CH178481A - Feuerung. - Google Patents
Feuerung.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23N—REGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
- F23N1/00—Regulating fuel supply
- F23N1/02—Regulating fuel supply conjointly with air supply
Landscapes
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Description
Feuerung. Die Erfahrung zeigt, dass bei Feuerun gen, bei welchen das Brennstoff-Luftgemisch unter einem wesentlich über dem atmosphä rischen Aussendruck stehenden Drucke ver brannt wird (sogenannte Druckfeuerungen), Bestandteile des Gemisches in Zuführungs leitungen leicht in Sch\vingung geraten. Diese Schwingungen können veranlasst sein durch besondere Betriebszustände des oder der Verdichter, die zur Erzeugung des Brennkammerüberdruckes verwendet werden, oder durch stossweises Brennen der Flamme, das sich. zwischen einem Flackern und sich rasch wiederholenden Explosionen bewegen kann. Bei diesen Schwingungen spielen In halt und Länge der Rohrleitungen und Be hälter eine entscheidende Rolle.
Die Schwin gungen treten besonders heftig auf, wenn die Brennkammer durch eine Rohrleitung mit einem andern Gefäss, zum Beispiel mit einem unter ungefähr Brennkammerdruck stehen den Brennstoffbehälter oder zum Beispiel bei Kohlenstaubfeuerungen einem Sichter oder der Kohlenmühle in Verbindung steht.
LTm diese Schwingungen, die im günstig- sten Falle nur durch Lärm störend wirken können, in vielen Fällen aber ein gutes Bren nen der Flamme unmöglich machen oder. besonders bei Turboverdichtern die Förde rung zum Pendeln und zeitweise zum voll kommenen Abreissen bringen, zu verhüten, ist gemäss vorliegender Erfindung in min destens einer Bestandteile des Gemisches zur Brennkammer führenden Leitung eine Ein richtung eingebaut, die ankommende Druck wellen entweder ganz oder teilweise absor biert oder reflektiert, die Welle also ent weder gar nicht oder nur abgeschwächt hin durchlässt.
Eine solche Einrichtung ändert die Charakteristik des Systems derart, dass die Voraussetzungen zur Bildung einer Schwingung nicht mehr bestehen, selbst wenn die Erregerquellen der Schwingung unverändert bleiben.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Das einfachste Mittel zur Verhinderung der Schwingung ist die Abdrosselung der Leitung, respektive Leitungen. Sie hat die Eigenschaft, die Welle teilweise zu reflek tieren, teilweise zu dämpfen. Beim Ausfüh rungsbeispiel nach Fig. 1 ist eine solche Drosselstelle in Form einer Düse vorgesehen. Es ist 1 die Brennkammer, 2 der Verdichter, der die Brennluft auf den verlangten Über druck bringt. Bei 3 wird der Brennstoff, zum Beispiel Öl, unter Druck eingeführt. 4 ist die Zuführungsleitung der Luft.
Um in dieser nun Schwingungen unschädlich zu machen, ist in diese eine den Rohrquerschnitt erheblich verengende Düse 5 eingebaut. Die Verengung hat eine besonders günstige Form, wenn sie als gut abgerundete Mündung mit einem daran anschliessenden, langgestreckten divergenten Teil ausgeführt wird. Die im engsten Querschnitt erzeugte Geschwindig keit wird dann mit geringsten Verlusten wieder in Druck zurückverwandelt.
In der normalen Strömungsrichtung ist also der Strömungswiderstand gering, kehrt dagegen bei einem Sehv@ingungsvorgang die Strö mungsrichtung um, so löst sich der Strom nach dem engsten Querschnitt von der Wand ab, die kinetische Energie wird zum grossen Teil vernichtet, der Strömungswiderstand für die Rückströmung also gross. Die Schwin gungen werden hierdurch gedämpft, ohne dass für die normale Strömung ein allzu gro sser Widerstand entsteht.
Ein anderes Mittel zur Verhütung der Schwingungen besteht darin, statt der Dros selung eine Verdichterstufe einzuschalten. Diese Verdichterstufe unterbricht die Lei tung an geeigneter Stelle, sie kann einen Teil des für die Druckfeuerung erforder lichen Druckes liefern, oder nur etwaige Druckverluste zwischen dem eigentlichen Verdichter und der Brennkammer ausglei chen.
