CH158142A - Einrichtung zur Erzeugung von Wechselströmen verschiedener Frequenz mit Hilfe einer Motor-Generatorgruppe, insbesondere für Mittelfrequenz-Steueranlagen. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung von Wechselströmen verschiedener Frequenz mit Hilfe einer Motor-Generatorgruppe, insbesondere für Mittelfrequenz-Steueranlagen.

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CH158142A
CH158142A CH158142DA CH158142A CH 158142 A CH158142 A CH 158142A CH 158142D A CH158142D A CH 158142DA CH 158142 A CH158142 A CH 158142A
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A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/38Self-excitation by current derived from rectification of both output voltage and output current of generator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


      Einrichtung    zur Erzeugung von Wechselströmen     verschiedener    Frequenz mit Hilfe  einer     1Vlotor-Generatorgruppe,    insbesondere für     Mittelfrequenz-Steueranlagen.       Bei der     Einrichtung    zur Erzeugung von  Wechselströmen verschiedener Frequenz mit  Hilfe einer     Motor-Generato.rgruppe,    nach dem  Patentanspruch des Hauptpatentes werden  zwecks Erzielung einer     Frequenzunabhängig-          keit    der     Generatorspannung    die     Feldwicklun-          gen,

  der        Motor-Generatorgruppe    in Reihe mit  dem Regler geschaltet. Bei sämtlichen Aus  führungsbeispielen des Gegenstandes nach  dem Hauptpatent ist nun weiterhin angenom  men worden, dass die Feldwicklungen .der       Motor-Generatorgruppe    ebenfalls zueinander  in Reihe liegen. Es liegen also die Feldwick  lung -des Generators und die des Motors, so  wie der Regler in dem Erregerkreis der       Motor-Generatorgruppe    in     Serie    miteinander.

    Die Einrichtung nach dem Hauptpatent kann  fernerhin noch mit     Kompound-    oder     Zusatz-          feldwicklungen    versehen sein, die derart mit  den Feldwicklungen der     Motor-Generator-          gruppe    zusammen arbeiten,     -dass    ausser der       Frequenzunabhängigkeit    auch noch eine    weitgehende Belastungsunabhängigkeit der       Motor-Generatorgruppe    erreicht wird.  



  Die     Serieschaltung    der Motor- und Gene  ratorfeldwicklung hat nun insofern einen  Nachteil, als nicht jeder beliebige Generator  mit irgend einem Motor gekuppelt werden  kann, weil die beiden Maschinen im all  gemeinen nicht gleiche Erregerströme erfor  dern. Es ist daher für gewöhnlich erforder  lich, die Feldwicklungen der beiden Maschi  nen     einander    anzupassen oder diejenige mit  dem geringeren Strombedarf zu     shunten.    Die  erste Lösung führt zu einem höheren An  schaffungspreis, die zweite zu unnötig er  höhtem Leistungsaufwand für die     Erregun..     Meist werden sogar die Feldspulen beider  Maschinen mit speziell niedriger     Windungs-          zahl    ausgeführt werden müssen,

   da. pro     l@la-          schine    nur ungefähr die halbe Gleichstrom  spannung zur     Zierfügung    steht.  



  Die Erfindung betrifft nun eine weitere       Ausbildung    der im Patentanspruch des      Hauptpatentes     gekennzeichneten        Einrichtung     zur Erzeugung von Wechselströmen ver  schiedener Frequenz mit Hilfe einer Motor  Generatorgruppe, deren Feldwicklung in  Reihe mit ,dem Regler liegen. Gemäss der  Erfindung werden die vorstehend erwähnten  Nachteile der im Hauptpatent     beschriebenen     Einrichtung dadurch vermieden,     dass    die  Feldwicklungen der     Motor-Generatorgruppe     nicht in Reihe miteinander, sondern parallel  zueinander geschaltet sind, wobei die Hinter  einanderschaltung der Feldwicklungen mit  dem Regler beibehalten wird.

