung 13 in den Raum     zwischen    den     Platten     6' und 8' des     Systems    5 ein;

   der Strahl     wird     hier infolge der     positiven        Vorspannung    der       Platte    8' durch die     Öffnung,der    Platte hin  durch in den Raum     zwischen    den Platten  8' und 7' hineingebogen und verlässt den  Raum durch die Öffnung 14 der Abschir  mung 16.

   Da die Systeme 4 und 5 feld  mässig spiegelbildlich gleich und symmetrisch  angeordnet sind     Idas    heisst also die Platten  abstände und Längen gleich sind, wenn an  den     bei=den        Mittelplatten    .8     bezw.    8' die glei  che Spannung liegt und die     Aussenplatten    6  und 7     bezw.    6' und 7' sich gleichfalls auf  gleicher     Spannung    befinden), ,so     verlässt    der  Strahl das     System    5 auf einer Bahn, welche  die     Verlängerung    der     Eintrittsbahn    in das  System 4 darstellt.

   Da es     ,aber        ausschliess-          lieh    darauf     ankommt,    dass die Platten 8 und  8' (bei     sonst    gleichen Verhältnissen) auf dem      gleichen     Potential    liegen, und die absolute  Grösse dieses Potentials     demnach    die     Strahl-          austrittsricUtung    in keiner Weise beeinflusst,  so ist ohne     weiteres    klar,     .dass    eine Strahl  verschiebung nicht auftritt,     gleichgültig,

      ob  die     in.    Serie mit der positiven     Vorspannung     der     Platten        :8        bezw.    $' liegende     zusätzliche          Lichtsteuerspannung    0 oder 20 Volt beträgt.

    Durch die Verschiedenheit der an den Platten  8     bezw.    8' liegenden Spannung     wird    dem  nach     lediglich    bewirkt, dass der Abstand des  parallel zur Normalbahn verschobenen     .Strah-          lenteils    25 gegenüber der Mittelplatte 8 sich  in Abhängigkeit von der     Lichtsteuerspan-          nung    ändert.

   Wird also in     dieser    Bahn 25  eine     Ausblendvorrichtung    angeordnet, so ver  schiebt sich der Strahl bei Änderung der       Lichtsteuerspannung    in Abhängigkeit von  derselben längs der     Ausblendvorrichtung,    so  dass verschieden grosse Teile desselben durch  die     Ausblendvorrichtung        hindurchgelassen     werden.  



  Die Röhre kann auf an sich     bekannte     Weise mit einer oder mehreren Anoden ver  sehen werden,     beispielsweise    derart,     dass        eine     Anode     zwischen    Kathode und     Lichtsteuer-          anordnunb    und die zweite, zweckmässig auf  höherem Potential     befindliche    Anode     sich          zwischen        Lichtsteuervorrichtung    und     Ablenk-          platten    befindet.

