AT98390B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zinkoxyd. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zinkoxyd.

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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zinkoxyd. 



   Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein verbessertes Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Zinkoxyd. 



   Es wurde gefunden, dass ein Zinkoxyd mit erheblich besseren Eigenschaften und von   ausserordent-   licher und ultramikroskopischer Feinheit durch Oxydation eines austretenden Stromes von metallischem Zinkdampf mit Hilfe eines Stromes, eines verhältnismässig kühlen oxydierenden Gases. wie Luft, erzeugt werden kann, wenn das Gasgebläse die den austretenden Zinkdampfstrom umgebende Zinkoxydbildungs- 
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   Zinkoxydt. eilchen   annähernd augenblicklich abkühlt.

   Die Oxydation durch Verblasen des austretenden Stromes von Zinkdampf findet vorzugsweise in freier Luft oder in einer Umgebung statt, welche eine solche vollständige Abfuhr oder Absorption der Strahlungsenergie der Oxydation ermöglicht. dass die sich   anfänglich   bildenden   Zinkoxydteilchen nahezu augenb tdich   auf eine Temperatur unter   3500 C abgddihlt   werden. Vorzugsweise sind das Volumen und die Intens ät des Gasstromes sowie seine Wärmeabsorptionsfähigkeit derart, dass die   Zinkoxydteilchen   in einem   k'inen Bruchteil   einer   Sekunde,   etwa in einer   Funfzigstelsekunde   oder weniger nach   ihrer Bildung al. unter 3500 C abgekÜhlt   werden.

   Bei der bevorzugten   Ausführung   sind das Volumen und die Intensität des Gasstromes solche, dass die weiss erscheinende heisse Oxydationszone in Wirklichkeit so eingeengt und kühl ist, dass man mit der blossen Hand durch die Oxydationszone (Flamme) hin und   zurück fahren kann.   ohne   beschädigt   zu werden. wobei der austretendeZinkdampfstrom jener ist. bei welchem   225 leg   Zink pro Stunde aus einer Düse von 20   cm Durcl1-   messer austreten. Der Zinkdampfstrom kann unverdünnt oder durch andere Gase.   wie Kohlenmonoxyd.   



  Stickstoff. Wasserstoff usw. verdünnt sein. die bei den zur   Herstellung ;   des Zinkdampfes benutzten Methoden entstehen. 



   In den Zeichnungen sind beispielsweise Ausführungsformen einer Vorrichtung für die   Ausführung   der Erfindung in den Fig. 1-7 dargestellt. 



   In den Fig. 1-7 sind verschiedene   Gebläseeinrichtungen   für   die räumliche Einschränkung   und 
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 Luftströme rasch durch und aus der   Verbrennungszone geblasen werden. Selbstverständlich können auch   andere   Einrichtungen   in ähnlicher Weise verwendet werden, beispielsweise rotierende Düsen oder Austritts-   öffnungen,   welche bei ihrer Rotation   eine gleicha@tige eingeengte Verbrennung und ein sofortiges Abkühlen   und Verdünnen des Rauches hervorbringen. 



   Die Vorrichtung nach   Fig. l   besteht aus einem Tiegel 10 zur Aufnahme von metallischem Zink 11. 



  Der Tiegel ist durch eine Querwand 14 in zwei Abteile 12 und 13 geteilt. Das untere Ende der Querwand 14 reicht nicht ganz zur benachbarten Tiegelwand ; in diesem Zwischenraume ist ein gelochtes Diaphragma   li   eingebaut. 



   Der Tiegel 10 ist in einem   Mauermantel 76   eingebaut und der Raum zwischen Mauerwerk und den schrägen Tiegelwandungen wird mit einem isolierenden Material 17 ausgefüllt. Die Abteilung 72 des Tiegels ist permanent durch   eine Abdeckung-M abgeschlossen,   auf welcher eine Schicht eines isolierenden Materials 79 lagert. Die Abteilung   3   wird normal von einem   entfernbaren Deckel M abgeschlossen.   

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   Eine Elektrode M (vorzugsweise aus Graphit) reicht längs der Querwand 14 unter das Niveau des Zinks in der Abteilung 12. Eine weitere   Elektrode 3, 3, ebenfalls   vorzugsweise aus Graphit, ragt in die Abteilung 12 hinein und endigt etwas oberhalb des Zinkniveaus. Die Elektroden 21 und 22 sind an eine Gleich-oder Wechselstromquelle angeschlossen. 
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 erzeugt wird. 