   Die Be  dingung,     .dass    die     Feldamperewindungen    des  Generators umgekehrt proportional der Fre  quenz sein müssen, ist auch hier wieder er  füllt; denn bei der Parallelschaltung der  Feldwicklungen sind auch wieder die Er  regerströme des Motors und des Generators  einander     proportional    und, da die Motor  tourenzahl     bezw.    die     Generatorfrequenz    um  gekehrt proportional der Motorerregung ist,  so gilt dies auch für die     Generatorerregung.     



  Der Vorteil der Parallelschaltung gegen  über der Serienschaltung der Feldwicklungen  besteht also darin,     .dass    es hier durchaus nicht  stört, wenn der Strombedarf der Feldwick  lungen des Motors und der des Generators  verschieden sind, und     .dass    bei Verwendung       eines    normalen     Nebenschlussmotors    der ge  meinsame Erregerstromkreis an dieselbe  Spannung angeschlossen werden kann wie der  Motoranker.  



  Auch die Parallelschaltung der Erreger  wicklungen der     Motor-Generatorgruppe    ge  stattet die Anwendung zusätzlicher Mittel,  um ausser ,der     Frequenzunabhängigkeit     gleichzeitig auch eine weitgehende De  lastungsunabhängigkeit der Sendespannung  zu erzielen. Man braucht hierzu bloss die im  Hauptpatent erwähnten Schaltungen nach  den     Fig.    2 bis 7     sinngemäss    auf die Parallel  schaltung zu übertragen.  



  In der Zeichnung sind in den     Fig.    1 bis  10 mehrere Schaltungen gemäss der Erfin  dung zur Darstellung gebracht, die zum  grössten Teil aus den     Schaltungen    nach dem    Hauptpatent entwickelt worden sind. Ana  loge Elemente der     naohstehend    beschriebenen  Einrichtungen des Zusatzpatentes und des  Hauptpatentes sind daher mit übereinstim  menden     Überweisungen    versehen.  



  Die     Fig.    1     betrifft    wiederum, wie die       Fig.    1 des     Hauptpatentes    eine Schaltung für  reine     Frequenzunabhängigkeit    der Leerlauf  spannung, das heisst, ohne Kompensation des  Spannungsabfalles bei Belastung. Bei Zu  schaltung der     Generatorhelastung    sinkt nun  die Klemmenspannung des Generators 4.  Auch der Motor 2 hat die Tendenz, in seiner  Tourenzahl zu sinken. Der Tourenabfall  wird nun automatisch durch     Vergrösserung     des Widerstandes des Reglers 5, das heisst  durch Feldschwächung des Motors 2, kom  pensiert.

   Im gleichen Verhältnis wird aber  auch das     Generatorfeld    geschwächt, wodurch  ein weiteres Sinken der Klemmenspannung  des Generators 4     hervorgerufen    wird. Der  gesamte prozentuale     Spannungsabfa11    an den       Generatorklemmen    ist also gleich ,der Summe  des durch die Streuung und durch den Wi  derstand der Feldwicklung 3 des Generators  4 hervorgerufenen innern Spannungsabfalles  des Generators und des prozentualen Touren  zahlabfalles des Motors 2.    Die     Fig.    2 bis 4 zeigen     Schaltungen,    bei  denen eine Belastungsunabhängigkeit der  Klemmenspannung des Generators durch  .     Kompoundwicklungen    erzielt wird.

   In allen  diesen Fällen sind die     gompoundwicklungen     in Serie mit der     Ankerwicklung    des Motors  geschaltet.  



  Bei .der Schaltung nach     Fig.    2 wirkt, wie  bei der gleichen Figur des     Hauptpatentes     eine die     Feldwicklung    3 des     Generators    4  unterstützende, in Serie mit der Ankerwick  lung des Motors     \?    liegende     Überkompound-          wicklung    11 auf dem Rotor des     Generators     4 ein.