   Die angegebene Anord  nung gestattet es, die     Gradationskurve    der       Aussteuerung    durch einfache Änderung der  Form der     Begrenzungskurven    der     Ausblend-          vorrichtung    beliebig zu verändern,     mit        ver-          hältnismässig    geringen     Anodenspannungen    zu  arbeiten und     gewährleistet    eine sichere Licht  steuerung unter Vermeidung jeder Verände  rung .der     Bildpunktlage.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasgefüllte Braunsche Röhre, insbeson dere für Fernsehzwecke, dadurch gekenn zeichnet, dass sie mindestens ein Ablenk- element enthält, welches aus mehr als zwei Platten besteht und beidem die innere Platte bezw. die innern Platten eine Abknickung des Strahls hervorruft bezw. hervorrufen, derart,
    dass der Strahl in Ruhelage das Sy stem parallel zu seiner Eingangsrichtung jedoch gegen dieselbe um wenige Millimeter verschoben wieder verlässt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Braunsche Röhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablenk- systeme aus je drei Platten bestehen,
    die parallel zueinander angeordnet sind und von denen die mittelste einen Querschlitz besitzt und an einem positiven Potential gegen die Anode liegt. z. Braunsche Röhre nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, @dass -das erste Ablenksystem in bezug auf die Anode derart angeordnet ist,
    dass der Kathodenstrahl in dasselbe annähernd parallel zu der an zeitlich konstantem Potential liegenden Aussen- platte eintritt. B.
    Braunsche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen ,der Platten -der Ablenksysteme derart gewählt sind., dass die positive Vorspan- nung, welche erforderlich ist, um den Strahl durch den Plattenschlitz hindurch zubeugen, grösser ist als die grösste auf tretende positive Ablenkspannung. 4.
    Braunsche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um eine Rückwirkung der Rand felder der Steuerplatten zu verhindern.
    5. Braunsche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen Mittel- und .Steuerplatte ,des einen By- stemes gegen das andere Ablenksystem abgeschirmt ist. 6.
    Braunsche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis <B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, daB sie eine zwischen dem Bildschirm und dem zweiten Ab lenksystem angeordnete Elektrode ent hält, welche an der gleichen .Spannung liegt wie die Mittelplatten der Ablenk- systeme. 7.
    Braunsche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine ringförmige Hilfselektrode sowie die Mittelplatte der beiden Ablenksysteme an die gleiche Lei tung angeschlossen sind.
    B. Braunschle Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten des zwei ten Systemei eine trapezförmige Grund form und abgerundete Begrenzungs flächen aufweisen. 9. Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz des zwei ten Systemei eine bogenförmige Begren zung aufweist. 10.
    Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenplatten der Dreiplattensysteme derart ausgebildet sind, dass Störfelder, welche eine erhöhte Strahldiffusion innerhalb des Ablenk- systemes bewirken, nicht auftreten kön nen. 11.
    Brauasche Röhre nach Patentanspruch ,und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Platten des dreiteiligen Ablenksystemes, als auch die Zuleitungen und Halterungen aus ur- magnetischem Material bestehen.
    12. Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattenhalterun- gen und Zuleitungen aus Phosphorbronze bestehen. 13.
    Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 .bis 1.2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablenksystem aus mittels Punktierstempel planierten Platten aus nicht magnetischem Material besteht. 14.
    Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerplatte eine geringere Länge aufweist als die Erd- platte, wobei das System derart ausgebil- det und dimensioniert wird,
    .dass das Ver- hältnis zwischen der Länge der Erd- platte und dem Abstand der Erdplatte von der Mittelplatte gleich dem Verhält nis der Länge der Steuerplatte zu dem Abstand,der Steuerplatte von der Mittel platte ist,
    wobei unter Länge der Steuer- bezw. Erdplatte der Abstand von der Plattenkante bis zur Mitte des Schlitzes zu verstehen ist.
    15. Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Erdplatte und die Steuerplatte annähernd halb so lang sind wie die Mittelplatte. 16.
    Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis<B>1,5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass ,die Aussenplatten so kurz bemessen sind, @dass sie bis an die Projektion des Querschlitzes .der Mittel- platte gerade heranreichen.
    17. Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das A.bknicksystem derart angeordnet ist, dass der Kathoden strahl parallel zur Erdplatte und in mini malem Abstand von derselben in das Sy- stemeintritt. 18.
    Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Feld erzeuger parallel zu sich selbst um ,glei che Beträge derart verschoben sind, dass die Feldstärken des Vorablenkungsfeldes in dem Abknickteil und in dem Ablen kungsteil des Systemei einander gleich sind, so dass der Strahl das System bei ,
    der Ablenkspannung Null parallel zu seiner Eintrittsrichtung wieder verlässt (Fig. 7). 19. Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13 und 17 und 1$, dadurch .gekennzeichnet, dass die Mittelplatten der Ablenksysteme ge kröpft sind.
    20. Brauasche Röhre nach Patentanspruch ,und Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, :dass die Aussenplatten ebenso lang sind wie die Mittelplatte und Querschlitze aufweisen, welche minde stens ebenso breit sind wie die Projektion des Querschlitzes der Mittelplatte. 21.
    Brauasche Röhre nach Patentansprich und Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Schlitz rand ,der Mittelplatte eine schneidenför- mige Ausbildung aufweist, wobei die Schneide senkrecht zur Mittelplatte an geordnet ist. 22.
    Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittel- platte ausser .der zur Strahlknickung er forderlichen positiven Vorspannung die Lichtsteuerspannung zugeführt wird.
    23. Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis <B>13,</B> dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind um den Strahl zunächst parallel zu sich selbst zu verschieben,
    an einer Stelle ' des zur Normalbahn parallelen Bahnteils durch Ausblendung in seiner Intensität zu steuern und sodann in die Normalbahn wieder zurückzulenken, unter Verwen- dung eines weiteren Dreiplattensystemes. 24.
    Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprachen 1 bis 13 und<I>23,</I> dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vor gesehen sind, die während des Durch ganges des Strahls durch :
    die Ausblend- vorrichtung eine Naehkonzentratioü er- möglichen. 25. Brauasche Röhre nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass jedes der ,die Verschiebung bewirkenden Systeme aus je drei Platten besteht, von denen die beiden äussern auf Strahlpotential liegen, während .die Mittelplatte, die einen Quer schlitz aufweist,
    eine positive Vorspan- nung gegen den .Strahl aufweist. 26. Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteranspruch 25, dadurch gekenn zeichnet, dass die Liehtsteuerspannung in Serie mit der Vorspannungsbatterie an den Mittelplatten der beiden die Ver schiebung bewirkenden Systeme liegt.
    27. Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprachen 25 und 26, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Ausblend- vorrichtung innerhalb eines Zylinders angeordnet ist, welcher eine negative Vorspannung gegen den Strahl aufweist. 2,8.
    Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden die Ver schiebung bewirkenden Systeme mit Ab- schirmplatten versehen sind, welche Durchtrittsöffnungen für den Strahl auf weisen und dazu dienen, die Systeme ge geneinander und gegen die andern Teile .des Röhrensystemes abzuschirmen.
    29. Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2-5 bis 28,dadurch gekennzeichnet, dass die beiden die Ver schiebung bewirkenden Systeme und das zwischen denselben angeordnete Aus- blendsystem zu einer baulichen Einheit zusammengefasst sind.
    30. Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprachen 25 bis 2$, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden die Ver schiebung bewirkenden Systeme, -die Ausblendvorrichtung sowie der Konzen- trationszylinder in einem gemeinsamen Halteröhrchen angeordnet .sind. 31.
    Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2-5 bis 28 und 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus- blendvorrichtung mit wärmeableitenden Mitteln versehen äst. 32. Brauasche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Anodenspannung sowie die Mittelplattenvorspannung mit einander verkoppelt sind.
    33. Brauasche Röhre nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 -bis 13, da durch gekennzeichnet, da.ss die Anoden- spannung sowie die Mittelplattenvor- spannung der gleichen Spannungsquelle entnommen wird.
    34. Braunsche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13 und 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Anoden spannung sowie die Mittelplattenspan- nung an einem Potentiometer abgenom men werden.
    35. Braunsche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Gleichrichter vorgesehen sind, von denen der eine hohe Spannung bei schwachem Strom und der andere geringe Spannung und starken Strom liefert. 36. Braunsche Röhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass als nicht magneti sches Material für die Platten weiche Phosphorbronze verwendet wird.
CH184972D 1932-10-25 1933-10-20 Gasgefüllte Braunsche Röhre, insbesondere für Fernsehzwecke. CH184972A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE184972X 1932-10-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH184972A true CH184972A (de) 1936-06-30

