CH164584A - Dynamischer Lautsprecher. - Google Patents

Dynamischer Lautsprecher.

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CH164584A
CH164584A CH164584DA CH164584A CH 164584 A CH164584 A CH 164584A CH 164584D A CH164584D A CH 164584DA CH 164584 A CH164584 A CH 164584A
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CH
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coil
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Schenk Fritz
Leischner Georg
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Schenk Fritz
Leischner Georg
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R9/00Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
    • H04R9/02Details
    • H04R9/04Construction, mounting, or centering of coil

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description


  Dynamischer Lautsprecher.    Es ist bekannt, dass auch dynamische  Lautsprecher die Wiedergabe von Sprache  und Musik innerhalb der für solche     Apparate     zulässigen Frequenzen von 80 bis 8000  Perioden verzerren, sobald der Strom in der  Schwingspule einen gewissen Wert über  schreitet.

   Diese Beeinträchtigung der natur  getreuen Klänge ist auf .den Umstand     zu-          rückzuführen,    dass     das    mit     steigender    Strom  stärke wachsende magnetische Feld der  Schwingspule, das seinen Weg durch das  Poleisen nimmt, den magnetischen     Zustand     des letzteren und daher .den     Selbstinduktion-          wert    der Schwingspule beträchtlich ändert.  Ausserdem ist die Selbstinduktion der  Schwingspule unerwünscht, da sie die  Schwingspule zu einem     frequenzabhängigen     Widerstand macht.

   Man hat diesen induk  tiven Widerstand mit Hilfe von Konden  satoren unschädlich zu machen gesucht.<B>Es</B>  ist aber klar, dass dies nur für einen eng  begrenzten Bereich, nicht aber für das ganze  Frequenzband möglich war. Man begnügte  sich, die Selbstinduktion der Schwingspule    für den mittleren Frequenzbereich zu kom  pensieren und nahm Verzerrungen im     obern     und untern Frequenzbereich in Kauf oder,  bei Anlagen, denen grosse     Anforderungen    ge  stellt werden,     stellte    man mehrere Laut  sprecher auf und sorgte dafür,     .dass    die ver  schiedenen induktionsfreien Bereiche mehr  oder weniger übergangslos über das ganze  Frequenzband verteilt waren.  



  Das Ideal eines innerhalb des ganzen  Tonfrequenzbereiches mit kompensierter  Selbstinduktion der     Schwingspule    arbeiten  den Lautsprechers war bis heute nicht da.  



  Die vorliegende     Erfindung    hat einen  dynamischen Lautsprecher zum Gegen  stand, bei welchem -die     Selbstinduktion    der  Schwingspule bei jeder Spannung und jeder  Frequenz     kompensiert    ist.     Dieser    Laut  sprecher besitzt eine zweite Spule, .die eben  falls durch den Sprechstrom beeinflusst wird  und einen Fluss erzeugt, der demjenigen der  Schwingspule     entgegengerichtet    ist. Dadurch  wird die Selbstinduktion der     Schwingspule     kompensiert. Diese zweite     .Spule,    auch Zu-           satzspule    genannt, kann verschiedene Gestal  ten annehmen und auf - verschiedene Weise  arbeiten.  



  Die Zeichnung veranschaulicht einige       Ausführungsbeispiele    der Erfindung       Fib.    1 ist ein     schematischer    Schnitt durch       das    Antriebssystem einer ersten Ausfüh  rungsform;       Fig.    2 ist     ein    ähnlicher     Schnitt    einer  zweiten Ausführungsform;       Fig.    3     stellt    einen Schnitt durch :die  Längsachse eines Lautsprechers dar, mit  einem Antriebssystem nach     Fig.    -1, bei wel  chem die zwei Membranen unmittelbar be  nachbart hintereinander gestellt sind;

         Fig.    4 ist     .eine    Vorderansicht .des Appa  rates nach     Fig.    3 bei abgenommenen Mem  branen;       Fig.    5 zeigt eine andere Anordnung der       Membranen;.     



       Fig.    6 ist eine weitere Ausführungsform,  bei welcher die Membranen nach entgegen  gesetzten     Richtungen    strahlen.  



  In der Ausführungsform nach     Fig.    1, 3       und    4 sind indem Luftspalt a des Elektro  magnetes b, dessen Erregerwicklung mit c  bezeichnet ist, zwei Schwingspulen d und e       vermittelst    der langen, federnden Träger f  aufgehängt. Eine jede Spule d und e ist mit       einer    besonderen Membrane d' und e' verbun  den. Die Verbindungsstangen sind     konzen-          trisch    ineinander angeordnet. Dies ist aber  nicht     unbedingt    notwendig.  



  " Die Spulen d und e sind in Serie mit  einander und mit :der Sekundärwicklung des  Ausgangstransformators der Lautsprecheran  lage verbunden. Der Anschluss geschieht  aber derart, dass der Sprechstrom in der einen  Spule in     einer    Richtung fliesst, die der Strom  richtung in der andern Spule entgegenge  setzt ist: .So heben sich gegenseitig die     durch     den Sprechstrom     erzeugten    Felder auf. Eine  jede. Spule     wirkt    als Kompensationsspule der  andern und die bis jetzt in     .Kondensatoren     vernichtete Energie wird in.