   Rings um die Düse 23 und auf dem isolierenden   Material 79 lagernd,   ist ein ringförmiger Raum 24 angeordnet, der mit Druckluft vermittels des Rohres 25 gespeist wird. Dieser Raum 24 hat eine die Düse 23   umgebende Austrittsöffnung   26. Die Aussenwand des Raumes 24 wird aus Mauerwerk   hergestellt und   die   Scheiteldeckplatte kann   aus Stahl gemacht werden. Der Kegel 27 aus Blech kann von der   Düse     23 durch   eingefügtes Isolationsmaterial 28 isoliert sein. 
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  Beim Austreten kommt er mit der umgebenden Luft in Berührung und würde mit   der charakteustisehen   natÜrlichen Zinkflamme brennen, wenn er unbeeinflusst bliebe. Die Ringdüse 26 leitet einen ringförmigen Luftstrom nach innen gegen den austretenden Zinkdampfstrom und vermindert die Grösse   dei ZinkHamme.   die bei freiem Verbrennen ohne   Gebläseluftstrom   einige Meter beträgt, auf einige   Zentimele/. Der ring-   förmige Gebläseluftstrom hat die weitere Wirkung, die bei der Verbrennung entstehenden   Zinknxydteilchen   augenblicklich aus der heissen Zone der zusammengedrängten Verbrennung in die   kühlte umgebende   Luft zu führen, so dass diese Teilchen augenblicklich abgekühlt und verdünnt werden.

   Die so gebildeten   Zinkoxydteilchen   werden in das untere. erweiterte Ende eines Kamins 29 vermittels eines sausend wirkenden Ventilators im Kamin eingesaugt und durch diesen zu einer Sammelstelle geführt. 



   Bei der praktischen   Durchführung   der Erfindung in einer   Vorrichtung gemäss Fig. 1 wurden   vorzügliche Ergebnisse unter den nachfolgenden Bedingungen erreicht : Der Tiegel enthielt ungefähr 90 kg geschmolzenes Zink. Die Erhitzung des Zinks erfolgte mit einem elektrischen Strom von ungefähr 3000 Ampere und einer wechselnden Spannung zwischen den Elektroden 21 und 22 von ungefähr 30 Volt. 



  Die Düse   23   hatte einen Durchmesser von   10 ein   und ungefähr 67 metallischen Zinks wurden pro Stunde verdampft und durch die Düse hindurch geschickt. Ungefähr   26 nz3   Luft unter einem Druck von   ungefähr 5 cm   Wasser wurden pro Minute dem Ringraum zugeführt. Das untere Ende   de,     Abzugs-   
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 der in das untere Ende des Abzugsrohres 29 eintretenden Gase schwankte von ungefähr 60 C nächst der Mitte bis auf ungefähr   200 C   an der Peripherie.

   Die Geschwindigkeit in der Flamme nach aufwärts   betrug 15 in   pro Sekunde und die gesamte Flammengrösse war, obgleich sie etwas   schwankte und von   unregelmässiger Form'war, durchschnittlich beträchtlich geringer als 30 cm, so dass die Zinkoxydteilchen innerhalb eines kleinen Bruchteiles einer Sekunde gebildet und aus der eingeengten Verbrennungszone entfernt wurden. Die   Kühlwirkung   eines Luftstromes der beschriebenen Art ist in der Tat so gross. dass man durch den oberen Teil des als Flamme erscheinenden Gebildes die Hand   ohne Beschädigung hin-   und zurückführen kann.

   Dieser obere Teil der als Flamme erscheinenden Zone stellt sieh dem Auge so dar, als ob er noch glühende Zinkoxydteilchen vermengt mit kalter Luft enthielte, welche in einer raschen Abkühlung begriffen sind, so dass die als Weissglut oder Flammenzone erscheinende Zone sich etwas über die Zone der intensiven Verbrennung und der hohen Temperatur hinaus erstreckt. 



   In Fig. 2 ist eine weitere   Ausführungsform   der Vorrichtung veranschaulicht. Die Kammer 45 ist von einer eingestampften Ausfütterung 46 aus einem feuerfesten. Material   gebildet und Lt in einem   Stahlblechrahmen 47 eingeschlossen, der auf mehreren Lagen von   Silikatziegel 48   auf einem Betonfundament 49 aufliegt. Ein äusserer Stahlmantel 50 umgibt die Wandungen der Vorrichtung und die Zwischenräume zwischen den lotrechten Wandungen der Mäntel 47 und 50 sind mit einem wärmeisolierenden Material   57 ausgefüllt.   



