CH100271A - Explosionsmotor. - Google Patents

Explosionsmotor.

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CH100271A
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Gribojedoff Nicolai
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Gribojedoff Nicolai
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  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description


      Explosionsmotor.       Die Erfindung betrifft einen Explosions  motor, dessen Zylinder sieh um die eigene  Achse dreht.  



  Die Erfindung besteht darin,     dass    Brenn  stoff, Luft und     Schmierbl    dem Zylinder     ach-          sial    oder parallel zu seiner Achse zugeführt  und am Zylinderumfang in den Zylinder ein  geführt werden. Ein derartiger Motor eignet  sich besonders zur Herstellung von Mehrfach  motoren, die mit grosser Geschwindigkeit- um  laufen und bei denen hin- und hergehende  Teile nach Möglichkeit     züi    vermeiden sind.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung veranschaulicht-, und  zwar zeigt:       Fig.   <B>1</B> einen Längsschnitt durch den Mo  tor, und       Fig.    2 einen Schnitt, in grösserem     Mass-          stabe    gezeichnet, durch den obern Teil dieses  Motors, aus welchem Schnitt die Zufuhr von  Brennstoffgemenge, Schmieröl und Verbren  nungsluft ersichtlich ist.  



  Wie in     Fig.   <B>- 1</B> dargestellt, bestellt der Mo  tor im wesentlichen aus einem Zylinder 21,  der sich um seine geometrische Achse dreht.    Am Unterteil dieses Zylinders sitzt zu diesem  Zweck ein Kegelzahnrad     22,    welches mit  einem     auf,(lem    Teil<B>23</B> der<B>-</B> Motorwelle-     sitzen-          .den    Kegelzahnrad 24 kämmt. Die Motorwelle  wird durch die Pleuelstange 25 angetrieben.'  Der Teil<B>23'</B> der Motorwelle überträgt die  vom Motor erzeugte     Drellbewegung    mittelbar  auf den zu überwindenden Widerstand.

   Ritt  lings auf den beiden Wellenteilen<B>23, 23'</B> ist  eine     Süllwungmasse   <B>26</B>     ang"eordnet.     



  Wird die     Drehung,der    Motorwelle auf den  Zylinder 21 übertragen, so dreht sich dieser       gemä,ss    dem gewählten Durchmesserverhältnis  der Kegelzahnräder     22    und 24 halb so schnell  als die Motorwelle,     zum'Zwee'ke,   <B>d</B> -en     Brenn-          stoffeinlass        undden    Auspuff, sowie die     Koni-          pressionsperiode    in der -gewünschten Weise  zu regeln.

   -den Zylinder 21 ist  Um  & n sieh drehen  ein Mantel<B>27</B> angeordnet, welcher mit einer  Reihe von     Durchlochungen-   <B>27'</B> -versehen ist  mit in das Innere     des    Hohlraumes<B>28</B>     vör-          stehenden    Randteilen.- Am     Oberende-ist    der  Mantel mit einem     Kukellager   <B>29</B>     v6rdehen,    -in  -welchem der     Zylinder-9-1    sieh dreht. Ein der-      artiges Kugellager kann zweckmässig auch  unten zwischen Mantel und Zylinder     vor-          ."eselien    werden.  



  Der Mantel<B>27</B> ist     hegelförmig    ausgebil  det, wobei der engere Teil nach unten gerich  tet ist. An seinem untern Ende ist der     Man-          tel    mit den Lagern für die Laufringe der Wel  lenteile<B>23, 23'</B> versehen.  



  Der Zylinder 21 ist an seinem Umfange  mit spiralförmig angeordneten Rippen<B>30</B> ver  sehen zur Erhöhung der Festigkeit des Zy  linders. Am Oberteil des Zylinders befinden  <U>sich</U> in verschiedenen     Höhenlagen        Offnungen     <B>31,</B> die zum Einführen des aus vergastem  Brennstoff und     Verbrennun-sluft    bestehen  den     Verbrennungsgemenges    und     zum        Aus-          fretenlassen    der Auspuffgase dienen.

   Die       Kontrolle,dieser    Öffnungen geschieht     vermit-          telts    eines am Gehäuse<B>27</B> befestigten Ringes  <B>n</B>  <B>32,</B> der mit Öffnungen und Trennungswänden  versehen ist, durch die bei der Drohung des  Zylinders in Verbindung mit den     Durelilass-          öffnungen    in diesem die Steuerung der     vor-          sehiedenen    Arbeitsperioden im Zylinder er  folgt.