   Die     Überkompoundwicklung    11 wird  hier vorzugsweise wieder so bemessen, dass  sie beim Zuschalten der Last nicht nur den  innern Spannungsabfall des Generators 4  kompensiert, sondern auch .den Spannungs  abfall der durch die zur Aufrechterhaltung      der konstanten Tourenzahl erforderlichen  Feldschwächung hervorgerufen wird.  



  Wie in dem Hauptpatent bereits ausführ  lich     auseinander    gesetzt wurde,     wirkt    die       Kompoundwicklung    bei höheren Frequenzen  stärker als bei niedrigen. Der Grund liegt  darin, -dass der Strom und damit die Ampere  windung.szahl der     Kompoundwieklung    aus  schliesslich von der     Belastung    abhängt, also       frequenzunabhängig    ist. Die     Amperewin-          clungszahl    der     Generatorfeldwicklung    da  gegen ist umgekehrt proportional der Fre  quenz.

   Demnach ist     .der    prozentuale Anteil  der     Amperewindungen    der     Konpoundwick-          lung    proportional der Frequenz. Die Ver  wendung von     Kompoundwicklungen    ist des  halb besonders bei höheren Frequenzen und  auch dann, wenn keine abgestimmten     Über-          1        agerungsoTgane    zur Anwendung kommen,  von Vorteil. Im letzteren Fall sind auch .die  Spannungsabfälle im Generator und in den       Überlagerungsorganen    vorwiegend     induktiv,     also nahezu proportional der Frequenz.

   Je  denfalls kann man den Spannungsabfall  nicht genau     vorausbestimmen,    weil er stark  von der Art der Belastung abhängig ist. Aus  diesem     Grunde    wird man .deshalb genügend  Windungen der     Kompoundwicklung    vor  sehen, um mit Hilfe eines     Nebenschlusswider-          standes    parallel zur     Kompoundwicklung    das       Kompoundierungsverhältnis    nachträglich ein  stellen zu können. In     Fig.    2 ist ein solcher  mit 15 bezeichneter Regelwiderstand parallel  zur     Kompoundwicklung    11 eingezeichnet.  



  In     Fig.    3 ist eine Schaltung zur Darstel  lung gebracht, bei der -die     Überkompound-          wicklung    nicht an dem Generator 4, sondern  am     Hotor    2 vorgesehen ist, die jedoch der       Feldwieklung    1 des Motors 2     entgegenwirkt     und demnach die Wirkung einer negativen       Überkompoundwicklung    besitzt. Infolge der  negativen Ü     berkompoundwicklung    12 muss  nun bei Belastung die     Nebenschlusserregung     durch den     Regler    5 erhöht werden, damit ein  Steigen der Tourenzahl des     Motors    2 verhin  dert wird.

   Der Regler 5 wirkt dann indirekt  auch als Spannungsregler, indem er die     Ge-          neratorerregung    verstärkt. Auch hier wird    man vorzugsweise die     Windungszahl    der       Kompoundwicklung    reichlich bemessen, um  mittelst eines Regelwiderstandes 16 das     Kom-          poundierungsverhältnis    regelbar zu machen.  



  In     Fig.    4 ist eine Kombination der in den       Fig.    2 und 3 dargestellten Schaltungen ge  zeigt. Durch passende Dimensionierung der       Überkompoundwicklungen    13, 14 lässt sich  erreichen,     .dass    der Regler beim Zuschalten  der     Generatorbelastung    wenigstens bei einer  mittleren     Frequenz    in Ruhe bleiben kann.  Auch hier liegt wiederum parallel zu jeder       Kompoundwicklung    13, 14 je ein zur Ein  stellung des     Kompoundierungsverhältnisses     dienender Regelwiderstand 15, 16.  