   Sprechenergie  umgewandelt, Im     vorliegenden.    Falle schwin  gen die     .Spulen    jeweilen im entgegengesetz  ten     Sinne.    Man wird sie also mit zwei ver-         sehiedenen    Membranen verbinden, was aku  stisch noch Vorteile bietet.

   Je nach den     Be-          lastungsmöglichkeiten    des Ausgangstrans  formators der Lautsprecheranlage wird es       a   <B>,</B>     ue        h        öfters        möglich        sein,        die        beiden,Sellwing-          spulen    parallel zu     schalten,    wobei selbstver  ständlich dafür gesorgt werden muss,     däss    die  Ströme in den beiden     Spulen    entgegengesetzte  Felder erzeugen.  



  In gewissen Fällen wird man auch mehr  als zwei     .Schwingspulen        verwenden.     



  In der in     Fig.    2 dargestellten Ausfüh  rungsform gibt es nur eine     :Schwingspule    d  und infolgedessen nur eine Membrane d'.  Im Luftspalt aber sind zwei     feste    Kompen  sationsspulen<I>g</I> und<I>h</I> angebracht, welche  entweder kurzgeschlossen oder vom Sprech  strom     .so    durchflossen werden, dass ein Feld  entsteht, das demjenigen der     Sprechspule    ent  gegengesetzt fliesst.

   Im Falle einer kurzge  schlossenen, festen Spule ist deren Wicklung  mittelbar :durch     .den    Sprechstrom     beeinflusst.          Diese    beiden     .Spulen    können auch als eine       einzige,    beidseitig der     Schwingspule    verteilte,  feste Spule angesprochen werden.  



  In     Fig.    5 ist angedeutet, wie die Mem  branen d' und e' unter     Vermeidung    der be  nachbarten Anordnung ihrer Antriebsstellen       mit        einem        Zweischwingspulenmagnetsystem     b betrieben werden können,     Die    eine Spule  ist nach rückwärts durch den Magnetkern  hindurch mit der entsprechenden Membrane  verbunden. Das Gestell hat einen     besonderen     Träger m für die zweite Membrane.  



       In.    der Ausführung nach     Fig.    6 sind beide       Membranen   <I>d'</I> und<I>e'</I> an -das Magnetsystem b  durch     Gestelle    7o befestigt und strahlen.<B>-</B>in  entgegengesetzten Richtungen. Diese Anord  nung     wird    darum meist mit einem Schall  reflektor -1     verwendet,    vor dem die beiden  Membranen beidseitig der vertikalen Mittel  ebene des Reflektors symmetrisch angeord  net werden.

     Ein besonderer Vorteil der Ausführungs  form- mit in sich selbstgeschlossener Zusatz  spule ist,     da-ss    -die     Erregerwicklung,des    Mag  netsystems nicht mit reinem Gleichstrom,  sondern mit pulsierendem Gleichstrom erregt      werden kann, deswegen, weil die im Laut  sprecher bis jetzt als     Brummtöne    sich aus  wirkenden Wechselströme des pulsierenden       Uleichstromes    durch die in der Kurzschluss  spule induzierten Ströme unschädlich ge  macht werden.  



  In den     beschriebenen    Ausführungen mit  zwei Schwingspulen ist stets die Rede von  zwei Membranen gewesen. Diese Konstruk  tion hat für sich den Vorteil der besseren  akustischen Wirkung.     Es    ist aber klar, dass,  wenn man auf     letztere    verzichtet, beispiels  weise für Apparate, bei welchen der     Ver-          kaufspreis    oder die Abmessungen eine be  sondere Rolle spielen und so eine zweite Mem  brane unerwünscht ist, die Kompensations  vorteile der Erfindung trotzdem voll ausge  nützt werden können, und zwar dadurch, dass  man die     zweite    Spule leer, also ohne Mem  brane schwingen lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dynamischer Lautsprecher, dadurch ge kennzeichnet, dass er neben der üblichen, mit der Membrane verbundenen, schwingenden Spule mindestens eine zweite Spule besitzt, welche ebenfalls durch den Sprechstrom be- einflusst wird und ein Feld erzeugt, das -dem jenigen der genannten Schwingspule entge- gengerichtet ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Dynamischer Lautsprecher nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass auch die zweite Spule als Schwingspule ausge bildet ist, wobei die beiden Schwing spulen mechanisch voneinander unabhän gig sind und je auf eine besondere Mem brane arbeiten. 2.
    Dynamischer Lautsprecher nach Unteran spruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen in Serie geschaltet :sind. 3. Dynamischer Lautsprecher nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen parallel geschaltet sind. -t. Dynamischer Lautsprecher nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Spule fest angeordnet ist. 5. Dynamischer Lautsprecher nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Spule beidseitig .der Schwingspule verteilt ist. 6. Dynamischer Lautsprecher nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Spule ebenfalls vom Sprech strom durchflossen ist. 7. Dynamischer Lautsprecher nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Spule kurzgeschlossen ist.
CH164584D 1932-08-08 1932-08-08 Dynamischer Lautsprecher. CH164584A (de)

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