AT93115B - Kreiselmaschine mit radial durchflossenem Leitrad und axial beaufschlagtem Laufrad. - Google Patents

Kreiselmaschine mit radial durchflossenem Leitrad und axial beaufschlagtem Laufrad.

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AT93115B
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Austria
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impeller
centrifugal machine
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flow stator
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Victor Ing Dr Kaplan
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Victor Ing Dr Kaplan
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


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 EMI1.1 
 



   Durch das Patent Nr. 86511 ist eine   Kreiselmasehine   mit radial   durehflossenem   Leitrad und axial beaufschlagtem Laufrad geschützt, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass die Leitrad-Austritts (Eilltritts) kanten in einer Entfernung von der Achse liegen, die gleich oder grösser ist als der grösste Halbmesser der Eintritts (Austritts) kante des Laufrades, so dass ein schaufelloser   Leitradrau,     entsteht, in   dem der grösste Teil des Antriebsmittels um   900   oder nahezu   900 abgelenkt wird.   



   Derartige Kreiselmaschinen haben den Nachteil, dass der Wirkungsgrad mit wechselnder Drehzahl stark veränderlich ist. Dieser Nachteil macht sich besonders bei solchen Kraftanlagen geltend, bei welchen bei veränderlicher   Gefälls   (Druck) höhe eine unveränderliche Drehzahl verlangt wird. wie dies beispielsweise der elektrische Betrieb erfordert. Ein weiterer Nachteil der üblichen Bauweisen derartiger Kreiselmaschinen liegt in der geringen spezifischen Drehzahl derselben, die den wirtschaftlichen Ausbau des Kraftwerkes erschwert und nicht selten ganz unmöglich macht. Die geschilderten Nachteile lassen sich vermeiden, wenn eine nach dem Patent Nr.   86511 gebaute Ereiselmasohine   ein mit flügelartigen Schaufeln versehenes Laufrad besitzt, wie dies im Ausführungsbeispiel noch näher erläutert ist. 



   In der Figur ist der Schnitt zweier benachbarter   Schaufelflächen   mit einer   Stromfläche   dargestellt und die diesen Schnittlinien entsprechenden Schaufelprofile b1 und b2 in die Bildebene aufgerollt. Wie aus dieser Darstellungsweise ersichtlich ist, können derartige Schaufeln nur dann erzeugt werden, wenn die in der Umfangsrichtung des Laufrades gemessene   Seha'ifelprofillänge   X gegenüber der Schaifel- 
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 der geschilderten   Leitraumanordnung die höchst   erreichbaren spezifischen Drehzahlen. Dazu kommt aber noch eine bisher unbekannte   Gleichmässigkeit   des Wirkungsgrades gegenüber   Gefällsschwankungen.   welche letztere bekanntlich im Turbinenbetrieb nicht zu vermeiden sind.

   Da die von der Turbine angetriebenen Arbeitsmaschinen eine konstante Drehzahl erfordern, so muss daher das Laufrad oft durch lange Zeit hindurch mit unrichtigen Schaufelwinkeln beaufschlagt werden. Eine solche Beaufschlagung ist aber bei den üblichen Bauweisen mit grossen Effektverlusten verbunden. Diese Nachteile werden aber dann wirksam vermieden, wenn das in einem schaufellosen Leitradraum entsprechend abgelenkte Wasser einen mit flügelartigen Schaufeln versehenem Laufrade zugeführt wird. weil es sich in einem solchen Falle selbst jene Eintrittsrichtung ins Laufrad wählen kann, welche den augenblicklichen Betriebsverhältnissen am besten entspricht.

   Diese zwanglose Einströmung des Wassers in das Laufrad, welche durch die geschilderte Vereinigung der besprochenen Leitraumanordnung mit der Flügelform des Laufrades bewirkt wird, vermeidet ausserdem jede überflüssige Führung des Wassers, weshalb dasselbe einen genügend widerstandslosen   Durchfluss   durch die Turbine auch dann noch findet, wenn die Radwinkel den augenblicklichen Betriebsverhältnissen nicht entsprechen. 



   Eine nach vorliegender Erfindung ausgebildete Kreiselmasehine lässt sich überall dort verwenden, wo ein geordneter Strömungsverlauf im Leit- und Laufrade gesichert ist. Ein solcher Strömungszustand findet bekanntlich nicht nur bei allen Turbinen (Wasser-, Dampf- oder Gasturbinen), sondein auch bei 

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 allen zeitgemässen Kreiselpumpen und Gebläsen statt. Es bedarf keiner weiteren Begründung, dass das Leit-und Laufrad der Beschaffenheit des Arbeitsmittels ohne Änderung des Wesens der vorliegenden Erfindung angepasst werden muss. Ebenso muss selbstverständlich bei unelastischen Arbeitsmitteln durch Verwendung entsprechender   Sa1Jg- bzw.

   Druckrohre   für eine wirksame Umsetzung der beim Laufradaustritt in der Flüssigkeit noch vorhandenen Energie gesorgt werden.   Schliesslich   sei noch bemerkt, dass durch die bei Pumpen und Gebläsen erforderliche Umkehrung der Strömungsrichtung die"SehaufeI-   austrittskanten" den #Schaufeleintrittskanten" der   Pumpen und Gebläse entsprechen und umgekehrt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Kreiselmasehine mit radial durchflossenem Leitrad und axial beaufschlagtem Laufrad nach Patent NI'. 86511, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens längs eines Teiles der Laufradschaufelfläche keine EMI2.1 die von den Endpunkten der Scha1felprofile normal zu den Stromlinien gezogenen Trajektorien dz tu das Nachbarprofil nicht mehr schneiden. EMI2.2
AT93115D 1914-07-29 1914-07-29 Kreiselmaschine mit radial durchflossenem Leitrad und axial beaufschlagtem Laufrad. AT93115B (de)

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