  In den     Fig.    5 bis 7 sind Schaltungen zur       Darstellung    gebracht, bei -denen an Stelle von       Kompoundwicklungen    angezapfte Feldwick  lungen zur Anwendung gelangen. Hierbei  erfolgt die Umschaltung von der     Leelauf-          windungszahl    .der     Feldwicklungen    auf die  beim     Motor    reduzierte,     bezw.    beim Generator  erhöhte     zwangläufig    mit der Einschaltung  der     Generatorbelastung.    In die     Anzapfungs-          leitung    wird jeweils ein kleiner Widerstand  eingeschaltet,

   der vorzugsweise gleich dem  Widerstand der abzuschaltenden     Feldwick-          lungsteile    gemacht wird. Es     wird    dadurch  erreicht, dass beim Umschalten von Leerlauf  auf     Generatorbelastung    der gesamte Erreger  strom nicht beeinflusst wird. Würde bei  spielsweise bei der Schaltung nach     Fig.     der     Vorschaltwiderstand    32 kleiner gemacht.,  als der Widerstand der     Zusatzfeldwicklung     22 des Generators 4, so würde beim Zuschal  ten der     Zusatzfeldwicklung    22 in der Haupt  feldwicklung 3 die Stromstärke abnehmen.

    Die Zunahme der gesamten F     eldamperewin-          dungszahl    wäre dann kleiner, als dem Ver  hältnis der erhöhten     Windungszahl    entspre  ehen     würde.    Ferner würde dadurch auch die       .gmperewindungszahl    des Motorfeldes     beein-          Ilusst.    Der resultierende Widerstand der pa  rallelgeschalteten Feldwicklungen würde  dann etwas zunehmen. Die resultierende  Stromstärke und damit der Spannungsabfall  im     Reglerwiderstand    deshalb abnehmen. In-           folgedessen    würde die Spannung an der       Motorfeldwicklung    und damit die Motor  erregung zunehmen.

   Zudem     würde    sich .die  ser Einfluss mit der Frequenz ändern und  er wäre bei der höchsten Betriebsfrequenz am  grössten, weil .dann am meisten     Reglerwider-          stand    vorgeschaltet ist. Macht man jedoch  -den     Vorschaltwiderstand    32 gleich dem Wi  derstand der     Zusatzfeldwicklung    22, so blei  ben beim Umschalten von Leerlauf auf     Ge-          neratorbelastung    die Erregerströme unver  ändert, wodurch     Frequenzunabhängigkeit          und    grössere Übersichtlichkeit der Wirkungs  weise erzielt     wird.     



  Die Schaltungen nach den     Fig.    5 bis 7  besitzen nun gegenüber den     Kompoundschal-          tungen    nach den     Fig.    2 bis 4 gewisse Unter  schiede. Während die     gompoundschaltungen     bei allen Belastungen sowohl den Touren  abfall, als auch den     Spannungsabfall        richtig     kompensieren, ist dies bei den     Anzapfungs-          schaltungen    nur bei einer ganz     bestimmten     Belastung der Fall.

   Da fernerhin bei der  Schaltung nach den     Fig.    5 bis 7 beim Um  schalten von Leerlauf auf Belastung die pro  zentuale Veränderung     rler        Feldamp6rewin-          dungszahlen    genau im Verhältnis der Zu  satzwindungszahlen zu den bei Leerlauf ein  geschalteten     Windungszahlen    erfolgt, ist die  Wirkung von den Erregerstromstärken und  damit von der     Frequenz    ganz unabhängig.  



  Diese vorstehend erwähnte Erscheinung  äussert sich besonders günstig bei der Schal  tung nach     Fig.    7. Durch richtige Wahl der       Teilwindungszahlen    der Zusatzwicklungen  26, 27 kann erreicht werden, dass beim An  schalten .des     Generators    4 an das Netz mit  einer bestimmten Belastung ohne Hinzutun  des Reglers 5, sowohl die Tourenzahl, als  auch die     Klemmenspannung    bei jeder Fre  quenz konstant bleiben.

