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Zusatzmittel für Mörtel, Zement und Beton zur Erzielung von Wasserdichtigkeit.
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insbesondere die Festigkeit aus. Das vorliegende Dichtungsmittel ist von diesen Nachteilen frei.
Es erteilt deHt-Mörtel, Zement und Beton Undurchlässigkeit, ohne die ursprüngliche Güte dieser Baustoffe in irgendwelcher Hinsicht zu beeinträchtigen.
In manchen Fällen ist indessen die Aufgabe mit dem Undurchlässigmachen allein keineswegs gelöst. Man hat nicht viel damit gewonnen, wenn man nicht in der Lage ist, diesen wasserdichten Mörtelund Zementmassen ausserdem jene weiteren Eigenschaften zu erteilen, die sie unter schwierigeren Umständen überhaupt erst verwendbar machen. Letztere erfordern namentlich oft, dass der Mörtel oder Zement eine aussergewöhnliche Adhäsionskraft besitze, schnellsten, sozusagen augenblicklich abbinde, in ausnehmend kurzer Zeit hohe Festigkeit erlange, und nicht zuletzt, dass er alle diese besonderen Eigenschaften auch unter Wasser und gegenüber höchstem Wasserdrucke beibehalte. Überdies erheischen die Umstände nicht selten, dass derartige Mörtel-und Zementmassen eine weitgehende Unempfindlichkeit gegen Kälte und Hitze, sowie (z. B. in Gaswerken) gegen Ammoniak zeigen.
Um dem Mörtel oder Zement diese Eigenschaften zu erteilen bzw. diese Eigenschaften auf die erforderliche Höhe zu steigern, erhöht man den Prozentsatz gewisser Gemengteile des Dichtungsmittels. In Fällen, wo wasserdichte Mörtelund Zementmassen erfordert werden, welche rasch abbinden, erhöht man den Prozentsatz des Chlorkalzium, während man gleichzeitig die übrigen Komponenten bis auf minimale Mengen heruntersetzt.
Handelt es sich dagegen darum, beinahe augenblickliche Erhärtung und Dichtung herbeizuführen, so wird, wiederum unter Anwendung minimaler Mengen der übrigen Bestandteile, die Menge des Kaliumsilikates gesteigert. Hervorragendes Adhäsionsvermögen erzielt man, auf dieselbe Weise verfahrend, durch einen Überschuss von Kaliumhydratlösung. Die Wirkungen der verschiedenen Bestandteile lassen sich übrigens nicht scharf gegeneinander begrenzen. Ein und derselbe Bestandteil kann die Eigenschaften in mehrfacher Richtung beeinflussen.
Die beschriebene Erhöhung des Prozentsatzes kann sich auch gleichzeitig auf mehrere Bestandteile des Dichtungsmittels erstrecken. Ausgeschlossen von irgendwelcher Vermehrung ist nur die oben genannte Fett-oder Ölmenge, sowie jene des Kalkes, deren Menge vielmehr herabgemindert werden soll. Was den Kalkbetrifft, seist dessen Menge bei jeder Abweichung von den zuerst angegebenen Mengenverhältnissen entsprechend zu vermindern.
Mit dem vorliegenden, erforderlichenfalls in seinen Eigenschaften den Umständen gemäss abgestimmten Dichtungsmittel hergestellte Mörtel-, Zement-, Betonmassen u. dgl. gestatten auch unter den schwierigsten Bedingungen vollkommene und dauernde Trockenheit der Bauwerke zu erzielen. So lässt sich z. B. mit Hilfe dieses Dichtungsmittels auf nassem Mauerwerk, ja selbst auf russigem, von starken Wasseradern überströmtem Untergrunde, wie Tunnelwänden, Schächten, ohne Schwierigkeit völlig undurchlässiger, äusserst dichter, harter, dem Wasserdrucke widerstehender und dabei kälte-und hitzebeständiger Belag aufbringen und so sichere Trockenlegung dieser Bauteile bewerkstelligen, was mit keinem der bisnun bekannt gewordenen Mittel erreicht werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Im Anmachewasser zu verrührendes Zusatzmittel zur Erzielung wasserdichter Mörtel-, ZementBetonmassen u. dgl., bestehend in einem Teige, der durch Zusammenbringen von etwa drei Teilen Kaliumsilikatlösung von 100 Bé mit 2-2Y2 Teilen frisch hergestellter Chlorkalziumlösung von 7 -10 Bé und gründliche Vermengen des so erhaltenen Kolloids mit 8-15% seines Gewichtes staubfeinen, äusserst reinen kohlensauren Kalkes und 5-8% mit Kalihydratlösung (7-18%) emulgierten Fettes oder Öles hergestellt und im Verhältnisse von durchschnittlich etwa 1 kg auf höchstens 121 im Anmachewasser verrührt wird.
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Additive for mortar, cement and concrete to achieve watertightness.
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especially the strength. The present sealant is free from these drawbacks.
It gives deHt mortar, cement and concrete impermeability without affecting the original quality of these building materials in any way.
In some cases, however, impermeability alone does not solve the problem. There is not much to be gained from it if one is not able to give these waterproof mortar and cement compounds the additional properties that make them usable in the first place under difficult circumstances. The latter often require that the mortar or cement has exceptional adhesive strength, that it sets as quickly as possible, so to speak instantly, that it attains high strength in an exceptionally short time, and last but not least that it retains all these special properties even under water and against the highest water pressures. In addition, the circumstances not infrequently require that such mortar and cement masses are largely insensitive to cold and heat and (for example in gas works) to ammonia.
In order to give the mortar or cement these properties or to increase these properties to the required level, the percentage of certain mixed parts of the sealant is increased. In cases where waterproof mortars and cements are required which will set quickly, the percentage of calcium chloride is increased while at the same time the remaining components are reduced to minimal amounts.
If, on the other hand, it is a question of bringing about almost instantaneous hardening and sealing, the amount of potassium silicate is increased, again using minimal amounts of the other components. Excellent adhesiveness is achieved, proceeding in the same way, by an excess of potassium hydrate solution. Incidentally, the effects of the various components cannot be sharply delimited. One and the same component can influence the properties in several directions.
The described increase in the percentage can also extend to several constituents of the sealant at the same time. Only the above-mentioned amount of fat or oil, as well as that of lime, the amount of which should rather be reduced, is excluded from any increase. As far as the lime is concerned, its amount must be reduced accordingly with every deviation from the proportions given first.
With the present, if necessary in its properties according to the circumstances, prepared mortar, cement, concrete masses etc. The like. Allow complete and permanent dryness of the structures to be achieved even under the most difficult conditions. So z. B. with the help of this sealant on wet masonry, even on sooty substrates overflowing with strong water veins, such as tunnel walls, shafts, without difficulty, completely impermeable, extremely tight, hard, water pressure resistant and at the same time cold and heat resistant surface and thus apply safe Dehydration of these components to accomplish, which cannot be achieved with any of the means that have become known up to now.
PATENT CLAIMS: 1. Additive to be mixed in the mixing water to achieve watertight mortar, cement-concrete masses etc. Like., Consisting of a dough, which by combining about three parts of potassium silicate solution of 100 Bé with 2-2Y2 parts of freshly made calcium chloride solution of 7-10 Bé and thoroughly mixing the resulting colloid with 8-15% of its weight, extremely pure carbonate of lime and 5-8% fat or oil emulsified with potassium hydrate solution (7-18%) and mixed in the mixing water in a ratio of an average of about 1 kg to a maximum of 121.