   Das     Verbrennungsgemerge    strömt  durch den obern Teil<B>33</B> des Mantels<B>27</B> zu       und    dringt oberhalb der Trennungswand<B>32'</B>  in den Zylinder ein, während die Auspuff  gase unterhalb dieser Trennungswand in den  Raum<B>28</B> gedrückt werden. Der Kolben 34  ist mittelst eines Kugelgelenkes<B>35</B> mit dem  obern Ende der     Pleuelstaiige    25 verbunden.  Die Pleuelstange ist so ausgebildet,     dass    eine  gewisse Veränderung ihrer Länge möglich ist,  um die Kompressionsperiode entsprechend  dem verwendeten     Explosion"z:geiTierige    regeln  <B>zu</B> können.  



  An seiner Oberseite ist der Kolben 34 mit  einer konkaven     Absehlusswandung    34' ver  sehen, die durch     spiralförmige        Querwandun-          "en        (r        34"'        verstärkt        ist,        welche        ausserdem        den          Zwech    haben, das<B>01</B> dem Kugelgelenk<B>35</B>  zuzuführen.  



  Der Kolben sitzt frei drehbar auf der  Pleuelstange und wird bei der Drehbewegung  des Zylinders durch diesen infolge der     zwi-          sehen    beiden vorhandenen     Olschicht    mit  genommen. Es wird hierdurch einerseits ein    direkter Reibungseingriff zwischen den Me  tallflächen von Zylinder und Kolben vermie  den, anderseits bildet das zwischen den bei  den     -#Vanduii",en    vorhandene<B>01</B> eine     -ute   <B>Ab-</B>  dichtung, so     dass        Kolbendielitungsringe    und  ihre Nachteile vermieden werden.  



  Aus der     beschriebetien        Durehbildung    des  Motors     lässt    sich entnehmen,     (lass    der Motor  gegenüber den bekannten Motoren nur sehr  wenige bewegte Teile besitzt, und zwar  hauptsächlich, weil     dureh    die     Drelibewegung     des Zylinders gleichzeitig die Steuerung     er-          t'    er,  folgt. Da ein direkter Reibungseingriff     zwi-          sehen    Kolben     und    Zylinder vermieden ist, ist  auch die     Abnutzun-    sehr     -ering.     



  Der Brennstoff wird durch die Leitung  41 in flüssigem oder     gasförmigem,    mit Luft  vermischtem Zustand     zugefülirt,    in welch  letzterem Falle seine Vergasung     züm    Beispiel  in einem nicht dargestellten.- für mehrere     Mo-          tore    gemeinschaftlichen Vergaser stattfinden  kann.

   Aus der Leitung 41 gelangt der     Brenn-          ?n        t#          stoff    durch eine mit     kapilhiren    Kanälen ver  sehene Düse<B>36</B>     (Fig.    2) in den vertieften  Teil der     Zylinderstirnwand,    -welcher die Form  eines umgestürzten Kegels mit einer ge  krümmten Erzeugenden besitzt.

   Da der<B>Zy-</B>  linder mit seiner Stirnwand sich     dreItt,    die  darüber befindliche Wandung mit den kapil  laren Durchlässen aber feststehend angeord  net ist, so wird dem Brennstoff     bezw.    dem  Brennstoff- und     Luftgemenge    eine Dreh  bewegung erteilt mit gleichzeitiger     Zentri-          fiagalbewegung,

      so     dass    es sieh in Form einer  dünnen Schicht ausbreitet und innig mit der  durch die     Offnungen   <B>38</B> in dem trichter  förmigen Sieb<B>39</B> einströmenden Verbren  nungsluft     bezw.        Zusatzverbrennungsluff        vor.-          mengot.     



  Das kalte     Verbrennungsgemenge    kühlt       Trährend    seiner Bewegung von der Düse<B>36</B>  bis zum Steuerring<B>32</B> längs der     spiralför-aii-          gen    Rippen<B>50</B> die Stirnwand des Zylinders       21,   <B>ab</B> und wird in dieser Weise schon vor  gewärmt, ehe es in den Zylinder eindringt.  Das Schmieröl, wird durch ein Rohr 40 zu  führt, welches neben dem Rohr 41 angeord  net ist, durch das die Zuführung des Brenn-           stoffes    erfolgt.