Family

ID=5719228

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH184972D CH184972A (de) 1932-10-25 1933-10-20 Gasgefüllte Braunsche Röhre, insbesondere für Fernsehzwecke.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH184972A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2642674C2 (de) Elektronenstrahl-Wiedergabeeinrichtung
DE2534912C2 (de) Elektrostatische Fokussierlinse für Kathodenstrahlröhren
DE3225278A1 (de) Kathodenstrahlroehre
DE2224404C3 (de) Vorrichtung zum Beseitigen der horizontalen Unsymmetrie der Raster in einer Farbkathodenstrahlröhre
DE2747441A1 (de) Elektronenstrahlerzeuger
DE69504778T2 (de) Farbbildröhre
DE69201628T2 (de) Ablenkeinheit für Elektronenstrahlröhren und Farbstrahlröhre mit einer solchen Ablenkeinheit.
DE1002789B (de) Elektrische Entladungsroehre zur Wiedergabe von Bildern
DE1181271B (de) Farbfernseh-Bildroehre
DE3225256A1 (de) Korrekturregelsystem und verfahren zur regelung der bewegung wenigstens eines elektronenstrahls in einer kathodenstrahlroehre
DE1512226A1 (de) Kathodenstrahlroehre fuer Farbfernsehempfaenger
DE3106846C2 (de) Kompensierte Ablenkeinrichtung für einen Farbfernsehempfänger mit Inline-Bildröhre
DE2914838C2 (de) Elektronenstrahlerzeugungssystem
DE2320713C2 (de) Farbbildröhre
DE2249365C3 (de) Röntgengerät mit einer der Glühkathode der Röntgenröhre vorgelagerten Rechteckblende, an der eine einstellbare Spannung liegt
DE3216039C2 (de) Elektronenstrahl-Erzeugungssystem einer Kathodenstrahlröhre
DD238473A5 (de) Schlitzmaskenelektronenkanone fuer katodenstrahlroehren
DE1912271B2 (de) Konvergenz korrekturvorrichtung fuer eine mehrstrahl farb bildroehre
DE2264122A1 (de) Farbbildroehre vom matrix-typ mit nachfokussierung
CH184972A (de) Gasgefüllte Braunsche Röhre, insbesondere für Fernsehzwecke.
DE69226947T2 (de) Fokusiervorrichtung für kathodenstrahlröhren
AT144269B (de) Braun&#39;sche Röhre.
DE1762099A1 (de) Farbbildroehrensystem
DE1093023B (de) Kathodenstrahlroehre mit mehreren Strahlerzeugungssystemen, insbesondere fuer Farbfernsehzwecke
DE2264113A1 (de) Elektronenkanone fuer kathodenstrahlroehren