Besonders zweckmässig ist diese Ein richtung, wenn sich zwischen Hauptverdich ter und der Brennkammer grössere Räume befinden, wie zum Beispiel unter Druck ste hende Brennstoffbehälter, Sichter oder Koh- lenstaubmühlen. Ein Durchgang der Welle durch diesen Nachverdichter ist meist un möglich. Bei der Feuerung nach Fig. ? ist ein sol cher Nachverdichter vorgesehen. Es ist 1 der Dampferzeuger, in dessen Brennkammer verdichtete Luft und Kohlenstaub verbrannt wird.
Der Kohlenstaub wird durch die als Primärluft dienende Tragluft bei 12 in die Brennkammer geblasen. Der Kohlenstaub wird in einer unmittelbar angeschlossenen Einzelmühle 13 hergestellt, der die Kohle aus dem Behälter 14 zufliesst. Die Tragluft wird durch den Verdichter 15 verdichtet. Ist die Kohlenstaubmühle eine sogenannte Prall mühle, bei der die Zerstäubung durch einen Luftstrahl bewirkt wird, so kann auch die Herstellung der Zerstäuberluft durch den Verdichter 15 erfolgen. Die Sichtung des Kohlenstaubes geschieht im Sichter 6, von wo aus der Kohlenstaub mit der als Trag luft dienenden Primärluft durch Leitung 7 zur Brennkammer gebracht wird.
Steht die Hühle 13 unter höherem Druck, so ist auch der Kohlebehälter 14 unter Druck zu halten, gegen aussen also durch eine Glocke 8 abzu schliessen, oder es ist die Kohle in. die Mühle einzuschleusen. Für die Lieferung der Se kundärluft, die ummittelbar zum Brenner in die Brennerkammer geht, ist ein besonderer Verdichter 9 vorgesehen. Anstatt ein beson derer Verdichter kann aber auch für diesen Zweck eine weitere Stufe des Tragluftver- dichters vorgesehen sein.
Zur Vermeidung oder Dämpfung der Schwingungen, die in der Leitung 7 auftreten können und infolge des Volumens des Sichters 6 und der Mühle 13 besonders verstärkt werden können, ist nun in die Leitung 7 ein Verdichter 10 ein gebaut. Dieser Verdichter kann nach Art der Turboverdichter oder Zellenverdichter oder auch als Kapselmaschine gebaut sein.
Er kann einen grösseren oder kleineren Teil des Druckes, unter dem die Verbrennung in der Brennkammer vor sich gehen soll, erzeu gen, er kann aber auch lediglich zur Über windung des Drosselwiderstandes dienen, der durch die Querschnittsverengung in seinen Lauf- und Leitschaufeln hervorgerufen wird. Auch in die Sekundärluftleitung 11 kann ein solcher Nachverdichter eingebaut sein, es kann aber auch eine Düse 5 in die ser Leitung vorgesehen sein, wie sie bei der Feuerung nach Fig. 1 beschrieben wurde.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Feuerung, bei welcher das Brennstoff- Luftgemisch unter einem Druck, der wesent lich über dem atmosphärischen Aussendruck steht, verbrennt und die Bestandteile des Ge misches durch Verdichter in den Brennraum gepresst werden, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung von Schwingungen in Be standteile des Gemisches zuführenden Lei tungen in mindestens eine solche Leitung eine Einrichtung eingebaut ist, die ankom mende Druckwellen entweder ganz oder teil weise absorbiert oder reflektiert,die also ent- weder keine oder nur abgeschwächte Druck wellen hindurchlässt. UNTERANSPRüCHE I. Feuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung der Schwingungen eine starke Einschnürung in die Leitung, respektive starke Ein schnürungen in die Leitungen eingeschal tet sind. ?. Feuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung der Schwingungen eine Verdichterstufe in die 'Leitung, respektive Verdichterstufen in die Leitungen eingeschaltet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH178481T | 1934-08-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH178481A true CH178481A (de) | 1935-07-31 |
Family
ID=4428538
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH178481D CH178481A (de) | 1934-08-02 | 1934-08-02 | Feuerung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH178481A (de) |
-
1934
- 1934-08-02 CH CH178481D patent/CH178481A/de unknown
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