   Wegen der     frequenz-          unabhängigen    Kompensation des     Spanungs-          abfalles    eignen sich die Schaltungen 5 bis 7  besonders für     vorwiegend        Ohmsche    Be  lastung und auch für die Fernsteuerung mit  telst abgestimmter     Überlagerungsorgane    und  in einem solchen Falle besonders dann, wenn         relativ    niedrige Frequenzen verwendet wer  den.  



  Um     .das    Verhältnis der     Amperewindun-          _gen        cler    Feldwicklungen des Motors 2 und  des Generators 4 bei Leerlauf zu     demjenigen     bei Belastung innerhalb gewisser Grenzen  variabel zu machen, kann man die Zusatz  feldwicklungen     shunten.    Ein gewöhnlicher       Nebenschluss    parallel zu den Teilwicklungen       hätte    jedoch hier nur eine sehr schwache  Wirkung, weil durch die stärkere     Shuntung     der Strom in den Feldwicklungen erhöht  würde.

   Diesen Nachteil kann man durch  Nebenschlüsse nach Art einer     Potentiometer-          schaltung,    wie beispielsweise solche in der       Fig.    7 mit 34, 35 bezeichnet sind, in weit  gehender     VVreise    herabsetzen.  



  In der     Fig.    8 ist eine Schaltung zur Dar  stellung gebracht, für die eine ganz normale       Motor-Genera.torgruppe    zur Verwendung     g?-          langt.    Es sind also hier weder     Kompound-          wicklungen,    noch     Zusatzfeldwicklungen    vor  gesehen. Zur Touren- und     Spannungsabfall-          kompensation    ist ein bei Leerlauf der Gene  ratorfeldwicklung vorgeschalteter Kompen  sationswiderstand 36 und ein bei Generator  belastung der     Motorfeldwicklung    vorgeschal  teter Kompensationswiderstand 37 vorge  sehen.  



  Die Kompensationswirkung dieser Schal  tung     lässt    sich auch     frequenzunabhängig     machen. Dazu muss wieder die Bedingung  erfüllt sein, dass     ,durch    die Umlegung des  Kompensationsschalters 39 das Potential zwi  schen den Punkten A und B nicht verändert  wird, das heisst der resultierende Widerstand  zwischen :den Punkten A und     B    muss vor und       ac        ler        Umschaltung    gleich sein.

   Da     je-          n        'h        #c        C,          doch    im allgemeinen die Widerstände der  Feldwicklungen 1, 3 der     Motor-Generator-          gruppe    unter sich und vor allem die Kom  pensationswiderstände 36 und 37 nicht gleich  sind, so ist diese Bedingung nicht ohne wei  teres erfüllt. Mit Hilfe eines Ausgleichs  widerstandes 38 zwischen den Punkten A und  B kann jedoch die Differenz ausgeglichen  werden.

   Dieser     Ausgleichswiderstand    38 ist,      je nachdem, ob der resultierende Widerstand  bei Leerlauf oder bei Belastung grösser ist,  entweder     bei    Leerlauf oder bei Belastung des       Generators    eingeschaltet.  



  Bei der Schaltung nach     Fig.    9 liegt in  dem Erregerstromkreis ein Kompensations  widerstand 40, der bei Leerlauf der Genera  torfeldwicklung 3 und bei     GeneratoTbela-          stung    der     Motorfeldwicklung    1 vorgeschaltet  wird. Es tritt also hier an Stelle der beiden  Widerstände 36, 37 der Schaltung nach       Fig.    8 ein einziger Widerstand 40.

   Die       Schaltung    der     Fig.    9 zeigt demnach eine ver  einfachte     Form    der Schaltung nach     Fig.    8;  sie ist besonders dort     anwendbar,    wo nicht  zu hohe Anforderungen an die     Konstanz,der     Sendespannung gestellt werden. Die Schal  tung kann auch dann verwendet werden,  wenn der Touren- und der Spannungsabfall,  sowie -die Widerstände -der Feldwicklungen  1, 3 der Gruppe     einander        gleich    sind.  



