CH171618A - Vorrichtung zum Fangen von Insekten. - Google Patents

Vorrichtung zum Fangen von Insekten.

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CH171618A
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Loser Viktor
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Loser Viktor
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  Vorrichtung zum Fangen von Insekten.    Die vorliegende Erfindung bezieht sieh  auf eine Fangvorrichtung für Insekten, z. B.  für Stechmücken und andere fliegende In  sekten, die in vielen Gegenden eine empfind  liche Plage in den     Wohn-    und     Schlafzimmern     bedeuten.  



  Die meisten bekannten derartigen Vor  richtungen suchen die     Insekten    irgendwie an  zulocken und sie dann zu fangen     bezw.    zu  vernichten. Die vorliegende Erfindung setzt  voraus, dass es erfolgreicher sein muss, wenn  man die Insekten nicht zur Falle hinlockt,  sondern die Fangvorrichtung an den Ruheplatz  der Insekten, die Decke und die Wände des  Wohnraumes, heranführt. Es wurde festge  stellt, dass durch künstliches Licht die über  wiegende Mehrzahl der Insektenarten sowohl  bei Tag, als auch im Dunkeln geblendet und  zur Unbeweglichkeit gezwungen werden kann.  



  Dementsprechend besitzt die Vorrichtung  gemäss der Erfindung einen am Ende eines  Tragstockes befestigten, einseitig offenen Fang  raum und Mittel, durch welche die eingeschlos-         senen        Insekter:    im Fangraum selbst vernichtet  werden können, sowie mindestens eine Licht  quelle zum Anstrahlen des Fangplatzes und  zur Blendung der Insekten.  



  Zur näheren Erläuterung der Erfindung  sind in der anliegenden Zeichnung einige Aus  führungsbeispiele derselben dargestellt.  



       Abb.    1 zeigt schematisch eine Vorrichtung;  bei der zwei elektrische     Glüblampen        a    an Ar  men b mit einem     Mittelstück    c verbunden sind,  das gleichzeitig eine mit Leim e bestrichene  Platte d trägt. Der Fangraum wird bei dieser  Ausführungsform durch die Glasplatte d als  Rückwand und durch den Rahmen f gebildet,  der eine unmittelbare Berührung der     Platte    d  mit dem Fangplatz, also mit den Decken und .       Wänden    der Zimmer usw., verhindert. Die  Tiefe des Fangraumes ist so gering bemessen,  dass die Insekten unbedingt mit der Leim  fläche e in Berührung kommen müssen.

   Die  Lampen sind so angeordnet, dass sie eine vor  denn Fangraum     angeordneteFlächeanstralrlen,     so dass die Insekten geblendet, so lange an      ihrem Platze sitzen bleiben, bis sie gefangen  sind. Der Rahmen f ist in dem Beispiel durch  Träger y mit     dein    Klotz da verbunden, der die  Feder     i    trägt, die die auswechselbare Platte d  am Rahmen f festhält. Zwischen dem Klotz     1t     und dem Mittelstück c ist eine weitere Feder  <I>lt</I> angeordnet, die erstens infolge ihrer     allsei-          tigert    Beweglichkeit ein sicheres Anliegen des  Rahmens f an der Wand oder Decke gewähr  leistet und ferner infolge ihrer Federwirkung  jede Beschädigung der Wand oder Decke ver  hütet.

   Zwischen dem Tragstock     l    und dem  Mittelstück c des Apparates ist ein Gelenk     gft     angeordnet, das eine beliebige Schrägstellung  der Teile     ix    bis     k    zur Stockachse ermöglicht,  wodurch die Beobachtung des Fangplatzes  und die Handhabung, besonders an den Wän  den, erleichtert wird.

   An Stelle der Leim  fläche e kann eine Fläche von Drähten mit  wechselnder elektrischer Spannung zum Töten  der Insekten benutzt werden; auch kann, wenn  der     Fangapparatvorwiegendfüreinebestimmte     Insektensorte bestimmt ist, die Tötung durch  einfachen Druck erfolgen (ohne dass völliges  Zerquetschen eintritt), indem der Distanzrah  men f entsprechend schmal hergestellt wird,  so dass die Insekten zwischen zwei Flächen  erdrückt werden, oder - wenn die Fläche d  mit einer Bürste ausgerüstet wird - zwischen  den Borsten eingeklemmt und getötet werden.  Als Material für die Fläche d kommen Glas  platten oder     Zellüloidplatten    in Frage, die  leicht abwaschbar sind und vor Gebrauch  wieder mit einem neuen Leimanstrich ver  sehen werden.

   An Stelle der Platte kann auch  ein Papierblock verwendet werden, dessen  Blätter erst bei Bedarf mit Leim überzogen  werden, oder es können schon sämtliche Blätter  geleimt sein und die verbrauchten werden ab  gezogen. Die Ausführung des Halters für die  quadratische oder runde Fangplatte d ist  ebenfalls nur beispielsweise dargestellt; wird  z. B. eine durchsichtige Platte (Glasplatte)  als Träger d für die Leimschicht benutzt und  ein gut durchsichtiger Leim verwandt, so kann  die Lichtquelle     a    auch als einzelne Lampe  in der Mitte hinter der Fangscheibe angeord  net werden.