   Ein Beschickungsrohr 52 aus Carborundum oder anderem feuerfestem Material reicht in die Kammer 45 und dient zur Beschickung derselben mit metallischem Zink. entweder in   geschmolzenem   oder festem Zustand. Das obere Ende dieses Rohres 52 mündet in ein Gehäuse   53   von soleher Form. 
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 Kammer 45 durch ein Futter 54 aus feuerfestem   Material ähnlich   dem Futter 46 festgehalten. Ein Paar lotrechter und in geeignetem Abstand voneinander stehender   Elektroden M und 06. vorzugsweise aus   Graphit, reichen in die Kammer 45 hinein. Die unteren Enden dieser   Elektroden stehen etwas vnm   

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 liegt.

   Der Zinkdampf tritt aus der Kammer 45 durch eine Öffnung 62 in der Abdeckung 58 und durch ein damit in Verbindung stehendes Carborundumrohr 61 und Düse 60. aus. Auf dem feuerfesten 
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 der Höhe der   Düsenaustrittsöffnung     60   befindet und grösser als diese ist. 



   Statt eines ringförmigen Luftstromes von niedrigem   Druck gemäss   den Fig.   l und 2.   können auch andere Gebläseeinrichtungen verwendet werden, die immerhin   noch zufriedenstellende Wirkungen   ergeben. 



   Gemäss Fig. 3 reicht ein Druckluftrohr 30 du ch das Isolationsmaterial 19 und endigt in einer 
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   Bei der in Fig. 4 veranschaulichten Einrichtung sind zwei beiderseits der Zinkflamme angeordnete Luftdiisen 33. die durch das Rohr : beschickt werden, vorgesehen. Diese Düsen rufen eine Verflachung der Zinkflamme in der einen Richtung und eine Ausbreitung derselben in der andern Richtung hervor. 



   Gemäss Fig. 5 wird die Luft vermittels Rohren 34 zu Austrittsdüsen 35 geführt. die etwas oberhalb der Mündung 83 gegen die Flamme gerichtet sind. 



   Bei der Einrichtung nach Fig. 6 wird Druckluft   duich   eine   ringförmige Röhre 36 einer Anzahl   von Düsen 37 zugeführt. Drei derselben sind im gleichen Abstand voneinander angeordnet und fühlen   zu verschiedenen Höhen zum metallischen Zinkdampfstrom, der aus der Düse 23 austritt. Bei der praktischen     Ausführung   wurden 16 gleichmässig um die Flamme verteilte Luftdüsen vorgesehen, doch werden schon zufriedenstellende Resultate auch mit drei Düsen erzielt, die in der dargestellten Weise angeordnet sind. 



   Bei der Einrichtung nach Fig. 7 ist eine   ringförmige   Düse ähnlich jener nach Fig. 1 veranschaulicht. welche aus einem Ringraum 39 mit   Kreisöffnung   38 und einem Luftzuführungsrohr 40 besteht. 



   Die Verwendung der Luftgebläse in den verschiedenen   veranschaulichten Weisen hat sowohl   eine ausbreitende als auch eine verdünnende und   abkühlende     Wirkung   auf die   anfänglich   gebildeten Zinkoxydteilchen zur Folge und diese   Wirkung   ist vereint mit der intensiven und konzentrierten Ver- 
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 nahezu   augenblicklich vollendet sind.

   Das neue Verfahren ist hiedurch von jenen unterschieden, bei welchen   die sich anfänglich bildenden Zinkoxydteilchen während einer verhältnismässig beträchtlichen Zeit in oder nächst der Flamme verbleiben können und dadurch Gelegenheit haben, an   Teilchengrösse zuzunehmen   und andere Veränderungen durchzumachen, die für die bisher üblichen Verfahren   kennzeichnend   sind. 



   Das nach dem Verfahren erhaltene Zinkoxyd ist durch   ausserordentlich geringe Teilchengrösse   gekennzeichnet. 



   Zinkoxyd nach dem amerikanischen Verfahren, welche untersucht wurden, haben eine durch- 
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 wie nach dem französischen Verfahren hergestellten Zinkoxyde, die untersucht wurden. eine durchschnittliche Teilchengrösse von   ungefähr   0. 36 bis 0-44 Mikron aufwiesen. 
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   Teilehengrösse   von 0-15 Mikron und weniger. 



   Während die Zinkoxyde der früheren Herstellungsweisen nicht beschleunigend auf   die Vulkani-   
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 Gasruss enthält. 



   Bezüglich seiner Wirkung auf Kautschuk können die Eigenschaften des nach dem erfindungsgemässen Verfahren   hergestellten Zinkoxydes kurz   wie folgt zusammengefasst werden :
1.   Mangelnde Reaktion   in Benzol einer   nnvulkanisierten   Masse. 2.   Beschleunigung   der Vulkanisierung. 3. Erhöhung der Wirksamkeit organischer Beschleuniger. 4. Verbesserung der physikalischen Eigenschaften von Gummi, u.   zw.   a) Vergrösserung seiner Widerstandfestigkeit gegen Abreibung. b) Ver- 
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 Altern. 