  Die     Fig.    10 zeigt eine Schaltung, die im  wesentlichen eine Kombination ,der Schaltun  gen nach     Fig.    2 und 8 ist. Durch diese  Schaltung     wird    eine Kompensation     des    Span  nungsabfalles bei allen     Frequenzen    und bei  allen     Belastungen    erzielt, falls letztere vor  wiegend induktiver Natur ist. Die Touren  a.bfallkompensation lässt sich dagegen nur  entweder     belastungs-    oder     frequenzunab-          hängzg    machen. Für Fernsteuerungszwecke  ist natürlich die     Frequenzabhängigkeit    wich  tiger.

   Die Tourenschwankungen beim Zu  schalten der Last sind jedoch sehr klein, so  dass sie vom automatischen Regler ohne wei  teres bewältigt werden können,     wenn    der       Kompensationswiderstand    37 auf eine mitt  lere Belastung eingestellt     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Erzeugung von Wech selströmen verschiedener Frequenz mit Hilfe einer Motor-Generatorgruppe, insbesondere für Mittelfrequenz-Steueranlagen nach .dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Feldwicklungen pa rallel zueinander geschaltet sind.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Be lastungsunabhängigkeit der Klemmen spannung ,des Generators durch wenig stens eine mit ,der Ankerwicklung des Motors in Reihe liegende Kompound- wicklung erzielt wird. \?. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass eine die Feldwicklung .des Ge- nerators unterstützende Überkompound- wicklung vorgesehen ist.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass eine der Feldwicklung des Mo tors entgegenwirkende L berkompound- wicklung vorgesehen ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeich net, dass eine die Feldwicklung des Ge- nerators unterstützende Kompoundwick- lung und eine der Feldwicklung "des Mo tors entgegenwirkende Kompoundwick- lung vorgesehen ist.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch für Anlagen mit konstanter Sendebelastung, dadurch gekennzeichnet, dass eine Be lastungsunabhängigkeit der Klemmen spannung ..des Generators durch veni7- stens eine mit einer der beiden Feldwick- lungen zusammenwirkende Zusatzfeld- wicklung erzielt wird. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass mit der Hauptfeldwicklung des Generators bei Generatorleerlauf ein Wi derstand und bei Netzbelastung eine Zu satzfeldwicklung in Reihe liegt. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass mit der Hauptfeldwicklung des Motors bei Generatorleerlauf eine Zu satzfeldwicklung und bei Netzbelastung ein Widerstand in Reihe liegt.
    B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass eine bei Generatorleerlauf ab- geschaltete Zusatzfeldwicklung des Ge- nerators und eine bei Netzbelastung ab geschaltete Zusatzfeldwicklung des 3Zo- tors vorgesehen, und dass jeweils an Stelle der abgeschalteten Zusatzfeldwick- lung ein Widerstand in Reihe mit der zugehörigen Hauptfeldwicklung geschal tet ist. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch für Anlagen mit konstanter Sendebelastung, dadurch gekennzeichnet, dass ein bei Ge- neratorbelastung die Kompensation des Generatorspannungsabfalles bewirkender Widerstand und ein die Kompensation des Tourenabfalles der Gruppe bewirken der Widerstand vorgesehen ist.
    10 Einrichtung nach Patentanspruch für Anlagen mit konstanter Sendebelastung, dadurch gekennzeichnet, dass ein bei Ge- neratorleerlauf der Generatorfeldwick- lung und bei Generatorbelastung der Motorfeldwicklung vorgeschalteter )'6ri- derstand vorgesehen ist.
CH158142D 1931-08-14 1931-08-14 Einrichtung zur Erzeugung von Wechselströmen verschiedener Frequenz mit Hilfe einer Motor-Generatorgruppe, insbesondere für Mittelfrequenz-Steueranlagen. CH158142A (de)

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