           Abb.    2 zeigt ein Ausführungsbeispiel bei  dem das     Unschädlichmachen    der Insekten  nicht durch Leimflächen oder dergleichen er  folgt, sondern bei dem die Insekten durch  Wärme getötet werden. Die Lichtquelle dient  dabei gleichzeitig zum Blenden der Insekten  vor dem Fangen und zum Töten der Insekten.  In dem in der Abbildung dargestellten Bei  spiel wird der Fangraum durch die Glashülle  der     elektrischen    Glühbirne gebildet. In diesem  Fangraum wird durch die Strahlung     derLampe     eine solche Hitze entwickelt, dass die Insekten  sicher getötet werden, ohne dabei zu ver  brennen, sobald der Apparat an die Decke  oder an die Wand herangeführt ist, sobald  also der Raum o nach allen Seiten abgeschlos  sen ist.

   Diese Ausführungsform des Apparates  zeichnet sich dadurch aus; dass überhaupt  keine Auswechslungen von Leimflächen vor  genommen zu werden brauchen. Das Heran  führen des Apparates an die Decke oder die  Wände genügt, um die Insekten zu fangen  und zu töten. Die Insekten werden aus dem  Raum r nachher einfach ausgeschüttet. Der  Apparat kann ebenso, wie die Vorrichtung  nach     Abb.    1, mit einer Feder     1e    versehen sein,  die die schon oben geschilderten Zwecke er  reicht. Ebenso kann eine Vorrichtung in an  gebracht werden, .um den Apparat zur Achse  des Tragstockes in beliebigem Winkel einzu  stellen.

   In     Abb.    2 ist ein biegsames Rohr zu  diesem Zwecke dargestellt, das ohne weiteres  in die gewünschte Lage gebracht werden kann,  während bei der äquivalenten Vorrichtung in       Abb.    1 noch die Bedienung einer Flügel  schraube notwendig ist. An das biegsame  Rohr     2n    schliesst sich eine     Muffe   <I>n</I> an, in die  der Tragstock     d    wie bei     Abb.    1 eingesteckt  ist. Bei der in     Abb.    2 dargestellten Ausfüh  rungsform wird zweckmässig die äussere Glas  hülle der Glühlampe     a    vom Sockel an bis zum  Rand des Fangraumes mit einer lichtundurch  lässigen Schicht     p    bekleidet.

   Diese Schicht  wirkt gleichzeitig als Reflektor, um die     Licht-          und    Wärmestrahlen auf den Fangraum zu  konzentrieren. Die Anwendung derartiger Re  flektoren ist auch bei andern Ausführungs  formen des Apparates möglich und zweck-      mässig. An Stelle eines Belages auf dem Glas  körper der     (Ilühlampe    kann selbstverständlich  auch ein besonderer Schirm oder Spiegel ent  sprechender Form angewandt werden.  



  Weiter kann ein aus Blech geformter,       g1        ockenartigerKörperzurAnwendung    kommen,  in dessen Innerem eine Glühlampe zur Blen  dung der Insekten angebracht ist. Die Tötung  der Insekten kann auch hier durch die     voll     der Lichtquelle erzeugte Wärme erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Fangen von Insekten, die sich all den Decken und Wänden von Wohnräumen aufhalten, gekennzeichnet durch einen am Ende eines Tragstockes befestig tet). einseitig offener) und zur Überdeckung eitles Fangplatzes eingerichteten Fangraum, und durch Mittel, durch welche die einge schlossenen Insekten im Fangräum selbst ver nichtet werden) können, sowie durch minde stens eine Lichtquelle, zum Anstrahlen des Fangplatzes und zur Blendung der Insekten. UNTERANSPRACHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fangraum am Trag- stock allseitig beweglich federnd befestigt ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel zur Einstellung des Fangraumes in belie bigem Winkel zur Tragstockachse. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit Klebstoff ver sehene Innenfläche des Fangraumes so nahe an der durch die Öffnung des Fangraumes gebildeten Ebene liegt, dass die Insekten auf ihrem Ruheplatz finit dem Klebstoff in Berührung kommen. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle so nahe an dem Fangraum angebracht ist, dass die Insekten in dem Fangraum selbst durch die Wärme der Lichtquelle getötet werden können. ä. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fangraum für die Insekten durch eine Vertiefung in der Glashülle einer elektri schen Glübbirne gebildet wird.
CH171618D 1932-10-01 1933-09-28 Vorrichtung zum Fangen von Insekten. CH171618A (de)

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ID=5689511

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CH171618D CH171618A (de) 1932-10-01 1933-09-28 Vorrichtung zum Fangen von Insekten.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2816399A (en) * 1953-06-09 1957-12-17 Soltysik Zeno Method of forming a well in light bulbs

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2816399A (en) * 1953-06-09 1957-12-17 Soltysik Zeno Method of forming a well in light bulbs

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