   Dieses<B>01</B> gelangt über das  Kugellager<B>29,</B> den spiralförmigen Rippen<B>50</B>  entlang, bis zum Steuerring<B>32</B> und fliesst  durch- den Zwischenraum zwischen Steuer  ring und Zylinder nach unten, wo es die  Wellenlager und das Lager der Pleuelstange  schmiert. Da dieses<B>01</B> in flüssigem Zustande  verbleibt, wird es während der Saugperiode  nicht in wesentlichem Umfange in das<B>Zy-</B>  linderinnere eingesaugt, sondern fliesst zu den       La.-lern    der Kurbelwelle<B>23, 9,3'</B> und gelangt  von hier in der     Hauptsache,durch        -'L#litn#.tlime     durch die     Stliwungmassen   <B>-9ss</B> aus dem Kur  belgehäuse in das Zylinderinnere, wo es  durch den gleichfalls sich drehenden Kolben  mitgenommen wird.

   Im Innern des Zylinders  wird     es,durch    den Kolben nach aufwärts be  wegt und zum Teil durch die Rippen     34"*    dem       1-Zugel,-,elenl-,   <B>35</B> zwischen Kolben und     Pleuel-          Stange        zugeführt.     



  Die Abgase treten durch die     Auslass-          öffnuncen    unterhalb der     Scheidewanclun-   <B>32'</B>  aus dem Zylinder und strömen hierauf den  spiralförmigen, a11 der     Zylinderwand-Ling        vor-          nIesehenen    Rippen<B>30</B> entlang,     derön    Steigung       allmählieli    so zunimmt,     dass    die Gase<B>f</B>     rei     expandieren können.  



  Die Zündung kann gleichfalls durch     deii     rotierenden Zylinder erfolgen, und zwar da  durch,     dass    ein feststehendes Reibungsorgan  vorgesehen     wird"das    an einem Isoliersegment  reibt, bis es an eine Kontaktstelle kommt.  Dabei ist der Körper des Zylinders mit einer  Kontaktspitze verbunden, während das Kon  taktsegment an der leitenden Stelle mit dem  andern Pol in Verbindung sieht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Explosionsmotor, dessen Zylinder um seine eigene geometrische Achse -,ich dreht, da durch gekennzeichnet, dass der Brennstoff, Luft und Schmieröl dem Zylinder achsial oder parallel zu seiner Achse zugeführt und am Zylinderumfang in den Zylinder einge- tn führt werden. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Explosionsmotor nach ]?atentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass dem Motor seine Drehbewegung von der Motorwelle aus durch ein Zwisellengetriebe mitgeteilt -wird. 2.
    Explosionsmotor nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen feststehenden, den Zylinder umfassenden Steuerring, des sen Ein- und Auslassöffnungen in Verbin dung mit entsprechenden Öffnungen im Zylinderdurch die Drehbewegung des letz teren gebracht werden zur Steuerung der Arbeitsvorgänge im Zylinderinnern.
    <B>3.</B> Explosionsmotor Nasch Patentanspriieh, da- #durch gekennzeichnet, dass der Kolben des Motors drehbar mit der Pleuelstange ver bunden ist und ihm über das Schmieröl als Zwischenmittel eine Drehbewegung durch den Zylinder erteilt wird, und dass die Abdichtung zwischen Zylinder und Kolben unter Vermeidung von Kolben ringen durch das Schinieröl bewirk wird, 4.
    Explosionsmotor nach Patentanspruch mit stehendem Zylinder, der durch eine teil weise, in Form eines umgestürzten Kegels mit gekrümmter Erzeugender ausgebildete Stirnwand abgeschlossen ist. dadurch ge kennzeichnet, dass durch eine Über der Stirnwand angeordnete, sieh dieser letz teren in der Form anselliniegende Düse die Zufuhr des Brennstoffes erfolgt, der durch die rotierende Stirnwand. in Form einer ,dünnen Schicht radial nach auswärts ge drängt wird und sieh dabei mit zuströmen der Verbrennungsluft vermengt. <B>5.</B> Explosionsmotor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Zylinder durch eine spiralförmige,<B>di</B>e Expansion der Abgase ermöglichende Verstärkungsrippe verstärkt ist.
CH100271D 1919-11-27 1921-03-16 Explosionsmotor. CH100271A (de)

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