   Es ist nicht mit Sicherheit feststellbar, welche physikalischen oder chemischen Kennzeichnen des neuen   Zinkoxydes   die Ursache für die Beschleunigung der Vulkanisierung sind ; es wird jedoch ange- 
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 der verhältnismässig geringen Azidität des Zinkoxydes nach der Erfindung zuzuschreiben ist. Die Azidität desselben in seiner bevorzugten Ausführung kann mit etwa   0#02   bis   0#04%   von   SO,   ausgedrückt werden. 



   Obgleich die Azidität des nach dem neuen Verfahren hergestellten Zinkoxydes, wenn dieses Verfahren nach den bevorzugten   Ausführungsweisen   geschieht, das   Äquivalent von 0'05% SOg nicht über-   steigt und gewöhnlich ungefähr 0'02 bis   0'04% ist, wurde   gefunden, dass auch ein Zinkoxyd nach der Erfindung, dessen Azidität nicht mehr als   0#1% SO3 beträgt, noch wesentliche Beschleunigungswirkungen   für Vulkanisation zeigt. 



   Hinsichtlich des Alterns von Gummimassen, welche das neue Zinkoxyd enthalten, wurde gefunden, dass derartiger Gummi seine Zugfestigkeit und Ausdehnungsfähigkeit, wenn in einem Ofen bei   700   C während 14 Tagen verweilend, besser beibehält. als Gummimassen mit den bisher als Verstärkungsmittel verwendeten   Zinkoxyden.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von Zinkoxyd durch Oxydation eines austretenden Stromes von metallischem Zinkdampf, bei welchem dieser mit einem bewegten, verhältnismässig kühlen, oxydierenden Gas zusammengebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gebläsestrom des oxydierenden Gases 
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 hervorruft, sowie die dort entwickelte Hitze absorbiert und die anfänglich gebildeten Zinkoxydteilchen nahezu augenblicklich abkühlt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebläsewirkung durch einen gegen den Umfang des Zinkdampfstromes geführten Kühlluftstrom hervorgerufen wird. EMI4.5 eine solche Temperatur und Stärke besitzt, dass die anfänglich gebildeten Zinkoxydteilchen in einem kleinen Bruchteil, etwa 1/50 einer Sekunde nach ihrer Bildung unter 350 C gekühlt werden.
    4. Verfahren nach den vorhergegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet. dass das Gasgebläse eine solche Temperatur und Stärke besitzt, dass die weiss erscheinende Oxydationszone so eingeengt und kühl ist, dass eine Hand ohne Schaden durch sie hin-und zurück bewegt werden kann. dort, wo der stündlich aus einer Düse von 20 cm Durchmesser austretende Zinkdampfstrom einer Menge von 225 kg Zink entspricht.
    5. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch die Verwendung eines so kräftigen Gasstromes, dass die Flammenhöhe durchschnittlich 30 cm nicht Übersteigt.
    6. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Zinkdampfstrom ins Freie austritt.
    7. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch einen Gebläsestrom von solcher Temperatur und Stärke, dass das entstehende Zinkoxyd eine durchschnittliche Teilchens-Grösse zeigt, welche annähernd 0#15 Mikron nicht übersteigt.
    8. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Zinkdampf durch Verflüchtigung von metallischem Zink erzeugt wird, wodurch das entstehende Zinkoxyd im Wesen frei von Verunreinigungen, insbesondere frei von Chloriden und Sulfaten ist und eine Azidität hat. welche nicht höher als das Äquivalent von 0'10% S03 und vorzugsweise nicht über 0#05 SO3 ist.
    9. Vorrichtung zur Herstellung von Zinkoxyd, dadurch gekennzeichnet, dass der Zinkdampfstrom aus einer Düse austritt und mit einem Gebläse zusammen wirkt, durch welches ein kühles oxydierendes EMI4.6 augenblickliches Entfernen und Abkühlen der gebildeten Zinkoxydteilchen erfolgt.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch einen mit Drucklult beschickten Raum mit einer Austrittsöffnung nächst dem Mtalldampfaustritt. so dass die aus dieser Öifnung austretende <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 gegenüber jener kräftig verkleinert, die bei Verbrennung des Stromes in freier Luft entstünde.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der mit Druckluft beschiekte Raum ringsum die Zinkdampfaustrittsdüse angeordnet ist und seine Austrittsöffnung annähernd in der Ebene der Düsenmündung liegt und diese umgibt. EMI5.2
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